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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-23 · Heft 2839 (23.1.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2839 (23.1.1927)
Date
1927-01-23
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Svnntag Wiener Morgenzeitnng 23. Jämrsr 1827 ZLr. 2839 '9. Fortsetzung.) Copyrigth by Oeorg Müller Verlag A. O , München 1927, Die fremden Jahre. £inc osißtidisetke Seiende van £mit (Bemfkavd tfoAn. „Setzt Euch!" sagt er, aber der Aron spricht: „Ich setze mich nicht, bis ich geredet habe. Sagt, fRefo Eilje, was sind das für Sachendie man von Euch hört? Man sagt. Ihr lernt, unterweist Eure Schüler, richtet die Leute , nach der Strengheit des Gesetzes. Gut. Aber man sagt auch, Ihr/ scherztet mit deit Kindern,' machtet viel Gerede mit den Weibern, und seiet nachsichtig mit jedem. Eure Schüler sollen beim Lesen fremder Bücher betroffen worden sein, und einige gar dem Schwindler Israel von Mesbetsch anhcingen, den sie den Baalschem heißen und von dem sie so viel Aufhebens machen im Lande. Antwortet mir einmal Dobrzaner, seid Ihr auch von denen, die nach beiden Seiten hinken?" — So spricht der Fünfzigjährige zum Hundertjährigen, und der sieht den Jüngeren lange und schweigend an, während ein Lächeln um seine Lippen spielt: „Setzt Euch schon, Gaon!" sagt er dann ganz unvermittelt noch einmal, so daß der Wilnaer ganz verwirrt und betroffen ist und nicht weiß, wie er sich verhalten soll. Noch reden sie, miteinander, da geschieht ein Murmeln des Volkes imter dem Fenster, cs wird unruhig da unten, und man chört Ausrufe des Staunens und der Verwunderung. - Gleich darauf wird von außen weit die Tür geöffnet, und herein tritt ein. hoher Mann von außergewöhnlicher Schönheit. Er trägt einen Kaftan von weißem Atlas und um seine Hüften einen silbernen Gurt. Hinter ihm drängen sich die Köpfe zahlreicher. Männer, die, wie es scheint, zu seinen: Gefolge gehören. Er aber schließt die Tür hinter sich, sieht den uralten Reb Eilje mit'.'einem starken Blick' au und beginnt: „Dauw Bär ist man Name ich bin der Mag rd von Misritsch, Schü.cr des Heuigen vor: Mesbetsch." Wie er das sagt, fängt der Gaon von Wilna zu knurren an, Reb Eilje aber begrüßt den Ankömmling und sagt: „Friede sei mit Euch!. Setzt Euch, Misritscher!" Aber auch der bleibt stehen und hebt an: „Ich setze mich nicht, denn ich bin ..licht Euer Gast. Nicht zu Euch! bin ich gekommen, sondern zu Euren hundert Jahren allein. Die. suche ich, nicht Euch: Ich suche das Wunder! Ihr uiü>. Eure hundert Jahre seid zwei: Wie wäre es sonst möglich, daß Ihr Eure Jünglinge Tage und Nächte plagt, ihndn die sechshundertdreizehn Gebote einzuprägen nüt ihren Erklärern und Nebererklärern, d'e sie zu sechsigmal sechshundertdreizehr: gemacht haben. Hundert Jahre brauchten doch nur ein Wort zu reden, ein Wort und alle dreizehn HimMelstore^ sprängen auf! Warum kämet Ihr, Reb Eilje Sußmann, nicht zum Meister des heiligen Namens nach Mesbetsch?" Dabei schaut der Misritscher den Hund:rtjahr'gen mit seinem mächtigster: Blick an. Der lächelt, wie er beim Milnaer gelächelt und. sagt wieder gütig und weise: „Setzt Euch nur, Misritscher' Maggid!" Wie er das sagt, knallt einer mit der.Peitsche vor der Tür des Hauses. Schon wahre:ck> der Worte des. Misritschers hat er damit angefangen. Wie ein Ku'scher. der wartet, knallt er ungeduldig mit seiner Peitsche. Die Dämmerung ist inzwischen gekommen, es wird dunkel in der Stube, .wo Reb Eilje vor seinen Gästen sitzt und dem Knall der Peitsche lgüscht., ' ' ' ' ' Er wird unruhig u:ck> fängt zu reden an. Seine Stimme zittert im Dunkeln, sein Gesicht können die beiden kaum :wch sehen: „Hört ihr, wie er mit der Peitsche knallt? Darf ein Fuhrmann so ungeduldig sein? Oh, ihr ungeduldigen Fuhrleute, ich will euch ein Licht anzünden!'"' . ' Damit geht er, holt eine brennende Kerze, stellt sie aus den Tisch mü> erkennt mit einen: Male, wie feiickselig die Leiden sich mit den Bicken messen. „Ach, daß man immer, tun muß, wie der Fuhrmann lvill!" seufzt Reb Eilje und werwet sich langsan: zum Gehen. Er geht hinunter und findet vor seinen: Hause einen Wagen, auf den: ein seiner Jude sitzt, der mit der Peitsche knallt imd dun heraustretenden Reb Eilje hastig Zuruft: „Der Row soll kommen, Scheimes sagen für die Mutter!" Und ehe sich; die Schüler rundherum versehen, fliegt der Wagen mit ihren: Meister davon. Er fährt durch die dunklen Gassen, er fährt lang, die Räder rütteln, und Reb Eiljes Herz schlägt mit den Flügeln vor Bangigkeit. Während der Fahrt hat der Hundertjährige Zeit nachzudenken und denkt über vieles nach. Der Wage:: fährt durch den Wald, die schwarzen Föhren knarren und brausen. Da denkt er daran, wie er einst zun: Dobrzanrr Waldhaus zur Hochzeit sichr. Wie im Sturm fliegt der Magen an: Waldhalls vorüber, da ist ihm, als sähe er wieder die Lichter durch die Fensterspalten und hörte die Spielleute siedeln. Weiter geht's nach Zamocz. Der Hundertjährige sieht Wolken jager: und Sterne fallen, der Nachtlvind laust schauerlich neben seinem Wagen her. Da ist ihm, als stünde ihn: das Herz still, und er gedenkt jener Nacht,' dä er in Aengften nach der Wehmutter lief. So kommen sie nach Zamocz.. „Jetzt werden wir Vörden: Hause halten, wo ihr Knabe zur Thauro trat," denkt Reb Eilje, aber'nein, das Haus liegt wie ausgestorben an: Rande der Stadt, mü> der Fuhrmann fährt weiter, bis. der Wage:: .an einem schwarzen, verschlos'euen Gitter hält. „Wohnt sie hier?" fragt R:b Eilje und wundert sich, vor welch, hohe::: Bau er steht. Und fand erb ars da hat erselbst einen alten rostigen Schlüssel, in der Hand, und'schon steckt er ihn ins Schloß Das öffne'-'sich krst-'^-'v dann füh.en einige hinab und es kommt eine Tür «und hinter dieser ein' z et.' Tür, urch. wiei.der Hunder'.,..hrige ldur.» di.se zweite Tütritt, befindet er sich in einem großen Raum, in .dem vieile Juden.beisammen, sind...... . . ........ Sie sitzen an der Erde wie am Trauertage des neunten Aw, und jeder hält ein brennendes Lichtstümpschen in seiner Hand, so daß ihre Gesichter in der Dunkelheit hell umflackert sind, und man sehen kann, wie sie weinen. „Sie weinen um die Mutter!" denkt Reb Eilje und seine Augen gehen herum, die Sterbende-zu entdecken, zu der er gerufen war';, ihr. die Scheimes vorzusügen. Aber er sieht in dem ganzen Raume kein Bett. legt sich ihm eine Hand auf die Schulter, und wie er. sich umsieht, ist es der Jude, der ihn gefahren hat und nun mit dem verkehrten En'.e seines Peitschenstiels a'lf eine Stelle an der Wand hinwn't. (Schluß im Montagblatt.) Serichtsiaal. Mtselhaltes VerlchwinLen eines Srrichtsattrs. Häftlinge als Kanzleipersonal. Gegen die Braut des vor einiger Zeit wegen Einöruchsdiebstahls zu sieben Jahren schweren Ke r k.e r.s. verurteilten Juweliers. Julius M o r a n s k y Fräulein Valerie Holdamps .wurde beim Strafbezirksgericht eine Anklage wegen B* eleidig u n g einer .Gerichtsbehörde erhoben, weil sie anfangs Dezember kurz nach. >der.Verhandlung vor dem Schöffengericht an . Julius Moransky ins Landesgericht einen acht Seiten langen Brief gesandt hatte, der schwere. Beleidigungen des Gerichtes darstellt. Der Brief wurde bei der.vorgeschriebekren Zensur inhibiert und gelangte nicht in die Hände des Moransky, sondern wurde von der Staatsanwaltschaft dem Strafbezirksgericht 1 abgetreten mit dem Anträge, gegen Valerie Holdamps die Anklage zu erheben. Bei Uebersendung des Briefes an das Bezirksgericht wurden von der Staatsanwaltschaft die inkriminierten Stellen rot unterstrichen. Für gestern war vor dem Bezirksrichter Dr. I e l l i n e k die Verhandlung gegen Valerie Holdampf angeordnet- Der Richter konstatierte nach Einsichtnahme in den. Akt, daß.ein.Teil des Briefes, und zwar derjenige Teil,, welcher die inkriminierten Stellen enthalten hatte,, im Akte nicht mehr vorhanden war: Sowohl der Verteidiger als auch die Beschuldigte erklärten, in den Akt vor der Verhandlung nicht Einblick genommen zu haben. Der Richter ließ den Leiter seiner Kanzleiabteilung kommen und auch dieser erklärt, daß her Akt in der Kanzlei nicht abhanden gekommen sein könne. Der Richter beschloß, da er-ohne Kenntnis des inkriminierten Schriftstückes, zu keinem Urteil kommen konnte, die Verhandlung zu vertagen und. die Angelegenheit der Gerichtsvorstchimg' behufs Untersuchung und eventueller ( ffi der Angelegenheit vorzulegen . Das. Schriftstück dürste,. Wie ve'rmub.t wird, , in der Zeit abhanden gekommen sein, in welcher der betreffende Akt behufs Ausschreibung der Verhandlung in der Schreibstube des Gefangenhauses war. Es werden nämlich wegen Ueberlastung der Gerichtskanzleien ' und wegen F e h l e n s ö o n S ch r e i b m a s ch i n e n in den Abteilungen ein großer Teil der Gerichtsaktcn in die Schreibstube des Gefangenhauses gebracht, damit die erforderlichen manuellen Arbeiten von den in der, Schreibstube befindlichen Häftlingen ausgeführt werden. Die Folgen einer Filmaufnahme. Eine Verhandlung wegen einer ungewöhnlichen Schadenersatzklage tvurde gestern beim Zivillandesgericht zu Ende geführt, die für einen 18jährigen Burschen aus dem Tiroler Orte Jenbach gegen die „Albertina Rasch Film Corporation" auf Zahlung von 23.000 Schilling Schadenersatz angestrengt worden war. Im August 1922 machte die genannte Gesellschaft in Jenbach eine Filmaufnahme, bei der der Star Albertina R.asch sich am Ufer eines kleinen Baches mit zwei Buben zu balgen hatte und den einen von ihnen in das Wasser werfen sollte. Zu dieser Szene wurden zwei ^Burschen aus dem Orte ausgenommen, von denen der eine der damals 13jährige Franz Wild, der Sohn eines Jenbacher Friseurs war. Dieser wurde, wie in der Rolle vorgeschrieben, von der Schauspielerin in den T»h geworfen und nach der Filmaufnahme mit durchnäßten Kleidern im Auto nach Hause befördert. Bald darauf stellte sich bei dem Knaben eine heftige Erkältung ein. und es bildete sich am Fuß ein Knochengeschwür tuberkulöser Natur, das schließlich operiert werden mutzte. Der Knabe ist seither ein Krüppel und in, seinem Berufe beeinträchtigt, weshalb er den genannten Schadenersatzanspruch gegen Herrn Balbo als Unternehmer, sowie gegen den Regisseur B a l e r y und gegen Fräulein Albertina Nasch geltend machte. Die Beklagten bestritten. daß die damalige Verkühlung die Ursache der Erkrankung gewesen sein könne. Der Knabe sei an einem heißen Som- -mertag nur wenige Minuten im Wasser gestanden. Er stamme aus einer tuberkulösen Familie und sei 'schon früher krank gewesen. Der Tiroler Sachverständige führte die Erkrankung auf die Filmaufnahme zurück, während Prof. H a b e r d a dies entschieden in Abrede stellte. Der Gerichtshof wies dieKlage kostenpflichtig ab, da kein Kausalzusammenhang zwischen der Erkrankung des Knabens und der Filmaufnahme festgestellt werden sonnte. Hervorragend bewährt zur Beräwvinna'rhenmatischer, aichtischer, nervöser Schmerzen .sowie gegen Kopfschmerzen. tU fBtrfnnft. tritt «»«lttkldor tl*. Sri,« schttlicht, M(kt,»iffMgM. «Imtil« (dltttl ftegntafttet. - I, «Beit «psttztttck. mmmmP A Mendel Eisenkraft ' Cilli Bergmann Verlobte. Wien, im Jänner 1927. ---^ Die Zionistische Sektion VI—VIil entbietet auf diesem Wege ihrem Vizepräsidenten Herrn Bezirksrat M. Hohn die herzlichsten Glückwünsche anläßlich der Vermählung seiner Tochter Ifansi mit Herrn Otto Hohn. OO©O©SOe?5t3®?5S©OO©©OÖ00©0eöO»OOOßfi?»:fOOOi fiEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI | Zentrale: IX., Bezirk, Berggasse 19, Telephon 17-3-99 u. 16-9-34 *v Lieferant für Heilanstalten A Abteilung für unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabblnats der Isr. Kultusgemeinde Wien 40 IX., Berggasse 15 XV1I1., Währlngerstraße 97 Rei ende IN fernsten Ledersorten zu sehr nMMLeü Preisen! ScBnisft WOMK 2. Bez., TaöorscraSe 8 a 4ot Inventur-Verkauf in hochwertigen Einzelpz.aren zu 12.50 IV.30 u. 10.30 ibett.ne, ibotttüae urur Berxmunmttgen. Hit,rchoutl,'-Jugend, 2. Bez., Glockengüsse BO. Morgen, %8 Uhr alben.S, Dr. Z. F. F i nik e lst e i n: Seminar für jüdische Literatur. — ZronistMe Bezirkssektion, Zionistisihe Frauengruppe Döbling. Morgen, halb 9 Uhr abends, in: Casi' Döblingerhof. 19 Beg. BillrolWratze 49, Vortrag Dr. Leo G o l d h a m in c r: „Jud Süß Oppenheimer." — Wiener Juristische Gesellschaft. Mittwoch, Uhr abends, in: Hörsaal der Wiener Univevsilät, Vortrag :Dr. Friedrich Schneit, Wien: „Die Verbrechenslbekämpfung im tschechöslowcckischlsn Strafgesetzenttvurf" — Zionistische Jugeudgruppo Leopoldstad t, 2. W:z, Zir.usgasse 33. Heute um 9 Uhr Büchsenleerung, um 3 Uhr nachm, he'br. Sich ah, um hal>b 8 Uhr alben,: s Gha- >nischah--A ssa r-Fe,e r mit reichhaltigem Program in bei freiem Eintritri — Wiener Bet-Hamrdrasch, 2. Beg., Tempelgasse 3. Heute, 6 Uhr, Lektor Dr. S Gelbhaus: „Mechilta"; 6 Uhr, Lektor Dr. S. Rubine „Midrasch, nach den Quellen er.äutert und in.erpretiert"; morgen, 6 Uhr, Dr. Rubin: Taimud. — Zionistische Sektion Prater. Heute,' 8 Uhr abends, im Sectionsheim, 2. Bez., Jungstratze ch Chamischah-iAssax- Feier mit reichhaltigem Programm. — Zionistische Sektion g—8 und Verein Tikwach Jehuda. Mittwoch, den 26. d., 8 Uhr abends, 8. Bez., Tennoplatz 1a, Trauerfeier für Achad Haam. Goden-kro-.e Dr. N. M. Gelber. — Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Hei te veranstaltet die Frauengruppe in den Souterrainlo?alitä:en des Cafe Lcvrana um 10 Uhr vormittags eine Kinder-Chamischah-Assar-'Feier. Gäste herzlichst willkommen! L Zionistische Äezirkssektion 9. Gesellige Zusauunenillünfte im Cafe Cuy, 9. Bez., Porzellangasse 1, zeden Sonntag zwischen 5—7 Uhr. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hkilfsgou»inschaft Anitta Müller, 2. Bez., Untere Augartenstratze 35. Heute, halb 6 Uhr nachmittags, vierter Familien-Machmittag^ Einleitende Worte: Dr. Martha Ho.fmann. Ueber Saul Tschernichowsky: Doktor Hugo Knöpf mach er. Aus ken Dichtungen Saul Tscheruichowskys liest. Esti Freud-Drucker. Mu/silkalische Daobietuttgen, Leitt.ng: Prof. Di m i t r os sk y. Jüdische Bolksbibliothek „Zion", 2. Bez.. Glockengasse 30. In letzter Zeit wurden neue Bücher erworben. — BiÜliokheksstunden sowie Neueinschreibungen Montag. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von halb 7 bis halb 8 Uhr abends, Sonntag von halb 10 Uhr vorm, bis 1 Uhr nachm. Verband der isr. Neligionslehver an de« östevr. Mittelschulen. Samstag, den 26. halb 8 Uhr äbends, Generalv e r s a m m l u n g im Sitzungssaals der isr. Kultusgemeinde, 1. Bez., Seitenistetlengasse 4, 1. Stock. Anschließend Vortrag Hofrat Prof. Dr. S. Frankfurter: „Gedawken über den Religionsunterricht." Hilferuf. Eine Frau, die sich in schwerster Slot befindet, bittet um Hilfe und Arbeit. Sie ist ausgebildete Kunsktzewerblerin, spricht unid schreibt deutsch und französisch und geht auch als Kranlkenpflegerin. Die Adresse erliegt in unserer Vevwalt-ung. Rettungsgesellschaft. Der Samariterkurs für Männer aller Stände beginnt Sonntag, den 6.'Februar, um 9 Uhr vormittags und wird an acht aufeinanderfolgenden Sonntagen von 9—1k Uhr vormittags fortgesetzt. — Der Samaritsvkurs für Frauen und Mädchen Nr. 364 beginnt Dienstag, den 8. Februar, um 6 Uhr nachmittags, und wird achtmal hintereinander an jedem Dienstag und Freitag von 5—7 Uhr fortgesetzt. — Persönliche Einfchreihungen in der Zentralkanzlei 3. Bez. Radetzkyftraße 1, 1. Stock, von 9—12 und von 3-6 Uhr.

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