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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-31 · Heft 2906 (31.3.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2906 (31.3.1927)
Date
1927-03-31
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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’eft-o S Wien, Donnerstag MM» j aifJlii — 1 wtCiffT IVIvVgCnjCWtVIg 31. März ISS? M. sm VOIMWBIMBAfT | Sie internationale Kooperation der Notenbank. Ein Bortrag dcs Generaldirektors der Rationalöank Dr. BrauneiS. Fm Rahmm der von der österreichischen Vöikerbtlnd-;uja im Einvernehmen mit dein österreichischen Nationalkonnree der Jntentationalen Handelskammer in Paris veranstalteten Vortragszyklus hielt gestern der Generaldirektor der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Viktor Brauneis in der Handelskammer einen Vortrag über die „Jnternationnlie Kooperation der Notenbanken". Diese Idee, aus der Zeit der Valuta geboren, schivebte bereits der Brüsseler Finanzkonferenz vom Jahre 1920 vor, ohne daß das Protokoll dieser Konferenz, in dein der Vorschlag einer internationalen Währung als N-echnungseinheit enthalten ist, t?n Ausdruck an gewendet hätte. ES »rmrde jedoch darin bereits von der Notivendigkei: einer F ü h l u n g n a h m e z w i- I ch e r: den N o t e n b a n k e n gesprochen, damit den fortgcsehten Balutaschlvankungen begegnet werden könne. Im Protokoll der Konferenz von Genua kommt der Ausdruck „Kooperation der Notenbanken" zuni ersterrmckle vor, gewissermaßen als Abschluß jener Reihe von Vorschlägen finanzieller, monetärer und wirtschaftlicher Maßnahmen, die den stellte fest, daß der Gedanke in Form von Verträgen über Regierungen Interesse der Ausrechterhaltung der Stabilität der Währungen empfohlen ivurden. . Generaldirektor Dr. Brauneis analysierte nun den Inhalt des Begriffes „Kooperation der Notenbanken" imd Geschäfte zwischen den Notenbanken verwirklicht werden könne. Diese Verträge können sich erstens auf die Festsetzung einheitlicher Geschäftsbedingungen beziehen, zlveilenZ auf Verträge über Geschäfte zwischen den Notenbanken. Die Festsetzung genereller Geschäftsbedingungen zeigte bisher nur schüchterne Ansätze, was sich daraus erklärt, daß die Notenbanken durch ihre Satzungen gebunden sind und auf die Wahrung ihrer Unabhängigkeit bedacht sein müssen. Da ferner die Notenbanken bei Geschäften ungemeine Vorsicht »valten lassen müssen, um das Risiko zu begrenzen, so folgt daraus selbstverständlich auch eine Einschränkung der Kooperation. Tatsächlich hat die Kooperation bisher in drei Fällen konkrete Gestalt angenommen: Bei der Gründung der deutschen Golddiskontobank, als die Bank von England einen Vorschuß von drei Millionen Pfund für die Einzahlung auf einen Teil des Aktienkapitals bewilligt hat und auch die Oesterreichische Nationalbank sich, an der Golddiskontbank beteiligte; zweitens, als das Goldausfuhrgesetz in England Ende 1925 nicht mehr verlängert wurde, sicherte sich die Bank von England bei den amerikanischen Federal R^ervebanken einen Kredit von 200 Millionen Dollar und von 100 Millionen Dollar bei den verschiedenen Privatbanken, um den Schwierigkeiten der Uebergangszeit zu begegnen; drittens wurde bei der Stabilisierung der belgischen Valuta im Oktober 1926 von mehreren Notenbanken der belgischen Nationalbank ein SicherungskrM bewilligt, wodurch die Stabilisierung der Wahrung so verankert wurde, daß eine Inanspruchnahme dieser Mittel bisher gar nicht erforderlich war. Die Kooperation der Noterrbanken könnte ihren vollendetsten Ausdruck in dem Falle finden, in dem etwa eine Notenbank wirksamer Hilfe bedürfen würde. In einern solchen Falle würde die Kooperation, vorausgesetzt, daß die hilfsbedürftige Bank nicht durch eigenes Verschulden in eine Krise geraten ist, sich zu einer Kooperationshilfe verdichten, aber bezüglich einer solchen Kooperatiönshilfe gilt das Wort des Gouverneurs der Ungarischen Nationalbank, Dr. Popovics, daß sie nur dann eintreten würde, wenn alles geschehen ist, um sie überflüssig zu machen. Denn eine Notenbank, die der Kooperationshilfe bedarf, könnte dies nur im Falle einer Krise von derartiger Schärfe, daß 'man diese Krise vorerst zur Gänze auslaufen lassen müßte. Die Notenbanken stellen gewissermaßen en miniature jene staatliche Souveränität dar, die auch die Staaten daran hindert, sich einem einzigen übergeordneten Zentralorgan zu unterwerfen. Mit Recht hat nun Dr. Brauneis darauf hingewiesen, daß der „Kooperntion" sich ein fruchtbares Feld eröffnen würde, wenn alle Notenbanken zum effektiven Goldstandard nach den Vorschlägen der Genueser Konferenz übergehen sollten, um nämlich zu verhindern, daß die Goldpreise durch gleichzeitige Nachfrage von verschiedener Seite in die Höhe getrieben werden. Tfw Kooperation" sind auch bei ttthnischen Fragen Erfolge beschieden gewesen, wie bei der Abwicklung des internatioffooeeeoeaftoeeeeeoeefteeeeeeeeeeeBeooaoe •wo Pension vosek meRflno Pension von Lire 30*— aufwärts. Herrlicher Osteraufenthall.?#r Berndl wird um reditzeltige üorbe- Stellung gebeten. nalett Zahlungsverkehrs oder bei der Bekämpfung des Banknotenschtoindels, der den Plan zur Schaffung einer internationalen Falschgeldzentrale angeregt hat. Eine merkwürdige Illustration zu dem von Dr. Brauneis hervorgehobenen Bereiche der Zusaimnenarbeit der Notenbanken bei den Fragen des Goldmarktes bietet folgende Depesche: ««ist tat m »er Barn »on zrinirrem Parts, 30. März. Wie „Quodidieu" erfährt, hat der Gouverneur der Bank von England, Montagu N o rm a n deir Vorschlag des Gouverneurs der Bank von Frankreich, M o r r e a u , aufgänzlicheR ü ck zahl u n g der französischen Schuldigkeit nicht angenommen. Ein Teil des von Frankreich seinerzeit verpfändeten Goldes, etwa 450 Millionen Francs sei nach Amerika gegangen und es roäre für die Bank von England mit Schwierigkeiten verbunden, das französische Gold zurückzuerstatten. Hingegen sei die Bank von England bereit, den Ztnsendienst der Anleihe von 6 Prozent aus 1 bis 2 Prozent zn ermäßigen. Professor Dr. Formanck über Sklerolsyrup „Die bisherigen Erfahrungen sind sehr günstige. Immer stellte sich ein Herabsinken des Blutdruckes und der Arterienspannung ein; der Puls verlangsamte sich und aas subjektive Befinden des Patienten besserte sich bedeutend in wenigen Tagen .. .* In allen Apotheken erhältlich. Hauptdepot;Apotheker C. BRADY, Wien,Rotenturmstr.18 Sin Seutsches Sunchiriggesetz in Sicht. Die Weltwirtschaftskonferenz wird sich, wie wir gestern berichtet haben, auch mit der Frage des Dumpings jeglicher Form befassen. Es liegt auf der Hand, daß allfällige Beschlüsse der Konferenz, soferne sie von den Regiermlgen verwirklicht werden sollten, sich vor allem gegen. Deutschland richten würbe, das überall die Konkurrenz unterbietet, wobei man es fteilich nicht mehr mit km Valutadumping, sondern mit den: aus der Vorkriegszeit wohlbekannten Handelsdumping zu tun hat. Nunmehr scheint Deutschland der Weltwirtschaftskonserenz zuvorkommen zu wollen, wie aus folgender Depesche hervorgeht: Berlin, 30. März. Im Reichstag haben die Regierungsparteien einen Antrag eingebvacht, der einen Gesetzentwurf forkrt, durch den die Reichsregierung ermächtigt tvird, bei Dumping-Eiirstrhr, sowohl bei Baluta-- als auch bei Handels-Dumping, Zollzuschläge zu erheben, insbesondere gegenüber solchen Ländern, die ähnliche Maßnahmen ihrerseits anwenden. ras Sude »er srmMcheii Mutatuu»fm «na »er frMMche Solltnrls. Paris, 30. März. „Echo de Paris" kündigt an, daß denmächst das Parlament kn neuen Zolltarif zu erledigen. Haben werk. Handelsminister Bokanowskh erklärt in dem genannten Blatt, daß der neue Zolltarif bis 30. Juni fertiggestellt sein soll. Ein endgültiges deutsch-französisches Handelsabkommen setze die Stabilisierung, des Zolltarifs voraus. Früher sei kr beste Schutz kr französischen Industrie die Billigkeit der Waren gewesen, die durch die entwertete Valuta verursacht war. Seitdem aber die tatsächliche Stabilisierung eingetreten sei, hätten sich die französischen Preise dem Weltmarkt angepaßt, weshalb unbedingt eine Adaptierung des Tarifes eintrctm müsse. Frankreich müsse eine Reihe von Industrien schützen, die während des Krieges entstanden sind und deren Aufrechterhaltung für die Verteidigung eine Notwendigkeit bedeute, so insbesonkre die chemische Industrie. Der Handelsminister betont schließlich, die französischen Zolltarife seien die am wenigsten protektionistischen, was auch von einer Reihe ftentkr Handelsattaches anerkannt worden sei. QOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOQÜOOCMOOOOOOQOOO Zentralstelle jüdischer Kaufleute, Gewerbetreibender und Industrieller in Wien, als ständige Delegation in der jüdischen Landespartei Oesterreichs Aufruf I an alle jüdischen Kaufleute, Gewerbetreibende und Industrielle in Wien, zu der am Sonntag, den 3. April 1927, pünktlich 9 Uhr vormittags Im Wiener Bürger-Cafe, II., Praterstraße 11, stattfindenden wahlervcrsdmmlDmi TAGESORDNUNG: Stellungnahme der jüdischen Kaufleute, Gewerbetreibenden und Industriellen zu den bevorstehenden Wahlen. REFERENTEN: A.M.Ehrlich, Präsident des Gremiums österr.Handelsvertreter, Oberbaurat Ing. Robert Stricke und Qemelnderat Dr. Leopold Plaschkes. JUdUdie iraulleufe, Gewerbetreibende and Induslrtelle! _ ■ , , „„ Erscheinet vollzählig, um unsere wirtschaftliche Not und den Ruin des Kaufmannstandes kundzutun u. unseren Mandataren unsere Forderungen ^irzulegen. XXXXXXX>OOOOOOOCOOOCXXXXXXXX>OOOOODOCXXX) Am besten sind doch tue Ceschka-hote VH., Riiiaritral« ISS WltN UL, Aliaritrala Nr. Leu und Peseta. Der Leu schlug gestern au'f ReMsaiionon der internationalen Spekulation eine rückläuiftye Bewegung ein und ermäßigte sich auf 3.66 flogen Zürich. Die Devise Madrid 'behauptete sich gegen das Pfund 'bei 26.87. Wiener Handelskammer. Die nächste Vollversammlung ber Kammer für .Handel, Gewerbe und Industrie in Wien firn« k; heute, Donnerstag, «an bald fi 11hr uachimittags, statt. Ans ocr Tagesordnung stehen u. a. die Wahl eines Vizepräsidenten, Berichte über den RegievunySeiniliwurf einer neuen Eisenbahn» vevkehrZordN'UiUg, Mer die Verwendung eines allgemeinen postalischen W-e Poesie mp els und Wer Bewilligung von Sub» ventioneu (darunter eine für die österreichische HaifkiSkamm-er in der Schweiz) sowie ErgängmtgAwahlen in die ständigen Ausschüsse. Bevorstehende Verlegung von Schrankenpapieren in die SluUffc. I« der gestrigen Plenarsitzung der Wiener Wosekammet wurde die neue Faß'lvng der „Desbi'M'iuunHen über die Ertliche Ausmittlung kr Kurse der Effekten, Devisen nnl:- Vcäimen" über Antrag des KursblattkuiniteoS genehmigt. Zur Revision des Börfestatuts wurde ein vorbereitendes Komitee eingesetzt, in welches Vizoprästkut G t rau-sk y und Wortmann jeftoto die Börse rate Breisach, Gar r. Hock, Simon, Sreinbach und Turn au er gewählt wurden. Ferner wurde beschlossen, demnächst einige best ehe «de Kul rissen, welche den in in sie gesetzten Erwartungen nicht mehr cntsiprecher^ a u s z « la ss e n und gleichzeitig einige a nd e r e, -im Vordergründe des InteressoL stehonde Papiere <ru-§ den: Schranken iu die Kulisse zu versehen. Gndltich wurde über A-nirag des NotierungSkomiteeS eine Reihe vor» 'Umstellung-- gasuchen genehmig». Die Durchführung der Umstelliuig tut KurÄlatte kann bei eingelneu Gesellschaften erst rrach Been« digU'Ny d-eS M!icindrri<keS erfolgen. Errichtung einer französischen Holzeinkiwfstelle in Oesterreich. Die Office central d'aehats des bojs pour Ia France et colonies et 1‘Espagne, Lorlent (Hollzeinkaufzentvale für Frankreich samt Kolotrien uinÄ Spanien) hat in -Oesterreich mi° dem Sitz in Wien eine Holzeitckattifstelle errichtet, deren kontmergielle Leitung tont Delegierten der Bretagner Handels« katm'mer H. Bi t t n er -B clangenay und Julius F asal>, dam früheren Direktor einer großen österreichischen Ho'lzmtiternehm-ung, iilbevtmge-n tvurde. M8 technischer Beirat simgiert Jnigen ieur Stanislaus Turkus. .Das Ilniernehme-n«, das auch von Hvlgeinikauf für den ifrangösischep Staat besorgt, Mvfte großer« Mengen aus dem österreichischen Markte nehmen, was vom Standpunkte imserer HoAzwirt-fchaft von Bedeutung ilfi. Ftnanzminister Dr. Englisch Über die tschechoslowakische Währungseinheit. Aus Prag wird telegraphiert: Im Budget« aus schuß des Senates e rw'ü>erteFi nariKin^ni ste r Dr. E n g l i s ch aus eine Anfrage, daß die jetzige WährungSeircheit be i behalten wewen wird und daß für das WirrsthastSleben die Stabilisierung dieser WÄhrungseinheit das Maßgebende ijt. Zwei-Heller-Münzen werden nicht iveiter geptägt und auch Mt eiue Prägung von Ein-Heller-Münzen Werpe nicht gedachr, 'da mit den Füuf-Heller-Münzen Lvfährungsgemäß das ÄüSlangen g-fnndert wurde. Neue Steuern zur Deckung des englischen Defizits. Mus London- SO. b. Tt., wird telegraphiert: Schatzfekretär Churchill veranschlagt tas Dudgetvelftgit iummehr au!f 80 MNonen Pfund Srerling. Du der Schatzseikretär nicht geneigt ist, zur Deckurvg des De-ftzits Anleihen aufzuineihmen, wird der zur Schuldentilgung dchtüwinte Betrag um dreißig Millionen gokürg-t werden. Dte Blatter hatron angedeutet, daß der Schatzsekretar als neue Einnahmequellen die Erhöhumg der Nadio-EimipfanMeibühren, Steuern auf Grammophone. Pelze und HotelvechnuU'gen sowie andere LuxuSlstouern ins Auge 'fasse, doch wird in gut untereichreterr Kreisen gezwetfelt, oh er solche Mittel billigen würde, die einen berhä'ltnisntätzig nur geringen Ertrag liefern würden. Man glaubt, daß der Schatzsekretär sich eher für eine Besteuerung des Taibakkonsiums und der ausländischen Weine und vtellleicht für eine Erhähuny d>er Einkommen-Zulsatzsteuer eir:- flheiden werde. Das Rußlandgeschäft und die russische Sektion des Hundolsmuseums. Kürzlich fand im Handelsinuseunr -unter Borsitz des Präsideuden, Generaldtvektor Eugen K o p p Ift e i t«, eine interessante Tagung der ruMschen Sektion des Industrie- und Handel-svervineS statt. ES wurde dalbsi zunächst Uber das voNt Nationalrate anaenotmitena Gesetz zur Förderung des Nutzlamdgsschä'fteS gelilprvchen und erWävt, daß der Bund nur einen sehr geringm Teil deS WstkoS übernehme, da er ja für ein-sn elkvalst-en A'usfaill der ruWfchen Zahlungen nicht ^hafte, sondern rn Liefeim Falle nur eine Awleihe gewähre, die nach zehrt Jahren zurückzuzahleit sei. ES wurde beschlossen-, an die G eme in de Wlien mit dem Evsuchen hera>nzutreten> eie im Gesetze vorge-sehene AusfallÄhastung für einen Tetl der unein-brniglichen Forderunyelt zu übernehmen. Ferner witrde beantragt, daß russische Wechsel durch die Nation al- Vank eskontie11 werden sollen, falls sie durch die ztt!begvü-N!:'c>nde Ru>ßllandlo'nvnti!ssian guigeheitzsn seien» einen bezüglichen Vernterk tragen und die sonst tMichen Dedingungeit erfüllett. Ent weiterer Antrag, der dahin lautet, daß am die Kammer für. Handel, Gewerbe und Industrie mit dein Ersuchen Herangetreten werden solle, auch einem Vertreter der ruslstschen Sektion Sitz un>d Stimme in der VtußlandiLmnmissiott zu erteilen, wurde einstimmig attgenommen. Nach einer lebhaften DiKulsision über die Be>kuiung von Handelsverträgen mit Rußland witüde über die Abfahxt der Teilnehmer an kr von der Sektiott veransialteien Nutzlaudreise berichtet. Exfinauzminister Lepadatu in Wien. Der geweisetve Fiuanizminsiier Lepadatu ist gestern in Wien anHeroimmen, um verschiede ne Mnauzfragvn-, die zwischen Rumänien und ier einsttgen österreichisch-ungarischen Monarchie bisher in Schlwdbe gelassev ivordcn waren, zu regeln. ÜBieiter 9Bt(e. GeschästölvS und teilweise sHwchhpr. Die Börse eröffnet« iu fester Haltung, die jedoch im Verlaufs einer schwächeren Tendenz gewichen ist. ES zeigte sich, daß di« letzten KurSbesserungen zum größten Teil auf Kouterininedeckungen zurückzuführen tvareit, da zum Ultimo größere Prüttticnuttd Stellagengeschäste uibgewickelt werden ntußtett. Solveit Berbtndlichkeiten ttoch gestern glattgestcllt ivurden, 1)atten sie einen günstigen Einfluß auf den Kurs der betreffenden Papiere. Dies gilt besonderfür ungarische Werte. Nach der Prä'mienerktärung schtvächten sich jedoch auch die uitgarischen Kulisselverte ab. Nur Rima vermochten tnit eitter geringfügigen Kurssteigerung kn Markt zu verlassen. Im Schranketr waren die meisten ungarischen Werte, mtt Wrsuahme von Oberung. Hütivn, gleich-

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