Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2938 (3.5.1927)
- Date
- 1927-05-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Jteit, MknStag Wiener Mvrgenzerrnng 3. Mai 1987 W-d^iWWMSSSWDKNSKKSN Versammlung aller Führer der illdlschea Jugkuvbünde und gugrndgruvdeu. Mn Dienstag, den 3. Mai l. I., findet um 8 Uhr »bend.s im Lokale t>er De.zivkch>kt'wn LeopoGstadl, IirkuZgaffe 33, eine Bevsamml-nng aller Führer von jüdischen Jugsn'dbnnden u-n>d Jibgend>gvuplpen statt. Es wird um zuverlässiges und pünktliches Erfcheinon echncht, da äußerst d r-in ge.nde Fragen zur Besprechimg gkckange«. lOGiaappQP SSSSSSSSIBlSM E SweihlmdettWstaiiseud Briefe wurden bisher durch die Polnische Lufdvevkehrs-M.-G., Wien, 1. Bez., Tegctthoffstraße 7 (Telephon 71-0-84) befördert und einige Stunden nach der Aufgabe dem Adressas-'n Augeftellt. Ein Expreßbrief nach Polen kostet S. 1.10 Ein Luftpostbrief nur S. V.6V. . Wien, 3. Mai. Das Wette.. Dre kalte Luftströmung ist nun auch Wer Oesterreich hereingebrochen und hat' Niederschläge bewirkt. Die Vorhersage lautet: Dauernd unbeständiges Wetter, zunächstziemlich heiter und wärnrcr. Aendervng des Fahrplanes der polnischen Luftlinien. Kürzlich trat in Polen ein neuer Luftfahrplan in Kraft, nach dem nun folgende Abfahrtszeiten gelten: Von Warschau nach Krakau und Wien um 7.30 llhr, von Krakau nach Wien um 10.30 Uhr, von Wien nach Krakau und Warschau um 8.30 Uhr. Die Aenderungen des Fahrplanes erfolgten, um bessere Anschlüsse an die Zugsverbindungen zu ermöglichen. Der Stand der Arbeitslosigkeit. Der Stand der Unterstützten ist in der zweiten HälsLe April "um 215 auf 86.337 zurückgegangen, damit ist der Stand der Arbeitslosen uni 2326 niedriger als im Vorjahr. Bei den Angestellten ist unter der Einwirllma des Quartalsendes die Zahl der Unterstützten um 667 auf 13.685 gestiegen. Beim Arbeitsnachweis der Textil-, Bette idurrgS- und Hutindustric ist die Zahl der Unterstützten um 296 auf 4918 g e st i e g c n. In der chemischen Industrie und im graphischen und papierverarbei-- tenden Gewerbe ist die Zahl der unterstützten Arbeitslosen Zurückgegangen. Sechzehnte österreichische Klaffenlotterie. 'Bef der crm 2. Mal abgehaltenen "Ziehung Des zehnten Tages der 5. Klasse gewannen: 30.000 S. das Los Nr. 42.727; 25.000 S. das Los %h\ 56.898; 9000 S. das , Los Nr. 88.225; 4000 S. das Los Nr. 43.836; je 3000! S. dre Lose 'Nr. 8899, 67.069; je 2000 S. die Lose Nr. 11.639, 47.032, 66.707, 78.652; je 1000 S. die Lose Nr. 24, 22.804, 92.017. Außerdem wurden 1937 Gewinne zwischen 500 und 160 S. ausgelost. Srkberne Hochzeit. Kommenden Sonntag begeht Herr Rudolf Kraus, Switsleiter der israelitischen Kultusgemeinde, mit seiner Gattirr Helene, geborenen Ullntann, das Fest der silbernen Hochzeit. Personalrwchricht. Samstag, den 9. d. M., feiert der städt. Oberlehrer, Herr Isidor Faltr'tsch ek, seinen 70. Geburtstag. Herrn Faltitschek, der sich in weitesten Kreisen allgemeiner Belrebtherr und Wertschätzung erfreut, stehen zahlreiche Ehrungen bevor. AusWnftc ttt allen Hochschulangelegenheiten erteilt der Jüdische Hochfchulausschuß, die Exekutive des Gesamtverbandes rüdischer Hochschuler Oesterreichs „Judäa", die alle Fachvereine umfaßt. Die jüdischen Studenten und Studentinnen werden aufgefordert, der „Judäa" betzutreten, die die ^Interessen der.jüdischen Studentenschaft an den Hochschulen vertritt. Amtsstunden fachen leine" rheumatischen Beschwerden mehr nach einer ein- Beneein-Trinkkur! nichts anderes als ein Schatten einstiger Größe. Am Jangtsehafen "rst Hftakuan entstanden, eine Vovstjrdt, ja eine Stadt für sich. Die Häuser hinter den Landungsbrücken der verschiedenen Dampsschiffahrtsgesellschaften mit Lagerhäusern, Geschästsgebäuden und Fabriken haben ganz euwparschen Stil. Hier liegen die Seidenspinnereien und Webereien, die wicker Bedeutung erlangt haben. Auch die Rüben, die m der Umgebung der Stadt in großem Maße augebaut werden, gehen von hier aus in gesalzenem lZustand, wie unser Sauerttaut, in den innerchinesischen Handel. Im Handel des Hafens sind vor allem der Transit roher Häute, die aus Norden und Osten kommen, und die Baumwolle aus Hupe von Bedeutung. -Drunten in der Stadt Muß sich in ruhigen Zeiten ent buntes Leben drängen. Me Wirren hatten aber 1913 die friedlichen Bürger vertrieben. Die guten Geschäfte waren geschlossen. Die Soldaten, zerlumpte, schmutzige Gesellen mit der alten Zopstracht oder halblang herabftatterndem Haar, biwakierten auf den Sttaßen. Bor dem Jamen des Vizekönigs stand die Wache im Gewehr, und das fünfstreifige neue Reichsbanner flatterte im Wind«. Noch waren auf dem Platze davor die Spuren der Hiurichttmgen nicht völlig verschwunden, durch die der Verteidiger der Stadt die Bevölkerung gefügig machen wollt«. Granattrichter, zerschossene Häuser, frische Svldatengräberf, in denen Straßenhunde wühlten, boten das häßliche Bild halb vollendeter BerwüstMg, in der nur hier und dort das schwache Anfetzen beginnender Ordnung zu bemerken war. Im Osten der heute bewohnten Stadt liegen die alten Trümmerfelder, die Mauern der Mandschustadt und täglich in den Bureaus des Jüdischen H och sch ula ussch usses, 9. Bez., Zkmmermannplatz 8, »oo sich auch die Mensa academrca judalca befindet. „Büchse, ttmtlKl.“ Eine wirklich heitere Angelegenheit, diese Zweckdichtung „Bttchsemoirbel". Ernst Mcchnech ist der begabte Autor des jüdischen Schwanks,, den die PressekommWon des Zionistischen ZentralverbandeS ftir die tschechoflonmkische Republik in Mähr.-Ostrau heranSgegeben hat. In einigen gntgeformten, kurzweiligen, tatsächlich lustigen Szenen wiro hier für den jüdischen Nationalfonds Propaganda gemackt. Aber die Personen der Handlung sind vortrefflich gesehene jüdische Kleinstabttypen und iint liebensiMrdigem Humor karikiert, so daß inan bei einer Aufführung durch taugliche Akteure nicht nur der guten Sache dient, sondern auch kräftiges Amüsement bereitet. „Büch-, senwirbel" wird seinen Weg machen und hoffentlich überall, wo dieser Schwank in Szene geht, einen Keren Kajemeth-Büchsenwirbel Hervorrufen. ooooooooooooooooocx)ooooocx!ooooooooooooooocooooooxxx)oocoooooooooooooooooooooooo Sie MarttnsgSnse der Mausbacher Juden. Die ovangelische Kirchen gomeinde zu Mansbach (Hessen-Nassau) verlangt alljährlich von der dortigen SywagogengLmeilnde und ihren Mitgliedern Abgaben, und zwar soll die Synagogengemeinde jährlich zu Michaelis cm Pfund Gewürz, die einzelnen Mitglieder, soweit sie verheiratet sind und eine eigene Wohnung haben, sollen zu Michaelis je eine Gans liefern. Die Abgabe ist seit mehreren hundert Jahren entrichtet worden. Sie ist auch in der Dotationsurkumbe für die Pfarrei Mansbach enthalten. Lediglich während der Franzosenzeit war die Jndenschaft von der Abgabe befrekk. Nach Beseitigung des Königreichs Westfalen ist der frühere Zustand wieder hergestellt worden. In der Folgezeit wurde, insbesondere auch mit Rücksicht auf die inzwischen durch die kurheflische Gesetzgebung erfolgte Gleichstellung der Juden mit den übrigen Bürgern, die Gnirichtung der Abgabe wiederholt verweigert, jedoch ergingen eine Reihe von Erkenntnissen, die sämtlich die Judenschast zur weiteren Entrichtung der Abgaben verurteilten. Der letzte Bescheid erging im Jahre 1872. Seit dieser Zeit ist die Abgabe immer weiter entrichtet worden, bis sich schließlich die Juden und die jüdische Gemeinde im Jahre 1922 wiederum geweigert haben, dem Verlangen der Kirchengemeinde uachzuEommen. Die Kirchengemeinde hat daher die Abgaben für die Jahre 1922, 1923 und 1924 vor dem Landgericht Hanau eingeklagt und hat in erster Instanz ein obsiegendes Urteil erlangt. Das Landgericht ist der Ansicht, daß eine Befreiung vor der krast uraltem Herkommen bestehenden Leistungs- Pflicht nur 'damit gegeben wäre, wenn diese öffentlich-rechtlicher Natur sein würde. Die Abgabe sei indessen privatrechtlicher Art. Private Verpflichtungen in dem hier vorliegenden Sinne sei aber durch die Gesetzgebung nicht beseitigt worden. Die Synagogengomeinde von Mansbach Hatte durch Rechtsanwalt Dr. Weisbecker-Kassel gegen das Urteil Berufung an das Obevlcvwdesgericht Kassel eingelegt. Das Oberlandesgericht hat nunmehr ein für die Judenschaft günstiges Urteil gefällt. Die Klage der Kirchengemcinde auf Lieferung je einer Martinsgans jährlich durch die verheirateten Juden und eines Quantums Gewürze durch die Synagogcngemeinde ist unter Abänderung der gegenteiligen Entscheidung des Landgerichtes Hanau abgewiesen worden. In der Begründung des Urteils heißt es, daß derartige Abgaben seit Inkrafttreten des Gesetzes betreffend Austritt aus der Kirche vom 14. Mai 1872 von den Julien nicht mehr verlangt werden können. Präsident Masaryk in Nahala«. Präsident Masaryk besuchte aus seiner Fahrt Von Nazareth nach Haifa am 14. April Nahalal, wo er von den Vertretern der Zionistischen Palästina-Exekutive, des Aktionskomitees, der beiden Fonds und des Jischuw empfangen und in das Gebäude der landwirtschaftlichen Mädchenschule geleitet wurde. die Fundamente und Mauern der alten Kaiserstadt, die in den Kämpfen mit den Taipingrebellen 1864 vollkommen zerstört worden sind. Das heuttge Nanking ist eigentlich eine neue Gründung in dem alten Mauerring auf dem Terrain der alten Kaiserstadt. Noch' ragen die Mauern empor, die einst die verbotene Stadt umschlossen, noch überspannen Marmorbrücken die Kanäle; aber die Paläste sind bis auf die Grundmauern vernichtet, zerstört in bewundernswürdiger Vollkommenheit. In denr alten Palast der Mingkaiser hatte der Führer der Taiping seine Residenz errichtet, um hier an historischer Stätte eine Treue Herrschaft zu gründen. In den furchtbaven Kämpfen zu Beginn der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts wurden die Blüte und der -Glanz der alten Stadt geknickt und die Bevölkerung größtenteils niedergemacht. Bei dem dramattschen Untergang der Rebellen wurde alles, was sich noch erhalten hatte, so gut wie vollkommen vernichtet. Mt der alten Stadt sank auch ihr Wahrzeichen, der lveltberühmt« Porzellanturm, in Trümmer. Ein Haufen glasierter Tonscherben bezeichnet seine Stätte, und das alte Bronzedach liegt irgendwo umgestülpt im Gelände. Berrvüsttmg und Trümmer sind das Leitmotiv in der Landschaft von Nanking. Die Vernichtung schviul hier ihr Hauptquartier aufgeschlagen zu haben. Aber die Schlachten, die hier tobten, und die Kämpfe, die sich immer wieder hierher zu ziehen scheinet;, find ein Zeichen des Lebens und des Wachsens von neuen Formen des bürgerlicher; und politischen Wesens. Wem, die Gunst der Lage Nanking zum Tummelplatz militärischer Gewitter gemacht hat, wird sie der Stadt in friedlichen Zeiten wieder zu neuem Glanze verhelfen. Präsident Masttryk ließ sich über diese von der Zionistischen Fvauenorganisation und dem Keren Hajessod geschaffene Institution berichten. Infolge der vorgerückten Zeit fand der Präsident nicht mehr die Möglichkeit, die vom Keren Hajessod aus Keren-Kajemeth-Bodew errichtete Nahalal-Diedlung selbst zu besichtigen. Bei Idem Mittagessen, das darauf im Speisesarl der Mädchenschule ^gereicht k bürde, waren Präsident Masary?, Dr. Alice >M o» saryk, der tschechoslowakische Gesandte für Kairo und ihr Gefolge anwesend. Im Namen der Zionistischen Organisation und des> jüdischen Jischuw nahmen an dem Essen teil: Leo Mvtzktnj, Präsident deS Aktionskomitees, und Gemahlin, Tol. Kisch, Professor Pick und Kaplansky im Namen der Zionistischen Exekutive, Leib Jaffe und Dr. Hans Ko hn für den Keren Hajessod^ Ussischkin für den Keren Kajemeth, David I all in für den Wctad Leumi, Frau Hadassah Samuel für die Zionistische Frauenorganisation (Wizo). Me Herren Motzkin, Kisch, Jellin- Ussischkin und Jaffe hielten Ansprachen, worin sie sowohl die menschliche Bedeutung des Präsidenten Masaryk und sein Vorbild für die Welt und die Juden, wie auch seine stets aktive Sympathie für die Sache der jüdischen Renaissance hervorhoben. Der Keren Hajessod überreichte Professor Masaryk ein: in Leder gebundenes Prachtalbum mit Aufnahmen aus der Arbeit deS Keren Hajessod, das zugleich auch die Schönheit der palästinensischen Landschaft wiedergibt. Präsident Masaryk hielt sodann in englischer Sprache folgende, Von Jellrn ins Hebräische übersetzte Ansprache: „Ich danke Ihnen für Ihren gütigen Empfang. Ich liebe Ihre Worte, uufc ich liebe, was ich von Ihren: Werke gesehen habe. Ich glaube, Sie gehen den richtigen Weg. Sie sind erst am Anfang, Sie haben vorwärts zu gchen. Ich hoffe, Sie Norden das Ende erreichen. Ich wünsche es Ihnen und den folgenden Geschlechtern. Ich wünsche Ihnen Glück. Man kann nicht glücklich sein ohne Arbeit. Man kann nicht frei sein ohne Arbeit. Arbeit ist die Vorbedingung für Fre5heit und Glück. Ich ivünsche Ihnen Freiheit mü> Glücks Beim! Verlassen des Ortes brachten die Siedler von Nahalal und die Schülerinnen der Mädchenschule dem Präsidenten eine Ovation dar. Der Präsident > unterhielt sich noch einige Zeit mit der Leiterin der landwirtschaftlichen Mädchenschule, Fvau! Hanna Meiscl-Schochat, uvd mit einigen der Siedlev darunter auch mit Elieser Jaffe. Sie Lrganisation der gudenmiffio«. Der zweite Teil der Weltkonferenz für Mission unter den Juden, die anfangs April in Budapest begonnen hatte, Ist in Warschau abgehalten worden. Die Konferenz wurde vom Internationalen Missionsrat vorbereitet und von dessen Präsidenten, Dr. John Mott, geleitet. Sie beschloß, die Arbeft fütj christliche Mission unter den Juden zu erweitern. Ungefähr 50 christliche Gesellschaften, die sich dem Missionswerkj unter den Juden widmen, waren vertreten; ein Viertel der Delegierten setzte sich aus ehemaligen Jud«en Ktfcnmnen. Sie Wischen Kriegropser für Deutschland. Rabbiner Dr. Georg Wilde-Magdeburg schreibt ia der Sondernummer Sachsen-Anhalt des „Schild" Lber die Wirkungen des Krieges auf das Judentum der Provinz Sachsen. Er führt ungefähr aus: Bou den 12.000 gefallenen deutschen Juden kann man annehmen, daß 10.000 unverheiratet oder noch kinderlos waren. 10.000 jüdische Mädchen müffeu dadurch unverheiratet^ bleiben; 20.000 Menschen scheiden ohne jüdische Nachkommenschaft aus. Nimnrt man an, daß von diesen 10.000 Siefallenen 9000 geheiratet hätten und in der Ehe durchschnittlich zwei Kinder geboren wären, so wäre die Zahl der deutschen Juden durch den Krieg um 12.000 Gefallene und 18.000 neugeborene Kinder verringert: 30.000 bei einer Gesamtzahl von eUva 600.000 deutschen Juden/ Die deutschen Jtlden gehöre» jetzt zu den kinderarmen Gemeinschaften. Um sa verheerender wird sich in der Zahl der deutschen Juden Hs Wirkung des Krieges zeigen. Nur der Nachstrom ausländischer Juden während, und kurz nach der KriegSzeit mit ihrer größeren Kinderzahl verschleiert noch das Bild vom zahlenuräßigen Rückgang der deutscher Juden. Berhätlgnisvoll ist auch der Krieg für den Bestand der Kleingemeinden. Zieht der eine große Steuerzahler weg, stirbt er, vhm einen Nachfolger zu hinterlassen, fo kann die Gemeinde kein- Lehrer mehr halten, so hört her regelmäßige Gottesdienst auf, fo zerfällt oft buchstäblich Synagoge und Friedhof. An Hand von Zahlen aus den einzelnen Gemeinden der Provinz Sachsen zeigt Dr, Wilhe die Wirkung der jüdischen Krtegsverluste auf das innere Leben der Genleind-. Er schließt: „Mr Juden weisen immer antisemitischen Angriffen gegenüber darauf hin, daß wir mit unseren 12.000 Toten die gleichen Opfer gebracht haben, wie die anderen Gemeinschafteir. Wir könnten auch darauf Hinweisen, daß stärker als Protestanten und Kacholiken die deutschen Jude,: durch ihre Gefallenen in ihrer Zahl, in ihren, religiösen Bestand, in ihren geistigen Kräften getroffen sind. Je gerir^er die Kinderzahl, desto größer das Opfer der Eltern, die einer, Sohn in, Kriege verloren haben. Das Opfer der Juden ist schr groß!" Wimrifl^~_7TfrrTr^^^"'MTTrTrr'ffl^ »I H mr iw i ...... i ^iirrrn fir-'iiTTTTiT I! /niirr ~Tir 'ifi ‘t innn —r ti t....