Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2849 (2.2.1927)
- Date
- 1927-02-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite ■ & FOrwar Wien, Mittwoch •i ■ m **» 2L Solcherlei für Nachtvorstellung eingerichtetes, ge* /p rochen es Kino hielt Ä-ie Msncher in laulicher Spannung, mie sie eben nach dem Abmtdbrot geboten erscheint. Das Ehepaar P e p p l e r, Hanne D o r i a n, Therese B e l I a n und Margarete Hopf waren bemüht, die Stimmung zu erhalten. Es gab viel Beifall. S. S. Lolkroper. Eine „Lose a" - Aufführung, in welcher wcdec Tosco ..orjL> Cavaradoffi dem Bolksopernensemble angehörten. Rosa Merker als Tose« brachte nicht immer das nötige Temperament und die erforderliche dramatische Schlagkraft auf, wiegen Herr Anja Mann als Cavaradoffi an Losgehertum nichts zu wünschen übrig ließ. Die große Stimme des kleinen Mannes strömte voll in das Haüs, namentlichin der schmetternden Höhe, die Mittellage klang mitunter matter, ja im PiaNo lief sie förmlich leer. Immerhin besitzt Mann schönes Rohmaterial, welches weiterer Veredelung fähig ist und ihrer dringend bedarf, wenn sich nicht die Stimme infolge Raubbaues vorzeitig abnützen soll. Der Dritte im Bunde des Operndreiecks war Herr Hellgren, als Scarpio ein sanfter, bedächtiger Wüterich Kapellmeister W o l f s t h a l führte das Orchester ohne sonderliche Energie durch die Blutrünstigkeiten >er Puccinischen Folterkammer. flb. Aus den Theatern. Bürgt heater. Morgen, haW 8 Uhr. zum evftemnal ^.Diktator" von Jules Romains, deutsch von Hans Feist. Akade m ie thea t e r. Morgen, halb 8 Uhr. ,/stiesinant a". Op e:r n thca : e r. Morgen. 7 Uhr, gelangen die Ballette ..C o p p c l La" uns .-schlago'ber s" zur Aufführung. Dirrgerrt Drl Richard S t r a u tz. .Deutsches Do lk Z>rh e a t e r. Freitag, g^t neueinstudiert Georg Kaisers .Lolportage^ in Szene. Sonntag, halb 4 Uhr nachm„ „De.r Feld Herrnhügel". Ka m m e r sp i e le. Mitte Februar findet ein kurges Gastspiel der Marionettentruppc vom Piccoli-Theater in Rom iWü. Modernes Theater. Freitag Erstaufführung. des »reialtigen Schwankes „Hotel zur linken Hand" van Avsene DLartigny. Theater an der Wien. Freitag Premiere -der OÄar Straus»schen--Qpcrette „Die Königin". Für Purim - Aufführungen empfehlen wir HAMANS FLUCHT von SAMMY GRONEMANN Ein entzückender, kleiner Purfmscherz ln 5 Szenen Ein Märchenspiel,' voll launiger Einfälle, lustiger Verse und wirbelnder Situationen PREIS 1 SCHILLING Buchhandlung R. LÖWIT WIEN, L ROTENTURMSTR. 22 (Sine jüdffche Revue. In; jüdischen Künstlerkalarett (2. Bez., Pvaterstraße 60), wird das jetzt vielgepflegte Genre, der Revue nunmehr auch in jiddischer Sprache zur Geltung kommen. Ab Donnerstag, den 3. Februar, gelangt dort täglich um 8 Uhr abends unter dem Titel „Bon Zu che stow,, bis nach Amerika" sine Revue, in 20 Bildern von L. Weisels zur Darstellung, in der 40 Darsteller, darunter» die Tanztruppe Eljazarow uud die Sambatjongirls Mitwirken. - Verein für neue Musik. Freitag, den 4. Februarhalb 8 Uhr abends, im Kammersaal des Musikvereines, 6. Kammermusikabend des Vereines für neue Musik mit Werken dort Bartel, Jarnach, Strawinskh (Erstaufführung^ Szhmanowskh. Ausmhrende: Marguerite Morgan, Paris (Klavier). Olga Novakovic (Klavier), Stefan Frenkel, Berlin iBioline). Karten an der Musikvereins- und Abendkaffa. Max- Prägers, jüdischer Schwankaüend. Biele unserer Leser und Freunde sind Dr. Prägers Vorlesungen aus der. jüdische» Schwankllteratur von wiederholten Mitwirkungen bei verschiedenen, zionistischen .Sektionsveranstaltungen bekannt.. .Der jüdische-Schwankabend am Sonntag, den 6. Februar, bringt in eiye.m umfaflenden Programm alle Gebiete des jüdischen VolMumors. zur Darstellung. Wir sind überzeugt, daß. Ke unsere Leser, und Freunde dieser Veranstaltung - beres Interesse entgegenbringen und . haben deshalb bei der - veranstaltenden Konzertdirektion Richard Lanhi 100 Karten gesichert. di« wir an unsere Abonnenten gegen einen Regiebeitrag von I.— Schilling an der Kassa der „Wiener Morgenzeitung" abgeben. Abonnementquittung ist vorzuweisen. Emil Bernhards Dramen. Aus Berlin wird uns berichtet: Das'neue Drama „Das reißende Lamm" von Emil B e r n h a r ö. dessen Urauf-Dhrung kürzlich an -vier Bühnen gleichzeitig stattfaiw (Magdeburg, Halle, Breslau urch Bonn) wurde neuerdings vom Deutschen Schauspielhaus - in Hamburg angenommen. Des Autors erstes Drama .»Die Jagd Gottes" wird bei Reinhardt als eine der nächsten Ausführungen eines deutschen Theaters in Berlin herauskomme«. Die internationale Pianistenkonkurrenz in Warschau. Aus Warschau wird gemeldet: Die Sonntag abgeschloffene . internÄionche Pianist«nkonfereng. dt« aus Anlaß der Ehopin» ,Feier abgahalten worden war. ergab folgendes Resultat: Erster Preis.und Preis des Präsidenten der Republik: Leon Obo r i n (Rußland): Preis des Untsrrich'iSmimsterimnS: Leopold Szpinalsrr (Polen); Preis der Stadt Warschau: Ross EtN j,; (Polen);• Preis der Hochschule - kür Rusilkzw Ehre» Chopins:- Gregor G r n s b il r g (Rußland); polnischer Radio-Preis:, Heinrich Sztompka iPolen). Eine Anzahl von Teilnehmern erhielten Ehrendiplovi«. SuserMche Räuber. Bor einem Schwurgericht imber Vorsitz des HSfrates GanzövM begann gestern ein. Prozeß gegen fünf junge Burschen aus PerchtoWsdorf, die teiSweise wegen des Verbrechens des Raubes, der Erpressung und des Diebstahls, der Mitschuld am DiebstW und der Unzucht wider die Natur anxMagt sind.- ES sind dies der Chauffeur Adolf H a naee k, der Maurer Georg H a s l i n g e r, der Mechvniiker Karl Klar, der Maschinenbauer Rodert Mayer und der Mechanikergchilfe Josef Narodetz. Im Juni v. I. versuchten die vier Erstgenannten, aüf dem Linzer Bckhlchof die in der dortigen Wechselstube angcstellte Beamtin L e h n e r mit vorg-ehaltenem RevMer öinguschüchtern, um die Kasse zu berauben, in der sich etwa 60lX) Schilling befanden. Die Beamtin drückte aber unbemerkt auf ein Notsignal, wodurch der Bahnstofportier alarmiert wurde und die Burschen öerscheuchte. Auch sonst werden der Räuberbande verschiedene Delikte zur Last gelegt. So haben die Burschen in Radaun einen Daimler- Wagen gestohlen, den fie aber infolge eines Motordefektes aus offettem Felde stehen lassen mußten. Einen anderen RauLliibevfall versuchten die Angeklagten in der Nähe von Salzburg. Klar mietete das Lohnauto des Chauffeurs Tuchler,., in dem die ganze Bande Platz nahm. Aus der Landstraße überfielen fie den Chauffeur, fesselten ihn und Kvangen ihn mit vorgehaltenem Revolver, sie kostenlos bis nach.Linz zu befördern. Tuchler ließ sich durch die Drohungen der Burschen einschüchtern und erstattete keine Anzeige. Die Gerichtsärzte eMärten alle Angeklagten, die teilweise geständig sind, für"z u r e ch n u n g sfä h ig und führen die Verbrechen auf vernachlässigte E rz i ehu n g znvück. Die BerihgnÄl>ung wird heute zu. Ende gafühvt. Bor Mer «euerliKe« kmWguag der öfter« reichlichen BaolMe. Die vor kurzem vorgenommene Ermäßigung - des- Zinsfußes der DesterveiMchen Nationalbank von' 7 auf P r oz e n t ihat sich als « ich t a usreichend erwiesen. Der Einfluß der Nationalbank auf dem. Geldmarkt ist. nach wie: vor gering, was auch , in den . letzten Ausweisen im Srrcken .des WechselportefeutlleS .. zum Ausdrucke'- kommt: PrivateS Geld ist heute um Prozent, auch nm üX Prozent erhältlich. ' Die allgemeine Gelbflüssigkeit dauert an und abgesehen von Englanh, wo. die politischen Ereigniffe .im fernen Osten trotz dergroßen Gtzldflüffigkeit die Bank von England "zur Reserve nötigen, macht sich überall weiterhin die Tendenz auf Verbilligung der ossi.zielleu Zinssätze geltend. So wird, wie aus Prag berichtet wird, voraussichtlich schon in den nächsten Da^eü,. die tschechoslowakische Nationalbank den D-iSkont herabsetzen und - auch aus Budapest kommen ähnliche'Meldungen. Me tzun aus informierter Quelle verlautet, erwägt non-' mehr di« Oesterreichische. Nationalbank berellA in den nächsten Tagen eine n e u e r l i ch e He rab s e tzu n g des Zinsfußes aus sechs Proz«nt vorzunehmen. Dazu wird sie unter, anderem durch die geringen Ansprüche, die am letzten Ultimo an sie gestellt werden, veranlaßt. Me Generalratssitzung, welche über die neuerliche ZinSsußherabsetzung entscheiden^ soll, dürfte spätestens Freitag stattfiüden. Sie Srwekbuog der LoionbmkMen dmch die Boöeoteeütauftalt. Uebcrprüfung durch ei« parllmrerftarischeS Komitee. Da dem Finänzausschuß des. Nationalrates die Mitteilungen, die von Fümnzminister Doktox Kienböck über. dey Ankauf der Aktienmehrheit der Unionbank an die Bodenkr»ditanstalt gemacht wurden, zu dürftig schienen, würde bekanntlich beschlossen, ein fünfgliedriges Komitee einzusetzpn, dem die Abg. Dr. Bauer, .Dr/Danneberg, Dr. Hampel, Pr. ydehnal uiü> Heinl angehöven; dieses Komitee hatte die Ausgabe, alle über den Verkauf des Boselschen Aktienpakets getroffmen Mrnachungen zu überprüfen. Ursprünglich wollte man mit der Angelegenheit einen parlamentarischen .Unterausschuß befassen. Da aber der Finanzmmister vermeiden wollte, daß sich aus den: Unterausschuß, wieder ein Untersuchungsausschuß a la Zentralbank- und Postsparkassenausschuß ent-- wickle, dessen Veröffentlichung etwa Anlaß zu unliebsamen Erörterungen hätte geben können, zog er die Einsetzung eines kleinen Kochivees, vor. . ,- Dieses Kvmijee trat gestern im Parlament zusammen. Finanzminister Dr. K i e n b ö ck und Präsident Dr. R e isch, der als interimistischer -Leiher des Postsparkassenmntes dirn Verkauf dev Unionbankaktfeni die bei der Postsparkasse verpfändet waren, cki' ditz' Ptzdch-redN'nstLlt 'dürchgeslihrt.. hatte, legten d« auf die Transaktion bezüglichen Akten, Dok um e»n t e und Brr trägH vyr.prrd gaben die von de» Acht Monate Kerker für «inen WntanSvmch MS der Schlossergchttfe. Georg Kie lho fer seiner früheren Lebensgesöhrtin der OofthSMerin Eva Raab, a«. L D^ember einen Deftrch abstattete, Mug sie Ihm die Tür vor der Nase zu. Zn seiner Wut schrie Kienwferr „Du Kanaille, wen« ich hinein komm, schneid' Ich dir die Gurgel ab!" Die Raab befestigte am Fensterkreuz einen Strick und kletterte gewandt in den Hof hinunter. Gleich daraus stürmte der ergrimmte Mann in das Zimmer und schlug alles kurz und klein. Naä) einiger Zeit erschien Sicherheitstvache. Kiel- Hofer öffnete nicht, sonder« drohte auf die Straße zu springen. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert, die allegegen einen etwaigen Todesspmug KieHofers vorreWe. Hierauf drangen Wachleute in die Wohnung ein. Sie fanden Skiekhofer aus mehreren Wunden blutend vor, denn er hatte sich inzwlstlien die Pulsader« geöffnet. Gestern wurde der inzwischen hergestellte Kielhofer vor einem SchÜffensenat unter Vorsitz des Hofrates Gold stein wegen boshafter Sachbeschädigung. gesAhrlicher Drohung und verbotener RüLkohr zn acht Monaten schweren Kerk er» verurteilt. \ Rtntelea und Kipper. Bor dem Grazer Bezirksgericht in Straffachen wurde gestern eine EhrenbeleidiguugSklage dos Ministers a. D. Dr. Rintelen gegen den Herausgeber Und Redakteur des radanantifemittscheu „Michel" und des Blattes „Der Freie" Hans Kipper verhandelt. Kipper hatte am 8. Dezember v. Z. in St. Stefan bei Stainz auf den Zwlßchenruf einer VersanrmlungSteilnehmerin» daß Doktor Rintelen inDerlinHäuserbeNtze, erklärt: „Ja, Rintelen hat in Berlin Häuser. Ich yave dies aibch tmi ' „Freien" geschrieben. ES wurde mir nichts entgegnet, also ist es wahr. Wo hat er das Geld horgemnmnon? Rur von den Steuergeldern kann er es haben." Kipper bestritt diese« Wortlaut und erklärte auf diesen Zwischenruf nur geantwortet zu haben: „Mir hat man gesagt, daß RiNteien in Berlin Häuser hat. Ich weiß es nicht. Ich habe in meiner Zeitung an Rintelen die Anfrage gestellt, ob es wahr sei. Dr. Rintelen hat merkwürdigerweise darauf nicht geantwortet. Jcl) kann eS nicht glaube», daß Rintelen fein Vermögen ins Ausland verschoben hat. aber wenn es wahr wäre, wäre es auch ein Beispiel dafür, wie unser« Volksvertreter chr Schäfchen ins Trockene bringen. Cr fei der Wahrheit der gegen Rintelen erhbhenen Anschuldigung noch nicht nckchgegangen und werde sich um den Sachverhalt erst erkundigen, worauf er dann seine Beweisanträge.. stellen werde. — Der Vorsitzende bemerkte, daß er eine.Verschleppung des WrenbeleidigungSversahrens nicht zulasstn werde, und das; der Angeklakgte in der nächsten Verhandlung, die nach Einvernahme weiterer Zeugen heim Bezirksgeirichit Stainz über den Wortlaut der inkriminierten Aeußerung stattfinden wird, feinen Beweisantrag zu ttt-llen haben werde. Komiteemitgliedern verlangten EriäuttzruntzM, Eine ani i he Verlautbarung des Er^ebms.es b«r llecherprüsung unterhli-S, da das Finanzministerium, «ine BeröffenEckmng nicht ftp. angezeigt HÄt mrd die dem Komitee gemachten llnt?.r7»rntungen für vertraulich mrsieht. Poinkare, ftnavzielles öanienmgsprog.aA«. KonsolidkcrungSanleihen. ' „Echo de Paris" gibt eine Uebersicht. über die weiteren Pläne Poipeares. Die Periode der Bprstabilisi t« rung des Francs d^rde — so führt das Blatt aus noch sehr lange dauern. Die von den Sachvevständigen geforderte Ratifizierung d e r Schuld e nabkommen sei derzeit nicht mehr nochrerÜ»iL'well die Bereinigten Staaten nicht mchr die sofortige Rattfizerung verlangen. Die Rückzahlungen an die B.aick vpn Fraick'- reich durch die französische Regierung wüxden fortgesetzt. - Poincare verfolgt — so wird weiter dargelegt — eine Geldpolitikdie dahin führen solle, wohlfeile Kredite zu ermöglichen, die das französische Kapital vermtlaffen, sich l q n g f r i st i g e ü A n l e i h e n zuzusvenden.Die Industrien und Transpoctunternehmen können wieder Obligationen ausgeben, wodurch der Stturtskredst gehoben werden würde, so daß. es dann möglich srin werde, auf breiter Basis im Lande Konsolidi erungS- .anleihen aufzulegen. Mo diese Vorbereitungen für die endgültige Stabilisierung würden aber noch lange Zeit in. Anspruch nehmen. Sie WSHruugco im Rahyt Me«. Ein Vorschlag auf Schaffung einer Müirzuuwn. zwäsche» PÄästiaa, Syrien und Aegypten. ' Während die Länder im Nahen Osten, beziehungsweise ihre Mandatare England und Fxanlrelch, eben, darangehen» eigene. Währungen «inzvrichten, kommt, was einigerutqhsn beachtenswert ist. von arabischer Seite - jetzt «in Vorschlag gegenseitiger Axt. In dem Organ ,^iqssa" erörtert der arabisch» MrtschaftSPublüist Achmed A4mi die WSHrungSfragen der Länder im Nähen Osten und legt dabei kfär, Ärtz die bestehenden Währungsunterschiede die tommerzielle Entwicklung und gegenseitig« Annäherung erschweren. Palästtna und Syrien ständen eben davor, "neue Währungen einzuführen, ein Ereignis, das den Handel in den Ländern des neuen Ostens schädlgen rverde. Das Beste wäre, nach der Ansicht des BersafferS, die neue Währung auf Gold bas iS zu stellen, deren Preis tu der ganzen Welt . gleich ist. Eine Münzunlon im nahcn Osten auf Goldbasis würde die Zollzahlungen erleichtrrn'und ebenso den Austausch der Waren zwischen diesen Ländern fördern. "Als Münzeinheit wäre das äa y p t ische Pfü nd und feine Teileinheiten zu nehmen. Der Versaffer schlägt einen MciuungS. austausch über die Frage vor.? «ln eoifflitct »mwiiMwull M DolSftiai. London, 1. Feber. Herr F. Goodenough erüäpte A .seinem an die Bare!ayS«Bar.g Ltd. erstatteten tzahreS- ' bericht, daß nur eine verstärkte Eimvanderpng di- Wirtschaft Palästirias auf eim höhere Stufe bringen, könne. Es herrsche ' gmemvärtlg in Palästina eine wirtschaftliche Depression, nicht immer ist das Kapital in produktive Kanäle.geleitet worden. Es wird jetzt ei» Finanzausschuß gebildet, dem Re« treter der Barelays-Bank Ltd. angehore«.