Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2844 (28.1.1927)
- Date
- 1927-01-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Grits 8 Gien. Freitag Memer Msrsrrt-ettrmg 88. Jamrer 1927 9h. mt 9i( »MWeastfche SninllrliNtif. Wie die Zionistische Korrespondenz unter dem LS. Jänner <u# Jerrrsö^m mckdet, hat di« gionist-sche PaLastimi-^Futive die bEgfte Attiviernny der vom Keren Hajessab allimentrerten JnduistrieHank beschlossen. Die vorläusi'g vom Kerm Hajessod zu im>e - stierenden 10.060 Pfrnrd stehen bereits zur Disposition. Die nötigen weiteren 16.000 Pfu-nld werden baldigst erlvartet. Der gsschäftssLHrend« Direktor des Keren .HajeslcH, Dr. Arthur H a n t k e. wurde zumr MitMlied der Kormnifsi«m Mr Dorbereitmig der Jndnstriekkink ernannt. Ae etMrfifcttnlBHw in PMstina. Pros. Otto Werburg Über »me Möglichkeiten. In der letzten Rümmer der Zeitschrift »Palestlne n. Near Cast Economic Magazine", die als Spezialnummer über Obst¬ und Südfrüchte angelegt ist, äußert sich der Botaniker Professor Otto Marburg, der seit einigen Jahren praktische landwirtschaftliche Studien in Palästina betreibt, in einem Aufsatz über die Möglichkeiten der Kultur neuer Südfrüchtearten, die neben der unbestritten an erster Stelle verbleibenden Orange, große Aussichten hätten. So schreibt Prof. Marburg über die Banane, deren Kultur in letzter Zeit in Palästina Eingang gesunden hat: „Die Banane hat glänzerLe Aussichten für eine schnelle Entwicklung, da ihre Kultur den großen Borteil gewährt, den ersten Ertrag schon in zwei Jahren zu erhalten, und auch auf schweren Böden möglich ist. Man kann sicher sein, daß sich der Anbau von Bananen schnell entwickelt und Bananen ein wichtiger Exportartikel werden. Es gibt wohl noch viele Schwierigkeiten und Probleme zu überwinden, wie die Fragen der Varietäten, der Kulturmethoden usw.; wenn man jedoch die günstige Position Palästinagegenüber Süd- und Osteuropa betrachtet, darf man anuehmen, daß Absatzschwierigkeiten nur dann eintreten werden, wenn das palästinensische Erzeugnis schlechter ist als das amerikanische oder Las der Kanarischen Inseln, waS aber bis jetzt nicht der Fall ist. Auch an der Preisfrage wird ein Export nicht scheitern.* Bon anderen Kulturen empfiehlt Pros. Marburg noch besonders den Anbau von Walnüssen und den Anbau der sehr nahrhaften tropischen Gewächse Papaya und Avocado, abgesehen natürlich von Len alten einheimischen Fruchtgewächsen Palästinas. Diese Darlegungen Marburgs werden gut durch einen im selben Heft erschienenen Aufsatz von A. Granowsky und I. Waitz ergänzt, der über die Beziehungen des englischen Marktes zur Fruchtprodultion Palästinas spricht und daraus hinweist, daß Palästina innerhalb des British Empire eine große Zukunft als Fruchtproduk ti ons land hat. England allein hat beispielsweise im Jahre 1924 für 21,113.600 Südfrüchte «ingeführt, für die auch Palästina als Erzeugungsland!n Frage kommen könnte; der gegenwärtige Anteil Palästinas an der Orangeneinsuhr Englands ist zwar beträchtlich, bleibt aber mit 11,1 Prozent weit hinter dem Anteil Spaniens von 81,7 Prozent zurück und könnte ohne Schwierigkeiten leicht gesteigert werden. Eine Konkurrenz hat Palästina in dieser Beziehung überhaupt nur von Spanien und Kalifornien zu erwarten, die den englischen Markt zu gleicher Zeit wie Palästina beliefern. Die anderen Prodnktionsländer, wie Südafrika und Australien, importieren iu den Monaten, in denen Palästina keine Orangen liefert. AuS der Wiener Börsekammer. In der gestrigen Plenarsitzung der Wiener Börselammer wurde aus Antrag des No« lierungslomitees bei den nachstehenden Gejellschaften die Durchführung der Umstellung auf Grund des Gold- Lilanzgesetzes 'beschlossen: Britisch-Ungarische Bank, Jnnerstädtische Sparcassa, Manoschek A.-G., Korlsteinfabrik, Wiener Armaturen, Si. Egyder Eisen und Stahl, Brunner Brauerei,. Hotel Metropole. Für die Aktien der St. Egyder Eisen- und Stahl-Jndustriegesellschaft sowie der Brunner Brauerei-A.-G. beginnt die Umtauschfrist am ü. Februar l. I.; vom gleichen Lage an sind die Schttlingsaktien dieser Gesellschaften im Börsenverkehr lieferbar. Ferner wurde beschlossen, die Streichung d e r N o t i z für (3. Fortsetzung.) Das Erwachen. Novelle von David Pinfki. (Aus dem Jiddischen Überträgen von Theodor Zbocisti.) Die Augen hob er nicht auf von dem Buche und — er ha.te dach sonst so doller Leben die Worte gesagt! und immer neue Wunder in ihnen entdeckt und immer ncus Deutung hatte er geben können, daß der Vater und die Mutter und Hinde und Hirsche, der Me, vor Freude quollen (wenn sie auch nichts oder nur wenig davon verstanden). Er war nicht mit dem Herzen beim Hersagen der Hagadah. So wüst lvars ihm im Kopf. Er konnte nicht denken und sinnen. Nur eines fühlte er: daß Hinde ihm gegenüberfaß. Sie sah auf ihn und er nicht auf sie. Und ihm tvar, als jähe, er mit geschlossenen Augen und fühlte doch mit alle,, Fibern seiner Seele, daß es wunderlicht im Zimmer war. Und er hätte doch so gern die Augen öffnen mögen •. . Der Vater und die Mutter blickten ihn immer ivieder verwundert an. Ihn schmerzten diese Blicke und machten, ihn nur noch mehr verlegen. Und Hirsche, der Alte, wandte sich an ihn und^sagter „Wirst du uns heute denn gar keine Rede halten?" Und der Bater meinte noch, halb im Scherze „Wirklich! Wir haben den AegYPtern ihre Plagen schon aufgezählt und nun solltest du noch reden." Die Mutter antwortete statt seiner, ihn voll Beßorg-'.i; ansehend: „Bi.lelLt hat er für später "etwas l¥* vertag ckssSldNooespdlsodsn MsMuis, LelprtQ Soeben erscheint M siebenter, neubearbeiteter Auflage; METERS LEXIKON 12 HalblederbAnde Ober ,60000 Artikel auf 90000 Spalten Text, mm» 6000 Abbildungen und Karten Im Text, f Mt 800 x. T. farbige Bltdartafefn und Karten, Ober 200 rextbeiiagen Btt. /, U, Nu. V kosten Je 30 ftm.t Btt. Hl 33 Rm. BESTELLUNGEN NIMMT AN: BUCHHANDLUNG) R. LÖWIT WIEN «. NOTENTUftMS'raASSE SS mmumuuummumummmmumuuummummmumrnm die Aktien der M. L. Biedermann u. Eo. Baick.-A.-G., der „B i t a" Ftlmindustrie-A.-G., der „G e g" Bureauludustrie- A.--G. und der ^rakszawa* A.-G. für Tnchinduftrle, beim Bundesminlsterium für Finanzen zu beantragen. Feilbietungen. Beim Exekutionsgericht Wien, Zimmer 4, Zwangsversteigerung am 19. März, vormittags 10 Uhr: 1. der Liegenschaftshälfte des Hauses in der Magdalenenstmße 5; 2. der LiegenschaftShälste deS Hauses in der Magdalenenstraße Nr. 16. Schätzwert ad 1; 10.700 S., ad 2: 6000 S. Geringstes Gebot ad 1: 5350 S., ad 2: 3000 S. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über Dr. Alfred Taub, Rechtsanwalt, 1. Bez., Kävntnerrtng 12. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Anton Schretndorfer, Restaurateur, 7. Bez., Marihilferstraße 34, und Hans Dungl, Bäckermeister, v. Bez., Pichlergaffe 2. Ungarische Rationalbank. Der Ausweis der Ungarischen Ralionalbank vom 28. d. M, gibt gleichfalls Zeugnis für den in Ungarn eingelretencn Prozeß der Gcldflüssigkeit. Das We chselpo rtc feui He hat sich in der dritten Jännerwoche um 3 Millionen auf 186.1 Million Pengö vermindert. Gleichzeitig sind 12.2 Millionen auf Girokonto erlegt worden, so daß dieses nunmehr 281.8 Millionen Pengö beträgt. Der Notenumlauf hat sich um 22.2 auf 371.2 vermindert. Das Wechsekporlefeuille der Ungarischen Ratioimlbank ist. nahezu viermal so hoch als das der Oesterreichischen Rationalbank. w Eine 9inffin«w der Baeinun Oil in Pverau. Aus Okm üh, 87. d. M., wird telegraphiert: Die Bacuum Oil Company wird in nächster Zeit den Bau einer großen Raffinerie in P re rau beginnen. Der Komplex, wird aus 32 Fabrilsgcibäuden mit drei, 70 Meter hohen Rauchfangen bestehen. ES ist hiefür ein Betrag von 2 0 b rS3 (-Millionen t s ch. Kr. erforderlich. In der Raffinerie sollen 700 Arbeiter Beschäftigung finden. Die Staatsschulden Polens. Aus Warschau, 27. d. M., wird gemeldet: Rach einer.amtlichen Zusammenstellung über die staatlichen Schulden beträgt Die Schuld an die Beremigren Staaten 231,207.448 Dollar, die Schuld an Jrarckreich 1.048,247.860 französische Franken, an England 4,886.874 Pfund Sterling, an Italien 454,836500 Lire, an Holland 8,609.708 Gulden, an Norwegen 20,015.200 Kronen und 1,477.010 Pfund Sterling, an Dänemavk -123.550 Kronen, an Schweden 6.266.800 Kronen und an die Schweiz 88,660.— Schweiger Franken. Der polnische Anteil an d e n a l U ästerreichtsch ° ungarischen Schulden beträgt 66,618.779 Gulden und 22,104.662 Goldkronen. Die innere verzinsliche Schuld beträgt 9.348,620.204 polnische Mark. 120,580.564 Zloty, 43,002.440 Goldfranken und 4,382.515 Doll. Die unverzinsliche innere Schuld (Vorschüsse der Baick von Polen uni) Kredite an die BobkÄwirtschaftSlban?) herrägt 49,186.745 Zloty. Neuerliche Berhandlnugon zwecks Gründung des polnischen Naphthakarteys. Am 3. Februar findet in Warschau eine neuerliche Zusammenkunft der Vertreter des ehemaligen Naphthakartells statt, bei welcher der neuerliche Versuch unternommen werden wird, das Kartell, bas seit dem Ersten dieses Monares nicht mehr existiert, neu zu gründen. Postattommen zwischen Rumänien, Aegypten eie Palästina. Zwischen der rumänischen Regierung einerseits und der von AegyptE» und Palästina atttetfeilft ist ein Postab« kommen abgeschlossen worden, aus <8rund besten die Briefpost und eer Pak« teer kehr Mischen diesen Ländern direkt zu Meer auf den Schiffen der Rumänischen Staatlichen Marine durchaeführt werben. Da- Abkommen bezieht sich sowohl auf die strr Rumänien bestimmte Post, als auch auf den Postverkehr zwischen Polen, der TschechosloLvakei, Südslawien uw) Oesterreich einerseits und Palästina und AegMen anderseits. JnteruaEonaler Bmimw«llk<ngNetz in Patts. Im Opern» Hanfe in Kairo hat am 26. d. M. in Anwesenheit des Königs Fuad von Aegypten der internationale BaumwoMongreß begonnen. lieber 100 Delegierte aller Länder waren angemeldet, insbesondere auch solche aus Oesterreich und dem Deutschen Reiche; d,e größte Anzahl der Delegierten füllt auf England. Der Kongreß wird sich mit wichtigen Fragen, wie dem übermäßigen Feuchtigkeitsgehalte ei,^elner Sendungen, Beimischungen von Fremdkörper»^ welche die Maschinen beschA'iaett. mit dem EntMuffe der ägyptischen Regierung. die für Daumwollpflanzungen bestimmten PkaMagen wahrend der näcli-ten drei Kampagnen elnzuschränken sowie mit g^vissen finanziellen Operationen besoffen. wiener Wese. Nefestigt. Es lag gestem ein« Rekhs van güMiigen Momentes vor, denen g-eFenüiber d-re -U'rch d>ie Aufloguny der deutschen inneren Anleihe hervorgeruisene DerstimmimA weichen mutzte. Diese Mcrnente waren die Herabsetzung des EiE^ginsfutzes, die schon am Samstag in Kraft tritt, die ai.lha-ltende FMsigikeit des Geldmarktes, die. aus dem Austveis der Oesterreichischen Nabionalibank mit ihrer gewaltigen Verminderung des Mchse>lportefenilles auf das allerdeuWchste in die Erscheinung tritt, und der Beschluß des Vevwaltnnia(rates der deutschen ReichAbahngcsellschast, an die VerwirMchnng des Jnvestitionsiprogrammes zu schreien, wofü-r 65 Mllionen Mark Mr Aufträge an die Sokomotiv- und Wagganinduistvie ausgeworfen werden sollen. Die «Kontermine schritt gestern auf sümtlkichen Gebieten zu Deckungen, so. daß die Kuilisse mit durchtvegs gcdesserten Kursen eröffnete. Bei ruh'gom Geschäft hielt die freundliche Sbimttlmiy k»:s Knm Schlüsse m,, nur Waagner büßten von ihrer Anfangssieigerung 46 Groschen ein. Iw Schranlken war der Verkehr labhaft. Die tägS^ vorher stärke,- gedrückten Nation alldank u>nd De itfche r Magnesit I-atten namhafte Kurs-. Besserungen zu verzeichnest. Bevorzugt ivaren fern« Vhemische Was-, Papievinidustrie- und Montan-Papiere. Auf dem Anlage m a r k t waren Renten ge* schästSos und teilweise gedrückt, Ersenbahnoibliigationen zun,eist schwächer, Wiener Anleihen überwiegend höher, die zir.(e nt ragenden Schuldverschreibungen des BuN'des mit Arvsnahme der VölHepbundanileihe zmneist sehr fest, In, S t e l!l a g e n v e r k e h r Notierten Per Ultimo Fab r u a r : Oefd?rr. Kredit 3.25 bis 3.75, Staatsbahn 9 bis 10, Flvprne 8 bis 9, Salga 9 bis 1V; -ferner per ’ Ultimo M ä rz: Oostcrr. Kredit 4 bis 5, Staatsbahn 12 bis 14, Mpine 12 bis 14, Sal>go 13 bis 15. KassaFurse: Banüverein 11.95, Badenfre-it 2140,—, O.'sterr. Kredit 16.80, AngilcibaiÄ 7.75, Böhm. Es'kc»rnpte 74.50, Landerbank 15.20, UnioNbanck 6.60, VerkehrsbanE 3.60, Zi-vno 80.26, Ungar. Kredit 101.—f Niederösterr. Etzikompte 27.90, Nordbahn 1040.—, Staatsbahn 50.20, Pillsner Brau 536.—, Lembcrger Brau 9830,, ©totiffbe 2.45, Siemens 24.50, Min 40.70, Sallgo 68.50, ^vifailer 46.10, Alpine 47.—, Ungar. Hofherr 23.50, Schoeller Stahl 2.25, Svoda 155.—, Felsen 46.—, Kabel Draht 22.—, Krupp 30.60, Rirna 111.—, Waagner 11.56, Karpathen 10L0, Le ipN'iik-QnnLerhuryer 30(2.—, Eisenhahnleih 37.—, Semperit 20.15. Wiener ProduktzrnbStse. Am 2. Februar 1627 (ausgelassener Feierlag) findet regelmäßiger Börsenverkehr statt. SS Aber Hinde griff es uns Herz; und sie vergrub schamhaft ihr Gesicht in ihre Hagadah. Aber in ihr schne es laut vor Freude. Leibke verlor sich ganz rmd wurde rot. Ueber Mid über! Er rmtwortete: „Ich Hab heut nic^s gefunden, Pas ich sagen könnte; vielleicht später." Liber er ärgerte sich gleich über seine Worte. Es war ja Lüge, daß er nichts gesucht und nichts gesonnen oder gar vergessen, über eine neue Deutung nachzudenken, Und dann ärgerte er sich auch über Hinde! Ihn durchjagte so ein dumpfes Gefühl, daß er hätte Aufschreien mögen: „Wollt Ihr von mir etwas hören, dann schickt Hiride aus dem Zimmer." Aber er hütete sich, einen Blick auf sie zu werfen, nun gar in seinem Aevger. Demtz voll war er ihrer Schönheit und voll ihres Lichtes, wie sie glückstrahlend dasaß, beide Hände <mf den .Tisch gestützt, in der- Hagadah blätternd. Erst spater, als sie ausstand, unsj das Essen zu holen, blickte er auf ihren leerm Stuhl so lange, bis sie wieder kam. Die ganze Zeit während des Essens saß er wie iw! Traume. Der Wein machte ihn nicht nmnterer. Dass Essen erwärmte ihn nicht. Nur daß die Andern auf.ihn sahen, mit fo fragenden, unruhigen Blicken, das reizte ihn, und er kam nicht aus der Verlegenheit heraus. Dig Eltern und Hirsche, der Alte, unterhielten sich; er schvieg rmd hörte nicht zu. Und unruhiger wurden die Blicks seiner Mutter. „Was ist denn plötzlich mit dir geworden?" fraigle di« Gute. „Du bist doch sonst so.. so . . gewesen und bistz ptm Kqute ->., so ^. gchiz chrders." Aber Leibke runzelte die Stirn und sagte vepärgLrtr „Was denn so? Was du auch alles findest^ ' >; llnd Hmde, die die Teller in die Küche getragen hatte, hob ihre verschlnngeiien Hände in die Höhe uüibi preßte sie gegen die Brust. Am liebsten hätte sie sich auf die Knie geworfen und hinausgeschrinr: „Du Lticher, Lieber, Lit-ber!" Wer — sie legte das Gemüse auf d8ej Teller und sagte verzückt hin ganz leise; Lichstep Lechkele, mein Süßer, mein Liebling! '! —» *"“• ' “■«! Sie hatten gegessen Und das' Tischgebet tz'esagt Und wieder die Hagadah Vvrgenvmmcn. Der vierte Becher wurde gefüllt und der Becher des Pwphetm Elijah. Und Hinde ging hinmis, um die Tür für den Propheten Elijah M öffnen, der jetzt durch die jüdischen Häuser schritt, um beul Wehenrf der. Juden gegen di« Kölker «mszunehmen, dis nichts von ihrem Gotte wissen. > | { \! i Hinde kam von der Küche zurück Und blieb «in dev Tür zwischen dem Flur und denr Eßzinnner stehen, biH nian das Fkuchwort gegm die Unterdrücker gesagt hätte- Mit der Men Hand lehnte sie sich an die Tür, hie andere hatte sie in der Tasche dev weißen Schürze. Ein! glückseliges Lächeln koste um ihr« Lippen, hinter denen 1h« weißen Zähne hervvrlugten. llnd ihre Augen blickten ernster, tiefer, beschechener, weil der Prophet Elijah jetzt bt Meie - Stube uw und ihr großes Glück mitansah .! (Fortsetzung folgt.)