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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-17 · Heft 2892 (17.3.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2892 (17.3.1927)
Date
1927-03-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2892 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzeitung 17. März 1927 .# urg, zuständig nach Greisdorf, in Steiermark. Die Erhebunn ergaben, daß Kügerl am 8. b. M. von GreiSdorf abgereist k, wobei er feiner Mutter angab, in Sk« Schweizu führen.!e Mutter gab ferner oti* daß ihr Sohn keine Waffe besten und daß er nie Aeußerungen, die auf Selbstmord hätten Wehen lasten, getan habe. Kügerl ist offenbar in der Zille erschossen worden. Nicht imr Blut, auch Gehirntctö« wurden in der Zille gefunden. DaS Fehlen einer Schußwaffe läßt den Verdacht aufkommen, daß ein Verbrechen vorliegt. Aber auch das Fehlen mehrerer Wertgegenstände bestärkt den Verdacht eines Mordes. 4«in Ableben der Fra« Hilde Morsenfter«. DaS Präsidium der Zionistischen Frauenorganisation für Oesterreich widmet der am 12. d. M. verstorbenen Fmu Hilde Morgenstern den folgenden Nachruf: „Am 13. d. M. abends starb infolge einer Operation Frau Hilda Morgenstern aus Linz, eine langjührrge, hochverdiente Zionistin, die vor einigen Monaten de« Vorsitz der neugegrllndeten Zionistischen Frauengruppe in Linz übernommcn hatte. Mit ihr verliert die zionistische Bewegung Oesterreichs und insbesondere die Sache der trauen eine wertvolle und unersetzliche Nrbe'tslraft. Las New Bork« TchMurnier. Capablanca vergrößert seinen Borsprung. dui New Uork wird berichtet: In der 16. Runde des SechSmcisterturnierS konnte Capablanca seinen Vorsprung noch vergrößern, da er gegen Mars hall in einem ausgeglichenen Endspiel infolge eines groben Fehlers seines Gegners gewann. Die Partien Spielmann— Vidmar und Niemzowitsch —Aljechin wurden remis. Stand nach der 16. Runde: Capablanca 12, Aljechin 8)4, Niemzowitsch, Vidmar je 6, Spielmann 65L, Marfhall 5. — Die nächste Runde wird Donnerstag gespielt. »Einer von Horthys beste» Sjstiieren/ Düs Urteil gegen Kmety. Budapest, 16. März. Das Budapests Divisionsgericht verkündete heute vormittags das Urteil im Prozeß gegen Oberleutnant Karl Kmety, der in der Zeit nach dem Sturze der Räteregierung eine Reihe von Gewalttaten begangen hat. Das Divisionsgericht sprach Kmety des Verbrechens der Erpressung, der öffentlichen Gewalttätigkeit, wiederholter Disziplinarverletzungen, der Nichtbeachtung der Berwaltungsvorschriften, der Verhaftung und Mißhandlung von Amtspersonen während ihrer Amtstätigkeit sowie mehrfacher Vergehen gegen die Sicherheit des Lebens schuldig und verurteilte den Angeklagten zu zweieinhalb Jahren schweren Kerkers, Ausstoßung aus der Armee, Verlust des Offiziersranges und aller Auszeichnungen und Dunkelarrest am Jahrestag der Mißhandlung des Hauptmannes Nagel. Von diesem Strafsatz gelten zwei Jahre und Pvei Monate als durch die Untersuchungshaft verbüßt. Her Lovrer rextllarbeiterftreik. Warschau, 16. März. Infolge des Scheiterns der Vermittlungsaktion der Regierung in dem Lodzer Lohn-- konflikt hat Vizepräsident Bartel für morgen die Vertreter der Textilindustrie zu einer Konferenz nach Warschau geladen. Gleichzeitig hat der Arbeitsminister die Vertreter der Industrie und der Arbeitergewerkschaften in Lodz zu einer gemeinsamen Konferenz nach Warschau berufen. Die Regierung hofft, in biefec Konferenz eine Verständigung zwischen den Industriellen und den Streikenden herbeizuführen. Der Textil- und Metallarbeiterstreik in Lodz dauert unverändert an. Die Zentrale der Arbeitergewerkschasten in Warschau hat die einzelnen Gewerkschaftsorganisationen aufgefordert, neue Lohnforderungen zu stellen und sich für den bevorstehenden L o h n k a m p f vorzubereiten. Gleichzeitig fordert der Zentrnlrat der ArbeitergÄverkschasten die Regierung auf, die Arbeitslosen- 'Mterstützung zu erhöhen. Brand km Lurnrzug SUria-Wler. Der Schlafwagen verbrannt. — Großer Sachschaden. Rom, 16. März. Im Luxuszug Nizza —Wien geriet gestern abends zwischen Paris und Mailand der Schlafwagen auf bis jetzt unerklärliche Weife in Brand. Der Brand griff auf den zweiten W a g e n des ZugeS über. Die Passagiere dieses Wagens, von denen mehrere bereits zu Bette gegangen waren, konnten sich in die übrigen Wagen des Zuges retten. Als der Brand bemerkt wurde, hielt der Zug a u f freier Strecke. Die beiden brennenden Wagen wurden abgekoppclt und brannten, da keine Löschmögl i ch k e! t vorhanden war, vollständig aus. Der Schaden, den die Cchlafwagengesellschaft durch den Verlust des Gepäcks der Reisenden zu tragen hat, soll sich auf drei Milli o n e n Lire belaufen. , Wien, 17. März. DaS Wetter. Die kalte Luftströmung ist wieder abgezogen ui^ .< ihr auch die Bewölkung, so daß die teilweisen Nie, aufhörten. Nach der Vorhersage ist rasche Ans! am Morgen jedoch kurzer Frost zu erwarten. Der Stand der Arbeitslosigkeit in Wien. Der Stand der unterstützten Arbeitslosen ist in der ersten Hälfte des Monates März 1987 irw 5074 auf 98.048 zurückgegangen; damit ist der Stand des Vorjahres um 955 unterschritten. Die Zahl der unterstützten Angestellten ist auf 12.492 zurückgegangen. In der Textil-, Hut« und BekleidungS- Industrie sit ein Rückgang des Standes der Unterstützten «m IÜ67 auf 8976 zu verzeichnen. Die Gattin des Heeresminifter» Baugoi« gestorben. Gestern nachmittags ist die Gattin des Dund^ministerS für Hcereswefen, Fmu Eugevie Vaugoin, im 53. Lebensjahre plötzlich einem Herzschlag erlegen. Die Leiche des vermißten Chauffeurs Müder ans der Donau gezogen. Seit dom 9. d. M. war der Chckuffeur Franz Mader abgängig. Sein Automobil wurde im 2. Bezirk aufgefunden und 24 Stunden später fand man auf der Reichsbrücke den Pelzmantel des Chauffeurs. Gestern wurde bei Petronell feine Leiche aus der Donau gezogen. - ÄuS dem Dunkel der Großstadt. Di« Wiener Polizei ist derzeit eifrig bemüht, einen Fall festzustellen, von dem man noch nicht weiß, ob eS sich um einen Mord, «wen Totschlag oder um einen Schlagansall handelt. Schauplatz ist der armselige Wohnramn eines Säuferpaares, des 53jährigen, arbeitslosen Büchsenmachergeyllfen Johann Mack und seiner 66jährigen Lebensgefährtin Jda KuSeck.'Fast ohne Möbel, unter Ungeziefer und Unrat hausten die beiden Alkoholiker dort, stritten uttd muften oft im Rausch und lebten <>..«» «fo« stern kam nun Mack l . seine Lebensgefährtin tot ,... — —r - - , ■ gekommen und habe die Frau tot angetroffen. Er habe trotzdem bis zum Margen ruhig im Kabinett geschlafen. Die Aussagen des Mannes sind mit Vorsicht auszunsymen, denn ein Rackbar sagte aus, daß Mack ihm mitgetzilt habe, er Ham bei der Heimrehr gar nicht gewußt, daß die Fmu. die auf dem Boden lag. schon tot sei. Er sei ihr sogar beim Erwachen, als er das Bett verließ, mit dem Fuß inS Gesicht getreten. Mack wurde in Haft behalten und die gerichtlick/ Oeffnung der Leiche ungeordnet. Theaterbrand ftt Rem York. Fm G a y e t Y-Vari«te-Thvater in Brooklyn brach »vährend der Vorstellung ein Brand aus. Eine Panik unter den 1800 Zuschauern konnte nnr mit knapper Rot dadurch verhütet werden, daß das Publikum rasch durch di« Rotausgänge entfernt wurde. Das -ater brannte vollstSndif nieder. Bor Peffach. Die Schmal'scheu Mazzoth, welche in der «von Nathan Brodetzky betriebenen Fabrtt in Floridsdorf, Mengevg. 19, hevgeftellk werden, haben auch in diesem Jahr nicht nur den alten Kundenkreis zu halten, sondern auch zahlreiche neue Kunden zu erwerben vermocht. Allseits wird die ausgezeichnete Qualität dieser Mazzoth gerühmt und auch sestgestellt, daß ihre Herstellung auf rituell durchaus einwandfreie Weist erfolgt. Die Palästina-Mazzoth, welche durch den Generalreprasentrmten für Oesterreich, Herrn Nathan Brodetzky, 2. Bez.. Leopoldsgasse 4Z, zu beziehen sind, haben, wie vorauSzusehen war, in den weitesten Kreisen der österreichischen jüdischen Bevölkerung Anklanä gefunden. Da die Schmackhaftigkeit der Mazzoth aus Erez Israel erwiesen ist und hinsichtlich des Kafchrour auch vom orchodoxesten Gesichtspunkte aus. kein Zweifel zulässig ist, kann mit Bestimmtheit angenommen werden, daß di« Palästina-MLazzoth nicht nur anläßlich des bevorstehenden Pessgch-Festes reichen Matz finden, sondern sich auch vielmehr wie in anderen Ländern auch in Oesterreich stärwig einbürgern werden. E Gchnlnachricht! Schwachbegabte Kinder, Tpezial- Institut Gminger, Wien. 16. 53ez, Schulgasse 46 <2—8), 290-64 »13 BUSCHE wen I gnm Ableben Ir. Paul Nathans. Wie bereits berichtet, ist am 16. März früh in Berlin Dr. Paul Nathan gestorben. Cr hatte am letzten Donnerstag einen Schlaganfall erlitten, zu dem sich, eine Lungenentzündnug gesellte. Dr. Nathan stand kurz vor der Vollendung seines 70. Lebensjahres. Er war am 25. April 1857 geboren. Wir haben die Persönlichkeit Nathans vom jüdischen Gesichtspunkt anS gestern gewürdigt. Heilte sei noch bemerkt, daß sich Paul Nathan in dem Kampfe gegen die Ritnalmordlüge große Verdienste erworben und daß er stets für die Sicherung der Existenz der Inden in den O st - ländern und auf dem Balkan, so insbesondere in Saloniki, eintrat. Als deutscher Politiker war Dr. Paul Nathan einö der geistigen Potenzen und einer der charaktervollsten Vorkämpfer der Demokratie. Er war der jüngere Freund und Schüler Ludwig Bambergers und gab zioei Jahrzehnte lang zusammen mit Theodor Barth die Wochenschrift „Die Nation" heraus, in der sich die ersten Geister der Linksdemokratie vereinigten. Er tvar viele Jahre lang Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung und hat in dieser die Sozialfortschrittliche F r a k t i o n, begründen helfen. Der deutschen fortschrittlichen Presst war er ein Mitarbeiter von hohem Rang. 1921 vollzog er den Uebertritt zur S o z i a l d e m o k r a t i e. zionisteil «nd zeatralverela in Ieutfchlaad. Die „Frankfurter Zeitung" hatte in ihrer zweiten Morgenausgabe vom 6. März vor einer neuen Mion der Zionisten gewarnt. Es hätten Besprechungen führender deutscher Zionisten mit Führern des Zentralver-ines stattgefunden, bei denen erstere versichert haben sollen, sie würden in Deutschland jede jüdischnationale Betätigung unterlassen und auf die Ga!?ut- Theorie verzichten. Daraufhin sei ihnen in Aussicht gestellt worden, daß man für die Beteiligung von Nichtzionisten am Palästina werk tätig sein wollen In einem Gespräch mit dem Vertreter der Jüdischen Telegraphm-Agentur äußerte sich eine führende zionistische Persönlichkeit Berlins über die Hingaben bet „Frankfurter Zeitung" wie folgt: ES ist richtig, daß Besprechungen mit Führern deS Zentralvereines in Berlin stattgefunden haben; die Anregung ging von neutralem Persönlichkeiten aus. Es kann seLstverständltch keine Rede davon sein, daß die Zionisten sich zur Aufgabe jeder nationale» Betätigung verpflichtet hätten. Ebensowenig ist eS wahr, daß seitens des Zentralvereines dafür konkrete Angebote hinsichtlich einer Beteiligung am Palästinatverk gemacht worden wären.' Der Präsident dnl Zionistischere Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Blumenfeld, hat ja wiederholt in der jüdischen Rundschau" die Formen einer Kooperation mit Nichtzionisten auseinandergesetzt, daß keine Kompromisse eingegangen werden und daß kein Gesinnungswechsel verlangt wird. Was die innere Arbeit in den Gemeindestnben betrifft, so fordern die Ziomsten Parität in der Erfüllung der Bedürfnisse aller jüdischen Gruppen. ES ist absurd, von uns etwa die Aufgabe der Idee einer jüdischen Antonvmie in Deutschland zu verlangen, wo wir doch, niemals je ein derartiges Postulat ausgestellt haben, noch in Zukunft aufstetten werden. Wie gesagt, den Kern der Besprechungen bildet« die Frag« der Entgiftung d«s inn-rj jüdischen Kampfes und die HeOellUng des FrichenS im deutschen Judentum. Die Besprechungen haben Ms jetzt zu keinerlei Beschlüsse« geführt und werden tvahrscheinlich noch fortgesetzt werden. Die Notiz der „Frankfurter Zeitung^ ist offenbar von intransigenten Kre^m »der Wrs-nlich> ketten lanciert worden. gSdische ««»Wanderung aus Litauen. Aus K o w n o wird unS berichtet: In der letzten Zeit machte sich in Litauen eine erhöhte Auswandornngsbew egung unter den Jude« bemerkbar. Vergangene Wochen haben 220 jüdische Familien, durchwegs Landarbeiter, ihre alte Heimat verlasse», um nach Brasilien auszuwandern, wo sie auf Jea-Boden angefiedelt rverden. In nächster Zeit wird eine weitere Gruppe Vor Juden nach Brasilien bezw. Kanada aaswandern. Sie Rationalfondsfeier in Amerika. Aus N e w h o r r wird uns geschrieben: An der ÄN Mekka-Tempel abgehaltenen Jubiläumsfeier des Jüdischen Nationalfonds nahmen über 4000 Personen aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung teil. Unter großem Beifall wurde das Berühungstelegmmm des Obeickommiffärs von Palästina, Lord P lu m er, verlesen, der den National« fonds als »den praktischen Ausdruck des Willens deS Mi», fchen Volkes, das Land der Väter wieder aufleben zu lassen^ begrüßt. Präsident Ussischkin telegraphierter ^AlleS, was der Nationalfonds während seiner 26jährigen Existenz erreicht und durchgeführt hat, ist bloß die Einleitung z« einer viel größeren Aufgabe, die uns noch bedorsteht.^ Der Zionappell wird im ganzen Lande erfolgreich durchgeführt. In Newyork allein sind bereits eineMillionDolla-r eingezahlt worden und auch ans anderen Städten Wird berichtet, daß sie ihre Quote voll erreicht haben. Vereine. BortrSge «nd Versammlungen. Führerkurs des zionistischen Kulturamtes. Mit Rücksicht auf Ervw Purim entfällt heute sowohl der Vortrag als a-uch der HebräiMurs. — Kurs für hebräische Stenographie, 3. T., Zirkusgasse 33, Samstag, prätzise 7 Uhr. — Oesterr. polit. Gesellschaft. Heute. 7 Uhr, Fortsetzung der DiStMivn über „Oosterreichische Auswanderungsfragen". — Volkshochschule Leopoldstadt (Volksheim), 2. Bez., ZirkuSgaffe 46. 7 Uhr: Doktor Beer: Höhere Mathematik. — Volkshochschule Brigittenau (VottÄhei-m), 20. Bez., Stromstratze 78. 7 Uhr-. Hofrat B u n z e l r Geschichte des Sozialismus; Dozent Kainz: Deutschs Dichtung ver Neuzeit) Dr. Reumann: Bau und Leitungen des menschlichen Körpers: Ing. Chameides: Elektrische Kraftwerke; 8 Uhr: Dr. Matejka: Naturschönhei.en aus aller Welt« Purimfrier des Moadou iwri. Samstag, 8 Uhr, im Jüdischen Zentrum gemütliche Purimzufammenkunft -er Hevräischsprechenden bei rituellen Sperren. Verein der Freunde des Naturhistorkschen Museums in Wien. Mittwoch, den 28. Mäm, 6 Uhr nachmittags, im VortragAsaals der Neuen Burg, Covpö de Logis (Estesammlung, beim äußeren Burgtor), Generalversammlung. Um 6 Uhr- Vortrag Dr. O. Koller über „Das Leben des Korallenriffes". Negiebeitrag 4v Groschen. Predigten in den israelitischen Gem<indetempeln. Freitag, von 16. März, finden bet dem um 6 Uhr beginnenden Abend- Pesdlenste Predigten statt, und z-ivar: 3. Bez., Tempelgasse 6 bbiner Dr. M. Grunwald); 16. Bez., Hubergasse 8 bbmer Dr. F. M. Bach); LI. Bez.» Holzmeistergasse 12 bbiner Dr. M. Rosenmann); ferner SamStag. den März 1927 (Beginn halb 9 Uhr). 16, Bez., Schöpenhauerstraße öv, exegetischer Vortrag fceä Herrn Rabbiner Doktor D. Feuchtwang. — Anläßlich des Purimfestes hält Herr Oberrabbiner Dr. H. P. Chaj es im Tempel, 1. Bez., Seitenteltengafle 4. bei dem am Donnerstag, den 17. März, %6 Uhr tattfindsnden Gottesdienste «ine Predigt ab. — Israelit!- cher Fugendgottesdienst. Samstag um 3 Uhr nachmittags in den 0)«melnde- und Bezirkssynagogen. Wein für Pesiach. Wir machen urvsere P. T. Leser auf d>e Weinfirnra Simon Dratler, 3. Bez., TandelmaEgaffv 8. Telephon 47-4-57, aufmerksam, welche Weine aus Palästina hon der Firma Friedman«. Haifa, Tokaierweine und alle anderen ausländischen Spezialweine strengst koscher zu mäßigen Preisen vertauLt.

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