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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-08 · Heft 2855 (8.2.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2855 (8.2.1927)
Date
1927-02-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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St'iic 6 &V;en, DienSl.?!g Diener Msrge»HrttWßs 8. Februar iWt tot. SSW Mdenkabend ffir A. D. Gorvon. Sonil:aq. a-cn d. M., haiv 8 .. al.'n):-. sir-dc-l im ^-VU' des Indischen Zentrums. 2. Bc,;.. Untere i'l- .■ ■ .;? i"- abend füv A. T. (äiorbosi antntziich 2er Wiederkehr seines Tadesraacö ftn»:. EröffnungSanspraU.v: Tr. David RotÄ» oi u :r; Gedolk-krede: Qberrab'kiner Dr. H. P. ChajeS. Kurten sind im Zionistii^cn Bureau, l. Bez.. Kärntner- >traf;7 ivT'frn!:* ns in der H:tucb»>ulb, 2. Be^.. Glocke .'XI Bühne und Kunst. .Mische Schwänke.' -Tie Heiterkeit, welche dieser Abend entfesselte, dauert b*mt Reftreitten zur Stunde, da er diese Zeilen schreibt, nach kräftig an. Und er hat Grund, anzuneyinen, daß mich die Zuhörer, lv-elch.' Sv it aj d.'n Mitt'eren Konzerthanssaal dicht füllten, vergnügliches Belmgerl nach Hanfe mitgeriom' nren haben. Der neue Mann auf dem Podium. Dr. Max Präger, crivies sich als ein ganz hervorragender Interpret jüdischen Humors. Mit den ersten Sätzen hat er das Publikum irnij sich versammelt, lutitmt in seinen Reihen Platz unb teilt ferne Frerrde an derr Gestalterr, die in diesen prachtvollen Anekdoten lebendig werden. Urrd an den Pointen, die Präger, der Vortragende, ganz meisterhaft setzt, ist Präger, der Zuhörer, auf das Erquicklichste beteiligt. Seine behäbige Fülle wird behäbiger, das runde Gesicht wird runder, er „quellt" und mit ihm das ganze Publikum. Diese Wirkung an den Gästen und an sich selbst ist das Ergebnis eines _ _ bedeutenden künstlerischen Leistung. Eine ganz erkleckliche Zahl fachen^^lenecin-Trinßbur! jüdischer und nichtjüdischn' Menschen — letztere mit den mm*" Augen des Ostjnden gesehen — marschiert auf. Für Abwechslung ist wahrlich gesorgt. Pfiffige und einfältige Juden, Schalksnarren, Tagediebe, Einfaltspinsel, Hungerleider, fette Bürgersleute, Bauern, Amtspersonen stellet: sich in ihrer . Sonderheit vor, so eindeutig und vollsaftig, wie sie nuv der beste Menschenschilderer, der Volkswitz, zeichrmr kann. Aber diese Vermittlung jüdischer Schwänke ist in Auswahl, Fonngebung und Wiedergabe auch eine sittliche Tat. Was in Wien, Berlin und anderswo von Zuhältern und Nutznieferil des jüdischen Witzes als „Lozelöchr" auf den Strich geführt und dem fragivürdigen Unterhaltungsbedürsnis jener Großstadtjuhen, vreisgcgeben wurde, denen Würdelosigkeit und Selbstbeschmutzung ein Wohlgefallm ist, wurde hier in seiner Ursprünglichkeit und unvergleichlichen Kraft des .Humors wieder hergestellt. Präger spricht diese Anek- ^lVcu im russisch-jiddischen Idiom, jedes Wort, das dem westindischen Pnblikrmr unverständlich sein könnte, im Zuge 5or nngezwungenen gemütlichen Erzählung verdeutschend. Welch' Geistes Kind diese Anekdoten sind, erkannte man am besten mr jenen rvenigen Stücken, die den Zuhörern bereits bekanM waren und die sie an dieftm Abend doch zum ersten- Mflle hörten, der tatsächlich ein Novum war, ein sehr begrüßenswertes, mit stürmischem Beifall bedanktes. ' ES darf nicht bei dieser einmaligen Vermittlung jüdischen Humors durch Dr. Max Präger sein Bewenden Haben. Immer tveitere lvestjüdisch sc'reise sollen dieses bunte, geschmackvolle, dabei erziehliche Amüsement genießen. Denn die Wiederherstellung, und wesenhaste Wiedergabe der Schöpfungen ostjüdischen Volkswitzes ist eine nicht unwichtige kulturelle und künstlerische Angelegenheit. Darüber hat. Herr Dr. Siegfried Schmitz in einer prägnanten und eindrucksvollen Vorrede gesvrochen. Auf ihren Inhalt an dieser Stelle zurnirrutonttnen, erübrigt sich. Unsere Leser finden den roichtigsten Teil seiner Ausführungen im heutigen Feittftatrm. *©. 8erichtsfgal. Ser Utting Oer „ritiett«'’ 8he«. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, welch schwere zivil- und cherechttiche Folgen die Schließung sogenannter „ritueller" oder, wie sie zu Unrecht auch genannt werden, galizischer Ehen für beide Eheteile und . dm aus solchen Ehen stammenden Kindern haben ' müssen. Solchö Trauungen werden in der Regel von völlig unverantwortlichen Elementen in Gegenwart von zwei ZeügeN voll-. zogen, sind staatsgesetzlich naturgemäß, ungiltig und die Kinder solcher Ehen müssen in den Gehurtsmatrikm als „unehelich" geführt werden, die Knckwr dürfen nur den Familiennamen der Mutter tragen. Unsägliches Leid ist schon aus solchen Ehen für alte Beteiligten entstanden. Mädchenhändler haben sich die Ummssenheit armer, jüdischer Mädchen zunutze gemacht und mit ihnen skrupellos solche „rituelle" Ehen geschlossen, um sie nachher zu verkuppeln. Solche Frauen müssen, vom rabbinisch-en Ehegesetz aus betrachtet, als „Agunoth", verlassene .Frauen, angesehen werden und könne» ohne Entgegennahme des Scheidebriefes nicht wieder heiraten, obwohl das Staatsgesetz die Ehe gar nicht anerkannt hat. Das in den europäischen Staaten gültige jüdische Eherecht ist eine Verbindung zwischen altjüdischem und modern-staatlichem Eherecht. Wcrd dann eine solche rituelle gemeindeiiiii sck-on seit viele« Jahren die Konvolidierung solcher „ritueller" Ehen unter völliger Beachtung der Staatsgesetze gratis durchführt. Ein Fall dieser Art hat gestern das Wiener Zivillandesgericht beschäftigt. Der Kaufmann Meschulim Sennen sieb hatte die Frau Lea Korumehl in ritueller Ehe geheiratet und als Mitgift deren Geschästslokal erhalten. Di« Frau mußte nach einiger 'Zeit auf den Steinhof gebracht werden. Das Lofal wurde auf Einschreiten des Kurators geschlossen ttwb Herr Sennensieb klagte auf OcsfnUng; da der Kurator eiwvendete, es fti keine gültig^. Eye geschlossen, vernahm der Richter den Rabbiner Mayersohn als Sachverständigen, der gemäß unserer oben gezeichneten Darstellung aussagett mußte. Der Richter vertagte die Verhandlung. int rheumatischen Beschwerden mehr nach «Wer eia» Am den Theatern. P irr g t fi ü it' c r. Mo egen, [}<$:> 8 Uhr, „D e r D i k t ator". lAöonnement 6. Gruvve.) Akademietheater. Morgen zuni ersten Male „Marika". Lustspiel von Stephan Zagon. (Abonnement 1. Gruppe.) Kam merspie le. Als wichste Romtat gelangt „Berlegenbeit i m We ltkongre ß" von Rudolf Laurrrrer zur Aüfführun'l. „ r Operntheatei. Morgen, 7 Uhr, „Der Rosenkavaller". Dirigent: T-r. Richard Strauß als Gast. Po lksop e r. Morgen „O rv hens in der Unterwelt". — Donnerstag zum 1. Male in dieser Spielzeit Adams komische Oper „Wenn ich König wäre". Modernes Theater. Morgen, halb 8 Uhr, findet ein Gastspiel der Tanz-Gruppe Jarmila Kröschlova statt. Donnerstag Erstaufführung des Lustspieles „Hotel zur linken Hand" voll Arsens Martignh. Die Nachtvorstellungen bis inklnsive Toittrerstag entfaüten. pieeaberS Absage». Aus Budapest wird uns berichtet; Jul hiesigen Städtischen Theater hätte heute eine „Tosea"- Vorstellung mit P i c c a v e r und Frau Vera S ch to a r f stattfinden sollen. Ter Pvrstellungsbeginn verzögerte sich sehr zum Verdruß des Pirblikums, das das Äheater dicht füllte, um mehr als eine Stunde. Nach halb st Uhr abends erschien der Direttor rrnd teilte mit, Piceaver habe wegen Indisposition abgesagt und die Vorstellung könne nicht stattfinden. Darauf entstand ein w''""" - ^'—"'tt, der sich noch steigerte, als der Direktor sagte, die Vorstellung könne nrit einer», Bndapcster Tenor als Ersatzmann stattfinden. Das Publikum verlangte sein Eintrittsgeld zurück und der Direttor mußte sich darein fügen, den Personen, die es verlangten, das Eintrittsgeld zurückzuerstatten. Die Vorstellung fand dann vor fast leerem -vaule statt. E .fcttte Premiere »Metropolis". Der Monunventalfilm der Ufa. na:l s>tm 'Mnamigen Buch voll Thea v. Havbou, unter der Regie Fritz Längs, erscheint ab heute in den Ufa* Kino-Premierentyeatern. itrtb zwar: KcirntnerNno. l. Bez., lXohanneöqa^e 3; Bnrgkino. 1. Bez..Opernrlng ist, Löw «- nno. 3. Bez., Löweng. 33; Maria Theresienkino, Marfastitserit"as:e 7V und Zentralkinv, 2. Bez., Taborstratze 8s ..MtLrppolis" ist ein geivaltiges Jilmw:rk, ein Wunder der inodernen Kinotechnik, das nach seiner sensationellen Ber» Ene!, .Premiere auch nach Wien gekommen iß und hier ficheriict! AuHetzen erregen wird, Ehe von einem Teil angefochten, so kann der als Gerichtssachverständige fungierende Rabbiner nichts anderes tun als feststellen, daß es nach dem übrigens sehr freien rabbinrschen Rechte genüge, daß Mann und Frau in Gegenwart von zwei Zeugen erklären, daß. sie einander angehören wollen und der Mann, während er der Braut den Trauring auf den Finger bringt, die vorgeschriebeae Traunngsformel spricht. Eine solche Ehe ist bindend und kann nur durch die rituelle Scheidung gelüst werden. Erwähnenswert ist, daß die Wiener Kultus- Der Eigentymsvorbehalt, ein rechtliches Unding. Die 23jährige Verkäuferin Frieda B., lauste bei einem Znwesier ein goldenes Armband und ein Kettchen auf Raten. Als sie später abgebaut wurde und die Raten nickst einhalten konnte, de.langte der Juwelier die Herausgabe der Schmuckgegenstände. Das Mädckstn erklärte jedoch, sie habe beides zu GeMenkzwerttn gekauft und könne die längst übergebenen Geschenke nicht von der gegenwärtigen EigenLÜlnerin zurücksordern. Die Firma erstattete hierauf die Strafanze i a c mit der Begründung, daß die beiden Gegenstände unter E i a e n t u m s v v r h a l t de'rkaust worden seien. ’ Bei der Verhandlung vor dem Bezirksgerlcht Fünfhaus bestritt die Beschuldigte, die Gegenstände, wie der Anzeiger behauptete, vei-'etzt zu haben. Sie habe tatsächlich das Kettchen ihrem Cousin und das Arnrband ihrer Tante geschenkt. Von siüem Eigentumsvorböhalt, erklärte sie, nichts zu wissen. Uebekdits nabe sie gleich gesagt, dckß die Gegenstände zu Gefchenkzwrcken bestimmt seien. Der NlS Zeuge vernommene Juwelier behauptete, auf den Eigcntumsvorbehalt ausdrücklich aufmerksam gernächt zu halben. Von dem Kaufpreis von 93 Schilling hat d»e B. bereits: 35 .Schilling bezahlt. OLGR. Dr. N e h o d o sprach die Angeklagte mit fo.gender Begründung frei: Die Weigerung, die gekauften Gegenstände zurückzugeben, lastz noch keineswegs den Shluf; zu, daß die Beschuldigte sie verkauft oder verpfändet habe. Jh.-e Angabe, daß sie dir Schmuckstücke zu Geschenkztvecken gelaust und diesen Unr'wNd auch mitgeteilt habe, sei nicht ividerlegt worden. Abgck,ehev davon aber fti der Eigcntumsvorbehalt rechtlich ein Unding, denn durch den Kauf gehe, sobald der Preis vereinbart uvd kreditiert sei, das Eigentuin über. Der stäatsanwaltschaftliche Funktionär meldete gegen den FreiUimch die Berufung an. Km vrredlksmi» KmMch« öftenekchikchm SiseühSrwler. Wie wir von gut unterrichteter Sette erfahren, bestecht die Wsicht, mit Hilfe der Alpinen MontangeselLschaft sämtliche österreichischer EiseNgrvßhänd^er mit Einschluß der Greinitz Eisenhandels-A,-G. und ihres Konzerns zu einer Aktiengesellschaft zu vereinigen. Der Grund für diesen Plan ist, daß der Zusammenschluß der sechs Wiener Eisengroßhändler zu einem Syndikat mit gemeinsamem Lager den Eisenhandel in Oesterreich bei dem geringen' Absatz nicht hat stützen können. Die neu zu bildende Aktiengesellschaft würde bei der Alpine ein großes Lager und in Wien und anderen Städtm kleinere Lager besitzen. Allem Anschein nach soll die Eisengroßhandluttg A. Hermann Frankl & @fl Tjne ■ &.»<& als Rahmen-- gesellschaft für die neue Bereinigung diestert. Pole«, Havdelrbtlanz trab Anleihe. Finanzminister Czechowicz über aktuelle Finanzspagm. Der polnische Frnanzminister Czechowicz äußertesich unserem- Vertreter gegenüber über aktuelle polnische Finanzfragen; besonders bemerkenÄvert sind seine Darlegungen über die Handelsbilanz Polens und die Frage der Ausländsanleihe, denen wir folgendes ontnehmen: Die Handelsbilanz. Der Ausfuhrüberschuß im Jahre 1926 beckies sich aus 499 Mill. Zloty, davon 27,8 Mill. Zloty im Dezember. Sehr oft werden pessimistische Stimmen laut, daß die polnische Handelsbilanz sich iy Zukunft passiv gestalten könnte. So wurden ungünstige Ergebnisse für den Monat November, ferner den Dezember und jetzt für den Jänner prophezeit. Nach den traurigen Erfahrungen, die wir im Jahre 1925 gemacht haben, si>nd derartige Befürchtungen um das Schicksal unserer Handelsbilanz verständlich, doch darf man nicht übertreiben und das Los des Staates von den Ergebnissen eines oder zweier Monate abhängig nmchen. Me aus den oben angeführten Zahlen hervorgeht, haben sich die bisherigen Prophezeiungen nicht erfüllt. D^n übertreibenden Kritikern,'die zum Schaden des Staates einen vollkommen unbegründäton Pessimismus verbreiten, kann ich antworten, daß die Regierung diese Frage mit genügender Aufmerksamkeit behandelt und gegebenenfalls Mittel finden wird, ungünstigen Erscheinungen vorzubeugen. Gegenwärtig ist meiner Ansicht nach die Aktivität der polnischen Handslsbilanz nicht bedroht. Die Auslandsauteihe. Uebpr die Ausländsanleihe für Polen habe ich schön viel gesprochen und möchte, sofetn es sich um Einzel-r heften handelt, nicht wiederholen. Die Anleihe haben -wir vor allem zur Schaffung nnrr sicheren Zukunft nötig. Sft wird, uns die MLgiichkeit die Reserven der Bank Polski zu vergrößern. Wenn die breite Allgemeinheit die Sicherheit haben wird, daß das Geld sich auf ein« unerschütterlichen Grundlage stützt, dann erst werden wir Zeugen der Wiedergeburt des Sparsam kei ts inst i>n kt s sein. Von der Sparsamkeit nämlich hängt der V! rede raufbau des Kredits im allgemeinen und des langfristigen Kredits im besonderen ab. Es. wird davon gesprochen, welche Anleihe nötiger ist, eine S t a b i l i s i e r u n g s- oder eine I n v e st i t i o n s a n l e i h c. Ich bin der Ansicht, daß vor allem die Anbahnung eines ständigen Direkten Kontakts mit den bedeutendsten Bankgruppen nötig ist, dukch den der Kapitalzusluß von außen ermöglicht wird. Die Frage des Ausland-kredits ist in erster Linie eine Bertrauenssache. Wenn wir^ nicht über unsere Mittel leben und dabei konsequent nach dem WirtschaftAplan verfahren werden, dann wird das ausländische Kapital zu weit besseren Bedingungen bei uns Eingang finden wie bisher, und das Tempo des Wirtschaftslebens wird eine Beschleunigung erfahren. Reue Schlltbekuhette» km Levisenvette-r. . Ab Mittwoch, 9. Februar 1927, werden die Mindest-- - höhen eines in das Kursblatt aufzunehnreirden Schluffes bei Auszahlungen und Schecks, be'i hungsrmi'e die Schlußhöhen bei Noten, mit Ausnahme der türkischen Pfalchnoteu, hinausgesetzt. 8 15 der Bedingungen (Usancen) für den Handel mit ausländischen Zahlungsmitteln an der Wiener Börse hat zu lauten: ,Jl. Die Mindesthöhe eines in das Kursblatt aufzunehmenden Schlusses beträgt bei AusMlungen und Schecks: Dollar 1600, Belga 5000, Lewa 100.000, dänische Kronen 5000, Reichsmark 5000, englische Pfund 200, französische Francs 25.600, holländische Gulden 2700, Lire 25,000, Dinar 50.000, nckttvegische Kronen 5090, Zloty 10.000, Pengö 5000, Lei 200.000, schw difch- Kronen 5000, Schweizer Francs 5000, Pesetas 5000, tschechische Krynerc 26.000, türkische Pfund 1000. 2. Bei Noten obiger Wählrrmgen gelten diese Betrüge als Schlubcilsheiien."' . Desgleichen ändert die Oesterreichisch: Nationalbank die Clearingordnnng mit Wirksamkeit vom 9. Februar 1927 fo'ge..d.'r>naßen: „Im Clearing könne« nur ganze Schlüsse in jeder Währung gehaichelt werden. Als Schluß gelten: Dollar 1000, Belga 5000, Leiva \ 00.000, dänische Kvpnen 5C00, Rnchsmart 50 )0, englische Pfund 209, fcaitzöfische Francs 25.000, holländische Gulden 2509, Lire 35.Q00, Dinar 50.000, iwrwegische Kronen 5000, Zloty lO.OOQ, Lei 200.000, schwedisch Kronen 5000, Schweizer Francs 5900, Pengö 5000, Pese'aS 5000, tschechisch Kronen 35.000, türkische Pfand 1900."

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