Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2854 (7.2.1927)
- Date
- 1927-02-07
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2981905-2981942--29016-3017105- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Skopje 1× ep/1045731
OCR text
Ziftite Z ' Wien, 2^cnn.:>j Ser gewish Agemd Berlrag. Von Ictraidl! Prnsckicr, Tel Arviw. In den testen 'ocsM-ft-i^t sich di? jüdische Presse nITor Nichtui^en ,nit b:m Peri.-c?-:7, der durch den Präsidenten d^r Ziouii'tii'chen O". Ml'/chation. Herrn Dr. W eizinu rin, mit i>?T Grippe amer-i'kan'r/chcr Juden g -sZIossen worden ist, die durch die Herren Louis M a r f I) a 11 mvd Felix WnrHurg rrlpräsentiert werden. An dic,setz Ereignis wurden vielf>ach hcche Hcissnnn<i.en g«.»kn'üpft. Die Meldungen sollten den Eindruck erwecken, als ckl» von nun an die reichen amerikaniischen Juden in reichen» Maße zu den» PalÄstina- Anfbauwerk hercmgrzogen norden. Jetzt werden sich uns die cmeri'k'ünischen Millionen erschließen und ein konfftander Go5dstrom wird wach Palästina fließen, um »m/erc lanU.virlsckrMiche Koloni'sation. Jirdistrie und .HanL-el zu beleden und zu stärEen. Der W-anschauer „Moment" vom vorletzten Freitag schreibt sc-gar, daß der Tag der Untortzeichnirnig di^es Vertrags ein histr-r»«scher sein soll, roie der .Tag der Dal'four- Deklaratilm. Wie verhält eS sich in Wirklichkeit? Ist eS richtig, daß ur.fcre c-merita-niischen Magnaten ihre Zurückhaltrrng in den Pvlösl-:na-Angl-lcIeribeiten nur deshalb grübt und geM'-rt haben, weil sie von der Beteiligung an der J.iw))tz Agency ausgeschlossen waren? Wenn dem so i'ft, was bedeut»?! dann die Entsendung einer SachverjtLnLigenkc,m>!N'ission, die erst die Möglichkeiten Palästinas priirfen soll? Schreiber dieses hatte mcbrmals Gelegenheit, mit siHd-renden jüdischen Persönlichkeiten aus Amerika Der Palästina zu sprechen. Sie waren der Meinung, wenn wir ihnen positive Vorschläge über Palästina-Arbeit machen würden, welche auf rcale-r Basis ausg'baut sind, wobei das angelrigLe Kapital a>ut invustiert ist, nicht bloß veraukigaLt zum wch'ltät-'gen Flicklwerk, d. h. um Löcher zu verstopfen, sondern nur, um reale, gewinnbringende Werte zu schaffen, da könnte man für diese Ziele in Amerika jeden Betrag bekommen. Man hat dabei keine polit-iischen Konzessionen verlangt, auch keine Deteiligung an der Jewich) Agency, nur Projekte, die von Sachverständigen gutigeheißen werden können Dieses ArO'bot steht noch heute aufrecht und wäre auch ohne die Aktien Dr. Weidmanns erreichbar. Wie wir dem VertragÄdokument entnehmen, soll der Jewish-Agency-Dertr-ag, unabhängig von dem Bericht der Sackkverstän-d'igen-iKommission, welche demnächst nach Palästina aibrei'sen soll, unterzeichnet werden. Das ist wohl so zu verstehen, daß man schon jetzt im vorhinein bedingungslos den Vertrag unterzeichnet, oHne erst auf die zismlrch zweifelhaften Nvsullate des Berichites der unparteiischen Sachv? rständ igen-Kom- Mission zu warten. Das gange praktische Ergebnis des als .Historischer Akt" bezeichnet«» Vertrag s wäre, daß die amerikanischen Mrgraten die ihnen und den Ihrigen untertänigst augrbotenen 50^ der Mandate in der Jewish Agency, ohne jegliche Verbindlichkeit ihrerseits, annehmen. Somit wird den 9f?idjh}on(:iften; welche der Idee der jüdischen Renaissance in Palästina teils neutral. teils aber feindlich gcgemüüerstchen, die Möglichkeit yec^ben, ln allen Frcgen des Aufbaues des jüdischen Nasionälheimes in Palästina offiziell vor dom Forum des Völkerbm'Hss mH der Ma-ndatsmacht mitzusprechen. Dabei wird kein? Gewähr gegeben, daß »ihre Stellung in d'eser uns so wichtigen Frage vositiv sein wird. Ser Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Sie Bedeutung der Brle'elvrMe. lieber die Bedeutung der Brteseldrüse für den rn-enschschlichen Organismus war man sich lange nicht im klaren. Man hielt sie für ein lebensunwichtiges, zweckloses Organ m Körper, bis erst die Forschungen der letzten Jahres erwiesen, von welch großer Wichtigkeit die Bri?seldrüse insbesondere für das Kindesalter ist. Selbst Menschen, die einige Kenntnisse über den Bau des menschlichen und tierischen Körpers besitzen, wissen nur selten, wo dieses rätselhafte Organ liegt. Das Bries. bas sie zuwelein im Gasthause vorgesetzt bekommen, halten sie für Lungengewebe- Nun, die ThymuS. die Brteseldrüse, ein drüsiges Organ, daS aus zwei kleineren BlndrgewebSlappen besteht, liegt im sogenannten vorderen Mittelsellrarrm und ist vorne vom Brustbein, hinten vom oberen Teile des Herzbeutels und den großen Blutgefäßen, seitwärts vom Brustfelle begrenzt. Im Durchschnitte wiegt die Briesel 6-20 Gramm. Sie wächst bis zuin zweiten Lebensjahr, bleibt dann im Wachstums stehen und bildet sich vom 10. Lebensjahre zurück. ' Es ist begreiflich, daß ein so kleines Organ, über dessen Funktionen man sich so gar nicht im klaren war, von bei» Aerzten in bezug auf Herbeiführung von Gesundheitsstörungen wenig beachtet wurde. Ist doch schon die Feststellung der Größe der Drüse im lebenden Körper sehr schwierig. Sie liegt doch hinter dem Brustbein verborgen und bei Beklopfung geht die Dämpfung der Drüse in die Herzdäurpfung über. Durch vorsichtige, leise Perkussion gelingt es aber doch, besonders bei Säug fingen und kleinen Kirchern, die Drüsenvergrößerung festzustclten. Bet der Lag« der ThymuS in der Mhe wichtiger Organe kann es bei Vergrößerung der Briesel zu mechanischen Druckerschü« nunaen und den entsprechenden Folgezuständen an den Wiensr Morgerrzettung Diese Stellung wird erst von dein Berichte der Sachdcrftänidigen-Kmn »»risstan abhängig gemacht. Erst bei einer positiven Siellni'-g dieser Lonrm-issior» kom-rnt die sinanziill'k Vktcrli-gur'ig?.u mj'?re>m Pa l/i'sst na -yl usb an - werk zur Rcg?lung. Nun koimnen wir zr» ber geplanten Kmnmission, »»eiche aus »enpariciischeu Experten kbcst.'he»» soll, «die alle Mögt ick >7«'»teil Pnlästiras in bezug ans lan'it.virischast-- liäse Kolonisation, Jinda «strie und Handel prüfen sollen. Bei dieser Kommission wild LaS »atonal« Moment, die Grundlage und das Ziel unserer Arbeit, kerne Nolle spielen ES soll einsuch die Rentcbilität g»epvüst werden. Dabei, ist anzunct?men, daß man Vergliche zwischen den Kesten der Kolonisadion in Palästina und in anderen Ländern, wie Rußland, Kanada, Südamerika, Allst rasten usw., zichen wird. Wir müssen anerkennen, daß es aus Gottes Welt viele schöne Säniter g-'.-bt wie Palästina, in denen aber dir Kolonisation, da doch das politischnationaljü'dische Moment fehlt, auf ger'.r»gerr Sätvierigkeiten stößt und mit kleineren iKcsten pro anzusiedelnde Fa-milie veubuirden ist. Wenn nun die nationalen Momente, wie die Schaffung ein-kS Jndensta-ates in Palästina, ausgefchalkt sind, so kann dir Gnü^cheidurg der Kccmnission nicht sehr zi-gnnsten Palästinas lauten, d. h. si? wird zu dem Ery-7'b-niS kcmmen, daß die jüdische Kolonisation im Lande zwar iw Bereiche der MeglicHkeiten ist. daß es aber vmpfchlenkwert wäre, den Strom der jüdischen AuAva-niderer nach anderen Ländern zu lenken, in denen die Schwierigkeiten Palästinas nicht bestehen. . Das bißchen Ddi'sch?r Zukunft und jüdischer Enitwicklung spielt ja keine Rolle. Was soll nun gr-sckvhen, wenn auf Grund dieser Experier.ouk>)cge die 30^ der Jewish Agency g'gen die Pa lässt na-Arbeit Stellung nehmen? Wenn die offizielle D>?lt diese Meinur,gHverschiedr»»heiten in der J?wish Agency selbst wa<hr>n-'.'mmt, so ist doch das g-nge Prost ege und die ganze Autorität dieser Körperschaft untergraben. Wo bleibt da8 jüdisch? Volk, welches so viele Hoffnungen mit Palästina verknüpft hat? Soll die Arbeit der letzten 30 JcHre, für welche sich so viele Zionisten auifcpserten, vergebens gewesen sein und mit einem Federstrich gänzlich gestrichen werden? Wir müssen auf der baldmögtichsten Einberufung des 13. Zionisten-Kvngressc2 bestehen. Wir können nicht gestatten, daß der Kongreß veMoben wird, um uns vor vollendete Ta stachen zu stellen. In solch sck7.r>erwiegenden Fällen, wie dem jetzigen, muß zu allererst die Meinung des Kongresses befragt werden, und nur mit seiner Zustimmung ist solch rin Vertrag rechtsgültig. Eine Kd»'che SWltttw von dt« Million Franc« ILr Oie Krevssorschnng. A»v8 Paris wird uns ber'.chbet: Der bekannte PHilantchrop Leonard N o s e n t h a l, der wiederholt große Beträge für soziale und »vissenschastliche Forschui'gszlw'kcke gtftifict hat. »vidirnte jctzt ncuerdrngS eine Million Francs zur Förderung fccr wissenschcrftlichen Erscuschnng der iKrebskrankhe-it. Das Stiftungskuratorium, dem auch Madame Curie angc'hört, hat bereits die ersten Forschungsarbeiten airs den Mitteln dipstr Stiftung iln Pasteuri.nssttr»t mrd im Institut für Nadiimn veranlaßt. ■■T «11111» m i —in m «iihii IIM.MJM Nachbarorganen, insbeiorwere der Luftröhre, tourmm, Welcher die Drüse anliegt. Dsr plötzliche ungeklärte Tod scheinbar ganz gesunder Kinder wird auf die ungNvöhnlich große Briesewrüse zurttckgeführt. ' Solche plötzliche Todesfälle durch Erstickung infolge Druck auf die Luftröhre, wobei sich nach Eröffnung der Kindesleiche eine stark vergrößerte Briefe! fand, we.den von verschiedenen Autoren angegeben. So spricht Professor Pallauf von einer lymphatischen Konstitution der Kinder, bei der sich neben vergrößerter Briefe! auch Schwelungen der Lymphdrüsen, der M'lz, eine reizbare Haut »rnd überempfindliche Schleimhäute finden. Derlei Kinder scheinen gut genährt, pastös, aber blaß, neigen zu verschiedenen Katarrhen und Hautausschlägcm und haben sehr empfindstck/en Darm. PaUauf macht ein von dsr vergrößerten Drüse auögeh ndrs Sekret (einen produzierten Saft), daS ge.^.sermaße», den kindlich-'» Körper vergiftet, für den kranken Zustand verant»vortlich Die Kinderärzte hingegen »vollen in dem KrankheitSti d einen erwvrbrnen Zustand erblicken, der durch einseitige, an Menge und Art aber normale Ernährung herbetgefühick »vird. Sie leugnen den durch angeborene Konstitution verursachten plötzlichen Herztod scheinbar gesunder Kinder. So erklärte der verstorbene Wiener Anderarzt Professor Kasfoilitz diese Unglücksfälle mit übers.h.'nm Folgezustande» der Sck-ädelrachitis. Tatsächlich findet man stets bei solck-en Allder»» Zeichen von Englischer Krankheit an den SchädelknockM. an den Beinen und fast immer auch Angaben über Stimmritzeilkrampf, Auch die bei Narkosen und operativen Eirlgrifkrn sich in seltene» Fällen ereignenden Plötzlichen Todesfälle Jugendlicher will man auf eine Bergröß-rung der BriesÄdrüse und auf die demnach bestehende Konstitution der Minderiverligkelt zurückführen. Sicher ist, daß die ThymuS eine ivlchtige Aufgabe im menschlichen Haushalt zu besorgen hat urld ln Wechsel- 7. Fclbruvr 1927 _ M. 2854 Sh Grippe in önsollobien. Delgrad, 6. pnm. Di- Grippe greift curch in S et * rajevo, in Skoplje;m.d in lN o n a ft i r stcvrk um sich, doch tritt sic übcrnll in leichter Form auf. Fälle mit tödlichen» A»»soang wurden bisher nicht geweidet. Die Schul c n in Scrva>jc».'o urcb Monastrr sind geschlossen ivorden. Wien, 7. Februar. Der aberSfterreich'ii'che rnnteKsuptman« Prälat Häufet im Sterben. Aus Linz wird gemeldet: Samstag nachmittagist im Befinden deseit rängerer.Zeit e»k.ankten Landeshauptmannes von O^eröster.e'ch, P/ülaten Hu User, eineafirte Versöile^terung cingetretcn. Sonn'ag vormittags verfiel der E^rauttc in Belmißtlojizleit. Seit heute früh Hegt er in A g o n i e. Tödlüche Mesferstfchrrei in Hernav. Ir» der Na'.t aus den Sun»rtag sind in einem Kaffeehause in Hernals der 35jähri-e Bana beiter Richard Bayer und der unterstandIlofe Arbektrr Rudolf Dogl in Streit geraten, in dessen Verlauf Bayer dein Vogl, den er als seinen „Todfeind" bezcilönet lm'.te, einen Sti.h in den Hals verletzte. Er stellte st chsewst der Pili^ei. Bo'l lrmrde in lebensgesäh'.lich verletztein Zustand in das Spital gebrackit. Streifung in einem Ka'fech'U> Anlähkich einer Strolsung im Ea'e Bild in der Großen Sta'tauftichfc wu'don aht Personen zur dluswriSleistung anc.eöalicn. Bei eln'»n Aiigeh l'enen. dem Elektromonteur Malbert Schöberl wurden drei Päckchen Kokain geflinden. Explostonskalastrop'-e in einer am?ri"anis''cn Kirrbe. Aus Newhork wird gemeldet: In drr ersten Nna'bbänc.iakeitsii.che in Toledo (Illinois) bat sich wlörcnd des GrttcsdiensteS eine Explo'ion ereignet, dnvch die zwei Personen getötet und eine Anzahl weiterer Personen verletzt wurden. Die Polizei stellt neuen- »värtig Nahforschungen an. ob die Exnroston auf Selöstentzändung von Sw'en znrückjusü./ren ist oder ob ein verbro?)eris.-'.er Anschlag vorliegt. 1ÜV.5Y!) Dollar in zehn Minuten gewonnen. Aus Paris wird gemeldet: Ein junger Franzose namens Jules R e g n i e r bat gestern im Spielsaal des Ka'inoS in Monte Carlo im Ro»»lettespiel innerhalb von zehn Minuten nicht loenizcr als 103.000 Dollar.gewonnen. Das im Gerfi'ts'arl verschwundene Gsld'tück. Ein Bor'a l. der viel be'a '-t mrd glossiert wi-d, bat siiö) vor einten Tazen in ein"r Londoner Geri.i.'t;sttzung ereignet. Es wur'e gegen einen Falschm»Inzer vewandclt, der M.da-llen, die den eirglischen Goldstücken sehr ckhnilch wa.'en, in den Gcldvcrkchr gesetzt batte. Das Corpus delicti wude nun mit einein. den Akten beiliegendenoä)tcn Vergicichsstück den Mitgliedern des GerickstL^. :3 zur Ansicht Hernm^ereicht. Als »mH Schluß der Verhandlung beide nun wieder zu den Akten gelegt werden sollten, war wohl das Fcl'chstück zur St"l>, das echte Geldstück, aber weg, und konnte trotz des angestrengtesten Suchennicht bcigestl a'st wer'en, sondern mußte, als ve»loren zu Protokoll gegeben werden. Ob sich im Geri-btSsaal ein .Meistcrdieb vesaud, der )en BestJrden ein Schnipp.heu stl,lagen W.Nte, oder ob sich das Gech'^ück in irgend einem Aktenstück versteckt hafte, bleibt den M»»tn»aßungen über» taisen. * Ein Land ohne Bublkopft Obwohl dsr Bubikoof fast in allien Kulturländern Eingang gesunden bat. gibt eS nr-ch ein n enropäisühen Staat, in dem der Bubikopf verpönt, und deshalb kaum zu finden ist: Spanien, das Land der schönen Augen und blau?-. .Lvarzen Haare. Nur selten wird eine Spanierin ihre schönen langen Harre der Scöere zürn Lpser fallen la,sen. UiD wenn man do^h hin und wieder den Huöikopf sieht, jo kann man mit Sichechcit darauf schließen, daß seine T'üierin eine Allsl-iin'derin, vielH» Französin ist. Streng a.ten die El^einünner und Väter über die Frauen und cs wird kaum die Zeit kommen, loo der Bubikopf aucki in Spanien Einzug hält, weil eben die Spanierinnen zu stelz auf ihren der licken Haarschnluck sind... beziehungeu zu den anderen Drüsen mit innerer Sekretion steht. Versuche mit Tieren, dercen man einen Teil der Drüse entfernt hat, zeigen schon Ausfallserscheinungvn. Neben dem gedunseiten Aussehen treten insbcsondett die für die Rachitis typifckwn Verbiegungen der Kltochen auf, Erkrankungen der Schilddrüse gehen gleichfalls mit einer Vergrößern,»g der Briesel einher, so daß na»nhafte Acrzte die Bas^>omsche (Glotzaugen-) Krankheit nicht allein mit Störunge»» in der Schiiddrüse. sondern m»ch mit solchen der Briesel in Beziehung brirrgen. Die geräuschvolle, röche.nde Atmung mancher Kinder im »rachen Zustand, die bestätckrig an Neigung zu Katarrhen leide»», dürfte auf Druckerscheümngen von seitrn der vergrößerten Drüse beruhen. Tatsächlich haben einzelne operativ behandelte Fälle durch den günstigen Ausgang die Armahme einer vergrößerten Drüse bestätigt. Die Kenntnisse Über die Bedeutung der Briesel find nock) sehr gering, immerhin haben die Aerzte langsam aus dieses Organ ihre Aufmerksamkeit zu lenken begonnen. So ist künftiger Forschung die restlose Aufklärung Vorbehalten. AeritllAer Fragelasten. R. D. B. Die,es ^^lücheljh-mptom hängt meist mir elnec G^iwäche des Bandapp-rrates im Knöchelgelerüe zusammen. Hohe Absätze uqruriachen bisweilen ein häufiges Umknicken oeo Fußes, dagegen sind niedere Absätze und feste Umschnürung der Knää-elgegend iGuiNlnifatsche). manne Fußbäder und Ma sa''' >""v «cklen. T. F. Was die Harnanalyse betrifft, so dürste eine Ber»nehrnna der Harnsäure vorlieger». Ihre rh'uma-.ßhen Beschwerden dürste» lamit zuäinmeEnäen. Wsnlg FleiMH. »»»ehr Ge»nüse- und O^str»a > ung. Gaileiner K»»r. — Morahl. A»ts der Entfernung läßt sich schwer beurteilen, ob die Behandlung rsck.tig ist. Ra iosNerin i/t gut. ES gibt aber auh viele andere HeUmechoden, be'onder« in Fo,n vvn Injektionen, ferner Bck eku.en und viel Ruhe. ^a dt. Tie.er Zustarrd hängt mit der Lalllidät der Hautgesäge zusammen, die jick) bet nervösen Mensären finden.