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Wiener Morgenzeitung · 1927-04-17 · Heft 2923 (17.4.1927) · p. Seite 16

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2923 (17.4.1927)
Date
1927-04-17
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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Seite 18 Wien, Sonntag Sin verschwunden« Lpser der Misfio». Aus?! e w y o r t Ivird mt$ berichte^: Dieser Tage ■ ‘ien der Leiter eines hiesigen Judenmissionshauses Lei r Polizei und meldete, daß die 26jährige Lilian £o& vor einigen Monaten von einem Missionär angeblich n einem Par? weinend angetroffen und ins Missionsaus gebracht ivurde, seit drei Wochen aus dem Misüonshaus verschwunden sei. Angeblich habe Lilian katz keinerlei Grund gehabt, aus dem Missionsheim durch- 'ubrennen. Die vom Missionsleiter bei der Polizei angegebenen Daten über die Person und die sonstigen Mittei- :ungen über den Aufenthalt des jüdischen Mädchens im Missionsheim tvaren so voll von Widersprüchen, daß die Polizei sich veranlaßt sah, den mysteriösen Fall genauer zu untersuchen. Besonders auffallend ist in der Darstellung der Missionäre, daß die Katz keinerlei Verwandte habe und ihre Newyorker Lldresse den Missionären. unbek.'wt sei. In jüdist Kreisen sieht man dem Ergebnis der polizeilichen un.ersuchung schon deshalb mit besonderem Interesse entgegen, weil dieser Fall vielleicht AufKärung über das verschwinden anderer jüdischen Personen bringen wird, welche in den letzten Monaten von ihren Angehörigen vermißt werden. Die Polizei interessiert sich zunächst ganz besonders dafür, warum die Missionäre die Abhängigkeitsanzeige erst drei Wochen nach dem Verschwinden der Katz erstattet haben. Henriette vnn den Bergy gestorben. Nach kurzer Krankheit starb im Alter von 69 Jahren die bekannte Philanthroptn Henriette van den Bergh am 3. März im Haag. In zahlreichen wohltätigen Institutionen wirkte sie zusammen mit ihrem Gatten Henry van den Bergh; besonders das jüdische Altersäsht im Haag, dessen Damenkomttee sie präsidierte und zahlreiche wohltätige Aktionen, verdanken ihrer Arbeit viel. Während des Krieges leistete sie den belgischen Flüchtlingen große Dienste und wurde dafür vom belgischen König dekoriert. Die T, völrerungsbervegung ttt Tel Awitv. Im Monat Schwat derzeichncte man in Tel Aurin» 181 Geburten, davon 87 Mädchen und 97 Knaben. Die Zahl der Todesfälle bei den Juden in Jaffa-Tel Awiro betrug 60, und Mar bis 1 Jahr 22, von 1 bis 3 Jahre 4, von 3 bis 16 Jahre 2, von 10 bis 20 Jahre 0, von 20 bis 40 Jabtre 10, VoN 40 bis 68 Jahre 5, von 60 bis 80 Jabtre 12 und über 80 Jahre 5. Lerelve, Bortröge »nd Lersammlvnge«. Volkshochschule Wien, Volksheim. Dienstag, den 19. April, werden an den Volkshochschulen die Kurse wieder ausgenommen. — Bukowmaer Zentralverband. Mttwoch, den 20. April, 8 Uhr abends, MonatsversamMung im Mener. Bürger-Cafe, 2. Bez., Pratevstraße 11. Tagesordnung: Bundesbürger- und Heimatsrechtserwerbung. — Akademische Settion des Verbandes der Ziomsten-Rrvistonisten. Donnerstag, den 21. April, präzise .Uhr, Cafe Helvetia, 8. Bez.,. Langegasse 61, Bortrag. M. G o.nrary: „Der Revisionismus und die zionistische Studentenschaft." Gäste willkommen! — Brith ha-zofim. Morgen Montag jm Bersinsheim, 2. Bez., Rembrandbstraße 18, Vollverfxnrtmlung. Zweck: Einteilung der Wühlarbeit in den verschiedenen Sprengeln. Erscheinen Pflicht! e Neuerungen der Labakregie anläßlich der Sfterseiertase 1927. Die Tabakregie bringt anläßlich der Osterfeiertage die bereits angekündigten zwei neuen Zigarrensorten „Virginier «speeial H" i» Holzlistchen zu 50 Stück, zum Preise von 20 Groschen, ferner die „Tenor" in Gürtelschachteln zu 100 Stück und in Kartons zu fünf Stück, zum Preise von 10 Groschen pro Stück,, in den Verschleiß. Die „Virginier espeeial 2" ist aus auserlesenen- Virginierstoffen hergestellt und kommt in Qualität der „Virginier espeeial I" gleich, ist jedoch um vier Zentimeter kürzer als diese. Die „Senor"-Zigarre ist aus leichten Ueber-' seefioffen. erzeugt, hat einen milden Geschmack und ein angenehmes Aroma. Durch die Einführung dieser Z'garrensorte soll dem Wunsche vieler Raucher nach einer leichten, aromatischen und dabei billigen Zigarre entsprochen werden. Um einem weiteren Wunsche aus Raucherkreisen entgegenzukommen, bringt die Tabakregie nunmehr die „Fnfantes" auch in Kartons zu zehn Stück, die „Tenor espeeial" und die „Gentischten Ausländer-Stumpen" auch in Kartons zu fünf Stück ohne Berpackungszuschlag zum Verkaufe. Auch die Reihe der Jmportfabrikate erfährt dadurch eine Erweiterung, daß in den Spezialitätengeschäften außer den bisher geführten, echten Havanna-Zigarren noch von der Firma H. Upman'n in Havanna die Sorten „Perfectos" zum Preise von 2.30 Schilling und' „Havanna Club" zum Preise von - 2 Schilling pro Stück erhältlich sind. Seiftet Sitte Staren »ach Pole» mit Flugzeugen der Polnischen Luftverkehrs A. G. Aercklot, Wien, 1. Bez., Tegetthoffstraße 7. Jede Auskunft durch Telephon 71-0-84. Fracht pro Kilogramm 0,76 Groschen inklusive Versicherung. E Mod^npalals Julius ftrupnif, 7. Bezirk, AaHerstratze 111-113-115, wünscht seinen verehrten Kunden fröhliche Ostern! E Selbstverständlich wählen alle die infolge kleiner Regien so preiÄverten und 'bekannt guten Herren- und Damenstoffe bei Kanu u. Fried, 6. Bezirk, Linke Memeile 40, im Hose. E Aus Grund der zweckmäßigen Zusammensetzung und der vorzüglichen Erfolge, welche von namhaften Aerzten und in zahlreichen Kliniken und Krankenanstalten mir Togal erzielt wupdey, hat Togal inkurzer Zeit allgemeine Anerkennung gesnikden- Alle Urteile stimmen darin Überein, daß Togal ein prl,!npt wirkendes, schmerzstillendes Mittel darstellt, das unübertroffen ist bei gichiffchen, cheumatischen und nervösen Schmerzen, bei Schmerzen in den Gelenken und Gliedern, bei nervten Zahnschmerzen und ferner bei Kopfschmerzen, Mener Morgerrzeitung Bühne und Kunst. „tu Genie und fein Bruder". Butgtheater. Das Genie-heißt Spiridon Paparrhegopoulos, hat sich in einem Londoner Pensionszimmer eingeschlossen und lebt bereits zwei Monate in freiwilliger Gefangenschaft. Der Komödiewdichter verschärft den Arrest, indem er den jungen Mann vier Akte lang auf fort Szene beläßt. Von der Morgentoilette bis zum Schlafengehen, beim Schnarchen und beim Komponieren, während der himmlischen Wachträmne und der durchaus irdischen Wutansäll« weiß sich der genialische Arrestant in seincr Zelle durch das Guckloch „Bühne" von dem bösen, stechenden, ach, kritischen Auge „Publikum" beobachtet. Wir sind Wächter seines Gefängnisses, von der Exposition bis zur Schlußszene, heften uns an seine Sohlen, nur eine unum-gängliche Lebensfunktion — sie wird im Stück erwähnt, meine Lieben— bleibt uns vorertthalttn. Das „Hinausgehen" besorgt er im Zwischenakt. Sil B a r a hat sich die Aufgabe bis zur Unmöglichkeit erschwert, als er beschloß, uns keinen Augenblick des Kom-ödrendaseins seines Helden vorzuentHaltsn. Der junge Grieche trägt tatsächlich die Kennzeichen des Genies, und wir beeilen uns, diese positive Qualität des Werkes anzuerkennen.' Denn ein Genie auf den Brettern glaubwürdig zu machen, gelingt nicht alle Tage. „Orpheus", wie ihn eine schwärmende Pensionsnachbarin nennt, ist naiv, unbekümmert, wahrheitsliebend, launenhaft, ein wenig selbstsüchtig und gelegentlich ein wenig grausam/wie ein naturbelassenes Kind. Er ist abwesend für die nächste Umgebung, taub für logisch? Darlegungen, blind für die Liebe eines Mädchens, denn seine Sinne sind durchaus jenen überirdischen Sphären zugowandt, von denen er Befruchtung seines heißen, schöpferischen Willens gewäriigt. Die Gesichte seiner Phantasie in Töne zu formen, ist ihm Sinn des Lebens. Diesem höheren Zw>?ck trachtet er mit rührend kindlicher Unbeholsenheit, die aber gelegentlich — ganz wie bei Kindern — ergötzlicher Schlauheit Platz macht, alles unterzuovdnen. .W.'nn ihn nur nicht Sil Bara mitunter daneben greifen ließe! Spiridon Paparrhegopoulos belauscht den Känarievogel des Nachbarzi-mmers und sucht ihn „abzüschveiben". So eilfertig und dilettantisch, wie ich es diesem reinen Toren nicht zugemutet hätte. Mir fügte sich's besser in das Bild des tonschöpferischen Genies/ wenn es den gefi-odorten- Sänger rnrt Ergriffenheit belauscht? — un,'d sich nicht -. prompt ans Klavier setzte, die Stimme der Natur „einzufangen". Auch, daß er nicht bloß mit dem Himmel verkehrt, , sondern dies auch weiß -und mit Worten eines-Literaten sagt,-will-mir gar nicht gefallen. Aber der Augenblick der Besessenheit, der schöpferischen Zeugung — er wird ihm geschenkt, «da ihm das arme, brave. Dienstmädchen die Liebe.. gesteht — jift’ glaubwürdig geformt,: sehr ergreifend und; er-" gibt eine wunderschöne Szene. - ■ «, - Diese Zustcmdsschllderung in vier Kapiteln ist "mit' einer Handlung ausgestattict. Mit dem Beiwerk, das die Novelle bühnenfähig machen soll, hatte Sil Vara wenig Glück. Der Bruder des Tondichters, auch ein Hauptkerl, aber auf anderem Gebiete, nämlich auf dem des Mädchenhandels und abenteuerlicher Gaunerei, kommt völlig abgebrannt in die Pension, verschafft im Handumdrehen die, runde Summe für-rückständige Mete des geschätzten, aber so ganz geschäftsuntüchtigen Bruders, verdreht der jüdischen Wir im den Kops, macht ihr Hoffnungen auf die Ehe, führt mit erschwindeltem Geld die ganz?. Pension aus, changiert von der, sehr betrübten Wirtin zu einem hübschen, in der -P-eüsion wohnenden Mädchen, verlobt sich mit diesem, versöhnt die Wirtin, indem er Kapital für Adaptierungen aus dem Boden stampft, trifft Veranstaltungen, um die bisher elend? Pension in eine noble Kuppelei umzugestalten und münzt schließlich — musikalisch ist er auch — den Stoß von Sonaten, Symphonien ^und Opernfragmenten seines genialischen Bruders in höchst bezahlte Charlestons und Schlager um. Er blbibt zurück. „Orpheus" aber tritt mit seiner Ärrydike, jenem verliebten Dienstmädchen, welches in der Zwischenzeit das große Los zog, die Fahrt ins Blaue an. Es ist eine Groteske, aber, weiß Gott, sie. macht uns keine Freude. Was einem Einakter taugt, ziemt nicht dem langwierigen, nach allen Nichtung.n gedehnten Bierakter. Und was sich bei einer Vierlelstundesadire übersehen ließ, wird bei dieser ausgewachsenen Abendundsrhaltung grausam sichtbar: dramatisches Unvermögen. Und eine erkleckliche Zahl von Schnitzern durchkreuzt geradezu die löblich? Absicht des Dichters, das unverderbte kraftvoll? Genie, das frei bleibt von Betriebsamkeit und Erfolgswahn, von Reklamesucht und pevfider Schmiegsamkeit", d?r Welt -des Geschäftsgeistes, der Plusmacherei gegen-übevzustell-en und sie-unbesiegt ^zu'fliehen. Man glaubt nicht an diesen neuen Beethoven, weil sich seine Schöpfungen prompt in Oper-ett-'unummern umwerten ließen. Man ärgert sich über kitschige Stimmungsmache, ganz besonders über jene Szen? mit dem Rosenbuckett, das die arm? Dienstmagd dem Genie auf die Bude bringt.-Und man bedauert, daß <in so gepflegter Geist, wie Sil Bara, die billigsten Schablonenfiguren der Lustspielschachtel entnahm und bodenb.mlos seiner grotesken Komödie einsügte. (Die bebrillte Poetische Jungfrau, den jüdischen Bankier, die hochnäsige verarmte Dam?, die hysterische Köchin.) m .... 17. April 1927 Nr. 2923 Räoul A'slan hat sich mit dem Genie alle erdenkliche Mühe gegeben, ist witzig und ideal, ver-trüumt und sachlich, nervös und von göttlicher Ruhe, je nachdem es die Bühnensekunde erfordert — aber nicht jung g.nug für den liebenswerten Jung-dn, dkr aus dem Wölkenkuckucksheim ine London der Gegenwart niederfuhr. Die. beste Szene dci- Sti'lckes, die Kompositionsfzene, ist auch soin-e bcste.. Schade, daß das Opus, bei ^dessen Geburt das Publikum 'Zeuge ist, der Regie des Burgt-Heaters so übel gc-lang. Ausgezeichnet Herr Höbling als Aslans Bruder. Der Casus macht mich lachen. Hier ist familiäre Aehnlichkeit, so nah und so fern, wie cs der Charakterun-terschied der beiden Brüder erfordert, unglaublich gelungen. Die jüdische Pensionsin-Haberin der Frau Senders hingegen (eine Mrbezirk- Rolle) ist der geschützten Künstlerin nach lmserem Empfinden unglaublich mißlungen. Sie hat den Autor um manche wirksame Szen? gebracht. Schwach von Konstitution und stark in der'Liebe, aschblond und unentwegt die Dienstmagd der Frau Wagen er. (Diese Jessie ist eine Londoner Schwester des oberösterreichischen Küchcnmüdchens aus Molnars „Gläsernem Pantoffel".) Kernig d?r Dienftmann (Shawscher Provenienz) des Herrn Maierhofer und lustig Herr Heim in einer Epilode. Die Aufnahme umr sehr, sehr geteilt. Otto Abeles. khorkonzerte. Edward El gar, einst ein führender englischer Tondichter, wird in d'?n nächsten Wochen 70 Jahre alt, und aus' di?som Anlaß gelangte im Gesellschaftskonzert sein großes Chorwerk „Die Apostel" zur Ausiführung. Wie so viele Engländer, liebt er geistliche Stoffe: Neben seinen „Aposteln", deren Text nicht ohne weiteres einen Musiker zu inspirieren vermag, komponierte er eine Kantate „Caraetacus" von Tod und Feg?feuer, ferner ein Oratorium „Das Königreich" und seinen berühmten „Tramn des Gcrontius". Bon seinen zahlreichen Kammer- und Orchesterrverken erregte seinerzeit die erste Sinfonie Aufseh?n. Scitdern sind — auch in den „Aposteln" — die Farben sein? s Orchesters, rasch verblaßt, sein ausgezeichneter Chorsatz fesselt noch iinmer. Freilich ist seine Musik nicht frei von gesuchten Effekien und ihre Sentimentalität mutet heute unzeitgemäß an.-Sehr hübsch ist die Verwebung einer althebräischen Melodie in den „Mor-genpsalm" der „Apostel", welche sich von dom guten alten Mendelssohn niemals ganz frei singen, trotz Wagner und trotz reichlicher Chromatkk. — Die Aufführung, welche Kapellmeister' R e i chwein leitete, hatte auf den Chorsatz viel reichliche Mühe verwendet, auch um die Solisten — F 0 er sie I, An d a y, Gall 0 s, M an o'w a rd a, Zec und Max Klein — war es gut bestellt. i '/ Mil - Säugerchors der b ö h mischen L e'h re r (Prag). 'Sie saugen'' auswendig, mit schönen, gesättigten, ausgeglichenen Stimmen und nreisterhafter Disziplin schwierige, irgendwie.dem Leben von heute abgelauschte Chöre von F o erst er und Vycpale k, Vomacka, Axman und anderM. Der Gesangsverein hat alle Ursache, auf seinen Dirigent Antonin Bednar und dieser auf die Leistungen -seiner Sänger stolz zu s?in. Nicht so bald haben wir einen geistig so durchfühlten Chorgesang in Wien gehört. Am besten gefiel uns die dem slowakischen Sprechgesang nachempfundene rührende Ballade „M a r y cka M a gd 0 n o-v a" des Altmeisters Leos Janacek, deren erschütternder, musikalischer Inhalt im Verein mit der lebenswahr erzählenden Form der Wi dergabe den leider nur sehr schwach besuchten- Saal zu stürmischen Beifallskundgebungen hmriß. slb. ' Bus den Theatern. Opern the a tc r. .Morgen, 6 Uhr, neu einstudiert „Der Postitlon-vonLonjumea u". Hierauf das Ballett,/? letn- Jdas Blume »st. .Dienstag . „D o.n . I u a n" mit Dr. Lei» Barczinski vom Landestheater in'Darmstädt als.Gast (Don Juan). ...". Bu rg the aber. Morgen nachmittags 3 Uhr „Bolp0ne". Abendei 'halb 8 Uhr „Trieschübel" (Abönnemmt 3. Gruppe). A k a d e m i e t h e a t e r, Morgen nachmittags 3 Uhr „D a s g r o b «Hem d". Abends halb, 8 Uhr ,/2 p j.e l. i m S ch l 0 ß". Volksope-r.' Morgen, nachmittags halb 3 'Uhr. .„Dj«. Zauberflöte".' Abends halb 8 Uhr „Orpheus in dev Unterwelt". D e u t s ch e ö V 0 l k s t h e a t e r. Mchsten Samstag beginnt in der Neuinszenierung von Schillers „Die Verschwörung des Fiesko zu Genna" Alexander M0issr sein 'diesjähriges Gastspiel. K a m m « r s p i e l e. Erika G l ä ß u c r tritt heute und mavgen um halb 4 Uhr nachmittags in „Modellhaus Crovette" und um 10 Uhr in „Mary und die Liebe" auf. — Gertrud Kraus wurde &u einer zweiten Tanzvorstellung verpflichtet, die Samstag, den- 23d. M., halb 4 Uhr Nachmittags, stattsindet. The a t e r i n der I 0 lefstad t. Donilers.ag, den LI. d., gelangt neueinstudiert das Lustspiel „Der Schwierige", von, Hugcj' Hofsmannsthal zur Ansst'chnmg. Morgen, nachmittags hall 4 Uhr „Der Igel". Theater an der Wien. Dienstag 76. Aufführung -der Operette „Dlir Königin". Begrüßun.iSa-vend für D. I. Silberb-uM Anläßlich der Nückkeh".' des Schriftstellers D. I. Silberb.usch von einer mehrmonatigen.-'Mnleril'areiie. veranHattet die „Vereinigung der h?bräisch?n ' im‘o jtdoifchrn P>essebe«..cht?rstatter in Wien" Montag nick 6 Wr abends im Lokal der zionistischen Bez''rkssekti.n, 2. Bez., Zirkusgasse 33, eine gemeinsaM Begrüßung. Ein Richard-Mrauß-ZyNus .km Operncheater. Mitt-- woch, den 20. April beginnt eine zyklische AüfMrung der Stranßschen Obrrnmerke mit „Intermezzo". VS folgen: Freitag, den 22. „Elektra", Dienstag, den 23. „Die Frau vl/r? Schatten" und in der ersten Hälfte Mai „Salome", „Ariadnauf NaroZ", „Ro-en.lbalter" sowie die beide» 'vgen Bcleertiverte „Jofe^legende" und „Schlagobers".

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