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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-17 · Heft 2892 (17.3.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2892 (17.3.1927)
Date
1927-03-17
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Wien, Donnerstag Wtrner Morgenzsttung 17. März 1927 Nr. MS Seite 8 Landcsrcgicrnng im Burgenland eine Eingabe gerichtet, in welcher sic sich darüber beschwerten, daß sie, obwohl '? an dem BandenttberfaN in keiner Weise beteiligt waren, -.'rlmftet und durch 8 Wochen interniert wurden. Die Vcuiwerdeführer ersuchten in der Eingabe um Genugtuung. Das Gesuch wurde jedoch abschlägig beschicken, weil das Vorgehen der Gendarmerie durchaus korrekt war, da es sich im gegebenen Fall um eine Schutzhaft gehandelt habe, die über die Leute verhängt werden mußte, nm sic vor der erbitterten Volksmenge zu schützen. In einer Eingabe an das Bundeskcrnzteri in t bezcichneten die beiden Beschuldigten das Vorgehen der Landesregierung als B e r l e u m d u n g. Sie wurden zu Bettlern gemacht und ihnen die Ehre abgeschnitten. Vor Gericht erklärten beide Beschädigten, daß sie in ihrer Erregung über die grundlose Verhaftung die EinberM tzäktSn. <@ic hätten niemals mit den ungarischen Banden gemeinsame Sache gemacht und hätten sich immer sehr austrophil benommen. Der Richter lehnte die gestellten Beweisanträge.ab und verurteilte Tapolesany bedingt zu 14 Tagen Arrest und Zeugner bedingt zu 48 Stunden Arrest. In der Urteilsbegründung führte der Richter aus, daß den Beschuldigten nicht einmal der Beweis des guten Glaubens gelungen sei. ^aeeeeeqaa6<soaeeoeea6fl<ieae8eaai9aaa6eo<H»6aaaeoaeeaa&ee8amni6oeqeeeee»6q<ieeoea6a VOLKSWIRTSCHAFT Lar Arbettrlokenproblem auf der Weltwkrtschaftskouserenz. Der gegemvärtig als Leiter der Statistischen Abteilung des Völkerbundes in Genf wirkende Wiener Univ.- Prof. Ministerialrat Dr. Karl Pribram spmch gestern im Rahmen der von der Völkerbundliga veranstalteten Borträge zur Vorbereitung der Weltwirtfchaftskonferenz über die sozialpolitischen Probleme, die jetzt in Genf ihre internationale Lösung finden sollen. Die Handelsverträge nach dem Kriege, führte der Vortragende aus, bilden eine Verschlimmerung und eine Erschwerung des europäischen Wirtschaftslebens. An die Stelle der langfristigen Handelsverträge vor dem Kriege sind Verträge mitganz kurzen Fri st en und unzulänglichen Bindungen getreten. Die Unsicherheit des Wirtschaftslebens hat nun auch die Arbeiterschaft und ihre Verhältnisse auf das tiefste ergriffen« Die Kapitalsverluste der Krlegszeit wurden zwar überwiegend vom Mittelstand getragen, die Unsicherheit der Lage der Arbeiterschaft geht dagegen ziffernmäßig aus der A r b e i t s l o s i g f e 1t, aus den ständigen Lohnbewegungen und den großen Arbeitskonflikten der letzten Jahre hervor. Die Arbeitslosigkeit in Europa erscheint j^och heute nicht nur in der Gestickt, wie der bekannte wellenförmige Ablauf des Wirtschaftslebens, sondern überdies noch in einer anderen und dauernd«! Form, deren Ursachen sowohl in der A b s p e rr«ng der überseeischen Länder gegen die Eintvmckerung zu suchen, find, wie auch iu den Verschiebungen der Absatzmärkte und den daraus folgenden dauernden PDoduktsynseinschränkung-en. Diese zweite Form der Arbeitslosigkeit dürfte allmählich verschwinden, wenn shh die Folgen des Geburtenrückganges in der BevMernng nicht mehr fühlbar machen. Me Abschwächung der Arbeitslosigkeit durch wirtschaftspolitische, namentlich kreditpolr tische Maßnahmen ist für Europa ein internationales Problem. Me Wirtschaftskonferenz wird sich in hervorragendem Maße mit den Fragen der Arbeits- Lfigkekt und der Arbeitslöhne beschäftigen müssen, weil Ä^e mit den herkömmlichen Mtteln der Sozialpolitik nkcht zu löfen sind. Die Sozialpolitik im engeren Sinne wkpd erst dann ihre volle Wirksamkeit entfalten können, wenn das Wirffchaftslsben Europas die Sicherheit einer Pfunden Entwicklung wieder erlangt haben wird. Ae Gewerbetreibenden bei Sr. Seipel. Der Vorstand des Verbandes der österreichischen Eisen- und Metallwarenproduzenten wurde vorgestern in Gegenwart des Finanzministers Dr. K i enböck und des Handelsmimsters Dr. S ch ü r f f vom Bundeskanzler Doktor S e i p e l empfangen. Die vom Kommerzialrat B u ch - Wald geführte Abordnung legte eine ausführliche Denkschrift vor, in der die Forderungen der Gewerbetreibenden enthalten sind und gab hiezu mündliche Erläuterungen. Die Abordnung beschwerte sich besonders über den Steuerdruck, der sich durch den übertriebenen B u- Zeaukratismus in der Handhabung der Gesetze unerträglich gestalte; sie verlangte eine Anpassung der Warenumsatzsteuer an die Wirtschaftslage der Produzenten und die Beseitigung der exorbitanten Strafbestimmungen, die im Warenumsatzsteuergesetz vorgesehen sind. Er wurde ferner über die den Beredlungsverkehr schädigende Praxis bei der Zoll- und Warenumfatzfteuer-Rückvergütung Klage geführt Und eine Zollpolitik verlangt, die sich den Schutz des Gewerbes und der Mittelindustrie angelegen sein ließe; für die Förderung des Exportes wäre die Einräumung von Vorzugstarifen auf der Bahnlinie nach Triest und ein Ausbau der Auslandsvertretungen äußerst wünschenswert. Der Verband sprach ferner Wünsche hinsichtlich der Kreditgewährung an das heimische Gewerbe Ms, das unter der Kreditnqt besonders zu leiden habe, und stellte eine Reihe von sozialpolitischen Forderungen auf, darunter nach Vereinheitlichung der Arbeitsverträge, damit die krassen Divergenzen in den verschiedenen Kollektkvverträ^n ausgeglichen werden. Es wurde ferner auf den Zusammenhang der Frage des gewerblichen Kredites mit der notwendigen Reform des Mietenrechtes hingewissen, sowie auf die Beschwerden, die feit längerer Zeit gegen die Leitung der Wiener Messe A. G. erhoben werden, die übrigens, wie bekannt, seit einiger Zeit bereits Gegenstand behördlicher Untersuchungen sind. Da wir uns gegenwärtig in der Wahlbewegung befinden, so wurde selbstverständlich der Abordnung die Berücksichtigung sämtlicher Wünsche versprochen. Bundeskanzler Dr. Seipek erläuterte insbesondere den Standpunkt der Regierung bezüglich der sozialen Gesetzgebung, der Mietenreformfrage ustv. und sagte eine eingehende Uoberprüfung aller Teile der vorgelegten Denkschrift durch die zuständigen Behörden vor. Dem heimischen Gewerbetreibenden kann geholfen werden! Der vierte Messetag. Der rege Ausländerbesuch hat, wie die Meffeleitung auf Grund der bisher bei den Kassen abgegebenen Kupons festsrellen tonnte, auch gestern angehalten. Zu den Staaten, aus denen zur heurigen Frühjahrsmesse rndhr Einkäufer erschienen sind, gehören in erster Linie ^ie Nachfolgestaaten und die Valkattstaaten. In der polnischen SonderauSistellung herrscht besonders reger Besuch. Die Ge schuft sergebniffo gestalteten sich in allen Branchen sehr befriedigend. LauraWtte und Zieleniewsii. Die Laurahütte war kürzlich zu größeren Bctriebseirsschränkuivgen gezwungen, da ihr die polnische Regierung keine weiteren Aufträge auf Lieferung von Waggons erteilt hat. Die staatlichen Waggonbestellimgen gelangen nunmehr zum größten Teil an die Fabrik „Wagon", die früher der Zieleniewsti-Maschinenfabriks-A.-G. gehörte und kürzlich rvm den Preis von 5 Millionen Schweizer Franken an 'den Staat verkauft wurde. Die Zielvniowfli-Fabriks-A.-G. hat für ihre Fabrik „Wagon" einen Preis erzielt, der ihr gesamtes Akti-sid-Kapital inklusive Reserven übersteigt. Wiener Warenbörse-Verband. Bei der am 23. d. M. um 6 Uhr abends stattfindenden ordentlichen Generalversammlung erfolgt, eine Aussprache.über aktuelle Fragen der Wiener Warenbörse, insbesondere über die in diesem Jahve stattfindenden Neuwahlen in die Börfekammer und das BörsäschicdSgericht, mit einleitendem Gericht des Präsidenten Kommerzialrat Heinrich Rosenberg. Hiezu sind alle Mitglieder der Wiener Warenbörse eingeladen. Ort: Großer Schiedsgerichts-saal, 1. Bez., Wipplingerstrahe 34. GESUNDHEIT auch in vorgerückten JAHREN erhalten Sie sich durch Verwendung des wirksamen Mittels gegen Alterserscheinungen SKLEROLSYRUP 0 0 nach Univ.-Prof. Dr. Mladejovsky. 0 0 ln allen Apotheken erhältlich. Hauptdepot: Apotheker C. BRADY, Wien,Rotenturmstr.18 Wiener Börsekammer. In der gestern unter dem Vorsitze des Vizepräsidenten Felix Stransky und in Anwesenheit des Börsekommiffärs Ministerialra.tes Dr. Karl Reißenb erg er ^gehaltenen Sitzung des Notierungskomitees der Wiener Börsekammer wurden alle Fragen, die durch die Fusion 'der „Anglo-Austrian Bank" mit der ,.Ang.'o-.Jnlernational Bank" in London für den Börseverkehr von Wichtigkeit , find, einer eingehenden Erörterung unterzogen. Die Verhandlungen mit den in Betracht kommenden Stellen wegen Aufrechterhaltung der Marktfähigkeit der Depotscheine der Effcktentreuhandgesellschast wurden weirergefuhrt. Das Berzinsungsgeschäft. Nach den großen Steigerungen der letzter! Tage hüben sich gestern die Devisen Mailand und Madrid ein wenig abgeschwächt. Mailand 23.55 gegen .Zürich, Pfunde Madrid 38.14 -bis 38.30 (gegen 27.05 bis 27.85 tags vorher), Paris unverändert 30.34 % gegen Zürich. Entsprechend der Steigerung der prompten Devise Mailand in den letzten Tagen ist die Verzinsung Mailan d beträchtlich zurückgegangen und beträgt derzeit 20 bis 25 Centcsimi pro Pfund und Monat, Verzinsung Paris gleichfalls niedriger, 28 bis 27 Centimes pro Pfund und Monat. Die großen Haussepofltionen, die in Pesetas bestehest, sind mit einem Angebot in Verzinsung Madrid verbunden, so daß der Satz auf 2 bis 2*4 Prozent p. a. unter Dollar gesunken ist. Verzinsung Oslo gleichfalls. schwach, 3^ bis 5 Prozent unter Dollar. Bemerkenswert ist ferner der starke Rückgang des Report Warschau: er stellt sich nunmehr im Zusammenhänge mit der Festigkeit der prompten Devise glatt auf 1% p. o. über Dollar Verzinsung. Bukarest 14% über Dollar. Im Zusammenhänge mit der Geldknappheit in Berlin, die namentlich im Daggeld zum Ausdruck kommt, das bereits zwischen 6*4 bis 8 Prozent p. a. gesucht wird, hat die Verzinsung Berlin auf % Prozent über Dollar angezogen, infolge der Nachfrage nach Mark hat der Dollar in Berlin eine schwächere Tendenz. Dagegen verfolgt in Wien der Dollar im Zusammenhänge mit der auch von der Nationalbank in ihrem Berichte erwähnten Zurückziehung kurzfristiger Kredite eine steigende Tendenz; im Wiener Clearing wurde gestern New Aork bis 710.70 Geld, 712 Ware notiert. Oesterreich «ruf der Pariser Messe. In der Zerj, yom 14. bis 29. Mal d. I. findet die 19. Pariser internationale Messe statt. Die Pariser Messe hat sich aus kleinen Anfängen im Iahte 1904 entwickelt und in langsamem, aber energischem Ausstieg eine hervorragende Bedeutung unter den europä'.schen Messen erlang!. Im Jahre 1920 wurde die Messe, die ja in einer der für Fremde anziehendsten Städte der Welt stattsindet, von mehr als zwei Millionen Besucher aufgesucht. Urtier den ausländischen Gruppen wird sich Heuer zum ersten Male auch eine österreichische Gruppe befinden, da der Außenhandelöd: enst oer östdrreicl'iichen Handel Klammern von der Pariser Messeleitung erreicht hat, daß für die österreichische Auoftellerschaft in einer unmittelbar am Eingänge der Messe sehr günstig gelegenen Ausstellungshalle ein Nettobelegraum Dianksagung. Anläßlich des schweren und unersetzlichen Verlustes, den wir durch den Tod unseres einzigen Sohnes Theodor erlitten haben, sind uns so zahlreiche Beweise der Teilnahme zugekommen, daß wir außerstande sind, jedem Einzelnen Schriftlich zu danken, und bitten wir alle unsere lieben Freunde und Bekannten, auf diesem Wege unseren innigst gefühlten Dank entgegenzunehmen. Kommerzialrat Max Stratus und Frau. von 400 Quadratmeter zu besonders günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt wurde. AuS den bisherigen Anmeldungen geht hervor, daß die österreichischen Wirtschaftskreise dieser Veranstaltung großes Interesse entgegenbriiigen. Ein Handbuch für ausländische Einkäufer. Der Außenhandelsbiensi der österreichischen Handels-ka-mruern und die Wierrer Handelskammer haben zur 12. Wiener Internationalen Messe als Eonderbeilage ihres offiziellen Publikationsorgans „Wirtschaftliche Nachrichten für Handel, Gewerbe und Industrie" ein Handbuch in fünf Sprachen jdeuifch, englisch, französisch, spanisch und russisch) erscheinen lassen, das den auSländrschen Einkäufer österreichischer Waren darüber reformieren soll, bei welchen Firmen er die Waren seiner Branche aus erster Hand erhält. Das vorliegende Handbuch „Der österreichische Exporteur" enthält unter 1200 Warenbezeichnungen zirka 2700 Unternehmungen, die als Produzenten bzw. als Kommissionäre in Betracht kommen. Aus dem auSführiicherr Textteil erfährt der Ausländer alles Wissenswerte über Exportvorschriften, Exportindustrien, Umfang ves österreichische Exports usw. Der „Oesterreichische Exporteur" ist. für legitimierte Kausleute k o st e n l o S auf der Messe, in der Wiener Handelskammer, 1. Bez., Si-ulbenring 8—10, sowie in Der Verwaltungsstelle des „Exporteur", t Bez., Hohonsiauffengasse 7, erhältlich. Astrologie «nb Börse. >Jm Rahmen bei: Vorträge der österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Astrologie hält heute um 6 Uhr abends Dr. Wilhelm Offermann im Militärkasino, 1. Bez., Schwarzenbergplatz 1, einen Vorrrag über „Finanzwirtschaft, Börse, Spekulation'. Leichte Besserung in der tschechoslowakischen Textilindustrie. «AuS Prag, 16. d., wird gemeldet: Die Befchistkigung der Textilindustrie im Februar weist gegenüber dem Jänner eine leichte Besserung auf. Es wurden 992 Arbeiter ent- «lassen, dagegen 1428 Arbeiter ausgenommen, so daß um 436 Arbeiter mehr beschäftigt wurden als im Jänner. Es sind aber immer, noch mehr als 15 Prozent der Textilarbeiter arbeitslos, und von den beschäftigten Arbeitern agbest^' ein Teil in eingeschrLnktenr Umfang. Wiener Börse. Ungleichmäßig. Die gestrige Börse hatte nur geringen Verkehr; die allgemeine Geschäftslosigkeit war schon zu Beginn mit einer Abbröckelung der Kurse verbunden, der sich nur wenige Papiere, darunter Zivno, Mgo, Kohlen- und Karpathen-Aktien entziehen konnten. Im weiteren Verlaufe griff die schwache Tendenz weiter um sich und es wurden davon «namentlich die wn-. garischen Werte beeinträchtigt. Gegen Schluß zeigte sich jedoch für nationalstaat-liche Montanpapieve einige Kauflust, so daß die unglirischon Werte einen Teil der rm Zuge des Verkehrs erlittene Einbußen wettmachen konnten. Der Schranken lag ungleichmäßig. In ungarischen Kohlenpap.ieven kamen im Einklang mit Budapest hohe Kurse züm Vorschein, namenMch Ungar. Kohle erreichten den bisher noch nicht dagewesenen Kurs von 6.60. Freundlich sprachen sich auch tschechoslowakischen Montanpapiere aus. Bemerkenswert . war die Festigkeit der „Stewcag"- und „Oweag"-Mtien. «Oweag" behaupteten den schon vorgestern erreichten Kurs von 48 Grvscheu, „Stcweag" erhöhten sich auf 38 Groschen. Auf dem Anlagemarkt war Srlberrente gebessert während SMerprioritäten ein tvenig nachgaben. In Staatsbahnpriovitäteu ist keilte Schlnßnotiz feftgestellt worden. Vorgefallon sind: in den Kategorien 1—8 154.50 bis 154.75, ErgLnzungsnetz 149.85. Kassakurse: Oesterr. Kredit 15.60, Anglobank 7.40, MerkuvbarÄ 6.30, Böhm. Umonbank 75, Zrvno 63, Brit.-ung. Bank 122.50, Ungar. Kredit 106.50, Nordbahn 970, Lemberg- Czern.-Jassy 60, Staatsbahn 44.60, Korkstein 2.80, Korn Karl —.56, Unionbaumat. 21.50, Portland Zement 37, Grazer Bmu 129, Hauser n. Sobotka 11.80, Siemens 23.90, Eün 39, Körner —.35, Steir. Magnesit 68.50, Ung. allg. Kohle 655, Flesch 8.65, Alpine 44.60, Berg und Hütten 552, Oesterr. Hofherr 2.85, Ringhosfer 149, Schoeller Stahl 1.65, Zinkw. 220, Unze 14, Kabel Draht 23, Rima 116, Waagner 10.60, Leykam 14, Karpathen 34, Cosmanos 73, Wiener Messe 1.15, Semperit 19.80, Handels A.-G. 14. Quoten. Franz-JosefSbahn-Schuld 3.43, Nordwesbbahn- Schu-ld —.40, 1887 Nordbahir-Pvior. 3L0, Franz-Josessbahn- Prior. 4.18, Oesterr. Lokalbahn-'Prior. 1.45. Exoten. Mwznioa 2.40 bis 2.60, Oleum 4 Geld, Umn>- Bau 1.26 As 1.26 Wiener Börse wr landwirtschaftliche Produkte. Weizen sprach sich in inländischer Ware freundlich aus und gewann Vt, Schilling im Preis. Roggen wurde in allen Positionen nm Y< Schilling Unausgesetzt. Es notierten für 100 Kilo in Schilling: Weizen, Wiener Boden, 48.75 bis 43.25, ung. Theiß 49 bis 49.50, Roggen, Marchftlder, 37.50 bis 38, Mais 34.75 bis 25.75, Hafer, inl., 29.25 bis 29.75, Gerste 35 bis.41. — In FeimneHlen haben sich die Msatzverhältnisse ein wenig gebessert. Es notierten für 100 Kilo in Schilling: Weizenmehl, inländisches 73 bis 76, migarisches 71 bis 74, Kochrnehl 67 bis 69, DronneU 57 bis 60, Roggenmehl 58 «bis 60, Futtermehl 32 bis 39, Weizenkleie 22.50 bis 23, Roggenkleie 32.50 bis 23. Der Holzmarkt. Die Holzmarktlage hat sich gegen die Vorwoche nicht wesentlich verändert. Der Jnlandsabsatz ist schleppend. Solosit gekauft wird, wendet man sich mehr polnischen Provenienzen zu, und zwar wird voriviegenü Tischlerware begehvt. Eimgermatzen gut gefragt sind Ochifsbödon, während Brennholz hei. nachgiebigen Preisen völlig vernachlässigt ist. tzsm Exportvetzkehr niudiut Deutschland größere Mengen auj, t i tta

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