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Wiener Morgenzeitung · 1927-01-09 · Heft 2825 (9.1.1927) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2825 (9.1.1927)
Date
1927-01-09
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Wien, Sonnig Wiener Morgenzeittms 9. Jänner 1927 Reue Berhandlungen über sie Berjorguns ver Bimsesbatzuen mit Inlandriohle. In den letzten Tagen ist es zwischen den steirischen -.^lenworken (G r a z - K ö f lache r. M n D r Melln h o s unb ftlptue M o n t a n - G e s e l i - s cha f t) im!» den Bundesbahnen;n Differenzen gekommen, da sich die Bnndesbahnnerwaltnng. w.igerte, eine die Fortführung des Kohlenbergbaues lohnende Menge österreichischer Kohl-e abzunehmen. Du oben er' wähnten Gruben hatten noch im Jahre 192.ö 22.000 Tonnen 5^ohle an die Bundesbahnen geliefert, während für 1927 die Abschlüsse der Bahnverwaltung auf insgesamt 7500 Tonnen reduziert werden sollten. Die Verhandlungen gerieten ins Stocken und die Kohlenwerke drohien. ihre B e t r r e b e /> n d r o f s e I rr, ja einzelne Gruben überhaupt stillnilegen. Wie wir erfahren, ist es gelungen., die V e r h a n d l n n g eit wird e r i n Gang zu bringen. Man rechnet damit, das; sich, nun die Bnndesbahnverwa-ltung zu größeren Abschlüßen »n österreichischer. Kohle bewegen lassen wird. Weiterer Ntichgang der. Br«. Auf den gestrigen Devisen- «nnrkien, .oie, wie gewöhnlich api Wochenende, keine .größeren UnstalA anfwiessN, ging die Lirch neuerlich zurück.'Sie schloß in' Zürich 22.85 (gegen 2g.— am Freitag). Ter französische Franc blieb.bei etwas verstärkter Haltung im wefent'ichen unverändert (20.50). Auch i» den übrigen Devisen ergaben sich keine nennenswerten Knrsvcrschiebungctt. Der Schilling notierte gestern 73.—. Verlängerung der Geltungsdauer der Fusionsbegiinstigungeu. In einer seiner letzten Sitzungen vor Jalnesschlui; hat der Nationalrat die Geltungsdauer dev überaus wich.igen Bestimmungen über Steuer- und Gebührenbefreiungen bei Fusionen, die mit Ende 1920 außer Kraft getreten wären, auch für das Jahr 1927 verlängert. Bei Auslegung der in Geltung gestandenen und weiterhin in Geltung bleibenden Bestimmungen, hat sich eine Reihe von Fragen ergeben, die erst im Laufe der praktischen Aiuvendlittg des Gesetzes geklärt werden konnten, beziehungsweise noch einer eindeutigen Feststellung bedürfen. Mit diesen aktuellen Problemen besaßt sich ein. in der neuesten Nummer der „Mitteilungen des Verbandes österreichischer Banken und Bankiers" (Verwaltung Wien, 1. Bez., Hohenstaufengasse 7) erschienener Artikel von - Rechtsanwalt Dr-.. Emanuel Freundlich, der, von allen Interessenten mit viel Gewinn gelegen werden wird.' Zusammenbruch einer mährischen Wagenfabrik. Aus'Ol. Fabrik wurde im Jahre 18-12-gegründet und besitzt Niederlassungen in London und Barcelona. . Niilkübersührung Arbeitsloser in die Landwirtschaft. Beranmlich .wt die - nieder-österreichische Landwirtschaftskammer im abgelaiis.nen - Jahre gemein am mit der Industriellen Beziriskommmlvn in Wien eine Aktion zur Entlastung des österreichi- ,aien Arbeitsmarktes eingelei'.et. die hauptsächlich in der Rückn>>e'f,ib",ni" ""n elnmcNs in der «'wtafiffeM« beschält ichen Hochelegante Abendkleider und große Gesellschaftstoiletten von berauschender Schönheit aus edelstem Material Schöpfungen, die in Kompositionen und interessanter Farbensteilung ihresgleichen suchen und den verwöhntesten Geschmack und die höchsten Ansprüche -befriedigen . nur in Moden-Palais Julius Krupnik VII., Kaiserstraße 111-115 zu den bekannt billigen Preisen industriellen Arbeitnehmern in die Landwirtschaft bestand. Durch das Zusammenarbeiten der Bezirksbauernkammern mit den .änülichen Arbcitsnachweisstellen gelang cs 'im abgelaufenen Zähre, 3371 gewerbliche Arbeiter, die ehemals in der Landwirtschaft beschäftigt waren, wieder der Landwirtschaft zuzuführen, wovon 25 Prozent dauernd dem Arbeitsmarkte der Landwirtschaft erhalten blieben. Die Wiener Metallfabrik und Gekrätzanstalt G. A. Scheid, deren Bankverbindung die Centralban! der deutschen Sparkassen warwird jetzt, wie wir erfahren, in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Sie tritt in den Jndustriekonzern der Bodencreditanstalt ein. Außer dem. Wiener Gekrätzwerk hat die Firma auch 'ine große Metallsabrik in Amstetten, wo sie hauptsächlich Mes- Massiv"- und KuvstrbK'tbe n. da0 erzeugt. 4 Wiener Börse. Behauptet. — Renten frenEch. Die feste Tendenz vom Freitag setzte sich bei B-rje»begn fort, namentlich in österreichischen Montanwerten sowie iÖöftftv aktierr, wozu auch Dcckirngskäufe der Kontermine beitrugen, Unter den letzteren konnten Länderbank zufolge von Pariser Käufeil kräftig anziehen. In der Folge machte sich Realisationrbedürfnis geltend, und die Krrrsbesserung verringerte sich, Loch konnten die Freitagkurse zum größten Ter! behauchtet werden. Länderbank, Juli-Süd, Semperit, Krupp schlossen zünden höchsten Tageskursen. Auch der Schranken war freundlich gestimmt, besonders in Montan- und Transportwerten. Auf dem Rentenmarkt gewannen Aprilrente 18 Groschen, Februar- und Juli renken je 4 Groschen. Notierungen im Stellageverkehr. Es «Otterteu per Ultimo I ä n n e r: Oesterr. Kredit 2.20 bis 2.70, Staatsüahn 5.50 bis 0.50, Alpine 0.— bis 7.—, Rima 4.50 bis 5.—, Lalgo 0.50 bis 7.50; fcvrici per Ultimo Februa r: Oesterr. Kredit 3.— bis 3.00, StaatSbahn 7.80 bis 8.80, Alpine 8.— Si« 9. —v Rima 5.50 bis 6.50, Salgo 8.50 bis 10.—; tveiters Per Ultimo März: Oesterr. Kredit 3.60 bis 4.30, Staatsbahn 9.50 bis 11.50, Alpine 9.50 bis 11.50, Rima 7.— bis 8.—, Saht 10. — bis 12.—. . ' Q-nw -t'eai. F7änz-JosePhRBahn Schuld 2.99, Nordwestbahn Schuld 5,10, 1887 Nordbahn-Prior. 2.50, Franz-Jojephs-Bahn- Prior. 3.40, 3,bprozentige Nordwestbahn-Prior. 0.86. Ex Kupon. Hermes 1200 ung. Kronen 0.12 Schilling, Mähr.-Ostrauer Brauerei 56.— tsch. Kronen — 11.70 Schilling, Sigl 0.60 Schilling. „Anker"-Versicherung, Naphtha und „Universäle"-Berstcherung zahlen keine Dividende. Die Kupons haben weiter an den Aktien zu haften. Exoten. Mraznica 2.10 bis 2.16, Universale Bau 1-.26 btt 1.30. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die Betriebs, einstellung der Mühlen beeinträchtigt weiter die Kauflust. In Weizen wurden die keineswegs belanglosen Offerte zumeist aogelehnt und inländischer Weizen wurde im Preis um 25 Groschen ermäßigt. Etwas Mchsrage bestand nur aus Bödmen für kleinereMengen? Roggen lag relativ fester, die Abschlüsse wstren nicht belangreich. Gerste zeigte etwas lebhafteres Geschäft, ,es waren slowaki'che Interessenten zahlreicher erschienen. Dre Prene blieben unverändert. Mars lag ruhig, Hafer fest. Im Mehlhandel dauert die Stagnation an. Es notierten: Weizen, Wiener Boden, 40.75 bis 41, u'ngar. Theiß 79/30 46 bis 47, Roggen, Marchseldcr, 83 bis 33.75, sonstiger 31.50 bis 32, Mais 23.25 bis 24.25/Haftr, inl., 25.75 bis 26.25, Braugerste, inl.,. prima, 34. bis 40. Weizenmehl, inl., 73 bis 76-, ungar/69 bis 74, Kochmehl-68-bis 7Y,> Brotmehl 53 bis 56, Roggenmehl 50 53:5, Futtermehl 30 bis 32. Weizenkleie 19 bis 19.25, Roggenkleie 18.75 bis 19.25. . Budapester Getreidetcrminmarkt. Bei lustloser Stimmung! haben sich die Kurse abgeschmackt. Die Notierungen lauten-ln. Pengö: M a i w e i z? n. 32.65, M ä r z r o g g e n 25.75; n fix c r. Oktoberweizen 28.50 . . v-,'. r " ' eher 2 [s Wer das Abonnement für ein Jahr einzahff, "erhält als Prämie je nach Wahl ein Exemplar der folgenden Werke: 1. Josephus Flavius: Sämtliche Werke: Der jüdische Krieg und* Jüdische Altertümer, zusammen in drei, eie r? .Prachtbänden (2000 Seiten holzfreies Papier, schöner, klarer Druck). 2. Heinrich Graetz: Volkstümliche Geschichte der Juden. In drei schmucken Prachtbänden von mehr -als 2200! Seiten. 3. Sven Hedin: Palästina: Ein herrlicher Lexikonband, 300 Bilder. aus Erez Israel, Text von dem berühmten Forscbungsreisenden Sven Hedin. Wer ein Halbjahresabonnement einzahlt, erhält als Prämie je nach Wahl ein Exemplar folgender Werke: 1. Theodor Herzl: Feuilletons. In zwei vornehmen Geschenkbänden. . ' 2. Adolf Böhm: Die zionistische Bewegung; das Standardwerk der neuen jüdischen Bewegung in zwei Groß-' oktavbänden. In wertvollem Ganzleinenband. 3. Herrn. Struck u. A. Zweig: Das ostjüdische Antlitz: 52 Zeichnungen des großen jüdischen Künstlers, Text des berühmten jüdischen Dichters. 4. Sippurim: Das schönste jüdische Sagen- und Legendenbuch. Von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen, fast 400 Seiten Ganzleinenband mit mehrfarbigem Umschlag. iii. Werbeprämien» Wir sind überzeugt, daß unsere Leser die Bedeutung unserer Prämienaktion würdigen werden; sie entspricht unserem Plan, jüdisches Wissen in die weitesten Kreise zu tragen.] Deshalb setzen •wir auch auf die . Werbung von neuen Jahreoab^nenten jüdische Bücher als Prämien aus. We»* nur zwei neue Jahresabonnertten der „Wiener Morgenzeitung“ wirbt, erhält schon eine Prämie, und zwar: Schalem Alejchem: ,,Menachem Mendel* und „Marlenbad“. Die zwei köstlichen Romanbände des genialen jüdischen Humoristen, in einem Geschenkband vereinigt Wer fünf neueJahresabonnenten der »Wiener Morgenzeitung“ wirbt, erhält nach Wahl eines der Werke aus Gruppe II. Wer zehn neue Jahresabonnenfen wirbt, erhält nach freier Wahl eines der Werke aus Gruppe I. Das Jahresabonnement der „Wiener Nörgenzeifuna“ kostet für Oesterreich 8 so und S 1-50 Postspesen — S si-so, für alle übrigen Länder dar Zwüttfache des am Kopfe des Blattes angegebenen Mönätsbezugspreises zuzüglich Portospesen von S 2 r0 im Gegenwert der betreffenden Landesvaluta. Ausschneiden und' rasch ausfütien! für Ganz« und Hali>|alires«Abonnenten Ich bestelle hiemit die „Wiener Morgenzeitung“ für l Jahr----- für ein halbes Jahr. und erbitte als Prämie: aus Gruppe I.. aus Gruppe II.— Der Betrag von. geht Ihnen gleichzeitig per .. Name...... Bestellschein Ort.Adresse — Datum . für Abonnementwerber Ich bestelle für je ein lahresabonnement der „Wiener Morgenzeitung". Als Werbeprämie erbitte ich ...... Der Betrag von .....geht Ihnen per.-.. zu, Name...--—...... Ort -.. Datum «... > Adresse -

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