Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2939 (4.5.1927)
- Date
- 1927-05-04
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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•Seitr 8 Wien, Mittwoch Wlenee MvMmMtrmg 4. mi Nr. MM zu bringen, dem Rcstcrvcsvu.ds L. OOO.OVO.— zuzuwenden n'.rd den Betrag von- L. 200.87)6.81 cmf neue Rechnung vovzu-raipn. Der 2ldmiuistrativnsrat hat ferner ln schlossen, derselben Generasiverfam'M-lnng den Antrag zu stellen, das Aktienkapital von 40 aus 55 Millionen Schilling Nominale tmrch Ausgabe von Stuck 750.000 voll und bar zu bezahtzmden, ans den Inhaber lautenden Aktien per 20 Schilling zu erhöhen und die Festsetzung des Zeitpunktes sowie der Modalitäten dieser Emission dem Borsta-nd der Gesellschaft' zu übertragen. Von den 750.000 neuen Aktien per Schilling 20.— Nominale übernimmt durch Vermittlung der Firma Ephvussi u. Co. 500.000 Stück die Firma Di klon, Read n. Co., New Dorf zu einem knapp unter dem Tageskurs liegenden Preis mit mehr als zweijähriger Sperre gegenüber den europäischen Märkten. Einen großen Teil dieses Aklienpostens legt die Firma Dillon, Read n. Co. in das Portefeuille des von ihr kontrollierten größten amerikanischen Investment-Trust, der United Staates u. Foreign Securities Corporation. Restliche 250.000 Stück Micn werden von den alten ausländischen Freunden des Wiener Bank-Verein, der Soci ete Generale de Belgique, Bvüssel, der Deutschen Bank, Berlin, der Bangue Beige pour l'Etranger, Brüssel, und der Basler Handelsbank, Basel, zu den gleichen Preis- und Sperrbedingungen übernommen. Das genannte New Yorker Bamkhaus wird einen Teil der übernommenen Titres in Amerika placieren und zu gelogener Zeit den Aktien des Wiener Dank-Verein den New Yorker Markt eröffnen. Die Kapitalsechöhung ist infolge der Entwicklung des lausenden Geschäftes des Wiener Bauik-Vereiin im vergangenen Jahr, die Heuer in verstärktem Maße sich fortgesetzt hat, erwünscht und wird die eigenen ansgew i es e n c n Mittel des Institutes von gegenwärtig 60 aus 83 Millionen Schilling bringen. Durch diese Transaktion gehen die gesamten neuen Stücke in dauernden ausländischen Besitz über, wodurch jede Belastung des heimischen Marktes vermieden wird. E Veitscher Magnefitwerte-Bktien-Gesellschafti Äcr Vcrwaltungsrat hat ,m seiner kürzlich siattgc- HMen^ Sitzung den vorgelegten Rechnungsabschluß! für das Geschäftsjahr 1926 mit einen: Reinerträgnis von Schilling 1,472.703.48 genehmigt und beschlossen, der für den K. Mar d. I. emberufenen 27. ordentlichen Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von Schilling 50.— für jede Mie vorzuschlagen. Gleichzeitig hat der Verwaltungsrat die Herren Rudolf Steiner, Vorsitzender der Direktion der Allgemeinen österreichischen Boden- Credit-Anstalt, und Dr. Max Garr als Mitglieder kovp- Üert und Dr. .Garr gleichzeitig in das Exekutivkomitee entsendet. E Stetzr-Werke A. @. Der Verwaltungsrat der Steyr-Werke A. G. hat in der am 3. d. M. abgehaltenen Ätzung die Bilanz des Geschäftsjahres 1926 festgestellt. Dieselbe weist zuzüglich deS Gewinnvortrages per Schilling 44.515.44 ein Erträgnis von Schilling 1,894.978.71 aus. Der Verwaltungsrat schlägt der für den 21. Mai d. I. anberaumten Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von Shilling 3.— für jede neue Aktie a Schilling 30.— vor. Bor der Unterzeichnung der polnischen Anleihe. Warschau, 2. Mai. Der kürzlich geschaffene Finauzr.a t, der als 'beratendes Organ dem Finanzministerium zur Seite steht, hat nach Kenntnisnahme der amerikanischen Anleihebedingungen die Regierung beauftragt, die Anleiheverhandlungen zu sinalisieren. Im Zusammenhangs mit diesem Beschluß reist ins den nächsten Tagen der Vizepräsident der Bank Polski, M l ynarski, nach Paris ab, wo die Unterfertigung des Anleihevertrages erfolgen soll. Die Auszahlung der Anleihe an Polen wird noch für Mai erwartet. Der zinsendienst der ungarischen Staatsrente. Die C a i s s e C o m m u n e d e S Porteurs des Dettes Publiques Aut richienne et Hongro ise beginnt 2. Mai 1927 mit der Kupombagenerneuernng und der Einlösung des Kupons Nr. 24 des neuen Kupowbogens der ^prozentigen ungarischen Staatsrente von 1913 und des Kupons Nr. 22 des neuen Kupembogens der 4^-prozentigen amort. ungarischen Staatsrente yan> 1914. Ms Zahlstelle in Wien fungiert — ebenso wie für die 4prozentM österreichische und 4prozentige ungarische Goldrente — die Zentral-Europäische Länder b a n.k, Niederla ssu ng Wien. Weitere Abschwächimg des Lira-Kurses. Unter starken Schwankungen (zeitweilig bis zu einem Tieskurs von 26—, Parität Zürich) büßte die Lira wieder einen Teil ihrer letzten künstlichen Kurserhöhung ein und schloß in Zürich 26.65. Der Le« ist ebenfalls etwas abgeschwächt; er schloß 3.32, Parität Zürich, ebenso Devise Madrid, die von 62.15 auf 92.— zurückglng. In den übrigen Devisen ergaben sich keine nennenswerten Kursänderungen. Dollar (510.04) -md Schilling (73.90) anziehend. Eine TransaUW» zwischen be,m deutschen und engüschen Farbentrust. Aus Berlin wird berichtet: Der Besuch Alfred Monds und eines Direktors des englischen Chemietrustes in Deutschland hat zu einer Zusammenkunft mit Vertretern der Jnteressenaemeinschaft der Farbenindustrie geführt. Nach englischer: Meldungen lmt es sich hiebei um die Besichtigung der Stickstoff werke der Farbengruppe gehandelt. Auf Grund der geführten Besprechungen erwartet man, daß es zu einer internationalen Transaktion Zwischen dem englischen und dem deutschen Trust kommen wird. Das öfterketchifche Rußkaudgeschäft. Morgen Donnerstag, 6 Uhr abends, findet im großen Saal des österreichischen Handebsmirseums, Zentralvervand für Außenhandel, Wien, 0. Bez., Berggaffe 16, eine allgemein zugängliche Vollversammlung der russischen Sektion statt, in welcher einige Teilnehmer an der Rußlandreisc Referate Merl Rußland halten werden. Anschließend sollen konkrete Maßnahmen zur Bearbeitung dos russischen Marktes beschlossen werden. Mitglieder und Gäste willkommen! Eine Twdienrelst österreichischer Gewerörtreiberrder, Industrieller und Kaufleute nach Amerika wird nach einer Mitteilung des Außenhaudelsdienstes der österreichischen Handelskammern in der Zeit vom 14. Juli bis 17. August 1927' von: Vassagebureau des Norddeutschen Lloyd in Wien veranstaltet. Die Reife erfolgt ab Wien Wer Bremen nach Newhork und zurück über Bremen wieder nach Wien. Der Preis samt voller Verpflegung (durch 35 Tage) beträgt insgesamt 320 Dollar (zirka 3270 österr. Schilling). In diesem Preis ist mit inbegriffen die amerikanische Vjfumsgebühr, Bahnfahrt 3. Klasse Schnellzug von Wien nach Bremen, die Seereise in der Touristenklasse bis naich Newhork, 100 Kilograurm Freigepäck, die vollständige Vcr- Sung auf dem Dampfer „'Sierra Bcntana" und ein ftägiger Aufenthalt am amerikanischen Festland sowie die Heimreise mit dem Danrpfer „Bremen" von Newhork nach Bremen iit der Touristenklasse und die Bahnfahrt 3. Klasse Schnellzug von Bremen nach Wien. Anmeldungen bis spätestens 16. Mai an das Passagevurean des Norddeutsl^en Lloyd in Wien, 1. Bez., Karntnerrkng 13, Tel. „Unlauterer Wettbewerb durch Kreditverlemudurrg." Ueber dieses Thema hält heute 7 Uhr abends im Kleinen Festsaal der Universität Dr. Siegwart Fricdntan.h, Syndikus des Internationalen Hauptvorbandes gegen den unlauteren Wettbewerb (Wien, 1. Bez., Heiligenkreuzerbof), einen Vortrag, an den.sich eine Diskussion anschließt. Ein internationales Käsenbkommen. Gegenwärtig bestehen in mehreren europäischen Staaten BestrebmMn zur verschärften Durchführung von Maßnahmen zum Schutz der Käsemarken. Diese Bestrebungen zielen in erster Linie dahin, eine internationale Vereinbarung zur zwangsweisen HcrkunftsbeZeichnung für die verschiedenen Käsesorten zu erreichen. In den einzelnen Ländern soll dann die Markenbezeichnung für obligatorisch erklärt werden. Hiebei wäre bei der urfprungsvezeichnung unbedingt der Herstellungsort vzm. das Herstellungsland zu verwenden und für Nachahmungem von Käscsorten anderer Länder eine Name zu wählen, der das eigentliche Herstellungsland ersichtlich macht. Zur Kontrolle dieser Bestimmungen beim Export werden verschärfte Ilntersuchungsvorschriften vorgeschlagen. Eine deutsche Inlandanleihe für die Landwirtschaft. Aus Berlin wich gemeldet: Zwischen dem Rcichsernährungsministerium und der Reichsbank ist ein grundsätzlilcheS Uebereinkommen über die Auflegung einer Landeskultur a n l e i h e inr Betrage von~2QD Millionen Mark auf den: inländischen Kapitalsmarkt erzielt worden. Es sollen damit insbesondere landwirtschaftliche Meliorationen durchgeführt werden. Im Endzweck hofft man, einen großen Teil der Nahrungsmitteleinfuhr durch Erzeugung im Inland entbehrlich zu machen. Das neue Polnische Jndnstriegesetz, das bereits seit langem Gegenstand öffentlicher Disknssivnen und Beratungen in Polen bildete, ist in einer der letzten Ministerratssitzungen definitiv angenommen worden. Grundsätzliche Bedeutung kommt jener Bestimmung zu, die für alle I n d u st r i e- und g ewerbliche nUnternehmungen gilt, wonach die Erteilung einer Konzession an einen Gewerbetreibenden von der Beibringung eines Befähigungsnachweises abhängig gemacht wird. Prinzipiell gilt diese Bestimrnung auch für Ausländer, soweit in den gegenseitigen Abmachungen die Gegenseitigkeit verbürgt ist. Vor einet neuerlichen Herabsetzung des Zinfußes in Polen. Aus Warschau wird berichtet: In den nächsten Tagen wird eine Verordnung des Finanzmiinisters erscheinen, welche die Verordnung, von: 7. September 1926, betreffend den Geldwucher, außer Kraft setzt. Artikel 1 der neuen Verordnung bezeichnet den Höchstzinsfuß, welcher bei Kreditopcrationen in Anwendung gebracht werden dürste, mit 13 Prozent im Jahresverhältnis. >, Die Bank von Polen verzeichnet in ihrem Ausweis über die zweite Aprildekade eine Erhöhung des Notenumlaufs um 29.2 Millionen. Zloty auf 643.6 Millionen Zloty. Da der Barfchatz nur geringfügig, um 48.819 Zloty, die Fremdengelder mit zirka 98.000 Zloty zugenommen haben und das Wechsclportefeuille um 8.4 Millionen Zloty leichter geworden ist, wird die übrige prozentuale Deckung der Noten durch die Kursdifferenz gegenüber dein Metcill-- bestand errechnet, bei der sich nach der Parität von 6.18 Zloty für einen Dollar eine Zunahme von 4.5 Millionen ergibt. „Die Steuer", Zeitschrift für Skeuerwesen, Herausgeber Dr. Emil Kollek, bringt in ihrer letzten Folge Aufsätze über: „Die Steuersorderung im Konkurs- und I Ausgleichsverfahren, Jnvestitkonsbegünstigung und Gold- 5 bitanz, der Doppelsteuervertrag mit Italien, neue Steuergesetze, Steuerkalender, Vermischtes". Verwaltung Wien 1. Bez., Wipplingerstraße 23. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. Von den amerikanischen Böcken lagen infolge der ungünstigen privaten Ernteschätzuuaen Hausseberichte vor. Unter dem Eindruck dieser Meldungen hat sich die feste Tendenz auf dem Wiener Platz verstärkt. Es notierten für 100 Kilo in Schilling: Weizen, Wiener Boden 43.25, Roggen, Marchfelder 40.50, Mais 25.75, Hafer, inländischer 33. Das Angebot war unzureichend. Ausländische, We'zen- und Noggensorten wurden bis zu 50 Groschen teurer bezahlt. Mais freundlich, Hafer fest behauptet. Wiemr Böcke. Meist schwächer. Von Kursermäßigungen der ungarischen Werte ausgehend, ergab sich ans dem Aktienmärkte in den meisten Gattungen Abschwächung, die sowohl in der Kulisse wie in: Schranken zutage trat. Die Abbröckelungen betrafen außer den stark gefallenen ungarischen Werten vorwiegend österreichische und tschechische Montanpapiere, Staatsbahn, Iulisüd, Elektrizitätsaktien, Petroleumwerte, auch Zucker- und Brauereipapiere. Der' Bankenmarkt war jedoch fester, vorwiegend in Oesterr. Kreditaktien. Der Rentenmarkt war völlig vernachlässigt und lag schwach, besonders in Aprilreutc. Auf dem Anlagemarkt notierten Rudolfs-Bahn-Schnld 3 S. 68 G. und -Prioritäten 16 S. 20 G., Elisabeth-Bahn dritte Emission 47 S., Oosterreichische Eisenbahnanleihe 6 S. 60 Wiener Verkehrsanleihe erste Emission 2 S. 89 G., zweite Emission 1 S. 1 G., dritte Emission 69 G., vierte Emission 6 S. Quoten: Franz-Josefsbahn-Schuld 2.95, Franz-Josefsbahn-Prior. 4.38, 4proz. Nordwestbahn-Prior. 2.50. Exoten: Mrciznica 2.30 bis 2.40, Umv. Ban 1.46 bis 1.50. Kassa kurs e: Bodenkredit 23.60, Anglobank 8.26, Läuderbank 17.70, Merkuvbank 6.05, Uniorrbank 6.90, Oesterr. Kredit 86, Ungar. Kredit 125, Niederösterr. Eskompte 28.40, Barez-Pakraczer 154, Novdbahn 1170, Staatsbahn 50, Königshofer 707, Unionbaumat. 31, Perlnrooser 373, Hauser und Sobobka 12.60, Cavborunduut 46.76, A. E. G. Union 8, Ver. Elektr. 54, Siencens 29, Ellu 46, JMwald Glas 58.25, Steir. Magnesit 83.26, Flcsch 11.70, Alpine 49.60, Breitfeld Danck 119, Ringhoffer 191, .Sinrmeringer 18.60, Skoda 192, Oesterr. Hofherr 15.70, Ungar. Hofherr 28.20, Kabel Draht 29, Rinia 154.75, Ungar. Waggon 89, Karpathen 36.20, Färb. u. Druck 91, Fröhlichs Sohn 110, Noth-Kosteletzer 119, Ströß 112, Nestomitzer 516, Kroat. Zucker 62, Semperit 20.20. Wiener Viehmärkte. B o r st e n v i e h m a r k t. Ausgetrieben wurden: 10.729 Fleifchfthlweine, 4604 Fettschweine. Es notierten: Fleischschweine 1 80—2.20, Fetbschweine 2.00—2.45 per Kilo Lebendgewicht. Bei lebhaftem Verkehr verbilligten sich Fleischschweine um 10—15, Feti.schweirie um 5—10 Groschen. — P fe r de ma rk t. Auftrieb: Oiebrauchspferde 170, Schlächterpferde 386, aus dem Schlachthaus 22 und aus der Kontumaz- Abteilung 323. Es notierten: Kutschpferde 600—1200, leichte Zugpferde 300—1200, schwere 'Zugpferde 600—1400 per Stück; Schlächterpferde, Prima (Fohlen) 0.95—1.10, Sekunda 0.70 bis 0.90, Bankvioh 0.55—0.65, Wurstvieh 0.30—0.50 pro Kilo Lebendgewicht. Verkehr lebhaft. Wiener Warenbörse. Die gestrige Börse nahm bei gutem Besuch ruhigen Verlauf. In Kolonialwaren zeigte sich in den meisten Tlrtikeln eine nach abwärts gerichtete Tendenz. Von den maßgebenden Kaffeemärkten eingelangte Berichte melden, daß mit Rücksicht auf die ^uten Ernteaussichten in Santos und Rio eine schwache Mart Auffassung durchgegriffen hat. Nur feiilfarbige, zentralamerikanische Kaffees, deren heurige Ernte in großbohniger Ware kaum die Hälfte des vorjährigen Quantums ergab, werden zu hohen Preisen aufgekaust. An der Wiener Börse ermäßigte sich Santos fanci um je 5 S. auf 595 bis 615 S. und Santos extra Prime auf 555 bis 580 S. per 100 Kilogramm. Von Südfrüchten verteuerten sich Sultaninen guter Qualität um 10 S. auf 330 S., dagegen ermässiglen sich bosnische Pflaumen um je 3 S. und werten wlche 95/100 86 S., 80/85 108 S« 70/75 128 S. per 100 Kilogramm, in Kisten prompt ab Wien. Der Z u ck e r m a r k t hat sich weiter verstaut, was darauf zurückzusühren ist, daß die Liquidation des Maitermins bereits vorgenommen wurde und auch die Nachrichten aus dem fernen Osten ungünstig lauten. Die chinesischen Wirren und der sinangielle Zusammenbruch in Japan lassen befürchten, daß große Quantitäten Java-Zucker nach Europa gelangen lverden. Tschechoslowakische Kristalle verloren 2i4 bis 5 cK und notierte prompte Ware 277.50, Derminware 280. Würfel blieben unverändert. Wiener Lagerware ermäßigte sich um 75 Groschen bis 1 iS. und waren Kristalle zu S. 94.50, Würfel z-u S. 103.75 erhältlich. Abgeschlossen würbe eine Partie österreichischer Kristallzucker zu 93 S„ frachtfrei Waggon Wien- Die Tendenz in F c t t w a r e n ist weiter fest, Preiserhöhungen erfolgten jedoch nur bei nordamertkanischem Schweinefett, oaS sich unl 25 Cent, auf Dollar 31.75 per 100 Kilogramm cif Hamburg erhöhte, und Kokosspeisefett, das sich um 1 aus 67 Hollandgülden verteuerte. In Chemikalien ist das Geschäft lustlos. Zum Ausaebot gelangten Pottasche 96/98 zu 103 S. (— 2), Elain 190 (— 10), Glycerin, chem. rein, 405 (— 00), techp. Rohglycerin 270 (— 10), Holland. Leinöl 134 (-}- 3). LeinölflrniS 149 (-j- 3). Textilien, Leder und R o h h ä u t e blieben unverändert. Bndapester Gctreidetorminmarkt. Größere Kurserhöhungen erfuhren Weizerltermine, Roggen dagegen tendierte etwas ruhioer. Die Notierungen lauten in Pengö: Maiweizen 34.02, Oktaberweizen 29.10, Mairoggen 30.—, Oktoberroggen 22.84. Auswärtige Börsen. Prag. Die Unsicherheit in der Kurseuiwicklung übertrrrg sich auch auf den gestrigen Markt, wo Ware aus Realisationsgrüuden angevoten war. Die Kontermine betrachtete die Situation als günstig und griff im Verlaufe mit Verkäufen in den Markt ein, wobei sie einen Druck auf das Kursniveau ausübte. Im Verlaufe wtlrde jedoch die Börse ziemlich widerstaudsfähig und in den meisten Papiererr konntüt die Anfaiigskurse wieder erreicht, teilweise sogar ein höherer Devisen- und Valutenkurse vom 3. Mai 1927 Leviseu Amsterdam Belgrad - - Berlin - - - Brüssel- . - Budapest - Bukarest - - London - - Mailand - - New Vork *> Paris - - Prag. Geld Ware Geld 283-74 284-74 Sofia. 124525 12-4925 Stockholm 16801 168*51 Warschau 98-52 98-92 Zürich. 123-655 123-955 mnliiton 4*485 4 505 MlMeN 5-1075. 189-60- 79-20 136*36 84-4525 34-6525 Amerikanische Noten * 705*75 36-79 36-89 Belgische Noten. ----- 703-85 711-35 Bulgarische Noten 27-78 27-88 Deutsche Noten 167-80 20-99 2107 Englische Noten. —• — Ware 5-1475 190-20 79-70 136-86 70976 163-40 Geld Französische Noten - . - — Holländische Noten - - - — Italienische Noten 36-76 Jugoslawische Noten - - 12-44 Polnische Stoten. — Rumänische Noten.*— Russische Noten (Roman.) — Schweizer Noten - - 136-20 Tschecho-slow. Noten - « 20-97 Türkische Psund-Noten -- Ungarische Noten - - 123-65 War, 3692 12-50 137--' 21-09 124-05 *1 Briefliche Zahlung oder Scheck New York: Geld 706-45 Ware 710-60.