Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2930 (25.4.1927)
- Date
- 1927-04-25
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2982018--29835-3018000- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 2 Wien, Montag Wiener Morgenzettrmg 25. April 1987 Nötigung, eine tccgeu Wahlbehinderung, 14 wegen unbefugter A u s ü bung des W a h l r e cht e s, zehn wegen Wahlwerbung imWahlschutzu rnkreis, eine wegen W a f f e n t r a g e n S im Walsischutzlnnkreis, eine wegen Verbreitung beunruhigender Ger ü ch t e, eine wegen W a ch e b c l c i d i g u n g, zwei wegen U ebertret nng des P r e s; g e s c tz e s und 15 wegen Störungder Ordnung. Die Beanständeten wurden nach Feststellung des Tatbestandes entlassen und 'k entsprechende Amtshandlung eingeleitet. „Hadassah" und zionistische Srganifation. Das neue ASkoinmrn. Wir haben bereits kurz über die neue Vereinbarung berichtet, die zwischen der Zionistischen Palästina-Exekutive und der Medizinischen Organisation „Hadassah" getroffen wurde, und sind jetzt in der Lage, folgenden genemen Wortlaut dieser Vereinbarung zu übermitteln: Abkommen vom 5. April 1927 zwischen der Exekutive der Zionistischen Weltorganisation, vertreten durch Col. K i s ch, Prof. P i ck und Herrn S. K a p l a n s k y (hierin kurz W. Z. O. genannt) und der Medizinischen Organisation „Hadassah", vertreten durch eine autorisierte Kommission, bestehend aus Miß Hcnrictta S z o l d, Rose G. Jacobs und Novvin R. L i n d h e i m (hierin kurz als H. M. O. bezeichnet): Da cs wünschenswert ist, daß die Beziehungen zwischen der H. M. O. und der W. Z. O. festgelegt werden, da die Zionistische Frauenorganisation Amerikas „Hadassah" (hierin kurz als Hadassah bezeichnet) sich der medizinischen und sanitären Tätigkeit in Palästina als ihrem Anteil am Willen des jüdischen Volkes gewidmet hat, Palästina wieder auszubauen und in Durchführung dieses Ziveckes die H. M. O. organisiert hat, da die H. M. O. bisher die medizinische und sanitäre Arbeit zum Wohle der palästinensischen Bevölkerung durchgesührt hat und beabsichtigt, dies auch in Zukunst zu tun, bis zur Zeit, zu der gemäß dein Wunsch und der Hoffnung der Parteien dieses Abkommens die Verantwortlichkeit für die Verwaltung und Durchführung dieser Arbeit allmählich von der Bevölkerung Palästinas, besonders von dem organisierten Jischuw des Landes und den Stadtvertretungen selbst übernommen werden kann, und da die Kontrolle der H. M. O. in einem Governing Board ln Amerika festgesetzt wurde, bestehend aus 2 Vertretern der „Hadassah" und je einem der Zionistischen Organisation von Amerika, dem Keren Hajessod und deni Amerikanisch-jüdischen Aerztekomitee und 2 weiteren Mitgliedern, so wird hiemit folgendes vereinbart: 1. Budget. jmi Ausn-aym. der Eingänge aus Palästina für die H. M. O. soll die Hadassah das ganzeBudget für b i e H. M. O a »f b r i n g e n, wie es vorn Governing Board festgesetzt. ist. Eine Abschrift des vorgeschlagenen Budgets soll, wie bisher, der Zionistischen Palästina- Exekutive zugeheu, die dem Governing Board ihre Bemerkungen unterbreiten soll. Dieses Budget soll dem Kongreß oder dem Aktionskomitee der W. Z. O. a I ljährlich z u r besonderen Ratifikation vorgslegt werden. .... 2. Kontrolle. Die Kontrolle der H. M. O. soll bem 'Governing Board, der wie oben. angegeben zusammengesetzt ist, obliegen, mit der Ausnahme, daß die Zionistische Palästina- Exekutive nach ihrem Belieben ein weiteres Mitglied ernennen darf. Der Governing Board soll den Direktor der H. M. O. ernennen, der die H. M. O. in Palästina verwalten soll. Der Governing Board und der Direktor werden für die Verwaltung der H. M. O. in Palästina verantwortlich sein. 3» Palästinensisches Komitee. In Palästina wirb ein Komitee mit dem Direktor zusammenarbeiten. Dieses Komitee wird als palästinens i s ch e r B e i r a t (Ädvisory Board) der H. M. O. bezeichnet und soll aus Personen bestehen, die in Palästina leben. Der Direktor soll Mitglied und Vorsitzender dieses Komitees sein. Der Governing Board ernennt 4 Mitglieder; die Zionistische Palästina-Exekutive kann nach ihrem Belieben zwei weitere Mitglieder ernennen. Kein Mitglied dieses Komitees darf der medizinischen Profession angchören oder mit irgend einer medizinischen Organisation oder Agentur in Verbindung stehen. Die Mitglieder dieses Komitees dürfen nur in persönlicher Eigenschaft gewählt ^werden, mit Ausnahme der beiden Mitglieder der Zionistischen Palästina-Exekutive, insoweit sie diese vertreten. Die Frage der Beteiligung des W a a d L c u m i an diesem Komitee wird einer weiteren Erwägung und Entscheidung Vorbehalten. Dieses Komitee soll zu jeder Zeit nach Benachrichtigung durch den Direktor oder aus Verlangen der beiden Mitglieder der Zionistischen Palästina-Exekutive oder von drei beliebigen Mitgliedern des Komitees zusammentreten. Falls eine Majorität des Komitees durch Abstimmung mit dem Direktor nicht i'ibereinstimmt, tami sie sich an den Governing Board tuenden. Po lange dieser nicht anders entscheidet, soll die Entscheidung des Direktors in Kraft öleiben. 4. Zionistisches und medizinisches Programm. Die H. M. O. soll die medizinischen und sanitären Erfordernisse des zionistischen Programms in Erwägung ziehen und sich nach Kräften bemühen, sie gemäß ihren budgetären und anderen Überweisungen zur Durchführung zu bringen. Unterhandlungen mit der palästinensischen Regierung sollen zusammen mit der Zionistischen Palästina- Exekutive geführt werden. 5. Finanzbericht und Revision. Die H. M. O. soll regelmäßig Finanzberichte an die P. Z. E. oder an irgend eine andere, vom Zionistonkongrefi zu bestimmende Körperschaft erstatten. Die W. Z. O. sott diese Berichte in die Ankündigungen und Finanzberichte der W. Z. O. und des Keren Hajesscd mit aufnehmc-n. Die R e ch n u n g s l e g u n g d-er H. M. O. soll in regelmäßigen Zeitabständen von solchen Personen revidiert werden, die von der Zionistischen Palästina-Exekutive hierfür bezeichnet werden. 6. Termin. Dieses Abkomnien soll dem nächsten Zionistonkongreß zur Ratifikation unterbreitet werden. Ziko. gafenfteitjegsefFe in Essen. Essen, 24. April. Bei einem hier abgehaltenen n atronal sozial ist ischemGau-Parteitagi kam es zu "große» Zusammenstößen, bei denen über 20 Personen durch Schußtoaffens oder Messerstiche mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Adolf Hitler wohnte einer großen Massenversammlung bei. Er ergriff aber mit Rücksicht auf daS gegen ihn erlassene Redeverbot nicht das Wort. Später nahm er, auf einem Auto stehend, den Vorbeimarsch der nationalsozialistischen Fahnenabteihnt>w entgegen. Plünderungen in Nanking. London, 24. April. DaS Neutersche Bureau meldet aus Peking: Nach Meldungen auS ausländischer Quelle dauern die Plünderungen fremden Eigentums in Nanking noch an. Die Behörden setzen sich über die Interessen der fremden Mächte hinweg. Tschang kaischek soll noch mehrere russische Ratgeber haben und nur eine persönliche Feindschaft gegen Borodin hegen. Die Verbindungen der Nordarmee bei Pengku an der Eisenbahnlinie Tientsin—Fukau werden von den Südtruppen weiter bedroht. Wie aus Haukau gemeldet wird, stehen neue Spaltungen des dortigen Kuomintang bevor. General Fengtyeng, der Hankauer Vertreter des Generals Feng, ist unter der Beschuldigung, die kommunistische Sache verraten zu haben, verhaftet worden. Jas Moratorium in Japan. Tokio, 24. April. (Reuter.) Das Moratorium hat ernste Störungen des Geschaftslebens zur Folge. Die Banken sind mit allen Mitteln bemüht, die Einwirkungen des ■ Moratoriums auf Handel und Industrie abznschwächm. Die Effektenbörse in Osaka bleibt wie die G arnb örse geschlossen. — In Tokio ist der Generalstreik ausgebrochen. Eine Familientragödle am Alsergrunv. In dem Haufe, 9. Bezirk, Pichlergasse 1, bewohnt die Familie des Vertreters Friedrich Goldner eine aus zwei Zimmern, Kabinett und Küche bestehende Wohnung. Der Mann hatte früher ein eigenes Schuhgeschäft, während seine Gattin, die am 1. September 1884 zu Wien geborene Hedwig Goldner, geborene Singxr, im Haufe Josefstädterstraße 30, ein Modisteilgeschäft geführt hat. Die Familie lebte jedoch in der letzten Zeit in sehr bescheidenen Verhältnissen. Friedrich Goldner hatte das Geschäft aufgegeven und war als Vertreter der Firma Wilhelm Steckler, Rudolfsplah 12, mit einem fixen Gehalt 20 Schilling sowie den jeweiligen Provisionen angestellt, so daß er mit einenr monatlichen Einkommen von rund 300 Schilling zu rechnen hatte. Frau Goldner sorgte, so gut es eben ging, für den Gatten und ihr jetzt einjähriges Kind Hans und auch Hr Gatte half ihr, soweit es sein Geschäft zuließ, im Haushalt mit. Das Ehepaar war sehr verschlossen, pflegte mit den Hausparteien fast gar keinen Verkehw, lebte aber sonst im besten Einvernehmen. Wiederholt zeigte sich die Frau in der letzten Zeit sehr niedergeschlagen und klagte über die traurige Lage, in die ihr Mann und sie geraten seien. Sie fürchtete förmlich, daß ihre .Familie noch verhungern werde und mar in solchen Monrenten ganz niedergevrochen. Sonntag früh nun gegen %9 Uhr verließ Friedrich Goldner die Wohnung, um sich zu dem Gottesdienst in den Seitenstettentenrpel zu begeben. Am Rückweg suchte er noch die Schwester seiner Frau, Olga Fantl, auf und vereinbarte mit ihr eine Zusammenkunft. Gegen Uhr mittags kehrte er nach Hanfe zurück. Als er in die Wohnung trat, schlug ihm ein intensiver Leuchtgasgeruch entgegen. Als er die . Küchentür öffnete, sah er seine Gattin, nur mit dem Hemde bekleidet auf einer auSgvbreiteten Steppdecke am Fußboden liegen, im linken Arm das einjährige Knäbleln haltend. Der Hahn der Gasleitung stand offen. Ganz verzweifelt eilte Goldner hilferufend aus den Gang, man alarmierte Polizei und Rottungsgesellschaft, und als diese erschien, konnte der JnspektionSarzt bei Mutter und Kind nur mchr den Eintritt des Todes seststellen. Vom Polizeikommistariat Alsergrund fand sich eine polizeiliche Kommission ein. Der Mann, der vollständig niedergebrochen war, gab an, daß augenscheinlich die Angst vor dem Wirtschaftlichen Zusammenbruch die Ursache der Tat seiner Gattin gewesen sei, was auch von den Angehörigen bestätigt wurde. Erst gestern ist ein vom 32. d. M. datierter Brief aus Salzburg von dem Bruder der Frau an diese eingetrofsen, in dem es heißt, daß man ja auch nicht reich sein niüsse, um glücklich leben zu können, und bekannt gibt, daß er der Schwester einen Betrag von 100 Schilling sende werde. Die gerichtliche Obduktion der Leichen wurde beantragt. ' Wien, 25. April. Unfälle im Verkehr. An der Ecke der Währingerstraße und Riglergasse wurde rftern um Mitternacht der ZMhrige Privatbeamte Fritz Ecke i n von einem Auto, das sehr schnell fuhr, niedergfe stoßen. Er erlitt eine Wunde an der Stirne und eine Gehirnerschütterung. Das Auto fuhr, ohne daß sich der Lenker um den Verunglückten gekümmert hätte, eilig davon, doch konnte das Kenn>- zeichetl A XXIV 38/ festgestellt werden. Dem Verletzten leistet« die Rettungsgesetlschaft erste Hilfe. Auf dem Wege in die Unfallstation klagte der Unglückliche, daß er erblindet sei. Ob diese Schädigung dauernd ist, läßt sich noch nicht feststellen. — Der in der Schönbrunnerstraße 283 wohnhafte Karl Lipper fuhr gestern abends mit seinem Motorrade Über den Neuvaugürtel. Als er an der Ecke der Felberstraße einem Auto ausweichen tvollte, verlor er die Balance, so daß die 20jährige Kontoristin, Bacher, die auf dem Soziussitze saß, auf die Straße geschleudert wurde. Sie erlitt eine leicht ,«Gehirnerschütterung und wurde von Nervenzittern befallen. Selbstmord. Wie berichtet, wurde am 22. d. M. früh in der Garderobe eines GastwirrschaftsbetriebeS in der Leopoldstadt ein unbekannter Mann erhängt als Leiche aufgefunden. Der Mann (wurde nunmehr alS der 43jährige unterstanvslofe Handelsangestellte Hermann Goldstern erkannt. DaS Molrv der Tat dürfte Notlage getvesen sein. Damenhüte sollen besteuert werde«. Ein ergötzlicher Zwischenfall ereigirete sich kürzlich im eng» lischon Unterhaus. Hier richtete der der konservativen Partei angehörende Oberst Applin an den Schatzsekretär die Anftage, weshalb er, im Interesse der Deckung des Defizits im Etat, noch nicht daran gedacht habe, die Damenhüte mit einer Steuer von 10 Prozent des Wertes zu belegen. Unter dem Galächter des HauseS erwiderte der Schatzsekretär, daß diesor Vorschlag für das Steuerjahr zu spät käme, aber der Abgeordnete gab nicht nach, sondern suchte durch eine genaue Ausrechnung füv seinen Vorschlag Stimmung zu machen. Er bewies es mathematisch schlüssig, daß die Frauen mindestens 50 Millionen Hüte im Jahre kaufen, und daß, wenn man den Preis eines jeden Hutes nur auf fünf Schilling berechne, was zum Unglück für die Männer leider hinter der Wirklichkeit znrückbleibe, bei einer Steuer von 10 Prozent für die Staatskasse einen Gewinn von anderthalb Millionen Pfund Sterling herauskommen würde. Churchill erklärte dabei mit einem Gesicht, in dem sich Schrecken und Entsetzen malten: „Nein, das möchte ich incht tun, meine Hände sind ohnehin schon rot vom Blute der Steuerzahler." Zigaretten, die zum Kleide passen. Die neueste Mode, die Farbe der Zigaretten der deS Kleides anzupassen, stammt weder aus Paris, dem Mittelpunkt der Frauenmode, noch aus Newyork, dem Dorado der Extravaganten, sondern aus London. Sie entspringt der Anregung der anspruchsvollen Damen, die es längst mit Mißfallen bemerkt haben, daß das. monotone tveiße Zigarettenpapier manchmal reckst schlecht zu der Farbe der Toilette paßt. Die englischen Zigarettenfabrikanten haben dieser Erwägung Rechnung getragen, indenr sie Zigaretten in Veit verschiedensten Farben der neuen Frühjahrskleider in den Handel bringen, um die Damen in die Lagern versetzen, zu jeder Toilette die in der Farbe richtig abgetönte Zigarette wählen zu können. Womit wieder einmal einem dringend empfundenen Bedürfnis abgeholsen wäre. Nun ist noch das Problem der Tönung der Zigarettcnasche zu lösen. Zunahme des Tabakschnupfens in England. In England ist innerhalb der guten Gesellschaft eine Zunahme d es Tabalschnupfens ztl konstatieren. Diese Angewohnheit war vor der Ausbreitung des Rauchens allgemein, so daß ihr selbst Damen 'huldigten. Bon der Königin Charlotte von England war bekannt, daß sie grünen Tee in ihren Schnupftabak mischte. Tabatteren gehörten zu den beliebtesten Geschenken, und König Georg IV. hat anläßlich seiner Krönung nicht weniger als 8000 Pfund für Schnupftabakdosen zu Geschenken an seinen Juwelier bezahlt. Auch Talletzrand lobte das Schnupfen sehr. Er griff bei wichtigen Verhandlungen gern nach seiner Tabatrere, um so eine Atempause zu E'nnen und das soeben Gehörte in Ruhr zu Überdenken. der Zunahme des Schnupfens wird dann auch wieder „öle Prise der Parlamentsmitglieder" zu "Ehren rammen. Ein 'längst verstorbenes Mitglied deS Parlaments nämenS Rapee, hnk eine 'Zchnüpstabäkooft gestiftet vnd >n 'deren fjtättbijjet ."Füllung ’lii 'Legat aüsLeHtzt. DiK TÄe wird durch den Ober^Türhüter des Parlaments verwaltet und ist zum Anvieten an die Mitglieder des Parlaments bestimmt. Der Mann, der vor der Hinrichtung Romane liest. In Brasso in Rumänien wurde vor kurzem ein Raub» mörder, der 32 Jahre alte Peter Georg in, hingerichtet. Sein letzter Tag verging sehr seltsam. MS man ihm die Mitteilung machte, daß er nur noch 24 Stunden zu leben habe und ihn nach seinem letzten Wunsch fragte, erklärte er mit Seelenruhe, er möchte unbedingt den Roman, den er begonnen halbe, zu Ende lesen. Zu diesem Zwecke solle man ihm auS der GefängniMbliolhek die Fortsetzung, bestehend aus zwei Bänden, zur Verfügung stellen. Der Roman sei nämlich ungemein interessant, und er ist auf den Schluß, auf das Schicksal des Helden, sob«r gespannt. Außerdem wünsche er noch ein gutes Esten.. Er laruhig den ganzen Tag, ja die ganze Nacht Mer. Es wurde 6 Wo früh. Die Stunde der Hinrichtung. ^«Da bat er, man mög iljint noch einige Minuten Zeit lasten, dait er nochmal den Romanschluß durchftesen könne. Man gewährte ihn feine Bitte. Dann schritt er ruhig, ohne jede äußere Erregung zum Galgen. e. 3500 Kilometer tiigllch legen im regekmäßien Dienst die Flugzeuge der Polnischer, Luftverkehrs. G. „Aerolot", Wien, 1. Bezirk, Tegetthofst straße 7, Telephon 71-0-84, zurück. Passagiere, Waren und Briefe werden schnell und sicher befördert. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Arbeitsgemeinschaft hebräischer Kindergärtnerinnen. Infolge technischer Schwierigkeiten wird die heutige Zusammenlkunft um eine Woche verschoiben und findet also am Montag, den 3. Mar, 248 Uhr, im Zionistischen Bureau, 1. Bezirk, Kärntnersiraße 28, statt. Ins fttdisdke Maus das jlidisdke Matt