Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2897 (22.3.1927)
- Date
- 1927-03-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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S-MS Mm, fctenltog Wie«« Morgeuzettung SS. März 1987 Nr. 8897 Sühne und Kunst. 8»I« Stomata tat Siugihealer. Der Vorstellung von Jules Romain „DiktatorV nwlche Son-ntag den 20. März stattfand, wcchnte der Dichter bei. Der Abend trug festlichen Charakter und wurde durch den Vortrag einer Ode Romains „Gesang an die Masse, die hier ist" eingeleitet. Herr Direktor Herte-- rich sprach diesen schwungvollen Prolog des DramatikerZ an sein Publikum mit großer Wärme. Das Bühnenwerk und die Wiener Darstellung wurden anläßlich der Premiere an dieser Stelle eingehend besprochen. Neu besetzt war die Rolle des Ferreol durch Herrn Andersen. Der begabte junge Schauspieler hat die Gestalt des revolutionären Politikers scharf und eigenartig profiliert. Nur ließ die Deutlichkeit des Wortes mitunter zu wünschen übrig. Jules Romain wurde vom Wiener PuÜlttum sehr gefeiert. Nach dem zweiten und dritten Akt mußte er immer wiÄ>er vor der Rampe erscheinen und gab in einer kleinen französischen Ansprache seiner Rührung über die ihm erwiesene Ehrung Ausdruck. Es gehe ihm außerordentlich nahe, daß französische Kunst in Wien so viel Verständnis finde, und er sei von der AufÜhrung des Burgtheaters entzückt. Auch in die Garderoben der einzelnen Künstler begab sich der Dichter und drückte ihnen seinen Dank aus. Philharmonisches Konzert. Als Auftakt zu den großen Beethoven-Feierlichkeiten erklang die neunte Sinfonie im philharmonischen Konzerte. Weingartner nennt diese Tondichtung gelegentlich „das größte und schwierigste Orchesterwerk, dessen klare, korrekte und dabei doch durchgeistigte und machtvolle Aufführung zu den gewaltigsten Ausgaben der Jnterpretationskunst überhaupt gehört". Aus das Klare und auf das Korrekte in der Wiedergabe verstand er sich auch diesmal vorzüglich, namentlich im ersten Satze. Nicht m gleicher Vollendung gelang ihm die Durchgeistigung, die Durchleuchtung des seelischen Inhaltes. Mt der weihevollen Wiedergabe der erdenfernen Beethovenschen Adagios hat es ja überhaupt in unserer desillufionierten Zeit seine liebe Not. Im Finale, in welchem die Solisten Ger hart und Kittel, M a i k l und der prachtvolle Mayer einträchtig zusammenwivkten, war der Jubelhymnus von Erdenschwere nicht ganz frei. Man hat in Men schon weit voMommenere hymnischere Aufführungen des Werkes gehört. Voran ging eine Erstaufführung von Vater Haydn, ein heiter graziöses Oboenkonzert, dem noch der Zopf im Nacken sitzt. Alexander Wunderer trug das Solo mit erlesener Meisterschaft vor, spielte blitzblank die Läuse, Triller und Koloraturen des Allegro, entlockte inj der Romanze dem näselnden Instrument beseelte Gesangstöne und ließ im Finale, einer Art primitiver Rondoform, das neckische Thema zierlich im Menuettschritt einherstolzieren. Das Oboenkonzent ist vermutlich ein Gelegenheitswerk Haydens, welches er als Kapellmeister des Fürsten Eszterhazy in Eisenstadt für einen Oboisten der fürstlichen Kapelle geschrieben haben dürfte. M. , Aas de« Theatern. Operniheater. Wegen Unpäßlichkeit der Frau Angerer gelangt heute Diens'ag statt „Die Macht -des Schicksals" die Oper „T ieflan d" zur Aufführung. Anfang halb 8 Uhr. Morgen, halb 8 Uhr, urandot" mit Jan K i e p u r a als Gast. Deutsches Bolkstheater. In der kommeniden Spielzeit treten Craire Wallenti n, Paula Wessely vom Deutschen Landestheater in Prag, und Jda Stukering vom Schauspielhaus Frankfurt am Main in den Verband des Theaters. Raimundi Header. Freklag Premiere der Oskar <5 » c c u sh'chen Operette „Niquette". I oha n n-S-rra u ß-Thea t er. Die Wuffühvungen der Operette „Glück in der Liebe" beginnen ab heut« um 8 Uhr. Neue Wiener Bühne. Sonntag, den 97. b., 3 Uhr nachmittags, findet ein einmaliges Danzgasts-piel der Schule HellerauqLaxenburg statt. A p o l l o t h e a t e r. Mittwoch verabschiedet sich das Teatro bei Piceoli. Die letzte Kinder-NachmrttagSvorstellung findet Mittwoch, 3 Uhr nachm., statt. Jüdischer Kuustabend. Im Vortragrsral des Bereinsheims am Bennoplatz fand Sonntag ein harmonisch abgesttmmler Abend statt, der jüdischer Literatur und Musik gewidmet war. Das reichhaltige Programm, von Herrn Bernhard Scharrer zusammengestellt, bot geschmackvoll nuancierte Abwechslung in Ton und Wort. Ueberaus eindrucksvoll las Maria Guttmann (Deuffches Volkstheater) die Belsazarszene aus der Bibel und brachte dann in Perez - „Boncie Schweig" das soziale Mitleiden mit der mllen Demut des armen Juden zu innigen» Ausdruck. Jüdische Volkslieder in eigener und fremder Bearbeitung für daS Cello schmeichelte Joachim StutschewSkhS beseeltes Spiel aus seinem Cello bervor. Oberkantor Gerson Margulies sang in seiner, den Volkston trefflich wtedergebenden Art Volksweisen und Hanna Schwarz sVolksoper) brachte Vertonungen von zwei Bialikgedickten mit edlen» Klang ihres vollen Mezzosoprans zu Gehör. Dem Mend wurde durch Dr. Siegfried Schmitz' Vorlesung jüdischer Sckwänke ein heiterer Abschluß gegeben. Der Beifall war statt. avschmtt und Sprüche". — Zionistische Frauengruppe 20. Heute, DienStag, Vorrrag Dr. Viktor Kellner, Direktor des Jüdischen Realgymnasiums: „Jüdische Kultur". Beginn 8 Uhr abends, VereinSbeim. 20. Bez„ Jägerstraße 30. Gäste will, kommen! — Jüdisches Zentrum der sozialen HtlfSgemeknschaft Anitta Müller, 2. Bez^ Untere Muaartenstratze 36. Montag und DonnerS-: crg, 8-4 Uhr. Dr. A Gelb haus: ReligionS- Nachhilfe kn rS für Voliks« und Bürgerfchüler(innen). * Generalversammlung der „Einheit". Die 13. ordentliche Generalversammlung „Einheit", Verein zur ErrnÄung und Erhaltung von VotkSsve'ted.üten und Mi-.-.elsw dsküchen. Wien, 2. Dez., Malzgasse 12, findet am Sonntag, den 27. d.^ halb 10 Uhr vorm., im 1. Stock der Vereinslolaliiäten, Mittel« stanLsaal, statt. Vereine. StotttBgt und Versammlungen- Oestvrreichische Politische Gesellschaft. Donnerstag. 7 Uhr, DisVuMon über „Die Frau und bie Wahlen." — Jüdischer Frauenbund. Heute, häkb 8 Mr (2. Bez., Untere Augarten« strahe 36), Bibelvortvag der Fr. Esther Mieses: Wochen- Frauenehre« der 'letzte»» Gaschaiife Serichtsfaal. Zwei Monate Arrest wegen Herabsetzung der Der Schtsfshetzer LMk Dakar Es i tisch -hatte in Zeit wiederhM in dem am Pratevkai befindlichen der Fron Sofie W. exzcdiert, wes>haM er schließlich das Verbot evhiiÄt, daS Lokal zu betreten. Ms er trotz des Lokalverbotes wieder emmal in diesem Wirlshanise erschien, und ihm vom Kellner das Verabreichen vor» Bier verweigert wurde,, entfernte er sich unfc erstattete einem Wachmann die Melduna, daß er von der Wirttn deshatlb bas Lolälverbot bekommen halbe, well er sich den unsittlichen Anträgen, die sie ihm einmal während eines Schäferstündchens gestellt habe, mcht fügm wollte. Babaristiisch erzählte hiebei Evnzelheilen, die geeignet waren, die Frauenehre der Gastwirtin auifS schwerste zu verhetzen und gab diese Beischuildigungen auf der Wachstube zu Protokoll. Die Povizei sah sich deshalb veranlaßt, gegen d>!e Mrttn, die sich überall des besten Rufes evfrsut, ein hochnotpetinliches Verjähren wegm Verdachtes der geheimen Prostitnvllion und wegen eventueller Entziehung der G-ewelbcberechttgunig etnguletten. Als Bakarrsitsch im Zuge des Verfahrens bei der PMzei einivernommen wurde, erklärte er, daß er sich überhaupt nicht erinnern könne, was er vor dam Wachmanne nnd in der Wachstube gesagt habe, da er zur krMschen Zeit vollkommen betrunken war. Me Gafttvirtlm. gegen die das eingeleitete Verfahren als vollständiig unbegründet eingestellt wurde, erhob nunmehr durch Gemointderat Dr. Leopold Plaschkes gegen Bakarifitisch die Ehrenbeleidbgungsklage, die gestern vor dem LGR. Dr. Arie zur Verhandlung gelangte und Mt der BerurMung des Anysklagten zu zwei Monaten Arrest endete. In der Begründung führte.der Richter aus, daß die Strenge der Strafe durch die böswillige schwer« Beleidigung «im moralisch vollkommen einwandfreien Frau gerechtferli'gt erscheint. Der „chaibe Iud". Aus Zürich wird uns geschrieben: Nach einem Branid in Mollis (Glams) boirab sich der Kvssonschranlfabr-ikant B. aus Zürich dorHin, iiim den für Geschäftsabschlüsse günstigen Moment auszun-ützen. Bei eignem gewissen Z. erhielt er den Bescheid, sein Konkurrent Sch., ebenfalls aus Zürich, sei schon dageweson und habe «ine Bestellung erhalten. Der Aerger über diese Nachricht entlockte dem B. die Bemerkung: „So, isch der chaibe Jud scho da gsi?" Z. hlmderbrachte den Ausdruck dem Sch. und dieser klagte wegen Beleidigung. Das Polizeigericht in Glarus sprach den Fabrikanten B. frei, da der von ihm gebrauchte Ausdruck keine Beschimpfung sei. Herr Sch. ergriff den Reburs an das BundeLgericht. Dieses Amt wies mit fünf gegen zwei Stimmen de»» Rekurs ab. Tie aullfemitische Bedeutung des Schimpfwortes wurde zwar anerkannt, doch habe die volle Absicht der Beschilmpfung gefthl-t. Unter Konkurrenten müsse auch eine etwas derbere Ausd rucksweise in den Kauf genommen werden. Ein Feind des „Kol Nidre". Aus R a d o m s k wird uns geschrieben: Vor einigen Wochen mvterlMten sich in der hiesigen Konditorei „Casino" »nehrcre jüdische Gäste, denen zuliebe die Muisttkapelle unter anderem auch das Ji o 1 Nidre" Dielte. Der anwesende Josef Schimansky -begann aus diesem Grunde die Kapelle zu beschimpfen und provozierte einen Skandal, im Verlaufe desien er sich in antisemitische He tz rufe evgiing und mrter anderem rief, er verbiete sich, daß in Polen diese verächtlichen jMschen Arien gespielt werden. Die Juden sollen nach Palästina vertrieben werden, wo sie „Kol Nidre" singen und spielen können. Die Pottzcii mußte intervenieren nnd einer der a>nwcsenden Gäste Ellas F i s ch m a n n strengte gegen Schimarsiky die Mage wegen Ehrenbeleidigung und Beschimpfung der jüdischen Religion an. In der vor einigen Tagen durchysführton Verhandlung regte der Richter einen Ausgleich an. Herr Fischmann zeigte sich hiezu bereit, verlangte jcdock, -daß der BeRagte dafür, daß er die > in der Konditorei be-sinVl:chen christlichen Gäste mit dem Ruf „Juden hinaus, nach Pa-lästina!" verhebt«, zugunsten des Paläftina-Austbausonds 50 Zloty erlege. Da der fmi’&erc Patriot Schü>maMy einen solchen schändlichen Vorschlag" mit Entrüfbnng ablehnte, wurde die Verha-nd'lung durchgeführt nnd Schiimansky zu zwei W-ochen Arrest verurteilt. Die rralieuisch-ingoslawilche Lpaunung und > Turban derpolnischenSchiffahr'rverbinvunseu. Oie Jevisenmiirlte. Adschwächung der Lira. Die Devisenrrrärkte standen gestern unter dem Eindrücke der alarmierenden Meldungen über eine Verschärfung der Gegensätze zwischen Italien und Jugoslawien Die erste Wirkung der Meldungen bestand darin, daß die Aufwärtsbewegung der Lir a jäh unterbrochen wurde, oblvvhl gleichzeitig ein Bericht des italienischen Schatzamtes veröffentlicht wurde, wonach das Budget per Ende Februar, einen Ueberschuß von 237 Millionen Lire aufzuweisen hat, Was gegenüber dem Voranschlag eine Besserung um 111 Millionen bedeute. Die Lira, bie am Samstag in Zürich nahe an 24.— gelangt war, ist gestern auf 23-60 gewichm. Flau war die Devise Mailaick, besonders an der Prager Börse, wo sie tat Geldkurse von 155.30 auf 151.675 siel. In Berlin und Wien wurde dagegen die Situation etwas günstiger beurteilt. Die Einbußen hielten sich in» Rahmen der Züricher' Notierung. Die Devise Belgrad erholte sich »mch einer vorübergehenden Abschwächung auf 9.1175 gegen Zürich zum Schluß wieder auf den unveränderten Stand von 9.135, und demgemäß waren auch die Notierungen in Wien u»»d Berlin unverändert. Von den übrigM lateinischen Devisen erfuhr nur die Devise Madrid eine Abschwächung, und zwar auf 91.20 (gegen 91.70 am Samstag) in Zürich, während das Pfund in Madrid sich auf 27.60 (gegen 27.47) erhöhte. Zwischen Danzig und d«w Levanta. Warschau, 21. März. Die Volkswirtschaftsbank hat in einer Pressekonferenz ihren Entwurf dargelegt, eine regelmäßige Seoverbindung zwischen Polen und dem nahen Orient zu schaffen. Nach dieser Darstellung habe die Negiep rung der Unternehmung ihre Unterstützung zugesagt unter der Bedingung, daß der Danziger Werft bezüglich des Baues von Schiffen bei gleichen Preisen der Vorzug gegeben werde. Die neue Linie soll der Ausfuhr von Alkohol, Paraffin, Zucker usw. nach der L e v a n t e dienen. Als Rückfracht ist Tabak für das polnische Tabakmonopol vorgesehen. Nach der Ausarbeitung des Entwurfes wird ein diesbezügliches Memorandum einem Komitee von Vertretern der Ministerien für Finanzen, Verkehrswesen und Handel zugehen. Erst im Falle der Billigung durch dieses Komitee sollen Schritte-zur Gründung einer Aktiengesellschaft gemacht werden, in welcher die Volkswirtschaftsbank zunächst die Majorität der Aktien besitzen würde, um sie sodann anderweitig zu placieren. Bank von Pole«. Der Plan einer Kapitalserhöhung aufgegeben. Dem gestern veröffentlichten Ausweis der Bank von Polen für die erste Dekade März wurde mit um so größerem Interesse entgegengesehen, als die Bank sich gerade am 10. März zu einer Herabsetzung des Diskonts von 9 auf 8 y2 Prozent entschlossen hatte. Der Ausweis vom 10. März zeigt nun tatsächlich eine Entspannung der Geldverhältnisse. Der Totalbarschatz ist in der Berichtsperiode um rund 2.0 auf 151.8 Millionen Zloty gestiegen. Die 5kursdifferenz gegenüber dem Metällbestand sowie der fremden Gelder nach der Parität von 5.18 Zloty für 1 Dollar weist eine Zunahme voy 6.4 auf 170.5 Millionen Zloty auf. An» deutlichsten komrnt jedoch die Geldflüssigkeit in der S t e i g erung der Verbindlichkeiten in laufender Rechnung um 32.1 auf 244.7 Millionen zum Ausdruck. Der Gesamtnotenumlauf hat eine Abnahme von 1.6 auf 631.8 Millionen zu verzeichnen. Dieser Ausiveis läßt die Gerüchte über eine bevorstehende Erhöhung des Kapitals der Bank durch Emiffion neuer Aktien als durchaus unbegründet erscheinen. Die Bank von Polen hat es nach ihrem Statut derzeit gar nicht notwendig, ihr Kapital zu vermehren, zumal sie noch 150 Millionen Zloty Eskontkredit .frei z u r B e r f ü g u n g hat, die die Geschäftskre^,' nickt a »r s ft e n ü tz t haben. Scheckverkehr mit den Niederlanden. Das Oesterreichisch» Postsparkassenamt hm in weiterer Ausgestaltung semes ausländischen Zahlungsdienstes den PostüberweipungSverkehr mit den Niederlanden ausgenommen. Infolgedessen können nunmehr Ueberweisungen von Scheckkonten bei der Oesterrei» chischen Postsparkasse in Wien auch auf Scheckkonten beim Pcistscheck- und Giroamt im Haag und umgekehrt durchgeführt werden. Me m ihrem sonstigen Auslandsverkehr berechnet die Postsparkasse auch für Ueberweisungen.nach den Niederlanden, abgesehen von kleinen Zahlungen, für die eine Mindestgebühr von insgesamt 60 Groschen etngehoben wird, außer den für Barzahlungen in Oejterrelch festges^zlen Gebühren keine besondere Auslan^sgebühr. Die deutsche Handelsbilanz im Februar abermals paffiv. Aus Berlin, 21. März, wwd telegraphiert: Der deutsche Außenhandel zeigt im reinen Warenverkehr im Februar 1827 gegenüber dem Jänner ein« Erhöhung des Einfuhrüberschusses um 44 Millionen auf 339 Millioner Mark. Die Einfuhr üst um «lue Million Mrrk gestiegen unl die Ausfuhr um 46 Millionen Mark gesuri7en. Im einzelnen ist die Einfuhr von Lebensmitteln um 27 Millionen zurückgegangen. hat dagegen bei Rohstoffen und Fertigwaren um je 14 Millionen zugenommn. Von dem Ausfuhrrückgang entfallen acht Millronen auf Lebensmi'ttel, 13 Millionen auf Rohstoffe uw) 22 Millionen auf Fertigwaren. Ermäßigung der rumänischen Ausflrhrgebühren für Seidenwerg.. Die rumänische Ausfuhrgebühr für Seidenwerg wurde pro Kilogramm von 10 Lei auf 50 Bani herabgesetzt, das heißt, die Ausfuhrgebühr für einen Waggon Seidenwerg zu 10.000 Kilogramm beträgt 5000 Lei. Der Dmckfehlerteufel ist der Bozen-Meraner Elfenbahngvsellschaft wohl gesinnt. In unserem Artikel vom Sonntag über den „Prioritätenprozeß der Bozen^Ateraner Eiseckbahn hat der Druckfehlerteüfel ein verhängnisvolles „Nicht" an einer Stelle eingeschniuggel-i, das geeignet erschiene, ')en Tenor der Ausführungen in das Gegenteil zu verkehren. Auf Seite 13, Spalt« 1, Absatz 3, muß es selbstverständlich heißen: .Darum machen wir dre Interessenten daraus aufmerksam, daß die Teilnahme an der Generalversammlung der Obligationäre (am 24. März im Handelsi )