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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-11 · Heft 2886 (11.3.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2886 (11.3.1927)
Date
1927-03-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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V'.'icit, Freitag Wiener Morgenzettung 11. März 1927 Nr. 2880 Tckke 5 WIENER MORGENZEIfÜNQ KUPON Das Wachstum -es Zischuw. * n dem Kreuzwort-Rätsel Von I. Ben-Zwi, Jerufabem. Nr. 27 WIENER MORGENZEITUNG JgJ @ Kiapon Rhr.« HD ~ 13 m zu dem SPORTPREISAUSSCHREIBEN PaneuropSische Magie. —y, Wien, 11. MLrz. Im letztcrschenenen Heft der Zeitschrift „Paneuropa" cnti'.'ickclt .Herr Condenhovc-Kalcrgi einige Gedanken, denen der stärkste Widerspruch entgegengesetzt werden muß. Die paneuropäische Propaganda wird in der Hauptsache von dem Chef selbst besorgt und er kann mit Fugnls Autorität im Bereiche dieser Nachkriegsvereinigung angesprochen werden. Jeder Tag bringt neue Beweise dafür, daß eine Neuformung des Gesichtes Europas geschehen muß, wenn nicht Meder durch die Zündeleien der Nationalisten und durch die neu ansleLeude Gleichgewichtstheorie Unglück geschaffen werden soll. Jeder Tag bringt aber auch neue Widerstände, neue Ben>eise, daß die Pandora-Kräfte wieder in alter Rührigkeit wirksani geworden sind. Diesen Kräften redet CouLenhove ms Genüssen. Er nütl glauben, daß die Nationalisten darauf verzichten, andere Nationen hcrabzuschen und als mindertvertig zu bezeichnen. Dem steht nur die Tatsache entgegen, daß die Nationalisten, wenn sie verzichten, doch sich selbst aufgeben und von ihrer Ideologie Abschied nehmen müßten. Wenn wir auf das Bild Europas, ja der Welt blicken, so sehen tvir, daß die Nationalisten nicht gesonnen - find, einen Berzichtfrieden eiuzugehen. Weshalb beim auch? Ist nicht, der Haß ein glutes Geschäft? Leben nicht viele Tausende von Intellektuellen und Halbintellektuellen davon, daß sie in Zeitungen, Versammlungen und Büchern hetzen? Sie verdienen politisch und materiell, gelangen zu Amt und - Würden und so zu einer immer tiefer reicherem Macht. Die paneuropäische Idee, die doch zuvörderst eine sittliche Idee sein soll, müßte dem Nationalismus Fehde ansagen, wenn sie nicht den Boden unter den Füßen verlieren soll. Parreuropa aber, vielmehr sein Vorkämpfer, tut das Nicht. Sogar das Gegenteil. Er erhebt Einspruch dagegen, daß die Demokraten aus dem neu zu konstruierenden System nicht nur Sowjetrußland, sondern auch die fascistischen Staaten ausschließen wollen. Darin läge die große Gefahr der Zweiteilung Paneuropas. Es wäre eine Ehre für die Demokratie, wenn sie tatsächlich Ansichten dieser Art äußernwürde. Leider ist das nur in einem sehr geringen Ausmaß wahr. Die Demokratie fürchtet den Fascismus und sie! weicht vor ihm zurück. Coudenhove verwechselt ein wenig die Handhaben. Es gibt kein Zusammengehen zwischen Demokratie und fascistischem Regime, wohl aber ein Zusammengehen der Demokratie mit den vom Fascismus unterdrückten Massen, und unter Fascismus ist nicht so sehr ein Regierungssystem zu verstehen, als eine Ideologie, die sich der Herrschaft bemächtigt hat. Es ist ein Prozeß zur Niederringung des Geistes, des Rechtes, der Kritik, eine gewaltsame Nivellierung der Massen, der diametrale Gegensatz zur Demokratie, die alle Macht vom Volk ausgehen läßt und ihre Ausübung unter die öffentliche Kontrolle stellt. Eine Gesellschaftsform, die Denwkratie und Fascismus als gleichberechtigt miteinander verbinden wollte, wäre doch nichts anderes, als das heutige Europa; aber sie wäre ärger, weit sie einen Zustand, der sich heute Nur kraft der internationalen Dummheit erhält, legalisieren würde. In der Wandlung der letzten Jahre, die einen Ausschlag des Pendels nach rechts gebracht hat, steht Coudenhove einen moralischen Sieg der Grundsätze der Linken. Das ist kühn gedacht, aber doch nicht richtig. Denn Stresemann und Poincare, die rmch Coudenhove das Bennäch'.nis der Wirth und tzerriot übernommen haben, können doch nicht als deren geradlinige Fortsetzung gelten: Unter Poincare ist eben jetzt das grandiose Rüstungsprogramm beschlossen worden mit dem KanoneMvall von Meer zu Meer; und das Deutschland Stresenranns mit feiner ausgesprochen reaktionären Jnnenjustiz und der ganzen auf Restauration gestellten Anlage seiner Politik wird nicht einmal- Stresemann als links gerichtet erklären. Der Nationalismus ist im Vordringen und er bedroht nicht das paneuropäische Geflecht, sondern, was weit wertvoller ist, den Frieden und die Ruhe. Er könnte nur zurückgetrieben tverden, wenn die Demokratie aktiver würde,; wenn sie vom Völkerbund ermuntert würde. In der Gründung des Völkerbundes hat die europäische Politik zum erstenmaje einen hohen Grad von Mut gezeigt. Sie ist leider stecken, geblieben und der Gedanke des Völkerbundes hat sich verflacht. Aber er ist vorhanden und die vielen Ligen, die internationalen Versuche, gegen den Fetischismus der Faust wub des Liktorenbüpdels die Geister zu mobilisieren, sind ebenso viele Beweise dafür, daß sich etwas Lebensvolles erreichen ließe. Das Paneuropa, das Coudenhove zeigt, das Zusammenspannen von Demokratie und Fascisnius und Nationalismus Ist ein grausamer 'Spuck. Mehr Völkerbund, mehr Weltgefühl, mehr Freiheit des Denkens rmd Redlichkeit des Tuns - und das Uebel verschoindet. ES handelt sich um ein Erziehungsproblem, nicht aber um eine Vl-n-itasmagorie. Die Volkszählung, die vor vier Jahren am 22. Oktober 1922 von der palästinensischen Regierung durchgeführt wurde, tvar die erste regelmäßige, mehr oder weniges genaue Volkszählung, die uns ein annähernd wahres Bild der Wirklichkeit verschafft. Die türkische Regierung pflegte bloß die nrännliche Bevölkerung im Mer des Militärdienstes abzuschätzen, fand eS jedoch nicht für nötig, auch die Zahl der Frauen und die Kinder zu schätzen. Uebrigens tvar dies bloß eine Schätzung und keine Zählung. Zwar 'beschäftigten sich auch Privatpersonen, sowie'wissenschaftliche Vereine, besonders englische, deutsche und französische Gesellschaften, mit statistischen Schätzungen der Bevölkerung Palästinas. Da sie jedoch noch viel geringere MäglicAeiten zur Verfügung hatten als die türkische Regierung, so waren all diese Schätzungen nur von geringem wissenschaftlichen Wert. Doch weist auch die amtliche Volkszählung bedeutende Mängel auf. Die Beduinen z. B. wurden nicht mitgezählt, wie die Städter und. die Dörfler, und die^von der Regierung angeführte Zahl der Beduinen, 103.331, kann nicht als eine genaue Angabe betrachtet werden. Diese Zahl ist zu hoch gegriffen, wie ich es seinerzeit in einend offenen Schreiben an die Regierung nachgewiesen habe, auf das ich bisher keine Antwort erhalten habe. Seitdem hat keine iveitere Volkszählung stattgefunden. Die Regierung pflegt bloß jedes Jahr die Anzahl der Einwohner des Landes abzuschätzen, indem sie -die im Jahre 1922 gefundene Zahl mit dem Zuschuß der natürlichen Vermehrung (Differenz zwischen Gebnrts- und Todesfällen) und dem aus der Differenz zwischen Ein- und Auswanderung den der ungeheizten Häuser siel der Putz, Balkcme bröckelten resultierenden Zuschuß korrigiert. Tie Ergebnisse dieser Schätzung für das Ende des Jahres 1926 liegen nunmehr vor, und wenn auch diese amtliche Schätzung keine Genauigkeit aufweisen kann, so gibt sie uns doch genüsse Anhaltspunkte zu Schlüssen, die sowohl in bezug auf die Vermehrung der Einwohnerschaft überhaupt, als auch speziell bezüglich des' Anwachsens des jüdischen Jischuw von Interesse sind. Tie Gesamtzahl der Einwohnerschaft des Landes (wohlverstanden, tvir betrachten den Westteil Palästinas, das sogenannte „National Home") betrug vor vier Jahren 767.182. Am Ende des Jahres 1926 schätzt die Regierung die Gesamtbevölkerung auf 887.000, was einen Zuwachs von 130.000 Seelen oder 17.8 Prozent bedeutet. Diese. Zahl — 130.000 .— setzt sich zusammen aus: 1. dem Ueberschuß der Einüber die Auswanderung (zirka 74.000), 2. der natürlichen Vermehrung (zirka 46.000) und 3. aus der Bevölkerung des nördlichen Territoriums, welches im Laufe dieses Zeitabschnittes dem britischen Mandat einverleiht wurde (zirka 10.000). * Untersuchen wir zunächst den Bevölkerungszuwachs inner.-alb der einzelnen Glaubensgemeinschaften, so finden wir, daß der Prozentsatz der Vermehrung nicht überall derselbe bleibt. Die jüdische Bevölkerung hat einen Zuwachs von 74.000 Seelen erfahren, was ungefähr 88.4 Prozent ihrer Anzahl vor vier Jahren ausmacht. Bei den Christen beträgt die Vermehrung 14.000 oder 19.17 Prozent, und bei der mohammedanischen Bevölkerung beläuft sich die absolute Vermehrung auf 36.000, was weniger als 6 Prozent ihrer Anzahl vor vier Jahren ausmacht. De facto ist der Prozentsatz der jüdischen Bevölkerung im \ Verhältnis zur gesamten Einwohnerschaft des Landes von 11.6 (vor vier Jahren) auf beinahe j8 Prozent gestiegen. Im selben Zeitabschnitt ist der Prozentsatz der christlichen Bevölkerung von 9.64 auf 9.81 gestiegen, während dev Prozentsatz der Mohammedaner von 78.03 auf 70,6 gesunken ist. . - Diese Zahlen gebm zunächst ein interessantes Bild vom Zuwachs und Aufstieg der jüdischen Bevölkerung, fast bis' zur Verdoppelung ihrer früheren Anzahl und dies in der kurzen Periode von vier Jahren. Würde sich dieser Aufstieg. progressiv fortsetzen, würde sich die jüdische Bevölkerung in je vier Jahren jedesmal um das Doppelte vergrößern, so könnten wir in den nächsten 12^ Jahren unsere Anzahl auf 1,300.000 bringen, in Westpalästina allein. Selbstverständlich soll diese Schlußfolgerung bloß zur Illustration dienen. Der Prozeß der Vergrößerung einer Bevölkerung läßt sich nicht mit mathematischer Genauigkeit im voraus bestimmen. Er hängt vielmehr von den realen Bedingungen, von den vorhandenen Möglichkeiten der städtischen mü> der landwirtschaftlichen Ansiedlung, ab. Doch gehört die Untersuchung der bestehenden Kolonisationsmöglichkeiten nicht in den Rahmen dieses Artikels. In dieser kurzen Skizze wollen wir vor allem die an sich so wichtige Erscheinung des Awvachsens der jüdischen Bevölkerung innerhalb der gesamten Einwohnerschaft Palästinas etwas näher betrachten. Dazu ist es Uötig, di« Details des Anwachsens genauer auseinanderzusetzen. Beginnen wir mit Judäa, das den amtlichen Namen „Südlicher Distrikt" führt. Es umfaßt einerseits die Bezirke Gaza, Hebron und Beer-Schewa mit einer Bevölkerung von 200.920 Seelen (darunter die übertrieben hohe Zahl von mehr als 73.000 Beduinen), andererseits die Bezirke Jerusalem, Ramallah, Bethlehem, Jericho, Jaffa- Aarnleh, mit einer Bevölkerung von 263.199 Seelen. Bei her Volkszählung zählte Judäa 463.118 Einwohner, dar- 4 ,#.5 M.W JuhM. Ln MW ProzenM' btztWg dem-. nach in diesem Gebiete vor vier Jahren Nur 13.69 Prozent. In den letzten vier Jahren ist hier die jMsche Bevölkerung um 43.000 Seelen gewachsen, ivahrend der Zuwachs der nichtjÜdischcn Bevölkerung — 22.000 beträgt, so daß in diesem Gebiet ein Gesamtzuwachs von 66.000 zu konstatieren ist. Insgesamt beträgt die Eiwoohnerschaft Judäas am Ende des Jahres 1926 628.000 Seelen. Die jüdische Bevölkerung, die sich insgesamt auf 106.000 Seelen hier beläuft, ist demnach auf 20 Prozenü der Gesamtbevölkerung gestiegen. Tie letzten vier Jahre gaben demnach den Juden Judäas einen Zuwachs von 6.9 Prozent im Verhältnis zur Gesamteinwohnerschaft dieses Gebietes. Wollten wir jedoch unsere Betrachtung aus die Bezirke der dichtesten jMschen Bevölkerung beschränken, nämlich auf die Bezirke Jaffa-Ramleh, so könnten wir selbstverständlich einen viel größeren Zuwachs der jüdischen Bevölkerung konstatieren. Dieses Gebiet, das die Stadt Tel Awiwmit den meisten judäischen Kolonien umfaßt, zählte vor vier Jahren 65.314 Eiwvohner im Bezirk Jaffa, und 49.076 im Bezirk Ramleh, insgesamt, also 414.389 Einwohner. Darunter waren 28.071 Juden, was also 24.5 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachte. Während der letzten vier Jahre trat eine Vermehrrung der jMschen Bevölkerung dieser Bezirke um 33.000 Seelen ein (26.000 in Jaffa-Tel Arviw und 8000 in den Kolonien und den Vorstädten Tel Awitvs), während der Zuwachs der nichtjüdifchen Bevölkerung 7000 beträgt. Insgesamt ist demnach die jMsche Bevölkerung in diesen beiden Bezirken auf 61.000, die GesamtbevM kerung auf 164.000 angewachsen. In Prozenten macht die jüdische Bevölkerung dieser Bezirke 39 Prozent aus, was einen Zuwachs von 14.6 Prozent in den letzten vier Jahren darstellt. Biel weniger macht sich der jüdische Zuwachs in den meisten Bezirken Samarias bemerkbar. Im Bezirrk Sichem (66.700 Eiwvohner) und im Bezirk Tul-Karem (35.000) waren während der Volkszählung insgesamt 40 Juden, und es ist kaum anzunehmen, daß seitdem eine Veränderung dieser Zahl eingetreten ist. Ebenso verhält es sich mit dem Bezirk Ejn-Ganim (Jenen), dev .bei der Volkszählung 35.000 Einwohner und 7 Juden zählte. Dieses ganze Gebiet, das 126.000 Eiwvohner umfaßt, ist de facto für uns ein „gelber Flock" geblieben, ein Gebiet außerhalb des „SiSlungsrayons". Demgegenüber trat in den Bezirken Bet-Schean (10.679 Einwohner) und Nazareth (22.681) eine große Amderung ein. Insgesamt zählten diese beiden Bezirke bei der Volkszählung 1400 Juden aus eine GesaintLevölkenmg von 33.360 Seelen. In Prozenten machten die Juden damals 4.2 Prozent aus. Rach vier Jahren ist die Zcchl der Juden in den Dörfern Bet-Schvans und Nazarech um 3500 Seelen gestiegen, d. h. die jüdische Bevölkerung beträgt jetzt dort 5000 auf eine Gesamteinwohnerschast von 40.000 Seelen. Der jüdische Prozentsatz ist demnach! von 4.2 auf 12.5 Prozent gestiegen, d. h. der Prozentsatz ist auf das Dreifache angewachsen. Hier müssen zwei Bemerkungen gemacht Werden: 1. Wir betrachten jetzt ein Gebiet, das vor einigen Jahren noch kein Jude betreten hatte. In dieser Hinsicht haben wir es hier mit einer Schütz-, fung aus dem Nichts zu tun, 2. Es handelt sich hier fast ausschließlich um einen landwirtschaftlichen Zuwachs. Unter den 40.000 Einwohnern dieses Gebietes sind etwa 10.000 Städter («r den Städten Nazareth und Bet-Schean selbst), an denen die Juden fast nicht partizipieren. Die jüdische Bevölkerung dieses Gebietes ist fast ausschließlich landwirtschaftliche Bevölkerung. Im Verhältnis zu der gesamten landwirtschaftlichen Bevölkerung dieser beiden zentralen Bezirke des Emek Jesreel machen die Juden nicht 13.5, sondern sogar 16.6 Pwzent aus. Das ist eine direkte Folge der nationalen Siedlungen auf den Terrains des Keren Kajemeth im Gmek Jesreel. Gehen wir nunmehr zu den Gebieten der Meeresküste Samarias über. Hier haben tvir die Bezirke Haifa und Akko. Zunächst ist hier ein Zmvachs der städtischen Bevölkerung um 10.000 und der dörflichen Bevölkerung um 3600 Juden zu konstatieren. Die. Gesamtzahl der Juden im Bezirk Haifa, die vor vier Jahren 8746 betrug, ist demnach aus 22.000 angestiegew Der Prozentsatz der Juden betrug vor vier Jahren 16.6 Prozent und ist jetzt auf 30.4 Prozent gestiegen, was einer Verdoppelung des Prozentsatzes gleichkommt. Was den Bezirk Akko betrifft, sy ist Hier kein merkbarer Zuwachs zu konstatieren (in diesem Bezirke ive'rden zurzeit zunächst Besetzungs-, aber noch keine Siedlungsarbeiten vorgenommen). Andererseits ist in der Stadt Akko selbst die jüdische Bevölkenmg von 78 auf 800 Seelen Ä>er von 1.8 auf 11 Prozent gewachsen. Im Gegensatz zu den bisher besprochenen Bezirke» läßt sich nicht annehmen, daß in den Bezirken Tiberias und Safed ein merkbarer Zuwachs der jiddischen Bevölkerung stattgefunden hat. Die 6339 Juden im Bezirk Liberias machten bereits im Jahre 1923 30 Prozmt und im Bezirk Safed machten die 3944 Juden 17 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Größere Veränderungen sind hier wohl kaum vorgekommen. Dieser Prozentsatz ist sicherlich nicht zurückgegangen, aber er ist auch nicht ge« stiegen. Auch aus dieser negativen Erscheinung körurM

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