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Wiener Morgenzeitung · 1926-10-31 · Heft 2759 (31.10.1926) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2759 (31.10.1926)
Date
1926-10-31
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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r. 3S8S Men. Gonnikrg Wiener Msrgenzettmm 31. m&*r tm -. Lolkswitt ckwei üabUtsterte Wöh-ülkgc». Zloty und Belqa. An dem.grSs-tcn- Mrtwna, ftisinck oer letzte,« Jahve, dem Be^üxbeikersttcik, hat sich.dve volnische Vamta emporgerichtkl. Die durch den Adrssirll der englischeir Kvhlcnproüdkliost ßervorgeriiscncn .StsÄinM ln" der Koh-> lenversorglmg Europas zivmrgen die sonst -'ich in England Mit Kohle cm(>eckcndett Staaten. auf Pole?: znrnckzngreisin, das aus einmal einer Nachfrage nach seinem Kohlet,- ülierfluß gcgenüberstand, der ihm früher mtr BeNegerlheit l'llier Verlegenheit bereitet hatte. Dieser ibwersluß konnte itutt nutzbringend in Dev ihm v-rnmndel: wcrden^ deren die polnische VolkStvivtschaft so dringend ved-rrfte. Der gesteigcvte Kohlenexport verbesserte die Zahlnngsmrd «Handelsbilanz Polens, machte die polnische Kohlenittdustrie zu einem leistungsfähigen Steuerobjekt, die Finanzer« des Staates besserten sich zusehends, der Zufluß ausländischer Zahlungsmittel, der aus einem reellen Witcranstausch entsprang, machte die Boreindeckung fiir einen künftigen/unttberseh^ bareu Devisenbedarf überflüssig: in dem Augenblicke, in dem der Zloty dieses Druckes ledig geworden, tvar er auch schon eine stabile Valuta, mit der mim kalkulieren konnte. Der Zloty hat sich dank der englischen Not von selbst stabilrsievt und die '.Fragen der ausländischen Valutaanleihe, der Zlvch-Ktützung, der Gegemeistungen Polens für die Kredithilfe, der Finanzkontrolle^ Garantien usw., die unter Umständen tief in die Souveränitätsrechte eingreifen — all das ist allmählich ganz und gar gegenstandslos geworden. Akute, Unlösbare oder schlver zu lösende Wirtschaftsprobleme zeitigen oft ebensoviele politische Fragen, die sich mit jenen zu einem Unentwirrbaren Knäuel zu verschlingenpflegen. Die Kvhftnkonjunktur hat zu einer Befestigung der polnischen Staatlichkeit mehr üeigctragen als so mancher auf den Schlachtfeldern errungenen Sieg, dessen wirischaftspoMsche Auswirkungen sich zur Zeit des Sieges HSufig. gar nicht voraus sehen lassen, bis eines schöne« Tages , sich sogar herausstellt, daß der Sieg wirtschaftlich nur eine Niederlage gewesen ist. Die Franzosen wissen m«r zu gut, warum sie das Wort von der „finanziellen Märneschlacht" so oft im Munde führen. Als sie Poincare wieder zur Herrschaft öcricfen, taten sie dies in der Einsicht, daß, wer den Franc retten! körme, für Frankreich so viel geleistet haben rvürde, wie her Sieger auf den Schlachtfeldern an der Marne..Frank-, reich.-kann in seinen Finanznöten weder den Weg Deutschlands gehen, das seine Papiernmrk zur Gmrze fallen ließ, noch den Weg Oesterreichs oder Ungarns, die sich behufs Rettung der Krone imtev die Kontrolle des Völkerbundes gestellt und damit ftir eine gewisse Zeit sich eines Teiles ihrer Souveränitätsrechte entäußert haben. Kleine unterlegene 'Staaten konnten sich dies erlauben (ober diktieren lassen), das große siegreiche Frankreich erst nach einer Repolrttion, für die die Viorausschungen nicht jvorhandew ivareni. Oesterreich ilnd Ungarn 'hatten 'dagegen 'ihre Revolution hinter sich und beide eine Valuta, zu der sie fast schon alles! Vertrauen eingebüßt hatten, während Frankreich trotz aller 'Krisenerscheinungen, die der Franc auswies, in dem'Franc ein Emblem seines politischen Prestiges erblickt, das es nicht gutwillig fallen lassen würde. Wirtschaftlich äußerte .sich dies in der Ueberwertigkeit der inneren Kaufkraft' des Franc gegenüber dem Anssandskurs, so daß das Problem der Währungszerrüttung sich als solches einer Anpassung des letzteren an die erste darstellt. Wenn Poincare sich die Stabilisierung Mts Basis des tiefen Auslandskurses herzustellen weigert, so stützt er sich hiebei nicht bloß auf politische Stimmungen der Massen, sondern auch auf wirtschaftliche Momente: er fürchtet eine 'Erschütterung des inneren Preisniveaus, die ihin die ganze Schar der Rentner Und .Festbesoldeten an den Hals hetzen würde, olM daßdiese 'Erschütterung dem französischen Staatskredit nützen könnte, während umgekehrt jede Preiserhöhung des Franc einerseits geeignet ist, die sozialen 'Gegensätze zu mildern,, andererseits 'das.Gewicht der 'SchnldLNverpflich'tllilge,(^Frankreichs gegenüber bcu beiden . angelsächsischen Mächten zu vermindern. N . ■ Denn Frankreich kann nicht den«. Weg Deutschlands, den Weg einer totalen Wertzcrstörnng seiner Valuta gehen, weil es davon angesichts des Mangels einer überzeugten Haussespekulation des Auslandes in Francs nichts prositteren würde. Die Vernichtung der Papiermark bedeuteta. eine Entschuldung Deutschlands nicht bloß ans Kosten des vertrauensseligen staatserhalte,,den Mttelstmrdes, sow dem auch ans Kosten jener ausländischen Finanzkreise, die seit dem Waffenstillstände ungeheure- Hausseengageinents in Mark ansgehäust halten. Die Geschichte dieses Vertrauens ■ in die Wiederanfrichtungc>sähigkeit der 'deutschen- Valuta trotz der militärischen Niederlage ist noch zu schreiben und sie würde ziffernmäßig belegen kSnnen, uuc der kleine Mang im entferntesten Weltteile in Mark spekulierte, wie. er ans die dMsche Tüchtigkeit setzte und sich hi.'von einen mühelosen Gewinn versprach. Seine Hoffnungen sind von der» deutschen Tüchtigkeit, die unerwarteter Mise ganz entgegengesetzte Bahnen einschtng, enttäuscht morden. Und diese Enttäuschung bedeutete praktisch nicht anderes als den Verzicht der Welt ans eine Haussespekulation' in einer schadhaft gewordenen Valuta. Die Well hatte Jnftati'yilserfahriingew gewonnen!. Die -lange' Dauer der Franckrise,, di'/inzwischur durch eine endgültige Devalvierung der Papiermark und Errichtung der Goldmark überholt'tvnrde. schuf nur Boden für eine Baissespekulation. Für di: Ko>.eu der Zerstörung des Francwertes müßte Frankreich allein ausrominew Und es könnte sich nicht im geringsten bei einer Haussespekulation kompensieren, während sich an. seinen Verpflichtungen gegenüber England und Amerika nichts ändern würde. Das weiß PviNcare uub daher die Zähigkeit, mit der er air der Slabilisiernng des Franc auf einem höheres Niveau festhüft. Daß Bclstün dieser T<«" die Stabistswrung: ans Basis von 20 GowccntimeS vol> g. läßt keine'Rückschlüsse ans eine bevvrftehende <tr.r/ ' Enischkidung in Frankreich und Watten M. Die Mi / <\c von den vereinigten Notenbanken Belgien M. Festlegung des ,ö9elga"- Wertes zur Verfügung gestellt wurdeiy. würden gegenüber den umso größeren Gebieten des Franc und der Lira kaum ins Gewicht fallen. Es kommt hinzu, daß Auslands- und Jnnentvevt'des belgische» 'AkM.e "(Msts als in '%■-.--ufrcidfjf und Italien) sich schon 'seit langem am einer n7i? irren,' Linie gefunden hätten, so daß das belgische Währungspro* blem sich vereinfachen ließ, indem es Kt, im Innern! das Stenerproblem zu lösm7 und andererHts auf dem Wegei einer Ausschaltung der Baissespekulation' zu verhindern, daß eine ausländische Baisftsi>eknlatwn diese Lösung störe. Wurde aber dieser zur Kenntrüs gebracht, daß die maßgebendem Notenbanken die „Bclga" urtter ihren Schutz gestellt haben, so genügt dies vollständig, um den.StabilisierungszweÄ nicht verfehlen zu lassen. Mt geringen.Mitteln köimep! die Notenbanken jeden Anschlag auf die „Belga" abweh-« ren, sic müßten aber erheblich inehr aufbringen, um dis Lira rmd den französischen Franc zu) stabilisieren, zumak hier überdies noch der Angriffspunkt.'des nicht ausgeglichenen Auslands- und JnlandswerteZr Vorhänden ist. . Zwei Währungen sind immerhin im Laufe dieses Jahres, dem Bereiche der Kursschwanklyrgen entzogen worden. Für den belgischen Franc sind ^scheinbar noch «gewisse Opfer seitens der internationalen Kapitalsmächte gebracht worden, in. Wirklichkeit dürste /jedoch der Balutakredit kaum Gelegenheit finden, nur praktisch eingesetzt zu werden. Die Opfer dagegen, die für die Zloty-Stabilisierung notwendig gewesen wären, hat England aufgebracht. Durch den Kohlenarbeiterstreik, der für^England ein nationales Unglück darstellt! Es ist die Tragik des Einzel- »und Völkerschicksals, daß das Unglück des' einen, das Glück des anderen ist. Und es gehört zur Komödie des «Bölkerlebens, daß dort,, wo man es scheinbar, wie bei ( rc Stabilisierung des belgischen Franc, mit einer großartige^ Kundgebung der ^Solidarität zu tun hat) diese Solidarität»— nichts kosten wird. Jas volnWe Ra-Wa-SlnM. Aus Krakau wird. uns berichtet: Die Verhandlungen üher die Verlängerung des -am 30. November ablaufenden- Naphthakartells werden«, trotzder. ablehnenden Haltung der polnischen.. Staatsraffinerien weitergeführt. Bei .der letzten hier abgehaltenen Konferenz waren Vertreter sämtlicher polnischen Naphtharaffinerien anwesend. Wie verlautet, sollen sich die meisten Konferenzteilnehmer g e. g e n die Auflösung des Kartells ausgesprochen haben. Gleichzeitig wurde die Errichtung einer gemeinsamen Ein- und Verkaufsstelle. erwogen, die das Rohöl unter den einzelnen Raffinerien verteilen sowie den Export der erzeugten Naphthaprodukte nach dem Auslande regeln würde. Jer «me Bizegouvernem der Poftsparkaffe. SeMonschef BaerrÜlau. , . Der Drmdespräsrdent hat den Sektionschef!des Bundesmmisterinms fiir Fjnangen Ludwig B.a er n kl-am zum Bize-. gmwernenr des Pofilsparkassenarntes ernannt. Jer Arltsparta^ Heute wird, wievoriges Jahr, iw fast allen. Staaten Europas der Weltspartag gefeiert. Dcese Einrichtung soll überall der-Bevölkerung den Wert und die Bedeutung der Sparsanckett für den einzelnerc wie die Gesamtheit in eindrucksvollster Form vor Augen fühven."" Die Einrichtung des Weltspartages ist aus der 'durch den Krieg heworgerufenen Zerrüttung der Wirtschaft entstanden. als es notwendig wurde, die durch Psychische und wirtschaftliche Kriegsfolgen des Sparens fast entivöhnte Bevölkerung aller Staateki wieder darMf üufmevksaln zu machen, daß Sparsamike-it die wesentlicheMoraussetzung jedes wirtschaftlichen. Wiederaufbaues - VildeU .Die schlimmsten Inflationszeiten find vorüber, und ist..auch, gerade durch die. Kriegsfolgen das Vertrauen dev Bevölkerung zun-l Gelde und. dessen Stetigkeit schwer erschüttert worden, so stellt sich doch allmählich wieder das Bedürfnis nach'derzmslichen Rücklage für die Zeit der Not, erschlaffter Arbeitskraft o>der Avbeitsunfähigkeit eil». Für jeden <Aaat bedeuteic die Spareinlagen seiner Bevölkerung eine wertvolle Stärkung seiner wirtschaftlichen Grundlage. Oesterreich hat nach seiner Nenor^ung beu Wert des SparenS rasch wieder begriffen. Kanm/Hatte sich die neue österreichische Republik konstituiert und ähre ersten Jnflationsnöte übertaucht, da beganilen die Spareinlagen »vieder zu.steigen. Im Jahre 1923 allein stiegen -bei deu üfterreichischeu Sparkassen die Einlagen mu etjva 300 Prozent. Die Steigerung in deu .solgeuden Jahren, die . in gleichmäßiger. Kurve vor sich geht, beweist, daß gerade m ■ Oesterreich der Spargedauke, den der Krieg überall fast ‘ verflüchtigt hat, wieder am meisten zu erstarke» beginnt.. Sv. ist eigentlich Oesterreich ein Vorbild für die Institution des Weltspartages. - Geazve-Agrarbank Pank Mr"Steiennä:i. G ivu z wird berichtet: In der dritten ordentlichen Gcneratoersanmüung der Agrarbank in Graz wurde die Goldbilaw; genehnn'gt Ulid die Uebcrnalwce der Verkehrsbankfiliale beschlossen. Dem Verwalt.nngsral tvnrde die Ermächtigung erteilt, das Aktienkapital bis zu ä'N).000 S ch i l l i n g durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhoa. Die neue» Aktien werden unter Mitwirkung %amen, Tßztw&n. undL3fände& SyStiatnW<£tmß&t<&-7va}ne&PWeisfr7ViZTv2i&?. m Svnrobte Snez£alazt$€€üimjigen. i| in vepschtederjeTi Preislagen. ochlütschuhe I Qiifähg6p,Geübte,, 36nnStläu£&P ||| und&iShqhßp. D ' u n H*, * eines Syndikats, das unter Führung der All-gsnwinen öfter- .reichischen Bode n k r e d i t a n st a l t in Wien steht, zur Smiffion gelangen. Die Generalversanmilung beschloß ferner, den Nameri Agravbcnck in Bank für Steiermark umzuändern. x 2 Billipwen Knaben EinlMmstMd bei der Zenhr!alspja,r. kaffe der Gsmyttlde.' Wien. Bor einigen Tagen hat der Ernlagenstand bei der Zentvalsparkasse der Gemeinde Wien den B» -trag von 200 Millionen Schilling oder 2000 Milliarden Kronen überschritten. Das von der Gemeinde Wierc gegründete Institut erösfnete am 2. Jänner 1907 seine Schalter. Die Zentralsparkasse wird' dermrach binnen kurzem auf einen 20jährkgen Bestand zurückblicken. In den Bezirken Rudolfsheim, Hernals, 'Währing, Döbling und.Floridsdorf bestanden bis 1923, bezw. 1925 Kommuimlsparkasseir der Genieinde Wien, Vie irr Zwe.iganstalt.en umgewmrdelt wurden. Schon vorher hatte die Zentralspärkasse in acht anderen Gcmeindebezirken Filialen' errichtet. Die. Zcntralfparkasse ist aus der Wirtschafts- und Geldkrise der Nachkriegsjahre vollkomuren unberührt hervorgegcmgen. Wie bekannt, haftet'die Gemeinde Wien mit ihrem gesamtcrr be-- rvealichen und unbeweglichen Bermögerr und ihrer garrzen Steuerkvast für die Verbindlichkeiten der Zentvalsparkasfe, demnach insbesondere für alle bei der Anstalt gebrachten Spareinlagen. Die finanizelle Konsolidierung der Stadt Wien, verbunden mit der vorsichtigen Gebarung des Institutes bei der Veranlagung der ihr anvertrauten Gelder, bewirkt, daß das Vertrauen, aller Bevölkerrmgskreise zu der Anstalt heute ein fast unbögrerrztes ist, ivas in dem' raschen Anstergen der Einlagen zrffcrnnräßrg zuin Ausdnick kommt. Allein rnr Jahre 1926 sind die Einlagen bis zum 26. Oktober 1926 um 74 Millionen Schilling gegenüber dem Vorjahre gestiegen. Insolvenzen. Das Ans gl eichsvarcktt.hr eit wurde eröffnet über die Firma Wolf u. Weitzn er,'Wien, .1. Be^.. Fleischmarkt 22; Firma M, Ellen bogen, Wien, 7. Bez., Lindorigaffe 28r SchaellÄr ormierben jpir Brüxer AnckerKalbrik. Die Zucker. S5rtfcu Scholl ler u. Co. werden, wie aus Prag berichtet richtet wird, demnächst eine Kapitakserh'öhüng durch Aufgabe von 10.000 neuen Aktien im Nominale von vier' Millionen Kronen vornchmen, wodrcvch das Mttenkapital eine Höhe von 36 Millionen erreicht. Diese neue Ausgabe ist zur Erwerbung der Mien Mehrheit der Brüx er Zuckerfabriks-A. G. erforderlich. Die Lira tvilelder Mallen. Der durch Interventionen hinanfgeschra.ubte Lirakurs, .der küicstlich eine Psnndrelation von 100 zu erreichen bestrebt ist, läßt sich naturgemäß nicht halten, weil eine solche Relation weder dem inneren noch dem äußeren Wert der italienischen,. Währu>:g entspricht. Daher ist ein Versagen dieser künstlichen, Sktttzungsmaßnahmeil der letzten Zeit unvernrewlich. Dies öringt auch die Tendenz des Liralurses in den letzten Tagen zum «Ausdruck. In Zürich siel die Devise Mailand gestern: von 22.60 auf 22.10. Der Rcportsatz ist unverändert hoch. Der ftanzösische Franc ivar gestern auf den Devisenmärkten einer lebhaften Bewegung milerivorfen, die anfänglich eine starke Kurssteigerung brachte; in der 'Folge verlor sich ei« Teil dieser Erhöhung und iu Zürich ging der Franc bei fester GruMendenz mit 16.30 (gegen 16.191/2 am " Vortage) aus dein Verkehr. Der Leu gst im lvesentlichen unverändert ..(*2.92Vxj Parität Zürich) bei gut behaupteter Tendenz. Bei unverändertem DollarknrS (518.621/*,) hat sich der Schittiltg gestern wieder etwas b.'sesti'ch; er schloß in Zürich 73.20 (gegen 73.461/4 am Freitag). Auch LnxembUM ftMlisiert seine Wähmng. Das lu^ettllmrgische Anctsbliui u.'röffentlicht eine Verordnung, die im gewissen Sinne eine Wiederholung der belgischen Stabilisierungs- Verordnung darstellt. Luxemburg, dessen Währnng bekanntlich die gleiche ist wie die belgische, stabilisiert soniit ebenfalls auf is'-rr.nd eines Dollarknrses von 35. Die Waggonsperre für pvlnisckie Exportkohle ausgehobop. Die voll'der pylmschen Regierung zur Sichevstellung der notwendigen Versorgung der eigenen Städte- und Industriezentren verordnet Sperre der Verladung von Kohle für Extzorizweckc wurde, wie der Präsideilt der Wiener polnischen GesarchUchaft mitteilt, gestern aufgehoben. /. Jllternativnaler Kougreß der BaumwollfpsttM« «yd Weber in Alernndrieru Der nächste Koiigrcß des JnternaiioMm Verbandes der Baumtvollspmner- und Weberberemigungen iü Manchester ivipd am 25. Jänner 1927 in Alexandrien eMnet und dauert bis zum 6. Februar. Der Lloyd Trieftino hat den Teilnehnrern bedentendc Nachlän? d-- *•->:*•* f«v Mp ttpber.'avrt cingerän'.w

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