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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-26 · Heft 2842 (26.1.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2842 (26.1.1927)
Date
1927-01-26
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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LS.-.E W-WWWMM,^^'ck^ rmaama&Ai f *?\\} 5 Men, M-rrwock) Wien«* M»rM»zettßMs I yOIK»WIBT8CHAf T | Sit Srwerkmag der Uittonbaa! d«ch die Bosentrediiavstalt. Ein« Devotte Hx Finanzmlsfchntz. Der Fina^ausschuß des Nativnalrateö führte gestern. eine lange Debatte über den V e r k a u f d c t II a i s> tt* bankaktien an die. Boden kreditanstalt. $£i« sklndetllange Erörterung, and der man wenig Neues über die ganze Transaktion erfuhr, da sich der Finanzmlnister Dr. Kienböck sehr diplomatisch ausdrückte, endete mit der Einsetzung eines fünfgliedrigen Komitees, dem Abgeordnete aller Parteien angehören. Dir Regierung >mrde gleichzeitig ersucht, diese,» Komitee alle Verträge zwischen der Postsparkasse und der Bodenkreditanstalt über den 'Verkauf der Union-- bankaktien und alle damit zusammenhängenden Abmachungen vvrzulegen. Ursprünglich hatte Dr. Bauer beantragt, einen Unterausschuß mit der Uebervrüfung dieser Transaktion zu betrauen. Schließlich entschied man sich Über Ersuchen des Finanzministers für ein engeres Komitee, das natürlich nicht die Rechte eines Untersuchungsausschusses besitzt. Eine zweite Postspariassenaffäre, wie sie ctioa durch Verlautbarungen über die Verhandlungen eineS Unterausschusses Hütte entstehen können, wird dadurch jedenfalls vermieden. Der erste Redner, Dr. Bauer, fand das Austauschverhältnis von je drei Unroubankgegen eine Bodenereditaktie als keineswegs dem Kurse der beide» Aktien in dem Zeitpunkte entsprechend, in dem das Geschäft abge. schlossen wurde. Das ganze Geschäft sei taftt einer auffallend«;; Eile u*U> Heimlichkeit abgewlckelt worden. Man habe nichL das JnSlebentr-tm des Kuratoriums abgewartet, das im Postsparkassengesetz vorgesehen ist, sondern die Transaktion noch unter der provisorischen Leitung vorgenommen und sie dadurch der Kontrolle des Kuratoriums entzogen. Auch Präsident Reisch ers^ine der Oefsentlichkeit nicht als die berusenste Person zum Abschluß eines solchen Geschäftes, wie denn auch der Finanzminister die Berantwortriug nicht hätte ganz allein für dieses Geschäft mit der Bodenkreditanstalt übernehmen solle«, denn diese Bank habe eine ganze Menge von Geschäften und Fusionen durchgeführt, von denen man nur schwer annehmen kann, daß sie aus geschäftlichen Gründen erfolgt seien. Sie habe in allen Bundesländern, wo immer eine christlichsi^iale Bank in Verlegenheiten geraten ist, interveniert und eine Politik großer Und wertvoller Gefälligkeiten für die Chrrstlichsoziale» betriebe«. Finanzminister Dr. Kienb S S betonte, daß die Realisierung des Unionbankaktienpakets rasch geschehen mußte. Das weitaus günstigste Anbot, das vorlüg, war das der Bodenkreditanstalt. Es sei zwar auch mit orderen Gruppen ziemlich lange verhandelt worden. Alle Anbote, die aber von einer eingehe,rde« Prüfung des Status abhängig waren, hätten nur eine neuerliche Verzögerung verursacht und waren bAenklich, denn jede Verzögerung sei gefährlich gewesen. Das Anbot der Bodenkreditanstalt xvfit auch deshalb besonders günstig, weil der Bund an der Veräußerung getoisser Portefeuilleaktien der Unionbank beteiligt bleibt, zweitens, weil es gelungen ist, die außerordentlich drückende Schuld an das Comptoir d'Eseompte in der Höhe von 5.3 Millionen Dollar von einer zehnprozentigen auf eine siebenprozentige zu konvertieren. Das ist eine Zinsendisferenz von elf Milliarden. Tw. Danneberg suchte nachzuweifen, daß das Hin und Her der Verträge für die Postsparkasse viel nachteiliger ausgegüngcn sei als der ursprüngliche Ahrer-Bertrag, nach dem Bösel 3.6 Millionen Dollar der Postsparkasse schuldete. Basel bezifferte damals den Wert seiner Papiere auf 6.6 Millionen Dollar, das sind 465 Milliarden. Es wäre interessant, wenn der Finanzminister Mitteilen wollte, was diese Aktien heute wert sind, ivenn man für die Unionbankaktien das in Anschlag bringt, was tatsächlich erlöst wurde. Von Interesse wäre es für das Parlament auch, wie sich -er Saldo Basels bst der Postsparkaffe endgültig gestaltet und was die Postsparkasse bei Bosel verliert. Weilers schulde Basel der Regierung 87 Milliarden, die ihm der Finanzminister aus Steuergelhern geliehen hat. Die ursprünglich vorhandene Deckung ist in die Postsparkassendeckungen mit einbezogen worden. Der RÄner fragte, welche Vorkehrungen die Regierung dafür getroffen habe, um zu diesem Gelde zu kommen. Auf diese Fragen antwortete der Minister Dr. Kienböck nur mit allgemeinen Sätzen, mt z. B., es sei jetzt nicht der'Zeitpunkt, um eine Bilanz aller Geschäfte mit Bosel zu ziehen. Der Saldo der Verluste werde sich erst ergeben, wenn die Geschäfte ganz abgewickelt seien. Zur Hereinbriugung der Forderungen gegen Bosel geschehe alles, und zwar unter Anwendung aller Mittel. Schließlich meinte der Minister, daß eine zu eingehende Erörterung im Ausschuß nicht Meckdienlich sei. Bauer verlangte Hietaus, daß die Regierung die Dokumente, Akten und Verträge hem Unterausschuß vor- VfK. Dt. Odehnal sprach schließlich namens der Christlich- 'jialfn und der Großdeutschen dem Finanzminister das crtrauen aus, worauf der Ausschuß &<;** eingangs er- 5hnte Kmnlte-.' einfetzte. V« österreichisch -ischechoilowikllche Handel» vertrag. Dir tschechische TtxtlliMffttHr gGe» di« neuen Zoll' Positionen. Wie aus Prag berichtet wird, wiw die znreite Lesung der HandelsvertragSverhandlungeu zwischm der Tsche choslvioakei und Oesterreich am 81. Jänner beginnen. Ge gen die »wu Oesterreich vorgeschlageneu neuen ZvUvositioueil «nachen sich zahlreiche Bedeuken geltend. Sv fand am 19. b. Dt. in der Prager Handelskammer eine Beratung mit den Vertretern der tschechoslowakischen Baumwall- und Leinenindustrie statt, um zu den von Oesterreich angebotenen neuen Vertragssätzen für Baumluotl« «nb Leinengewebe Stellung zu nehmen. Es wurde mit Bedauern fcstge stellt, daß Oesterreich bei diesen Positionen Erhöhungen vornehmen will, ivelche namentlich bei den Leinenge,veben ,nehr als das Doppelte, ja It/sfache der bisherigen Aurvcndungszölle betragen und die in Verbindung mit der bei der Einfuhr zur Ein Hebung gelangende,: Umsatzsteuer in der Höhe von 6.5 bis 8 Prozent des Wertes die Einfuhr geradezu unmöglich machen «näßten. Es wurde weiter betont, daß viele Firmen, ivelche heute in Wien Niederlassungen haben, gezwungen loüudcn, diese auszulassen. Es tvurdö einmütig beschlossen, sich in diesem Sinne an die in Betracht kommenden Regierungsstellen zu wenden. Einen ähnlichen Stmrdpitnkt nahm auch^ die Strick- und W i r k w a r e n i n d u st r ie in der an/ 21. ds. in Prag abgehaltenen Sitzung des tzsekamtMssschufses der Strick- und Wirkwareninhustrie ein. ein ittne* Auleiheaubot an Pole«, Von Amerika unter Aufsicht des Völkerbundes. Aus Warschau roird gemeldet: In sittMtzieUen Kreism verlautet, daß der amerikanische Paukerstrust der polnische» Regierung neuerlich einen Vorschlag auf Erteilung einer größeren Anleihe vorgelegt hat. Der Bankerstruft, der bei den letzten Vorverhandlungen die Pachtung des polnischen Tabakmonopols sowie spezielle Pfänder von der polnischen Regierung verlangte, sicht diesmal von diesen Bedingungen ab, fordert jedoch, daß die ganze Anlcihetransaktton unter der Aufsicht beS Völkerbundes erfolge. Diese Bedingung wird dahin kommentiert, daß der Bankerstrust überhaupt die Gewährung einer größeren Anleihe an Polen von der Jngerenz des Völkerbundes abhängig mache. Die polnische Regierung sott dieser Bedingung zu ge stimmt haben. Deutschlands ittttm Anleihe. Berlin, 2o. Jänrwr. Das Woffssche Bureau meldet: Von den Krcditnwglichkeiten, die dem Reich zur.Bestreitung außerordentlicher Ausgaben durch die Etatsgesetze in der Höhe von rund 940 Millionen Reichsmark eingeräumt, worden such, hat das Reich bisher weder.im Wege einer öffentlichen Anleihe noch im Wege von Schatzarrioeisungm Gebrauch gemacht, weil seine Kassenlage es gestattete, eine bessere Entwicklung des Kapitalsmarktes und dementsprechend eine Herabsetzung des Zinsfußes abzuloarten. Die inzwischen erfolgte Senkung dös Reichsbankbisk o n t s auf fünf Prozent und die befriedigende V e r-- fafsung des Geldmarktes haben nunmehr den Relchsminister für ^Finanzen besiinlMt, de« an sich besonders günstig erscheinenden Zeitpunkt Nicht vorübergehrn zu lassen, sondern einen Betrag von 500 Millionen Reichsmark fünfprozentiger deutscher Reichsanleihe zu begeben. Bon diesen werden 300 Millionen von einem unter Führung der Reichsbank stehenden Kon fort ium> von deutschen Banken und Vanksirmen übernommen, die restlichen 200 Millionen sind zum weitaus größten Teil bereits fest mit vorläufiger Sperrverpflichtung unter gebracht. Die Anleihe ist bis 1934 unkündbar, von da ab erfolgt die Tilgung innerhakb 25 Jahren durch die Auslosung zun, Nennwerte. Eine verstärkte Tilgung oder Gesamtkündigung ist bis 1937 ausgeschlossen. Dte Zeichnung ffndet zum Kurse von 92 Prozent in den Tagen dom 3. bis 11. Februar 1927 statt. Die Einzahlung ist in der Höhe des ZeichnnNgsbetrages zuzüglich Verzugszinsen ab 1. Febrrmr 1927 in der Zeit vom 21. bis 23. Februar 1927 zu leisten. Die Einführung der Anleihe an den deutschen Börsen und die Erklärung der Lonckardsähigkeit bei der Reichsbank wird sofort in die Wege geleitet werden. TAUSENDE nnlerer Abonnenten haben bereit» Prämien erhalten TAUSENDE. Hoden ihre Ansprüche geltend gemacht und erhalt,» trt den ntchlte» Tage» ihre Prämien. Wo Ist Ihre Anmeldung? 06. fßnxm 1027 Sk. 2942 Sualaud, wirtlchaitliche flnimfim in Wim Aus L a tt o ii wird uns geschrieben: Die. englische Textrltndu'strie kämpft seit zwei Jahren mit den größten Schmierigkeiten; einer der wichtigsten Gründe dafür ist der starke Rückgang des Absatzes auf den Märölen im fernen Osten. In den Jahren 18M und 10W hat LanecMire, das Zentrum der englischen Texlitindnsiki«, nur ein Drittel der Menge an Baumwollwaren wach China exportiert, die eS vor dem Krieg dorthin anSsührte. Darüber belehrt sehr genau und sehr vffenherAig der letzte Bericht "er Handels* rammer von Manchester, in dem «S heißt: . „Dev aniibritische Boykott, der im Mai 1888 als Folge der Vorfälle von L^changhai begann, hat mit schwankender Intensität auch im Jahre 1MÜ angedairvrt «nd einen scharfen Rückgang dev Nachfrage nach englischen Waren, insbesondere in Hongkong nns Sndchino, zur Folge ge* habt. Gleichzeitig hat sich der chinesische Texiiibed-arf in steigendem Maße japanischen Lieferanten zugewondi. Die Baumwollindustrse von Osaka hak ans dem Boykott gegen England attßcrordetttlichen Nutzen gezogen, und auch t>ie Erricht u n g japanischer Spinnereien auf chinesischem Boden hat große Fortschritt« aemacht. Man schätzt heute den japanischen Besitz an Baum'ivoufabriken allein in Schanghai auf 50 MiNioneü Dollar Zur japanischen Komurrenz kommen dann noch di? SclMieriakeiten, die durch die Kriegswirren im Innern Dhinas, durch die Desorganisation der Eisenbahnen und Flußschiffahrt scwia im Süden ducch die intern« Besteuerung ent,landen. EvschN'erend für^ den Mbsatz wirkt ferner die finanyielle Schltoächung der Bevokkerung i"* folge :er Schäden des Bürgerkrieges." Der Bericht der Handelskammer betont, Wie kehr das Schicksal des englischen Chinahandeld bau der politischen Entwicklung abhüngt. Ilm mit der Politik der Regierung in enger Fühlung zu bleiben, Hot die Texkikindustrie bereits Anfang ^eS vorigen Jahres eine dauernde Kommission nach London gesandt, die dem Foreign Office regelmäßig dis Absichten und Wünsche der Industrie in be^ug auf die Chinapölitu zü Gehör brachte. Bereits Ende Oktober 1926 hat diese Kommission dem Außenminister Chamberlain erklärt, sie haste jetzt die Zeit für gekommen, ln der die Anerkennung der De-faeto-Regierunge n in Chinanotwen big sei. Die Interessen deS englische« TertilhandelÄ so schließt der Bericht -— verlange«, daß eine Gewaltpolitik in China um jeden Preis vermieden wird, soweit es sich nicht um den notwendigen Schuh de« englischen Sigent* tumd häufle. Dotter Ban7endke»st am 2. Februar 1S27. Di^ Banken werben Mittwoch, den 8. Februar 1987 (Feiertag) novmalen Werktagsdienst hatten. El» Jndnsttlefördernnq-a-setz M das Burgen kan d. Dieser Tage ist ein Beschluß des burgonlündMen Landtages in Kraft getreten, wonach diejenigen Industrie- und, geioerblichen Unternehnmnge«, mit Ausnaihine der Bank-, Bau- und Handelsbetriebe, welche, nach dem 1. . Jänner 1927 gegriinvet werden UNV Mindestens 36 Personen beschäftigen oder alte Betriebs, welckje ihren Personaistnnd u«l 30 Personen vermehren, wesentlich e Crnläßi* aungen der Landesabgaben genießen. So wird diesen Betrieben für die nächste» fünf Jahre die Fürsorge^ abgabe auf 2 Prozent ermäßigt, die Kraftfal nock-geieheu und auf die Leistungen zum Straßenerhaltungsgesetz sowie auf eine eventuelle Elektrizitätsabgabe Verzichtes und für die nächsten zehn Jahre eine Befreiung von der Grund- und GevSudefteuer gewährt. Deut'chee und bsierrekchis:l:er Trahtverbanv. Nach einer BeUnutbarung des Düsseldorfer D-raytverbandrs sind anr 18. Jänner in Wien zwischen dorn deutschen und österreichischen Drahtverband Abmachungen über gegelrseit igen Territorial schütz getroffen worden. Danach scheint es sich um die Einbeziehung der österreichischen Drahtindustriellen in die schon bestehende lose Konvention mit denbelgisckien, holländischen und tsäst-choslotvakischen Dra-htprodttzenten zu handestr. Las Gebäude der Depositenbank. Wie in finänziekten Kreisen verlautet, hat die Bvdrakrevitanstatt das Gchüuve der Depositenbank käuflich, erworben.. Jnsolvensen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über die FrrntS«: AdelSheinl. Amp^l u. Kroch mal. Wien, 2. Bez., Negerlegasse 7; B. Epstein, Wien. 1. Bez., Bauernmarkt 8; H. Ehrlich- Nachf. H. Turn- Ival d, Wien, 4. Bsz., Rainergtrfss 4i Georg Bernar d, Gesellschaft m. b. H., Wien, 7. 'Bez., Kgndlgasse 40; Ernst Koch, Wien, 1b. Bez., Markgraf Rüdigergasse 15; Franz Weinberger u. Go., Handel mit Wirk-, Strick-, Textilivaren und Handschuhen, Wien, 8. Bez., Gredlerstraße v. Die Lira sinkt weiter. Bei ruhigem Verkehr setzte die Lira ihren Abbröckelungsprozeß fort: das Pfund stieg aus den italienischen Plätzen auf 118 bis llsf/3 tma in Zürich sank der Lirakurs bis W.lO, unl sich bei Börsenschlüß bet einem Stande von 22.18% etwas zu erholen. Der Franc schloß mir 20M Parität Zürich im wesentlichen unverändert. Devise Madrid. setzte die »ausieb-ewegMkg fort und stieg in Zürich, von 84.— auf 65.—. Der Leu ist nnverändert (2.75). Btrogpost tendiert schwäch (90.76%). Ter Schilling hat von 78.16 ans 79.31 % angezogen. Gläubiger Amerika. DäS Schatzamt der Bereinigten Staaten teilt mit, daß bis zuin 30. November. 19m in Amerika im ganzen für 10.000,860.000 Dollar Ausländsanleihen ausgegeben worden Ind. E^eök7n»tna der Lodzer 'lädffchen -'.HaMävEphank. Ln Lodz wurde vor einigen Tagen die neugegründete jüdisch: Handwerkeroank, über deren Schaffung wir bereits berichteten feierlich eröffnet. Die Bank wurde von den vier jüdischen Handwerkerverrinen, der Lohnweber, Schneider, Schuhmacher und Bäckermeister, gegründet» (Sine ne»«. Zentralbank ischechoflowaAßcher Spar* kaffen. Ans Prag wlrd berichtet! Wie in sinanziellen Kreisen verlautet, wird im Finanzmintstettnm an einem Plan grarbeitei, die Svarkasfeu, imlche an den KriegSanleihen Perluste erlitten haben, nunmehr zu sanieren und die Verluste tetllvelke zu ersetzen. Das Protött sieht die Sanierung in der Weise vor, daß die Zentralbank der tschechischen Svavkasfen und die Zentealbank der deutsche» Sparkassen liquidieren und ein neues werden und ihr fl Prozent ihrer bisherigen und 20 Prozent ihrer künftigen Einlagen zur Verfügung stellen. Aus dem Geoarungsüoerschuß der neuen Bank würde ein Fonds aedilvet werden, aus dem die deutschen SParAssen saniert werden kittmten. BeMebseinfchränkuttg »er % G. der AesfavriKn. Aus trag wird gemeldet; Die modemen Reform«« in der Türkei haben einen derartigen Rückgang der Fes-AuSluhr aus der Tschech^kotvaket zur Folge gehabt, daß vte Attiengefettschaft der FesMbrtkcn bMlosjen yat. den BetM der BatoMwottfpinneLki in Bisek etn-uft»tr»n. Die gesamte Arbelterschaft, »svm wo Köpf/, bar b«r»jw die Kündrg'tng echalwn. i l'""..rnry

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