Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2780 (23.11.1926)
- Date
- 1926-11-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M. S7S0 Wien, Dienstag und bei teilweiser Zuteilung -um Schlüsse dm Kurvon 1000 erreichten, e „Phönix und Wiener." Bereinigte Versicherungs^Akttengesellschaft. Du 66. ordentliche Genevalorrsammlutta der Gesell-« schuft hat am 19. d. M stattgefunden. Der Rechenschaftsbericht des Geschäftsjahres 1925 umfaßt zum erstenmal die zusammengezogenen Ergebnisse der beiden früher getrennten Gesellschaften „Phönix" und „Wiener^. Sowohl in der Zentrale wie in den Filialstellen ist die Zusammenlegung der Betriebe programmgemäß abgeschlossen. Die Gesamteinnahmc an Prämien uub Gebühren erreichte lim Jahre 1925 den Betrag von Schilling 30,877.827.98 gegen 25,695.588.19 Schilling im Jahre 1924. Die Gesellschaft weist einen winn von Schilling 126.776.95 aus, wobei mit Rücksicht auf den durch die allgemeine wirtschaftliche Situation ungünstig beeinflußten Schadensverlauf der Hauptbranche für stärkste Dokiemng der technischen Reserven gesorgt wurde. Auch der Auffüllung der Prämienreferven nach den Berwalwaltungskostenbeitvägen erscheint bereits in dieser Bilanz zur Gänze Rechnung getragen. Die Generalversammlung'beschloß über Antrag des BerwaltungSrates, den auSgewlefenen Reingewinn zur Gänze auf Rechnung des Jahres 1936 vorzutragen. Hiedurch erhöhen sich die Garanttemittet der Gesellschaft auf Schilling 13,849.200.46. Herr Dr. Guido Hößlinger, Generaldirektor der Versicherungsanstalt der österreichischen Bundesländer, wurde dem Verwaltungsrat der Gesellschaft zugewählt. E Lebenrverflchttnngr-Sesellschast Phöalr. Kapitalscchbhuttg beMossen. Am 19. 9kovember d. I. ist die 43. ordentliche Gerreralversammlung der Gesellschaft abgehalten worden. MuS dem Geschäftsbericht ergibt sich, daß der Versicherungsbestand der Gesellschaft Ende 1925 Schilling 665,028.355.— (das Doppelte des Vvrkricgsbestandes) betragen und bis November 1936 sich auf Schilling 900,000.000.— (nahezu das Dreifache-des Bestandes End« 1913) erhöht hat. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr den Geschäftsbetrieb in Belgien, Frankreich Und Holland ausgenommen. Die Ausdehnung des süddeutschen Geschäftsbetriebes auf das ganze Gebiet deg Deutschen Reiches ist im Zuge. Die Pvämieneinnähme der Gesellschaft hat im Jahre 1925 37,693.000.— Schill, betragen. Die Ertrag nsse der Kapitalsanlagen haben 3,665.316 ergeheir. 'An die Versicherungsnehlnrer' wurden 5,401.000 — Schilling ausgezahlt, der Dividendenfonds für Versicherungen mit garantiertem Gewinnanteil beträgt , 2,776.683.— S. Von den vereinnahmten Prämien sind 69 Pwzent den Prämienreserven Angeführt worden. Die Prämienreserben-Ende 1925 betragen 67,924.000 Schilling; die gesamten Garantiemittel siser Gesellschaft belaufen sich auf Schilling 77,037,672.—. Aus dem Ueöerschuß der Jähresrechttung pro 1925 im Betrage von 331,618.06 Schilling werden für das volleingezahlte Aktienkapital von 4,0O0.OOV Schilling 6.6 Prozent Dividende ausgeschüttek. Der Mvidendencoupon mft 2.2O Schilling für jede Aktie von 40 .Schilling Nennwert gelangt ab 25. November 1926 zur Auszahlung. . Im Hinblick auf den erweiterten Geschäftsvmfang der Gesellschaft hat die Generalversammlung eine Erhöhung des Mienkapitals um vier Millionen Schilling in Aussicht genommen und den Verwaltungsrat ermächtigt, den Zeitpunkt und die. Modalitäten der Begebung zu bestimmen. In beit VerwaltungZrat der.Gesellschaft wurden die Herren Baron Franz Klein-WiesenLerg, Gcheimrat Hans Remshard, Dir. Robert D. Hollub wicdergewähü und Herr Dr. Guido Hößiinger, Generaldirektor der Versichenmgsanstalt der öster- -eichischett Bundesländer in Men, neugewähft. . Bubaposter Getretdeterwinmarkt. Auf dem Budapester TerminmarU sprach,sich sowohl Weizen -als Roggen fest aus. MaiweiALn 4270, Märzroggen 3870. 48*ti«t Mvesmsettmis Wiener Börse. Schwächer. Di« Börse träi den Verkehr des neuen Woche in lust-: loser Stimmung an. Mangels positiver Altrogungen und angesichts der unälaren Tendenz des Prager und Vudapester Marktes nahm die Spekulation Enttastungsverkäufe in den am Ende der vorigen Woche favorisierten Papieren vor. Eine Besserung hatten nur Donav-Save-Adtra» Prioritäten, Krupp, Lrifailer und Karpathenaktien zu verzeichnen, von denen jedoch nur Donau-Save und. Karpathen in fester Haltung aus dem Verkehre gingen. Der Schranken hatte von Anfang an geringes Geschäft, die Tendenz war hier nicht gleichmäßig. Etwas. besser lagen einzelne Textilaktien. insbesondere Tarbouches, ferner Lemberg-Ezernowitzer Aktien und tschechische Zuckerwerte. Zinkivalz Werke, die gestern an der PraOr Börse eingeführt wurden und dort einen Kurs von 1000' tschech. Kr. erreichten, erfuhren in Wien eine Besserung von 90.000 Kronen. - Renten lagen schwach. Dagegen hatten Eisenbahn-. schuldverschrewungen und Prioritäten namhafte Kursbessemngen zu verzeichnen. Die bierprozentigen Bodetchacher Aktien behaupteten ihren am Samstag erreichten Hochstand von 836.OO0 Kronen, während die dretprozeniigen sich um 1O.8O0 auf 146.600 Kronen abschwächten. Lembevg-Czer- : nowitzer Mtien verkehrten gleichfalls in fester Haltung. Baulose der Kategorie 1985 und 1926 tendierten schwächer. Srellagenverkehr: per Ultimo Nov.: Oesterr. Kredit 20.000 bis 34.000, Staatsbahn 60.000 bis 68.000, Alpine 66.000 bis 60.000, Rima 28.000 bis 36.000, Salgo 60.000 bis 66.000; ferner per Ultimo Dezember: Oesterr. Kredit 23.000 bis 34.000, Staatsbahn 86.000 bis 90.000. Alpine 90.000 bis 98.000, Rima 44.000 bis 80.000, Salgo 90.000 bis 106.000; weiters per Ultimo Jänner: Oesterr. Kredit 38.000 .bis 44.000, Staats- Lahn 96.000 m 105.000, Alpine 106.000 bis 115.000, Rima 66.000 bis 62.0Ü0. Salgo 110.000 bis 115.000. Quoten: Franz Josefsbahn-Schuld 38.000, Nord-' Westbühn-Schuld 6700, 1966 . Nordbahn-Prior, 13.0ÜY, 1887 Nordbahn-Prior. 29.00.0, 1688 Rochbahn-Prior. 4600, 1398 Nordbahn-Prior. 11.500, Franz Josefsbahn- Prior. 37.600, Oesterr. Lokalbahn-Prior. 19.000, 9,6pro^ Nordwestbahn-Prior. 10.600, 4proz. Nordwestbahn-Prior/ 27.000. ' Abschwächung des französischen Franken. Da die Neuyorker Börse die Hochkuvse des französischen Franc vom Samstag nicht . übernommen hat, setzte gestern der. französische Franc gegen Zürich mit e!ne>m Kurs von -18.90 e'>n Im weiteren Verkaufe trat eine Befestigung bis 19.16 ein, doch ging der Kurs wieder auf 18.87,6 zurück. Demgemäß ist in Paris das Pfund von 137)4 vom SamLtag wieder auf 184 gestiegen. Die Lira teMerte'von Anfang an schwach und behauptete sich ln Zürich bei 21.45 nach 21.30. Der hohe Kuxs des fmnzöstschen Franc hatte -Lösungen von Hausseengagomenls auf den internationalen Plätzen veranlaßt, um so Mehr, als bekannt wurde, daß. die englisch«» Bankiers Mae Kenna und MoNtagu, die vorige Woche mit Poincare in Paris wegen einer französischen Anleihe konferiert hatten, es an Warnungen vor einer forcierten Steigerung des Francwertes nicht hätten fehlen lassen. '*; Insolvenzen. Das Handelsgericht hat beuve gegen die Firma Siegmünd H i r sch, Handel mit Stoffen, Textil- und Konfektionswaren, 1. Bez., Jordangasse 7, das gerichtliche Ausgleichsverfahren eröffnet. Die Pässiven betragen 612.900 Schilling. Es wird ein öoprozentiger Ausgleich in elf Monatsraten angeboten. Ferner wurde gegen nachfolgende Firmen das Aus-' glelchSverfahren eröffnet: Doktor RanzenHofer und . Fischer, 3. Bez., Landstraße Hauptstraße 33, Passiven 71.602 Schilling, Aktiven 67.600 Schilling, AuSgleichsangevot 60 Prog\ in zwanzig Monatsraten; Besely u. Pavek, 1. Bez., o-mirgottstraße 3, Passiven 23.050 Schilling, Aktiven 20.140 illing. ÄusKeichSangebot 35 Prozent in 10 Monatsraten. I.- Schwarz u. C o., 4, Bez., Medner Hauptstraße ich Passiven 17.835 Schilling, Aktiven 9700 Schilling. AusgleichSanbot.60 Prozent in 31 Monatsraten. Anton. Bartosäk, Schrauben«. Warengroßhandlung, 5. B«:, StroGachgasse 2, Passiven 84.777 Schilling. Aktiven. 24.119 Schilling,, Ausgleichsanoot 70 Prozent in sechs Ouartalsraten. Infolge Delegierung des Wiener Han- (2. Fortsetzung.) Beschneite Spinnweben. ^"ine Ehegeschichte von Max Brod. «Dann ist ja alles gut!" rief eine schwingende, glanz- ' volle, gleichsam von Lachen gesättigte Stimme hinter seinem Sessel hervor. „Mehr hättest du gar nicht schreiben müssen, als diesen einen Satz." Es war Mathilde. Ach, wie mit einem Schlag alle Sorge ppn ihm abfiel. glatt, ganz so, wie die aufgeknackte Schale vom Haselnußkern abspringt. Seltsam: alle seine Sorge bezog sich auf Mathilde. Wenn aber dieser Sorgengegenstand ins Zimmer kam, war alle Sorge weg. Es gab gewissermaßen zwei Mathilden. Gins abwesende, die seit je viel zu denken, zu mühen aufgab. Und eine anwesende, von der nichts als helle Freird« ausging. UebrigenS hieß nur diese -wette Mathilde Mirk. „Ja. wie kommst denn du „Ich habe gelauert, ob du nicht endlich in die Fabrik HinMergchst. Dann bin ich leise 'reingeschlichen." .„Und du hast schon alles gelesen, .was ich da schmiere?" -„Ach Quatsch." Sie setzte sich-ihm auf dqn Schoß, /chmiegte sich an, küßte ihn. „Ich denke ja gar nicht daran. Du willst mir nur ärger:». Es ist aber bloß 'n schwacher Versuch." Sie gebrauchte mit Bottiche die groben Berliner VöUsausdrÜcke und er hörte sie so gern aus ihrem Munde, in. dem sie etwas ungemein. Zartes annahmen,' ja etwas natürlich Gesangvolles nach Art eines geheimnisvoll trockenen, knisternden Gesanges.; Das hellblaue Movgenkleid legte ihm kühle, von innen hermls warm, pulsierende, schlankgestreifte Falten an sein glühendes Gesicht. Ihr lilienfrischer Körperdust, zusammen mtt dem dunkleren, ein wenig betäubenden Parfüm des. Haares: etwas ungemein Gedankenanregendes. Beschwingendes ging von all dem aus. In die Atmosphäre der Frau eingehüllt, die er liebte, spürte er die während des Schreibens mühsam genug zufammengereihten Ueberlegungen jetzt wasch -hintereinander Form werden. Sie hätte sine Art, eine' seiner Hände Mischen ihre beiden weichere lauen Handflächen zu nehmen und zu reiben, die Hm ungemein' habf. Sollch eine KleinWeit, ein ganz zarter Druck: und wie hilft -es, wie streicht es alle Angst weg», die einem auf der Brüst sitzt. Wie erscheint plötzlich die Welt schraMnllos, Voll von Möglichkeiten guter Art!' In ihrer Gegenwart dachte er so gern. Das war es. Das war (so. schien es ihm mit einem Schlag) der Kern-, pun-t seines Wücks, -er Kern aber auch des ganzen Zwistes. Demi gerade ihre Gssenwart chm zu entziehen, darauf zielte^ ja Hr bÄser Wunsch. „Gch' nichtweg. Reib' bei mir, Mr!", fOneichÄte er. Ahr Gesicht wurde traurig. kann ich Nicht.^ . „Und wenn ich es verbiete." ,Mden wir nichts davon." „Dann laß ich mich scheiden.". „Gut, angenommen!" Sie sprachen oft und leicht von Scheidung — wie man vonetwas ganz UnvovsteMarem leicht spricht, wie Man . in lnsölger GefeUchaft von Vod und Gespenstern erzMt, nm sich doppÄt des Lebens zu freuen. „Und du mußt wirklich in dieses Berlin?" Er hatte eine geradezu aberWubifche Scheu vor Berlin. Nicht daß er Beckin für nüchtern., ungraziöZ gehalten Wie, wie rnan dies als gedankenlos nachg-efprochene Meinung so oft zu hören, bekommt.. Am. M. November 1936 Seile 7 delsgsrichteS wird das Konkursversahreu^fortgeführt gegen Dr. Wdolf Btach. 4. Bezirk, MayerhofW« SL VerwaO Mgsrot der Sonnenthal A. G. in Men und Wöntliwer EeselliMster der Firma SounenHal in Prag, Masssvcrwalter Doktor Heinrich Mastr» 3. Bez., RenmM 23, AnMeldungsfrist -bis 16. Dezember. — Aus dem gleichen Grunde wird das Kormnsverfahren fortgoführt gegen Jakob Joses Krisen öffentlicher Gssslsschafter der Firma Jac. Jl^. Kriser, 19, Bez., BillrothstraM 10, Arrmel'dungsfrist bis 30. Dezember. Wiener Börse für landwirtichaftiiche Produkte. Amerika mel«, dete unveränderte Kurse, in Budapest war die Tendenz etwas fester. In Wien herrschte GeschästSsttlle bei lustloser Stmvmunss ür Weizen und fester für Roggen. Futterstoffe la<;en unverän» >ert. — Die amtlichen Notierungen erfuhren keuio Veränderung. Wiener Mehmärkte. Auftrieb 1752 Mastrinder und 469 Stück Beinlvich. Ochsen 1.05 bis 1.96 (extr. 0.00), Svere l^lO bis 1.50 (extr. 0.09), Kühe 1.Y9 t>i3 1.40 (extr. 0.00). PMel. 0.00 bis O.OÖ, Beinlvich 0.60 bis l.OÖ das Mo Lebendgewicht. Verkehr nchig. Alke Gattungeu teurer. Ausländische Börse«. Berlin. Gestern zeigte sich am Montanmarkt Kauflust, namentlich für Kühlenwerte von denen Harpener gegeu den vorgestrigen Nachbörsekurs umlVr Prozent Wer emsetzten. . Auch Kaliaktien waren vegchrt und yöher. Eine ftfte Haltung zeigten noch Banken, die chren Kursstand aber nur wenig veränderten. Textilwertv lagen ziemlich nnregelmäßig. Auch Schissahrtsattten hatten keine gleichmäßige KursentwicklUttg. Nach vorübergehend, der Unsichechetr wurde die Haltung wieder allgemein fester ausgchend vom Kohlenmarrte. Deutsche Fonds änderten siä) nur wenig. Geld blieb bei unveränderten Sätzen weiter flüssig. — Prag. Die Börse eröffnete die neue Mste, doch war die Sttmurung im allgemeinen nicht ein- Woch'e aus einzelnen Gebieten mit einem lebhaften Geheitlich. In der Kulisse erzielten grerch zu Beginn Zivno und Skoda beträchtliche Steigerungen. Jnr Schranken waren von Jndustriewerten namentlich Zucker-, Eisen- «nd Maschinenbauaktien fest gchalten. Ansonsten ° ^te es der Börse an positiver Anregung-und dsg Kuch- - . .. . ... . --- Mchmäßig, so daß bildung gestaltete sich im Verlaufe ungleich—_.w einzelne Effekten ihren Höchstkurs nicht behaupten konnten. Dies gilt besonders für Skoda, welche fick nach einenü Kurse von 660 mit einem solchen von 644 schlossen. Trotzdem blieb die Tendenz überwiegend fest. Aus dem 5 Anlagomarkte machte hie Befestigung weitere Fortschritte. — Budapest. Die meisten Papiers vermachten W gut zu behaupten und etwas Were Kurse sü erretchen. Bevorzugt waren beide Ganz-Aktien, ferner Banken ünd Zuckeraknen. In der Kulisse stellten sich Ungar. Kredit und Staatsbahrr höher. Nur in den kleineren Wetten, kam es zu Kursabbröckelungen. Dev Schluß war ungleichmäßig, der Verkchr gettng< Zürich, 22. November. (Devssen-Schllußruvse.) Paris its.oo ' (19.32-i), London 36.I4Sl (2Y.14G), Reuhork 616.76 1518.75), 1 Belgien 72.10 (72.16), Italien 31.M M.70), Stzynien,78.60 ' (76.60),; Hollarrd 207.30 (207.25), Berlin 12tz,12 (123.06), Wien 73.10 (73.07)4), Stockholm 138.49 (138.35), Oslo M.l0 (132.70), Kopenhagen 138.20 (138.17^), Sofia 3.75 (3.73^), Prag 16.36 (15.36), Warschau. (67-M), Budapöst 0.007260 (0.M7267^), .BelgraL^9.14^ (9.14)5), Athen 6.40 (6.40), Konstäntiüopel 2.62 (2.60), MMwst 2.82K (2.86)4),. Finnland 13,0? (13.07^), Argentinien 210.75 (210.75). ' " Budapest, 22. November. (DevsseMuvse.) Amisterd. 28499^ .38690, Belgrad 1266.—/1862.—, Berlin 16919/16969, Bukarest 383.-/392.- >. Brüssel 9908.—/99S8.—, Kopenhagen 18980/ 19040,. OSlo. 18260/18320. London 346600/346600, Mailand 2917/2957, Neuyöxk 71280/71480, Paris 2S35/2575, Prag 2110,50/21 r.—, Sofia 518.—/619.—, Stockholm. 19016/19075, Warschau 7810/8010, Wien 10061/10061, Zürich 13744/13764.—. Prag, 22z Nove-mber. (Devisenkurise.) Amsterdam 1356L2 (1856.12)7 Berlin 805.86 (806.25). Brüssel 472.50 (472.60)?Zürich 668.87 (663.97), Oslo 667.60 (870.50X Kopenhagen' 903^12 M.12), London 164.70 (164.6760), Madrid 614.— (514.60), Mailand 140.— (143.45), Neuyork, Kabel 84.— (34.—-), Paris 121.912 (127.20), StoHÄm 904.87 (906.50), Belgrad 60.- (59.99), Budapest 4.797 (4.7960), Bukarest 18.6260 (18.5760), Konstantinopel 17.8260 (17.46), Sofia 24.60- (24:55), Warschau 377.87 (376.75). Wien 476.87 (476.87). Belgrad, 22, November. (Devisen.) Paris 206.—-207.—, London 276,1—275.2, Neuyovk 56.63 GeW. Mailand' 235.— 895.60 Prag 166.05—168.10. Wien 798.76—800.—, Budapvft 0.0796-0.07975, Berlin 1347.-—1348.—, Genf 1094.-4 109425, Bukarest 30.90—81.—, Amsterdam 22.72 Wäre. Warschau, 22; November. (Doviftickurft.) Belgien 125.19— 126.81 (str 100 Belaä), London 43.59—43L1, Neuhott 8W.— 902.—, Paris '32.22—82.98, Schweiz 173.52—174.88, Prae 86.60—26.78, Wien 126.88—127.52, Italien 37.06—37.24. ‘ Gegenteil, Berlin erschien ihm verwirrend rsiKvvll, zaiwevhaft, sein GtsinMau strahlend van allen Leuchtfastben der WÄt. Gerade dahin aber, in diesen Mrlbol . wollte er seine Frau Vicht entlassen. Es war schon an sich in seinen Kreisen etwas Ungewohntes, daß Fwtt rsnd Mann kernen gemeinsamen Hausstand g-eftchrt hatten — solchen Standesa.uffassmrgen entzieht mstn-sich doch nur aus Freude, aus Begmlster-ung Liber das, was man sich ausnahmSweiise als individuelle Lebensrsgelung voxnimmt. Freude aber oder gar Begeistevung Rnpfand Stephan durchaus nicht; Mathildes. Plan zerbiß ja für sÄn GsftW die Ehe, gab sie ihren alten Bindungen der ihm fast unsugänglichen und jedenfalls unversttindlichen OffizierIfamÄie wieder — oder Schlimmerem (sÄltsam, wie hinter den schonenden Bildern ML cchlnrählich das W'devwärtige hevvorSam, daß sich twtz angestrengten Denkens vor dem Mick duckte): derr Herren LheaterschAern. — Gin großer Bett seines Un-- dehagens schrie sich von der besonderen Situation her, in der er Mathilde kennengelernt hatte. Auf einem Mnstleöball hatte er sie aus den Händen zudringlicher ibetrunkewr Kallegen bsfreit. Dann sofort mit wttder Energie die Mternative gchellt: Berlin mch MM Leben wyitechin oder mich — waS wMSt lmtz „Und chrr willst wirklich - znrück?" - Sie nickte ernst. Man komtte ihr ansHm^ daß Entschluß aus der Diese kam. —- Eine Welke Hch.M er vevgchens Sturm gegen Hre Position, bis W plötzlich einfiel, daß sie im Hereintreten, mit ihrer söAvmgenden, lachenden Stimme doch ergenAch genau das Gegenteil gesagt, seinen ganzen Bvies für überfllMg eMLirt hatte, um eines eiri;i^-a Satzes willen, hex s genügtr. tätac&tema.