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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-13 · Heft 2860 (13.2.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2860 (13.2.1927)
Date
1927-02-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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mu 6 Wien, Sonntag Wiener Morgen-ettung IS. Februar 1627 Nr. 8860 OOOCXXXjOOOOOOOOaQOOOOOOQOOOOOOOOOOOOQO Am Miien sind! doch tfio Ceschka-hote Vtk, RabwiMM »1 WIEN IX., «OtMtrin Hr. t Ser verlaus der öfterrelchische« Keren- -ajeffad-Mia«. Die österreichische Keren - Hajessod - Aktion, welche im Lause des Monats Februar in Wien und in den Provinzsiädten vor sich geht, ist in vollem Gange. Die Vorbereitungen dieser Werbeaktion für den Palästina-Ausbaufonds wurden mit großer Umsicht getroffen. Die Keren - Hajessod- Kommission hat nichts unterlassen, was der Meckmäßigen Propagierung und der Organisierung dieser Aktion dienlich sein kann. Ein Aufruf wurde in der jüdischen Bevölkerung verteilt, der über die bisherige Wirksamkeit des Keren Hajessod in Erez Israel und über die Notwendigkeiten deS Aufbaues Ausschluß gibt. In einer denkwürdigen Versammlung der Vertrauensmänner, die massenhaft besucht war, sprach Colonel Wedgwood, . der englische Zionistenfreund, mit großer Eindringlichkeit darüber, daß die Arbeit für das jüdische Palästina jeder Jude zu seiner eigenen Angelegenheit machen müsse. Durch die Wanderschrift am Opernringund am HotelDianabad wird auf die Bedeutung des Keren Hajessod hingewiesen und die Leitung des österreichischen Keren - Hajessod- Drive wird sich während des ganzen Monats Februar dieses wirksamen Propagandamittels bedienen. Der neueste Palästina-Film wird in allen Bezirken Wiens vortzeführt, und jetzt ist auch einer der besten Redner, über welche das Judentum verfügt, Dr. Nahun Gold mann, nach Wien gekommen und hat gestern bereits im Saale des Währinger Rathauses zu den Juden dieses Bezirkes gesprochen. Weit über die Grenzen Oesterreichs hinaus haben die bedeutsamen Reden Eindruck gemacht, welche von Colonel Wedgwood und Oberrabbiner Chajes jrttläßlich des Empfanges beim Wiener eng,liechen Gesandten hielten. Heber den bisherigen Verlauf der Aktion wird uns von kompetenter Seite mitgeteilt, daß wohl in einzelnen Begucken mit rühmlichem Eifer gearbeitet wird, daß sich aber jün UebeMick des. bisherigen Ergebnisses der Aktion noch sticht geben laßt. Die Sektionsleiter zahlreicher Sprengel benötigen.noch freiwillige Mitarbeiter» Hamit es möglich ist, das ganze von der Zentrale übergebene ßldreffemnaterial rechtzeitig aufzuarbeiten. In einzelnen Berücken wird die Mion erst um die Mitte des Monats sich voll entfalten, urch man setzt voraus, daß insbesondere in her kcnmnenden Woche ein besonders günstiges Resultat ertüelt wird. Re Massenversammlung in Mtzrlng. Im Rahmen der Keren - Hajessod - Aktion fand gestern fm Währinger Rathaus eine stark besuchte Versammlung statt, die dev Obmann der zionistischen Beziicksorganisation fVähring, Dr. Rothblum, leitete. Als erster Redner besprach Dbermbbiner Dr. Chajes die Dedeutüng des Zionismus |n' der Weltpölitik. Der Zionismus habe das Verhältnis der gichtjüdischen Umwelt zu den Juden grundlegend geändert, pisher gab es keine Brücke zu einer direkten Verständigung, letzt aber wird sie hergestellt. Der Redner besprach eingehend pie Bedeutung der Pro-Pälästina-Komitees, die unter den ftichtjuden das richtige Verständnis für die Probleme des Zionismus und seine Bedeutung in der Welt Herstellen sollen. Das deutsche Pro-Palästina-Komitee hat bereits die Tatsache erwiesen, daß es Nichtjuden gibt, die es se'lbstverständlich finden, daß die Juden sich nicht assimilieren, sondern Ihre Eigenart pflegen und die eigene Heimstätte in Palästina als einen Stützpunkt und die Kraftreserve für 'das Judentum entwickeln. An diese mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß sich eine Rede von Dr. Nahum G oldjnan n, Berlin. Der Redner ging von einer Darstellung j»er gegenwärtigen Lage des jüdischen Volkes in Galuth aus, hie sich im Verhältnis zu der vor dem Kriege verschlechtert hat. Der stärkste Mock jüdischen Daseins, das osteuropäisch e I u d e n t u m, ist durch den Krieg territorial und politisch, aber auch in seiner geistigen und kulturellen Entwicklung zersprengt worden. Das amerikanische Judentum wird niemals einen Ersatz fitr das osteuropäische Judentum bieten können, weil die Tendenzen in Amerika auf Entjuduug der Juden hinauslaufen. In Mittelpnd Westeuropa bedeutet die fortschreitende Awerikanisierung des Lebens der jüdischen Jugend, weil sie durch Absonderung pon den geistigen Problemen den Zugang zum Judentum, Pas in der Galuth vorwiegend auf Geist und Kultur begründet ist, verliert. Da also die jüdische Lage itt der Diaspora immer schwächer wird, so bedeutet der Aufbau des jüdischen Palästina die einzige Sicherung der jMschen Existenz. Irr Palästina wird im Gegensatz zur Galuth die jüdische Wirklichkeit geschaffen, die organisch im eigenen po.den verwurzelt ist und so die Gewähr ihrer Existenz in sich trägt. Die Darleguirgen Dr. (Üoldinatzns lösten stürmischen Beifall aus. Der Vorsitzende Dr. Rothblum schloß die Berskmmlnng mit einem Appell zur Mitarbeit am österreichi- Vifjeu Keren Hajessod. M Scronftoltongcit Heute Massenmeeting im 9. Bezirk, Fliegerkino, 9. Dez., Liechtensteinstraße 37. Redner: Dr. Nahum Goldmann (Berlin), Dr. Leo Goldhammer» Präsident der Zionistischen Landesorganssation. Beginn fäll Uhr vormittags. Filmvorführungen: fäll Uhr vornrittags im 18. Bezirk, „Ir: skino", Rednerin Frau Dr. Nadja Stein. — y212 Uhr vormittags im 19. Bezirk, Kino „U n iv e rsum", 19. Dez., Sieveringerstraße, Redner: Dr. Alfred L ow Y. «icherl Sach das Wahlrecht! Die Wählerverzeichnisse für die Heuer stattftudende Natiolkalratsivahl liegen nur inehr heute und morgen Montag in den magistratischen Bezirksämtern auf. Reklanmtwncn könne,: nur mehr an diese:: beiden Tagen schriftlich oder inündlich vorgebracht werden, Die Wählerlisten sind an: Sonntag von 9—12 Uhr imb am Montag von 15 bis 19 Uhr allgemein zugänglich. Die Reklamationei: müssen dort vorgebracht werden^ wo die Wählerlisten auflieger:. Niemand versäume, in dm Wählerlisten nachtzu sehen, ob sein Nanw darin vorkomint. i Sie Verhandlungen mit den Aerzteu. Die Berharldlungen mit den Aerzten wurden gestern abends unter Vorsitz des Sektionschefs Dr. Kretschmer fortgesetzt. Nach mehrstündigen Beratungen konnte der Vorsitzende feststellen, daß erfreulicherweise eine weitere Annäherung der beiderseitigen Standpunkte erzielt wurde. Wegen der Schwierigkeiten der noch zu behandelnden Fragen wurde einvernehmlich beschlossm, eine Unterbrechung der Verhandlungen bis Mittwoch eintreten zu lassen. Ser tragische Lad der Sberkantorr GrSnwald. Ueber den tragischen Tod des Oberkantors Samuel Grünwald, der, wie gestern berichtet, heute hier um halb 11 Uhr vom jüdischen Friedhof (3. Tor) zu Grabe getragen wird, erfahren wir: Oberkantor Grünwald, der erst im 40. Lebensjahre stand, war früher Oberkantor der Rombach-Synagoge in Budapest, wo er längere Zeit erfolgreich tätig war. Vor etwa fünf Jahren erhielt Grünwald eine Berufung nach Amerika, mrd auch dort fand fein künstlerisches Wirken und auch sein persönliches Verhalten allgemeine Anerkennung. In der letzten Zeit warei: Verhandlungen im Zuge, um Grünwald wieder als Oberkantor einer großen Kultusgemeinde in Ungarn zu gewinnen. Zu diesem Zwecke und auch um seine greise in Wien lebende Mutter zu besuchen, unternahm er die Reise nach Europa, doch ereilte ihn auf der Fahrt von Hamburg nachBerlin im Schnellzug das traurige Schicksal, daß er von Bahndieben seiner ganzen Barschaft u:ü> seiner Dokumente beraubt wurde. Dieser Fall übte auf Griinwald eine so niederschmetternde Wirkung, daß er schwer krank in Berlin ankam; er mußte vom ungarischen Konsulat mit einem Rettungsauw in ein Spital gebracht werden. Um seine greise Mutter noch zu sehen, setzte Grünwald, ohr:e völlig hergestellt zu sein, die Reise nach Wien fort, und hier ereilte ihn der Tod. Wie bereits berichtet, hat das Präsidium des österreichischen Kantorenvereines an die Kollegen das Ersuchen gerichtet, bei dem heute stattfindenden Leichenbegängnis vollzählig zu erscheinen. # 6ine Wiener Gedenkfeier für A. S. Kordon. Heute, Sonntag, findet um 8 Uhr abends im jMschen Zentrum, 3. Bez., Untere Augartenstvaße 36, eine Gedenkfeier anläßlich des Todestages von A. D. Go rdon statt, welche vom zionistischen Landeskomitee und der „Hitachduth" veranstaltet wird. Einleitende Wort«: Dokwr David Rothblum, Gedenkrede: OberrabLiner Dr. Chajes. Es wirken ferner mit: Mirjam Schnabel-Höflich (Rezitation), Sali Haber (Gesang), Albert Lang (Moline). e Sag größte Berkaufs-ßrekguls des Jahres, die .Meiße Woche" bei Gerngroß, beginnt Montag, den 14. Februar. Diese vor zirka 25 Jahren von uns eingeführte Vorkaufs-Veranstckltung, deren Nachahmung infolge des glücklichen Grundgedankens seither von vielen Sölten versuch:, doch deren Größe niemals erreicht wurde, haben wir in einem sich von Jahr zu Jahr vergrößernden Umfange aus-, gestaltet, so daß sie heute für den Hotel ier, den Gastwirt und jegliche Hausfrau eine unentbehrliche Einrichtung zur Neueinrichtung, bezw. Ergänzung ihres HauShaHes darstellt. Was kaum glaublich schien, ist Ereignis geworden; es ist uns gelungen, durch intensivste Vorarbeit bei den Fabrikanten des In- und Auslandes unter Ausnützung des seit Jahrzehnten nicht dagewesenen Tiefftandes der Baumwollpreife unsere vorjährigen Angebote zu Übertreffen. An Auswahl, Qualität und Preisen worden Sie bisher noch rächt Gebotenes finden. Ihrer besonderen Aufmerssarnkeit empfehlen wir die Ärmel unsrer Damen- und Herven-Wäsche- Abteilung, die in unseren eigenen Werkstätten gearbeitet, bei unglaublich billigen Preisen typische Erzeugnisse des Wiener Geschmackes darstellen. Unsere Annonce auf Seite 1b bvirrgt naturgemäß nur einen, kleinen Teil unserer Angebote von Weißwaren in allen Abtetluuaon, während wir gleichzeitig auch - die Preise für farbige Waren Kies reduzierten. Ein Besuch in unseren Kaufhäusern, in welchen sich die Waren im feenhaften Rahmen einer deusschen Stadt des Mttelakte>rs repräsentieren, wird Ihnen das Sensationelle unserer Angebote greifbar vor Augen treten lassen. Nou eintreterche Abonnenten erhalten die bisher erschienenen Fortsetzungen unseres Romans „Jude au- Krens" kostenlos «Mchgeliefert. UTHAGON» Vor2Ügllches PrSpat ■ W Gallensteine SÄ“ Bestens bewährt auch gegen Magendruck, Auf* stoßen u. Uebelkeiten infolge MagenOberladung. Aeratlich erprobt und begutachtet Erhältlich in allen Apotheken! Preis pro Flasche 4.80. — 7 Erzeugung Alto Feldapotheke, Wien, X« Stephftnspldtz 8 E Sine wichtige Nachricht für die Hausfrau! Morgen beginnt das Wiener Großkaufhaus A. Herzmansky die „Weiße Woche". Die Hausfrau findet dort zu unglaublich billigen Preise« alles, was sie zur Neueinrichtung oder Ergänzung ihres Wäscheschrankes braucht. Aber auch für Hotels und Gastwirtschaften bringt das Haus Herzmansky in der „Weißen Woche" eine unerreichte Auswahl in Tischwäsche zu sensationellen Preisen. Während der kommenden Woche finden in allen Abteilungen große Okkasionsverkäufe statt. In der Restenßemme kommen die von der Inventur zurückgebliebenen bestände von Seiden-, Woll- und Waschstoffen zu enorm billigen Preisen zum Verkaufe. Ein Besuch des Kaufhauses Herzmansky ist daher in der nächsten Woche ga:^ besonders lohnend. Eine besondere Ueberraschung ist die feenhafte Innendekoration. Wien, 13. Februar. Das Wetter. Gestern ist überraschend Frost über Mitteleuropa hereingebrochen. Die Vorhersage lautet: Vorwiegend heiter, wenig veränderte LemperatuvverhäVtnisse. Todesfall. Dian schreibt uns aus Linz unter dem 18. Februar: Heute starb hier im 72. Lebensjahre Herr Bernhard Ta us srg, der durch 40 Jahre eine Zierde des KultuSvorstandes bildere. Die hiesige Gemeinde verliert durch daS Ableben «inen hochherzigen aufrechten Menschen, dem jedermann größte Achtuirg entgegenbrachie. Erst vor wenigen Monaten wnnte der Kubttisvorstand den Verewigten durch Verleihung des Ehren-Mitgl'i'eüs-NechteS obren. Sein Söhn Viktor wirkt auch seit 2 Jahren als zionistischer Mandatar segensreich im Kuvrusvorstande. Dr. Alfred Loewh erkrankt. Der bekannte und angesehene Frauenarzt Dr. Alfred Loewy, Mitglied des zionistlifchen Lani'eskomitees für Oesterreich, mußte sich vor einigen Tagen einer Operation un>reyz>iehen, die durch ein schmerzhaftes Leiden notwendig geworden war. Die Operation, welche Primarius Dr. Reich unter Assistenz des Chirurgen D r. Horner und der behand-elnden Aerzt-o Dr. PlaschkeS und Dr. Sternföld vornahn:, ist aut gelungen und der Patient befinde,: sich auf dem Wege der Besserung. E Dauernde Arbeitsfähigkeit sichern Sie sich durch Vorbeugung gegen Altersevscheinungen. Ein ärztlich erprobtes Mittel dazu ist R a d i o sk l e r i n, welches die Blutzirkulation in den Pulsadern fördert, das Blut verdünnt, die Adern elastisch macht, Äalikablagerungen vorbeugt, be« ziehungswei.se die geistige und körperliche Arbeitsfähigkeit da». durch auffrischt und erhalt. Die frei verkäuflichen, radiumhal« rigen Radiosklerintabletten sind auch als Linderungsmittel bewährt und erprobt. Der Radiumgohalt wird amtlich - geprüft. Hauptdopot: Apotheke Bayer, Wien, 1. Bez^ Woltzerle 13. Goldene Hochzeit. Man schreibt uns aus Saaz: Herr Moriz Gr ün selbe r, Hopferchändler in Saaz, beging am 30. Jänner das Fest seiner gol'denen Hochzeit mit feiner Gailtin.Sofie, geb. Epstein, und tags vorher seinen 80. Geburtstag. Gvü-nfelder, der einer der Angesehensten unserer Stadt ist, haitsich viele Verdienste im allgemeinen, 'besonders um das Judentum erworben; er ist unter anderem Gründer und Obmann unseres jüdischen Volksvereins, längsährigec Obmann der Chewra Kadifcha und deren Eihrenvovsteher, Vorstandsmitgviad vieler, Vereine und deren Ehrenmitglied. Der bekannte Lelter der' Kinderk-rankonhäuser in Erez Israel, Herr Dr. Benno Grünfelder, ist ein Söhn des Juloi-lars, dem große Ehrungen zuteilwurden. Mysteriöses Perschwindon eines 14jährigen Mädchens. Seit den: 31. v. M. ist die am 2. Novem'ber 1012 geborene Schülerin Karol'ine H o lz i nge r aus der elterlichen Wohnung verschwunden. Das Mädchen hallte ihren Freundinnen erzählt, daß es die BeLanndschaft eines eleganten jungen Mannes gemacht habe, der sie zur F i >l m s ch a n s p i e l e r i n ausbilde,t und seinem Auto nach Italien milmehmen wolle. Die Vermißte wind beschriebon als mittelgroß, mit rundem Gesicht, brarmen Augen, gulien Zähnen. Sie hinkt ein wenig am linken Fuß. Bei ihrem Verschwänden nahm sie ihren tschechoslowakischen Reisepaß mit. E Boi Erkältungen, Schnupfen, Halsentzündung, Nervenschmerzen, Gliederreißen tut man gut, mit einem halben Glas natürlichen «Franz-Josef"-Bitterwassers für tägliche Darmentleerung zu sorgen. Nach Urteilen ver UnivevsitätÄkliniken zeichnet sich das Franz-Josef-Wasser durch sichere Wirksamkeit bei angenehmem Gebrauch aus. E Seit ungefähr 2 Jahren ist ein, neues, nach Erprobung Und außerordentlich günstigen BoftrnLen hervorragender Aerzte eingeführreS Hellmittel, das Sativan, in Verkehr, das von besonders vorzüglicher Wirkung gegen MterZveränderungen verschiedener Art im menschlichen Körper ist. Auch auf die in den Wechseljahren der Frauen eintretenden Beschlverden, die zun: Teil durch ähnliche Veränderungen veranlaßt sind, wirkt es mildernd und beseitigend ein. SS genügen 40 Tropfen im Tage, entweder auf einmal oher geteilt auf zweimal genommen, u-m den Heilesfekt zu erz:elen. Am vorteilhaftesten wird es schon vor dem FvüHstück genommen. Das Sativan ist bereits in allen Apoöhoken e^ältlichN B Gute Laune Und Lebensfreude sind gestört, wenn Sie nicht aut gespeist haben. Freunde einer guten Küche machen wir daher aus das im Laufe der nächsten Woche nach vollständiger Renovierung und Uebernahme durch den bestbekannten Restaurateur W. Spritzer (Restaurant „National", 2. Bez., Daborstraße 18) zur Eröffnung gelangende Koscher-Restauration „Zitahos", 7. Bez., Märicchilferstr. 88a, aufmerksam, E Schiffmann-Ball. Der diesjährige Schissmann-Ball findet heute in den Olympiasälen, 1. Bezirk, Rochgasse Nr. 3, statt. Es wirken unter anderen mit: Philipp Zeska (Buratheater), Sonja Linn, Richard Sibner, Josef Koller nsw. Die Tanzmusik besorgt die beftbekannte Kapelle Geiger unter oersönlicher Leitung des Kapellmeisters Max Geiger. Original- Jazzband. Schönheitspreis-Kottkurrenz und zahlreiche Belustiinngen. Ein eventuelles Reinerträgnis fällt dem Hilfssoilds ver Angestellten zu. Restliche Karten an der Abendkasse,

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