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Wiener Morgenzeitung · 1927-02-02 · Heft 2849 (2.2.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2849 (2.2.1927)
Date
1927-02-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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'Zeite 2 Wien, Mittwoch L. Fsbrnar 190? Nr. 9849 Sie Frage der getvllb Agenctz. R, «eltzriq »« ,m Septttiertcn SMk «rtnoauin. An der 3. Konferenz der tschcchoflorvakischen Keren-HajesioS-Zeichner, die am Sonntag, den M. d. M. in Prag stattfand, hat auch Sejm-- deputierter Jzchak G r ü n b a u m tcilgenom - men. Er sprach nur Sonntag vormittags in einem Massenmeeting nach Cot. Wedgwood, nacknnittaes anssiihruch während der Konferenz stlbst und a end? leim Fesilanle t.Ab e.rdneter Grünbaum hatte die Freundlichkeit, einem unserer Prager Mitarbeiter in einer längere» Unterredung Auskunft über seine Stellung zu der ZeioLsh Agency-Frage zu geben: „Die Nachrichten von den Verhandlungen nnd Abmachungen sind sehr lückenhaft und man kann sich keine genaue Vorstellung davon bilden, was in Amerika geschehen ist. Will man auf Grund des tvahrscheinlich inspirierten Artikels in den, amerikanischen „T v g" urteil len oder den Aufsatz des Redakteurs M. M y e r & im „Jewish Times" als Maßstab nehmen, so muß man zuder Ucberreugung gelangen, daß die Stimnnmg unserer Führer mit Professor Meizjmann, an dw S i'e, zi'mlich gedrückt ist, und daß sie sich durchaus nicht ails Sieger fühlen. M. Myers spricht auf Grund des Briefwechsels Veizmann-Marshall, den wir nicht genau kennen und den er wahrscheinlich vor Augen hatte, einfach von einer Niederlage. , Im Jerusalemer „Doar Hajom" wurden Bedingungen eines Vertrages zwischen B ran der s- Marsh all und Weizmann veröffentlicht, die, wenn sie richtig sind, zu einer vollständigen Lstuidation der zionistischen Organisation führen müssen. Ich glaube, daß in. den drei« testen Kreisen der zionistischen Organisation eine Mißstimmung herrscht. Insbesondere kann man nicht verstehen, daß eine Jewish Agency mit Leuten gebildet werden konnte.. die unterstreichen, daß Palästina jüt sie keine Priorität k^abe. Wie kann man solchen Personen die Hälfte der Verantwortung für den Aufbau des nationalen Heimes anvertrauen? Der Zusammenhang zwischen der Sachverständigen-Kommission und der Erweiterung der Jewish Agency ganz unklar und noch mehr wurde die Sache durch die; Meldung verwickelt, der Kongreß solle des Gutachtens der Sachverstandigen-Kommis'ion nr'.cn berfchobeh werden. Wäre dem so, dann glaube ich, daß die zionistische Sache absolut nichts gewinnen könnte, daß sich vielmehrdiese Krise in der O rganisation sehr vertiefen und verschärfen müßte."' A. Brown Wer dar Abkommen. Ne-w f)urf, 30. Jänner. (I. T. Ä.) Herr Dcwid- A. Brown, der Präsident der United JcwHh Campaign des Joint Distribution Committee,- drückte in einem Schreiben an Louis Marshall-seine- Zufriedenheit mit dem Mischen.Dr.. Meizmaün und Louis Ma'rHall geschlossenen Abkommen üus. Durch dem Briefwechsel Zwischen W?iMann und Marshall, schreibt Brown, sei ' die unglücklich? Kontroverse zwischen Joint und der Zionistischen Organisation^ die beiden Teilen viel geschadet hat, tatsächlich beendet. Die Führer der United Jsryish Ca-urpaign, die die Angriffe seitens der Zionistischen Organisation schmerzlich empfunden haben, seien - nun durch die freimütige Erklärung. D r. SS? i 3 in o n n % v o l l k o m m e n v e r s ö h n t. . „Ich freue mich," setzt Brown fort, „daß Weizmann aus mein Gespräch Mit ihm, das in Paris stattfand, chi-nweisi,, in dessen Verlauf wir beide uns über die Bedürfnisse Palästinas und. die Notwendigkeiten für ' unsere notleidenden Brüder" ht Europa einig geworden waren.. Diejenigen, die j-den Juden Mehnen, der mit ihrer Denkungsart nicht ivberei-ttstimmt, sollten sich an Dr. Weizmänn ein Beispiel nehmen, der den Mut hat, die. Zionisten aufzufordern, auch.mit den Nichdzionisten, bip,biv. Priorität PalästiNas nicht anerkennen, zusammenzuarbeiten." Brown schließt mit dem Ausdruck der Hoffnung,' daßderFriede unter der Judenschaft Amerikas nie wieder gestört werden wird. Elve Kuvdgeduvg ver -oHMen zlonWchen Srekutive. Warschau, 1. Februar..(I. T. A.) Aus Anlaß des zwischen Dr. Weizmann und Louis. Marshall in Newyork Unterzeichneten Abkommens, betreffend die Neubildung der Jewish Agency, erließ das Exekutivkomitee der polnischen zionistischen Organisation eine. Kundgebung, in der gesagt wirtz: Dieses Abkommen ist von größter Wichtigkeit für die Sache des Zionismus, da es die amerikan ischen I u-/ den in der Arbeit für den Aufbau Palästinas geeinigt hat. Es ist Wicht der polnischen Zionisten, angesichts Mser Tatsache, ihre Arbeit für Palästina zu verdoppeln. -Das Exekutivkomitee hat an Dr. Weizmann ei» Telegramm gerichtet, in welchem sie ihn zu d«N Abschluß, des-Abkommens beglückwünscht. Jim Waea" Wer dar A-kamvtea. Das Ncwyor^er zioui,zi,che Organ „The New Judaea"' bespricht am 21. Jänner das Wcizmann-Marshall-Abkommen und führt u. a. aus: „Natürlich kann die Erweiterung der Jewish Agench »roch nicht als vollendete Tatsache ange,ehe» weichen. Aver das Abkommen über die sofortige Etnietzuna. »er Kommission wird von der zionistischen Oessentlichkeit als ein positiver Schritt zur baldigen Ausführung des vom tzten Kongreß beschlossenen Erweiterungsplaneö begrüßt - erden. <8* sind noch viele Schritte^ nötig, bevor die ercitertc Jewish Agency fertig dastehen wird. Aber Näch rzielung eines Einverständnisses mit dem wichtigsten weig der zukünftigen Ageney... ist dis Hoffnung berechnt, daß-die Entwicklung am ihrem Höhepunkt angelangt Die Bereitwilligkeit der MauckM-GruPpe zu vraktst er Mitarbeit und Teilüng d er f l N-n z st l se n B.e ra t w o r t l i ch k e t t für den Aufbau des lüdifhen NattoulheimeS hat endlich sehr greifbare. Forme» ange-' i ,«omM»." ' Das Wahlsystem, die jüdischen Bottsmatte» und die großen Parteien. Don I. Hellenbetg. Ei ne größere Enttäuschung, als wir mit bem Proport iouaI -Wa hl recht nach dem hc rrs-ckenden Listeysystem erleben, ist für die moderne Demokratie' auf politischem Gebiete nicht so leicht möglich. UrGrünglich -als Schütz der Minoritäten gedacht, um auch den sozialen, nationalen oder kulturellen Mim derheitrn, den kleineren Sonde rgruppen eine entsprechende Vertretung in den Ssifentlichen Körperschaften zu sichern, ist das Preportionnl-Wa-Hlrecht in den .Händen unserer herrsckeri'den Parteien ms gerade Gegenteil seiner eigentlichen Bestimmung verkehrt worden: in ein System zum Schutz der großen Parteien vor dem Verlust auch nur einer eingigen ReWimenr, die irgendwo im Staate für sie abgegehsn worden ist. Die kleineren Parteien kommen erst dann in Betracht, wenn sie in einern Niesenrixi'hlkrels — dessen Zusammenstellung ein Kapitel für sich ist —- grgen die erdrückende Ncbkrmacht der großen Parteien sich durchgcftcht haben. Dann haben sie sich eben gleichfalls als groß erwiesen'und teilen das PtivMstium der Großen. Die kleinen Parteien. die das nicht vermochten, vielleicht w gen der eigenartigen ZufammenstellU'ytz.'.-er WähLreise' nicht vermochten, gehen leer i a u s. lieber ihre Zehn tausende von Anhängern wird einfach zur Tagesordnung übergegangen.'Die acht-chjs neuntausend Stimmen "in einem einstigen Wiener Bezirk, die beisprelLweife eine dieser „kleinsten" Parteien trotz der so verschleierten Waylaussichten auf ihre Liste vereinigt hatte, fallen glatt unter den Tisch. Ihnen werden die vielen Lausende . ResüsLim-men", .di« für die Pärt<i in den anderen Wahlkreisen abgegeben wurden, nicht zug:rechnet. Sie könnten ja dadurch; Uberso wie die - Wähler der großen Parteien, ein Mandat erreichen, die von ihnen grführten Schichten würden ja, wie and:r« DoKschichten auch, zu einer politischen Vertretung Klangen. Und Las war zu verhindern.- . : ,, . - Denn -ein R»:cht auf Mandate, Lump, - .Haben.nur ■['[ Die bereits MäNdLLe.habeN. Pro^rtwpal-HM^M^'FUMWn^?7W,.>iMs^./.zujn; arDäWr' wö'rUr - isi.- Uud. maMMMLMchW«'-'UÄtn^:. .dleftS wissen nM ,• MM MchM rHMtze .hl ehe s - zu r - Ä nwewdun'g gelangen, öh ^'7M od'er^attgsrnSnischr Rechtsbegrchss' im Talmudischen'^Rccht-'MS.'-Mer 'fedsWlls wird hier als .stecht" eine JWsL-üt1oN-äN«Mnntv'dre dazu dient, dan politisch noch, mehr zu geben, das Wenigeick-,der /Hand der Armen dagegen völlig zu enlw:rtm; damit...der^ Miche^ absolut Allein-- h.'sitzer wird, zu dem all« anderen in ein Abhängigkeitsvechältnisgeraten, OÜ diese- Auffassung sich mit.dem allgemeinen Ncchtsbewußt^m heute, im Zeitalter, der Sozialpolitik, deckt, pb .sie öesonders in -hie. Gedankenwelt des SogialismuZ hineinpaßt^ m-oge. f^der. sich selbst' beantworten.- .... - . - - * - Die. jüdischen VoAsmasien,' als Minorität vom Hause aus nicht i-n der Lag«, gleich große Wählerschtichten aus die Beine zu bringen, wis die Angehörigen des Mistöritätsivolkes, - mußten als erste unter ' die Rädrr dieses WahWtems kommen. Das ist..durch die Wahlkr-elseinteilung noch bewußt verschärft worden. Haben, nüiu tiies« V-olksmassen vielleicht innerhalb der großen Parteien ^in^e Mögllchtkeit .' derpolitischen Vertretung? " . Wir haben inoinom früheren Artikel gelegentlich, dargetan, daß bei der Wahl nach Einzelwahl'kre.isen immerhin eine solche Möglichkeit, bis zu einem gewissen Grade, bestand. Sie hWnd« auch hei-m.Hroportional- Walhlrecht. aber nach einem anderen SysteM.' Vor allem auch.n ur unter einer 'sehr wesentliichen Doraussetzung: Die Partei — wir reden hier, selbstverständlich von der sogialdemokrati!schen, — müßte eM'ich einmal.ihre, negätive "Einstellung zum jüdischen Volke: äufgcben. Sie müßte das. Pr-ophszeien der.Zuikunst, daS sie jetzt in allen pövitischen Handlungen und Enungiationen unserem Volke gegenüber, genau sy-wie die Letalen des vorigen Jahrhunderts/ iw Nebenamt betreibt, sein .lassen. ES ist das wM eine harte. Zmnu'tung für dre Anhänger der „materialistischen GeschichtSaussassung", nicht.aber für die der marxisMen Geschichtsforschung, der soziologischen Mschichtsbetrachtung. Die moderne Sozialdemokratie hat die Vertreter des heutigen jüdischen Volkes genau so anzuerkennen,. wie düe des deutschen, unabhängig von der vermessenen Frage,, welchem' der beiden Völker »och ein .paar Jahvhunberte in der Ewigkeit mehr oder wenigrr brschieden sein mögen. Aber selbst weyn die österreichische Sozialdomokratie heute schon diesen Freimut' auftningen könnte, wenn sie in der Lage loäre, den durchaus mißverständlichen lokalen Opportunismus, wie den dazu gehörigen Jdeenkonsewatihmus in dieser Frage zu Merwinden — was könnte unter dem Witzen, alleinseligmachenden Mensysdem erreicht MrdM / ' /. . . . - VehmeN wir' einmal,' an, die soziäwempkra.tifche Partei würde die AnfMckp det Mischen' Vevötkerung, Jüdische Tischgesellschaft, Landstraße, Rente Mittwoch, den 2. Februar» halb 9 Uhr abds. im Souterrainlokal des <Daf£ Lovrain, spricht Her** Ufa Taube« über: JütUsClie Namen". , Gäste willkommen! , «earaw« i t„ , __ . , ..r——....-- auf «in« direkt« politisch« V^rtvetuttg anerkennen und dirsen Ansprüchen äuf $rcr eigendtt Kanbidalett-iste Rechnung tragm wollen. Und daß siel dabei nicht, wie bisher, jeden aufrechten Juden bloß wegen seines ©in* treten« für die jüdisch.' Renalssanör für ,/pusskl" erklärt, sondern Männer, und Frauen als jü'dische Vertreter kandidieren läßt/ zu denen auch die jüdischen Massen, die sich als Juden fühlen, volles Vertrauen in allen Dingen -7 nicht nur in geweükschasttichen — fasten konnten. Und daß diese Kandidaten'des Mischen VolkZteiles nickst bloß zürn Aufputz d. r Liste - ixg-en^vo ausgestellt werden, wo sie bestimmt durchkallen, sondern an einer, »sicheren Stelle", damit sie auch gewählt werden. Was würde das..alles stützen? Die Nicsemvahlkreise sind so zusammen-geskeA,,daß noch in jedem Wahlkreis die jüdisch? BevMerung iü ihrer Fiffernmäßigen Bedeutung gegenüber der anderen B.wchnerschaft tief herabgedrückt erscheint. U.ber den Erfolg o-der Mißerfolg der Wahlliste enlschi'idrt die Majorität. Die ,.jüdischen Vertreter" auf >dirssr Lifte würden gewählt, ci) die jüb'fchn Volksmasse mit achnen. zj!»fr'ieben oder unzusrieden kst, wenn die.Liist? nur bei,den AngHür-igen - ddst. MajoritätSvolkes Anklang findest. Sie fallen durchs wenn die-Oarst:'! ,,-rmt Rücksicht auf die Stimmung den bodensländsgen Majorität" -nicht inder Lago ist, ichnew diese sichere Stellung auf der Liste oinzuräumen: auch' -wenn die.Wische Bcvökk'rrüng -mit Wrer politischen Hältustg s-Hr zuf-rw5en war: Die Vsrtreter des MinoriMAPolkes würden als Parlamentarier nicht von dev jMisckien Wählerschast, sondern in allem und jc-dc.m van - der Partei abh'ängen, die in erster Linie mit dem MajoritMipM zu rechnen, hat.' - , . - ' ’ - Äist könnten,-diese Männer^- vor allem im Pärkü^ mentMrib dtzk - Pärstei sßLsti- Re"^MscheN 'Vö-M'Mafföw. grgenüder ihren anders orientierten ÄluHk-ollegen, sdie iM -Namen 'der' Majorität - sprechen, mit -Nachdnick ver«i .. treten^Harey^-.-sie. ich'-'F.aLte-^on«Me!nlmg^rsMM» - aus ilhre'' WäUer,-die nicht «M'knW 'stMsteMar-H'Nd^'chinsrWstsen?/Wnn'ken siegar, -wenn--es' i; Nm. M :i Plenmn'. Ms'-.wäte. noMststnge^WiM' Ketzerei 7^'gehsn -W -M^sörftübklWric Klübköllegen die. u Sache, iMeA MtMsHu .führen?'''^ . Das heutige WaMSem, das aus di-e EsttmEnda--' gung. der Minoritäten hinausläuist/ voDzieht^'dst/e se E tz t msti n d pg u ng^ n 0 chi 'gr ii Nd-! lch'er i w t“ h a l h dst r. g r o'tz e n P a tst e i e n. - - i Die! breiten Mischen. Masten, die jedes Unrecht., das.wir-, als Mmp.rität ..erleiden^ in. erster.Lini'ß. , a*f spüren bekommen, haben mehr wie jede andrre Volks-! schichte, an einer -.selihständigWpol-itischen Vertretung des, : jüdischen VolkSteisteA Jntp^ste, . . S i e z u s ch a f f e n, : a l l e n w i l l kür -I st ch a U. ß g e st e l \ t c n H i n d e r. n-is's^y"zHm^ Two tz, .stft r.ch're e ig e ne h-stii arge n dste p0 l it stsch e Ä U fg aSle. ' JM: Mdsivoow M de in Pms. 6!» Wett - Mülchtt- GMMreit. Aus Pr ag wirduns' berichtÄ: Colonel Josiah W e d g'w 0 0 d hat. in mehreren Reden Megenheit nommen, die Stellung Englands zu Palästina zu -be^ sprechen. In sein-.r am M -Jänner Meinem zionistischen MasstnmeLting-gehaltenen Rede flMe et fest, daß Palästina eine gemeinsame Angelegenhrit.. ^HnglwadS -and.L- 'der-Juden-fei,.daßer fEr Zionist wurde,MM allein deshalb, weil er ein Freund -der Juden.sei, Mhcrn u m. seinem Vater lande England.zu dienen. Von Bedeutung ist feiiic Feststellung, daß. der Keren H»Mod für Dinge -Geld aufbringen müsst, die eigentlich G a che der Negsterung ststen. Auch» sei Palästina als strw tegifcher Stützpunkt -durchaus alicht umvichUg. „Wenn wir.auch vielleicht"-, sagte Woogwood,. „nicht; imstande sein weEneine ZufluclMMte für all die zü schaffen, die aus der Hölle der Unterdrückung' uNd des Elends Mhrw möchtlmso'-ist dach auch'heute schon in Palästina Naym für eine Milli0n Iuden. Wenn diese Million Juden -nach Palästina gebrachtifc wenn sie dort leben und produzieren,- dann ist meiner Ansicht nach Englands - Aufgabe beendet. Dann sind die Vorbedingungen geschaffen, um eine west tere autonome Entwicklung zu sich-rn, die bann ausschließlich von der Pr-dukUons-rait des jüdischm Volkes abhängen wird. Aber d^r Kreis der' Möglich'.'eiteN ist auch dann keineswegs erschöpft. Einer kolonisierenden und mit Erfolg kolonisstrenden europäischen Nation setzt; man keine territorialen Grenzen. Da ist Transj'ordaNicn, ein Teil dB. allen Palästina; da ist Irak, das nach neuer Lkultur schreft, das einst im Altertum die Kornkammer d.-.r Welt war. Unser LLerk uürd' getaü sein, WMU' die Kolonisten in Sicherheit angesiedelt und demokratische VenvaltungSforMen -Angeführt sind/' "

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