Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2815 (29.12.1926)
- Date
- 1926-12-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Setze 6 Wien, Mittwoch Msser Msrse«-ett«»s W. Dezember 1986 Rr. MtS Bühne und Kunst. Klenaur Sper „Sk Lafterfchule". Uraufführung in der Frankfurter Oper. (Eigenbericht der „Wiener Morgellzeituiig/'. , nt de bruit pour nne oinelette". In diesem kurzen Latz föuiitc man das Gesamturteil über diese Urausfschruilg zusammensassen. Alle Beteiligten haben sich die denkbar größte Mühe gegeben, um diese Oper würdig darzustellen; nur fragt es sich, ob die Anstrengung sich lohnte. Es handelt sich zwar um das Werk eines lebenden Komponisten, doch kann man nicht gerade behaupten, daß er an Reichtum der Gedanken und Ueppigkeit der Instrumentation Hervorragendes leiste. Diesmal mußte für den Text Sheridan mit seiner ,Mchool f o r S c a n d a I" herhalten. Der englische Lustspieldichter wollte ja in seiner berühmten „Lästerschule" die Gesellschaft der damaligen Zeit verspotten; dies ist ihm auch meisterhaft gelungen. Der Bearbeiter des Testes, Rudolf Stephan Hoff mann, hat sich fast ganz auf bloße Uebersetzung beschränkt. Die Musik von Paul von K len a u bewegt sich in den Bahnen des jungen Mozart und scheint nichts von der modenreil Entwicklung dieser Kunstgattung profitiert zu haben. Das einfache Lied und die Arie treten in den Vordergrund, doch vermißt man die künstlerische Bindung zu einem einheitlichen Ganzen; die einzelnen Nummern stehen oft getrennt für sich da, so daß man das Gefühl hat, hier reihen sich mehrere kleine Partikelchen aneinander, ohne daß sie sich auch innerlich verschmelzen. Das bewirkt eine gewisse Monotonie, die gar oft den Eindruck der Langeweile hinterläßt. Nur der vollendeten Aufführung ist es z» verdanken, wenn das Publikum dieser Uraufführung starken Beifall zollte. Dr. B. Rem Srcheftermufil. Die „Russische Legende" welche der in Wiesbaden lebende Wiener Tondichter Cornelius Czarniaws U im Anschluß an die phantastische russische Erzählung „Der Zauberer" von Gogol vertont hat, ist in der Donsprache wert wertiger blutrünstig als im Gogolschen Urtext. Bei Gogol schlachtet der Unhold feine Gattin, er begehrt seine Tochter und reißt sein Enkelkind in Stücke, bei Czarniawski vernimmt man Ansätze zu russischem Volkston, in Verbindung mit dem Stil der Lisztschen sinfonischen Dichtung und mit Berliozscher Phantastik, die hier freilich, weder echt noch überzeugend ist. Die Klänge sind mehr aufgedunsen als beängstigend, der Ausdruck ist — an der Phantastik der Dichtung gemessen — recht schwächlich, und am schwächlichsten ist die Rhythmik in ihrer Gleichförmigkeit. Das Werk, welches, nne in Musikerkreisen verlautet, durch eigenmächtige Kürzungen des Dirigenterl Dirk Fock in seiner Wirkung beeinträchtigt wurde; begegnete im Konzertverein einer kühlen Aufnahme. Um so herzlicher wurde nachher das Orchesterscherzo Qp. 43 von Franz Moser ausgenommen. Moser ist ein Wiener Kind; in seinem Scherzo, welchem die Landschaft Schuberts, Bruckners und Mahlers wohl bekannt ist, leben noch Erinnerungen an altösterreichische Volkstänze. Er komponiert immer aus einem schlichten Gemüt heraus, und wenn er vor Schluß des Scherzos einen Orgelpunkt von 60 Takten aufbaut, klingt es weder schwülstig überladen noch trocken gelehrt. Im Konzertverein erlebte auch das Cellokonzert des berühmten.' Casals-Schülers Gasparo Cassado seine Wiener Erstaufführung. Das Werk, ivelches keinerlei Anspruch auf Originalität erhebt, jedoch dem Soloinstrumente jede Gelegenheit zur Betätigung von Virtuosität bietet, wurde von dem Spanier Cassäw prachtvoll gespielt. Ganz merkwürdig übrigens, mit wie vielen Cellovrrtuosen Spanien derzeit — wie nach einem Gesetz der Serie — die europäischen Konzertsäle beliefert. Eine von Nilius im Philhannonischen Kammerkonzert gebrachte Kammersinfonie desin Berlin lebenden Russen Paul Juan strebt in Scherz und Ernst dem alten Stile nach, eine gediegene, durchaus gekonnte Unterhaltungsmusik, freilich ohne größere sinnliche Kraft. Nilius dirigierte auch mit erfreulichem Feingefühl für die Erfordernisse der nmsikalischen Gegenwart ein Orchesterkonzert, welches ausschließlich dem Schaffen Alexander Tscherepnin's gewidmet war. Der noch lange nicht 30jährige Tondichter, welcher einer russischen Musikerfanvili-e entstammt, hat bereits mehr, als 40 Werke, darunter Konzerte und Sinfonien, Opern und Ballette, veröffentlicht. Ohne Zweifel gehört er zu den stärksten jungrussischen Begabungen, wenn auch noch lange nicht alles Gold ist, was in seinen faszinierenden Orchestersätzen glänzt. Sein von fesselnden Klängen und Rhythmen erfülltes A-Moll- Klavierkonzert, dessen Solo er mit reifer. Künstlerschaft spielte, wird jedenfalls seinen Weg durch die Konzertfäle machen. flb.. Am den Theatern. Operntheater. Morgen, 7 Uhr,'unter musikalischer Leitung von T>r. Richard Strauß „Fidelio". Bürgt Heuler. Morgen, halb 8 Uhr, „Plhüiira" (Abonnement 2. Gruppe). 2lk a d ein i e th eate r. Morgen, halb 8 Uchr, „Spiel i tu S chl o tz"; Freitag, 7 Uhr, „Bo'lp ö n e", halb 11 Uhr nachts, „Sp i'e l im Schloß". Volk so per. Heute .„Hoffmauns Erzählungen"; morgen (Donnerstag) neueinlstudiert Verdis „Othello". Deutsches V o l t s t h e a t e r. „Der Garte u Ede n" wird Freitag, Sonntag und Montag gegeben. Morgen tritt Leopoldme Konstantin zum letzten Male in „Die Schule der Kokotte n" auf. Freitag, halb N Uhr nachts, Erstaufführung des Schwankes „Die spanisch e Fl ie ge" von Ar n old und Bach. K « in me rspielc. I« der „A-B- C-R«vue" (RachtvErstellung) wird ab heute die berühmte spanische Tänzerin Nana de H e r r e r a im Rahmen dieser Revue nnt zwei Tanzcinläqen auftreten. Allabendlich, halb 8 Uhr, „Der König der Schnorrer" von I. ZangMl mit Ludwig Stärk in der Titelrolle. Johann Strauß-Theater. Freitag „Alexandra"; Samstag nachmittags „D er Na st c l b i n d e r"; Sonntag „Die geschiedene Wilhelm Kienzls 78. Geburtstag. Die Staatsopcr wird den 70. Geburtstag Wilhelm Kienzls (17. Jänner 1927) mit einer Aufführung des „Evangelimann" (Titelrolle Kammersänger Tauber) begehen. Bon der ursprünglich geplanten Ausführung des „Kuhreigen" mußte mit Rücksicht auf unüberwindliche technische Schwierigkeiten Abstand genommen werden. Die Wiederaufnahme des „Kuhreigen" ist aber für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht genommen. Eilte gwotze Glicenstpin-AuSstellung m Amerika. Unter der Protektion der polnischen und der italienischen Regierung wird demnächst in Newyovk eine große Aufstellung der Werke des jüdischen Bildhauers Henry Glieenstein eröffnet werden. Habirrrah in Alewyork. Das Moskauer hebräische Theater „Habinrcch" begann am 18. Dezember seine amerikanische Tournee im Newhovker Mausfeld-Theater mit einer Darstellung von An-tsrys „Hadybuk". Der Zuq'chauerraum war von führenden Persönlichkeiten der amerikanischen Dheaterwelt und des jüdischen Lebens in Newyovk besetzt. Dem Ensemble wurden rauschende Ovationen bereitet. Die Newyorker Krtik stellt fest, daß die Darbietungen von „Habimah" erfrischend aus das Dheaterleben in Amerika .wirken. Bereine, BortrSse m»d Bersammlnugeu. Jüdischer Benin Nord-Ost, 2. Bez., Taborstraße 21a. Heute, 8 Ähr abends. Bortrag Prof. Ehrlich: „Das jüdische Volkslied". Eintritt frei! — Zionistische Jugcirdgrnppe Leopoldstadt, 2. Dez.. Zirkusgasse 83. Heute, halb 8 Uhr abends, Plenarversammlung mit anschließendem Vortrag Dr. Wilhelm Stein: „Sinn und Wesen des Monismus." Morgen, 8 Uhr abends, Sichah. Samstag, 3 Uhr nachmittags, Sichoth aller Knmzoth. Referent Josef Lancziner. — Jüdische Tischgesellschaft Landstraße. Heute, halb 9 Uhr abends, im Souterrainlokal, 8. Bez.. Löwengasse '36, Vortrag des Herrn Ratb. Prof. Dr. I. Ta glicht über „Ans dem Talmud." tzerichtssaal. Seite Fechenbach rehabilitiert. Nach einem Telegrannn aus Leipzig hat das Reichsgericht das Urteil des Vokksgerichtes München gegen Felix Fechenbach, dem einstigen Privatsckretär Kurt Eimers, soweit es sich auf die Veröffentlichung des Ritter-Telegramms bezieht, und 10 Jahre Zuchthaus verhängt hatte, ohne erneute Hauptverhandlung aufgehoben. Die Kosten hat der bayerische Staat zu tragen..Durch das Urteil des Münchener Volksgerichtes vom 29. Oktober 1922 war Felix Fechenbach wegen vollendetem Verbrechen des Landesverrates zu 19 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Nachdem er zwei einhaw Jahre verbüßt hatte, Mirdc er begnadigt. Der letzige Spruch des Reichsgerichtes bedenket seine vollkommene. Rehabilitierung. Das Urteil gegen den Salzburger Arzt Dr. Svandr»,. An-.- Salzburg wirb 'l>crichtet: Nach wiederholten Vertagungei. wurde gestern vor dem Schöffcnscnate des hieisigen Landesgcrichtes unter dein Vorsitz des Hosratcs Kunze der Prozeß gegen den hiesigen Chirurgen Dr. Johann Siandrn zu Ende geführt. Nach Inhalt der Anklage ist Dr. Siandrn eines verpönten Eingriffes nach Paragraph 111, ferner wegen eines dabei begangenen Kunlstfehlers. der zum Tode der Patientin, die in der Wohnung des Arztes, der dort ein iWnlelsanatorium betrieben haben soll, am 27. November v. I. starb, und wegen Gefährdung der Sicherheit dkE Lebens beschuldigt. Als fahrlässige Vernachlässigung wurde dem Arzte zur Last gelegt, daß er, obwohl die Pali eniin sich in einem besorgniserregenden Zustande befunden habe und er die ihr beigebrachte Verletzung erkennen mußte, keine weitere ärztliche Hilfe in Anspruch nahm. Der Gerichtshof sprach den Angeklagten von der Anklage der Vornahme eines verpönten Eingriffes nach Paragraph 144 und eines Kunstfehlers aus Unwissenheit frei und sprach ihn nur wege n Fah r lä s's.i gke i t bei Vornahme der Operation und wegen fahrlässiger schwerer Körperbeschädigung schuldig und verurteilte ihn zu zwei Monaten strengen Arrests, verschärft mit einem Fasttag monatlich. Das Gericht erblickte das Verschulden des Arztes darin, das; er ohne längere Beobachtung der Patientin den Eingriff in seiner Wohnung, ohne Zuhilfenahme ärztlicher Assistenz und ohne Narkose borgenominen habe. Sowohl der Angeklagte ivie auch der Staatsivalt beriüfen gegen die Art der Bestrafung .und wegen Nichtigkeit, so daß sich nunmehr der Oberste Gerichtshof mit dem Falle in letzter Instanz zu beschäftigen haben wird. Die Folgen eiuc$ Prato,rbetalmtschaft. Der Privatbeamtc Gustav R. hatte die 23jährige Hausgehilfin Hermine B. vor mehr als zrvei Jahren im Prater kennen gelernt. Es gab eine flüchtige Bekanntschaft, die bald ein Ende nahm unv nach geraumer Zeit ivurde N. durch eine Mtteilung der B. daran erinnert, daß er Vater eines Kindes geüvorden sei. Erbestritt vor Gericht die Vaterschaft und verlangie die Bor. imhme einer Blutprobe, wurde aber damit abgewiesen und zur Zahlung von 25 S. monatlich an Alimenten verurteilt. Im November, d. I wurde N. im Cafe Praterh'tern von der Hausgehilfin, die ihn dort erblickte, gestellt und schließlich mit einer Oy rse ige beteilt. R. klagte und vor.dem Stra^. bezirksgericht 1 kam es gestern zu einer erregten Szene, in deren Verlaufe die Angeklagte dem Klager zurief: „Srr ordinärer, gemeiner Schuft!" Wogen dieser Beschinvpfung verlhängte der Richter, LGN. Dr. Arie, Wer die AnHeklagtc zunächst eine T"sziplinarstrafe von 24 Stunden Arrest. Als der Rrichter nach Schluß des Bcliveisverfahrens an R. die Frage richtete, ob er den Strafantrag au;- rechthalte und der Kläger diese Frage bejahte, stürzte die Angeklagte auf ihn los und versetzte ihm mehrere Schlag' ins Gesicht und aus den Kopf. Nur mit Mühe konnte' sie van weiteren Tätlichkeiten abgehalten werden. Wegen Mißhandlung des Klägers im Gerichtssaal wurde über die B. eine weitere Disziplinarstrafe von fünf Tagen Arrest verhängr. Sie nahm dies apathisch entgegen und Keß sich ruhig adfuhren. . oaeeeeeaeeeeeeeoeeeaeeofteeeootMaofraeeeeeeefteeoaoeeneoeMiaeoeoQaeooooodMMMMiaeooftft VOLKSWIRTSCHAFT Wirtschaft-brief ans PalSftina. T-ie Rückgänge der Handelsbilanz. — Die Zollmauern. — Orangen, Tabak, Bamnwollc. (Von unserem Jerusalemer Korrespoirdenteu., Die Wirstchaftslage in Palästina ist nach ivie vor durch Stagnation gekermzeichnet. Die inonatlicheir Handelsbilanzen tveiscn absolute Rückgänge auf/was die Situation am besten verdeutlicht. Jin September 1926 betrug der Export 49.371 ägyptische Pfund gegen 63.398 ägyptische Pfund im gleichen Monat des, Vorjahres, was einen Rückgangvon zirka 25 Prozent bedeutet. Der Import im September belief sich auf 518.454 ägyptische Pfund gegen 801.038 ägyptische Pfund im September des Vorjahres. Der Rückgang ist hier noch größer als beiin Export, was an sich wohl eine Verbesserung der Handelsbilanz bedeutet, jedoch gleichzeitig auf die geschwächte Kaufkmft hinweist. Zu benrerken ist, daß von den Jnrportländern Deutschland, nach Aegypten und Syrien, die auch als Exportländer an der Spitze stehen, die dritte Stelle einuimmt; dann folgen erst England, Fmnkreich und die Vereinigten Staaten. Rumänien hat in der letzten Zeit großes Interesse am Absatz nach Palästina; noch im Jänner soll eine W ander - Ausstellung von rumänischen Erzeugnissen in allen palästinensischen Städten veraristaltet werden, die von der rumänischen Regierung offiziell unterstützt wird. Der. Stagnation wird mit den üblichen .Jrtjektronen beizukonrmen getrachtet. U. a. hat das Handelsu. Industrie-Departement nr der letzten Zeit 32 jüdischen Jndustrieunternehmungen Darlehen gewährt. Auf die Entwicklung der Industrie wirkt aber nach wie vor die Wirtschaftspolitik der britischeil Palästina-Verwaltung lähmend; die hohen Zollsätze erschweren die Konkurrenzfähigkeit. Einigermaßen vorwärtsschreitend ist die Entwicklung der Salzproduktion. Die Saltconipaiiy in Mhlith, tue im Jahre 1925 5500 Tonnen produzierte, hat Heuer ihre Produktion um fast 25 Prozent gesteigert. .Jmrner mehr wird der Inlandsbedarf an Salz durch die Saltcompany gedeckt, die auf über 3000 Duiram Boden arbeitet und fast ausschließlich jüdische Arbeiter beschäftigt. Allein in den ersten acht Monaten des Jahres 1926 tvurdcn 5000 Tonnen ihrer Produktion im Jnlando abgesetzt, lvährend der Gesamwbsatz iin Jahre 1925 4800 Tonnen betrug. Wesentlich günstiger als in der Industrie gestaltet sich das Bild in der Landivirtschaft. Die Oräugensaison 1926-27 hat Anfang Oktober begoniren und bei einer Ueberdurchschnittsernte konnten gleich zu Beginn fast 18.000 Kisten Orangen exportiert werden, davon die Hälfte nach Aegypten, die andere Hälfte nach großbritannifdjen Häfen. Die elften Eingänge in Liverpool trafen auf starke Nachfrage zu guten Preisen. Die tveiteren Verkaufsaussichten auf den ausländischen Märkten sind günstig; es wurde der Versuch gemacht, via Constanza Orangen auf den Warschauer Markt zu bringen'; der Transport rollt noch per Bahn. Die Bepflanzung mit T ab a k hat. im Jahre 1926 an Umfang abgenommenda nur zirka 9000 Dunmn gegen 11.500 Dunam im Jahre 1925 mit Tabak bepflanzt tvurden, davon mit türkischem Tabak. Diese Verringerung des Pflarlzml-gsgebietes dürfte zur Konsolidierung der etivas überstürzt begonnenen Tabakproduktiou beitragen. Die diesjährige Ernte ist übermibtel, sie tvird auf 565 Tonnen.geschätzt. Der Absatz für diese Pwduktion ist gesichert. Um dein Rohstofftwoblem der in den letzten Jahren zieiwlich lebhaft entwickelten Textilindustrie in Palästina (in Tel- Awiiv allein gibt es drei größere Textilulüermhmungen mit über 200 Arbeiterrr) beizukommett, werden jetzt die Versuche mit der P fl a n z u n g von B a n m w v l l e w'eder auf- Lrvlsrn- «mb BaliUenlarse vom 28. Dezember 1928. Devisen Lmste<L<n g:: M*n»cd . . . .... .... Geld Ware 5. 289.96 28*96 1M7 19.61 108.68 108^7 98.19 08L89 99D1 WM SM 8.70 3488 U.M 89.16 . 39.86 707.— 709.40 9840 28.10 904HSC 940260 8&Btln .” .* * .* •* . Wuriin Valuten Awarikaalselio Nataa , «•lsrUehe Not«o « . . BalmTlsebe Kfttea . » Daatache Nota» , . » SagUacto Tttas . Geld Ware 5.0060 6435 e'rtD^Oslseha N«taa . 180.18 180.78 UoU&a4l»cbe Netea . . . . 78.90 78 70 lUlleatMhi Helen . . . . 120S5 137,85 Ja^eslairiselie Noten . « , Pelnlseho Hoteo « Rnaanltcbe Heton , « . . 706.90 709.90 UttMUcho Noten (Roman.). Sehtrelter Noten , » . » —.— —Taohocho.elow Noten » . 168.90 108.80 1'OrVoat» pk»n4-H»ton. . 849? 31.4 Unguiseho Noten . . . . 0«W W0O 98.99 8408 »41 78.80 . 8.07 90Ä 99*1