Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2799 (12.12.1926)
- Date
- 1926-12-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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Sßkkr st iS. Dezember 1926 Nr. 2799 Wik», Svnrckty DÜ^RMMMM lim Ulf Ai i >i m wwnfT vnfgnvjctiimg »ISCHE Si« OffNÜtm Hoeeetz Torr« «m tat tt»terf M» fort! wirb uns berichtet: Die Primrli»OGer tm P«gsße SchaLom Schwarz du rth verft^hm dirrch Rmu iiaftmuchnng rwamr «euer Zeugen die .H«rptverhands,rn^ ->inauö-»schiebcn. 2lws mre Arrfmge des üwberfnchl«chß«icht>M «il tzn: Herdeidiiser SHvurzburth», Wie er sich zur liriifciW) »ettnr Zeugen stelle imd ob «rch er die irmvernabme weltzwer entlastender Zeugen beantrage antwortete Tlumiat Lo rres urit einem Mief, ttt dem es u. a. lMt: ,9k ottf BvrßM^k Nr ^MNHAffr «stwerwenemeurn >chugen vevnwchtcn bbßtzer nicht die Aeruntwvrtkicksieit des Gexerals Petljura an dm in den Jahren 1918 bis 1991 in dar gemzen Ukraine stMtgrsundenen Pogromen ntffrifta*. 8ftbmrf«iU Huben alle PersllnNchkeiten, die Sie, Herr An-«»sstchumgArtchker, über «eine Bstte oinvernouemeu l-aibu», B»w«i»m»t«rial dafür geliefert. Welche dar Andenken da» gewesenen rckruinischem Diktatorschwer belasten. Ich gLewtze, meine Beweise vollstündiz gettesert zu habe», mtd ich tzutzuch -O-4«»r neuen Aengenainvernahme nr eh«. Ych will Wer die MmnSOgchÄ utlar »»» mir gefÜhrbm Mengen nnterftrelchon, t» welcher die Gefühle des -rpetnizbcn jüdische« Volkes zum Lürsdruck kvvemM, daden Geirrrul PHynra all den Hetzer nnd Verursacher »der den persSnNch vchnkdigen an ihren Leide« erkennt. Diese sr«lisch: Borsufstmg der durch die Pegveme se schwer betrvfferwn Jude« würde awch vo» einem Zeugen dar PrivatkUgar -e- M Mft -um Schkutz Um LutmsnchuugSrich ter für ftdre unparteiliche Haltung, Kroch welche das Amt der AaatrtdiWnig erleichtert werde. MW« WUeeer« i» PN«. A»S Vorschau wird uns berichtet: Mir die Zeit usm W. dis Mk. Dezarnb« wur>« nach War ich« eine Kenserender Pädagogen «« de« jüdisch-weltliche« Schulwi in Pole« eintzeouferr. SÄ wird mit einer Teilnahme wen 1»0 DeiegNeten aller Schulräte der jüdisch-weltlichen Schulen von Pole« gerechnet. Me Tagesordnung ist eine sehr reichhglttae. Au de« Beratungen wird auch eine De^zatia« der jüdische« Bcheeworganisatio« in Lettland teilnehmen. »»»»PPchchP»SS8AS»sssEsssk!L8sZsssssssssn. OE8T. PATENT D- R- * PATENT Das ELMtUefe« FQAkiu««, ideal« Schuh«{*l*ic beseitigt sofort Fnfl ^rnilickn» oe »«bmelrr »n Sohlen- Q Bei Postbextellung ImaMa «ad rktuuSbecekwerden f Schukaummer aagekea AB»OV9SKME. Wien, 8 Ewitsfaise rr anaaaa«aaanBHBaBsassBa9BBaaaasB*Ba «es «8 8ahr«l>ericht d»r ASisvre ArnlNe U»w«s«Se. -Kr faxt «mürtzüch der letzt«« Jahreivorsronmümg des dmt-vtckkomtteeS der Pariser Mianee Jsrartste UniverseNe LÄanntgegebene« Bericht wird feft^estellt, daß die Alliance mit den übrigen jüdischen Organisationen in der Frage deS ungarische« Numerus claus us interveniert habe. Die bekannte« augeölich« Konzessionen doS imgaaischen U« ierrtchLSnrinifl«- Trafen KlebelSSerg in die'er Fage. Vmre« muuSglich tzefrirtzi-m. Me AuZaleseeihait werde »ach wie vor «Ü Aufmerksamkeit drtrieben werben.. In bezug «f Pol« «sfe ühotsdnittt deckt sich der Bericht mit den diesbezÜgkich«« Stellen da- Berichtes Durian Wolfs «n die London« Board »f Deputir-, die in unserem Matt« bereitb^anntgegebe» wurden. Die Alliance hat rund zweieinhalb MMio«« Franc zur Unterstützung der jü ischrn Arieg-beschüdig-e« in S^stlamd tatb Palen brigrtca^an. Ebenso nachm sie «« der Wits« zur Untwstützuxg der ukrainischen Pogrvmepfer rmd der jüdische» Auswanderer teil. Nach Dama-kuwewde für die »»Neidende jüdische BevSKevmrg dich« Stadt ein awsahmlicher Hatwrg überwiesen. BesorrdrreS Ftttrvrffe «w«Ä die ^elle d«S BcrkchicS, in welcher die Haltung dsr Ir,den in der Türkei in der Frage der Minderheitsrechte beurdeilr rvird. Der Bericht b«s«^t: „Unsere Glwubensgenossrn in Kvnstcmtino.pel hrekta« eS fkx eine Ku-e Palittk, sreiwiüig c-nf die' Mmdertzettsnchte zu vergich-e«, die chrwn der Bartraz von Lauseame zugestchart hat. Sie Klaubte« kam .Fntevvfse nnchc daran zu habe«, bah diase Bertrag-bestimmemz arrch em.zrtzalten tvedde. SS mutz betont werde«, dich die Juda« der Türkei sich mit dar Riltanee über die Oppavtmntat ei««S selchen Mas, nicht dem«»« Hab«. SS - leibt allerdings abzuwarten, ob der V-lk«ob«md, defse« Pflicht rmd lLrfg-Se es ist, üb« die Vdchaltung und Durchführung der Bertrüze p wachen, diesem, mm «ch sreiwtKig« Baegicht, fvine Zwstimmmeg gebe« wird. ' Lant der de« Berichte beisefüzteu Gch»l statt stik bedÄgt die Jacht dar Schüler in den Wlianw-Gchu!« in MaveSo 7600, « PaListirm 2400, in Syrien 2800, MesopQksmi** 36.000, Tunis Ö800, Persien »800, Bri,chenl«id 3060, s» daß die Allianea-Schula« im Orient insgesamt von 36.000 Kindern besucht wird. In einer großen Zahl dieser Schul« «halt« die a«grb«enen Kirrder euch die Brr- ^flrgenrg « dar Schule, ü&t'&ie» «hält die Allianoe für fchuleutwachsme 5-mdrr HarÄver'orschulen rmd Kurse. Die laodwirtschaMche Schule in Ichs« mfnUc.it stch -ut, ste hat 180 Schüler als Q&&mifuv., von dm« mehr <M dse HUste Sühne palüPiuanstscher Kolontsto« find «m Stumote kt MM Mil. HinAick bt«aif, dch die Tha»S« der Blutprobe zrrr yVflstMmg d« Bat«schast «t Dwßchrr ZM ß»r«ftschvt MMN gelangt ist, wM M. Dr. Äüwy miß Nh. Mrlrea im ^»Miflawaer „ISd. FnrSl." davmsi hin, daß sich im „Sefer rhasftdim" (Buch dar fommm, vmi RaM 9»da Hachasi», -ast. i« Ach« 11N) §m. Zaitaachmmg in Paris) ein «PaAMstück Zn «tar solch« MUPrwüe vovftndet. Mch hier geht cs nm die yaflsteMmg der Paternität. 8» «»ft« »«ft-, .«ft», m, U ml«m »aGWKcke Begch«heit verzeichnet: Zog da einst ei« reich-egüdHÜN' Mmm mkt Mkb und Dicmw nach ernem übersaaisch« Land, wo die Arm: einen Sohn gebar. Nach eine« Zeit starben beide Cliern. Der Diener gab sich als Ihr Gochn aus und eignete sich das B«- lasssnschastsverm-g« «n. Att dar Sah« hovangewachsen war, macht« er dem Di«er stimm Besitz streiitg. Der Landessürst verwies de« Srbschafisstreit znr Entscheidung an Rabbi Saadstch. Der Raüüi ließ dam Die»«: und dem Tvh« zur Ader, das st gewann«« Mut tat. er gesvndirt in st Bekke«. Hmmach halte nmn ein« Knach« des varstaeßen« Mannas, beachte ihn i« Barichvnng mit de« B. nt« der staeiktnd« Partei«. Und stehe da, ans das Diener» Blut reagierte der Idevch« in keiner Meist, des Sohnes Blut dagegen stg er aas. Ans Srund dieser Beagenz entschied RaSbi SaLdjah zugernst«» de» Sehne». (Diest Srzühlnng von der Blutprobe de» Sewn Sandjah ist auch t« die Prager „Sitzpnrinr" ansgeneMme« und i« dar im Wiener Verlag A. LS mit steüa« «schienen« nenen Vdetwcchl und Bearbeit«,g ttestS DoWsthätzoS enthakten. —. Die Redaktion.) «n Tagen i» lnna wurde »ach längerer Dlskufsteu -and auch als Instrument zu n Massen zu benühen.!d« a» jüdücher Landwirtschastkverbaut wurde vor einig« Allna i«S Leben gerufen. In der ersten Verstmmirknfstan be' ‘ “ DiskuMan bekchlafsj», diestn Berzur llmschichtuua der jüdisch e n Massen zu benützen. In das vrw»ts»rh'che Exekutivkomitee wurde gewählt: Ealretär des tKesundheitSamtes Dektor M a r g o l i S zum Präsidenten und zu Mitgliedern Jeremius 8 ch a tz i r o. Gtrutner, die Agronan^n Fledermaus und Iakab Schabad, die Alirtner Barste in, Kessa l und Instrnktar R a f f e s, schließlich die Landwirte Schiller, K » Slowski, Kessel und Jona S ch a tz i r o. Inda« in d« fawsttrnfflsche« RegiernaaSämwen. In Ber bindung mir der Hetze gewlsser KreLe in Rutzland betreffend eine angebliche Neberhändnahme jüdischer Beamten in den Sowjet» anstalten wird mitaeteilt, daß von den 15 BolkSkonrmiffären stin einziger Jude ist. Im Zentralexekutivkomitee sind von 5S1 Mitaliader« 32 Juden. Im krekmivkomitee des Moskauer Sowjet sind von 202 Mitzdieder« 14 Juden. Unter den 104 Mitgliedern des Zentrattomiwes der Kommunistische» Partei Rußlands, sind nur II Inden. Unter mehr als einer Mi»i,n Mttgttedern und Kandidaten der Kommunistischen Partei find 90.000 Juden. Die Juden bilden 11 Prozent der StÄtebev-ireruna, nehmen «wer nnr 8 Prozent der SowsttsteSen ein. (I. T. A.) ozei if#c N«ch«u»st»illnni« Poah." Wie die ^Savffwoehr meldet, find die Borbereitunaen für »ie Buchanssteüung der Praarr jüdischen SemaindeibiÄwchak soweit gediohen, daß ihre Sraffnnng am 20. d. erfolg«, wird. Die wird eine instrr^tive Lebersisifi der losdbarsten Schütze Mischen Buchdrucks gewähren und auch viele bedeutsame, namentlich sam'mengeschichtl'ch wichtige Ranuslripte der OeffeEchikeit vorführen. Drei jüdische Studenten im lettlünbischen Stndenteurat. Aus Riga wird unS berichtet: Bor einigen Togen fanden hier die Wahlen in den lattländch'chen Studentenrat statt. Die Gesamtzahl der Gtudentrr an der lettländisch« Univerfitat beträgt 70»8, von denen -loh »4 Prozent an der Wahl tefinabmen. Die jüdische nationale Liste erhielt 108 Stimmen, woourch zwei jüditchnationale Studenten in de« Rat gewählt erscheinen. Da auch ans die jüdische proaressiv-demolrattstbe «ahlliste 105 Stimme« entfielen, »ntseuvet auch diese jüdische Srntzve einen Vertreter in de« SNedenteTnat, so daß die jüdische Studentenschaft i« Rate der lettttiudstch« Aniverfiüit dnrch drei Mitgliad« vrv> trete« ist. Sich« «ad Kunst. „S»«oat." Buvsttzvewor. HeEeere Sitzveihen. — Für wen d«s anstrengende Stwdium, der Knnsteiser, die Auslagex? Sotueit das Nug« reicht — Pflichtbesucher. Sogar im Sbehparterre reichlich lreier Raum. Di^e Stadt, i« der „Die Zirkuspringefstn" vorläufig zum 300. Male in Szene geht, bringt nicht den Brnrhteil von Jutrrefienben aus, der ani Abend der Erstaufführung deS neuen „Egmont" nötig ist, die von Kritikern und Srockisgästen übrig gelassenen Plätze zu füLen. Niederschmetternder Eindruck, währewd fich der Gaal verdunkelt und Beethovens Musik erllingt. Wenn das Publikum derart schmachvoll durchgestülen ist, bevor »och der Vorhang hochgeht, wird die Leistung auf der Bühne bedeutsamer, denn sie ist gegen dieses Publikum der rühmlichen Kultur- und Theaterstadt v»klbracht. Gl« schöner, würdiger, i« tt«re» klassischen Matzen gehaltener Dvethe-Abond. Zwei Telle: Historie der Niederlande zur Zeit der Herzogin von Parma bis zu ihrer Abdankung; di« Egmont-TragLdie. Diese beginnt nach der Niederwerfung de» Bottes durch die Schergen Albas, und e» ist dem Spielleiter (tzerterich) außerordentlich geglückt, datz er sie in einer Flucht grauer, dumpfer gothischer Spitzbogen anheben lätzt, j^vischen denen die Bürger angstgepettscht herumschleichs». Brüsiel ist eine Zwingburg geworden. — Frisch die Eigposttion mit Schießbude und aufschlutzreicher Bottesstlmme (es füllt keine Sptfod« unter den Tisch, an dem poknltert wird), tauglich die von , Her ter ich hintzngedichtete Schln^iantomime (Dgmontü Hinrichtung), aöer nicht zu billigen, dah Goeth« Vorschrift^ die vorletzte Szene, Klürchens Selbstmord, möge in die Kerkerszene direkt übergehen, vernachlüsfigt wird, obwohl sie fich bühnen technisch stimmnn gVv oS dnrchführen liest«. ZchlIchcher stutz tzi« Sinwünde gegen die Besetzung. Herr Devrient »rügt «ine etndn»ck»volle «aßke, «Oer fein AM« hat kein Profil, ist blaß, matt, schablonenhaft, wie der Machiavell des Herrn M a r r, der «in taugNcher Mba wäre. Frau Mayer, diesmal die SteSvertreteriu der Frau MetVtren (die sich gekränkt fühlt und atzsagte) lätzt als Herzogin von Parma den „männlichen Geist" vermissen, den ihr das kluge Klärchen nachrühmt. Sß fehlte das,Mürtchen aus den Lippen". Sine mütterliche keine herrisch« Regentin. (DaS strenge, kahle, dunkelrote Gemach mit dem Kruzifix war ft'rr die Blelbtreu gebaut.) Hell, stark, mehr H^d als leichtsinnig, mehr selbstficher als wohlgemut, aber ein Hort der Fveiheit und, nehmt alles nur in allem, ein Mann ist der Egmoul Hartmanns. Frau Pinkösdys Klärchen ist aiu tapferes, kernige» Mädchen und mit natürlicher Anmut begabt. Slautzwürtzig die Herzen-not beim Verlust Egmonts, nicht genügend glaubwürdig ihr Klärchen, das die Revolutionsfackel schwingt. (Hier Mt es der Wiener Künstlerin an tragsicher Kraft.) Schauspielerische Taten, der xrotzzügigen Anlage de» Mend» angemesftn: der Oranien S i e b ö r t s, der Bansen Heines und, ganz besonders, der Ferdinand Löhners, aus dessen Brust eine Fenergarb« anffchietzt rmd die Schlutzszene illuminiert. Sanz ausgezeichnete Episoden formen die Herren': A n d e r s '2 n, Stratzni, Zeska d. Ae., Setzdelmann, Mayerhofer. Aber ich erinnere mich, wie nach den letzte« Beethoventakten beim Hellwerden der nochmalige Anblick dieses nur hie und da besetzten Burgtheaterparketts wirkte und bedauere jedes Wort der Ausstellung. Zu gut, viel zu gnt, viel zu ernst, viel zu inbrünstig für Aie«, diife none Eginont- Anfftrbrnng des Burgtheaters! Otto A b e l c; s. «M StB IhttWtB. Burgtheater. Morgen, ha!b 8 tthv, ,9 i e t o ic Mühle" prheawrgemeinde Serie L, gstbe). — SamOwg, den -8. d. M., vie erste AwPührung dar neueinstudierten ^Phid r a" tz»« SlacinL, übersaht vo« SchAer, mit Fda Rolontz in ber Titelrolle. Akadcmiet-eatsr. MaBgen, haK 8 Nhr, ,/S p t o I im Dchlvtz" (Abonnement 2. Sruppe). Operntheater. Mor-e«, 7 Wzr, ,M i-«" (Theater- {ftweinke Serie J5, -lau). DienMsg ^Tur« «öo t". Herr Tauber fingt zum «Hstanmal die Rolle das NmGeifinmsen Prinzen (Kalaf). , Wiener B ü r -g e r"1 h e a i e r. Heuia, 3 Uhr nachmittags, der „V e r s chw e n de r"; Mittcholw, 3 Uhr nachmittags, golanirt das Märchen „Hans im Glück" und „Gänseliesl" ron Anny StuXmark, Mwsik von &m>l 2 sh n« r, j»it Trstimfführung. ' J»ah»nn-Gtrautz--The«ter. Heute: 6 Uhr nmhrrrittagß, bei errnätziAten Preisen die Operette „Di r geschi eden e Frau" von Leo Fall. Nb-ndS, haüo 8 IM., tt^kich „A l exa nbt Lu st s p'i e l th e a te r. In lsiO»-ereitu»^ steht die UraufführrkTi von „Der Prosit", 4 Jechre i» 8 Akten ven Gbdin Mundru. (K-ücht-llnsotrapod-ie-' Rainlund-Theater. Am 81. Dezimier findet eine Nachtvorstellung unter dem Titel „Ak tw i t » e r Silvester — Neuwiener Nevu e", ein Wiener SrlvcsteiÄuch in 16 Bibern, statt. VolkSoper. Heute, halb 8 Uhr abends, eröffnc» die italienische Opernstagione mit einer AuMhrung von „R i golei to" ihr seebsabemdlicheS Gastspiel, morgen „Aida". Kammerspiele. Ms n«i«hste Noviwt gelangt Zang« willS Lufisipiel „Der König der Schnorrer" mit Ludwig Stärk in der Titelvolle zur Aufführung. Neue Wiener Bühne. Für die am 23. Ds-zsmber in der Neuen Miener Bühne st«ttf!ndende Urauffühx»,^« von „Menschen ohne Erde", Schauspiel von Han» Müller, wxrde Carl Soetz siür eine der HarptroLon verpflichtet. Dentsche» Aolkrtbeater. M» nümste Nerchsti wirb die Komödie „Der Garten Aden" von Vtndosi Oesterreicher mw Nudalf Aernaner vorbereidet. M« vaftfpiol de» Tentr, d* Arüe bi 8k»wa im Theater in b»r Jossfidadt. DaS Theater in der Hosepftadt hat mit Lnigi n d e l l o PirandeNo »inen Pertrag «lbgösMolle», wonach das Teatro d' Arte au» Nom. dessen Direktor tz«wt Pirandeklo ist, an zwei aufeinanderfolgenden Abende« ein Gastspiel äbsoltziert. Pira»e«1l>o wird das Gastspiel leiten. Die Borstollrmzen finden SamStag, den 18„ und Sonntag, den 19. d„ abends, Ivjlj Nhr statt. Am ersten Abend wird „Sechs Personen suchen einen Autor", am »weiten „So ist e§! — I st e § f o?" aufgeführt. Neuheiten des men zur ""i snach Scribet von Leo Lenz: Mite Jäimer „Der Diktator" von Jules Romains, deutsch von HanS Feist: Ende Jänner „Trie sch übel". Drama von Franz Nabl; Anfang Februar .,D« 8 Genie und sein B r u d e r", Komödie von Sil- Bcrva. — Im Akademietheater findet di« Erstaufführung des Lustspieles^,<5tief mama" von Ludwig Hirschfe «nk eiten des BurMonters. Als nächste Neuheiten kom- *Aufführung: Ende Drzem-drr „Leoni c", Lustspiel selb und Paul Frank am Mittwoch, den 72. d. M., statt. „Habimah" in Newport »ingetroffen. DaS Mos-auer hebratsche THoaterensemble „Habimah" ist am 7. Degemröcr in Newymck eingetroften. Die Mit»<i»d«r de» vnsenMes wurden von ten Kinwanderung»v«Hörden zunächst am Betreten des Lande» gohi»chert. Sie haben aber einen Revers unterschrieben. datz sie da» Land inneehwib einer bestimmte« Frist verlassen werden. Auf Grund dieses Reverses wrrrde ihnen die Landunq «stattet. * aehöri« »im dnttschbsterveichfttve Bahnenverein veranstaltet auch tzener eine fvsche Lotterte, die ul» Haupttreffer ein ganzes Abonnement für 2 Parkettsitze tn der Staatsvper und im Burgtheaier dem Gewinner in Avpstchi stellt. Autzerd,m bietet sie neben anderen wertvollen Treffern verschiedene immenstellungen von Abonnement» in alle S Stoa<8theuter. Durch Ankauf von Lose«, die Äotz 1 Schilling pro Stück koste», wird i»t Linderung der grotzen Not engaaementloser Künstler betgetimgen. Die Ziehung am U. April 1087 stott.