Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2812 (25.12.1926)
- Date
- 1926-12-25
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2979076-2981549-2981899--28575-3016623- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
SeNe IS Men, Samstag sichr tttM.rrt und besonders da.au/ achtet, das; sich ans den deutschen Zäh.ung.n leine Schädigung der deutschen Valuta ergebe. ' s Die Mh^migrunwilligkeit, die sich im Hintergründe des' Au^kunftsmit ei de; veranwo.t u s o e.r StaitZjan e.vtt) offen hält, hat für den S.a.Mkredit Oesterreichs bereits die Fo'ge gezeiti-t, das; eia le'onde.er FendZ vorgeschoben wer den/m ißte, Her als Schuldner der Zcn ralbanlanleihr fuugiett. Ta aber die künftigen Abnehmer der FondZtitre) sich nicht im. Unklaren drüber si.rd.' w r der wirkliche Sch rldner ist/rdieser aber m't dem verschlei ren Staatsbankerott auf Grund der. Schum'eierschert Ent.'kg.rungsver Ordnung operiert, konnK sich der Staat, um seine ResundiernngSanleihe zu-bekommen, nicht anders helfen, als rüdem er die Rentenskeuere«mäßigte, d. h. er v rsi.hlete auf einen Teil seiner! Einkünfte und überließ deren Ver.va'tung de r rentettsteüerpf icht'gen Banken und Ta k i.nren. dis gewizseema'en als^ Treuhänder 'der Resundr runglanlerhe fungieren. Von Konkurs im strengen Sirrne dcS Wortes kann se bst^erländlich^'nicht,/gesprochen werden. Gewiß, da) Staat?vernr)gen mr'terkiegt. nicht der KönknrZordnung. aber in Kinknr) ist bei' solcher Aufsichts- und Tr-nhänderverva'tnng das größte Staatsaktiv: m. der Kredit. Die Trcuhatdar loschen darüber. daß nicht der wrchl'eile, auf.das schlech e Gedächtnis der Zeitgenossen und ans d'e mergelnden Geschichtskenntni'se der-Nachfahren spekulierende Staatstankerolt ans.eroendet werde. Sie Entwicklung drr Aastrelnuahme« im Jahre ISS«. i laH einer amtlichen Darstellung haben sich die Staatseinnahmen, irn Jahre 1.926 sehr günstig entwickelt. Die ZoTIelnna h m e n haben bis Ende November 178 Millionen Schilling erreicht, so daß das gaitze Jahr den präliminietten , Zollertrag überschreiten dürfte. Die Herabsetzung der . W e insteuer von 22 auf 10 Schilling pro Hektoliter hat eine nennenswerte Steigerung des Weinkonsums nicht' zur Folge gehabt, so daß der Erfolg, der Weinsteuer gegenüber dem Voranschlag, erheblich Zurückbleiben tvird. Die Einführung von Land'esabgaben auf den Verbrauch von Bier, wodurch. die Steuerbelastung des Bieres nahezu verdoppelt würde..kommt , mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Zeit im Steuerecfölg nicht zum Ausdruck! doch wird erwartet, daß die in .'den letzten'Jahren beobachtete Steigerung des Viersteuerertrages zum Stillstände kommen wird. Die Entwicklung der Zucker st euer wird in der" Darstellung als Erfreulich bezeichnet, da der Zuckersteuer nur die inländische Produktion unterliegt — die. Steuerbelastung für ausländischen Zucker ist im Zoll inbegriffen — und daher der Mehrerträg .unmiiteDar Aufdruck der Mehrerzeug u'ng..iftr.\ .. Die Eingänge an d i'r.e k t e'n Steuern von Jänner bisl einschließlich Oktober betragen rund 267 Millionen Schilling. Eskommen, -hierin noch nicht.die Auswirkungen desl G oldb j,l a n z e n g e s e tz e s zum Ausdruck, da die Hieraus 'resultierenden Mindereingänge durch die KörperschaftssteuersEingängL pro 1923 und-1924 kompensiert wnrden.-Die Gesamteinnahmen an G e b üh r e n nnd B e rk ech r s-st e u e r n.- - inkltisive "Warctrümsatzsteuer, in den ersten zehn Monaten des -Jahresbetragen rund 273 Millioüen Shilling, gegenüber 266 Millionen Schilling in der glelchen'Periode des Vorjahres. - ... Gegenüber.dem-Bundesvorauschlag pro 1926 ergeben sich-sowohl auf der Ausgabenals auf der Eiiinahmenseite wesentliche U e b e r s ch r e i t u n g e n, doch stehen den. Mehrausgaben Mehreinnahmen gegenüber, so daß die Bilanz gegenüber dem Voranschlag keine Verschlechterung erfahren wird. An den Mehrausgaben partizipieren der Auf^ wand für die Arbeitslofenfürsorge, die Mehrzuwendungen arMdie Bun-desangestellten und die bekannten Vorschüße an die-ZentraBmrk. - Die Steuerleistungen der'österreichischen Bevölkerung sich also, wie aus der amtlichen Darstellung hervorgeht, so ausgiebig, daß der Staat solche Verluste, lvie sie sich bei der Zentcakbank-Stühung und der -Postsparkasse-Spekulation ergaben, leicht verwinden konnte. Aber gerade diese AnspannuIg der Steuerkräfte würde es verdienen, daß die Gesctzgebung der Frage nnherträte. ob man nicht der österreichischen Bevölkerung die Lasten erleichtern könnte. Der Kampf für dieIHerabsetzung der Kommunälsteuern um 20 Millionen Schilling ist gewiß sehr löblich, aber die Parteien, die den Bchd beherrschen, müssen mihrem Wirkungskreis von der Theorie zur Praxis übergehen. M Fälschung van Aktien der Carl Ludwig- «ad Akrechtbahn. Berlin, 24. Dezember. Wie dis „Vossische Zeitung" Meldet, ist eine umfangreiche Aktiensälschung aufgedeckt worden. Nach dem Blatte handelt es sich um die Fäl" schüng von Aktien der galt zischen Karl-LudF wi^g-Bahn. Einer der Verkäufer dieser Aktien ist gestern in /einer Bank angeh.ilten nnd verhaftet worden. Die Spstren der Fälschungen sollen nach Wien nnd Berlin fuhren. r Ferner melden die Blätter, daß auch Aktien der Tr/sherzog Albrecht-Bahn enlst.mpelt worden sei^n. In Berlin sei bisher keine Verhaftung erfolgt. •/ Bei'einer Berliner Großbank und bei mehreren anderen BDkken seien gefälschte Obligationen im Gesamtbetrag!; VoH etwa 400.090 Mark verkauft worben. Drei Oesterr^che r, die diese Verkäufe getä igt hab.n, seien elngche..d yetzpommen, Hann aber wieder freigelassen worden, weil se(l.'beim Verkauf in gu!-m Glauben gehandelt ha"-rn. DDrch die Entfernung der polnischen Stempel von den «WrSMzftktt«»S 28. Dezember 192 Nr. 2812 ssssssstrssassassssssaasssosassssssOssst Lttkaw. «oimvtml. j Qsiossk'i.eisOtttt^vefte, | Zentral« IX., 8«tlrk. Btrfgiiit 19, Telephon 17 3-99 n. 16-9 34 O Lieferant fQr Heilanstalten j Abteilung für -Flei-ch ]| (Alter Aufeicht des Ehrwürdigen Rebblnats der lir. Kullns. (j gemeinde Wien 40 < | IX., Berggässe 15 . XVIII., Währlngerstraße 97 j j Aktien seien die Obligationen, die auf Silber gestellt waren, als auf Gold gestellt erschienen, und ihr Verkauf habe an der Börse einen Kurssturz der gestempelten Aktien, hervorgernsen. Obige Meldungen scheinen sich auf di: schon vor einigen Monaten entdeckte Manipulation mit Aibrechlu.iduüd Karl-Lüdwig-Bähn-Schnldvi.'rschruLüu^en und -P.ioeitäten, von denen der poln'sche Slenipel abgewaschen wurde, zu beziehen. Als bi^ ersten MKdungen über die „Waschungen!' anftauchtem hat sich die: Borsenlei'.nng in Wi:n. vwanlaßt gesehen, bis zur Klärung der Frage, wie sich die polnische Regierung zu der Frage der Bewertung di.ser zum Umtausch in eine neue polnische Staatseinlsih: aufgerustnen Obligationen stellen w erde, den Handel in diesen Titrets zu sistieren. Inzwischen ist von polnischer ,S:ite ein Gutachten abgegeürn. worden, daß die Stempelung der Obligationen nur eine Formalität gewesen sei und daß die Abwaschung d:S Stempels die betreffenden Titres von den Vorteilen der poinischen Aufwertungsgesetze zwar ausschl^eßt, ohne daß sie jedoch wertlos geworden wären. Bor zwei Wochen haben Vertreter der Wiener Börsenkammer mit der Berliner Börseuleitung über die Frage dex Wiederaufnahme des Hand.lS mit diesen Papieren, Beratungen gepflogen. Sollte die Meldung der „Vossischen Zeitung" sich tatsächlich auf die 2lktien beziehen, so kommen daber die Aktien der galiftschen . Karl-Ludwig-Bahn in Frage, dir per 1. Juli 1992 zum Umtausch in die Schnldverjchreibu-'gen auf erns.n wo dm sind, die auf drr 'B^uhn sichergestellt, und unmittelbar irach den Prioritäten rangieren. Ebenso sind die Aktien der Albrecht-Bahn - im Jahre 1894 in Schuldverschreibungen der- Albrecht-Bahn umgewandelt worden, drr gleichfalls hinter den Prioritätenobligationcn rangieren. Für di: ni-ht zur Umwandlung präsent!. rtcn'Ak.ien wurden Staatsschuld- Verschreibungenhinterlegt. Börse für landwirtschaftliche Produkte. Infolge des Feiertages war der Besuch der gestrigen .Börse sehr schwach, so daß eine' ausgesprochene .Tendenz sich nicht herauskristallisieren konnte. Gesucht war Noggent der in ünaarischer Provenienz, 70 Kilogramm, zu S. 32.25 taxiert wurde. Auch für Kleie war größeres Jnterexe vorhanden, zu nennenswerteren Abschlüssen konnte es jedoch nach' dem Vovherrfesngten nicht kommen. Nach all dem blieben die amtlichen Notierungen unverändert. Der Fdranzverkehr. Gestern waren die Börserämne wie die BankbureauZ geschloffen. Bel den eingelnen Instituten war . bloß ein Schalter für die Durchsührung von Wechselmhlungen offen. Es hat sich aus diesem Grunde auch kein halbwegs ins 'Gewicht fällender privater Effektenhandel ergeben. Eudapester Getreidcterminwarlt. Bei lustloser Stimmung sind die. Kurse abge'r'icke t. Die Notierungen lauten ,in ungarischen Krauen: Ma iw ciz en 4'900V Nt ärztoßßcn 332.000 bis 333.000- O ktoverweizen 192? ^.taxetw.270.000, Oktoberroggen 1921 tajatib 360.000 bis 370.000. . Ausländische Börsen. Budapest. Die Spekulation bc- ' klmdete 'für alle MurDzebiete dauerndes Interesse.' so-daß fast!. sämtliche. Effekten Kursbefferungen von 2—4 Prozent und namentlich Zuckeraktien, Textil- und . Montanpapiere sogar solche von 5—10 Prozent erzielen konnten. Der Verkehr war bis zum Schluffe lebhaft und die Tendenz fest. Das Passivum des österreichischen AufienhaudelS. Die österreichische Außenhandelsbilanz des Jahres 1926 dürfte nach den bisher vorliegenden Ergebnissen der ersten acht Mo- >nate. bei Berücksichtigung der. gegebenen handelspolitischen Lage "mit einem Passivum von 1 0 0 0 M i H i onen Schi! ft.it g 7 abschließen und damit daö voriährige. Außenhandelsdefizitum zirka 100 Millionen. Schilling übersteigen. . Konkurs. Das Handelsgericht Wien hat das' Kotckursberfähren gegen die Äankfirma Wölfe r s S. Nachfolger' Alleininhaber Paul Samuel Grünwald, derzeit unbekannten Aufenthaltes, eröffnet. . StaSilisierungSSestreVungen in Frankreich. Aus P a r i s. '24. d., wird telegraphiert: Wie die Blätter melden, fand gestern zum erstenmal ein entscheidender Angriff der Negierung auf den Devisenmarkt statt. Nachdem der Franeskurs 122.26 für das Pfund upd 36,19 für den Dollar erreicht satte, erklärte der Vertreter der Bank von Frankreich, daß diese zu dem angegebenen Satze als Käufer und Verkäufer für jede Menge angelsächsischer Devisen auftrete. Dadurch wurde es bewirkt, daß diese Kurs? den ganzen Tag über, gehalten wurden. Man schließt daraus die Absicht der Regierung, Schwankungen des Fra'iteskurses zu verhindexn. Die Bilapz der italienlschens'Bahnen. Unser ttalienischer H.-Kor'respöndcnt berichtet uns: Mährend die meisten mittel-' europäischen Bahnen sich in mißlichen finanziellen Verhältnis-, sen befinden, kann das italienische Verkehrsministerium der Oeffentlichkeit nun schon zum drfttenmal überaus günstige Dllattzergebniffe vorlegen. Im Krieg und auch in den ersten fünf Nachkriegsjahren waren die italidnischett Staatebahnen stark pässiv, einmäl. im Betriebsjahr 1-921/22 sogar mit 1226 Millionen Lire; seit 1922/28 geht eH mit den itälieuischen Bahnen i zusehends austvärts und in dem eben abgeschlossenen Rcch- ■ nüngsjahr 1925/26 haben die Bahnen einen Ueberschnß von 878 Millionen Lire erzielt. Der Reiseverkehr hat im Berichtsjahre um rund 6 Prozent zugenommen,. der Warenverkehr um 2.71^ Prozent, insgesamt und um 5.27 Prozent kür den Kilometer. Diese Zahlen entsprechen dem Durchschnitt, der von Beginn des staatlichen Betriebes bis zum Ausbruch des Krieges zu verzeichnen war. Ungeachtet des verstärkten Verkehres wurde weniger. Personal als'^ früher benötigt und die Zahl der Schaffner ist von 174.000! aui. 171.000 zurückgeganAen. Stellt man. die zur-, eit gelten^in Bahntarife ein'cV.er mitteleuropäischer Länder für eine 400 Kilometer lange Schncllzugsfahrr zweiter Kiasse einander gegenüber, so ergibt sich (in Goldcentimes errechnet, und zwar 1 Goldsrane ist gleich ein Dollar, dividiert durch 6,13) folgendes interessante Bild: Italien 3441 (im Jahre 1914 4 72 5). Oesterreich 3 3*6 5 (304 5), Deutsches Reich 4059 (2558), Schweiz 3660 (2920). Es ergibt sich daraus, daß die heute erträgnioreichste Bahn zugleich die billigste ist, wofür die Italiener besonders dem Verkehrsminister EostanZv C i a n o zn danken haben, der auch der italienischen Handelsmarine zu eincin rapiden Aufstieg verholfen hat. Ievlsenlukse. Zürich, 24. Dezember. (Schlußlurse.) Paris 20.52^ (20.52%), London 25.10^4 (25.10), Newpork 517.— (517.25), Belgien 71.95 (71.95), Italien 23.30 (23.10), Spanien 78.96 (78.90), Holland 206.85 (206.85), Berlin 123.23% (123.22*4), Wien 73.05 (73.05), Stockholm 133.26.14 (138.25), Oslo 130.35 (130.—), Kopenhagen 137.821/2 (137.85), Sofia 3.75 (3.76)'. Prag 16.32 (15.3214). Warschau 571/2 (57.50), Budapest 72.40 (72.45), Belgrad 9.12 (9.121/2). Athen 6.45 (6.65), Konstantinopel 2.60 (2.60), Bttkarest 2.75 (2.72/2). Finnland 13.06 (13.05), Argentinien 213.75 (214.—), Japan 252.— -; Budapest, 24. Dezcnrber. Amsterdam 28305—28605, Belgrad 1266—1262, Berlin 16995—17045. Bukarest 370, 38.0, Brüssel 9916—9945, Kopenhagen 18995—19055, Oslo 17920—17930, London 345950—346950, Mailand 3190, 3230, Newyork 71290—71490, Paris 2814—2854, Prag 2111—21171/2, Sofia 513—519, Stockholm 19050—19110, Warschau 7825—8025, Wien 10060—10090, Zürich 13785, 13825. Film und Kino. „Die Such! des Todes". Die ruffis^e Propaganda ist rü'hrig am Werk, den Film in ihren Tlenst z» stellen. Die Vorführung der Schrecken der Gejzettrrpo.ution und die Ee.'ämpfung des weißen Terrors lasten sich wirlungsvoll auf die Kii o/inwanl projizieren. Das gärende Milieu der Matrosen tmitt’ Schwarzen Meer, Wasser, Schiff, Lenchjturm, Känrpfe, tie.en auch filmte,ni-sch ein sehr dan.'.ores Cuict. Die „Bucht des Todes" auf cer Halüluifel Krim ist der brodelnde Winkes, wo der Guerillarieg gegen ten zaristischen General Kaledin im Gang ist. Der Tampfcr „Lclcdj" führt z m Teil revoiulionäre Marrosen, die ihre Genossen heimlich mit Münstion' versor.-en. Die Gaoenrevolutton en/sende: einen Spitze' a'üf.daöSchiff, die Verfchrrörcr werden schließlich verilastet ui.ü auf ein eigenes Gesängn! Lisch iss geLrack-l. An den A.!sanimeng-opferchtcn wird grai'cnrol.'e Fclter geü.ve, bis man e.ncn nach dom anderen, mit einem Stein um den Hals, ins Meer stößt. Der Dampfer wirt> dann gegen einen Leucht türm, das letzte Bollwerk der Re'ool. tionäre, mobllistcrt. Ein internierter Maschinist, ein ° npolltiscker Mann der Ar-beit, muß das Schiff führen, gegen seinen Schn, der den Leuchtturm befehligt. Der Angriff wird, ab-osch'aecn und der Maschinist vollendet das Werk der Zerstörung; er bringt das Schiff zum Sinken. Tie Propaganda, die nur da und dort in textlichen Andeutnn-'en aktiver hervortritt, beschränkt sich a 's die, allerdiN""s packende Vil«derlr*vn". Man ver-ißt den Zweck, denn man hat eine grandiose S?.enenf->l-ge vor sich, die in dramaus che r Stcii'enwg großarüge Effskte vermittelt. Glänzende Detailcinsälle. alles lüni^erisch» masvall äd^estimmtl Im Vereine mit schausp'elerisch'cn Lei stunde n. die bciste ruffische Schule verdaten, haben hier ein ftränlb-end^ Kinowe.rr^ ge»L sckaf'cn. „Die des Todes", rein als Film gcwer'e^. ist entschieden ein „Schlager". Ali. 9luS der FV-fT'r.ti Das sonnige Kalifornien, das ni/it mit Uil"v',t zum S'au^l'ü der Filmst'Nd^un'en gewa'ft wn ede. bat rtrnn'e1* auch feinc Sitten- Zeiten. M.aiichn'as n-ü d"n ff b die Re^i'seure ein Stück Londoner?'t w'n" ä e nach Ka 'iwrnion wstn"ckwn. "in o'ne lstnst- 'ichc eäslismit'e''. Newn imd Nebe", die manchmal auck, für "inen Ti'm n"t'endi'» ''ind, zu o'-lanaen. Wft'l-'m Setter b!>n<"t''te zn . T"'? E^e" fn'' Fr^nd" a-ch einige .^immcls-r- "ü'w verscharlt duvch Ncbech Er ließ ftinszebn Scheuche - "n't Ve'ondc'en Sv'?ivvIr"ichtnn"en von ^o"en Türmen auf. den Schnf"''ast niederprai"e"n. die einen soeben Ar-^d von Fei'chti"leiv erzeugen. li.h an-b der Lnni'oner Nebel ba^d einstel tv .^efti^e Wntdma'chinen i'lielen den armen Dirstellern die Wa^ernt^en ins Gesicht, die inmitten des wunde''">rrn Kiima? die Unbilden der Witterung kennen scrnen m""t:n. DnS W"lck):nvro"k'NiM der Wiener Mnoikheater. Pat und Pstichon w'rden in dent?ilm .Sch w i eaersöbne" erscheinen. Z"ckle Eoo-.tn spiet die Hinntroli'e in ..Der kleine K 0 m n a 7 n v n." Weiters ersch-inen: ..C k o- Eho-S.an" mit Anna Mab Won". , „9lbre kleine M a j e st n t" mit Gitnnar T'ckn"s nnd M r'it Alien, ..D i c B " cki t des Todes", „Die kleine vom Variete" "'idO'st und Geora-Alex'n^er. „De r fch w--' r z e Vogel" >"" Ehineb, Renee Vdo "ee und Owen 'Moore, Theat e n" mit ll^l^^ia Sm-n'on und ..Der Teufe l laska" mit Jrne Nowak und Wallace Beerb. -- CEÜTRAI-KINO — kl., Taborstraße 8 Telephon 42-3-41 Ben Hui Musikalische Begleitung: Das neue Ufa-Konzert«., ehester mit Jazzband (D rigent: Kapellmeister Kail Krall) Beginn um 6, */,8 und 0 Uhr ~S€HOTTENRING-k(NO!., Schottenring 5 Telephon 17 4 25 Von heule bb 27. Oosombbr t ' 2, DieKlelncTOBiTarlclcc mit Ossi Oswald«, Geoig Aloxuudor, Vaa; Hansen Beginn : Woc entags 145, •/ 6. '/48 und Uhr Sonn- und Pelprfatre 4 1 />, •/ 7 *^48 und 9 Uhr