Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2836 (20.1.1927)
- Date
- 1927-01-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Wien, Donnerstag 20. Jänner 1927 tmt * Serichtssaal. Sar Wleverausnabmegestich de» Seneraldlrektor» Frled angewiesen. Ein Senat des Wiener Oberlandesgerichtles hatte sich vorgestern mit der V es chtzve rde zu -beschäftigen, die von seiten der Verteidigung des Generabdirciktors der Ankerbrotwerke, Artur Fried, Dr. Edmund B e n e.d i k L und Dr. Robert G r u b e r, gegen die A b w e i s u n g d e s W i e d e r a n f n a -h m eg e s u ch e s beim Wiener Landesgericht eingebracht worden war. In dem Wiederaufnahmegasuch waren hauptsächlich zwei Punkte geltend geuwcht worden, nämlich, daß die Kalkulation, die dur Prüfung zugrundegelegt wurde, ob eine Preistreiberei vorliege, fehlerhaft sei, weil dem Unternehmen im Jahre 1926 eine Warenumsatzsteui.'r vorgeschrieben worden sei, die eine Belastung jedes Brotlaibes mit ungefähr 17 Groschen bedeutete. Ferner sei der Gesamtwert der Ankerbrotwerke viel höher zu veranschlagen, als dies im Prozeß angenommen wurw, so daß auch eine größere Zinsenpost in die Kalkulation der Fabrikate einzurcchnen war. Darin werden neue Umstände erblickt, die eine Wiedera u f n a h m e nokvend'g erscheinen lassen. Dieses Gesuch ist von dem Viererseuat des Wiener StraflandeZgerichies abgewiesen worden. Wie wir nun hören, hati das OberlandeKgericht die gegen, das WlsderaNfnabmegesuch gerichtete Beschwerde a b g e w i e s e n. Das Ergebnis der Sitzung beim Oberlandesgericht wurde sogleich an das Bundeskanzleramt geleitet, weil bekanntlich von selten der Verteidigung Artur Friods ein Gnadengesuch an den Präsidenten der Republik gerichtet wurde, mit dessen Erledigung so lange gewartet werden sollte, bis die Entscheidung des Oberlandesaericht.es in der Wiederaufnahmesache vorlag. Auch die Hastftrase svr Weiß bestätig;. Wie bekannt, hat sowohl die Verteidigung des Alexander Weiß, wie auch die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Schöffengerichtes wogen Strafart und Höhe berufen. In nichtöffentlicher Sitzung beriet nach Verwerfung der Nichtigkeitsbeschwerde der Oberste Gerichtshof über diese Berufungen. Der Oberste Gerichtshof hat sowohl die S&eufung des Weiß und die der Staatsanwaltschaft z u r ü ck g e w i e s e n, so daß das ans siebe n Monate schweren, verschärften Kerkers lautende Urteil gegen Alexander Weiß rechtskräftig geworden ist. Von dieser Strafe sind drei Monate bereits durch 'di,e Untersuchungshaft verbüßt. Dr. Uhrmann macht JnM.rnen. Der stellende PrivatbeckMte Karl Uhrmann, der in den letzten Monaten wegen seiner sonderbaren Vorliebe, als Arzt oder PoUzeibeamter aufzutreten, wiederholt die Behörden beschäftigt hatte» stand gestern , wieder vor dem Strafbezirksgerichte I als Beschuldigter wegen Diebstahls, Betruges und AnmaßuNgeines Amtscharakters. Am 28. Mai vorigen Jahres zwischen Mitternacht und 3 Uhr früh stattete Uhrmann, der sich als Arzt, ja sogar als Dozent ausgab, verschiedenen Kliniken Besuche ab. Auf der Klinik Finger ersuchte er eine Pflegerin, ihm für kurze Zeit einen Aerztemantel zu borgen, va er auf einer anderen Klinik etwas?t tun habe. Mit diesem Mantel begab er sich auf die rauenklinik Kermauner in der Lazarethgasse, stellte chdort als Dozent Dr. Breitner vor und gab an, daß er an einer gebärenden Frau eine Blutprobe vornehmen wolle. Ms er das Spital verfassen wollte, wurde er von.dem inzwischen avisierten Portier angehalten und einem 'Wachmann übergeben. Der Beschuldigte gab aber an, daß er nicht die Absicht gehabt habe, den Äerztemantel mitzunehmen, sondern ihn wieder zurückbringen wollte. Das zweite Faktum» weshalb er sich zu verantworten hatte, ist eine Zechprellerei. Uhrmann ließ sich in einem Gasthaus verschiedene Speisen vorsetzen, ohne Geld bei sich zu haben. Als ein Gasthausbesucher zufällig einen Herzanfall bekam, wollte sich Uhrmann ärztlich betätigen uns ihm eine Injektion mit Essig machen. Der Gast, der sehr ängstlich war, ließ sich aber von ihm nicht behandeln. Während der Verhandlung zahlte der Verteidiger Uhrmanns, Dr. Hans Anton Kraus, dem als Zeugen erschienenen Kellner die Zeche samt Zinsen und Trinkgeld vor dem Richter aus. Schließlich hatte sich Uhrmann zu verantworten, weil er sich als Polizeibeamter ausgegeben und einen Wachmann aufgefordert hatte, gegen eine Frau, die unbefugt mit Täschenkalendern hausierte, einzuschreiten. Zu 'seiner Verantwortung gab Uhrmann an, daß er zur kritischen Zeit stark angeheitert war, weil er sich knapp nach seiner Entlassung aus der Hast einen Rausch angetrunken habe. .Der Richter unterbrach die Verhandlung bis zur rechtskräftigen Entscheidung über die Vorstrafen, die Uhrmann noch zu verbüßerr hat. VOLKSWIRTSCHAFT SrfterreichWe Ratkonalbanl.' Weitere Rückflüsse zur Notenbank. ^er Medioausweis der Oesterreichrschen Nationalbank verzeichn«! eine weitere Verminderung des Wechfelporte'feui'lles 'turn 37.6 auf 73.3 Millionen Schilling, womit sich dieses wieder dem tiefsten Stande des Vorjcchres zu nähern begann. Der Devisenschatz hat sich um 6.6 auf rund 631.8 Millionen Schilling vermindert, während dip Summe der Kostdevisen ziemlich stabil geblieben ist. Der Stand der Teilmünzen hat sich um zirka 1 Million aus rund 4.9 Millionen Schilling erhöht. Die zinslosen Guthabungen der Kreditinstitute haben sich um'16.2 erhöht, so daß die G i r ov e rb in dli ch ke i t e n nunmehr wieder den Stand von 100 Millionen' Schilling' überschritten haben. Aus all diesen Veränderungen . ergibt. sich eine V e r m i n d e r u n g desNotenumilaufes um 68.4 auf rund '816.2' Millionen Schilling. In den Ziffern der Nationalbank prägt sich die bereits seit langem eingetretene Entspannung der Geldv-örshMiUsse aus, woraus die Nationalbank durch die am' Montag .verfügte Zinsfuß-Ermäßigung bereits die notwendigen Folgerungen gezogen hat. t Die Frage des Einlagezinsfußes. Infolge der NedM-ion der Bankrate ist auf dem Privates'komptemar-kt wioder eine Verbilligung einge-- treten. Erste Akzepte werden bereits mit einem Satz von 61A bis 53A Proyenf verzinst, ohne daß sich eine inten-, stvere Nachfrage, geltend machte. Di>? Vertreter der Sparkassen und der Großbanken sind gestern zu einer Sitzung zusammengetreten, mn . hinsichtlich des EinlagezinsMes. schlüssig zu werhen. Ein Antrag ging dahin, den Ein-, lagesatz a u f 4 P r o z e n t he r a b z u se tz e n, - -dochwurde vorläufig-davon Abstand genommen, da sich Bedenken geltend wachten, daß dieser Satz für die Einleger keine genügende ^lpziehnngskrast mehr, bieten würde.. - Milderung der Ii-vt envorschristen in der Tschechoslowakei. Me« als F'lnanzzentmrn. Zum erstenmal - seit dem Wiener Finanzkrach vom Jahre 1904 weisen die Börsen in Wien und Prag eine einheitliche Teiches auf. Die gleichen Momente der Geldsüll? und 'der ausgezeichneten technischen Position des Effektenmarktes machen sich auf beiden Mätzen in einer Belebung des Börsengeschäftes geltend, die nicht sowohl der lokalen,Spekulation, wie vielmehr dem. Eingreifen des großen- -internationalen Kapitals zu verdanken ist, das Kaufaufträge für gut fundierte österreichische und tschechoslowakische Jnldustrieunternehmungen nach Wien und Prag erteilt. Dabei bedienen sich die Auftraggeber, selb st für Anschaffung ie n von tfchechoslow-aki schen . Effekte n, mit Vorliebe der Vermittlung Wiens, zumal die feinsten tschechoslowakischen Papiere ohnehin an der Wiener Börse notiert sind. Kommt hierin die noch immer bedeutenjde Stellung Wiens als eines Finanzzentrums von Mitteleuropa zur Geltung, wodurch bei diesen Efsektenkäufen die Wiener Finanzwelt nicht unerhebliche Vermittlerprovisionen verdient, so darf jedoch nicht übersehen werden, daß die Ueberiteitung der Aufträge über Men zum Teile ihren Grund darin hat, daß die Wiener Finanzkreise vermöge ihrer innigen Beziehungen mit Prag sich in den einschränkenden Devisenbestimmungen der Tschechoslowakei gut auskennen. Es ist nämlich bemerkenswert, daß in der Tschechoslowakei, auch nach der Konstituierung der Tschechoslowakischen Nationalbank an dem Unterschied zwischen Auslaud-iPrag und Inland-Prag festgehalten wurde, obwohl bereits Erfahrungen darüber Vorlagen,- daß die Oesterreichische Nationalbank die von ihr fallen gelassene Unterscheidung zwischen Ausland-Wien und, Inland-Wien nicht zu bedauern hatte. Die bei Effektentransaktionen für das Ausland nicht ganz übersehbaren technischen Stimmungen brachten es nun mit sich, daß namentlich das deutsche Kapital, das sich in der letzten Zeit auch in tschechoslowakischen Effekten stärker zu engagieren begann, die Vermittlung der Wiener Bankw:lt in Anspruch nahm. Es fallen dadurch Wien erhebliche Vermittlergebühren zu, deren Entgang in der Tschechoslowakei, wie namentlich aus einer Betrachtung-des „Prager Tagblatt" hervorgeht,- beklagt wird. Aus diese Erwägungen dürste nun der dieser Tage von der Tschechoslowakischen Nationalbank gefaßte Beschluß zurückzuMren sein, der eine gewisse Milderung der Devisenbestimmungen vorsieht. Danach wird im allgemeinen der bisher mit 3000 Kronen als Höchstgrenze festgesetzte Betrag, der von den einschränkenden Devisenbestimmungen frei war, auf 20.000Kronen erhöht. So unterliegen die Ueberweisungen r n s A u s l a n d, ebenso wie die von den ins Ausland mitgenommenen Summen bis zum HöchsLbetrag von 20.000 Kronen, bzw. von Devisen im Gegenwert von 20.000 Kronen nicht der Bewilligung der Nationalbank, während bisher die Höchstgrenze, mit 3000 Kronen festgesetzt war. Beträge von 20:000 bis 60.000 Kronen können die Banken gegen Vorlage voll Belegen im eigenen Wirkungskreise zute-Uen. Ferner sind Kredite an Ausländer bis zur Höchstgrenze von einer BiertelmiNon Kronen freigegeben. Die Postsparkasse kann Gutschriften für Ausländer bis. 50.000 Kronen ohne Bewilligung der Nationalbank vornehmen, . während bisher nur 20.000 Kronen frei waren. — Am besten sind doch die Ceschka-hdte VII., Ksltorsfrafi* «3 WIEN IX., Alsorsfrsls Nr, i Lanvwtrlschastliche Nachrichten aus PaiWna- Nach dem offiziellen Bericht des Direktors für Landwirtschaft und Forstpslege ist im Dezember in Nordpalästina starker Rc^en gefallen; in Südpalästlna war die Regen-- menge schwach, so daß der Wassermangel nicht behoben wurde. Die Wintersaat in -Weizen und Gerste ist auf leichten Böden durch den Regen gefördert worden, während auf schwereren Feldern die Saat im Rückstände ist. Das Pflücken und Verpacken der Orangen macht im Süddistrikt Fortschritte. Man schätzt die Ernte auf etwa 2.5 Millionen Kisten im Wert von zirka 750.000 ägyptischen Pfund, was eine Zunahme von 30 bis 40 Prozent gegenüber der vorjährigen Ernte bedeutet. Die Anpflanzung neuer Orangenkulturen macht Fortschritte. Während des.Jahres 1926 sind 6600 Dnnam bepflanzt worden und 7100 Dunam wurden bis Anfang 1927 zur Bepflanzung vorbereitet, während neue Pflanzungen, deren Fläche noch nicht abgeschätzt wurde, bei Jebna Aschdöd, Magdal und Deir El-Belcch vorbereitet werden. Aus einer Gegend wird das Vorkommen von Schwarz sch uppen (Black Scale), die im Süddistrikt bisher unbekannt waren, gemeldet, was den Export ungünstig beeinflussen dürfte. D a t t e l n erscheinen jetzt auf dem Markt; die Ernte ist gut. Die Preise für Bananen sind hoch und die Ernte im allgemeinen, gut. Ein Dunam liefert durchschnittlich 750 bis 850 Kilogramm. Im Nor.ddistrikt ist die Orangen ernte in Khudeira und Sichron-Jacob vortrefflich. Auch, im Tiberias- Unterdistrikt sind die Ernten vorzüglich, aber die Früchte sind auch hier mit Schwarzschuppen infiziert, was den Export ungünstig beeinflussen wird. In Bctaniäh und Daganiah sind die Früchte von roten Schuppen angegriffen. Die O l i v e n e r n t e in Samaria ist außergewöhnlich reich; man schätzt sie auf das Doppelt^ des vorigen Jahres. Anderwärts haben die Früchte durch die Olivenfliege gelitten, und die Qualität und der Oelgehalt sind geringer geworden. — Das Geschäft in B ananen ist lebhaft, der Preis beträgt etwa acht Piaster per Rotl. Besonders in Eavendish-Bananen nimmt die Anpflanzung zu. Die Saisonernte in Tabakist noch an der Schnur. Der Markt ist still, und es gibt wenig Käufer. Die Pflanzer erwägen die Vernichtung der unverkauften Vorräte. . .;. , Wie die „Official Gazette" vom 1. Januar. LerickM, hat die Palästina-Regierung eine Kommission ernannt,- die Vorschläge für die Verbesserung der Produkt io ns- und Marktverhält»isse der. Zitrusfrüchte wie auch der anderen Fruchtsorten unterbreiten soll. Der Kommission gehören Vertreter aller an der Orangenproduktion und am Orangenhandel interessierten Kreise an. Mitglieder dieser unter Vorsitz des Gouverneurs des Süddistriktes Campbell stehenden Komrnission sind: Philipps und Sarg ent als Vertreter der palästinensischen Bahnen, Nathan und B o d k i n als Vertreter des Departements für Landwirtschaft und Forstwesen, B ou t a g y, Vertreter des. Departementsfür Zölle und Handel, und Sirhan, Tolkowsky, Apfelbaum Al-Ghussein, Rahim, Tadi^s upd SlbrevüM " ' Die Transaktion Creditanstalt—Prudential. Zu der von uns gestern veröffentlichten Meldung über die Erwerbung eines bedeutenden Postens von österreichischen Kreditaktien durch die 'Prudential Assurance Co^ London, wird uns aus^Prag gemeldet, daß man an die Kreditanstalt von englischer Seite durch Vermittlung des Wiener Bankhauses Re.itler u. Co. um Ueberlassüng ihrer Altieu herangetreten sei. Da das Institut eine 'Kapitalsvermehrung gegenwärtig nicht vornehmen wollte, hat es' sich bemüht,, aus dem Besitze seiner Großaktionäre einen entsprechenden Posten zusammenzustellen, um ihn den neuen englischen Interessenten zu überlassen. Der Besitz der Großaktionäre, die den entsprechenden Posten zur Verfügung stellten, bestand, wie uns weiter mitgeteilt wird, zum größten Teile a u s Aktien des ehemaligen A n g lo ba n k s y n d i k a t c s, das anläßlich der Fusion der Anglo-Austrian-Bank mit ' der österreichischen Kreditanstalt österreichische Kreditaktieir erhielt, diedurch eine Kapitalsvermehrung beschafft wurden, so daß die Bedenken der Oesterreichischen. Kreditanstalt, eine neuerliche Kapitalsverinehrüng vorzunehmeii,' begreiflich erscheinen. Für dieehemaligen AnglobaNkaktionäre stellte sich nun der seinerzeitige-Umtausch der Analobankaktien in österreichische Kreditaktien als ein ausgezeichnetes Geschäft dar, da seither die österreichische Kreditaktie eine große Kurssteigerung erfuhr, die gegenüber den Werten, zu denen die Anglobanlaktien abgerechnet worden waren, sich auf zirka 6 Schilling Pro Stück beläuft. Für die Aushebung des Bvvilligungsoerstihrens in der Tschechoslowakei. Bei den tschechoslowakisch-österreichischeil Handelsvertragsverhandlungen hat die österreichische Abordnung, wie aus Prag gemeldet wird di- A,, c^ - bung des tschechoslowakischen B ew il l i g uugä* verfahrens uno »er .. ...i auch die Schwerz D e u t s ch l a n d und U n g n analoge Forderungen erhoben, wird diese Frage gegernvarrig in ein aktuelles Stadium treten. Oesterreich verlangt die Aufhebung des.Bewilligungsverfahrens auch bei eliilgeü Anssuhrposteu, namentlich für R o h l e d e r.. Außerdem ist Oesterreich bestrebt, einige, Neuregelungen im Eisenbahntransport-zu erzielen. Diese Frage wird wahrscheinlich einer besorrderen UiiterloniMission Vorbehalten bleibeit, der Vertreter des österreichischen und des tschechoslowakischen Eisenbahnministeriums angehörcn. Man rechnet damit, daß die Verhandlungen schon in bctt nächsten Tagen beginnen werden. Besuch des Beraters der Oesterreichischen Nationalbank auf der - Börse. Der Berater der Oesterreichischen Nationalbank, Herr Key, erschien gestern, begleitet vom Generaldirektor Dr. Brauneis und Vizepräsidenten bet Nationalbank