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Wiener Morgenzeitung · 1926-12-13 · Heft 2800 (13.12.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2800 (13.12.1926)
Date
1926-12-13
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Serie i Montasi (juifcrtbci». Gin Wortwechsel tragt Wortmann drei Minuten vor End« den Ausschluß ein. doch auch mit Mn Rann bleiben die Akinweihen ln Front und Mtler kann in der vorletzten M-imrte den fünften Treffer erziolen. Das Spiel bcr Oke f « rve n: a n nfchaf 1 c n endete ü-.s, KM Pause stand e-:- 4:8 für üdboaü. Len ersten Treffer crgieltL der W. A. C. Die deDÄtierenden Epirler Armin Weiß von Mckkabim nk M-i^Uäuftc und der MittelMr- Äer Äovacsi sowie der aus Deutschland beimgetechrte Anemibvandt -«inten sehr gut gefallen. Sie Asa rfigt ««r». Hakoah ftmtt fahren. :»mf Ser m Paris abgehaltenen FifakonferenA nmrdc nach Engerer Debatte einstimmig beschlossen, dem «nnerikanischen Verband m der Frage der Spielereckwanderung bloß eine Rüge zu erteilen und ihn aufzufordern, künftighin Vorsorge zu treffen, daß eine Uebersredlung von Spielern aus Europa nach Amerika nur im Einvernehnten zwischen den beteiligten Verbänden zu gestatten sei. Dem Wunsch nach einem Boykott des amerikanischen Verbandes wegen der bisherigen. Spielerkonflikte wurde Nichte n tsprvchen. Dieser Beschluß sichert der hakoah die Amerikarei.se. t Ei« Geschäftsfreund, Mr. Agars, des Eigentümers der Brooklyn-Wanderer, ivohnte den: gestrigen Spiele der Hcckoah bei. Er äußerte sich über die Leistung der jüdischen Mannschaft sehr günstig. Seiner Meinung nach werde Hakoatz in Amerika ebenso gut abschneiden wie das erstemal. Interessant ist auch die Mitteilung, daß Schön selb nicht mehr bei dm Brooklyn-Wanderers tätig ist, sondern ebenso :oie der ehemalige Bivo-Spieler bei der Newyorker Hakoah spiest. I 4SI««» ttmftcntHfitiie ». «. 5:1 (* . 1). Durch diesen Sieg haben sich di« Brigittenauer infolge ihrer guten Tordifferenz voraussichtlich die H e r b st s st h r u n g erkämpft. Der Sieg gegen di« Favoritener war nicht schtver erkämpft, wenn auch da? Treffen noch 18 Minuten vor Schluß nur 3:1 stand. Die Ton erzielten Wimmer, Hurmer (2), Ruhiftel und I. Hoflmuer. Für Rudolfshügel »var KeNinger aus einem Freistoß erfolgnich. «d«re»-F. A. E- 4 : 2 <2 : 2). -Die bessere Hintermannschaft der Sieger gab bei diesem Kampf der BezirkSrrvalen den Ausschlag. Bis zur Pause erzielte Jgzda zwei Treffer, die durch Schall und Sieg! ausgeglichen wurden. Nach Seitenwechsel ist die Admira lange bedrängt, doch kann sie sich dann losmachen und durch Siegl und Stoiber das Endresultat erzielen.. Wacker—Glova« 2:1 (1: O). Dieses Spiel nahm zeitweise einen u ne rg u i ckl ich e n Verlauf. da beiderseits sehr unfair gespielt wurde. Den ersten Treffer erzielte Kuthan. Nach der Pause kann Haider ausgleichen, und sieben Minuten vor Schluß erzielt Aigner den siegbringenden Treffer. Jestrab wurde vom Schiedsrichter Reumann ausgeschlossen. Der Stand der Meisterschaft der ersten Klasse. 1. B. A. C. (11 Spiele, 17 Punkte), 2. Rapi-d (11, 16), 3. Äbmira (11, 15), 4. Simmering (11, 14), 6. F. A. C. (11, 13). 6. Vienna (11, 12), 7. Hakoah (lil, 12). 8. Austria (12, 12), S. Wacksr (14. 11), 10. Spovtklmib (11, 6), 11. Slovan (10, 6), 12. W. A. C. (8, 4), 18. Nudolfshützel (11, 4). Hakoah trägt, nächsten Sonntag in der.Brigittenau 4hr letztes Meisterschastsspi«! des eHvbftes gegen den B. A. C.aus. ä K. Dezemtzer 1*26 Kr. MV Amatesre—Napid S: B (2:2). Dieses in tzüttel'dorf ausgetragene Freundschaftsspiel fand vor 7000 Zuschauern statt. Es wurde schön und flott gespielt. Das Ergebnis entspricht dem spannenden Spielverlauf. Hervorragend arbeiteten beide Tormänner. Den ersten Treffer schoß Mttnarik, WesseM gleicht aus, dann ist Sindelar erfolgreich, worauf der neue Mann Rapids, Luef, einschiebt. Wessely verwandelt einen Elfmeter und Sindelar kann das Spiel cinstellen. Gegen Schluß wird S a f t v e r 1 e h t und durch Sindelar erseht. Gportklnb— Glmmeriug S. 3 (1 :1). Flottes Spiel bei gleiHwertigen Leistungen. Daais, Horbach und Hauswirt für Simmering und tzöß und Bauer (S) für Sportklub erfolgreich. Schweiz schlägt Deutschland 3:2 (2:1). Vor 40.000 Zu? schauern fand gestern in München der Län-t erkämpf Schweiz gegen. Deutschland statt. Beide Mannschaften spielten schwach und die größere Anzahl der Torchancen war für den Sieg der Schweizer ausschlaggebend. Schiedsrichter Mutte r s leitete das, Spiel nicht glücklich. Vienna verliert in Prag 1:2 (0:1). Das gestrige Gastspiel der Menna gegen die Prager Skavia brachte den Wienern eine Niederlage. Sie waren im Felde die Besseren, konnten sich jedoch vor dem Tore nicht durchsetzen. Die Trestfer für ÄaÄa schossen Ewoboida und Beybel. Für Wien war Sziklossy erfolgreich. Schwane AuSschveitiingen ereigneten sich gestern in Graz. Das Spiel Sturm gegen G. A. K. wurde «beim Stande von 3:2 (2:1) für Sturm abgebrochen, wcbei die Polizei eindreifen mußte. Auch das MatchBaibeniberg^-Ca stell wurde wegen Slandalfzenen nicht zu Ende geführt. Du Cricketer wurden gestern von I. A. iF. 0:6 (0:3) geschlagen. Hasmonea erlist gestern gegen Motallum eine 0:7«Riederlage. Makfa'b i schlug Schwarze Elf 3:1. Der Wiener EiSlaufv«»eitr schlug gestern die Prager- Sparta 2:0 (0:0). , Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Ueber Ae erste blutige Ausscheidung, von der das Mädchen m 13. bis 15. Lebensjahre überrascht wird, bildet einen Markstein im Leben des Weibes, das eigentlich fortab unter dem Einfluß der Geschlechtsdrüsen steht. Als äußeres Zeichen der in der Tiefe der Beckenhöhle sich vollziehenden BorMNge der Reifung und Ausstoßung des Eies wiederholen sich die Blutungen (Menstruationen) in regelmäßigen, vierwöchentlichen Zwischenräumen. Diese periodische Tätigkeit der Eierstöcke, die die Entwicklung der weiblichen Formen und die seelischen Veränderungen zur Folge hat, ist wohl ein normaler Prozeß, doch liegt hier die Grenze zm» Krankhaften sehr nahe.' Die Menstruation besteht immerhin in einer Verwundung der Gebärmutterschleimhaut, welche die schleimigblutigen Säfte nach außen absührt. Es ist klar, daß ein solcher Zustand für das Eindringen von infektiösen Keimen Lesystders empfindlich und um diese Zeit die Beobachtung gewisser hygienischer Maßregeln notwendig ist. Dagegen wird leider viel zu oft gesündigt. Die das ganze Leben belästigenden Frauenkrankheiten haben vielleicht 'ihren Ursprung in einer wahrend einer Menstruation zugezogenen Erkältung oder in einer sonstigen körperlichen Anstrengung. Eine Frau soll daher während des Unwohlseins geschlossene Beinkleider kragen und reine, leicht auswechselbare Vorlagen aus Mull benützen. Aeußerliche Waschungen mit lauwarmem Wasser sind zu empfehlen, hingegen Spülungen und Vollbäder zu unterlassen.. Sport, große Fußtouren mrd Tanz meide man unbedingt. Der menstruelle Zustand verlaust im allgemeinen ohne besondere Störung, aber' auch ohne Temperatursteigerung. Tritt Fieber ein, so ist dies meist der Ausdruck eiuer bestehenden Entzündung in den Beckenorgänen, saW-nicht eine andere Ursache für das Fieber sich finden laßt. Denn die. bei der. Menstruation bestehende Uebevflutung der Blutgefäße schafft einen kongestiven Zustand im Becken,, der sich durch verschiedene Beschwerden, wie Schmerzen..; und Ziehen in der Kreuzgegend, verlängerte Dauer der Blutpng unp Krämpfe kundgibt. Selbst bei gesunden Geschlechtsorganen geht die monatliche Blutung oft mit unangenehmen Sensationen einher. Besonders blutarme, schwächliche und nervöse Frauen leiden um diese Zeit an Verstopfung, Harndrang, Migräne, Erbrechen nebst den obenangedeuteten Erscheinungen. Die heftigen, krampfartigen Schmerzen hat man in einer Stauung des Menstrualblutes hinter dem engen Muttermmrd zu erklären versucht. Doch haben die neueren! Forschungen, insbesoirdexe der Wiener Schule, alle diese krankhaften Zuständeauf abnorme Eierstockfunktionen zurückgeführt. Die' rationelle Behandlung' solcher menstruellen Beschwerden besteht in Bettruhe, feuchter oder trockener Wärme und Verabreichung von Antipyrin, Aspirin und dergleichen. Ursächlich wird selbstverständlich die bestehende Blutarmut bekämpft werden. Störungen in der Menstruation kommen nun derart yor, daß die Bjljrtunge.n abnorm stark und längandauernd stpd oder' überhaupt unregelmäßig und nicht mehr den vierwöchigen Typus aufweisen. Diese krankhaften Erscheinungen führte man früher auf Katarrhe und Entzündungen in der Gebärmutter zurück, weshalb man vielfach die sogenannten „Auskratzungen", Abschabungen der erkrankten Schleimhaut, empfahl. Dieser Weg ist heute, verlassen, seitdem man weiß, daß fßr diese abnormen Blutungen der Cierstock verantwortlich ist. Eine außerhalb der erwarteten Zeit eingctretene Blutung kayn sich im Verlaust einer Schwangerschaft eiustelleu, indem die Bluttrng auf eine Fehlgeburt (Abortus) ober gar auf einen noch unangenehmeren Zustand, auf eine Schwangerschaft hinweist, die sich, außerhalb der Gebärmutter an ahnormaler Stelle etabliert hat. In diesen fallen, ist sofortiger Eingriff vmr .seiten des Arztes not-, tyenhig, denn eine Bauchschwangerschast führt ohne operative Behandlung durch innere Verblutung fast immer zum Tode. | Unregelmäßige Blutungen beobachtet man ferner bei GesckMmlst der Gebärnmtter,. bei gutartigen, den Myomen, bei bösartigen, den Krebsgeschwülsten. Besonders verdächtig auf Bösartigkeit ist eine Blutung, die nach längerem Aufhören der Menstruation im höheren Mter erntritt. Auch hannlost Polypen, Entzündungen der Eierstocke gehen mit unregelmäßigen Blutungen einher. Aus diesen weniger: Andeutungen ist zu ersehen, wi^ vield'.utig Blutungen beim weiblichen Geschlecht sein könne::. Keinesfalls dürfen solche vernachlässigt und mit allerlei Hcursmitteln behandelt tverden. Denn hinter einer solchen Blutung können einmal zurückgebliebene Reste nach einer Fehlgeburt stecke::, die zu schiveren, lebensgefährlichen Infektionen Anlaß geben können, oder es kann sich einmal um. eine Bauchschwangerschast, ein anderes Mal um ein beginnend^ bösartiges Geschrvür Händeln, das bei stühzeitigem Eingreifen heilbar getv.esen ' wäre. Da man heute die Eierstöcke für die menstruellen Bürtungen verantwortlich macht, so verordnet man nach dyn Prinzip der modernen Organotherapie Eie?stockpräpaLatc nebst dem üblichen Mutterkorn. Außerdem vermag heute die Röntgenbehmürlung Hervorragendes zu leisten. Bei erkannter bösartiger Form ist das chirurgische .Messe-: noch immer das beste Heilmittel. . Äerztllcher Fragekaftea. Darlv-jnMssc. Bei .frischer NierenentAÜndung muß da- Kind wochen>lang zu Bette blMeir., Milchdiät, eventuell salzlose Kost Hst -die richtige Behandlung. Wenn die. Mandeln als die Ursache erkannt werden, müssen sie entfernt, werden. ~ Ekzvm. Dieser Gesichtsausschlag wrrd in Wien mit ^Dier» zlger" bezeichnet, das soll heißen, daß er vierzig Lage oder vierzig Wochen dauert, also schwer heMar ist. Die Betzand» lang eines solchen Vlßems.ilft so verschieden, daß dies nur ein. Arzt bei genauer Beobachtung beurteilen.kann. — A. R. Diese sögenanrüte epitheliale Verklebung der VochauL macht oft bei christlichen' Kindern, bei Unbeschn'ütenen, eine .spätere Beschneidung notwendig, aber es gelingt bisweilen im Säuglingsalter die einfache, unblutige Lösung. Theater von heute Bsegtheater: Die rote Mühle Anfang l/,8, Ende vor V411 Uhr Stantpvver: Aida Anfang 7, Ende »ach 10 Uhr M^d««rethva1er: Spiel im Schloß Anfang '/,8, Ende vor 10 Uhr D««tscheS Bolk-theaterr Großstadtluft Anfang 7,8. Grube vor 10 Uhr DsttSoper: Rigoletto Anfang 7^. Snde gegen 7,11 Uhr Ka««erspiele: Der Familienhäuptltng Anfang 7. Ende 7«10 Uhr 1010 Nachtvorstellung. Die A-B--C»Revue » Theater a. d. Wie«: Die Zirkukprtnzesst» Anfang 7,8. Ende vor 11 Uhr Aohmm^tranß-TheaterrMerandra Anfang 7,8. Ende 7,11 Uhr Bchinumv-Theatrr: Das Schwalbennest Anfang 7*8, Ende 7,11 Uhr Renniffemee-Vithne: Das Recht auf Liebe Anfang 8. Ende 10 Uhr Theater in der Josefstadt r Viktoria Anfang 7,8, Ende 7,11 Uhr Stadttheater: Wie» lacht wieder. Anfang 7,8. Ende nach 10 Uhr Modernes Theater; Der Diktator Anfang 8. Ende' 10 Uhr Wiener Vstrgerttdeater r Der Ritter- »echt-wal-er Anfäng *1$, Ende »ach 10 Uhr OOQOOOQOnooooo lWMSIWiMWtL' MBbelvÄÄ beim Westbahner XV.. Martahikferstr. H Telephon Nr. 30-6-vi life Sch nfjlnt er, licht ob. dunkel. 2 »Lsten. 3 Betten. . Nachtk.. t Tisch. 4 Sessel. 2 Sinsütze la ut Matratzen 8 2&0*- SroKe Auswahl in Speisezimmern, Kü»en. Diwanen, Ottomane». Einsätzen. .'Matratzen. Auch einzeln abzu- «eben. 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November 1916 gest. Paul Wilhelm). Aus seinen Werken. Gttpröche» von Käthe Ehren. 18.4V Uhr: 3« den Petrolenmgebieten Baku». RegierungSrat Pietlchman«. - . 19.10 Uhr: Die Wiener Kunstgesellschaft und ihre erste Ausstellung. Professor Richard Harlfjnger. 19.85 Uhr: Ueber das Wiener Kunstgewerhe. Architekt Professor Dr. Kiemen» Hol-meckter. 20.10 Uhr : .Heiterer Abend. Atuwirkeyd: tansi Mese, Charlotte Äaldow, Ernst Arnold, arlo BvhM. Me«r Konzertorchesttr Z. W. Sanglbergep. I Ins lAdlsche Hans 1 I daslfldlschg Blatt I <« e st r ick X t » I c i b e r bürgern sich ein. weil sie praktisch vornehm und preiswert sind - Zumperkleid „Clatre" Schilling 65.— Änzleh « und e( paßt Albert Mahner I., Neuer Markt ^..^^^E'eandstraße Lauptfiraß« 8 lr., Wtedner Lauptst aße 8 XVI, Thaliastraß« Xt NÄHMASCHINEN FAHRRÄDER 1927 Üif! PICK IX., Llaohton«lelnatr«Ae Nr. 27 IV., Wltdnor HauptitruB« tir. 8 Slmtl. Sport, u > aurUtonartlkoi Eislauf.Pullover 3atob Stiles. I., «etgaffe 1 <A»krhos). irr Alleinige Arizeigeld-Armahme' Armoocenexvediton Heinrich Schales Wien. 1. Bezirk. Wollzelle 11. Herausgeber und Eigentümer: Jüdischer Zeitungsu. Berlagsges. m. b. H.. Wien, 2. Bez., Taborstratze 1—8. — Verantwort!. Redakteur: Jakob Krauss. Vien, 19. Beg.. Brechergässü 0. — Druck: «Jnva". Wim. 7, Bez., Lerchenfelderftratze i.

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