Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2856 (9.2.1927)
- Date
- 1927-02-09
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Heile 8 Wien, Mittwoch 4Btenet s. &*t\m \m «» mktA *Cv« l^wv „Sie füvifqe r (garnier, Sie Mörder meines Kindes!" Als der Ayst aufdiefe Besthimpfangen etwas erwidem wollte, rief Tabor: „Red' nichts, sonst werd' ich noä, handgreiflich." Zu der gestrigen Verhandlung war der Chauffeur nicht erschienen und Nnrrde zu fünf Tagen Arrest verurteilt. Zagewlestrie Parteien sind immer Havptmieter. Im Oktober 1993 hatte das Wohnungsamt eine aus Zimmer und Kabinett und Küche bestehende Wohnung dem Justizüberwach,nanu Alois I. zugÄmefen, und zwar sollte dieser ZimMcr und Küche beivodnen, ivährend gleichzeitig der PAVtlten Rosa E. das Kabinett zugewieseu wurde. In den', die Zuweisung betreffenden Dienstzettel hieß es, daß der Ovcrwachmann die Wohnung mit dev Verpflichtung zitgewiesen erhielt, Frau Rosa E. als Untermieterm aufzunehmen. Zm WiversWtche zu diesem Dicnstzettel stand del Beschluß Ser Zuweisiingskommission, nach lvelchem Zimmer und Küche dem Overwaclnnann, das Kabinett der Frau Mgewiefen wurde. Oberwachmann I. hatte nun beim B^irNgerichte Leopoldstadt gegen Frau Rosa E. eine KÜndigungsrlage eingebracht. Auf Grund der Aussage des Gemeinderates Reismann und der übrigen Mitglieder der Zuweisurrgskommlsston, welche angaben, vast das Wohnungsamt bei Zuweisungen leerer Wohnungen immer so vorgegangen sei, das; die zugeioiesenen Parteien als gleKr? vervchtigte Mieter zu behandeln waren» wurde die Kündigung aufgehoben, da dem Kläger die Legitimation zur Kündigung fehle. Der im Widerspruch zu dem Beschluß der Zuweifungskommission ausgestellte Dienstzettel, wonach ein UntermieterderhSttnis dorlieqen würde, rönne nur irrtümlich ausgestellt worden sein. Diese Entscheidung ist für viele Parteien, denen bloß einzelne Räume zuzewiesen sind, von Bedeutung, weil' in derselben ausaewrvchen erscheint, daß sie als Hauptmieter und nicht «IS Untermieter anzusehen sind. Vereine. BortrSge und Versammlungen. Jüdische Toynbeehalle, 20. Bez., Denisgaffe 36. Heute, 1 Uhr abends. Dr. Paul Eichenwald: Unfallchirurgie teS Alltags 2. (mit Lichtbildern). — Jüdischer HochschuiauSschuß. Heute, 8 Uhr a'bends. in den Klubräumen der »Lsudäa". Cafe Schlöffelhöf, 9. Dez., Atsersiraße 16, Vortrag Dr. Leo Goldhammar über .jüdische <sTu*ctr:en von einst und jetzt." — MaimonideS-Jnstitut, 3. Bez., Hetzgaffe 40. 6—7 Uhr. Dr. A. Kamin ka: „Das Buch Amos"; 7—8 Uhr. ..More Nebuchim, über Gesetzmäßigkeit und Zufall im Leben der Einzestoosen"; Donnerstag, halb 7 Uhr, Dr. N. Gold st ein, ..Schemoth raüba"; halb 8 Uhr, Talmudisches Eherechl. — Zionistische Dezirksfektioa Landstraße, Jüdische Tischgestüschnft Landstraße. Heute, halb 9 Uhr abends, im Souterrain des Safe Lovramr. 3. Beg., Löwengaffe 36, Vortrag Dr. Leo Goldhammer über „Palästinafragen". Erscheinen Pflicht! — Zionistische Jugendgruppe Lvopoldsiladt, 2. Bez., ZirkuSg. 93. Heute, 8 Uhr abends, Plenarversammlung mit anschließendem Dortrag; morgen, 8 Uhr abends, Sichah. — Misrachi Wien. SamStag, een 12. d. M., 7 Uhr abends, Misrachi «Meoring im Saale der ^Scholle", 3. Bez.. Lilienbrunngaffe, anläßlich des Löjahrigen Misrachiiubiläums. Rabbiner r Rabbiner Dr. David Feuchtwa n g und Jüdor A u st e r l i tz. Thema: „Die Idee des MiSrachi." — Zionistischer Block „Aufbau". Montag, den 14. Februar, im Wiener Bürgercafe, 2. Dez., Praterstratze 14, 8 Mhr abends. Referat Dr. Taubes über das Jewiffh- Agency-Ätckommen. Gäste wiWommenl Vor Dem Beginn der Vortrags dringende Ausschutzsitzung des Mocks. Zionistische Fvauengnuppe Mariahilf—Neubau. Sitz: Hotel Palace. 6. Dez.. Mariahilferstraße 99. Heute, 8 Uhr albenLis, findet ein Voorrag des Herrn OberLaurat Ing. Rolbert Stricker über „Aufgaben im Zionismus" statt. Klub radikaler Zionisten. Heute, halb 9 Uhr abends, im Cafe AtlaÄhof, Klübversammlung. Vortrag: 1. Möglichkeiten der landwivöschcrftlichen Entwicklung in Palästina (-J. P r a s chker aus Lek Awiw); 2. Ueberstcht über die Lage im Zionismus. ZilMiftifchr AoiklSmagstBiltteit in Wien. Die „Jüdische Tischgesellschaft im dritten Bezirk". Die Institution der ^JÄdischen Tischgesellschaft", die in diesem Jahr wieder mehr der erraten Erziehungs- und Aufklärungsarbe-v: gewidmet ist. hat jenen Juden und Zionisten, die ihre Abende besuchen, in der letzten Zeit Interessantes geboten. Herr Dr. Willh. Stern har einen streng historischen Vortrag gehalten, der sich mit den Fragen der Uranfänge der jüdischen Geschichte beschäftigte. An einem anderen, 2Ü5end wurde die Bedeurmng unseres großen Denkers Achad H a a m durch eine Gedenckreoe des Vorsitzenden und. durch den Vortrag eines Aufsatzes über Ackad Haam von Dr. Viktor Kellner in einer würdigen Gedächtnisfeier hervorgehoben. Herr Komrrrerriatrar Max. M a r r u s gab, wie er es seit jeher in unserem Kreise gewohnt ist. eine Uebersicht über die Tätigkeit der Wiener Kultusgemein de. Er beleuchete das Budget dieser großen Judengemeinde und hob einzelne interessante Details hervor, für die rcl^ gegen die die zionistische Minderheit in der Kul-rusgemeinde zu kämpfen hatte, ES schloß sich daran eine rege Debatte. Ejnen ausgesprochenen DlSkufsionsabend leitete .Herr Bruno Rab i n owi tz über die aktuellen Fragen in der zionistischen Web: ein. Der Redner hob die einzelnen wesentlichen Punkte eer beiden oppositionellen Gruppen, der radikalen urch revisionistischen, hervor und versuchte die Haltlosigkeit ihrer Angriffe gegen die Exekutive in diesem Augenblick der palästinensischen Aufbauarbeit nachgutveifen. In der daräuffolgonden sehr levhasten Debatte sprach u. a. Herr Weißhut vom Stanspunkt der radikalen Gruppe und bekämpfte die Ansichten des Referenten. Eine Dappelveranstaltung stellt« jener Abend dar, an dem sowohl Frau Dr. Nadja S>rein Über die Hadassa-Bewegung in Amerika sprach und Herr Dr. Israel Taubes über das Wanderungs- Problem. Das Ehamtfchah-Afsar-Fest wurde in einer ganz eigenartigen Weise gefeiert. Auf Einladung der zionistischon Sektion und Tischgesellschaft veranstaltete der Brith HÄ« mischmar. der jüdische PsadfiMeübund, ein wundervolles j-üdifches Fest der Jugend. Die außerordentlich zahlreichen Zuhörer der Saal konme die Erschienenen nicht fassen — verfolgten mit außerordentlichem Interesse und vielem Vergnsigen die Darbietungen des ausgewäihlten Programms. Herr Dr. Müller. Bibliothekar der jüdischen Kultusgrrnslnde, hiele einen hochinteresfanterr, e^nreinverständttchen Vortrag über die Geschichte der Kabbala. Der Redner verstand es« , in ganz ausgezsichneter Weiise dem Laienpublikum die Dedeutum, den Sinn und Wert diaseS heitzumstvittenen WerjeS des Wischen Geistes klarzttmachen. Die I u g.« n d a r b e i t in unserem Dezink bestand ha-up>:- sächtich in der Gewinnung einer,Gruppe von Jungens unseres Beirrefstr den Brith Hamischmar und dann in der VeLanstaltung zvaeier besoni^re geangener K'knder.'Beranistal tung«n. v«L«sssi«r»e»-Urr l Wifti- ««»SlestMenmMMlekr. Der BankvtskoNt wird weiter herabgesetzt? Obrnohl erst vvt tvenlgen Tagen der Eslowptezinsfuß der Nationalbank auf sechs Prozent ermäßigt tvurde, wollen die Gerüchte nicht verstummen, daß schon in allernächster Zeit abermals eine Herabsetzung deö Diskontsatzes erfolgen tverde. Diese Gerüchte ftehett in Zusammenhang mit dem schleppenden Verlauf der Verhandlungen über die Refundierungsanleihe, durch die der Burü»eSschatz wieder in den Besitz der für die Zentralbank auSgelegten 65 Millionen ÄhiNiug gelangen soll. Da der inländische Losmarkt nur mehr geringe Aufnahmsfähigkeit besitzt und auch geplant ist, einen Teil der Anleihe im Ausland unterzubringen, dürste sich die Finanzverwaltung dazu entschließen, die Anleihestücke nicht mit einem Prämienversprechett auszustatten, sondern die Marktsähigkeit des Refundierungsanlehens durch eine günstige Verzinsung zu erhöhen. Da das inländische Publikum nach den bitteren Erfahrungen mit den Kriegsanleihen, den Bvrkriegsrenten und der ersten Prämienanleihe der Republik, die unter dem Staatssekretär Dr. Reisch begeben worden ist, zu österreichischen Staatspapieren nicht viel Vertrauen hat, muß man, um die Staatsanleihe in größeren Mengen absetzen zu können, wohl darauf bedacht sein, sie mit einer günstigen Verzinsung zu versehen. Allzu hoch darf natürlich der Zinsfuß Nicht gewählt werden. SS liegt nun der Gedanke nahe, durch Herabsetzung des Bankzinsfußes auch die Verzinsung der Spareinlage» bei den Kreditinstituten und Sparkassen zu senken, in welckrem Falle dann die weitaus höhere Verzinsung der Refundierungsanleihe einen starken Anreiz für die Erwerbung dieses Anlagepapieres bieten würde. Auch wenn in der Nächsten Zeit die Nationalbank mit einer neuerlichen Herabsetzung des Eskomptesatzes Vorgehen sollte, ist dennoch nicht zu erivarten, daß die Zinssätze für Industrie- und Handelskredite sich wesentlich senken können, dies wohl mit Rücksicht darauf, daß die Bankinstitute, welch: die.Industrie- und Handelswechsel mitzeichnen müssen, ihre Konditionen nicht ermäßigen können, sö lange sie die schwere Last der Fürsorgeabgabe Müschleppen müssen Dazu kommt noch, daß-den Instituten aus der novellierten Angestelltenverfichorung vermehrte Soziallasten zngewachfen sind. Uaionbaak-Bodeokreditaastatt. Wie wir erfahre-.l, sind vo.r Bodeirkreditanstalt die Direktoren*©teiner, "Garr uuo Wilhelm in die Verwaltung der Unionbank delegiert worden. Die K o o p t i e * tung der genannten Direktoren der Bodcnkreditanstalt in die Verwaltung der Unionbank ist bereits dieser Tage erfolgt. Der ständige Kontakt.znnschen der Bodenkreditanstalt und der Unionbank wird drrrch den Leiter des Sekretariats der Bodenkreditanstalt Direktor Wilhelm.gepflegt. Wie wir weiter vernehmen, wird mit Ende dieses Monats die gesamte gegenwärtige Verwaltung der Unionbank ihre Demission geben. Lschrchoslowaiische Hateuzooe i« Wie«. Der österreichische Donauumschlagplatz in Pvetzburg. Wie wir erfahren, werden die Beratungen über eine r s ch e ch o s l o w a k i s ch e Hafenzone in Wien und eine österreichische in Preßburg noch diese Woche in Wien ausgenommen. Das. Grundstück, auf welchem das Lagerhaus und die Gebäude der „Süddeutschen" stehen, die die Tschechoslowatische Donau-Dainpsschissahrts-A.-G. kaufen würde, gehört der G e m e i n b c Wien und es soll ein Pachtvertrag auf 25—39 Jahre abgeschlossen werden, um die Amortisation der Investitionen sicherzuistellen. Die Pacht der 'Donau.Dampfschifsahrts-Gesellschaft.im Preßburger Hafen ist 1921 abgelausen und das Preßburger Ufergrundstück ist in den Besitz deck Staates übcrgegangen, welcher jvdoch.bereit ist, über die Verpachtung auf Grund der Reziprozität zu verhandeln. Die Errichtung beider Donau-Ümschlagplätze, die sich jetzt nahezu vier Jahre hinzieht, dürfte damit eine günstige Erledigung finden. TAU5ENDE unserer Abonnenten haben bereit» Prämien erhalte» TAUSENDE haben ihre Ansprüche geltend gemacht und erhalten i« de» nächsten Tage« ihre Prämie«. Wo ist Ihre Anmeldung? 9a Mtoifde »ttftiutPttt Anö Lemberg wird gemeldet: Zn den letztem Tagen ist ein Uebettinkomme« zwischen der Standard Oil Company (Nobel) «nb der Baenum Oil Eompagny in der Frage der Verkeilung der westeuropäischen Märkte zustande gekommen. Die Standard Ott Company übergab der Vacuum-GeseNschaft den gesamten Verkauf von Naphtha und Benzin in Oesterreich, der Tschechoflowakei und Ungarn,. während sie sich in diesen Staaten lediglich den Verkauf von Paraffin und O«Len sicherte. Als Gegenleistung htefür hat die Vacuunr Oll Co. den Gesamtverkauf von Naphtha und Benzin in Polen der Standard Nobel Co. Übergeben und ihr gleichzeitig alle technischen Einrichtungen überlassen. Diese- Abkommen beweist neuerdings die Zunahme des Einflusses des englisch^amerikanischen Kapitals in der polnischen Naphthaindustrie. Bo« der daKstiaeofische« gudaftrie. Unser Jerusalemer Berichterstatter schreibt uns: In Tel Awiw wurde mit einem Grundkapital von 10.090 ägyptischen Pfund eine neue Strumpffabrik unter Firma Friedmann und Edel st eia gegründet, deren Produkte vor kurzem bereits auf den Markt gelangt sind. Das neue Unternehmen, welches mit Maschinen modernster Art, die aus Deutschland zingeführt wurden, ausgestattot ist, erzeugt Strümpfe feinerer Qualität, hauptsächlich Seidenstrümpfe. Bisher sind 27 Arbeiter, meist Frauen, beschäftigt. Demnächst dürften zwei zehnstündige Arbeitsschichten eingeführt werden. Die S t r ei ch h o l z f a b r! k „G e w u r a h", die oan Beginn ihrer Tätigkeit mit Schwierigkeiten zu kämpfen hätte, ninvmt jetzt recht guten Aufschwung. Sie beschäftigt über 40 Arbeiter, davon 20 in der Fabrik selbst, wKhrend die anderen Zündholzschachteln in Mord Herstellen. Die tägliche Produktion des Unternehmens beträgt etwa 15.000 Schachteln Zündhölzer. Vor kurzem hat die F a L r i k f Ü. r k ünst l i ch e Zähne in Tel Awiw» die der Fabrikant Blum aus Philadelphia gegründet hat, ihre Tätigkeit ausgenommen. Blum hat eine gleiche Fabrik in PhiladÄphia seit 25 Jahren und diese zählt zu den größten unter de» 15 Unternehmungen dieses Industriezweiges, die es mrf der ganzen Welt gibt. Blum überwacht selbst die Führung der Fabrik in Tel dliwiw, in die er bisher 6000 Pfund investiert hat. Die Zahl der Arbeiter beträgt 80. die Tagesproduktion 18.000 Zähne. Die Produktion ist hauptsächlich für dcn Export nach Europa, Indien, Australien usw. bestimmt. Regieruugsarveltell ln AM. Das Regierungs-Departement für öffentliche Arbeiten errichtet in Haifa ein großes Magazin, daS die Exportwaren, besonders die Orange» «ms Ehedera und Srchron Jacob aufnehmen soll. Die Banfläche beträgt 600 Quadratmeter und die Kosten des Baues, an dem jüdische und arabische Arbeiter beschäftigt sind, belaufen sich auf 5000 Pfund, Die Regierung syll beabsichtigen, in der Nähe des Zollhauses demnächst noch weitere Bauten auf einer Flärhe von ,8000 Quadratmeter hcrzustellen. Stellmelom ln PallWn. Wie aus Jerusalem berichtet wird, hat die zu« Studium der Rofovm des bestehenden Steuersystems eingesetzte Kommission in ihrem Bericht die Äoüvendigkrtt einer radikalen A e n d e r u tt g d e s gegenwärtigen ZehentsystemS feftgestellt. Bis zur Durchführung der im Züge befindlichen Bermeffung-- arbeiten soll die B o d e n st e u e r laut Vorschlag der Kommission auf Grund der Durchschnittspryduk» t i o n d e r l e tz t e n s e ch S I a h r e oem.'fsen täerden. Erlvichtvrnnse» in der Vtvurrbemeffung. DaS Finangmin-istertum eine DurchMrungsdewchnring zu« & Hauptstück (Allgemeine Bestimmungen) des PersonalsteuergesttzeS erlassen, die im Bundesgesetzblatts Verlauttbart wird. Gleichzeitig mit dioser Verordnung ergehen mittels eines im Perochnnngsblatte des Finanzminissterlums verlauübarten Durchführungserlaffes nähere Anweisungen an die Behörden. Dw neuen Bestimmungen eröffnen dem Steuerpflichtigen die bisher von ihm sehr vermißte Möglichkeit, die Böantwürtuttg umfangreicher Fragen der Bemeffungsoraane durch ein Anbvt ver Vorlage der Geschäftsbücher-« ersetzen, wen« er die Vergüenna der Kosten der durch d;chSs Anbot veranlaßten Amtshanvbu'ng Weruimmt. Ferner Wird, «ur berechtigte Klagen gegen das Veranlagungsverfahren zu vermeiden, ausdrücklich angeordnet, daß als Grundlage fü'r die Steuerveranlagung nur sächlich vSgründete Sachberstänbigeng-u'kachten verwertet werden dürfen. Bttmehrung der Insolvenzen in Oesterreich. Im Monat« Jänner wurden in Oesterreich v9 Konkurse und L7Vgerichtliche Ausgleichsverfahren eröffnet, gegen 83 Md. 193 des Vormonates. Auch die beim Creditorenverein von 1870 neu ■ eingetaügien Ansuchen um Gewährung eines autzergeeichtlkchen Ausgleiches zeigen «ine erhebliche Vermehrung, und Kvar von 26 im Born«»««« «M