Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-11-28 · Heft 2785 (28.11.1926) · p. Seite 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2785 (28.11.1926)
Date
1926-11-28
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981872--28299-3016320
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 2785 Wen, Sonnkry ».■■■•l|.->.'..!.'.«'i.'.'...|.|!1 ■.'■ ■■"■' . ..—.. - und zwar in der Form, daß die Rentenssteuer um drei Prozent für die Banken und Sparkassen «rmätzügt wird. DK Banke« und Sparkassen fungieren gewissermaßen als Treuhänder für die Leim Publikum zu placierende „kleine innere Anleihe", sie werden die Mitgaranten sein, so -daß das Mißbrauen, «das in die staatlichen Anleihe-Emissionen, infolge der bischerigen Praxis einer Honorierung auf Gold,, Silber m?b Valuta lautender Schulden, beim Publikum entstanden ist, vielleicht allmäWch beseitigt werden kann. Um dieses Mißtrauen zu zerstreuen, wurde auch die Form getvAhlt, daß nicht der Staat, sondern der als eigene juristische Person zu bildende „Garantieforvds" für die Liquidation der Zentralbank die Obligationen emittieren wivd, so daß, falls sich die Obligationen roenigstenS um BH Prozent verzinsen, sie geniiaend Anreiz bieten dürften, um in den TitreS Überschüssige Kapitalien zu veranlagen. Wird aber einmal der Bann, der iiibflr den staatlichen Emissionen liegt, gebrochen sein, dann wird sich allmählich auch schon jene „richtige Atmosphäre" für neue Kredite an den Staat herausgebildst haben, von d^r Dr. Kienböck im Nationalrat gesprochen hat. Dann wird aber auch die Postsparkasse die ihr im neuen Statut zugcdachte Funktion erfüllen können und es ist gewiß, daß sie an ihre große Tradition auch praktisch wird ankniüpfen und. sich in diesem Sinne betätigen können. Die Wendung in der österreichischen Schuldenpolitik bereitet sich nicht bloß vor, sondern sie ist in Wirklichkeit schon vorhanden. Der Staat, der so sorglos gewirtschastet hat, daß er, wie der Fall der Zentralbank und -der Postsparkasse gelehrt hat, nicht selbst gut Bescheid um seine Dovmögensverhältnisse g Mußt hat, kann natürlich nicht mehr den Gläubiger so behandeln wie zu einer Zeit, in der er dessen Unterstützung völlig entraten zu können glaubte. Und da es eiwas ganz anderes ist. ob ein Staat Anleihen emittiert, nur um dem Anlagebidürfnis des Publikums zu entsprochen, oder ob er selbst ein Anleihebedürfnis hat, und er sich in einer Zwangslage befindet, so folgt daraus, daß er die VorkriegKschulden nicht bloß wird valorisieren müssen, um cirre schöne Geste zu tun, sondern daß das Ausmaß der Valorisierung zugunsten der künftigen großen Jnvest'itionsvnleihe bei weitem höher sein wird, als man sich je vorgestellt hat.. Die Sozialdemokraten, die sich im wesentlichen die Forderungen der Stparkassen zu eigen g.macht haben, verhandelten gestern mit Dr. Seipel und dem Finanzminister Dr. Kienböck Wer das ZerrlralbaiEgesetz. Sie stellten überdies die Forderung, daß in das Zentralbankgesetz eine Bestimmung aufzunehmen sei, die sicherstellt, daß die Ansprüche nach -dem Bankenh a f t u n g s g es e tz gegen die nach diesem Gesetz verantwortlichen P.ersonen geltend gemacht werden sollen. In einigen dieser Fragen wurde ein Ei nv e r st ä n d n i s erzielt. Die Verhandlungen werden Montag fortgesetzt. Im Entwurf des neuen Postspavkassengesetzes wird als eine der Aufgaben der neuen österreichischen Postsparkasse die Beteiligung an der Ausgabe und dem Vertriebe von Anlei-Hen des Blindes, der Bundesländc-r und solcher öffentlichen Fonds, die vom Bunde verwaltet werden", bezeichnet.. Diese Bestimmung der künftigen Geschäfte der Postsparkasse knüpft bewußt an die große Tradition der alten Postsparkasse und ihre erflogrelche Mitwirkung bei den staatlichen Emissionen an, bei denen die Postsparkasse oft Führerin der Vanken'konsortien, die die Staatsanleihen Kur Placierung übernahmen, gewesen ist. Daß selbst eine noch so blühende Staatswirtschaft ohne innere Anleihen nicht aus«kommen kann, ist ein alter Evfahrungssatz. der allerdings zur Zeit der durch die Inflation Über den Haufen geworfenen Verhältnisse seine Geltung scheinbar zur Gänze eing.büßt hat. Diese Periode dauert nun schon so lange, daß man berechtigte Zweifel hegen mochte, ob jener Satz einmal wieder zu Ehren kommen werde. Die österreichische Finanzverwaltung, die den Staat mit Hilfe deS Währungsverfalles voll den alten Lasten dauernd zu befreien glaubte, hatbisher jedenfalls alles getan, das Vertrauen der Gläubiger in die Staatsanleihen zu zerstören; die österreichische Firranzverwaltung brauchte jahrelang den inneren Markt nicht, da sie ihren Bedarf einerseits mit Hilfe ausgiebiger und drakonisch eingetviebener Steuern, an« derseits auch mit der PöKerbundanleihe, die ihr als Reserve für irgendwelche Ausfälle zur Verfügung stand, finansiertö. Die Völkevbundanleihe hatte War den großen Nachteil, daß für sie Pfänder geboten werden muhten, aber da sie fixe Beträge repräsentierte und diese nicht ungeschickt und in sparsamer Weise verwertet wur. den, so daß namhafte Reste über den urspvüttglich festgesetzten Termin hinaus übrig blieben, so konnte sich der Staat der Jlürsimr hlirgcben, als on er niemals mehr auf den inneren Markt werde -urÄckgvoifen muffen. Daraus erklärt sich d^s hartnäckige Leugnen des SaloristerungSproblems und die Jsnovierung selbst solcher VerbiMichkeiten, die ausdrücklich ein Metall¬ oder Valutaverfpl.echen beinhalteten; daraus erklärt sich aber auch dis faktisct-e Sperre des Marktes für innere Anleihen, so daß es viele Mühe kosten werde, die Empfänglichkeit alter und neuer GläuLtgsr öuc künftige staatliche Emis- Wlenee MorgenzetLung 28. November '1906 Seite fl Hervorragend bewührt zur Bekämpfung rheumatischer, gichtischer, nervöser Schmerzen sowie gegen Kopfschmerze«. Dt» Strk»»e tritt Ritaltftlftar rt*. Nette ichSdIichr«, Ktl>,n»«rk«,ge». m-mn ItmttUft Ufttttfe fttoptAfftlft. - 3n otlen Apotheke«, mmmrnmi Honen wieder herzustellen. Es ist eine psychologisch durchaus begreifliche Grschein-ung, daß man aus einen Gläubiger, den man nicht mehr braucht, keine besondere Mckficht nimmt, noch begreiflicher ist es natürlich, wenn die öffentliche Gewalt -der Schuldner ist, die öffentliche Gewalt, die für ihre Mißachtung dev Gläubigevinteressen nicht nur die höheren Interessen der Allgemeinheit geltend machen, sondern hiefür auch die öffentlichen Machtmittel anwewden kann, um die ihr genehme Schulden- Politik durchzusetzen. Früher als erwa.rtet, ist jedoch eine Situation eingetreten, in der oitte Umkehr der staatlichen Anleihen- und Schuldenpolitik zwingende Notwendigkeit gervovden ist. An dieser Wendung hat der Staat ungewollt mltgearbeitet, ja, er hat sie selbst h^rbeigeführt, gerade weil er sich im Un-klaren über seine Vermögens- Verhältnisse und die Ergebnisse der von ihm geübten Verwaltung der Birdg-.tlübsrschüsso gewesen ist. Schon die Schwierigkeiten einer Resundierung der für die Zentralbank ausgcworfenen 02>6 Millionen Schilling dürften den Staat wohl darüber aufgeklärt haben, daß mit Zwangsmitteln der Boden für eim innere Anleihe, Thea Rosenbaum Med. Dr, Heinrich Glücker Gr. Enzersdorf Wien, XVI. Verlobte November 1926 trag sowohl zur Resundierungsanleihe nie auch zum Zinsen- und Amortisationsdienst ein für allemal kontingentiert werden würde. Auf jeden Fall vvclangen sie als Kompensation für ihre Teilnahme an der Rcfundierungsanleihe das endgültige Falleirlassen der Pläne bezüglich einer Ausschaltung der Sparkassen vom kaufgeschäftlichen Betriebe wie auch eine Heranziehung der Sparkassen zur Placierung aller vom Buude auSgeg^men Lose, also auch der Klassenlotterielose. 2. Die Forderungen der Aktionäre* Gestern ist auch der Ausschuß des Vereines der Bankkommittentett und Aktionäre zu einer Sitzung zusammengetreten, in der ein lebhafter Protest gegen den Gesetz-- entwurf der Regierung einstimmig beschlossen lvurde. In dem Protest heißt es, daß der Entwurf einen Eingriff in das Privateigentum darstelle, daß die Zentralbankaktien zum größten Teile sich in den Händen der ursprünglichen Zeichner besindcu, die sie im Verträum aus die sachgemäße Leitung und staatliche Aufsicht erworben habm. Es gehe nicht an, daß man den Aktionär in jeder Hinsicht entrechte und ihm sogar das Recht der Kritik durch Ausschaltung der Generalversammlung vorenthalte, wckmrch auch ein ungünstiger Eindruck auf dpL Ausland hervorgerufen werden rnüsse. selbst wenn sie nur von den Finanzinstituten übernommen werden sollte, nicht urbar zu machen ist. Die Frage der Obligationsanleihe der Zentralbank zieht sich nun schon ein halbes Jahr hin, ohne daß sie zu einem konkreten Ergebnis geführt hätte. Inzwischen ist der Postsparkass.skandal empotgelodert und der Finanzbedarf des Staates ist auf weitere 110 Millionen gestiegen, die kaum aus der Privatwirtschaft mit Hilfe des Steuerappavates neu herausgepreßt werden können. Wenn aber für eine ursprünglich auf 70 Millionen Schilling b grenzte Anleihe bei den Banken und Sparkassen keine Empfängillchkeit vorhanden war und daher zu dem bedenklichen Mittel gegriffen wird, im Wege eines Spezialgesetzes den Finanzinstituten die Empfänglichkeit für eine Zwangsattleihe im Betrage von 60 bis 80 Millionen Schilling beizubrrngen, so besteht noch viel weniger Aussicht dafür, 200 Millionen aus den Instituten herausholen zu können. Aber selbst wenn man auf dem Standpunkte steht, daß die Haftung des Staates für die Einlagen bei der Postsparkasse die Aufnahme einer Anleihe WövfMsig erscheinen lasse, so gilt dies keinesfalls für die 30 Millionen Schil- Kng, die der Postsparkasse als KassenauIhilfe aus den Reserven der VöMrbundanleihe zur Verfügung gestellt worden waren; dieser Betrag muß jedenfalls ersetzt werden, da erEkn den prälimimerden Vudgetausgaben fehlen wüirüe, so daß man mindestens ans einen B>e.triaig von 98 bis 110 Millionen Schilling kommt, der schon in der allernächsten Zeit für staatliche Zwecke aufgebracht werden muß. Wettere Proteste gegen die zenttalbanknovelle. 1.. Dle Bedingungen der Dp..'.ckassen. Wie zu erwarten war, hat der Gesetzentwurf über die Liquidierung drr Zentralbank bei den Sparkassen lebhaftesten Unwillen hervorgcrufen. Der Ausschuß des Reichsverbandes deutscher Sparkassen ist gestern zu einer Sitzung zusammengetreten und erließ eine Erklärung an die BnndeÄgierung, den Nationalrat und die Oesfentlichkeit, in der dis Sparkassen die sofortige Freimachung ihrer Einlagen bei der Zentralbank verlangen. Sie verweisen darauf, daß sie nur dank dem von der Negierung auf sie ausgeiibten Drucke ihre 'Einlagen bei der Zentralbank belassen haben, während Privatkommittenten ihre Guthaben fast restlos abgezogen' haben. Die Sparkassen bestehe» daher auf der Zahlung der Zinsen ab 1. Juli 1926 bis zum Zahlungstage und protestieren auf das lebhafteste gegen die Bestimmung de» Entwurfes, wonach eine frühere Flüssigmachung der Beträge mit einem Abzug hon EskomptezinseN verbunden sein soll.. Die weiteren Bedenken der Sparkassen richten sich einerseits gegen den Satz von 6.4 Proz-iü für all« Einlagen, wovon drei Prozent Nentensteuer in Anrechnung gebracht iver-i den sotten. Die Sparkassen verweisen darauf daß die Rentensteuer für bevorzugte Kreditgenossenschaften nur drei Prozent betrage, daß also die Ermäßiguirg der Rentensteuer nur auf diese zugeschnitten sei, und verlangen eine vollständig« Gleichstellung mit den Genos- 'enschasten; weiters ivenden sie sich gegen die Bestimmung, yonach sich ihr Beitrag zum Zinsen- und Amortisations- Üettst im- Falle der Ausgabe von Obligationen des Garantiefonds > erhöhen sott, und erinnern an das Versprechen der Regierung Ramek, baß ihr Bei- SefterreichWe Ralkonalbank. Lin neuer Tiefstand De§ WechseleSkomptes. Der gestern veröffentlichte Auslvcis der Oesterreichischen Natioualbank nach dem Stande vom 23. November zeigt eilte Vermehrung des Barschatzes um rund 298.000 Schilling auf 525 Millionen Schilling. Der Wechsel-- eskompte hat wieder um 12,76 Millionen abgenommen und ist auf den' Tiefstand von 65,3 Millionen Schil n « g gesunken, gegenüber einem effektiven Notenumlauf von 778,5 Millionen und Giroverbindlichkeiten , im Betrage von 110,1 Millionen Schilling. In der Berichtswoche hat der erstere um 33,5 Millionen abgenommen, der letzte um 27 Millionen zugeuommen. Der LVechfeleskompte der Angarifchen Naironaibnnk. In der dritten Novemberwoche hat sich der Weck)sei eskonrpte wieder um 1,6 Millionen auf 179 Millionen Pengö erhöht. Der.Notenumlauf ist um 27 ans 403,9 Millionen Pengö zurückgegangen. Die Erläge auf Girokonto haben sich um ungefähr den gleichest Betrag, um 28,7 Millionen, auf 272,8 Millionen Pengöerhöht. Abschwächung des französischen Franc. Der fraikzösische Franc' hat sich gestern wieder stbgekchwächt und jchvänkt zwischen 18.65 und 13.75 gegen Zürich. Die Schwäche ging, von Paris aus, wo sich der Ultimobedars an fremden Zahlungsmitteln stärker sühl-bae.machte 'Mailand, war ruhig, zwischen 21.85 und 21.90. Bukarest hat sich aus 2.87crbgeschwttcht. Bevorstehender Nebergang zur Schillingnotierung im Kurs, blatte. In Finanzkveisen verlautet, daß. die Finanzverwaltung darauf dringt, daß die Schillingnötierüng schon änt 4. Dezember'generell durchgeführt werde. Die Börsenka-mmer ist dagegen der Ansicht, daß es zweckmäßiger wäre, wenn die Neuregelung erst.Ende Dezember getrosten werden würde. Ein konkretes Offert der Kommerz- und Diskontbank uns die Unionbankmajoritat. In Vertretung der Kommerz- und Diskontbank in Berlin ist Direktor S o b e r u h e i m in. Wien eingetrost-en und bat namens der Deutschen Kreditbank für die Mehrheit der Umonbankaktien ein konkretes Offert vorgelegt. Die Unionban-k-hat, wie die ,Bank- und Börsenzeitung" weiters meldet, in den letzten Tagen mit der Westerii Electric Company Zeinen Vertrag abgeschlossen, demzufolge die Western Electric sämtliche im Besitze drr Unionbauk befindlichen Czeija- Nißl-Aftien übernimmt. Die Western Electric Company hat gleichzeitig die übrigen Czeija-Nißl-Mtien aus dem Besitze des Syndikats errvorben und Verfugt nun über eine Bierfunftel- Mehrhejt. Als Kaufpreis sei pro Aktie 80 Dollar gezahlt worden. Die Unionbank hat sich sedoch in dem Vertrage die weitere Durchführung sämtlicher Bankgeschäfte für die Czeija-Nißt- A.-G. gesichert. 50 Alpinen-Aktlen -7- 1 Schluß. Die Alpine Montangssellschaft hat an die Börsekammer eine Zuschrift gerichtet, in der sie erklärt, sie betrachte cs als selbstverständlich, daß künftig 50 Stück Aktien eine Schlußeln-Heit bilden. Sie habe unter Verücksichtiguna dieses Umstandes auch bereits den Aktiendruck angeordnet, bei dem Glücke von 50 Aktien als Grundlage dienen Mit Rücksicht aus diese Tatsache wird sich auch die Börsekammer in der nächsten Zeit endMtia dahin. entscheiden, die Alpine- Aktien in Schlutzemheiten zu 50 Stück zu handeln. Austausch der Staatsnoten in der Tschechoslowakei Aus Prag. 27. d. wird telegraphiert: Zu Beginn des nächsten Jahres werden neue 30--Kronen-Noten in Umlauf gebracht werden. Diese Ausgabe der muen 20-Kronen-Noten bedeutet den Artsang des Austausches der bisherigen Staatsnoten gegen Noten der NationaGank. Verlängerung des tschechoslonnckische» Draytkartells. Aus Prag, 27. d. wird telegr.: Die Draht- und Drahtstisten-Fabriken der Lschechoslowakei, von denen 22 dem Kartell angeschlossen sind, haben gestern die Verlängerung des Verbandes über das Jahr i926 hinaus auf fünf Jahre beschlossen. Die Preist und lonstigen Bedingungen bleiben unverändert. . , Der Anschluß der stchMoslowakiichett Industrie an das lnternationale Eisenkartell. Wie das „Prager Tagblatt" ersährt, halten die Vertreter der tschechoslowMchen Eisenwerke heute kn Prag neuerlich eine Besprechung ab< in der dis Richtlinien Ms bor- und lithfumltcU’ige ist harntrnil9«ii<ler Wirkung!« glänzend bewährt bei fflferon« und Bla$6nlÖiden. Hellt Rheumatismus Angenehmer Geschmack! Eisenfreif ErhältUch in allen einschlägigen Geschäften, Apotheken und Drogerien« Geschäftsstelle: Wien, Telephon 30- 66- *

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.