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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-23 · Heft 2810 (23.12.1926) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2810 (23.12.1926)
Date
1926-12-23
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Hr. 2Srv . 'i'icn, Sie Phantasie des SoldMederköMs. In der letzten Zeit machten die Affären de? „o'-old,Uu federkönigs" Ernst Winkler viel von sich reden. Wink lcr mystifizier! Behörden tnt Zu und An?!.v!de, schreiv. Wschiedsbriese, daß man an Selbstmord denkt »uv dergleichen. Vor 'einigen' Moiurlcn ist er wegen M i t s ch n l k» a in Diebstahl zu ach! Monaten Kerker verurteilt morde», mail er gestohlene Füllfedern gekauft hat. Der Verteidiger des Angeklagten brachte die 4L i cht i g i e i t s b c-s chm erde ein, der Oberste Gerichtshof ha! das - Urteil ausgehoben und em.c neue B e. rh a u dl u n g angeordnet, die gestern si.attstmd. Staat sauwalt Tr. F. ft. W a g n e r hat sich! Vorbehalten, >regen, der Mtiftifikation der Behörden noch; eine Anklage'zu erheben. . In einem Fall hat Winkler anoichme Briefe.an die . Staatsanwaltschaft nach. Karlsruhe geschrieben, daß er der Mörder der Frau Molitor sei und nicht Karl Hau, der Mgeurt.qilte, der .heuer nach seiner Strafentlassung in Florenz^ Selbstmord begangen hat. In dem zweiten Falle hatte er Besucher ans den Anninger gelockt, da Effekten gefunden würden töaren, die auf ctno.it angeblichen Selbst- : nwrd des GrafenHenckel -- Donners in a r k hindeuteit. Jtt'bdiden Fällen Hatte Winkler' als Motiv angegeben, er . wollte auf stine' seinerzeit in Dresden km Jahre 1912 erfolgte ü.n g eh e ch t e . Verurteil u n g zn vi rnnhalb Jahren Aufmerksam gnachen und die Oeffentlichkeit zn einer Rehabilitierung aufnifeit. , Der.Angeklagte.erklärte auf die.Frage des Vorsitzenden, daß er. sich nt ch t -im e n t f c r lt t c st e n schuldig fühle. .... Auf Alttrag des Verteidigers, der angab, daß nach einem st psychiatrischen.Gutachten der Angeklagte erblich b ela ste t sei, was schon.sein ganzes Verhalten beweise, beschloß der Gerichtshof, die UeberprüfuNg dos Geistesznsiaitdes Winklet durch Gerichtspsych'at r zn^vera.sttässeit und v e r l a g t c zu diesem Zwecke die Verhandlung. Wrsrrer Morgenzeitung;':l: i« Paitczys am zu i icr Zoh.cn .Herto.-• . .".urteil!. >.5, s tb o rt löiro uns geweloet: Ter Avvellativus tshos. in W-nfchnu verhandelte zu»: zweiten Male .ie .Angelegenbeit Stefan Vanr.vs.'.hn ans Lemberg, der in- Steiger-Prozeß seinerzeit eine wichtige Rolle als' Entlastungszeuge gespielt hat und später der Teilnahme an einer. Aktion zur Befrei lt it g d e r K ö Nt nt N niste n Wieezvrkiewie z und Baginski aus dem Militär gestn'gnls angcklagt lvnrde. In der ersten (Instanz wurde ex zu. zweieinhalb Jahren schweren fterkej'S verurteilt: über Rekurs der Staat^anwa"tschaft wurde die Strafe'vom Appellationsgericht auf Vier Jahre erhöht. Dann -berief der Anaeklagte, jmd der Oberste Gerichtshof verwies die Strafsache znr neuerlichen Verhandlung vor das Appe.llationsgc.richt. Run wurde der Angeklagte in der zweiten Verhandlung endgültig zu vier Jahren schweren Kerkers verurteilt. . . Bei der Urteil erwsnug bemerkte man ... In einer Ä 1.1) c u c i. Schwurge.richtsberhandlung gelang cs dem Angeklagten, einem gewissen Atatrakv, der mit elf anderen unter der Anklage stand, Emigranten falsche Ameribapässe geliefert zu haben, aus dem Sitzungssaal zu verschwinden. Als man das Urteil verlas, das den Angeklagten zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilte, bemerkte man, daß er sich nicht mehr im Saale befand. Alle Nachforschungen blieben bisher er-, folglos: ' Das Urteil im Mordprozeß Walter. Aus Wiener-Neustadt lvi'rd berichtet: Der Prozeß gegen die Schuldtragenden ait &qfc Ermordung des Ordnerobmannes Walter wurde beendet: Rudolf L e ch n c r wurde des Mordes an dem Schützbundvbmamt Walter mit elf Stimmen, ferner der Brandlegung bei Makowitsch, - Gras, Ott und Wappel eirrstrnrmig schuldig erkannt. Rudolf Bla sch itz wurde der Brandlegung einstimmig schuldig erkannt, die Zusatzfragen bezüglich der vorübergehenden Sinn es der-, rückung bei Begehung der Fatten wurde mit zehn S t i nt nt c it vern e i n t. Franz Land wurde von den Geschworenen der Anstiftung zum Brande und der tätigen Beihilfe bei der Brandlegung und der Brandlegung am. eigenen Hause und am BersicherNugsbeitrug schuldig gesprochen. Im Sinne des gefällten Wahrspruchcs der Geschlvorenen wurde Rudolf Lechner zu z tu a nz in Iah r e n schweren Kerkers, verschärft mit Dun-. kelyaft am 1. Jänner jedes Jahres, Blaschitz zu drei Jahren, schweren Kerkers, verschärft mit einem Fasttag Vkevteljährlich und Franz Lang zu sechs Jahren schlveren, mit einem Fasttag in jedem Vierteljahr verschärften Kerkers verurteilt. Die' Verurteilten hielten sich Bedenkzeit offen. Ne Stabilifierung des Dinar beschlossen. - Ans.Belgrad, 22. d.. M. wird uns telegraphiert: In Der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrates der jugoslawischen Nationalbank wurde die Vorbereitung eines Gesetzentwurfes betreffend die Stabilisierung der Dinar- Währung beschlossen. Die Stabilisierung der jugosiäwischeü Währung wird besonders von der englischen und französischen Notenbank urgiert. Eine amerikanische Bankengruppv hat sich der jugoslawischert Nationalbank gegenüber bereit erklärt, für die Zwecke der Stabilisierung' eine: größere Dolla r a n l e i h e zur Verfügung zustellen. Sie Srvottvergüiungen an die eisender-; arb'eUeave Znvnftrie. Das Lreuhandkomitee der Eisen, Blech uud Draht erzeugenden und verärbeitertden Industrie teilt mit: Nach mehrmonatlichen Berhandlungeit haben die Delegierten des Zentralverbanües' der österreichischen MetallwarenüMftrie, des Verbandes der österreichischen Mäschinenindüstriedes Verbandes der . Elektrizitätsindustrie Oesterreichs und. diS Verbandes österreichischer Automobllindu-' strielser mit dch: Verkaufsstelle der österreichischen Metall- Werke einen Rahmenvertrag abgeschlossen, durch welchen denjenigen Firutcn, welche Messing-, Tombak-, Kupfer- und 2lluntiniumhälbzeug verarbeiten und diese Halbfabrikate von der BerkanfssteHe der österreichischen Metällwerke kaufen, für jene Endfabrikate, welche unter'Verwendung dieser Halbzeuge hergestellt wmrden, im Falle des: Exports gewisse Aus suhrvergü tun gen von der Verkaufsstelle gewährt werden. Vorausschung ist natürlich, daß^diese Halbzeuge von der Verkaufsstelle oder solchen Händlern, welche - voit, ihr immentlich bezeichnet werden, gekauft wurden. - Die Vereinbarung tritt azn 1. JamKr. 1937 in Kraft. Firmen, welche sin Laitfe des IMonats Jänner der Berembarung beitreten,' erhalteit hiedurch Anspruch aus entsprechende Älüsfijhrvergütungen. In den Rahmenvertrag kann beim'Treuhandkomitee der Verkaufsstelle österrokchischer >MetalUverke und deren Halbzeug verarbeitenden Verbände, . Wien, 3. Bezirk, Schwarzenbergplatz 4, mrdi bei den Sektionen des' Hiruptverbandes der Industrie in Graz,' Linz. Salzburg, Klageitfurt, Dornbirn, St. Pölten und Bruck,a. d. M. Einsicht gerwmmen werden. Beitrittserklärungen werden daselbst vom 3. Jänner 1927. an entgegengenommen. . Banhenkammlsston und KimsUltimen. Im U.itterauo,'amß zur. Beratung^ des.Konisultzrrengosetzeö wurde gestern die Ge^ neva'tl.elbäree nuei ^oen' >unt.(% u » u o ac r'g an,'' rv cf.» ugerun g de r Tät t-g-k-ei töid.a uer der Bättrenkom» m is s.i o .n .sowie' über - die Regierungsvorläge des': K onsulto.r e ngesetz es behchineü. Da sich' die dtotwendiAeit vou. Parteienberatuntz'L» ' Lerauöstellte, würde die Fortsetzung, der GensraldeKatto .aus die am nächsten . Montag stattfinde übe . Sitzung vertagt. Sie Lage Der jüdische» Kooperativen in BeffarMea. Von RcchtSauwalt Michael Landau (Kijchiuew). Das jüdische Genossenschaftswesen in Beslsarabren hat vor kurzem das 25jährige Jubiläum des Bestandes gefeiert und zugleich, das fünfjährige Jwbiläum der Bildung. des „Verbandes der jüdischen Kooperativen" begangen. Die Feier blich im Auslande unbemerkt, und es sei deshalb die grandiose Entwicklung des Mischen Ge-, nossenschastswesens in Bessaraöien und die nach 25 Jahren erreichten Resultate beleuchtet. Das Prinzip der Genosschschaften ist bei den Juden im allgemeinen eine Frage, welche eine, rasche Wandlung in . der Psychologie: des Krämers und des kleinen MannS voraussctzt. Er kann den Sinn ünd Inhalt der KooperatÄbewegung nicht fassen und kann nur schwer, zu ihr ' übergehen, wenn äußere Umstände ihn dazu zwingen. Es sind' lange Vorbereitungen notwendig, um zu einer Aenderung der ökonomischen Psychologie zu gelangen. Freilich haben andere Völker den Weg erst zu einem Teile znrückgelegt. In Bessarabten hat die Kooperation eine besondere Form angenommen, die des billigen Kredits nämlich. Ansätze zu einer produüiven Kooperation sind fast nicht vorhanden. Während des Krieges versuchte mait es mit' Konsumkooperativen; sie hatten aber ein kurzes Dasein und mußten, bald nach dem Kriege und der Uebergangszeit liquidiert werden. Der Gründer und Leiter der Kooperation in Bessarabim, Nähum Mi. Roitman, schreibt den Leih-- und Sparkassen zu ihrer Jubiläumsfeier in der Zeitschrift „Verband her jüdischen Kooperativen", Nr. 9: „Der Weg der jüdischen Kooperation war nicht mit Blumen bestreut, und ihr L^ben. war. mehr Leide» wie; Freude, mehr Niederlagen wie Siege. Das ist . das Schicksal'des jüdischen Volkes, und anders hätte das Schicksal' unserer Kooperation nicht sein können. Die Wege der Kooperation sind schön überhaupt schwer, well sie auf Grüpd'der Gerechtigkeit und der brüderlichen Einheit das Leben der Völker zu verändern streben. Um so schwerer sind, die Wege der jüdischen Kooperation bei eiirem Volke, das in den abnormalsten Bedingungen lebt, Physisch und ökonomisch krank ist und keine gesunde Klassenverteidigung besitzt,. Trotzdeut hat unsere Kooperation die ersten 25 Jahre ihres Lebens, die schwersten 35 Jahre, durchgemacht. Es waren Jahre des Kampfes, dyr. Pogrome, der Dürre unh des Hungers. Wir mußten alles schaffen aus unseren eigenen Kräften und Anstrengungen, ohne Erfahrung, . ohne Wissen und ohne.Mittel, Alles wurde durch dieheiße Liebe zu dem erniedrigtesten und geplagtesten Volke?>besiegt mit dem . stets wachen Bewußtsein, -daß niemand uns helfen wird, daß -unser Schicksal in unseren .eigenen Händen liegt," In kurzen Worten, in klaren, bestimmten Sätzen hat! man hier-das Bild der 25 Jahrs Mischer Kooperative. 23. \m ÄWe 7 f Tic crjtc Enl - iaiungc-stnfe wurde im Jahre 1991 gctcgt, als man ..n - Erlaubnis erhictt, in Kifchincw ein. Leid- und Spartasje zu schassen. Die Konzession nwrdt an die Bedingung gcknüpil. daß in der Verwaltung auch Enristcn sitzen können, die das Vertrauen der Regierung besitzen. Am 17. September 1901 legte man in Kischine»r den lürnndstein. zur ersten Leih- und Sparkasse unter dem Vorsitz des damaligen Bürgermeisters Carl Schmidt-' eines fortschrittlichen Mannes. Diese Leih- und Sparkasse arbeitete bald aktiv. Sie bekam Kredit von de» Ban" keu> dann das Vertrauen'der Bevölkerung und nmchs so zu einer Kreditanstalt für Hawdtverker und kleine Krämer. . Dein Krschinewer Beispiel folgte später die Provinz. Die Leih- und Sparkasse von Kischinew zählt heute 3195 Mitglieder. Ihr Wechselportefeuille beträgt 6,907.186 Lei. die Depositen 7,105.258 Lei, Bargeld in - der Kasse und aus taufender Rechnung des Verbandes der jüdischen Ko^ operationen 1,644.521 Lei. Die Mitglieder /hatten 26,545.650 Lei. Das Aktienkapital beträgt 1,061.222 Lei die eigene Beteiligung im Verband 292.584 Lei. Di' ' Leihkasse hat ein eigenes Gebäude im Werte von 2,478.529 Lei, Inventar 154.822 Lei, Bücher und Bibliothek für- 226.833 Lei. Die Zahl der Bücher übersteigt 9000. Die Hllfskasse hat während des Jahres 1925 mchr als eine halbe Million Lei an 53 Familien verteilt als Hilfe und für Todesfälle. -Einen interessanten Fall an und für sich stelle di. Leih- und Sparlasse für Handwerker aus Orhein dar. Orhein ist eine Stadt mit ein paar tauseird Juden, und natürlich kann diese Gemeinde nur eine einzige Leihkasse erhalten. Orhein hat ein Wmtder gezeigt. Dort befindcl sich eine kleine Leihkasse für kleine Krämer und eine an dere für Handwerker, welche Rohmaterialien; zu billigen Preisen erhalten. Es ist das Streben aller Leih- und Sparkassen, eigene Gebäude zu erwerben und so ihr eigenes und ftemdes Kapital zu sichern. Aber die Erfahrung zeigt, daß jede Leihkasse isoliert ist und in. der-Luft hängt. Sie mußten sich alle vereinigen, um der Kreditkooperation ein anderes Bild zu gebem Die Verarmung. der jüdi scheu Bevölkerung hatte in derselben Zeit das Interesse des „Joint" und „Jea" hervorgerufen, welche nach ihren. phllantropischen Methoden die Rekonstruktion.anstrebten in der Forin einer Anleihe zu biNigen Prozenten, um die armen jüdischen NLassen ökonomisch zu stärken. Zu diesem Zwecke mußte man ein zentrales finanzielles Organ haben, dem man die Anleihen, anvertranen. kann. So entstand der „Verband^ der jüdischen Kooperation er in Besfarabien". Im Jahre 1921 begann ihn der ,^oiM" zu sinan zieren mit 95.060 Lei eigenen Kapitals bei einem geliehenen Kapital von 7,765.880 Lei, das heißt, daß die Schuld des Verbandes achtzigmal größer war als'sein eigenes Kapital. Ende 1925 war jedoch das . eigene Äw pitäl schon um 5 Millioneir gewachseit, und das geliehene Aktienkapital war nur mehrfünfmal größer, : nämlich 24,573.374 Lei. Der Verband erhielt noch vom „Joint" und „Jca", um die Landarbeiter mit Krediten zu versorgen, 10,783.099 Lei, außerdeut andere Anleihen von zirka 8 Millionen Lei. Int allgemeinen hat der Verband im: Jahre 1925 mit 56 Mlllionen gearbeitet, gegen die 11 Mlllionen Lei des ersten Jahres. Diese Ziffern sind sehr interessant. Im Jahre 1922 besitzen alle Leih- - und Sparkassen in Bessarabieir zusainmen. ein AktienkapiA: von 818.544 Lei, während schon am 1. Jänner 1926 ihr Vermögen 11,765.994 Lei zählte. Ihr Reservekapital wachst bis 4 Millionen Lei,'die Depositen der Klienten erreichen 36 ,Millionen Lei. Um solche großeit Operattouen durchzuführen, mußte man den Kreis d-ei: Mitglieder erweitern. Die letzteren stellten folgende Kaiegorieit von Professionen vor: 4 Pvozent lleine Krämer, 26.3 Prozent Handwerker, 13,5 Prozent Landarbeiter und 19.2 Prozent verschiedene Pwsessionen. Die Zifserir entsprechen dem Berufsblld in Besfarabien, wo die Mehrheit die lleinen Kräcker bilden und die produktiven Professionen an zlveüer Stelle stehen. Außer dieser reinen Kreditoperation hat der Verband auch die agronomische Arbell ausgenommen, welche von der „Jca" gestützt uitb finanziert wird. Die „Jca" hat einen speziellen agronomischen Llpparat geschaffen, mit erstklassigen Instruktoren. Dank dieser Tätigkett wurden auch neue Kultureir. in zentrale Punkto eingeführt, man kaufte verschiedene Maschinen unter der direkten Aufficht der Leihiuü> Sparkassen. In Altrumäuien existierte vor dem Kriege keine einzige Leih- und Sparkasse. Jetzt bestehen bereits etwa zehn, - solcher Anstaltenwelche von bessarabischen Spezialisten eingerichtet wurden ünd sich in einem besondere,t Verband für Mrumänten vereinigt haben, ohne jedwede Beziehung, mit BessarMen, Das ist sehr bedauerlich dmn in Altrumänien gibt es keine Tradition der Kooperative. Die Grundlage der Kooperation und ivemr auch die Leih- und. Sparkassen sich gut entwickeln, so ist dies nur dm besseren ökonomischen Bedingungen vmt Altrnmäniev. zu verdanken. Im allgemeinst unterstreichen wir, daß die Leihuud Sparkasse mit ihrem normalen. Wachsen und kleinem Kapital allmählich Zutrauen und die Sympathi - b^r gan zm jüdischen Bevölkerung gewimtt. Die jüdische Koopcra tion hat noch einen langen schweren Weg vor sich, aber ihre Existenz ist gesichert. Schwächere Tendenz ttyf ven Devisenmä»tlen. Dar >§ram und die Lira haben gestern btzi n'uiimalen Umsätzen wieder eine rückläufige Bewegung oingeschla^err. P ar iZ 30.66^/.. (gegen 20.90. tagsvorher), M a i f c nd - 03.92^ (teflcu 98.4o!. Dagögon hat sich Bukarest nach anfäugl-icher Schwäche n> - 2.78^'lbesestigi. .;; ' .. -

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