Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2941 (6.5.1927)
- Date
- 1927-05-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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ScHte 2 Mvn, Frrrkag Wiener Morgenzettrmg 6. Mar M7 &tfßä Tie Fordermgm der Ssterreichifchen Fudenfchaft. -y, Wien, 6. Mai. Der BuM^esknuster Trat die Besprechungen mit den Parteiführern zur Vorbereitung der Nattonalratssession ansgenormnen. ES' wurden bisher nur technische Angelegenheiten erörtert, die sachlichen Fragen, deren Bekanntgabe die Bevölkerung nrit Ungeduld erwartet, wurden nicht besprochen. Dagegen hat die Opposition ihre Plane bereits entworfen und ihr geht es naturgemäß vor allein darum, die ihr zugewachsenen Wählerschichten aus der Jugend festzuhalten. Otto Bauer hat vor den Wiener Vertttrnensutännern der sozialdeinokratsichen Partei die Erledigung der Kulturfragen gefordert. Er legt das stärkste Gewicht jrutf die Errichtung der Einheitsschule ftir die Jugend HD 8um 14. Lebensjahr und die Ausdehnung der österreichischen Schrllgesetzgebung. ans das Burgenland. In diesen beiden Angelegenheiten stößt die Opposition auf den schärfsten Widerstand der christlichsozialen Partei, deren klerikaler Flügel in der Erregung über die Wahrschlappe zu Konzessionen wohl noch weniger geneigt ist als je vorher, am wenigsten aber aus einem Gebiet, auf welchem auch für diese Richtung starke Zukunftshosfnlmgeu liegen. Denn auch dort schickt Mm sich zum Kämpft um die neue Wählergeneration an, um die Anziehungskraft der sozialdenwkratischen Partei zu schwachem Es ist eben in allen politischen Organisationen, auch bei den Christlichsozialen, die Erscheinung cingetreten, daß sich ein Teil der Wählerschaft mit denr Llnschluß an den Sieger beschäftigt. Tjer Zeitgeist,, heißt es, verlange eine stärkere Betonung der sozialen Forderungen und da die Parteien der Einheitsliste durchaus reaktionär gerichtet sind und die KlasPnkampfparole des Gegners nur allzu begierig aufgegttffen haben, so sind ihnen im eigenen Lager schr ernste Schwierigsten erwachsen, mit denen sie sich auch auf dem Boden des Parlamentes auseirranderzufttzen haben. * Dieser Kulturkampf wird, entsprechend dem Interesse der Bevölkerung, in der Hauptsache nach der konfessionellen Seite hin geführt werden. Obzwar die Sozialdemokraten gemäß den Linzer Beschlüssen, mehr aber noch gemäß den taktischen Rücksichten ans die ländliche Wählerfchaft, die Religion als Privatsache erklären, wird trotzdem die Empfindlichkeit der katholischen Kreise in den Fragen der Schulerziehung, der Eheveform und des Schutzes des keimenden Lebens sehr stark berührt und es liegt schon auf der Linie unserer politischen Verhältnisse, daß die antisemitische Note wieder voll aufklingen wird. Zeigen sich doch schon, wie vorgestern berichtet.werden konnte, auf der Seite der Einheitsfront die Bestrebungen, die Juden als schuldtragend an dem Ansgang der Wahlen Hinzustetten. Das ist doch nur in dem Sinne richtig, als die Judenschast auf die durch die Nominierung des Riehl erfolgte Herailsforderung Mit dem Zug nach links geantwortet hat. Aber wie oft wird auch hier über der Wirkung die Ursache vergessen und man übersieht es geflissentlich, daß in der Jndenschaft ein sehr tiefgreifender PolÄsjerungsprozeß sich vollzieht und daß die radikaldemokratische Strömung aus Gründen, die hier bereits erörtert wurden, über die jüdischnationale Partei hinaus sich geltend gemacht hat. Das legt dieser Partei die Pflicht zu stärkerer, auf den innigsten Kontakt mit der jüdischen Masse bedachter Aktivität auf. Sie wird insbesondere darüber p wachen haben, daß mcht an die jüdischen Forderungen vergessen wird, die ebenfalls auf dem kulturellen Gebiet liegen. * Die jüdische Erziehung der jüdischen Jugend muß ebenso gesichert werden wie die jüdische Fürsorge und wenn das Kapitel Schule angeschnitten werden' wird, so werden wir positiv die endliche Erfüllung der aus dem Friedensvertrag sich ergebenden Subventionspflicht des Bundes und der Gemeinde, negativ die unbedingte Einstellung der Hochschulskandale verlangen Müssen. Das ist eine rcmso schüfe riger« Frage, als doch die Judenschaft in den gesetzgebenden Körperschaften unvertretcn ist. Es steht ja zu erwarten, daß die sozialdemokratische Partei für die jüdischen Postulate kein sehr günstig gestimmtes Gehör besitzen wird. Sie hielt ja bisher trotz aller Aufklärung daran fest, daß das jüdische Schulwesen eine klerikalreligiöse Angelegenheit ist, und diese durchaus falsche Auffassung liefert den Borwaud, sich mtt die Pflicht, die Frage endlich zu ordnen, zu drücken. Es wird auch nachdrücklich verlangt werden Müssen, daß die Kongrua auch auf die Mischen Seelsorger ausgedehnt werden muß unfc dies sowohl vom Gesichtspunkt der Rechtsgleichheit, als auch von der Tatsache her, daß doch die jüdischen Gemeinden in ihrem Wirkungskreis soziale und chMtative Aufgaben erfüllen, die sonst Bund und Gemeinde belasten würden!. Es ist nur recht und billig, daß dis Versorgung der jüdischen Geistlichkeit in der gleichen Wels« geschaht wie die der anderen Konfessionen. * Mt dieser Aufzählung ist selbstverständlich nicht die Lifte der Notwendigkeiten erschöpft, die *die jüdische Bevölkerung vorzutragen hat. Aber je rascher und intensiver sie zu ihrer Organisierung schrekhet, umso ernster werden ihre Verlangen von den Parteien behandelt werden, die sich anderenfalls nur zu leicht daran gewühnpn türmten, jMsche Forderungen als nicht aktuell oder gar als rächt -'. '^ent zu betrachten. Bon Hans Kimdl. Es scheint mir feiuciu Zwejftl zu unterliegen, daß sich Charakter und Gesinnung jedes Mensche», feine Einstellung zu den Lebensprobleinen dort erweist, wo er am unmittelbarsten berührt wird. Der Wiederaufbau des jüdischen Palästina als des nationalen Heims des heimatlosen Volkes ist der Mittelpunkt, der wurzelhafte Quell einer Gesundung und Evneuerung unseres Volkes. Wer in diesem Lande selbst lebt und wirkt, kann sich der Wurzel jüdischer Wiedergeburt an seiner Quelle nähern. Alle anderen Judeu, die anderwärts ihr Leben verbringen, könne» ihre wirkliche ehrliche Einstellung zur jüdischen Heimat, ihre verantwortliche Verbundenheit Mit Volk und Land nur so ganz ehrlich erhärten, daß sie dort, wo sie leben, das tägliche und stündliche Schicksal ihres Volkes teilen. Das geldliche Opfer und die mitfühlende Anteilnahme am Schicksal des Landes Palästina und seiner Pioniere wurzeln Mehr oder minder stark in der nationalen Einstellung dieses jüdischen Menschen, in denr Gefühl innerer Verbundenheit mit der jüdischen Schicksals- und Kullurgemeinschaft. Wer das Ziel dieser Einstellung ist ferne gelegen, es ist nicht imstande, die Unmittelbarkeit herzustellen, die nur das körperhaft^ Miteinander erzeugen kann. Darum gibt es Standardtypen der jüdischen Assimilation, die ein warmes, ungeheucheltes Interesse dem Lande Palästina und dem Schicksal seiner jMschen Erbauer entgegenbringen, Menschen, die aber gleichzeitig mit noch größerem' Feuereifer dort, wo sie leben, an der jüdischen Gemeinschaft bittere» Verrat üben, der letzten Endes doch dein jüdischen Palästina gilt. Es gibt ungezählte nichtbeamtete Menschen, die nrit voller Ehrlichkeit ihre Teilnahme für Angestelltenschicksal bekunden, solange sie nicht den Angestellte» als G.egeupart wirklich gegenüberstehen. Nur dort, wo der Einzelne vor wirklich unmittelbare Entscheidungen gestellt ist, deren Folgen er bewußt und selbst zu tragen hat, kann er die Prüfung auf sein« bis dahin gefühlsmäßige Einstellung Megen. Diese Unmittelbarkeit im nationaljüdischen Sinne wurde und Witt» vor allem in den westlichen Ländern von allzuvrelen Nationaljuden übersehen. Im Alltag, in der schlichten Entscheidung des täglichen Lebens, sind Menschen in ihrer Ueberzeugung für Me Idee des Lebens, also auch für den Zionismus zu gewinnen. Wollen wir ganze Menschen als aufrecht« und in Wahrheit überzeugte Bekenner in unsere Reihen führen, dann dürfen wir den Alltag, die „Arbeit im Golus" nicht in ihrem grundlegenden Werte herab setzen und schmähen. Dieser Alltag ist die Grundlage, der Baustein des Aufbaues. In ihm sind Herz und Hirn einzelner Mensche» zu gewinne». Wer das vermag, durch seine persönliche Einstellung, sein freimütiges Bekennen in jeder Situation, die das tägliche Leben bietet, seine eigene Ueberzeugung auf andere übcrzulcitcn, der dient denr Zionismus im reichsten Maß. Er gewinnt ganze Menschen, denen dann aus Gefühl und Ueberz'euguug die uneingeschränkte jüdische Gemeinschaft und das jüdische Heimatland ein ivesentliches Stück des eigenen Schicksals werden. > Die kleinste, täglichste und grundlegenste, wenn auch nicht gerade leichte und gefahrlose Tätigkeit eines werbenden Zinoisten liegt daher in der Führung seines eigenen Heims, seinem Verhaltet: iur eigenen Freundes- und Bekanntenkreise und seinen Entschließungen ann seiner beruflichen Arbeitsstätte, im Verkehre mit seinen Berufskollegen und beruflichen Mitarbeitern. In der Führurrg seines Heims, de'ml intinten persönlichen und Familienleben wurzelt das Wiedeperblühen einer lcbensneuen jüdischen Kultur, im westjüdischen Leben die schwerste und zugleich innerlich lohnendste Aufgabjt tätiger zionistischer Gesinnung. Gerade diese Tätigkeit beweist die Tjeft und Ehrlichkeit der Ueberzeugung, die Verbundenheit Mit dem Voll und dem Werden der jMschen Heimat. Jüdisches Leben und jüdische Kuttur beginnt vom gleichen Pol wie jede soziale Gemeinschastsbikmng: Von der Selbstverantwortlichkeit. Der Kampf der Zionisten gegen die kriecherische AssiMation, der Ruf Herzls nach dem eigenen Land, die immerwährende Mahnung Nord aus, die jüdische Würde herzustellen, diese persönliche und national« Einstellung des Zionismus als inneres mrd tätiges Bekenntnis zum eigenen Volkstum', in das man eben geboren wurde, bedeutet das gleiche der Ruf der Gewerkschaften: Angestellter, Arbeiter, Jude, führe deine Sache selbst, und führe sie solidarisch mit deinesgleichen. Bekerrne dich zu deiner Arbeit und $u deinem Stamm, verwalte die Angelegenheiten deines Berufes und deines Volkstums selbst und unabhängig in deinen Entschließungen. Gelbe Gewerkschaft bedeutet den Verrat an der Selbstverantwortlichkeit, am Eigenleben deines Berufsstandes. Die Züchtung selber Gewerkschaften durch Unternehmer ist als Knebelung einer Menschenschichte, als Raub ihrer Freizügigkeit zu Ivetten, als gewaltsame Behinderung, sich jn naturentsprechender gesunder Weift in das Gefüge der sozialen Genteinschaft einzugliedern. Di« Anerkenmlng der Koalitionsfreiheit urib der freien selbstverantwortlichen Entschließung der Angestellten und Arbeiter diurch ihre Unternehmer bedeutet nichts anderes alS die Anerkennung ihr^r Menschenwürde und das Bekenntnis zum sozialen Aufbau eines Gemeinwesens aufrechter Menschen. Solche Solidarität und Standesfreiheit bildet die Voraussetzung, die organisatorische Grundlage gestuider Berhältttzisft im Bereiche der BeruMcbest des Wirtschaft», lrchen Lebens. Diese Voraussetzung ermöglicht in seiner höheren Stuft das Bekenntnis und die innere Verbunderthcit des Angestellten und Arbeiters zu. seinem Bietrieh, zum Produktionszweig, der ihm feine Existenz, sein Leben in der Gemeinschaft der arbeitenden Menschen gewährleistet. Der Bau der Gemeinschaft, die solche Freiheit mW verantwortliche Selbstverwaltung in sich birgt, ist das soziale Gefüge, das unserer Ast und seinem sozialen Geiste entspricht. Anerkennung alles dessen, was Menschenantlitz trägt, lautet dft Losung. Heranziehung zur eigenen Entschließung fm Gefüge der sozialen Struktur, Veranttoorklichkcit und Verbundenheit der Mnzelnen und ihrer Schichten und Jnteressenkveift als selbsttätige Glieder eines größeren Gcrneinweftus ist die Erftillung dieser Losung. Doch wje bindet die größere Genreinschast die einzelnen, anschewertd auseiriandvrstrcbimden Jntercsscnschichten mit shver schirchtenmeisen Solidarität und Unabhängigkeit? Gäbe es tun eine einseitige Schichttmg des Klassengegensatzes oder der nationalen Differenzierung, daN» wäre eine unüberbrückbare Killst mitten dllrch den Staat gegraben, die keine andere Ueb-rhrücknng znkießc als die Ausgabe der Freiheit und die Unterwerfung unter erste Diktatur. Im alten Oesterreich wurde die nationale Sonderung überspannt, brs das Gefüge des Staates gesprengt war. Nach dieser Vernichtung eines großen, in keiner Möglichkeit leistungsfähigen OrgamsMus wllrde imd wird in Oesterreich der Klassenkampf gepredigt, hiitter den» dM- Bürgerkrieg lauert. Bezeichneterweise versteckt sich der Bürgerkrieg i» der verblüffend gleichartigen Form, wie es die Diplomatie alter Schule Mt ihrer „Frijedensljebe" und Kriegsbereitschaft hielt: Wenn man uns herausfordert, dann sind wsr zum Krieg gerüstet. Sozialer Aufbau bederitet eben das Zusammenfügen der verschiedenen Kräfte des Gemeinwesens durch speie Bildung mrd verantwortliche Bindung ihrer organischen Teile. Einftjtjge Klassenspaltung tyrarmisiert und nivelliert im eignen Klassenlager und muß als gefährlicherer Chauvinismus gvbrandmarkt werderr als nationaler Imperialismus. Er zwingt seine Gegner zur gleichartigen Frontbildung und zur umgekehrten Klassenhetze, wie die letzten Wahlen tatsächlich erwiesen haben. Chauvinistische Strömungen sind Genossen einer Sphäre. Der Zarislstus in Rußland kehrte sich in den Bolschewismus um- Und das Spiegelbild I Der Klassenkanrpf in Italien hat sich unter Führung eines seiner eigenen Apostel in eine imperialistische Diktatur verwandelt. Die österreichischen Gewerkschaften sind mtt Recht stolz auf ihre grundsätzliche 'Unabhängigkeit der Entschließung vom Urtternehmer als ihrem Bettragspartner. Sie sind aber geknebelt, wie jeder Eingeweihte täglich scststcllcn muß, durch ihren politischen Servilismus gegenüber der sozialdemokratischeu Partei- Den Mitgliedern der Gewerkschaften hat man Rückgrat gegenüber den Unternehmern anerzogen; der politische Servisismns hat ihnen einen staunenswetten Servilismus gegenüber den immer despotischeren Gewerkschaftsflihrern aufgezwungen. Der Herr wurde gewechselt, das Helotentum „freier Menschen" ist Marxistisch modernisiert erhalten geblieben. Die Front des Klassenkampfes ist aus ihrer inneren NotvpMgkeit, ihrer despotischen chauvinistischen Struktur ein Tyrann iM eigenen Lager, der sich bereits so herrisch geben darf, daß er seine mit Vernichtung bedrohten Klassengegner, die „ausbeutenden Urtternehmer", in seine eigenen Reihere zu. zwingen sucht. Es ist eben kein weiter Schritt vom HerrenüberMrtt zur politischen Perversität, der Heranziehung der Gegner zu ihrer eigenen Bekämpfmrg. Eine untgekehrte Anwendung des nrit Recht verabscheuten Gedankens der gelben Gewerkschaft. Vernichtungskampf an Stelle eines sozrccken Ringens für einer: Aufbau verträgt sich ebensvröerng wie jeder andere Chauvinismus Mit der Selbstverwaltung als der Verwirklichung der Demokratie. Selbstverwaltung ist aber nicht bloß der eigentliche Sinn des sozialen Zukrmstsurrd Frerheitsstrjebens, das im Schlagwort „Sozialisin-ns" so viele Herzen hoffrmngsvoll erregt, cs ist auch der einzige Rahme», der die nationale Gleichberechtigung Juden erfüllen kann. '; Der Angestellte und Arbeiter setzt sich in selbständiger SolÄarttät mit seinem Unternehmer auseinander und verwaltet das Schicksal seines Stairdes in eigener Berantwottung. Der Bettteb, der Berusszweig, in dem er Mirktj, fühtt ihn mit seinem Gegenpartner zu gemeinsamem Interesse zusmnMM- Die Förderung der Stadt Wien, .die Hebung ihrer Leistungsfähigkeit und die Verschönerung ihrer Lebenslust einigt alle Berllft und Schichten zu genleMsamer Bestrebung. Solche Konstituierung eigener selbsttätiger Regsanikeit und ihre wechselseitige Bindung schweißt selbständige „siele" Menschen zrcr sozialen Gemeinschaft. Jn gleicher Linie liegt di« natonale Erziehung und ihre kulturelle Lebenssphäre. Me Erhaltung und Förderung des Juderttmns verlangt ein jüdisches Schulwerk, eine jüdische Fürsorge, jüdisches Bekenntnis, jiidische Vertretung mrd eine jüdische Solidarität übtt alle Landesgvenzen. Um diefts Eigenleben möglich zu nmcherl, muß sich der Jude zu seinem Volk beüenneu, wie im Beruf dm Arbeiter zu seinem Stand, er müß seine Familie jüdisch erziehen, feilte Institutionen schaffen und verwalten, und als Voraussetzung dieses jüdischen Levens im Zusaünnenrvirken in jedem Laude seine Rechte wahren, für die Schaffung, die Erhaltung und den Arrsvau der wirtschaftlichen und nattonalen Selbstverwaltung kämpfen, über alle Laudesgrenzen hinweg, aðbm Gedanken des Friedens dienen, an deM gerade die Juden aM Esten Interessiert srild. Djc sichtbare und wirkeride Realität dieftr Bolkspoütjk, ihre sichtbare Fahne, ihr innerster Lehensnew ist die Hejmat Palästina, di« nur aus solcher wittsamer Solidarität dm