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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-16 · Heft 2891 (16.3.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2891 (16.3.1927)
Date
1927-03-16
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Mittwoch Wiener Morger^ettnng 16. März 1627 Nr. 2891 rapita,! rverde nur kommen, wie dies auch in anderen Ländern der Fall sei, wenn die Regierung, beziehungsweise in Palästina die Zionistische Exekutive gewisse Borbedingimgen geschaffen habe. Dazu gehöre in erster Linie die Kreditbeschaffung. Wie bekannt, wird d^: Mldung einer Industriebank vorbereitet, als deren Grundkapital der Keren Hajessod 25.000 Pfund geben wird, während Herr Disengoff weitere 75.000 Pfund aus privatem Kapital zu erhalten hofft. Eine andere wichtige Hilfe könne der industriellen Initiative geleistet werden, wenn man die Regierung veranlassen könne, das noch in Geltung befindliche ottomanische Gesetz anzuwenden, das jedem ein Anrecht auf u nentgeltliche Ueberlassung von Boden zusichert, der eine bestimmte Mindest zahl von Arbeitern beschäftige. Von großer Wichtigkeit sei es auch, wenn man den Industriellen von der Notwendigkeit befreie, die heute noch überall bestehe, daß er zugleich sich um den Verkauf seines Produktes im In- und Ausland benähen mäste. Aus diesem Grunde sei ein palästinensischer Handel erforderlich, der deni Industriellen diese Arbeit abnehme. Die palästinensische Industrie hat, wie bekannt, die Krise bisher überraschend gut bestanden. Nur die rein auf den palästinensischen Markt angewiesene Bauindu - strie hat zur Zeit keine Aufträge, während sonst in Tel Awkw und in Haifa die bestehenden Unternehmungen fast sämtlich arbeiten. Natürlich macht sich das Sinken der Kaufkraft bemerkbar. Aber auf der anderen Seite gelingt es langsam, sich in den angrenzenden Ländern, vor allem in Syrien und in Aegypten Absatzmärkte zu erschließen. Die Diskussion bot Gelegenheit, vom Referenten Auskünfte über diele Fragen zu erbitten. Die Tote--Meer- Konzession, die heißen Bäder von Liberias, die Schaffung einer wirklichen Touristikindustrie, etwa durch Ausbau von Kurorten, die Möglichkeiten der Entwicklung der Fischzucht wurden erörtert. Ae gegenwärtige Wlttsrhastslage Palästinas. wird in einem Leitaussatz der sehr informierten Wirtschastszertschrift „Ms'char wetaassiah" erörtert. Unter anderem wird dargelegt, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stände nach wie vor so sehr im Mittelpunkt alles Interesses, daß an w^terschauende Pläne nicht gedacht werden könne. Der größte Teil der Mittel werde für Zwecke der Arbeitslosenunterstützung gegeben, was im Prinzip von niemandem, auch nicht von den Arbeitern gutgeheißen würde, aber im Augenblick unvermeidlich sei... Man müsse klar verstehen, wie die Krise gekommen sei: jahrelang seien nur Arbeitnehmer und keine Arbeitgeber eingewandert, und märe 1925 nicht die vierte Alijcch gekommen, so wäre die Krise schon damals zum Ausbruch gekommen. Eine Uebevwindung der Krise setze also eine Vermehrung der Arbeitgeber voraus. Als erfreuliche Tatsachen der letzten Zeit in dkser Richtung seien die Sanierung des Solol Boneh und die die nach hartem Kampf erreichte Übertragung des Straßenbaues Jaffa—P stach Tikwah an den Solol Boneh zu erwähnen. So sei wenigstens eine Solel-Boneh-Krise vermieden worden. Andere Ansätze zu einer Erleichterung des Arbeitsmarktes feien leider nicht zu verzeichnen: das Rutenbergunternehmen erfordere noch Vorbereitung, und der Haifaer Hafenbau werde offenbar, aus welchen Gründen auch immer, verschleppt. In dieser Situation hätte man größeren Enthusiasmus für das Marshall-Abkommen erwarten sollen. In Wirklichkeit verhalte sich die öffentliche Meinung Palästinas sehr abwartend, vor allem, nachdem durch den Besuch Felix Marburgs alle Illusionen auf schnelle Hilfe geschwunden seien. Dennoch sei eine verstärkteTätigkeit der A m^er i k a n e r in Palästina zu erkennen. Me Zentralbank der Kooperativen unter Leitung von V iteles und die Anleihebank unter Leitung von M o h l, beides Institute der B r a n d e i s - G r u p p e, seien in der letzten Zeit aktiv in den Vordergrund getreten, erstere bei der Solel-Bom'h-Transaktion, letztere scheine die Initiative in der Frage der Industriekredite ergreifen zu wollen. Die allgemeine Lahmlegung der Tätigkeit der Exekutive durch die Arbeitskrise mache sich besonders auch in dem neuen Departement für städtische Kolonisation bemerkbar, dessen kärgliche Mittel großenteils für N o t st a n d s a r b e i- * e n verwendet werden müßten. Weitere Befestigung der Lira. Die Devise Mailand setzte gestern auf den Märkten ihre Austvärtsbewegung fort, die ausschließlich van italienischen Plätzen ausgehr. Das Pfund notiert in Mailand zirka 106)4; in Zürich schloß die Lira 23.67% (gegen 23.3214 am Montag). Auch Devise Madrid liegt weiter fest (90.10 Parität Zürich nach 89.92J4 am Montag). Sonst ergaben sich keine nennenswerten Verärgerungen tm .Kurs der Zahlungsmittel. Der Schilling hat sich von 73.17J4 auf 73.16 Parität Zürich gesenkt. Der dritte Messetag. Irr allen Messehäusern herrscht gestern reger Besuch. Aus den abgegebenen Kupons laßt sich feststellen, daß der Besuch der Frühjahrsmesse die Messen der beiden vergangenen Jahre übersteigt. Auch die geschäftliche Enmücklung ist m den meisten Nranchen als recht günstig zu bezeichnen. . Der Ausgleich der Kärntner Bank. Wie aus Klagerifurt berichtet wird, findet heute um 9 Uhr vormittags eine Ausglrichtagsahung statr, in der eine Quote von 00 Prozent ange- Voten werden dürfte. Von dieser Quote sollen 40 Prozent innerhalb vierzehn Tagen nach Inkrafttreten des Ausgleiches und die übrigen 20 Prozent in jbret HalUsabresro.en l'-e.Mlt werden. Die StreMtläffe für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien, 8. Boz^ Praterstraße 9, halt heute Mittwoch tit den eigenen Räumen ihre vierte ordentliche Gencralversam.inlang ab. Der Jahresabschluß des Gtahltrust». Aus W a s h iugton wird gemeldet: Der Jahresausweis des Stahltrusts weist die Umsätze für das Jahr 1928 mit 1.008,076.000 Dollar gegen 1.406,506.000 Dollar im Jahre 1828 und 1.868,711.000 Dollar Un Jahre 1924 aus. Die Eiesamteinuahmen betrugen nach?lvzug aller Aufwendungen für den Verrieb 207,345.000 Dollar gegen 176,783.000 Dollar im Jahre 1626 und 161,186.000 Dollar im Jahre 1924. Die Reineinnahmen stellten sich auf 134,888.000 Dollar gegen 109,452.000 Dollar im Jahre 1926 und 85,067.000 Dollar im Jahre 168-1. Austritt zweier W^rke ans der polnischen Kohlenkouvention. Aus Krakau wird berichtet: Seit längerer Zeit machen sich Bestrebungen einiger Kohlenkoirze-rne geltend, aus der polnischen Kohlenkonventlün auszutreten, um durch selbständige Preisherabsetzung der Kohle einen ioir!|amcit Kampf gegen die übrigen Gesellschaften führen zu können. In den lehren Tagen such die beiden Kohlenbergwerke „N e n a r-d" und die ,/K r a n co - p o l n i s ch e Gesellschaft" in Dombrowa aus der Kohlenkonvention ausgetreten und haben mit Wirkung vom 10. März die Kohlcnpreife u m 3 0 Prozent herabgesetzt. Verschlechterung der französischen Handelsbilanz. Die Einfuhr Frankreichs in den ersten zwei Monaten 1027 belief sich auf 8.858,766.000 Francs, das ist um 695,664.000 Francs weniger als im entsprechenden Zeiträume des Vorjahres. Die Ausfuhr belief sich in diesen beiden Monaten auf 9.608,512.000 Francs, das ist um 1.023,638.000 Francs mehr als in der entsprechenden Periode des Vorjahres. Gesthäftsentrvicklung kooperativer Banken in Palästina. Dem letzten Geschäftsbericht der kooperativen Bank „Aschrai" entnchmen wir folgende Ziffern über die Geschäfts entwicklung, die die Bank im Laufe der drei Jahre ihres Bestehens genommen hat. Die Mitgliederzahl des Instituts ist iit den drei Jahren von 440 (im Jahre 1924) auf 1758 (im Jahre 1926) gestiegen; das Mtienkapital und die Reserven haben sich von 1191, bezw. 30 Pfund, auf 4903, bezw, 910 Pfund, vermehrt; die Darlehen sind von 10.117 auf 62.758 Pfund, die Depositen von 8312 auf .139.060 Pfund gestiegen. Die Bank gewährte in den drei Jahren ihres Bestehens ihren Mitgliedern insgesamt Darlehen in Höhe von 135.000 Pfund und erhielt Depositen in Höhe von 375.000 Pfund. — Die kooperative Bank ,.H a lw a a ft Wechissachon" hat in den acht Jahren ihres Bestehens (1919 bis 1926) ihre Mitgliederzahl von 453 auf 3483 gebracht; die Darlehen sind von 6645 auf 57.501 Pfund, die Außenstände von Eg auf 27.920 Pfund gestiegen Wiener Mrse. Geringes Geschäft. — Teilweise fester. Die Börse, der jedwede Anregung fehlte, eröffnet« still zu mc-ist behaupteten Kursen. Die Umsätze aus -dem Aktienmarkt waren gering, nur ElektrizitätÄve-rte zeigten einige Lebhafliitzkeit zufolge deutscher Käufe. Bei Görseschluß wair ein Teil der Kulisscnpapiere (außer Elektrowerten auch einige Montangattungen) fester. Im Schranken war die Stimmung ungleichmäßig. Ans deiir Geldmarkt zog der Privatdiskoitt auf 5 Prozent an. 'Der Anlage markt war etwas lebhafter; Staatsöahnobligationen und 4prozenlige Lemberg-Czernowitzer waren gefragt. Der Rentemnarkt war geschästslos. Kassa k u rs e. Bankverein 11.80, Bodenkredit 23.40, Oesterr. Kredit 15.60, Anylobank 7.40, Kompaß 1.01, Bosn. Lcmdesbant 20.—, Böhm. Union bank 76.—, Bvit.-ung. Bank 125.50, Ungar. Kredit 106.—, Ungar. Escompteu. Wechselbank 120.75, Juli-Süd 19.30, Lemberg-Egern.-Jassy 69.50, Prag-Duxer-Prior.-Ast. 71.—, Wiener Banges. 0.40, PorAand Zement 84.50, Hauser u. Sobotka 11.50, Lemberger Brau 108.—, A. E. G. Union 7.70, Ver.' Elektr. 43.70, Siemens 24.—, Elin 38.75, Elin Anteilscheine 7.75, Drauland 86.—, Steir. Magnesit 69.50, Flosch 8.66, Astra 19.60, Greinitz Eisen 6.00, Mannesmann 43.—, Kabel Draht 23.50, Rima 116.60, Waagner 10.50, Karpathen 83.30, Gerngroß 3.20, Kroat. Zucker 59.40, Oesterr. Eisenbahn«Vark. 61.25. Quoten. Franz-Jasessbahn-Schuld 3.15, 1887 Nordbahn-PriM. 8.20, Fran^JcstMahn-Prior. 4.17, Oesterr. Lokalbahn-Prior. 1.45. Exoten. Anzeigen-A.-G. 1, Mmzuicn 2.80 bis 2.40, Oleirm 4, Univ. Ban 1.26. Bndnpester Geilleidetermimn-arkt. Wegen Staatsfetertages geschlossen. Wiener Warenbörse. Die gestrige Börse halte sehr guten Besuch, nachdem Viole Messeinteressenten den: Gchchäftsverkehr beiwohruen. Es kam auch zu einigen großen Abschlüssen, die meistens auf Basis der bisherigen Notierungen getaügt lvurien. Der Markt in Ka.ffee ist weiter schwach behaupt et, so oaß in den Notierungen, keine Veränderungen sostzustellen sind, allerdings wurden Käufe unter den offiziellen Preisen gerätst. Gewürze, Kakao und Tee sind PreiShaltenÄ. In Reis erhöhten sich die Preise weiter, nachdem in Indien daö geringe Ernieerträgnis den Markt befestigen und in Italien zufolge der Ausfuhrbewilligung für Rohreis die Preise steigen. Zucker wird derzeit kaum beachtet. Das Angebot ist groß, weshalb sich die Preise ermäßigten. Eine Ausnahme bildet tschechoslowakischer D-'rmiin-Würsclzncker, für den die Meinung günstig ist uüh dieser.jirii daher um 2J3 auf t^ch. Kr. 330 er•• höhen konnte. Im 'übrigen verloren die t'ggechoslstvakischei> Provenienzen je 2'A tsch. Kr., österreichische Ware 60 Groschen bis S. 1.50 pro 100 Kilojtramm. Es notietren prompte tschechoslowakische Würfel 320.—, Kristalle 282.60 tsch. Kr. in Ganzwaggons ab Grenze Lunden bürg, rmvcrzolll und uuversteuert. Ocsterreichische prompte Würfel werden ab Lage-r Wien zu S. 106, Kristall zu S. 94—66 ausgeboten. Von Süd früch« t e n ermäßigten sich die Preise für bosnische Pflamnen weiter und notierten solche 95/100 S. 80 (— 8) und 80/85 S. 100 (— 6). Auch Lekwar war billiger, zu T. 66 (— 4) pro 100 Kilogramm erhältlich. Schweinefette sind bd glcichbleibenden Preisen geschäftslos. Von E h e m i k a l i e n verteuerte, sich Essigsäure um S. 10 auf S. 250, Sa l m i a k sa l z um S. 2 auf S. 88 und Weiustein s ä u r e nur S. 20 auf S. 400 pro 100 Kilogramm. Größere Geschäfte wurden in Kupfcrvitrivlen abgeschlossetl, für welche pro 100 Ärlograntin promp, ab Wien S. 84 bewilligt wurden. Technische Oelc und Fett«, Textilien, Leder und R ohhäu te blieben bei verhaltenem Geschäft unverändert. Wiener Börse für landwirtschaftliche Prvdulte. Der Bud>rpester Terininplah war irifolge des Nationalfeiertages geschloffen. Im Wiener Verkehr sprach sich Weizen unverändert aus. Roggc tt lag infolge schUmcher Offerte fest und erhöhte sich um A Schilling für inländische Ware. .Mais tendierte sehr ruhig und geschäftslo», Hafer unverändert. Von den amtlichen Notierungen wurden -di« inlättdischen Noggenpositionen um einen Viertclschilling int Preis hinaufgesetzt. Wiener Viehmärktc. B o r st e n v i e h m a r k«t. Aufgeirw« iben wurden: 7409 Fleischschweine, 48.51 Fcttschweine. Es notierten: Fleischschweine 1.80 bis 2.60, Fettschweino 2.— bis 2.40 pro Kilogramm Lebendgewicht. Bei ruhigem ÄerHehr verbilligten sich Fleischschweine um 6 bis 10 Groschen, Fetltschwein« um 5 Groschen pro Kilogramm. — P fe rd e.mar k t. Auftrieb: Gebrauchspferde 136, Schlächtcr-pferde 310, auS dem Schlachthaus 21 und aus der Keniumazabteilung 268. Es notierten: Kutschpferde 400—1200, leichte Zugpferde 300—1200, schwere Zugpferde 600—1400 pro Stück; Schlächter-Pferde, Prima, —.95 bis 1.10, Fohlen, Sekunda, —.75 bis —.90, Banlvreh —.50 bis —.70, Wurstvieh —.80 bis —.16 S. Verkehr le-bhafl. Auswärtige Börlfen. Prag. Airf dem Jndustrienmrkt eröffnete die Börse in unregelmäßiger Haltung bei einer vorwiegenden Neigung zur Abschwächung.' Das Fehlen jeglicher Anregung auch von seiten des Auslandes bewirkte, daß nach Erledigung der ersten Aufträge das GeschstB auf den meisten Gebieten stagnierte. Eine festere Richtung verfolgten in der Kulisse Danek- und Skoda-Aktien, während Brauerei- und Textilpapiere interesselos blieben. Im Schranken waren Zuckerpapiere auf die ^Nachrichten vmr dem bedrohten Zuckercxport nach England rückgängig. Der Schluß war abgefchwächt. Auch die Tendenzdes Nankenmavktes gab nach. Anlagomerte httteir in ihrer festen Tendenz nichts eingebüßt und besserten sich abermals. Exoten hatten mäßiges Geschähst bei unregelmäßiger Knrscntrmcklung. Am Devisenmarkt herrschte feste Stimmung vor. — Berlin. Der letzte Tag der Medioäbivickhtng brachte nocki einiges Material und Nachzügler an den Markt, oke bisher mit der Glattstellung gewartet hatten. Bei fehlender Unternehmungslust drückte das Angebot bei Beginn des Betkehrs auf den Kursstand, so daß sichanc Montan-- markt im allgemeinen Rückgänge vis z-u 3 Prozent ergaben. Farbenindrrstrie schwankten auf 4 bis 3 Prozent niedrigerem Niveau. Fast durchwegs schwächer roaren auch Eloktrizitätsiverte, Ä. E. G. und Berginanu uur je 3hs Prozent. Ungleichmäßig war die Kursbewegung an: Markte der Maschiuenbauakticrl. Im allgenwinen konnte man hier eine größere Widerstandsstahiigkeit feststellen. Nur Berliner Maschinen setzten nach der Besserung von Montag um L'/s Prozent niedriger ein.. Bon Textil-werten stiegen Bemberg um 8 und Verein. Glanzstosf zeitweilig um mehr als 4 Prozent. Am Bankaktienmartt war die Kursbewegung uneinheitlich. Während Berliner Handelsgesellschaft, um uichr als 4 Prozent tiefer einsetzten, waren Darmstädter gebessert. Ebenso Bank für Vrauindustrie. Im übrigen neigten die gleichartigen Werte nach nnteN. Bald nach Beginn war eine leichte Erholung der Gesanithaltung zu bemerken, der aber alsbald eine Abspannung infolge großer Lustlosigkeit folgte. Mar: glaubt, daß BesorMisso hinsichtlich der Gestaltung des Geldmarktes zum Ultimo die Untemohnrungskust lähinten. Die Kirrsschwankungen bewegten sich in rocht engen Grenzen. Die Tagesspeknla-- tion war ganz auf sich selbst angewiesen, da Aufträge von außen fast gar nicht Vorlagen. Deutsche Fonds behaupteten bei geringen Umsätzen ihren Kursstand. Taggeld wurde mit 31/2 vis 51/3 Prozent genannt. Monatsgeld stellte sich an' 7i/t bis 8VL> Prozent. — Budapest. Feiertag. Jevisenkurse. Zürich, 15. März. (Schlccßkursc.) .Paris 20.34 (20.385LH. London 25,823/j (25.22/2), Newhork blö.75 (Ö1Ö.75), Belgien 72.60 (72.60), Italien 23.67^, (L6.62 %), Spanien 90.10 (89,9©^), Holland 2Ü8.02K (208.01 K), Berlin 123.34 (103^8%), Wien 76.16 (76.17N). Stockholm 139.10 (139.—), Oslo 185.70 (136.05), Kopenhagen 168.47)4 (.138.50), Sofia 3.75 (6.75), Prag lo.3QK (15.39A), Marschau 68— (68.—), Budapest 00.75 (90.76), Belgrad Ö.1S% (9.13K), Athen 6.71 % (6.75), Konstantinopel 2.68% (2.62)41, Bukarest 8.15 (3-16), Finnlänid 13.11% (13.12%), Argentinien 219.50 (219.87). Prag, 15. März. Llmsterüam 1H56.25 (1666.25), Berlin 804.76 (602.62), Brüssel 471.62 (471.6,2). Zürich 651.75 (650.75), Oslo 886.— (884.—), Kopenhagen 901.25 (901.—), London 164.5050 (164.55), Madrid 588.— (686.50), Mailand 155.0760 (162.70), NÄvhork Kabel 38.9150 (33.9150), Paris 132.70 (133.—). Stockholm 006.50 (904.50), Belgrad 99.76 (60.7260), Budapest 602.37 (602.70). Bukarcht 20.80 (60.60), Konstgntinopel 17.70 (17.70), Sofia 24.60 (04.60), Warschau 370.50 (379.37), Wien 477.75 (477.75). Bnidapest, 16. März. Feiertag. Warschau, 16. März. Holland 358.10—360.00, London 43.42—43j04, Newyovk 8.03—8-97, Paris 85.04—35.22, Schweig 170.15—173,01, Prag 26.51—26.63, Italien 40.00^1.10. Devisen- und Valutenkurse vom 15. März 1927 settiien Geld Ware Geld Ware Geld Ware Amsterdam. 263 95 284-96 Sofia. 5-11 6-16 Französische Noten . - > Belgrad.. 12-4650 12-5050 Stockholm...... 189*70 190-30 Holländische Noten - . - —-— Berlin. 168-35 168*85 Warschau .. 79-10 79*60 Italienische Noten . . . 3347 3368 Brüssel. 9860 99- Zürich. 196*43 130-93 Jugoslawische Noten - - Polnische Noten. Rumänische Noten . « . Russische Noten (Roman.) — —.— Budapest. Bukarest .. London . 123-81 124*11 4 3860 4-8050 BlUMll 84*4350 34 6350 Amertkamschv Noten - 706 60 71060 Mailand.. 32-95 82-45 Belgische Noten. — Schwüzer Noten —*— New?)<*«*>. .. 70935 711-75 Bulgarische Noten - - . — Tschecho-slow. Noten - . 20*9750 21-0950 Parts. 27-76 27-86 Deutsche Noten - - - 168-15 169-75 Türkische Psuud-Noten - — —•— Prag. 210025 21-0825 Englische Noten - - - - 34 4075 34-5675 Ungarische Noten . - . 123*78 10410 *) Briefliche Zahlung oder Scheck New Aort - Geld 706*85, Ware 711*—,

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