Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2713 (12.9.1926)
- Date
- 1926-09-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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VMS ©tat, Somikkg Wiener WwatnutUnm IS. September 1SS6 Nr. S71S SIEGM. KORNHEHL QROMFLEISCHHAUEREI Zentrale: tX. Beilrk, Berggasse Nr. 19, Telephon 17-3-99 und 16-9*34 | Lieferant für Heilamfalten Abteilung für Fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Ist. Kultusgemeinde Wien IX., Barkasse 15 XVIII., WÄhringcrstr. -7 ^y^MMBiiMiumüMniiwMtiuinmitinmitimwniniiuimiiiiminmimniniiitiiiiiUHiHiiiiHiiiiuiiniilliiiiiiiiii promiffe zwecks Herbeiführung einer nationalen Technik fich wohl bewußt fein und von teilweise bewußten Juden gefördert werden. Wie früher einmal bleibt sie auch heute europäische Musik, welche, weil von Juden geschaffen, einen jüdischen Einschlag hat. Sie kann aber nicht zur jüdischen Musik werden, in welcher das Europäische rezessiv und das Jüdische, das Orientalische dominant ist. Denn noch immer schließt sie sich in der Form viel zu eng an das Albendland an, in der tonal-akkordisch-rhythmischen Technik erzeugt sie ein akzidental orientalisches Mischmasch, als Material verwendet sie jüdische, in ihrer Entwicklung nicht immer bodenständig jüdische Weisen, ihre allgemeine Kultur verrät noch immer vielfach den Geist der Konservatorien und doch möchte sie den jüdischen Geist als Programm an ihre Fahne heften. Erwin Felber. Sin Heine-Senkmal ln LMidorf. Aus Berlin wird unS gemeldet: De? Düsseldorfer Oberbürgermeister hat den Plan genehmigt, ein D x n k m a l für Heine zu errichten und bereits den Platz für das Denkmal bestimmt. Ein Bildhauer wrrde bereits mit der Ausführung des Denkmals, dos 40.000 Mark kosten wird, beauftragt. * Endlich — nach Aufstellung der beiden Hamburger Heine« DenLmäler — wird nun auch in der Geburtsstadt Heines ein Denkmal für den großen Sohn dieser Stadt errichtet werden. Man erinnert sich daran. daß die wiederholten Versuche der Heine-Verehrer, dem jüdischen Sänger der .Loreley" in Düsseldarf ein Denkmal zu setzen, von ben Düsseldorfer Stadivätern vereitelt wurden. Au» den Theatern. Burgtheater. Morgen. 7 Uhr abends, .Der junge MedarduS" tTheatergemeinde Serie ff-. Akadeinielhearer. Morgen. '/,8 Uhr abends „DaS GlaS Wasser". OperntDeotet Morgen, 7j8 Uhr abends. „R i g ol e t t o". Deutsches VolkStheaier. „Faust" (erster und »weiter Teil) wird heute, Dienstag und Freitag geivielt. (Legin 7 Uhr). Heme, 3 Uir, gebt «18 erste Nachmittagsvorstellung der .Heuchler" in Szene Morgen .Veronika" mit Leopoldine Konstantin. Mittwoch beutiche Uraufführung des Lust'viels „D a k Unerreichbare" („Caroline") von Semeriet Maugham mit Leovoldine Konstantin. Thearerrn der Joiesstadt. Donnerstag den 18. d. Premiere von Bernard Shaws Komödie .Fan v s erstes Stück", deutsch von Siegfried Treb.ttch. Bis dahmnall« ghend ich „D e r I g e l". L u st i v i e l t h e a t e r. Die Novität „Bale.net a", Komö.tte von Fritz Gottwald, wurde zur Aufführung angenommen. Die weibliche Hauvrrolle wird von Hanst Niete gespielt werden Kammerspteie. Da8 Montmatre-Toealer L'Aleiier beginnt lein Gastsoiel mit der deutschen Uraufführung von „Io ov vou« aime pas“. Komödie von Marcel A ch e r d. Bis Dienstag geht „Das Grabmal des unbekannten Soldaten" tn Szene. Modernes Theater. Am 17. d. beginnt das bekam» e ruffiich-deutsche Grotesktheater seine Gast'piele. Aoollotheater. Mrt Rücksicht aus den Festsonntag fällt die heutige Nachmittagsvorstellung aus. Gelöste Karten baden •fitr nächsten Sonntag Gültigkeit, über Wunsch wird das Geid an der Tageskasse rückerstatter. Neuheiten im Burgtheater. Im Burgtheater wird nach den Aufführungen von „Der junge Aar" und „Basanta» sena" die Uraufführung der Komödie ^olpone" nach Ben I o n s o n von Stephan Zweig vorbereitet. Die Titelrolle spieil Albert Heine. Im November folgt eine Neuinszenierung von Othello" mit Raoul Aslan in der Titelrolle und Else Wohlgemuth als DeSdemona. Für dieselbe Zeit wird auch ,Kabale und Liebe" mit Paul Hartmann als Ferdinand und ein neues englisches Lustspiel „Die Herren der Schöpfung" von Eric Hudson vorbereitet. Im Akademietheater findet Samstag den 18. d. die Premiere von Ludwig Fuldas Lustspiel „Die Durchgängerin" statt. Die nächsten Novitäten - des Wademietheaters sind: „Made l o n" von Jean S a r m e n t mit Lilli Marberg in der Titelrolle und die Uraufführung des neuesten Werkes von Franz Molnar „Spiel im Schloß". Erfolge jüdischer Künstler in Griechenland. Dur Athen wird unS berichtet: Dieser Tage fiel hier die Entscheidung über eine internationale Konlkurrenz für die Lieferung von Plänen für ein Momrmentalge'bmrde, das eine Kombination von Konzerthqus. erstrangigem Hotel und Warenhaus darstellt. Der Kostenvoranschla« beträgt 160 Millionen Drachmen. An der Konkurrenz nahmen 4L Bewerber mit ihren Entwürfen teil. Einen der ersten Preise erhielt der aus Ungarn stammende jüdische Architekt Wilhelm Frisch, der. wie seinerzeit gemeldet wurde, im Vorjahre im Verein mit dem Architekten Rona. gleichfalls Jude, bei der internationalen Preisausichreibung für die Hanptshnagoge in Saloniki den ersten Preis errungen hatte. Der hebräische Nachdichter von Alfieris „Saul". Wie die Zeitung" berichtet, wurde des italienischen Tragikers u" in der Verdeutschung Heinrich Simons vom Münchener Staatstheater erworben. Vielleicht interessiert es in diesem Zusammenhänge, daß der heute außerhalb Italiens fast vergessene Alsieri, und justament sem „Saul", ins Neuhebräische übersetzt ist. Der Wilnaer Romantiker Micha Josef Lebensoyn (1828—*1852) hat das Trauerspiel Alfieris unter dem Titel „Acharit Schaul" („Sauls Ausgang") nachgekormt. Die hebräische Paravhrase zeichnet sich durch LyrismuS. Pathos und Mustkalität auS. M. I. Lebsnsohn war ein reiches und flugschnelles Talent. Er gestaltete Schillers „Aeneide-Uebertragung" in der rnverweltlichen Sprache der Propheten (.Larisat Troja") und fand damit großen Beifall bei den gelehrtesten Hebraisten seiner Zeit: bei Leopold Jung in Berlin und Samuel David Luzzatti in Padua. Unter deren geistigem Einfluß erwuchs die Pracht und Fülle der Lebenjohnschen Lyrik (,-Schirr bat Zion"). Dagefühlvolle, zarte und liturgisch« Jehuda-Halevi-Poem des Dichters wetteifert mit der großen Kunst eines Heine. Alfieris hebräischer lieber!eher war ein Dichter der Romantik und Empfindsamkeit und ein Mister tei Worte! „Frankfurter Alsierj „Saul Hervorragend bewährt znr iTiW1l VekSmpinnn rheumatischer, IIIM1 gichiis«heik, nervöser schmerze« jowiegegen Kopfschmerzen. Ll« «tkfRRß «rin „««»elSäk «tt». K«t«e fchS»«ch<« Hebe Awtrtaitgf*. immmm AeerMch i»itai tzegmachte». - Ja aflta NPschtkra. Möbelfabrik J. Spira Peine Wl(0. III. 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Dubnolv Weltgeschichte des jüdischen Volkes vie neueste, klare, allgemeine Auffassung der jüdischen Oescnichls Ein /Nonumentaiwerk, das berutsn ist, jedem Juden das große Bild der Vergangenhe.t zu offenbaren Das Werk umfaßt zehn Bände Band 1 bis 4 ist bereits erschienen PREISE: Bei Subskription auf das Gesamtwerk in Ganzleinen 20 Schilling, in Halbleder 25 Schilling Buchhandlung R. Löwit, Wien 1. Bezirk, Ro.enturmstraße 22 Gerichts!aal. An Verehrer des Bnndesheeres und des Ministers Vaugoln. „Zivilist, ist Ihnen etwas nicht recht?" Bezirksrichter Dr. Jellinek hatte sich gestern mit einer gegen den Straßenbahner Ludwig Hutmann wegen Beleidigung einer selbständigen Abteilung des Bundesheeres erhobenen Anklage zu befassen. Den Beschuldigten lag zur Last, daß er am 7. Juli mehreren Soldaten des Infanterieregimentes Nr. 1, die unter dem Kommando des Bizelentnants Franz Krestenberger bei der Militärschwimmschule eine Gefechtsübung Vornahmen, zugerufen habe: „Es Hakenkreuzler, ihr könnt's eh nichts anderes als herumschreien! Hauts ihn nieder den Monarchistenschädel." Bor Gericht erklärte der Angeklagte, daß er die inkriminierten Aeußerungen nicht gemacht habe, daß dies geradezu ausgeschlossen sei, weil er selbst seit dem Jahre 1920 Mitglied des katholischen Bolksbundes sei und als Nationalsozialist im Lager des Dr. Riehls stehe. Ich bin, erklärte der Beschuldigte, da ich selbst Soldat war, ein Verehrer des Bundesheeres und schätze den Heeresminister Vaugoin, well er das Heer auf eine solche Höhe gebracht hat. Der Angeklagte gab an, daß er zur kritischen Zeit mit seinem sechsjährigen Sohne den Waffenübungen zugefehen habe und durch einen Zuruf, den der Kommandant einem Soldaten gemacht habe, unangenehm berührt wurde. Krestenberger habe nämlich einen Soldaten, der fragte, ob er weiter vorspringen solle, barsch zugernfen: „Holten Die die Goschen". Er sei als ehemaliger Soldat über einen derartigen Zuruf sehr empört gewesen und habe die Aeußerung gemacht: „Da hört man ja schöne Worte". Der Korn- Mandant der Abteilung sei auf ihm zugegangen und habe ihn in barschem Ton gefragt: „Zivilist, ist Ihnen etwas nicht recht?" Er habe darauf lediglich erwidert, daß der erwähnte Zuruf mit den Auszeichnungen, die der Kommandant getragen habe, nicht vereinbar sei. Der Kommandant habe durch einen Soldaten einen Wachmann holen und ihn (Hutmann) verhaften lassen. Schließlich erklärte der Beschuldigte, daß in seiner Nähe damals ein anderer ihm unbekannter Straßenbahner war, oer möglich-'Nveije die inkriminierten Aeußerungen gemacht habe. Der als Zeuge vernommen Vizeleutnant Franz Krestenberger lustät'.g'e den Inhalt seiner Anzeige und ,rklärte eine Personctmer^echslung für ausgeschlossen. Ebenso sagten fünf Webrniäuner cus. Der R-d'.ter stellte an den Äng:. kl.igirt. die Frage, tu3 itn denn f gehe, ob iemand die mj»- arckkstilche.t Auszeichnungen trage. An der Tapferkeit, bemerkte der Richter, btt die Republik auch nichts geändert. Der Bei sä-ttZM u»;r?o schließlich unter V.nfc.e-nburp äußerster M e zu!einer Geldstrast von 50 Schilling, eventuell zu ^48 Stunden Arr«st verurteilt, Bollrwitt. »utnifnifdi« fflirtfdjflftsbrlef. Dr. A. M, B ukar e st, 8. September. Die rumänische Wirtschaft verzeichnet augenblicklich wiederum eine jener bekannten Anomalien, die seit der Zerrüttung der normalen ökonomischen BerhAtniffe in Europa so oft wisderkehren: Eine nach oben tendierende Valuta bei gle-ichzeivig unbefriedigender finanzieller und wirtschaftlicher Lage im Lande. Die Erntehoffmmgen erweisen sich jetzt als stark übertrieben; im Ministerrat erklärte letzthin der Landwirtschaftsminister, Herr G a r o f l i d, daß die vor einigen Monaten vorgenommenen Ecnteschätzungen tatsächlich ittcht erreicht wurden. Die ausflkhrbereite Menge Weizen betrage 60.000 Waggons, statt, wie anfangs angenommen, 130.000. Auch die Qualität deS Weizens ist, fachmännischem Urteil zufolge, nicht durchwegs erstklassig; der Export wird somit nicht so stark sein, als man erhofft hatte, und somit fehlt die objektive Voraussetzung eimr bemerkenswerten Hausse des Leukurses. Trotzdem hat die Mmänische Valuta dieser Tage den KurS von 970 Lei pro Pfund Sterling notiert, ein Höchststand, wie sie ihn seit Jahr und Tag nicht mehr registvieren durfte. Offenbar spielt dabei auch die Spekulation von Banken und Privaten eine bedeutende Rolle. Manch einer wird sich wohl angelockt fühlen, zu niederem Kurse Edelvaluta einzukaufen, um sie dann, einige Monate später, wenn die unattsblsibliche Rückkehr zn einem höheren Kurs eintritt, mit Verdienst auf dem einheimischen Markte abzustoßen. Nur ein einziges Kriterium gibt eS, um die tatsächliche finanzielle Lage zu beurteilen, und die ist: Der Zinsfuß für Bankkredite. Vor einigen Wochen, als man noch die sehr optimistischen Nachrichten über die Ernte als richtig annehmen konnte, begann der Bankzins langsam nachzngeben, ohne daß die Lage auf dem eigentlichen Geldmarkt dies einigermaßen gerechtfertigt hätte. Jetzt sind die Banken zu ihrer ftüheren Gewohnheit zurückgekehrt, 30 und 40 Prozent für entliehenes Geld zu verlangen. Der ungeheure Mangel flüssigen Geldes bringt eS mit sich, daß Wucherzinfen das Natürliche geworden sind. Dabsi zahlen aber die Banken selbst für Einlagen einen verhältnismäßig geringen ZinS (7 bis 10 Prozent), so daß der Privatmann gar nicht daS Bedürfnis verspürt, sein Geld in den Banken zu deponieren; er verwendet es entweder auf lohnendere Geschäfte, oder er steckt es, auS Furcht vor etwaigen Krisen, einfach in die Truhe. Der Staat versucht, durch eine ausländische Anleihe sich und dem Lande aus der Klemme zu helfen. Die erste von der neuen Regierung erreichte Ausländsanleihe, die in Italien in der Höhe von 200 Millionen Lire ausgenommen wurde, ist soeben perfekt geworden. Die rumänische Nationalbank hat die ersten 60 Millionen Lire ans Italien erhalten und der Regierung zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag ist zwar nicht sehr groß, soll aber als Manövriermaß und Reserve für die Regulierung des Kurses dienen, während ein anderer Teil des in Italien aufgenommenen Geldes für die Bestellung von einigen- Kriegsschiffen Verwendung finden soll. Tatsache ist, daß die um-. gemütliche Lage auf dem Geldmarkt zum Teil durch die Revalom-- sierungspolitik der früheren Regierung geschaffen wurde, die m^ aller Gewalt die Inflation bekämpfte, ohne aber eine Stabilisierung des Leiknrses erreichen zu können. Die Höhe des Notemimlaufes blieb daher seit über zwei Jahren ungefähr dieselbe (um 20 Mlliavden/Lei herum, mit kleinen Schwankungen, nach oben oder nach unten), während der Wert des Geldes langsam, aber stetig, sank, sodaß der Bedarf an Zahlungsmitteln immer größer wurde und dadurch die große Geldknappheit entstand, welche in den letzten zwei Jahren die rumänische Wirtschaft kennzeichnet. Daß diese Geldknappheit jeweils Teuerungswellen und förmliche Geldkrisen hervorruft, ist selbstverständlich. Daß aber die jetzige Wirtschaftslage Rumäniens jedenfalls viel b e s s e r ist als etwa kurz vor dem Regiierungswechsel, beweist eine Reihe von Tatsachen und Zahlen, die der Unterstaatssekretär der Finanzen, Manoileseu, jüngst den Pressevertretern in Ezernottzitz vorlegte, wo er gelegentlich des dort tagenden Ingemeurkongresses weilte. Er betonte insbesondere die radikale E rmäßigung der Ausfuhrzölle, die ermöglichte, daß der Export in den letzten Monaten intensiviert werden konnte; die rumänische Handelsbilanz war für das Jahr 1925 um 1,7 Milliarden Lei passiv und diese Passivität wuchs im neuen Jahre erschreckend weiter. Die ersten drei Monate des Jahres 1926 brachten allein ein Passivum von 8,5 Milliarden Lei. Heute, nach nur fünfmonatiger Herrschaft der Bolkspartei, ist dieses Minus ausgeglichen und die HandelSbllanz verzeichnet heute ein Aktivum von einer Milliarde. Doch nicht nur die Zolltaxerleichterungen haben diese Intensivierung des Exports bewirkt; auch auf dem Gebiete der Verkehrsverbesserung wurde manch bedeutender Schritt vorwärts getan. So wurde zum Beispiel die Zahl der Petroleumzüge nach Konstanza von fünf auf zehn täglich erhöht, ivas eine raschere Abwicklung des Ausfuhrhandels mit diesem wichtigen Produkt gestattet. Der Zolltarif für Einfuhrwaren wurde nur teilweise abgeändert, doch steht eine völlig neue Umarbeitung desselben bevor, in dem Sinne, daß die Zolltaxen der Versorgung des einheimischen Konsums und denr Schutze der Industrie Rechnung tragen und nicht einseitig protektionistisch sein sollen wie der bestehende Tarif. Der neue Zolltarif wird dem Parlammt im Herbst vorgelegt werden und nach seiner Annahme als Grundlage für künftige Handelsabkommen zwischen Rumänien und anderen Staaten dienen. Zusamwenfassend kann daher gesagt werden, daß, weim auch übertriebene Hoffnungen nicht am Platze sind, eine leichte Besserung der wirtschaftlichen Lage für den komtmtzden Winter erwartet werden darf. Zugleich aber knMgt sich eine ziemlich starke Teuerung an. Die 35prozentlge Erhöhung der Eisenbahntarife ab 18. d. (auch die Posttarife im Inland sollen von diesem Datum ab auf Goldparität gestellt werden) bedingt selbstverständlich eine entsprechende Verteuerung aller Be» darfsartikel, bet denen der Transport eine Rolle spielt, wie Holz, Kohle, Mehl usw. Wenn es gelingen würde, die Stabilität deS Geldes tatsächlich herbeizuführen, so könnten diese Schwierigkeiten als Vorläufer zu tziner allgemeinen Normalisierung des * 'TiMt'» mmi ^^ür^tbuagaim^a«.-.« ■- j n