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Wiener Morgenzeitung · 1926-11-22 · Heft 2779 (22.11.1926) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2779 (22.11.1926)
Date
1926-11-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2779 Wien, Montag telephonierte er SN eine Wiener Firma und bestellte sich einen Akkumulator und holte ihn auch wirklich ah. Schließlich gab er sich als Präsident der N a v a g aus nnh rühmte sich seiner Macht in der Stellung. Erst in diesem Jahre ist er in der Wohnung eines Sekrtonächofs erschienen und hatte sich als „D r. K arl Fr eih err von Alten brunner von Kollberg-Kühonau, erster Assistent der Ksnik EiselsVexg" vorgesteU, Mit Geldausleihen endete die Pekagnschaft. Auch als Redakteur eines schweizerischen Blattes hat sich der Mann ausgegeben, ftfe Gynäkologe, hex sejn Doktomt in Oslo abgelegt hat, und devglßichen mehr- Zahlreich waren auch seine Gaunerstreiche, dse er an Bauern am Osts und Mdbghnhose verübt hat, die er einfach als „Kriminalbeamter" f e st n a y m, unter der Begründung, sie hätten falsches ausländisches Geld. Einmal ging er sogar soweit, daß er sie direkt in das Wachzimmer der Poltzetdirektion führte, wo aber dann seine Entlarvung erfolgte. Karl Wrmann, gegen den am M. d. M. beim Bezirksgerichte Döbling eine Verhandlung wegen Uebertretung des ß 833 SL. G. anberaumt ist, wurde Samstag hem gleichen Gerichte überstellt. Die Nachforschungen werden noch fortgesetzt. Ar teulsche ME. Harde» iih,v Judentum und Nntisemitismus. iMaxt,niliau H a r d e n, der richtig Witkowsti heißt «sw Ms dem jüdischen Posen stammt, hat dein Herausgeber der Jüdischen Telegraphen-Agmtrn' Jakob Jan dan ein Interview über Judentum und Antisemitisinus gewährt, in dem er allerhand Hunmre überlebtester jüdischer Assitnilation gnm heften gibt. So vyr allem, daß er bis Juden des Uaber- Patriotismus bezichtigt, während er selbst so lange Vorkämpfer der wüstesten Germanenideen war. Herr Harden wirft den Inden auch Konservativismus vor, während seine demokratischen Anwandlungen erst aus der Zeit der Republik datieren; in der Monarchie war er nämlich Ueberlnonarchist. Geblieben ist ihm seine dicke Freundschaft mit Bismarck, die er in Erinnerung ans JohannesÜerger Kabinett inuner betont. Dann begeht er noch eine kleine Taktlosigkeit (mit nichts Aergeres zu sagen) an Walter Rathen au, von dem er ein Hardenpovträt zeichnet, und komntt endlich auf dom Umweg Konstantin Brnnuerscher Rchelhasiigkei'.en zum Antisemitismus, indem er frei nach Bettauer erklärt, er halte einen Judenstreik für die beste Antwort auf den Alttisemitisiwts, da ein solcher Judenstreik rasch erweisen tvürde, wie unentbchrlich den Deutschen heute der Jude geworden ist, und tu welchem Umfang Deutschlands Welterfolge auf den meisten Gebieten just durch die Mischung nnd Ergänzung der beiden Rassen bedingt sind. Ob der Antisemitismus in Deutschland äbnch'men wird, fährt Harden dann fort, das hängt von der Entwicklung der wirtschaftlichen Lago ab. Je besser es den Dentschen geht, desto weniger werden sie die Inden hassen- Dev Jude ist eben ein Sündenbock für alles, auch für die wirtschaftliche Notlage der anderen. Uebrigens wird die ganze Welt heute nur von wirtschaftlichen Faktoren regiert. Die Politiker haben anfgehört, Der Hausarzt. Rediigiert von Dr. Sane! Beer. lieber Nolürungder gnkkNtnilkranken. Als eines der wichtigsten Mittel, die Verbreitung der Infektionskrankheiten zu verhüten, gilt seit langer Zeit die Isolierung des' Kranken oder Verdächtigen. Eine solche Maßnahme, die auf Grund bestimmter Erfahrungen und der Vorschriften des öffentlichen Gesundheitswesens erfolgt, ist eigentlich ein schwerer Eingriff in das Privatleben des Elnzelmn und findet ihre Berechtigung in dem Umstande, daß nach unseren heutigen sozialen Anschauungen im Interesse, der Allgemeinheit dem Einzelnen ein Opfer anferlegt werden darf. Eine Krankenisolicrung ist aber nicht allein für den Patienten, sondern auch für dessen Umgebung eine schwere Belastung, da hiedurch oft genug schwöre wirtschaftlich« Schädigungen nicht - zu vermeiden sind. Tritt in einem Orte etwa Typhus aus, so kann sich die geforderte dlbspmmng manchmal bloß auf ein Haus oder eine Häusergruppe, aber bisweilen auch aus die ganze Ortschaft bezieh«!, deren Einwohnerschaft hiermit dev grüßten wirtschaftlichen Katastrophe ausgescht ist. So sind auch die Verheimlichungen mancher anzeigepflichtigen ansteckenden Krankheiten erklärlich, deren erste Aufdeckung und Erkennung so manche schwere Epidemie im Keim« hätte ersticken können. Hier hat der Arzt, besonders in kleineren Orten, einen sehr schweren Standpunkt, da er mit dem Aberglauben und dem niedrigen Bildungsgrade der Landbewohner zu rechnen hat. Ans dieser Mentalität heraus ist der organisierte Widerstand einer großen Ortschaft gegen deren Gemmwearzt zu verstehen, der in Ausübung seiner Pflichten die vorgeschriebvnen Abwchrniaßnshmen bei Eintritt einer Infektionskrankheit anyrdnete nnd sich hiedurch dis Feindschaft aller Bewohner zuzog. Es ist daher begreiflich, daß die Allgemeinheit ein Interesse an den Fortschritten über die Forschungen hat, die die Verbreitung und di« Mertragung der JnMionS- Wiener Morgrnzeltims m.» , i.,ii ", .»». ~.. ■•■—IS« die Hauptrolle zu spielen.. Es sind die Kapitalisten, die entscheiden. Und die Zeiten, in der das „jüdische"- Kapital qsibeherrschend schien, stick längst dahin. Was sind dicr Rothschilds, ivas selbst Kuhn, Lveb öc Co. neben den Ford, Rockefoller, Morgan, den Trustkönkgen nnd Kartellpotentaten „rein" arischen Stammes? Alberne Märchen lstgrn der unwissenden Menge vor, daß „dis Juden den Krieg, dis Revolutionen, den Bolschewtsnms gentacht haben". Nichts davon ist wahr. Auch in Rußland war und ist! ' ' die enorme Majorität aller Juden gegen den BolschewlsitmS. Wahr ist, daß die Antisemiten f» vielen 'Inden die Hoffnung getötet haben, je als gleichberechtigte Bürger des Wirtlandes anerkannt zu werden. 'Diese Jtckeu suchen Idainrftn hem alten Glauben, RiMs, NattynalgßfAhl, dem schon ihre Ahnm entwöhnt waren, ihre Zuflucht. Daher der Drang nach Zion. Daher der weithin tönende Erfolg der Ha bi mal), dys heb rätschen Theaters in Moskau. Ich sah es beu „D y b u k" darstelken, den der allzu früh gestochene Wachtaugow, ein unühertvoffsne's Regie-Genie, tnu'stßkhast siustudlert hatte, und war, obzwar ich nicht ein Wort ihrer Sprache verstehe, von ihrer mimischen Kraft uiib der ritualen Inbrunst ihres Spieles tief erschüttert. Sie führen ein Mittelalter östlichen Judentums Vyr, das sich von östlichem, Von germanischem Wesen freilich wetteltwett scheidet, das aber auch dem in Amerika und Europa akklinratisierten uni> kultivierten Judentmn nicht ähnlicher ist, als Richard Wagners Overngermanen den Deutschen, die heute am Rhein und Ruhr die pWsttable Ehe per germanischen Kohle mit dem gallischen Erz stiften.,."? „Privilegiert von Hindenburg." Ein „BaterläiMscher Almanach für das deutsche Volk" ist chm in einem Hallenser Beklag erschienen. Das Buch ist von der Sorte, dis nun einmal, durch di« Bezeichnung „vaterländisch" sich ihre Stigmatisierung selbst geschaffen hat. Nichts als Krieg gibt es in diesem Almanach., allerdings nicht den Krieg, den der Soldat an der Front erlebt und dm seine Mutter und Frau verfluchen; nein, der: Krieg der Schulbücherromantik, der verlogenen Phrasen und der Krtegsanleihcplakate. Mer da «in so großer Teil des deutschen Volkes gerade diesem Krieg mit heißer Liebe zugetan ist, so ist es nur recht und billig, daß diese Sorte Literatur mit frechem und protzigem Lärm sich breitmacht und in keinem deutschen Hause fehlen will. Natürlich kommt hx Almanach auch politisch, und wie sich's für vaterländische Gesinnung von selbst versteht, hat er es mit den Juden zu tun. Alles haben die Juden getan. Mgu würde, könnte man einen Augenblick an die Wirkung dieser Vergiftungen vergessen, ordentlich stolz daranf sein, welche Kraft in den paar Juden steckt, welch? geistige Agilität und Umsicht ihnen da angedichtet wird. Neue Momente werdm nicht beigebracht, und dev Pogromantiftmitismus schreibt ja immer den gleichen Artikel. In dem Kalender wird auf 76 Seiten die Schuld der Juden aufgerollt, in einem Aussatz, der sich „Deutschland'im Spiegel dev Zeit" betitelt. Das ist ein kurioser Spiegel. Er ist blind und lausig. Er war im Schützengraben. Es ist, ww gesagt, eine Neuauflage längst verstaubter .Dummheiten; wir kennen sie längst aus den Zeitungen, Versammlungen. Plakaten —. und wollen nicht krant'heiten öctreficit. Da trotz neuer Ergebnisse aus diesem Gebiete scheinbar keine - einheitliche Auffassung unter der AerMchaft besteht, so hat sich der Hamburger Professor Kleinschmidt die Mühe genommen, die heutigen Anschauungen über die Uebertragbarkeit der Infektionskrankheiten, insbesondere der infektiösen Kinderkrankheiten, einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Eine einheitlich«: Auffassung ist gerade bei den in Rche stehenden Krankheiten, wie Masern, Scharlach, Diphtherie, Feuchtblattevn dringmrd notwendig, weil verschiedene Autoritäten oft ganz divergente Anschauungen haben, die dann auch ganz entgegengesetzte Maßnahmett zur Folge haben. Der Gegensatz geht sogar so weit, daß z. B. ein namhafter Gelehrter die oben hezeichneten Krankheiten gar nicht für JnfMonskrarikhMn hält. Professor Kleinschmidt erklärt tatsächlich in einem Artikel der „Deutschen medizinischen Wochenschrift", daß es eigentlich keine Uebertragnng von Krankheiten, sondern nur von Krankheitserregern gebe. Bei dieser Frage spiel« aber noch ein zweiter Faktor, nämlich der der Empfänglichkeit, eine große Nolls. Leider ist bisher auch dieser Begriff nicht scharf umschrieben/ Nebelt der Isolierung zur Behinderung der Verbreitung der Infektionskrankheiten beschäftigt man sich neuerdings mit dem Problem der Herabsetzung dev Empfänglichkeit für diese Krankheiten. Ms diesem Gsbiew scheint die inaugurierte Schutzintpsitng eine große Bedeutung in der Zukunft zu erlangen. Das gilt neben der bisher schon vielfach geübten Schutzintpfung gtzgert Diphtherie hauptsächlich für die Musern, lvo man neuerdings mit einem Masernrekonvaleszetutenserum recht besrichigende Erfolge zu ve^sichnen hat. Die mit einem folchen Masernsalt in Berührung gekollmmtmt Kinder werden ntft einem solchen 'Germn Erhandelt. Was nun die einPlneu Jnfektionskrallthetten betM, so, vertritt man *sute 'die 'Anschaumtgsn. daß bei Feuchchlatteril (Windpocken), die als harinlow Krankheit mit kleinen Bläschei; austritt, die Kinder zu isolieren sind. Man kommt wohl meist bei der Erkennung des Leidens mit der Msperrung zu spcit, da diese Krankheiten eine ziemlich lange Jnknoationszeit (8 bis 20 Tage) haben (d. i. die Zeit voll der Ansteckrurg bis zunt Auftreten her ersten 22. November 1926 Seite 3 durch Wiederholung langweilig wirke». Das Geschreibsel hat für einen normal geeichten iSinn keinen Reiz mehr, auch nicht, lvenn der tzinterländler Frankreich bchavert uttd warnt vor denr Mt genblick, da der Riese aus dem Gachsstuvalü ans dem Trmtm erwacht und den klirrenden Balmung vvu her Hüfte zieht zum letzten Kampf «ls der Walstatt. Das gehört ln das Kapitel Locarno. Oder nicht? Auf der ersten Smt« dieses vaterländischen Geschmieres steht nämlich: „Privilegiert von Seiner Exzelltznz dem Genaralfeldmarschall v. Hinbanbupg," Er hat die Erlaubnis, seinen Nammr ztt verwenden, schon als Reichspräsident erteilt. Denn er wich ja in dem Bnch als solcher angestrudelt. Nun ist er bisher immer als der Präsident der Deutschen Re- Mblik angesehen wordell, die in dem Almanach als jüdisches Werk beschimpft wich. HttGenburg hat dieser Republik dm Eid geleistet.^. * W»p schwere Prüfung. Glänzend tmtte M U IßMrige Mary Smith auf e nem Ball untzgMm. m ihr aber netzen angenehmen Eindrücken ein Muer Fächer 'M Herz haften blieb, nahm sie auch ihn, kleinlich wie alles am Ball, mit. Bekanntlich kommt aber alles an die Sonnen und so entdeckte man auch bald den Diebstahl der tanzlustigen Mary und sie kam vor den Kadi. Der Richter pemrteilte Mary zu einer bedingten A r r e st st r a f e Ehr e i in hyig er Mtzwähmnasfrlst, verbot aber dem.Mädchen das Tanzen- Dev Besilch einer Tanzuntechaltung tvtlrde den wertigen Strawntritn »ach M ziehen. Die Arrestttrase Ar. den unbedentenden DIMtahl hätte waMcheinW nur einige Tage betragen nnd es ist gar nicht Mer, was ein junges Mädchen vorziehen wird: Einige Tage hinter Sä)loß und Riegel odev drei lange charleston-nnv Hhmylose Jahre! Diese dreijährige Kerkerstrafe für ttnruUgc Mädchenveine, die Lanzen wollen, klanu sul> seelisch vtel sttrchtbarer answichen als eine kleine Arreststrafe. - M dieser asketische Befehl zur Besserung des Mädchens beitragen wird, t ist mehr als zweifelhaft. Zwar macht hie Geleaenheit den Dich, doch kann man ln Ermanglung von Fächem schon aus angesammeltem Mißmut und Lebensüberdruß auch andere Dinge stehlen oder sonst Gesellschaftswidriges anstellen. Jahrelange Verdrängung dringender Triebe schafft geradezu eine ideale Gelegenheit dazu .Und für ein junges Girr ist Tanzen ein Lebensbedürfnis. Sogar in Wen hat eitr Mädchen aus diesem Grund eittmal Selbstmord begangen. Also der Richter war nur. ein altmodischer PLdaaog mit etwas Bosheit und ohne tiefere Kenntnis ber Mädcheweele. Nicht zu reden davon, daß, er sich einer Verminderung der HeirqtsfählMt dev armen Mary tzhnldig gemacht hat... Sie Wffto ja, ihn vielleicht veim * Vergiftete Rasierpinsel. Nach Blättermeldungen aus Kopenhagen sind dort nach dem Gebrauch von Rasierpinseln a us Pferdehaare» ztoei Personen gestovvon, danmter der Arzt, Professor Ellermann. Die Pferdehaare enthielten Milzbrandbazillen, die durch Berührung mit wunden Hautstellen Vergiftung verursachten. '* Mteuek Bet-Hmnidvasch, 3. Bez., Tempelgasse 9,6 Uhr Lektor Nr. S. Nnbinr „Tor Schadenersatz fm* wvmtldischen Rechte". * 'C omn Doyles Kompagnon. Conan Dohle eWäW folgende gut erfundene Geschichte: In einem seiner Stücke war einmal eit: jünger Mensch beschäftigt, dev zwei Pfund die Woche dafür bekam und emes Tages im Spaß vorschlug, Dohle und er sollten ihr Einkommen znsammenlegen nnd lebenslänglich teilen. Er habe es jetzt zu bedauern, nicht daranf eingegangen zst sein: denn jener junge Mensch sei — Charlie Chaplin gewesen. Syiitptoirie), aber bei Feuchtblattern und Masern spieleit auch Gesunde als Krankheitsüberträger eine wichtig Rolle. Besonders gesährhet sind Säuglinge, weshalb für die^e größere Schutzmaßnchmen nyttvendig sind.' Gerade bei Masern ist eine Isolierung des Kranken schon im sogermnnterr katarrhalischen Stadium wichtig, da der bekannte Ansschlay Viel später heranskommt, wo schon viele Ansteckuttgen zustandegekonmen sind. Ja, eilte Gefahr der Uchevtragjnng soll jlbechaupt Mr in dem ersten Stadium statkfinden, weshalb die Jsoliertmsi naitz Auftreten des Ausschlages überflüssig wird. Darchts erklärt sich mch, daß Mäsew bei nüs überhaupt nicht «mrsgepfkichsig sind, da npn Mnmt hat, daß jede Schutzmaßnahnte zu' spät kommt. Jede katarrhalische Erkrankrtng sollte, besonders bei M- Nvit, zum Schutze der aitdereu, zur Isolierung des! Krmckett ftthmt, da ntau ja nicht weiß, ob daraus Mdrsern oder gar ei» ebenso ansteckender BronchtalkMrch^ oder ein« Grippe reftfltlert. . ' . Bei Keuchhusten ist gerade eilte UehnckiMurg durch drM Personen nicht zu befürchten, hingegen ist es wchekamrt, daß Erwachsene selbst die Uebernrittler des KeuÄNstmr sind, welk derer: Husten oft nicht als Kvantpshusten ermnnt wird. Mese nicht erkannten Fälle älterer Leute, dar Großeltern oft, sind die Qvellen der Infektion. 'SelbstversiüMich rchrß' des keuchhustenkranke Kind sofort isoliert tverden, aber Mr die Dauer herrscht auch Unklarheit. Solange öoä Kind' stark hustet, aufzieht und Auswurf hat, ist es sicher mchöckend. Was dis Diphtherie betrifft, so ist Äbsnfalls rasche Wolierung iw-twenhig, w«yi Mch erwiesen ist, daß nicht die Kinder der Umgebung erkranke,: ntüsße». Es spielt eben die Enyfänglichkeit eine bedeutende Rolle, da man weiß, daß wir Diphtheriebazillen in: Rache:: beherbergen, ohne krcnckzu sein. Das kranke Kind nmß vier Wochen isoliert Rei ben. Auch beim Scharlach Muß ein eingeschleppter Fall keine tvesieren Erkrankunge,: im GeßvLgö Wen, im Gegensätze zu Masern und Feuchchlattern, bet denen Uebertragungen pst nicht gleich, sondern in späteren Etappe,: Nachfolgen können. Neuerdings hat man eine Probe ausgearbeitet, durch die es gelingt, scharlachempfängliche der zu e:-ksnnen und mit SÄttzstoffen zu verftb-n. -*HWSP* jM»

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