Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2745 (17.10.1926)
- Date
- 1926-10-17
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sei t e $ Men, Sonntag Mener Morgenzettnng IV. Oktober 1926 Nr. 2745 Mdlsche landwirtschaftliche Arbeiter ia Mittelasien. Ans Taschkent wird nach Moskan mitgetoilt: Unter den südischen Einwohnern Mittel-Asiens macht sich eine starke Bewegung bemerkbar, zur Landwirtschaft als Lebensberus überzugehen. In Mittel-Asien existieren gegenwärtig 10 jüdische landwirtschaftliche Koloirien, die alle in den letzten Jahren entstanden sind. Die größte Siedlung ist die Kolonie C h u r i a t, die im Jahre 1024 durch vier Familien begründet worden ist, heute aber schon 54 Familien zählt, von denen jede 8 Desjntin Boden bearbeitet. Die Mischen Kolonisten kultivieren neben landwirtschaftlichen Produkten Baumwolle, Oelpslanzen und ähnliche der Technik dienenden Pflanzen. (I. T. A.) Wladimir gabotinsky in Palästina. Wladimir I a b o t i u S k ij, der Führer der Partei der Zionisten-Revisiouisten, ist am 8. Oktober in Tel-Aviv eingetrosfen und wurde bei seiner Ankunft von seinen Freunden und Anhängern ostentativ begrüßt. In der Herzl-Straße bereiteten ihm mehrere Hunderte Personen eine rauschende Kundgebung; er wurde mit Blumen überschüttet. Von Tel-Aviv begab er sich nach Tel-Nordau zu seinen Angehörigen. Jabotinsky wird während seines Aufenthaltes im Laude in mehreren öffentlichen Versammlungen in Jerusalem, Tel-Aviv und anderen Orten sprechen. Sie Spuren alter Kulturen in Palästina. Der bekannte englische Archüolog, Professor Petric kündigt in den Londoner „Times" eine interessante neue archäologische Arbeit in Palästina an. Demnach hat das englische Archeologische Institut bereits alle Vorbereitungen getroffen, um im kommenden Winter jenes Gebiet in Palüstine zu erforschen, das im Altertum unter ägyptischer Herrschaft stand. Die Regierung ■ hat die weitestgehenden Erleichterungen gewährt. Jenseits der ägyptischen Grenze, erklärt Petric befinden sich äußerst wichtige historische Ueberreste, deren Aufdeckung und. wissenschaftliche Erläuterung viel dringlicher ist, als die Altertümer in Aegypten selbst. Die wissenschaftliche Welt sehe diesen bevorstehenden Ausgrabungen mit um so größerem Interesse entgegen, als erwartet wird, daß man aus deren Ergebnis das älteste, bis heute bekannte Kultuvzeugnis kennenlernen wird Kne hebräische Ansprache des Wllnaer Erzbischofs. Aus Wilna wird uns berichtet: Der neuernaunte Erzbischof, von Wilna bereist jetzt seine Diözese und kam auf seiner Ämtsreise am 10. Oktober im Städtchen Novowilejke an. Unter den üblichen Begrüßungsdeputationen befand sich auch eine Abordnung der jüdischen Bevölkerung der Stadt mit dem Rabbiner. Land mann an der Spitze. Letzterer hielt eine Ansprache in polnischer Sprache. Der ° Erzbischof antwortete mit - einer polnischen Einleitung und. setzte dann in hebräischer Sprache fort: „Unser Vater im Himmel gebe euch Gnade, Leben, Segen und Frieden. Mein Gruß unseren Brüdern, den Söhnen Israels, Schalom! Amen!" Rabiner Landmann überreichte hierauf dem Erzbischof ein' Exemplar der hebräischen Bibeln in künstlerisch ausgeführtem Einband und eine Adresse der jüdischen Gemeinde. Beim Abschied rief der Erzbischof noch der jüdischen Abordnung zu: „Schalom Ce-achenu be- Nowo-Wilejke!" Schalom unseren Brüdern in Nowo-Wilejke! - Der Marannenforscher Ingenieur Schwarz in Polen. Aus London wird uns berichtetr Der in Madrid ansässige Ingenieur Samuel Schwarz, der seinen Namen durch seine Erforschung der Marannen in Spanien und Portugal berühmt gemacht hat, weilt seit einigen Tagen in London. Von dort fährt Herr Schwarz.zum Besuche seines Vaters nach Zgerzbei Lodz. Sein Vater, Herr I. Schwarz, -ist ein bekannter Publizist, der in seiner Gemeinde eine angesehene, führende Stellung einnimmt. Herr Ingenieur Schwarz wird sowohl in Lodz als auch in anderen polnischen Städten die gegenwärtige Lage der Juden studieren. Alfred Apfel Vorsitzender der Berliner Zionistischen Vereinigung. Aus Berlin meldet I. T.-A.: An Stelle des Hrern Richard Lichth eim, der sein Amt als Vorsitzender der Berliner Zionistischen Vereinigung niedergelcgt hat, wurde in der letzten Sitzung der Vertreterbersammlnng der Berliner Zionistischen Vereinigung Herr Dr. Alfred Apfel zun: ersten Vorsitzenden gewählt. Herr Dr. Apfel, weiten Kreisen durch seine Tätigkeit in der ■ jüdisch-neutralen Jugendbewegung bekannt, stehr seit langem im Vordergrund der Berliner, zionistischen Arbeit. Neue Verhaftungen von Zionisten-Sozialisten in Rußland. Das Bureau des Arbeiterverbandes Poale Zion teilt mit: Der Vernichtungskampf der G. P. U. (russischen politischen Polizei) und der Jewsektia (jüdische Sektion der kommunistischen Partei) gegen die Partei der Zionisten-Sozialisten in Räterußland wird mit unverminderter Schärfe weitergeführt. Die letzten Mitteilungen aus Rußland erzählen von Verhaftungen zahlreicher Personen in Kiew, Odessa, Cherson, Astrachan und in anderen Städten. Auch die Zahl der Deportierungen nach Sibirien, Ural ustv. wächst. ' Konferenz der Schweizer Zionisten. Am vergangenen Smnstag und Sonntag wurde in Bern die 30. Konferenz der Schweizer Zionisten unter dem Vorsitz von Dr. Becker bei Anwesenheit von 39 Delegierten aus verschiedenen Städten der Schweiz abgehalten. Die Konferenz sprach in einer Resolution dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation Dr. Chaim W e i-z m'a n n und seiner Politik das vollste Vertrauen aus, Zum Präsidenten der Schweizer Zionistischen Vereinigung wurde Herr Dr. Steinmarder wiedergewählt. Der Sanitätöreferent deS tschechischen Konsulats in Jerusalem. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Der bekannte jüdische.Arzt Dr. Albert Ticho wurde zum medizinischen Beirat und Sanitätskonsnlenten des tschechischen Konsulats ernannt. Dr. Ticho, der aus der Tschecho-Slowäkei stammt, hat als Augenspezialist einer! auch in Europa anerkannt guten Namen. Er ist der Verfasser einer Reihe wissenschaftlicher Arbeiten und Aufsätze und hat sich um die Besserung der sanitären Verhältnisse in. Jerusalem und ganz Palästina schon bisher sehr verdient gemacht. Dr. Nosenbaum — litauischer Konsul in Palästina. Aus K o wrro wird berichtet: In gut informierten Kreisen verlautet, daß die litauische Regierung den gewesenen Minister für indische Angelegenheiten - Dr. R o s e n b a u m zum litauischen Konsul in Palästina ernennen will. Der erste Regen in Jerusalem. Der diesjährige erste Regen fiel in Jerusalem am 6. Oktober. Au, selben Tage ging auch in Haifa oer erste Regen nieder. Sühne und Kunst. Rene Mnslk im «oniertsaal. Nach vielen Jahren ist wieder einmail der bekannte gegenwärtig im Normen wirkende Knpellm erster Georg Schneevoigt nach Wien gekommen und 'hat die Walgersgene aus Richard Strcmß' Oper „I n t e rmezzo" mit viel Temperament und Routine, doch ohne sowderiiche Klangdifferenziertheiit und Persönlichkeit zur Ersta-u'fstiilhvung gebracht. Mag sein, daß die Szene im dramatischen Zusammenhang der Oper den .Hörer weit stärker packt, im Konzertsaal muten die instvnmentalen Scherze der mit artistischer- Meisterschaift instrilmentierten Tän-ze gar zu billig an imd die an Johann Strauß rmd selbstverständlich an den „Rosenkavalier" anklingende Melodik nicht kostbarer. Das mit größtem Beifall airfgenommene Virtuosen stück wurde im Anschluß in drei BrucWickc ans der gang verinnerlichten Oper „W o z g e ck" von Alban Berg gespielt, deren Gesangspart Go van Genus mit herber Stimme, mit viel Geschmack und Intelligenz ihrem Publikum zu Donk sang. Violinvirtuose Joseph S g i g e t i, der gediegenes .Können mit reifem mätzchenfreien Vortrag verbindet, spieste mit dem. tüchtigen Ignatz T i e g e r in a n n arn Klavier die in Wien noch unbekannte, rm Jahre 1925 entstandene Suite von Jgar St raw i n sky, nach Motiven ldes alten Italieners Pergolesi. Der „Umstürzler", der sich schon in seinem „Pulcinella-Ballett" an siiditalieuische Weisen angelehnt hot, geht diesmal' in seiner GelegenheitSkomposition vielvovsichtiger zu Werke. Er läßt Porgolasi den Vortvitt und begleitet dessen Melodien in bohntsamer g'roßväterischer Gangart bis.znm Finale. Aber dann packt ihn eiben doch der Strawinsky-Tenfel upd in: Schlnßmerrnett mit seiner! iminonierlich klingenden, gepfefferten Witzen und Bosheiten Mt er sich kür all seine Se'lbftverlengn>ung schadlos-, in der übrigens ein gut Teil Selbstironiisiernng steckt. Immerhin ist die Silite mit ihrer singseligen Serenata und Gavotte und ihrer funkelnden-Tarantella ein dankbares nickst ü ^ermäßig schwieriges V'irtnoseustiick, an welchem auch der konservative Hörer trotz des nur kurzen Schluß-Radaus Gefallen finden mag. . flb. (auch gegen Uexen^chuB und Armneuralgien) FangopackungohgegerijRheaniatlemus und Gicht Moorbäder, Diathermie^ Heißluft,! Höhensonne, Kohlensäur.ebäder, Kaltwasserkuren. Täglich von 8 bis'6 Uhrim „Thermia .‘-Institut, I. Bezirk, Franz-Josefe-KaH. Telephon Hr. 79-1-37 . WWdGew" ,• > ReKaissaneeöühue. Die Brüder..EntikRstd Mnoltz G ö X z schrieben der ruh-nvreichen .Gisela Werbezirk eine neue Bombcurolle an ■ den Leib. Die vortreffliche Darstellerin jüdischer Parvenü- Weiber (in der letzten Zeit haben sich Frau. Werbezirk und' ihre Leibautoren in dieses - Genre Hincingefressen, obwohl der Thpus..eigentlich/'Gott sei Dank,, langsam am Aussterben ist, ruft mit jeder Bewegung und jedem Wort Lachsalven , hervor; sobald sie aber die. Bühne für einen Augenblick verläßt, merkt man vor Langeweile, das; außer dev Meisterin. nur noch Durchschnittsspieler am Werke sind. Denn , der Schwank selbst ist gar nicht arg und dessen Grundidee knüpsr sogar an ein tatsächlich bestehendes, oft in den groteskesten Formen auftretendes Eheproblcm an. Eine behäbige Gattin mit einem noch gefühls- und gedankenfctteren Gatten wird von einer jungen Lebedame in eine unsinnige Eifersucht hineinüberredet. Oder: urteile nicht immer nach dir, oder: wenn zwei dasselbe tun, ist; es sicherlich etwas ganz anderes. Die andere,.die dasselbe getan hat, ivas die Werbezirk anders tut, ist Hnnsi Jarno. Sie spielt Temperament und markiert Magharentum. Weniger jüdetn wäre bei Fritz Strehlen mehr. Sonst Stichworte-Ensemble. Das Publikum lachte stürmischen Beifall. ' th. Aus den Theatern. Burgtheat er. Morgen Uhr „V a s a n t a s e u a". Dienstag, y28 Uhr „Ein Sommernachtstraum". - Ak a.d em i e t h eat er. Morgen y28 Uhr „Die Durchgängerin". Dienstag, y28 Uhr „Mädel von heute". Operntheater. Morgen Dtontag, y28 Uhr, zu besonderen Preisen „Turandot" mit Lehmann, Kiurina und Slezak. Dienstag, y28 Uhr, „Ariadne auf Naxos". K a in m e r s p i e l e. Täglich „Kopf ober Schrift". Gemäß Persügung des polizeilichen Referenten, der bei der Generalprobe anwesend war, wird Jugendlichen unter 18 Jahren der Besuch dieser Vorstellung verboten. Deutsches Volksth e ater.' Heute 7 Uhr abends „Egmont". Nachmittags 3 Uhr „Der fröhliche Weinberg". Montag. 7 Uhr, „Faust" (1. unh 2. Teil). Mittwoch „Die Wildente" mit Bassermann. jjfVTvraflm Hervorragend bewahrt zur Bekämpfung rheumatischer, tischer, »ervvser Schmerze« sowie gegen Kopfschmerze«.^ fHr 9lrfH»A tri« »»«ftttlbar «Hi. Achte schLbUchea Nrtzenvirkuua«». Aer,glich tC6r.nl> dcßutachtet. - Ju allen Apotheken. - Usvoi'rlsllwnsssnrsigs! Meinen P. T. Kunden gebe loh hlemlt bekannt, daß Ich ab 16, d. M. mein Atelier nach 1. Ü8ex., (RoteniuwwnatK&ße verlegt habe. LU0WI6 SmUNfiBB. Atelier fUr feine Herrengarderobe, l. Bes.« RotenturmStraße 14- » ■ Wer alle möglichen » ■ Sntffttunostucpn W ■ m ■ durchzemacht hat und trotz großer diättscher Entbehrungen keine Gewichtsabnahme erzielen konnte, m ■ versuche Dr. .tzoffbaurrv EntseitunflStabletten, die vor allem keine Aenderung der ■ gewohnten Lebensweise verlangen und in kürzester Zeit Gewichtsverminderung bewirken. — Depot: ■ Apotheke H. Bayer, Wollzeile Nr. IS m B ür g e r th e a t e r. Allabendlich „Das Land der Liebe" bis inklusive Donnerstag. Freitag, den 22. d. M., V28 Uhr abends, Uraufführung der Operette „Der Mitternachts- Walzer" von Dr. A. M. W i l l n e r und Rudolf O e st e rreicher, Musik von Robert Stolz, unter der musikalischen Leitung von Robert Stolz. Theater in der Josefstadt Heute nachmittags, >/24 Uhr, „Der Igel" mit Hans Moser in der Titelrolle. Mittwoch, ]/28 Uhr, „Der Mann ohne Atoral" von Robert de FlerS und G."A. Eaillavet, deutsch von Julius Elias, zum restenmal. In der Titelrolle Richard R o m a n o tv s k y. Theater an der Wien. Heute nachmittags, 3. Uhr, „Die Zirknsprinzessin", abends täglich, y28 Uhr „Die Zirkusprinzessin". R a i ui u n d t h e a t e r. Donnerstag 50. Aufführung der Operette „Das Schwalbennest". R e u a i s s a u e e b ü h n e. Heute nachmittags, y24-, .Uhr und abends 8 Uhr gastiert das Operettenensemble des Badener Stadttheaters in „Wiener Blut". Montag und Dienstag „Die letzte Warnung". Mittwoch gastiert rvieder das Badener Stadt« theater in „Der Bettelstndent". Modernes Theater. Heute nachmittags eine Tanzmatinee der Tänzerin Edith Elger. Das Programm umfaßt unter anderem nachfolgende Tänze: „Pagenlied" von Mozart, „Delirienwalzer" von Strauß", „Erinnerung an die Kindheit" von Moussorgski, „An der schönen blauen Donau" van Strauß n. a. m. Nestliche Karten an der Tageskasse, Wien, 1. Bez., Johannesgasse 4. Heute abends und morgen „Die Art sich hinzilgeben". Dienstag, 8 Uhr abends, deutsche Uraufführung des L-chaufPiels in drei Akten „D e r T a n z n m M i t t e r n a ch t" von Charles Mere, deutsch von Bruno Anton Erl. Die itiickisten Novitäteit des BnrgtsicnterS. Im Burgtheaier tvird als nächste Novität „Volpoim, eine lieblose Komödie" nach Ben Jonson von Stephan Zw eig zur. Uraufführung vorbereitet. Die nächste klassische Ncninszciiierung ist Goethes „Egmont". Das Akademicthcatcr, bereitet als Novität das Schauspiel „Madelon" von Jean S a r m e n t und sodann die Uraufführung von Franz M o l n a r s „Spiel im Schloß" vor. Dr. Wallc'rstein Oberregisseur'an der Stantsvper. Die seit, langem geführten Verhandlungen mit dem Oberregisscur der Frankfurter.Oper Herr Dr. Lothar W a l l e r st c i n sind zum Abschluß gelangt./ Herr Dr. Lothar Wallerstein ist für eine Licihe von Jahren als Oberregisseur an die Staatsoper verpflichtet. 1 Er wird im Laufe des Spieljahres noch einige Neüiilszenierungcn, darunter das „Intermezzo" von Richard Strauß, leiten und vom Herbst des nächsten Jahres an ständig am'Institut ckvirken/ Die Nnchtvorstellnttgen in den 5knmmersplclen beginnen Mittwoch uni 10 Uhr 10 Min. abends mit der Revue „Die fleißige L c s e r i n" von Marcellus Schiffer. Im Rahmen eines Magazins (Wochenschrift) werdcir die aktuellsten Ereignisse vom Inhaltsverzeichnis bis zum Inseratenteil witzig behandelt lv'erdcn-. Die tveibliche Titelrolle/spielt Trude Voigt. / Rabindranath Tngore in Wien erkrankt. ' Der"sür 'gestern abends angesetztc Vortrag Rabtiidranath Tagorcs -mußte in letzter Stunde abgesagt werden, weil domVorlragondc plötzlich erkrankte. Es -Dürftesich, wie die Aerzte Mitteilen, um eine Verkühlung handeln. Nabindraiia't-H' Tagore muß vorläufig das Bett hüten. Möbelfabrik J. SPIRA Feine 010 Mll, Vll„ 8!S>ISIIStS»Ig. 1~2 Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl-Schweighofergasse) Feinste Herrensarderobe nach Maß liefert zu inäbigen Preisen in tadelloser AnSführunn (auch auf Tsilzahlungi Rudolf Goldftein, Zivil- und Uniform!chneider Gegr. 1866 Wien, 2. Bez., Taborftra5e54 Tel.45-6-29 Tnltus- und Justiz-Talare sowie Barette V-3SMU SIEGM. KORNMEHL GROSSFLEISCHHAUEREI Zentrale: IX., Bezirk, Berggasse 19, Telephon 17-3-99 u. 1C-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilung für TCQ-Fleisch. unter Aufsicht des Ehiwürdigen Rabbinats der isr. Kultusgemeinae Wien 40 IX,, Berggasse 15 XVIII., Währingerstraße 97 „oÄi.Zahlungserleichterurg Auffrischungs - Spezial verfahren, aut Jedem Stück ersichtliche Kassapreise, im WARENHAUS FÜRST» WIEN VB. 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