Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1926-11-24 · Heft 2781 (24.11.1926) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2781 (24.11.1926)
Date
1926-11-24
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2981549-2981868--28256-3016273
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Gerte 8 Wien, Mittwoch Wiener Morqenzersuttg SM. November 1926 Nr. 2781 Die Wahrheit über Amerika. „2en hin »eilenöen Hakoahnrrn gelt ts alUnient, feinet will nach Wien mücklchrrn.** Die kÄportierten Nachrichten Wer die amerikanische» Fußballverhältnisie sowie über die objÄklive und subiektive Lage der nach Nouymck abgewanderten europäischen Spieler lauten noch immer ziemlich widersprechend. Die nachfolgende Darstel- * lung des alten Hakoah-Spielers Egon Pollak wird darum besonders in Hinblick auf die bevorstehende zweite Amerikatournee Hakoahs sicherlich von Interefle sein. Neu York, im November. ...Von den Brooklyn-Wanderers hört man, daß aus ihnen recht bald eine jüdische Mannschaft werden soll, und sie haben sich zu diesem Zweck mehrere ungarische jüdische, aber auch nicht ganz vollwertige Spieler verschrieben. NichlSdestoweniger haben sie von den Giants 4 Tore bekomm men, wodurch letztere schr viel an Popularität gewannen. Die in einem Wiener Abendblatte erschienenen Mitteilungen Über Herrn Banderweghe, den. Eigentümer der „Giants", sind vollkommen unwahr. Bor allem ist Mr. Banderweghe kein zugrunde gegangener Bankier, sondern ein hier uM> in Kanada wohlbekannter Mann in der Pelzbranche. Er beschäftigt gegen 700 Arbeiter, außerdem ist er vielfacher' Hausbesitzer hier und in Kanada. Er wird auf zircka 2 Millionen Dollar geschätzt. Daß er jemals mit der Gage auch nur einen Sag tot Rückstand war, ist glatt erfunden. Ich kann im Gegenteil sagen, daß Banderweghe bei jeder Gelegenheit in der generösesten Weise handelt. Weiters diene der Wiener FußballgemeiNde zur Kenntnis, daß jeder hiesige Fußballunternehmcr beim amerikanischen Futzballverband eine Kaution von einigen lausend Dollar erlegen muß, die sofort verfällt, wenn der Unternehmer mit der Gage dem Spieler gegenüber im Rückstand bleibt. Unserem „Eigentümer" Banderweghe ist der Klub eine Passion,; eine Prestigesache, ungefähr so, wie wenn sich Rothschild einen Rennstall hält. Er würde an seinem Unternehmen auch draufzahlen. Er behandelt seine Spieler wie Freunde, während die Brooklhner vor Agar zittern. Agar beschäftigt sich momentan nur mit Fußball und will daran viel Geld verdienen. (Uebrigens managet er wieder die zweite Hakoah-Reise.) Ich erkläre weiters, daß die Spieler hier (ich spreche nur von den Giants) sehr zufrieden sind, wenn auch von Wien bestellte Artikel anders Lauten! Ich glaube kaum, daß irgendein Spieler von uns, wenn er nächstes Jahr Per wieder einen Vertrag bekommen sollte, »ach Wien zurück kehren wird. Eines steht natürlich fest: es mutz hier gespielt werden; die Plage ist groß, aber mau bekommt Per glänzend bezahlt! Es ist doch wirklich an der Zeit, daß das Wiener Sportpublikum endlich einmal erfährt, daß es den hier wellenden Hakoahnern ausgesprochen glänzend geht. Jene Spieler, die bisher anders berichtet haben, wagen es nun nicht mehr, das Gegenteil zu schreiben. Man berichtet von unerhört roher Spielweise hier in Amerika — keiner von uns ist verletzt, alles gesund. Es gibt natürlich auch solche, die schon von Wien aus „Arbeit" nicht vertragen und das Publikum geblufft hüben. Amerika ist ja das Land des Bluffs, aber hierin macht gerade der Sport eine Ausnahme. Es ist daher kein Wunder, wenn es einige „unerträglich" finden, aber trotzdem äusharren, weil sie eben so schönes Geld verdienen. ' Die Spieler der Giants halten sehr zusammen, wir Wiener wohnen in einer Street und sehen uns sehr oft, wahrend die Brooklyner jüdischen Spieler, abgesehen von Neufeld und Konrad, ihre eigenen Wege wandeln. Die Brooklyner sind mU ihrer 18arietesache glatt durchgesallen, nach zweimaligem 1 - - -• - - - --- ■' — •—— Auftreten wurden sie verabschiedet. Me anderen Berichte sind unwahr. Bon anseren Spielern bei den Giants sind alle, inklusive meiner Perfon, in ziemlicher Form. Schwarz und Häusler zeigen besonderes Können. Meine Mitteilungen entsprechen durchaus der Wahrheit, und ich werde auch in allen meinen weiteren Berichten die Tatsachen weder beschönigen noch entstellen. ... .Hakoah muß geftikrtt nach Amerika wieder' kommen, denn nnch die Nroaklyn-Wanderers Hoden schwer nm jeden Sieg rn kSmpsen." Ein Brooklyner Abonnent schreibt uns: Brooklyn N. %, 10. November. Gestern las ich in den „New Aorker Times", daß die Wiener Hakoah wieder nach Amerika zu kommen gedenkt, um sich mit den amerikanischen Fußballklubs zu messen. Es freut mich natürlich außergewöhnlich, solche — uck> überhaupt gute — Nachrichten von Hakoah zu lesen. Ich bin sicher, daß viele Tausende die Nachricht ebenso freudig aufnehmen werden. Nun bin ich aber nicht bloß neugierig, die Hakoah hier spielen, sondern ich will sie auch siegen sehen. Ich habe letzthin allen Hakoah-Spielen in Amerika und speziell die in New Hock, Brooklyn, New Jersey und Philadelphia beigewohnt und sie haben mir wie den anderen viel Vergnügen verschafft. Nun zweifle ich aber schr, ob das auch diesmal der Fall sein wird. Vergessen Sie nicht, daß die Hakoah jetzt sehr geschwächt ist. Sie hat die besten Spieler an Amerika verloren, dazu hat sich der Sport hier sehr verbessert, so daß die Brooklyn-Wanderers, wie die bekannten Spieler Fischer, Groß, Drucker, Mährer, Neufeld, Conrad, Eiscnhofer und die übrigen internationalen englischen und schottischen Spieler schwer zu kämpfen haben, mn einen Sieg zn machen. Wenn Hakoah bloß mit diesen Kräften, die sie jetzt besitzt, Herkommen kann, wäre es besser, sie bliebe zu Hause, denn sie würden sich bloß blamieren. Wenn die amerikanischen Fußballklubs die Hakoah wieder hier haben möchten, so ist es nicht, weil sie wieder die Hakoah- Kunst lernen wollen, sondern sie haben vor allem ihre eigenen Interessen im Sinn. Vor allem wissen sie schon aus Erfahrung, daß Hakoah ein gutes Advertising-' (Reklame) Medium ist. Das beste Beispiel hiefür ist, daß die Wanderers und Giants sich. als „tzakoah- Wanderers" und „Hakoah-Grants" (advertisen) annoncieren. Dann wollen die hiesigen Klubs den bekannten Meister, die Wiener Hakoah besiegen, um mit diesem Ruhm ein größeres Publikum zu ihren Match zu ziehen. ' Daß sich also die Wiener Hakoah ihnen zuliebe hier blamieren soll, würde sich nicht auszahken. Bloß wenn sie frisch gestärkt austreten kann, wird , es uns allen wahre Freude un-d Stolz verschaffen. Ich bitte, dies 'daher der Hakoah klar zu machen. Mit Zionsgruß Ihr Wonnent. EchSe Schlangen- und Schuh Fernst Handrahm. 1 genähte Herren« 1 and Damonschahe EchSe Krokodil-Schulu DORN tallj-Mibe Abend-Schnhe in feinster Ausführung 2. Bez., Taborstraße Brocat, Lack. Atlas S17ÜB-19-5B S 45-4951 8a 4i 10*51 Die Argumente des Briefschreibers sind zweifellos beachtenswert, und es hat auch hier an Stimmen nicht gefehlt, die eine zweite Amerikareise Hakoahs erst im Jahre 1928 unternommen sehen wollten. Dennoch kann man annehmcn, daß die verjüngte Hakoah-Mannschaft mit der gleichen Schnelligkeit, mit der sie sich in so überraschender Weise festigte, daß sie jetzt schon in der Meisterschaft den gleichen Punktestand erreicht hat wie im Vorjahre mit den großen Kanonen am Ende der Saison, auch in Amerika bestehen'wird. Außer den noch erreichbaren Verstärkungen kommt auch der eigene Nachwuchs in Betracht. Die Reservemannschaft hat die letzten drei Wettspiele ohne Niederlage bestanden, und die Jungmannschaft hat eine Reihe bemerkenswerter Siege erzielt. Uebrigens haben sich alle ehemaligen Hakoah-Spieler in Amerika für die Spiele der Tournee zur Verfügung gestellt,.io daß der jüdische Verein auch über dieses Reservoir vevfügt. Eine Niederlage der Brooklyn Wanderers wird ans Amerika gemeldet. Indiana Floorings gewannen gegen das Agarteam 2:0. Fischer hat sich von seiner sonntägigen Verletzung bereits so weit erholt, daß er gegen Vienna unbedingt Mitwirken Ivlrd. Das Begräbnis des in Paris plötzlich verschiedenen EaaiborrSpielerS R. Weiger, findet morgen um halb 10 uhr auf dem Zentta'friedhof (3. Tor) patt. Der Vorstand des Jü^j-chen Sportvervandes fordert die jüdischen Sportler auf, sich zur Beisetzung zahlreich einzufinden. Ler Ariervarngravd im Sport. Die m Neichcnbrrg stattgefundene außerordentliche Vertreterversammlung des Hanptverbandes deutfcherWintersportvereine hat, wie berichtet, für die Einführung des Arierparagraphen 778 Stimmen, 624 dagegen abgegeben. Der Antrag hat nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit erhalten. Das Resultat ist aber nur für die Vertreter der Statuten von Interesse. Es bleibt die Tatsache bestehen, daß der antisemitische Antrag die Mehrheit gefunden hat, und es ist nur aus der schon fast berufsmäßigen Blindheit der „liberalen" Zeitungen zu erklären, wenn sie das Ergebnis mit einem Freudengeschrei begrüßen, „Der Ari-rparagraph abgelehnt!" „Abgälitzd!" Weshalb eigentlich der Jubel? Um zu vertuschen, daß der deutsche Sport von der Politik der Gosse erfaßt worden ist? Sinn dieser Vertuschung kann doch nur der sein, die Juden zu überreden, sie mögen die offene Türe nicht sehen, auf die ste die Mehrheit hinweist. Ob ZMdrittclmehrhcit oder nicht — jüdische Sportler, die noch etwas Ehre im Leib haben, müssen das Ergebnis der Abstimmung zur Kenntnis nehmen: Sie dürfen sich nicht unter den Schutz des Statuts stellen und müssen dem Verband den Rücken kehren. Oder wollen sie warten, bis der Hinauswurf auch, durch das Statut bestätigt wird. Es gibt nur die Antwort: Gründet jüdische Wintersportvereine. Ans den Vereinen. Hakadur: Heute um 8 Uhr Retourkampf gegen Libanon . Gct Libanon. Morgen halb 8 Uhr Turnier unserer Reservemannschaft gegen llnitas 2 in unserem Klubheim. Jeden T-iensrag, Donnerstag und Samstag Training auf drei Brettern. Gäste willkommen. Hechrwer: Heute um viertel 9 Uhr Ausschußsitzung. Es mögen erscheinen: Teich thal, Ing. Rodeck, Spira, Bergstein, Schreier, Knoll, Adler und Messite. Sonnwg Meisterschaftsspiel gegen Bar Kochba. Libanon: Ping-Pong: Heute um 8 Uhr Retouvkampf gegen Hakadur in unserem Klubheim mit folgender Mannschaft: Fräulein Steiner, Kohn, Roch, Zünder, Horinger. Trainingsabende täglich. Am 1. Dezember Beginn der Klubmeisterschaft. Nennungen bei Kohn und Horinger. ' Schwimmen: Jeden Montag von halb 8 bis 9 Uhr im Beatrixbad. Anmeldungen bei H. Abend. Fußball: Freitag 8 Uhr Spielerversammlung und Aufstellung für Samstag und Sonntag. Kultur und Geselligkeit: Freitag.8.1% anschließend an die Spielerversammlung, Vortrag des Herrn Ing. Guttmann über: „Jüdischen Sport". Täglich & abende. Samstag Tanz. Donnerstag Sitzung. der Klrmleitung. Hagibpr: Donnerstag um 8 Uhr wichtige Spielendersammlung und Mannschaftsaufstellung. Achduch: Freitag um 8 Uhr Spielerversammlung r« Cafe Metropol und Aufstellung gegen Hagibor. Theater von heute Brrvgtheater: Don Karlos Anfang 7, Ende V411 Uhr Staatsoper: Die Hochzeit des Figaro Anfang 7, Ende 10 Uhr Akademietheater: Spiel im Schloß Anfang '/-3, Ende 3/410 Uhr Deutsches Bolkstheater: Eines Tages Anfang V,8, Ende nach 10 Uhr BottSover: Madame Butterfly Anfang 7*8, Ende nach '/,11Uhr Kammerspiele: Marlborough zieht in den Krieg Anfang %8, Ende tylO Uhr Theater a. d. Wie«: Die Ztrkusprinzesfin Anfang V,8. Ende vor 11 Uhr Johami-Strantz-Theater; Alexandra Anfang V,8. Ende V, 11 Uhr Raimund-Theater: Das Schwalbennest N Anfang ‘/s8, Ende 7,11 Uhr Renaifsa»ee?Bühne: Das verzauberte Bett Anfang 8. Ende 10 Uhr Thesterin der Josefstadt r Dorothea ANgermann Anfang Vj8, Ende nach 10 Uhr Stadttheater: Wien lacht wieder! ' Anfang */,8, Ende nach 10 Uhr Modernes Theater: Alles für die Mama Anfang 8. Ende 10 Uhr Wiener Bürgertheater r Der Mitternachtswalzer Anfang 7»8, Ende nach 10 Uhr 3 Uhr nachm: Dornröschen Lustspiel-Theater: Raleneia AnfOng 8, Ende »ach 10 Uhr Jüdisches Künstlerkabarett (Cafe AstoriH 2. Bez., Praterstr. 60: Chantsche, der Chauffeur . 8 Jüdische Vühne, 2. Bez., Taborstraße 12: Sommerftiiche 8 ZirknS Avolfi. Renzgebäude. RADIO-PROGRAMM Beute Mittwoch. 16-15 Uhr: Konzert, Waldteufel: . $u<5& lebe der Tanz; Adam : „Wenn ich König wär'",' Ouvertüre; Schreck«: Wiegenlied der ElS; Grünfeld: Polka de Concert; Strauß r „Flemaus"; Königsberg: An den Ufern des Hoang-Ho. 1705 Uhr: Oesterreichische Volksmärchen. 1810 Uhr: Ueber Windschutz. Dr. Paul Lehmann. : .'...;* 18 30 Uhr r Meister und Meisterwerke der deutschen Kunst. . 19 Uhr: Französisch. 19'30 Uhr: Engttsch. 20 05 Uhr r Vorlesung Dr. Rudolf Tyrolt. . 21*05 Uhr: Instrumentales und Vokales von Mozart, Haydn, Dittersdorf Beethoven, Schubert, Lanner, Strauß (Sohn), Lortztng, Durst, Piber und andern. Abendmnsik (Kapelle Silving). Morgen Donnerstag. Gestrickte Kleider ist die Mode. Reichhaltige Auswahl aus ersten Wiener Werkstätten. Albert Mahner . » . i- Sohlmesfergaffe 5. I., Neuer Markt 0. UI., Landstraße Hauptstraße 8, IV., Wtedner Hauptstraße ß. . XVI., Thaliastraße 17. 14a 11 Uhr r Musik (nach Ansage). 16*15 Uhr: Als Wien «och Walzer tanzte. Lanner: Die Schönbrunner; Strauß: Morgenblätter; Suppör „Boccaccio"; Schrammel: Weaner G'müath; Waldteufel: Immer oder nimmer; Joief Strauß: Freudengrüße.; Ascher: Vindobona, du Herrliche; Ziehrer: Wiener Bürger; Strauß r G'schichten aus dem Wienerwald. 17:45 Uhr: Mitteilungen au» den BundeStheatern. 18 Uhr r Wintersportreviere in Tirol. Sekt- Rat Ingenieur Erwin Deinlei». 18*30 Uhr: Mißbildungen bei Tieren und ihre Entstehung. 19 Uhr: Vortragsreihe für Radioamateure. I. Ueber Antennen. Baurat Ing. Han» Pfeuffer. 19,30 Uhr : Englisch. ' 20 05 Uhr: F. Mendelssohn r Ouvertüre zu »Die schöne Melusine"; F. Smetana: „Sarka^; Gesangvorträge: Richard Straub: Morgen; Richard Wagner r Träume; C. Saint-SaSnö: Svinmad der Omvhale; A. Dvorak: In der Natur, op. 91: Gesangvortrag: F. Schubert r Die Wmacht; R. Schumann r Symphonie V-dyr. rCEHTRin.-RD(On II., Taborstraße 8 Telephon 42-3-41 Von heute bis 25. November: BEN NUR Musikalische Begleitung: Du neue Ufa*Konzert- Orchester mit Mud (Dirigent: Kapetlm. Karl Krall) Beginn um 6, Vn8 und 9 Uhr?se Prima Waschseidenstrümpfe 8 7*50 Jakob Gelles, 1.. Rotgasse 1 (Ankerhof). Alleinige Anzetgen-Annahme*. Annoneenerpeditou Heinrich Schalek, Wien, 1. Bezirk. Wollzeile 11. terausgeber und Eigentümer: Jüdisch« eittmgsu. Verlagsges. m. b. H., Wien, 2. Bez., Taborstraße 1—8. — Verantwort!. Redakteur: Jakob Krausz, Wien, 19. Bez., Brechergasse 9. — Druck: „Jnva", Wien, 7. Bez., Lerchenkelderstratze 1.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.