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Wiener Morgenzeitung · 1927-03-10 · Heft 2885 (10.3.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2885 (10.3.1927)
Date
1927-03-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Leite 8 Men, DoimerStag Wiener Msrge«zettrms w. März 192? Nr. 2885 VOLKSWIRTSCHAFT Las erste Sstser des Sefterreichlschen Protektionirmus. Die Folgen der handelspolitischen Nerrorientierung beginnen sich, im Verhältnis ',ur Tschechoslowakei, bereits fühlbar zu »rachen. Ans Prag wird gemeldet, daß die Zollbehörden in diesen Tageil vom Finanzmiuisterimn die Weisung erhalten haben, daß bei der ALftrtigimg für orientalische Teppiche und andere Waren aus dein Wiener Transitlag c r, die Bescheinigung der Handelskammer und die Bestätigung des Wiener Zollamtes nicht mehr Äs hinreichende Wmenurspruilgszengnisse ancrkmmt werden können. Für die Zuerkennung der Bertragszölke für orientalische Teppiche, ebenso für alle andcrm Waren, die aus dem Wiener Transitlager importiert werden, gelten bis auf weiteres die Älgvmctitett Vorschriften des § 7 der Durctzführungsvorfchrift zUm Gesetz über den Zolltarif, betreffeiü» die Sicherstellung des Warenursprunges, und die Belege, durch die der Ursprung dieser Waren nachgewresen wird. In dieser Verschärfung bei der Anweisung der Zollvorschriften darf man wohl einen nicht mißzuverstehenden Wink ml die Adresse jener österreichischen protektionistischen Kreise, die die Erhöhung der Textilzölle als eines der Mittel zur Sanierung des Handelspafsivurns und zur Beseitigung sonstiger Nöte erblicken. Auch Ungarn hat sich bereits zu Worte gemeldet. In einer Budapester Meldung heißt es, daß die ungarischen volkswirtschaftlichen Kreise dahin unterrichtet feien, daß Oesterreich unter keinen Umständen ans eine Revision des Vertrages rechnen könne. Dies wird mit deutlichem Hinweis darmrf erklärt, daß schließlich der ungarisch-tschechoslowakischen Handelsvertragsver- Handlungen in Wien, die österreichische Regierung der ungarischen Delegation die Mitteilung genlacht habe, sie rverde demnächst mit einem Ansuchen um Revision des österreichischurlgarrschen Handelsvertrages an die ungarische Regierung herautreten, irwbei sie die sogenannte Katastrophen°> ndttfeT geltend machen werde, wonach der bisherige Vertrag cS^t&vSkxt werden könne, wenn die Lage irgendeines MerreichifHen Produktionszweiges sich sehr verschlechtern sollte. Wo ist Proseffor Kemmerer? We Frage einer amerikanischen Anleihe für Polen. Die Ctzanreu einer amerikanischen Anleihe für Polen fdchi, wie aus den polnischen Blättern zu entnehmen ist, sehr Ließ tzesunken. Die Gründe hiefür sind um so merssvürdiger, oiK der Zloty eine anhaltend feste Tendenz bekundet, der Dollar gegen Zloty bereits wieder auf 8.95 gesunken ist imtfci der jüngste Ausweis der Bank von Polen, eine Z-unahnre der GoMestände und Steigerung der Deckung auf 60 Prozent zu verzeichnen hat. Die Gründe filr die Verzögerung der Anleihe erklären sich daraus, daß die, polnische Delegation, die sich unter Fühprütz .von Mlywrrski und Krzyzanowski vor einigen Wochen nach Otewyork begeben hat, um Professor Kemmerer über die Verwirklichung seiner Finanzvorschläge zu berichten, um dann aus Grund seines Gutachtens in Verhandlungen mit dem amerikanischen Kapital zu treten, Professor Kemmerer in Newyork gar nicht angetroffeu hat. Erst in Newyork cmgelangt, erfuhr die Delegation, daß Professor Kemmerer nach Bolivien abgereisi sei. In der polnischen Presse wird dem heftigsten Unwillen darüber Ausdruck gegeben, daß die maßgebenden polnischen Faktoren sich vor der Entsendung ihrer Delegation nicht durch ein Kabeltelegrmnm erkundigt haben, ob Professor KemNrerer tatsächlich in Newyork weile, und' dort von der Delegation äuget rossen werden würde. Re englisch-sranzöfische gnduftriekouserenr. Englands Abkehr von den alten Wirtschastsideen. London, 9. Mürz. Die rmchtigste der von der englischfranzösischen Jndrrstrrellenkonserenz angenommenen Entschließung ist jene, in der eine Politik internationale» Handelsabkommen als Mittel zur Behebung der gegenwärtigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befürwortet wird. Der Text eines solchen Wkmnmens zwischen Dentsch- 'varld und England wird gegenwärtig entworfen und ivird der nächsten im Frühjahr in Berlin abzuhaltenden Zusammenkunft englischer und deutscher Industrieller unterbreitet werden. Er entspricht in feinen Grundzügen dem zwischen Deutschland und Oe st erreich bestehenden Abkommen. D-ie Stellungnahme der englischen Mitglieder der Konferenz geht dahin, daß die alten Lehrsätze v o m Freihandel und Schutzzoll gegenwärtig üb erleb t sind, und daß bloß Handelsabkommen über dia jetzigen abnormalen Tarisschranken Hinweghelsen können. Bm der vaWineufischeu Industrie. Zement-, Zigaretten-, Chemische Industrie. Ans Jerusalem wird uns geschrieben: Die Wirtschaftskrise in Palästina rnacht sich unverändert stark fühlbar und doch ist sin wichtiges Symptom der Bessevuivg zu erkennen: wäre die Krise unüberwindlich, so müßten die zumeist jungen Unternehmungen einem Auflösungsprozeß verfallen; dies ist jedoch nicht der Fall — im Gegenteil, die meisten industriellen Unternehmungen zeigen eine gewisse Stetigkeit in der Entwicklung. Dies deutet daraus hin, daß der wirtschaftliche Kern des Landes gesund und die Krise ein Reinigungsprozeß ist, der hauptsächlich ungesunde oder ans falsch an gewendeten Wirtschaf t s m c t h o d e n entstandene F o r m e n a u sstößt. Me gesunden, organisch ausgebauten Unternehmungen entwickeln sich, fast unberührt vm: der gegenwärtigen wirtschaftlichen Depression, weiter. Einen Beweis hiefür liefert u. a. die Entwicklung der Z e m e n t i n d u st r l c in Palästina. In den Monaten Juni bis November 1926 wurde ans Palästina bercLts Zement für 4871 ägyptische Pfund exportiert, während es im gleichen Zeitraum des Jahres 1925 einen Zeinentexport Merhaupt nicht gab. Gleichzeitig ist in denr erwähm-- ten Zeitraum die Einfuhr von Zement nach Palästirra um 78 Prozent gegenüber 1925 gesunken; maßgebend hiefür lvar freilich zun: Teil die verminderte Bautätigkeit, in starkem Maße, aber auch die fortschreitend gebesserte Qualität des in Palästina erzeugten Zements, der es heute bereits mit ausländischer Ware aufnehmen kann, sowie die Preisstellung. Der in Palästina erzeugte Zement ist um 3 Shilling pro Tonne billiger als der ansländische, was bet zumindest gleicher Qualität einen Borsprung von fast 6 Prozent lder Kosten ergibt. Eine ähnliche Erscheinung ist in der Zigarettenindustrie zu beobachten. Tte Zigaretteninduftrie Palästinas ist sehr jung, und g-evad-e die Nähe dlogyptens mit seiner altoingeführten Marktbeherrschung auf diesen: Gebiete schien kein besonders günstiges Prognostik»:: für die Entivicklung einer palästinensischen Zigarettenilddustöie zu geben. Und doch sehen wir, daß im zweiten Halbjahr 1926 der Export von Zigaretten palästinenstscher Erzeugung sich gegenüber den: gleichen Zeitraum des Jahres 1925 v e r s i e b cn s a ch t hat (2395 ägyptische Pfund gegen 339 ägypt. Pftmd). In der gleichen- Periode sank der Import von Zigaretten nach Palästina um 32 Prozent gegen das Vorjahr. Die chemische I n d u st r i e Palästinas, deren Hauptzweig die Erzeugung von Seife und Oe len ist, hat eine sehr gute Entwicklung genommen. Es gibt gegenwärtig in Palästina 35 Unternehmungen für die Erzeugung vom chemischen Produkten mit einem Bcschäftigungsstand von zirka 500 Arbeitern und einem investierten Kapital von 210.000 ägyptische Pfund. Von diesen Unternehmungen ist die größte die Oelfabr: k „S h e m e n", die allein mit einem Kapital von 125.000 Pfund arbeitet, 250 Arbeiter beschäftigt und jährlich 12.000 Tonnen Oele und Seife produziert. Der Seifenexport Palästinas, sowohl an Waschwie an Toi letten seifen, steigt von Jahr zu Jahr und nimmt heute (bei einem Jahreswert von mehr als 250.000 Pfund) den zweiten Platz unter den Exportprodukten Palästinas ein. Nun ist auch auf diesem Gebiete ein stetiges Sinken ^des Imports zu beobachten; die Seifeneinfuhr nach Palästina beträgt bereits kaum ein Zehntel der Ausfuhr, während sie noch vor weniger: Jahren diese erheblich überstiegen hatte. Gerade die Entwicklung der Seifenindustvie in Palästina zeigt, daß methodische Anpassung an die Möglichkeiten 'des Landes un-bMngt -den Erfolg verbürgt. Meser leider in anderen Fällen viel zu :ve::ig berücksichtigte Mrtschaftsgrundfatz ist :naßgebend bei den Versuchen, die darauf abzielen, die Stärkeindustrie in Palästina zur Entwicklung zu bringen. Der inländische Bedarf an Stärke ist in Palästina sehr ansehnlich, und cs sind auch reichlich Exportmöglichkeiten im nahen Orient Vorhände::. Es fragt sich nur, ob im Lande Rohstoffe vorhanden sind, die für die Erzeugung von solcher Stärke geeignet sind, welche der ausländischen: Konkurrenz an Qualität, im Preis zumindest, gleüchko muren. Nun scheint Palästina an der im Lande angebauten M:rrah (Mohrenhirse), deren?lnbcm sich noch ausdehnen ließe, eine Getreideart zu besitzen, aus der eh: der Woizenstärke qualitativ gleichwertiges ProduA gewonnen werden körmte. Auch der Maisanbau wäre möglich, was für die Stärkogew'm-nung einen gute:: (allerdings weit unter der Reisstärke stehenden) Rohstoff gäbe. In dieser Richtung bewegen sich -die jetzt gemachten Versuche, im Lande einen neuen lohnenden Industriezweig zu schaffen. Die Gehälter der Bankbeamten. In den über die Hauptversammlung des R elchsverein es der Bank- und S p a r k a s f e n b e a m t e n Oesterreichs veröffemlichten Berichten waren folgende Daten angegeben: 16 Prozent beziehen bis zu 300 Schilling, 32 Prozent bis zu 400 Schillirrg, 22 Prozent bis zu 600 Schilling. 11A Prozent bis zu 600 Schilling und 1634 Prozent über 600 Schilling monatlich. Wie uns der Verband österreichischer Banken und Bankiers mi'iteilt, hat er per 1. Oktober 1936 eine Gehaltsstatistik angelegt, aus der sich bezüglich der Beamten und Beamtinnen von 9 Wiener Banken mit einem Stande von zirka 6500 Beamten und Beamtinnen folgendes ergibt: Es bezogen unier 800 Schilling kaum ein fyal&cä Prozent, von 300 bis 375 Schilling 12 Prozent, von 376 bis 460 Schilling 27 Prozent, von 450 bis 626 Schilling 16 Prozent, von 526 >bis 600 Schilling 10 Prozent und über 600 Schilling 95 Prozent. Zentralbank der deutschen Sparkassen, Guthaben auf Einlagebücher oder im Kontokorreni bis zur Höhe von 1000 Schilling werden von jetzt an gegen Abzug der Eskomptezinstn sofort bar auSbezahkt. Die Einreichungen haben schriftlich bei der Hauptanstalt Wien, 1. Bez., Am Hof 3. zu erfolgen. Zur Aufwertung von Forderungen an ausländische Versicherungs-Gesellschaften. Die. Aktion des Schutzverbandes stur Versicherte und Besitzer von Anlagewerten (1. Dez., Annagaffe 7, Telephon 76-6-70, 41-4-11) zur Geltendmachung österreichischer Ansprüche gegen auHlänvrsche Versicherungs-Gesellschaften ha: einen bedeutenden Umfaivg angenommen. Im Einblick auf die Ve r j ä h r u -n g S k la u sc l n in vielen Ver ncherungspolizzeii lieg: cs im Interesse der Polizzeninhabcr, ihre Ansprüche unverzüglich bei obigem Verbände aiWimelden, dainit die Anspruchs,bcrechtigien nicht durch Verjährungsftistverfäunrnis ihrer Anspniche verlustig werden. Eine Stabilisierungsanleihe Bulgariens. Aus Sofia, 9. d. M.. wird telegraphiert : Wie „Zora" erfährt, dürften demnächst die Verhandlungm: zur Aufnahme einer Stabilisier u na Sa n l e i h e für Bulgarien beginnen. Vor einigen Wochen weilte in Sofia zum Studium der Vorbedingungen für eine Anleihe der englische Finanzmann Bark, deffen Berichte günstig lauten sollen. Der augenblicklich in Genf weilende Präsiden: der bulgarischen Nationallmut, Iwanow, wird sich.von dort nach London begeben. Diese Reise soll gleichfalls mit der Aufnahme der StabMsicrnngsanleihe in Zusammenhang stehen. Entlastung der amerikanischen Staatsschuld. Aus Washington, 9. d. M., wird telegraphiert: Dian teilt mit, daß StaaiSfekretar Mellon beschlossen hat, dieses Jahr für 3 Milliarden Dollar während des Krieges ausgelieferte Liberty-Wons zurückzukaufen, wodurch dem Staate eme jährliche Zinsenersparnis von 25 Millionen Dollar erwachsen wird. Die Bons tvären nomalerweise evst im Jahre 1948 rückzahlbar. Es dürste sich dabei um die größte Finanzoperation seit den: Kriege handeln. Befestigung der Lira. Zu Beginn des gestrigen Verkehres verzeichnete die Lira einen Kurs von 22.97 und stieg dann auf 3.00 gegen Zürich. Freundlich lag auch die Devise Bukarest, sowie der Zlovy. Dagegen hat sich Madrid abgeschwächt. Die Besserung des Zloty auf 8.96 für den Dollar ist umso bemerkenswerter, als sie im Gegensätze zu den übrigen Devisen die Verzinsung Warschau auf 2 bis 3 Prozent p. a. ^gegenüber 1 Prozent in den letzten Tagen) angezogen Hot. Wirtschaftliches aus Polen. Aus Warschau, 9. d. M.. wird gemeldet: Die Außenhandelsziffern für das Jahr 1926 betragen: Einfuhr 896,292.000 Z'loty, Ausfuhr 1.306,040.000 Zlory. Die entsprechenden Ziffern für das Jahr 1925 waren: Einfuhr 1.602,823.000 Zloty, Ausfuhr 1.272,072.000 Zloty. Die Einfuhr des Jahres 1936 anS O e st e r r e i ch Üetrirg 60,961.000, die A -n s f u h r nach Oesterreich 134,076.000 Zloty gegenüber 164,512.000 bezw. 158,172.000 Zloty im Jahre 1926. Die polnische Koh l e na u sf uhr, die im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 1935 776.000 Tonnen (davon nach Oesterreich 194.000 Tonnen) und im Monatsdurchschuibr >oes evsten Halbjahres 1936 (Oesterreich 214.000 Tonnen) betrug, hat in: Monat Jänner 1927 1,169.000 Tonnen (Oesterreich 337.000 Tonnen) und im Februar 1927 477.000 Tonnen (Oesterreich 180.000 Ton neu) erreicht Besichtigung der polnischen SonberauSftellung anf der Frühjahrsmesse durch den BnndeSpräsidenten. Man tag, deu 14. März, um A10 Uhr vornn'ckag, wird über Einladung des EhrenkomiteeS der Polnischen Sondern usstellnug Bunde ^Präsident Dr. Michael Hai n isch im Messepalast erscheinen und die Ausstellung offiziell bcstchtigen. Vertreter der österreichischen Regierung und offizielle N-cgierungspersönlichkeiten aus -Warschau werden daran teilnehmen. Die bekanntlich unter den: Prorektorato des Außenministers Zaleski stehende, von der austro-polnischen Handelskammer Wrastdsnt Dr. Julius von Twardowski) arrangierte polnische Sonderausstellung wird im Messe Palast und in einem eigenen Pavillon auf den: N o t u n d e n g e l ä n de untergebracht und ist von rund 120 Firmen beschickt. Im Meffepalast werden Kunstgewevbe, Galanterie- und Porzellanwaren, Texnlien, Konfektion, Möbel u. a., im Pavillon auf d-em Rotundengeläude Berg- und Hüttenprodukte, Produkte der Erdöl- und chemischen Industrie u. a. ausgestellt. Wiener Börse. Schwach. Die weitgehende Zurückhaltung, die schon seit eintzen Tagen zu beobachten war, ist gestern einer einheitlich «ach unten gerichteten Tendenz gewichen. Schon ein geringfügiges Anbot genügte, um mehr oder minder bedeutende Kursabbröckelungen auszulösen. Auch nationalstaatlichc Werte konnten sich der schwachen Tendenz nicht entziehen. In der Kulisse, wie im Schranken gab es nur vereinzelt Kursbesserungen, darunter ragten insbesondere Felten, Prager Eisen, und Urikany mit Steigerungen von 1 bis 4 Schilling empor, cs Äberrvogen jedoch sonst fast überall die Kursrückgänge. Auch der Markt der Eisenbahnovligationen terwierte schwach. Kasfaknrse. Phönix Wiener 45.—, Bodencredit 21.80, Oesterr. Credit 14.60, Anglovank 7.40, Ländervank 15.20, Bosn. Landesbank 19.50, Nnionbank 6.55, Böhm. Nntonbank 74.25, Britung. Bank 120.—, Pester Commereial 130.60, Ungar. Credit 108.90, Donau Dampfschiff 11350 Nordbahn 980.—, Graz—Kö fl ach er 14.60, Staatsbahn 44.— Szamosthaler 160.-, Allg. Banges. 19.70, Unionbau-Mat. 20.—, Wienerberger Ziegel 76.—, Aussig chem. 166.—, N. E. G. Union 7.10, Ber. Eleetr. 41.—, Sieinens 22.80, Brown-Bover: 16.—, Elin 38-, Elin Anteilscheine 7.60, Draulcmd 36.50, Trijdiler 51.50, Steir. Magnesit 70.-, Alpine 42.20, Graf u. Stift 49.-, Heid Masch. 1.65, Oesterr. Hofherr 2.75, Schoetter Stahl 1.60, Waffen 6.80, Finze 13.50, Ungar. Hofherr 20.60, Kr:chp 27.90, Ninra 116.60, Waagner 10.90, Bernay 16.—, Karpathen 34.30 Roth-Kosteletzer 90.-, Kroat. Zucker 60.50, Oesterr. Eisenbahnverk. 61.—, Eiseubayn-Leih 34.—, Semperit 18.60. Quoten: Franz Josefsbahn-Schuld 3.38, Franz Josefsbahn-Prior. 3.90, Oest. Lokalbahn Prior. 1.45. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. Roggen und Weizen waren sehr fchvach offeriert, so daß sich die Tendenz freundlich gestaltete. Weizen erfuhr eine Erhöhung bis zu 1 Schilling. Mars hat sich dagegen verstaut. Es notierten für 100 Kilo rn Schilling: Weizen, Wiener, 42, Roggen, Marchfelder, 3650 bis 37, sonstiger 34.76 bis 35.26, Mais 24.75 bis 25.75, Hafer, inländischer, 80 bis 30.60, Gevjte 35 bis 42. In: Mehlhandel hält die Smgrlation an, so ixift löte meisten Mühlen stilliegen. Es.nbnerten für 100 Kilo in Schilling: Weizenmehl, inl., 73.— bis 76.—, ungarisches 71 bis 74, Kochnwhl 67 bis 69, Brotmehl 57 bis 00, Roggen-nlehl 54 bis 69, Futtermehl 31.50 bis 32.50, Wcizenkleie 22 bis 22.60, Roggenkleie 22.50 bis 23.

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