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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-10 · Heft 2857 (10.2.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2857 (10.2.1927)
Date
1927-02-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 Wien, Dvn-nerstag Siilgleit Md Sachlichkeit. Bon Dr. Fritz LSwenstei«, Jerusalem. Wer als Berichterstatter in Palästina sich jede Woche die Fraqe vor-ukegen hat, welche Ernmnsse, Borgänge, Fragen, die die j-alästineujische Oessentlichkeit beschäftigen, am geeignetsten seien, denn in der Diaspora lebenden Zw nisten ein möglichst getreues Bild von der palästinensischen Wirklichkeit zu geben, der wird häufig geneigt sein, Tatsachen den Vorzug zu geben, die an sich -vielleicht unbedeutend sind, auS denen üffct' Lehren für die ZrAstust gezogen werden können. Man. könnte dio Nachricht, -daß'in Te! Awiw der Kamps zwischen dem bürgerlichen Block und der Arbeiterpartei mit einem Kompromiß zur Zufriedenheit beider.Teile beendigt worden ist, mit einer Zeile abtun, indem man etwa noch Mitteilen würde, daß die Arbeiterschaft auf ihren bisherigen FiHanzreferenten Twersky ver» zichtete, während der Bürgermeister Bloch-Blumenfeld und der Leiter der öffentlichen Arbeiten Kaplan wiedergewählt wurden. Und doch scheint es uns, als. wenn bid-et Vorgang einer kurzen Betrachtung wert sei.' Zunächst: Tel 2bwiw ist in einer denkbar-sch-peten Lage, und nur die Einigkeit aller Parteien, wie sie jetzt hergestellt ist, wird imstande sein, der finanziellen Schwierigkeiten Herr zu werden und den Arbeitslosen nach Möglichkeit zu helfen.' Ferner: Tel Awiws Lage ist nicht allein wirtschaftlich schwer, sondern auch politisch unsicher und gefährdet. Die Autonomie der Stadt bedarf der Verteidigung. Die Entziehung des Wahlrechts in Jaffa ohne die Anerkennung der vollen Autonomie, die Kontrolle der Regierung Über die' Finanzen der Stadt, die Einflußnahme' in Polizeiawgetegonheiten: das alles sind Warnungszeichen, die beachtet' sein wollen und die hergestellte Einigkeit der Stadt gibt die Gewähr für diese Achtsamkeit. Aber wir sprechen diesem' erfreulichen Abschluß des Konflikts noch eine weitergehende Bedeutung zu. Tel Awiw ist ein Abbild der Lage in der zionistischen Bewe-.. gung. Mögen die Parteigruppierungen zum Teil anders heißen, im Grunde stehen sich dieselben Meinungsverschiedenheiten gegenüber. Eine Krise ist über uns hereingebro- ■ chen und die Parteien beschuldigen einander, die Krise verschuldet zu haben. Da die Arbeiter während des Ausbruchs der Krise in Tel Awrrv am Ruder waren, glaubten , die Bürgerlichen, ihrer. Verwaltung die Schuld geben zu sollen, und da die Bürgerlichen während dieser Zeit mehr oder weniger scharf opponiert hatten, glaubten die Arbeiter, sie des Boykotts verdächtigen, zu müssen. Die Gefahr lag so nahe, daß man sich in diesem inneren Kampf verbeißen würde, und daß bei dieser Gelegenheit das Objekt-, des , Kampfes, die erste jüdische Stadt, zugrunde gehen würde. Tel Awiw hat die politische Reise, bewiesen, wenn - auch erst in letzter Miaute, es nicht zum Aeußeisten kommen zu lassen und auf Grund gegenseitiger Verzichte.die Koalition herbeizuführen, die im Grunde vom ersten Augenblick an allen Verständigen als das einzige Rettungsrmttcl erschien. Alle Parteien, Revisionisten wie Mittelstandspartei, Orthodoxe und Demokraten, wie die Arbei-' terschast beteiligten sich entsprechend ihrer Stärke an der Leitung der Stadt. . Ist es nötig, den Vergleich der Situation in Tel Awiw mit der Situation in der zionistischen Bewegung im ein- zellien auszuführen? Auswanderung und Arbeitslosigkeit in Palästina sind ja nur ein Teilsymtom. Die Stagnation des zionistischen Gedankens, das ungenügende Fließen unserer Geldmittel geht Hand in Hand mit heftigen inneren Auseinandersetzungen. Scheiterte die vierte Alijah, well den mittelständischen Elementen das nationale Verantwortungsgefühl fehlte, oder scheiterte sie, weil der Doktrinarismus der Arbeiterschaft der privaten Initiative, keinen Spielraum gewähren wollte? Ist alles in Ordnung,, und nur die Exekutive ist schlecht oder ist das jüdische Volk schuld, während wir das Unsere getan haben? Alles Fragestellungen, die gewiß an den Kern der Dinge heranreichen, wo jeder von uns zu leidenschaftlicher. Parteinahme neigt und wo doch begriffen werden muß, daß die Erörterung dieser Fragen nur zu innerer Zerfleischung führt, und daß heute mehr den je. für uns erstes Gebot sein muß, zu tun, was Tel Awiw getan hat, Zusammenschluß aller Kräfte, um aus einer Situation herauszukommen, die, aus welchen Gründen auch immer, nun einmal besteht. Und das Gebot der Einigkeit muß erst recht gelten, wenn wirklich nichtzionistischen Kreisen Einfluß auf unser. Werk gestattet werden soll. Gegner der Agency-Erweiterung malten uns aus, daß die Einigkeit der Organisation in die Brüche gehen müsse, wenn erst die Nichtzronisten dasein würden. Da würde sich der orthodoxe Zionist zum orthodoxen Nichtzionisten, der Arbeiter zürn Arbeiter, der Rechtsbürger zum Rechtsbürger finden, und jene Einheit, die sich im Ziornstenkongreß präsentiere, werde für immer zerstört sein. Wahrlich ernste Befürchtungen! Machen wir sie zunichte, indem wir die. Einigkeit der zionistischen Bewegung und Organisation in einer Lage wieder Herstellen, in der es Luxus wäre, inneren Gegensätzen nachzugehen! Diese Einigkeit aber werden wir um so leichter wieder erreichen, je mehr wir uns daran gewöhnen, sachliche llnt-ersuchuneen an Stelle weltanschaulicher Diskussion zu setzen. Wie selten ist dies bei uns bei allen denjenigen, der Fall gewesen, die über die Möglichkeiten der Industrie in Palästina und die über die-Aufgaben der Privatindustrie beim Aufbau gesprochen oder geschrieben haben! Wie wahren da alle Teile geneigt, alle Dinge aus eine einfache Formel zu bringen! Aus der Fülle der Faktoren, die in Wahrheit eine Unternehmung zum Gelingen oder Miß-. {Ingen verurteilten, griff man willkürlich einen Faktor heraus, um dann leichthin die Zionistische Exekutive, die Arbeiterschaft, den nun einmal nicht opferbereiten Mittel- Wie«er Sroege«zett«as stand anzuklagen. Jetzt liegen uns zwei Dokumente vor, die vielleicht allen Teilen etwas zu wirken geben werden. Dizengoff bat, bevor er iir die Exekutive eintkat, seine Ansichten in einem ausführlichen,, in dek Presse veröffentlichteu Memorandum rnedergelcgt. Atzengüff ist gewiß ein Manu mit ausgeprägter WischaMmg, Und sein Memorandum Wird sicherlich keineswegs auf allgemeine Zustimmung stoßen. Aber.um so interesianker ist es. daß er sich eutschleden gegen die Auffassung Weßdeh die man von ihm erwartet hätte, daß nämlich der ZMamnMbNüh der vierten Alijah nur die Folge des Mevitmantzels 'gewesen fti, was mit anderen Worte,i heißkN daß weder die Dank noch der Keren Hgjessvd der Industrie so geholfen hätten,' wie es ihre Pflicht gewesen wäre. Wdh'5 tadelt Dizengoff die Bevorzugung der Landwirtschaft, wohl vermißt er die psychologischen Voraussetzungen für die Entwicklung einer Jndustnch aber» waö fern Memorandum am meisten charakterisiert, istdie leidenschaftslose Untersuchung einer Fülle von Faktoten, die 'auf beit Zusammenbtuch bestimmter Unternehmungen eingewirkt Hoben. Da ist die Rede von lauter sachlichen Dingen, die gar nichts mit WÄinpschaüungzü Innhaben:mangelnde Fach- und MärEenntdis dös Un te riiehmörs, falsche Wahl ves Standortes, zu groß? oder zu kleine Kapitalinvcstierung ufw. Hier also sind Fehlet gemacht worden. atM besten man lernen künn, und deshalb sind diese Fehler nicht umsonst gemacht worden. . Noch instruktiver vielleicht istderin „Mis'char Wetaaffijah" abgedruckte Bericht, den.eine von der Zionistischen Exekutive eingesetzte Sachverständigenkommifsion 1V. FMeuar Ist-, Nr. 8857 über das Textildorf „M a n o r" erstattet hat. Es handelt sich hier um einen ungewöhnlich interessanten Versuch. Der Plan der Gesellsckmft Mono, ging dahin, in Djecda, zirka L0 Kilometer von Haifa, eine Textilfabrik mit 300 Webstühlen zu gründen. Die Arbeiter in dieser Fabrik sollten pro Tag. nzrr 20, Piaster erhalten, daneben aber jeder etwas bewäsievbaren Baden, aus dem er einen Nebenverdienst ziehen könne. So sollte ein Textildors entstehen, das Landwirtschaft und Industrie miteinander verband, und wo der Bauer zugleich Jndustricarheitcr und, mit.Löst Pfund, Mtiönär der Fabrik sein sollte. Wie man sicht, Sine originelle Idee, deren wirtschaftliche Durchführbarkeit He Zachmrständigenkommission durchaus anerkannte. deshalb sHeiterte der Versuch? Wegen einer Fülle jener Kleinigkeiie'n, auf dir man bei uns feinen Wert zu legen pflegt. Das von den Arbeitern einzuzahlende Grundkapital ging nur zur Halste ein, die Kredite, auf denen Mütt düs Werk aufbauen wollte, waren nicht zu haben, worüber mau sich nicht rechtzeitig informiert hatte, die vorhandene Wasiermenge reichte nur für die Fabrik, aber nicht für die Landwirtschaft, statt Facharbeitern, wie beabsichtigt, nahm man jeden, der die Summe einzuzahlen bereit war. So kam die Sachverständigenkommission zu dem-Ergebnis, daß sie der Exekutive nicht zur Unterstützung des Unternehmens raten könne, und schlug vielmehr die Liquidation vor. Was die angefsidelten 86 Familien an- Vetr^ffe, so sollten sie von den nationalen Fonds übernommen werden. Wieder einmal -müsien Keren Kajemeth und' Keren'Hcrjesiod als Reiter an gerufen werden, wo es sich ursprünglich um ein Werk der Privatinitiative handelte! Kalenins Union oder Bragins Republik. So» Hr. Arnold MorgoU«. ' - „New Palestine* verüffenti-icht einen Ar« .. y*ü von Dr. Margolm, einem , der. - lüften .'wnner der r-'.-ssisch-mdifchen.Verhältnisse,, über »ie dortige jüdische Kolonisation.', den wir hier - in getürmter Foijs-ung wiebergeben. ' . Aus der kü«pzlich in MoÄau abgohaltenen MdWey Lärmstedlu-r.'Z'Z-Kon'ferenz, b*:»2 von sd.-r,,Qzet" einberusen war, ü-benniittelts K.a l e n i n, der Präsident ber Union der Scwjet-Mepubliiken, die Absicht der Sowjet-Re gieruivg, eme Mische - national-territoriale Union in der növdlicken Krim und-denn anstoßenden Wsteng^bitt am Asoarschen Meer zu schaffen. Ein wohlbekannter jüdischer Kmwnunist, Lar i n, bs-zeichnebe - di es« vorg-Fchlagene - Union als „nationaWdisch'e autonome Republik". Es wird ig-epbani, fc.-gte er> 100.6Ü0 Juden -in der nördlichem Krim .-:-«rvd Er- - fiigÄ» hingu, - daß Mt- -.«in- ---ausgvdshntes' DramaM Projekt im Aiscwlscken Gebiet durchs:führt wirb und daß diese vorbereitende Arbeit vrer'Jahre in Anspruch nahmen u>nd fünf Millionen -Nübel kosten werde. Eine Gruppe v-cci Delegierten, die von Mbraham Brag.in geWrt wirb, bestand darauf, daß bie!,jüdische Republik" zum Kriegsrus Kr die KvloniisationAbewe'gun>g gemacht werde. ... Diejenilgen, diesich der Goschichlo der indischen Koloniisatiou unter der Scwj-e-t'M'cigerrmg erinnern,. werden in diesem „neuen" Plan -dasselbe ProM ersonnen, das ursix.nünglich xt\ denr glichen Herrn Bragin vor etwadreic.irHa.tb Jcchren vovgeschlagen churbe. Der e'mgige Unterschied bosiriht in - der-Tatsache, daß augenblicklich statt einer Krvm-ukrainischen-jüdischen Republik eine Krim- A.s ows.che Republik vorgeschlagen wird. -Eines der Hauptmotive, .das die!' Sc«Dj< t-RryieruW ^bewogen -hat, den Plan Brogins zu erneuern, W in jenem Teil der Rede Kalenins zu erblicken, . m welchem, er. sagt, daß er .Mr Juden aus Sowj'tt-Nußland keinen.Grund si-Ht, nach. Palästina zu. .gehen", das seiner Meinung nach „für die Juden nur. die AuIsicht -aus Autbnlturig und Armut-bietet, während sie alle Gelegenheiten und Möglichkeiten -haben, ihr Vatrrlaud in Rußland aufizubauen". Herr-Larin sein-Lvseits drohie der Zionistischen Organisation, daß, ,^oenn sie- Vis Kolomisationsbewc'gun'g in Rußland hi-nidere, die Sowjets dies als ein.? schändliche und grsährliche Mtion gegerMexden-! armen Judenbrand-' marken würden". In diesem Zrchammenihangj ' ist eS interessant, zu beimevken, -daß die I. T. A. kürzlich-berichtete, Laß die -kcmmunistische Partei Großbritanniens snit -einer hestiHen an tiz.ion i-sti'sch en Propatz a n d a begonnen und der palästinensisch-arabösL en Exekutive ihre UnwtisiützU'Nig in 'chr-em Kampf gegen, den Zionismus und „in der großen Morischen Mission, eine vereinigte Arbeiter- und Bauern-RepubliL -von Marokko bis Syrien zu bilden " zngasatzt habe. So wirb -s immer deutlicher, daß di>e- Bragin-Kaleninsche ,Jüdischs Sowset-RepMik" oder „Union" stets als Kontur» xenzvorschlaig g'gen die Arbeit der Juden in PalWlna gerichtet war und auch jetzt von neuem ge-richtet wird. V ' ... .1,1...■I.--...— OOCOOOOOOOOOOQOOOOOOOCOOOOCXXX)OOOOQOOO Viln KiUtrstrtB« 119 WI iS N ll<«rtfnili Hr, C OnOOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOOO«XIOOOOOOOO am ttitm «ind doch dl« Sowohl Zionisten wie Nichtzionisten müsien ep-' kennen, daß unter den g-'g-emrärtigen ökonomischen D-:wMtnissen in den SowsetrMepvüliken die Juden in Rußland g^wungen sind, ihre Augen auf die Land'--, w irt's.chast gü. richten: Wa-rum sollten die Juden'-es Mahnen, Land aus den.Hannen der Sewset-Rcigierung' zu. nehmen, wenn die anderkg-läubstgs bäuerische und - mchtbäue-rlischc Bevölkeru-ng'' dies, tut? Die Tatsache, .daß.dis hungr-rnden jüdischen Stadt'dewo'hN'er sich a-wfs Land 'drangen, bedarf keiner N-echtfer-tigung. Alle diese/ Evw.ägur.gen über hüben nicht -das Risstko und die Ge fahr aus, die in diesen jüdischen Kolonisations-.. planen, unter d'em Sowjet-Regime enthalten sind. Unber . dep ^herflache des BoM-e<w'lArn.us .in. den. Schvjst-^ Re^Wiikesi " fk-ch'enf.''igW»ttjAe ^Kräfte ÄuMück^ ^je^.wlWW- - diysek Kräfte.' M der wiödersrwachönÄ' N a t i. o n.a l i s mu s dvr VöMer, aus denen sich die' Sewset-RLpMiken zusalmmensstzen und dis jcchrhum ' dertelang unter den Zaren geschlafen hatleni In Ucber" emstimmurg mit den offiziellen Zahlen für das Jahr 1893 gab es unter der Bevölkerung ' des ehemaligen russischen Reiches' etwa 142 Natio-nalitäten. Im Gegensatz zu den De re irrig len Staaten ist das russische .Rr-ich nioinals ein Schmelz lieg?! Ur diese Völker gewesen. Der Spitzname -des zaristiischen Rußlands war „das Vökkergsfäng-nis". Die Ncgierungest der Zaren haben stets aus manw'gifache Weise alle, dttse Nationalitäten mcherdrückt, aukgenomMm die .vorhervschmde, nämlich die Russen oder- .Großrussen. Diese Verfolgungen stärkten nur die Ergebenheit l der bäue-rlichen Massen ' und der Patriotischen intellektuellen Kreise all diesem Doliker sinr ihre eigene Sprache, «hre Sitten- Md-' Manche dieser nationalen Gruppen halben schr starüe s ep .a.r a t i. st i s ch e T e n d e n z e. n. Nach der Revolution von1917 wurden Fmnlan'd, Polen und die bal»' tischen Provi-ngen unahlhängige Staaten. Eins scchr stänke separatistische Bewegung bestt'ht augenblicklich auch bei den U k r ia i N e r n und > unter den Georgiern und Torturen im Kaukasus. Ver- Hälbnismäßig schwächer ' ist .dev Anspruch auf politische UnaMiärg'i'gkeit bei den Weißrussen u>nb Armeniern. Die Ereignisse nach der russischen Revolution baben auch bÄviesen, daß -die Gobiete der Ukraine, der Krim und des Kaukasus am meisten .gegen jede russische Herrschafft, seisie bolschewistisch, repriblikain'.sch oder mon-. archi'stisch, rebellieren.. Außer den ukrainischen Provinzen, die die g.genwärl'i'ge ukrainische Sowjet-Republik bilden, gibt es auch in der iAsow-Region und in einem der nördlichen Beile ÄS. K a u k.a s n s (Kubün) eine s-ühr beträchtliche ukrainisch e-B e v ö lke r ung- Andererseits gibt.es eine große Anzahl von Ukrainern im nördlichen Teile der Krim. Es darf ftrn-er nicht überschen werden, daß die Dartären der Krim , nur mit - Neid a-uf die national« Wiedergeburt ihrer Brüder kn Karvkesus (wo «s eme tartarische Sowjet-Republik gibt) und in d:r Provinz. Kasan schon, wo die Sowjet-Regierung eme ,autonome" Tartaren-Republik geschaffen hat. Andererseits betrachten alle Ukrainer di« Krim mit ihren Ausläufern als.«inen integralen zrEnftigen Teil der Ukraine. . All dkse Tatsachen Mi gen klar die Gefahren, von Bärge r k c i e.g e n u n d n a t sio p a! t n A u f stö nde n, die sich leicht in nächster Zukunft in der.Ukr a i ye, der.Kr i m unä> drm K'au kä's us preig'nen föjmen-. Hcsontsrs ge'MrW/ unh^ schyierig pisi-rde tzie Lage jenar u d e n werden, die Äsnzlich aus Wttß'puUänd. M^'Rutz!awd...'.nöch'--de.r..'Maine und -e-r Krim auMvanderten loder eventuell nach dom AsoWsckM

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