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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-24 · Heft 2811 (24.12.1926) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2811 (24.12.1926)
Date
1926-12-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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*§fetie t Wien, Freitag M Peitsche und Revolver. ~y, Wien, 24. Dezember 1926 Der Leutnant Rouzier ist jrci^esprvcknr niordeu. Leine Ästäre hat rveit über den ffemett Cii in der Rheinpsalz hinaus peinlichstes Aufsehen erregt, und das Urteil sühn bereits auf das politische Gebiet. Diplomatische Weile rungen kündigen sich an, die deutsche Regierung Hat in ParbS eine Protestnote überreichen lassen, die Hetzpresse von hüben und drüben hat alle Hände voll zu tun. Hie Frankreich, hie Deutschland! Dieser Leutnant Row zier ist einmal in einer Nacht vor einem Weinrestaurant in dem von französischem Militär besetzten Germersheim mit einer Gruppe von jungen Leuten in Streit geraten Der Leutnant war in Zivil, trug aber gewohnheitsgemäß in der Hand eine Reitpeitsche, in der Tasche einen Revolver. Einer der Leute fragte ihn etwas, der Leutnant, der nicht Deutsch versteht, hielt sich für provoziert und zog dem Frager die Peitsche über das Gesicht. Als darauf die anderen auf ihn z -.kamen, schoß er z. ei.nal. Eine^ starb, einem z.oeiten wuroe die SchüdeldE durchschossen. Wache schritt ein und verhaftete alle. Das Militärgericht in Landau hat den Leutnant freigefproHen, dagegen de,: schveiverletzten Gegner zu zwei Jahren Gefängnis und Amtliche anderen Angeklagten zu sehr strengen Kerkerstrafe,: verurteilt. Es war wie gesagt ein Militärgericht, und die Scharf« mach-erei, die von der deutschen Rechtspresse (di? in diesem'Falle sehr weit nach links reicht) eifrig betrieben wird, übersieht geflissentlich und aus einer gewissen inneren Zuneigung heraus diesen Charakter des Gerichtes. Ihr handelt es sich um die Hetze gegen Frankreich, und sie ' hätte ' keinen schöneren Agüationsstoff gegen die trotz allem sich verbreitende Stimmung der Verjöhnunss finden können. Das französische Gericht hat den Franzosen freigesprochen, die Deutschen verurteilt. Die Sache liegt aber airdtts. Das Militärgericht hat den Offizier freigesprochen, die Zivilist n verurteilt. Das Urteil von Landau {jat; einige hundert Vorgänger in Deutschlarü) vor und nach dem Kriege. Dem Leutnant Förster in Zabern wurde die Ehrennotwehr zugebilligt, und in der Krregsz:it hat doch jeder, dem der Seelenaufschrvung zu einem langen Messer vertzolfen hat, ohne wsiteres davon Gebrauch machen können, wenn ihm ein steuerzahlender Zivilist aus dem oder jenem Grunde nicht paßte. Das gehörte zum ritterlichen Geist, und daß « heute noch spukt und daß in sämtlichen Armeen der Welt dieses ganz besondere: Standesbewußtsein Gesetz ist,-das ist wohl eines der größten Unterlassungsverbrechen der Demokratie. f Die Verachtung des BüMrs ist ein staatserhaltendes1 Element. Die Erziehung des. Soldaten, die ihn vom ' Volk trennt unb in die Kaserne sperrt, die Verhätschelung, des bunten Tuches, der schimmernden Wehr konnte nur in sehr wenigen Staaten überwunden' Erden,' und selbst : in diesen, wie in dem glücklichen O:sterrcrch, ist die! Sehnsucht nach der Burgmusik und dem Kalbfell ein politischer Faktor. Nach dem Schlachleniod ist iveniger Nachfrage, und seine Bekenner leben in den Schichten, die den anderen gerne den'stinkenden Schützengraben der-, gönnen, selbst aber die Etappe lieben.-Aber das Säbclscheppern ist höchstes Ziel des Lebens;'der Feschak, der, nur seinen Kameraden verant.vortlich ist, konnte zu einem! Idol hinaufgeschrvindelt werden. Er ist der Staat; für! ihn lehrt die Schule, arbeitet und schwitzt das gemeine - Volk. Er ist von der Romantik des Vaterlarrdes um-i wittert, und wenn er auch von seinen Vorgesetzten schikaniert unb innerhalb seines - Staates im Staat nach einem barbarischen LaicdLkne.t.eg.emmt behandelt nid,, so bleibt er doch die Personifikation einer höheren Jd^e. Ahnungslos von den wirMchen Zusammenhängen der Dinge, der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft: tänzelt so ein Wesen durch Schulden und Salons, immer nur darauf bedacht, sich's nicht mit dem Höheren zu. verderben und der bürgerlichen Kanaille die Zähne zu weisen. Die gottgewollte Ordnung baut sich auf diesem Leutnant auf. Cr selbst hat Zu kus ycn, et darf ti\a eigenes Urteil haben; aber er muß selbständig handeln.. Im Krieg hat dieser Offizier als geschlossener Beruf vollkommen versagt; die Wehrpflichtarmeen mit ihrer Friedensschulung. wurden von den amerikanischer, Rekruten einfach überrannt. Trotzdem aber gilt der Offizier weiter als der Erzieher des Volkes. Die Politik, die sich auf den Leutnant stützte, hat den Krieg Überstanden. Sie pumpt die Gelder des Volkes, „was des Bürgers Fleiß geschaffen", in-die Tasä-en der Munitionsfabrtkanten, zu der Schwerindustrie, die sich erkenntlich zeigt und den Herrn: Leutnant gerne stramm grüßt. Es lvird fort gerüstet,; es werden Waffen und Reitpeitschen fabriziert und fo; einem aufgeblasenen Narren in die Hand gesteckt. Wenn ihn dann so ein Zivllist schief ansteht, so tritt hie Ehrennotwehr in ihr Recht. Der Leutnant hat so gehandelt, wie ihm daanerzogen wurde, und das Kriegsgericht spricht ihn frei. Das wird immer so sein, so lange die militaristische Bestie lebt und so lange sie in die Politikder Staaten dreinveden darf. Dieser Rouzier hätte seine Dat nicht geradein GermerSheim vollbracht. Sie konnte tbenso gut oder ebenso schlecht in Bayonne geschehen. Auch, in Potsdam oder in Warschau. Auf Ort und Staat kommt'- nicht an« und an diesen Leutnants und ihren Generälen, an den Creuzot, Krupp und Skoda schliert alle Demokratie, so lange sie nicht die Zivilcourage findet. Sie wird von Peitsche nick Revolver beherrscht. Wiener Moegen-eitim- U. Dezember Iftöe Re. 2K11 Sie konfessionelle Schule im Bnkgeuiauv. Eine Schlappe per Steg<erung bei einer Atzfttmmung rm Nattonalrat. Zum Kapitel „Un.errickst" des Bmwosvoranschlages hatten, ii-fc bertch-tet, der Sozialdemokrat Glücket und der Landbündler Dr. Schönbauet Resolutionen be-- antragt, in denen die Regierung aufgefordert wird, das NeickMolksschulgesetz auf das Burgenland, wo bekanntlich noch auf Grund der alten ungarischen Gesetze konfessionelle Schulen bestehen, auszudehueu. Gestern wurde im Nationalrat über diese Artträge abgestimmt. Die M-- geordneten hatten sich bis auf den ehemaligen Bundes* t'anzler Dr. Ramek hiezu vollzählig eingesmrderr. Um zu verhindern, daß die Landbündler nicht noch im letzten Momente umfalleu, zogen die Sozialdemokraten knapp vor der Abstimmung ihren Antrag zugunsten der Resolution Schönbauer zurück, die iu namentlicher Abstimmung mit 83 Stimmen der Sozialdemokraten, Großdeutschen und Landbündler gegen £2 christlich soziale Stimmen angenomine-n wurds. Tie BeckünUgung di.sts Abstimmungsresultats wurde von den Sozialdemokraten mit endlosem Beifallselatschen aufgenommen, ,n das auch die Galerien einstimmten. Abg. G l ö ck e l rief: „Herr Doktor Seipel hat das Wort!" Dann rief wieder Dr. Bauer: „Die Regierung soll Stellung nehmen und erklären, was sie jetzt tun will". Aber lveder Dr. Seipel noch ein anderes Mitglied der Regierung tat den Sozialdemokraten den Gefallen, dieser Aufforderung zu entsprechnu Aus der gestrigen Abstimmüngsschlavpr, die . vorauszusehen war, wird die Regierung keinerlei Konsequenzen ziehen, denn die zrveite Koalitionspartei, die Großdeutschrn, hat eben mit den Sozialdemokraten, von Egen des optischen Effekts, der auf ihren Anhang an Volks schul« lehrern berechnet ist, stimmen und so tun müssen, als ob sie noch immer „die Fahne des Fortschritts Hochhalten". Wenn die Regierung die Resolution ad acta lexst, werden sie kaum etwaS einzuwenden haben. Das weiß Doktor Seipel, und darum gönnte er den Sozialdemokraten die unbändige Freude: über einen Abstimmungserfolg, der nur das Archiv des Nationalrates um. eine auf dem' Papier bleibende Resolution bereichert. Vom Budget wurden gestern die Kapitel „Unterricht",: „Kultus" und „Soziale Verwaltung" a n g e n o m m e-n und das Kapitel „Land- und Forstwirtschaft" bis zur: Abstimmung durchbrraten. In der Debatte hierüber suchte: wieder der sozialdemokratische. Abgeordnete Schön b e r-: ger :* die antisemltifchr Mehchelt gegen die Verwendung ' ausländischer, .Ärheitskräftö tza-s durch scharfzumachen, daß er meinte, die Gutsbesitzer, mögen sie nun jüdische Ausländer, österreichische Aristokraten oder kirchlicher oder klösterlich * Herkunft sein, brauchen Streitbrecher und Lohndrücker, daher wird an den Methoden der Verwendung von aus- ' ländischen Saisogarüeit.rn nichts geändert.' „Die ,Reichs-: post' hat meine letzte Rede" — sagte er — eine nationale und antisemitische Rede genannt. Es bleibt Ihnen überlassen, die heimischen Landarbeiter zu knechten, ' damit die Herren Strakosch,; Löw unb Rothschild billige, willige und geduldige Arbeitssllaven haben." Abg. Heitzinger: Ihre Agitatoren werden imi Rothschildschen Wagen qb geholt! (Stürmischer! Widerspruch und Rufe bei den Sozialdemolvaten: Wer denn!) Abg. Heitzinger: Ich wetde es Ihnen schon sagen! (Stürmische Rufe bei den Sozialdemokraten: Namen nennen!) Abg. Dr.. Bauer: Entweder Sie haben gelogen oder Sie werden den Namen nennen! Abg. Sever: Sie sind ein Verleuncher, wenn Sie den Namen nicht nennen! Abg. Heitzinger: Ich werde ihn schon öffentlich sagen! Abg. Pälzer: Jetzt sind Sie bei der Verleumdung ertappt! ~ . Einen ztveiten Radau gab.. es, als der Ackerbauminister THaler die im Laufe der Debatte gestellten Anfragen beantwortete und dabei die agrarischen Ratschläge Dr. Bauers mS Lächerlich« zog. Die Sozialdemokraten tobten und schrien den Minister nieder. Besonders Dr. Bauer bezeichnete die Rede heS Ministers als ordinäre Demagogie. Ihm sekundierten seine Parteigenossen,. die unausgesotzt schrien, von einem Minister könnten sie sich derartige demagogische Polemiken nicht gefallen lassen. Zum Fall Xntfcig erklärte der Minister, er habe sofort nach Bgkanntwerden deS Erkenntnisses deS BerfassungSgerichtSHofes auf! Verlangen der beschuldigten Beamten im Ministerium die Disziplinaruntersuchung gegett die Beschuldigten einleiten lassen. Die Budgetberatung wird erst am Montag fortgesetzt werden. Auf die Tagesordnung wurden noch das Postsparka's^n-e'otz, dgS Krankenkassenorgranijationsgese!' und der Bericht des ZentralbarlkUnlersuchmgsauSsichusses gestellt. Irr Streit um veu 8»,tlMdhaU»l»S5»w». Wie aus Graz berichtet wird, ist dar Bartrater der Mieterschaft in dar Landeskomniission, namens R t p P i t, durch dessen Mtn irkung der Beschluß dieser Kommifston aus Fests-e tzuit g des 4000fachen Jnstättdhaltungszinfes zustande kam, vom Landeshauptmann Dr. Gürtler seiner Steill' in dieser Kommission e n t - hoben morden. Statt seiner wurde Bucldruckeretbesttzer tzgns P er f i w v fs kh ernannt. Er ist Vertreter der, Mieterschutz- und Kleinpöchierveremigung in Grüz, derselben Vereinigung, der seinerzeit auch Rcppor angchörte, der aber schon geraume Zeit vor der am 15. d. M. stattgefundenen Sitzung der Landeskommission aüs-dieser Vcvcinigung austrat, ohne den Landeehauplmanu davoü zu verii-findigen. so daß sein Mandat in, d-er Land-üskommisston der notwendigen Voraussetzung entbehrte. Bekanntlich hat die Mieterverclnigung nach dc-m Dekcknntwerdeu des'Äeschlusses der Landeskommission energisch g e g e n d i e Ä bst i m m int jj R cpp e r s protestiert und sein Mandat als ihr Vertreter für ungültig erklärt.;Durch die Enthebung RePpHrs und die Ernennung eines legi.imen Vertreters der Mieterschaft, ist nun im Gesetze dir entsprechende Ko r r e k tu r erfolgt. Was jedoch weiters geschieht, darüber ist man . sich in Graz im Unklaren. Die steirischen 'Hqu:>l'esitzc.r nehmen gegen den Vorsitzenden der Landeskommission-OLGR. Dr. B a u e r schap' Stellung und verlangen, daher d e n B e s ch l u ß d t ö - s e r K o rr m I f f i o n verlaut b a r e, damit er am 1. Jänner!627'in Kraft trete. Die Mieterschaft wieder.erklärt, daß sie der Erhöhung des Jnstandhältunaszinsesvaus oas Viertauscndfache den .) ch ä rfste n W i d e r st ä n d -entgegensetzen werde. . - Die sozialdemokratische Parteileitung hat Mittwoch beschlossen, im Falle der Kundmachung des Beschlusses der steirischen Landeskcmmissien,,den A b w o h r k a m p s der Mieter zu organisieren und zu diesem Zwecke eine Massenbewegung f ü r d i e s o f o r t i g e N e u w ach l d es P a r l a m e n ts elnzuleiten. ■-[■.'■y- Entsprechend diesem Beschlüsse erschienen. gestern Bürgermeister S ei h und die Abgemdarcton Dr. B a-u-^.r und Dr. D a n n c 5 i r g, bei Bundeskanzler Dr^ S e i p.ck-l und Vizekanzler .Dr. D i n g h o f e r, um nochmals den Standpunkl ihrer Partei über die durch den Beschluß-der steiermärkischen Landes-Mietenkommission hervorgeruMen Lage bekanntzugeb:n. Sie kündigten an, daß sie, wenn der B.schluß der steiermärkischen Landeskommission kündge- . macht würde, einen A b w e h r k a m p f. d e t ßl i e tc r organisieren müßten, Für die s o z i a l e n K ö n s e g uchm - ).'e n, die aus einM M i'e t e r st r e i k hervorgrHon: würden, sei nach ihrer Ansicht insolange die. Regie-ruwg .v« ra n t w o t t l! ch, als siL nichtrim.-Sinneche«..wicLAhölt geäußerten Wünsche der sozialdemokratischen^ Abgeopdnetön eingreife. L:- . Der BurdeSkanzler pi-d der Vizekanzler-nähmen.hiesen Protest ' zur Kenntnis^. Blzekänzlcr Dr. Din g H o f e r verwies auf die von ihm schon bei. früheren Golegonheiten gemachten Au^führun^n, aus denen-chervorgohe, warum die Regierung im derzeitigen Stadium der Angelegenheit gegen ein direktes Eingreifen Bedenke» trage. .. .. . . ... Sn esntg von RamSnken. Bukarest, 23.' Dezember (Orient-Radio).. .Abord» 'mmgen der Kämmer. uM des ' Senats. übMoichLen gestern dem Kö'ni'g hie Antwort.auf d.i-e.ThwnMe. Der König erklärte, daß die freundschaftlichen .Bezio- -hungen auf' .d.?m -'CestfeM..Wr cvüSw8rk:se^-PdMk''!Mn aufrichtigen Wunsche Rumäniens entspringen, die zur Fest'gnng des Friedens abgeschlossenen Beträge M achten und..:w>'i7s sckließlich darauf Hin,- daß et; die konstitutionellen G r u n d l a g e n Ö e s L a ndes zu sichern getrachi-'t habe.damit nach i h?m vsr° möge der- Einsicht.der Parteiführer und des. Patriotismus, des gan-^^n Volkes -das-Lamd den. Weg dep ÖWn u ni des F r i e -d e n s und des Fö r t s ch r i k t« s writergehen könne. Ser poloWe SUekon'vl kn gerMlem grge» vk hebkölsche Sprache. Warschau. 28- Dezember. Abgcordnrtw Grünbapm richtete im Namen deS jüdischen,S;jmllubs ein Schreiben an den Minister des Aeußern, in .dem et gegen die Tätigkeit des Polnischen. Bizrkynsuls in.Jerrrsatem- Zazulinski, dev die in Palästina wohnriiden polnischen Staat s b ü r ger s ch i k a n üe r t, Einspruch e h bt. ' Dem Brief liegt eist von Zazulinski gezeichnetes Sckst'.jben des Generalkonsulats in Jerusalrm an einen Juden aus Polen bei, in dem der Vizrkonsul die Uebersetzung eines hebräischen Dokumentes ins Polnische verweigert- Abgeordneter Grünbaum betont, daß d!.e Uebersetzung eines Dokumentes ans einer Amtssprache nicht der persönlichen Willkür des Vizekonsuls überlassen werde» darf. Sn Kongreß Her WW e« -rkegriavM«» itt Polen. Der Kongreß der jübischell Kriegsinvalidm iw Pulen hat nach Annahme einer Anzahl von Resolutionen, durch welche eine. gerechtere Brhaudlung der jüdischen Kriegsbeschädigten apgestreht )vtch,,.söine Bllatungen beend t. Zuw Präsidenten des B.'rballdeS wurde I. Boch»er»Krakau, zu Vizepräsidenten die Herren Dr. Riorman--Krakau und Hcbcw a %4- Kembexg gewählt.. «

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