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Wiener Morgenzeitung · 1926-09-09 · Heft 2711 (9.9.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2711 (9.9.1926)
Date
1926-09-09
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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Setze 14 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzettung 9. September 1920 Nr. 2711 Seteine, BortrSge ttnD Versammlungen. Zionistische Jugendqruvve Leopold« ft a b t. SamStag den 11. d.. präst'e 7 Uhr abends, im Heime, 2. Bei. Zirkusgasse 33. dringende Mitgliederversammlung. Ers deinen Pflicht. -r- Die hebräische Schule der zionistischen Sektion Zwischen« brücken eröffnet auch heuer Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Für die bereits bestehenden Kurse werden noch Schuler(innen) ausgenommen. Einschreibungen Montag und Mittwoch von 7 bis 8 Uhr abends. Hebräisch« Schule d«r Sektion Prater. Einschreibungen in die unter pädagogischer Leitung von Meier Chartiner neugegründete dreiklassige hebräische Schule, mit täglich Atveistündigem Unterricht, mit Ausnahme Samstag, von ö bis 9 Uhr nachmittags im Sektionsheime, 2. Bez., Jungstraße 8. Beginn des Unterrichtes Mittwoch den 15. d. Die hebräische Sprach- und Bibelschule der israelitischen Kultusgemeinde, 20. Bez., Othmargasse 46, Saal 1, eröffnet auch in diesem Jahre einen Anfängerkurs für Volksschulkinder der 1., 2. und 3. Klasse. In die bereits bestehenden Kurse für Fortgeschrittene werden noch Schüler ausgenommen. Einschreibringen Montag von 5 bis 7 Uhr abends und Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags. Der unentgeltliche Unterricht beginnt Montag den 13. d. Die Einheit, Verein zur Errichtung und Erhaltung von VolksspeisehaNen, Wien. 2. Bez., Malzgasse 12, wendet sich, um die zu ihrem Fortbestand unbedingt notwendigen Mittel zu erhalten, an olle, die mit den Armen Mitempfinden und Gefühl für das Judentum haben, mit der Bitte, durch Spenden den Fortbestand dieser segensreichen Institution zu ermöglichen, insbesondere an den höhen Feiertagen beim Aufrufen zur Thora der Einheit Spenden widmen zu wollen. Gerichtssaal. 8er Mieterschutz im Studentenheim. In dem Studentenheim, das der jüdische Hochschuläusschnß in Döbling besitzt, ist es schon vor längerer Zeit zil r Differenzen gekommen, die zu einer Räumungsklage gegen eine Anzahl der Heimbewohner führte. (Wir haben seinerzeit ausführlich darüber berichtet.) Die Beklagten beriefen 'ich ans das Mieterschutzgesetz und wendeten ein, daß sie regelmäßig Zins zu zahlen haben und daß somit eine regelrechte Kündigung im Sinne des Mieterschutzes erfolgen müsse. Dagegen vertrat der Hochschulausschuß durch seinen Anwalt Dr. O st e r s e tz e r den Standpunkt, daß den Beklagten keinerlei Mietrechte zustehen und daß sie lediglich ganz bescheidene Beträge zahlen, die unmöglich als Zins zu betrachten sind, sondern lediglich Regi e b eiträge vorstellen. Das Bezirksgericht Döbling hatte die Klage a b g ewiesen. Der Hochschulausschuß hatte gegen dieses Urteil fa« rufen, aber die Verhandlung, die vor dem Zivillandesgerichte * unter Borsitz des Hosrates Dr. Glaser stattsand, endete mit' der Abweisung der Berufung.' Gegen diese Entscheidung wurde Revision beim Obersten Gerichtshof eingebracht und ist das Erkenntnis herabgelangt, mit dem die Beschwerde zu r ü ck g ewiese n und das U rt eiI der beiden unteren Instanzen bestätigt wurde. BANKHAUS >1. ROHATTN WIEN.L MARIA-THERESIEN-STRASSE 10 Telephone 11-4-60, 11-4-61 * Gegründet 1900 707 Empfiehlt sich zur kulanten Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen Volkswirt. Sie Ankunft der Seideninduftrie in 8rer Israel. Zur Reise des Wiener Textilindustrietten Delfiner nach Amerika. Vor zwei Monaten haben wir aus Anlaß der Wiedereröffnung. von Delfiners Seidenfabrik in Tel-Awiw den Chef dieser Fabrik, Herrn Max Delfiner, eingehend, über die Entwicklungsfähigkeit der Seideninduftrie in Erez Israel sowie über die Bedeutung dieses Industriezweiges für den neuen Jischuw befragt. Seine Aeußerungen, die wir seinerzeit ausführlich wiedergegeben haben, gipfelten in folgendem: Palästina habe die Bestimmung, als J ndustrieplatz für Seidenveredlung das natürliche Versorgungsgebiet für Aegypten und den ganzen näheren Orient zu werden und könne sich bei richtiger Ausnützung der ausgezeichneten Bedingungen zum „Lyon des Orients" entwickeln. Die Intensivierung der Seidenindustrie sei ein nicht zu unterschätzender Faktor im Programm der industriellen Erschließung Palästinas und von Wichtigkeit für den gesunden wirtschaftlichen Aufschwung des neuen Jischuw. Herr Delfiner, der bekanntlich im Lande selbst als Industrieller wirkt, ist der Ueberzeugung, daß der neue I ndustriezweig, den er jetzt seinem Fabrrksunternehmen angegliedert hat, nämlich die Erzeugung zweckmäßiger, gediegener und geschmackvoller Gegenstände für die Fremdenindustrie sowie für rituelle Zwecke, die Konkurrenz anregen und in immer größerem Maße bewirken werde, daß Palästinenser auf eigenen Webstühlen nach eigener Initiative arbeiten und als selbständige Erzeuger Haus und Garten sowie ein Stück Ackerboden erwerben werden. Aus Webstühlen von solcher Vollkommenheit, wie sie jetzt Delfiner ins Land gebracht hat, lassen sich immer neue Gegenstände anfertigen, die auf dem Markt Anwert finden. Vor den jüdischen Feiertagen wurden nun in dieser neuen Abteilung de« Tel-Awiwer Fabrik eim Athara Seviseo- Mi Stfutcatorfe vom 8. September 1928. Oe<i War» 0» W- Devisen oe-n War« 284 70 sonn. 0« t>. 6.1176 W- 6 1676 hranaosttenc Noten * * (leie & 20.02 Ware 21.08 Belgrad. « ♦ ♦ . . . i 2.467 5 19.6376 stoeMpim .»«.«». warten« . 186.06 180.85 Holllndtaene Noten ,r.' Italienische Noten . .V Berlin . . 168.87 78.40 78.00 28.87 20.08 10.66 zort«t . * .. . »»«» 138.76 J 37.26 Jugoslawische Noten . . 12.4875 12.6476 Budtpeat« Bukarest . London* » . G « * 6 . 99.1C * * 3.61 . . . 84.3360 00.40 3.63 34.4360 Valuten AmeriKanwche Noten . 704.— 708.— Polnische Noten .... Rumlnlaehe Noten . . . Russische Noten (Roman.) 78.80 70.80 Mailand . ... tB.rt 26.67 Belflaefte Noten . . « . Sehwelaee. Noten . . . 180.60 137.80 New*York * . . 707.— 700.50 Hulftar. Not. ..»*»* Tschecho-slow. Noten . 20.90 21.02 Pari* . . 4 4*. . . 20.80 2100 Oeutache Noten .... 188.06 168.86 Türkische Pfund-Noten . Pr«? . . . * 20.6425 21 0226 (indische Noten 34.26 34 41 Ungarische Noten 99.07 09.47 (Auslage für Seidentalessim) hergestellt. Die Muster sind bereits in Wie n eingetroffen und beweisen die hohe Qualität dieses neuesten Produktes palästinensischer Industrie. Auf dem Fond aus bester syrischer Seide sind in zartester Ausführung durch eingewobene Gold- und Silberfäden die antiken Symbole der 12 Stämme Israels dargeftettt. An sich bedeutet diese Stickeveiarbeit einen großen Fortschritt in der Goldbrokat in du strie. Nach zweijährigen Versuchen in der Schweiz gelang es, das neue jetzt patentierte Verfahren zu restloser Vollendung zu bringen. Es war ein Stück Pionierarbeit, denn als man in Palästina zu erzeugen versuchte, was man in der Schweiz erprobt hatte, zeigte es sich, daß das Material der Schablone für den Webstuhl infolge Einwirkung des heißen subtropischen Klimas nicht tauglich war. Es mußten neue Schablonen ans präpariertem Pergament hergestellt werden, die nunmehr ihren Zweck tadellos erfüllen. Diese in Tel-Awiw erzeugte Athara hat in der Fachwelt geradezu Aufsehen hervorgerufen. Ein Fabrikserzengnis, kann sie gleichwohl selbst die sorgsamste Handstickerei ersetzen. Herr Max Delfiner reist nun am 17. d. nach Amerika und trifft an Bord des „Columbus" am 24. d. in New-Dork ein. Da es sich um eine Angelegenheit handelt, welche für Palästina zweifellos von großer Bedeutung ist, nahmen wir den Anlaß wahr, um neuerdings mit dem gegen-, wärtig in Wien weilenden Großindustriellen zu sprechen. Die Amerikareise Delfiners hat geschäftlichen Charakter. Er will dem neuen palästinensischen Jndustrieprodukt den ersten Absatzmarkt sichern. Er ist der Ueberzeugung, der Belebung der palästinensischen Seideninduftrie dadurch in ganz hervorragendem Maße zu dienen, weil sich zweifellos, durch sein Beispiel angeregt, in Erez Israel eine wertvolle Qualitätskonkurrenz in diesen Artikeln künstlerischer Jacquardweberei entwickeln wird, die den Markt stark beleben kann. Herr Delfiner hat selbstverständlich auch die Absicht, unter den amerikanischen Juden nach Kräften für die industrielle Erschließung von Erez Israel zu wirken und die Privatinitiative anzuregen, für die seiner Meinung nach unabhängig vom Keren Hajessod, den auch Herr Delfiner als sehr wichtiges und gegenwärtig unerläßliches Finanzinstrument des Palästinaaufbaues anerkannt, eine intensive Propaganda entfaltet werden muß. Rückgang der Lira. Aus den internationalen Devisen-: markten, die. weiter ruhig verkehrten, ermäßigte sich die Lira. Aus den italienischen Plätzen stieg das Pfund auf 133 bis 134. en Zürich schloß Devise Mailand 18,82,5 (gegen 19,10 am ortage). Der französische Franken lag im wesentlichen unverändert; er wies in Zürich eine unbedeutende Erhöhung (15,26,5 gegen- 16,23,75 am Vortage) auf, der Kursstand des belgischen Franken blieb gleich. Der Leu konnte bei regem Jntereste seinen Kurs aus 2,58 Parität Zürich erhöhen. London und New-Äork gaben etwas nach, auch der Schillingkurs war niedriger (73,02,50 gegenüber 73,05 des Vortages). Die ungarischen Ursprungszeugnisse. Aus Budapest wird 'berichtet: Nach einer Verordnung des Finanzministers wird die Waren liste, die dem ungarisch-österreichischen Handelszusatzabkommen beigefügt war, außer Kraft gesetzt und gleichzeitig für Waren, ine ursprungszeugnispflichtig sind, eine Liste festgelegt. Diese enthält verschiedene Käsesyrten, Kognak, Liköre und Weindestillate bestimmter Art, Wein, Schaumwein, Sardinen, Olivenöl, Medikamente, Männer- und Kindermäntel, Kinderkleider und Juwelenimitationen. Die Verordnung tritt sofort in Kraft. Diese Maßnahme, eine Folge des vor kurzem abgeschlossenen Meistbegünstigungsvertrages zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei, bedeutet für den österreichischen Handel eine Erleichterung, da bei einer Reihe von Waren nunmehr die'Ursprungszeugnisse nicht mehr beigebracht werden müssen. Zusammenbruch einer polnischen Schiffahrtsgesellschaft. Aus Warschau wird uns berichtet: Die polnische Speditions- und Schiffahrtsgesellschaft Polbal ist gezwungen, nachdem sie ungefähr die Hälfte ihres Aktienkapitals verloren hat und per 1. Juli 1326 mit 638.000 Zloty Verlitst abschließt» in Liquidation zil treten. Polbal war das bekannteste polnische Unternehinen dieser Art. Raturalsteuern in Polen. Ein neues Gesetz bestimmt, wie aus Kattowih gemeldet wird, daß die fälligen Steuern von jetzt ab auch in Naturalien entrichtet werben können, darunter ist neben dem Geireide auch Kohle erwähnt. Die Preise solcher Lieferungen setzt das Finanzministerium fest. Eine innere Anleihe in Rußland. Aus Moskau wird uns telegraphiert: Die Sowjetregierung hat eine innere zinsenlose Prämienanleihe in der Höhe von 30 Millionen Rubel ausgeschrieben. Rcuorganisierung des russischen Außenhandels. Aus Moskau wird die Gründung vou fünf neuen Export- und Jmvortgesellschasten mitgeteilt, die sich auf je einen bestimmten Industriezweig spezialisieren werden. Die Gesellschaften werden kommissionsweise sür Rechnung der betreffenden Wirtschaftsorgane overieren, vier im Import, eine -im Export. Sie firmieren:. „Meta otmport", „Chimimport" (für Erzeugnisse der chemischen Industrie), „Koschimport" (sür die Lederindustrie), „Elektroimport" und „Exportletz" (Holzexport). Die „Exportleß" arbeitet mit neun Millionen Rubel, die übrigen höchstens mit einer Million Rubel. Die Verluste beim russischen Getreideexport. Aus Moskau wird gemeldet: Das gesamte Quantum des im vorigen Wirt« schaftsiahr eingekausten Getreides beträgt 582 Millionen Pud. Davon wurden ini Inland 356, im Ausland 226 Millionen Pud abgesetzt. Dieser Export endete während der ersten neun Monate mit einem Verlust von 12 Millionen Rubel, wozu hauptsächlich die enormen Regiekosten beitrugen. Ausländische Börse«. Berlin. Die Stimnuum war durchwegs etwas freundlicher. Die Spekulation nahm Deckungen vor, so datz M mcht Hau» eüchMch« BmMWU. jUf» MrM» Werten Erhöhungen um 1 bis 2 Prozent, Lei den gestern stärker mitgenommenen Papieren um 2 bis 3 Prozent eintraten. Verschiedentlich erfolgten aber auch neuerliche Abschläge, die jedoch über ein Prozent nur ganz vereinzelt hinausamgen. Das Geschäft hielt sich zunächst in engen Grenzen, wurde aber später in einzelnen führenden Werten etwas lebhafter, als die einstimmige Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund bekannt wurde. Die anfänglichen Gewinne konnten sich verschiedentlich noch um ein Prozent und teilweise etwas mehr erhöhen und anfängliche Einbußen wieder ausgleichen. Der Geldmarkt zeigte Ansätze zu einer Erleichterung. Taggeld war teilweise unter den gestrigen Sätzen zu haben. — Prag. Die Börse eröffnete aus ungünstige Auslaudsmeldnngen in abgeschwächter Haltung und das Geschäft war auf den meisten Gebieten unbedeutend. Nur eine kleine Anzahl von bevorzugten Papieren vermochte kleinere Besserungen zu erzielen, doch mußten auch diese im Berlmife die anfangs erzielten Ausschläge größtenteils wieder abgeben. Wiener Dankwerte tendierten uneinheitlich. In der Kulisse verzeichneten nur Poldi größere Umsätze bei gebesserten Kursen. Exoten neigten eher zur Schwäche. Anlägewerte behauptet. Devisen verkehrten in ruhiger Haltung. Wiener Holzbörse. Besuch schwach, doch sind leichte Anzeichen einer Geschäftshebnng bemerkbar. Es wurde besonders Tischlerware gesucht und es kamen auch freihäiwige Abschlüsse zustande. Verkauft wurde Vollware in verschiedenen Dimensionen ab Öberösterreichischer Station. Angeboten waren 60 Millimeter Pfosten, 1 bis 5 Meter lang von 18 Zentimeter aufwärts, um 70 Schilling ab Men. Es notierten: A) N a d e t h o l z -- N u n d d o l z: Schletfholi. Fichte, 23 S. Grubenholz. 10 bis 20 Zentimeter, 22 S. B) N adelholz-Schiittt material: Fichte und Tanne r Ge- Mpfosten 50 Millimeter, von 16 Zentimeter aufwärts, 6b S., Kistenware, 13 Millimeter. 6 bis 17 Zentimeter. 3 bis 6.Meter 59 S., Kistenware. 20 Millimeter. 10 bis 17 Zentimeter. 3 bis 6 Meter 57 S Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die amerikanischen Meldungen lauten infolge Regen über Kanada fester. In Wien war die Stimmung -freundlicher, doch der Besuch wegen des Halbfeiertages schwach und das Geschäft nicht groß, da die Direktive von Budapest fehlte. Gerste lag still. Roggen fester, besonders Donauware für Ausland; Bahnware etwas billiger. Futterstoffe lagen matt. In Mehlen einiges Interesse für prompte Ware. Ed notierten W e t? & n. Inländischer neu 37.25 vis 38.25. Ungarischer Tbeist neu 79/80 Kilogramm 42.— bis 43.—. Ungarischer 78/79 Kilogramm neu 39.50 bis 40.50 Jugoslawischer 76 Kilogramm neu 37.— bis 38 — jugoslawischer 77/78 Kilogramm 38.— bis; 38 50 8t o o « e n Inländischem Marchfelder 26 25 bis i 26.50 Pester Boden 26.50 bis 26 75. Gerste: Brauware ml. neu Prima bis Ausstich 34.— bis 38.— böhmische mährische — biz—.—. MaiS: Jugoslawischer 24.50 bis 25.50 Ciuquantiu 32.— bis 33.— Hofer: Inländischer 24 — bis 24.60 ReiS Italienischer 78.- bis 83.—, Burma 67.— bis 69.—. Mablprodukte: Grieß mländischer 79.— bis 80.— Weizenmehl 0 inländisches 73.— bis 75.—, Kochmehl 2 inländisches 66.— bis 68.— Brotmehl inländisches. 47.- bis 49.—. _ Wiener Börse. Ruhig. — Schwächer. Die Genfer Ergebnisse für Oesterreich haben auf die Börft keinen starken Eindruck gemacht. Sie verlief still. Berichte aus Berlin über archaltend schwache Tendenz hielten auch den Wiener Verkehr m engen Grenzen. Stärker gefragt waren nur Elektrizitäts- und Kabelwerte, da die Freigabe der Kreditreste die Kabel- und Elektrizitätsbauten in Oesterreich beschleunigen dürfte. Tschechoslowakische Werte erlitten durch Prager Abgaben Kurseinbutzen; ausgenommen waren Poldihütte - im Hinblick aus den bevorstehenden Anschluß der tschechoslowakischen Eisenwerke an das internationale Kartell; sie gingen mit einem Kursgewinn von 67.000 Kronen aus dem Verkehr. Im weiteren Verlauf nahm die Geschäftslofiakeit zu und hielt bis zu Börsenschluß an, weshalb die führenden Spekulationspapiere Kurseinbußen erlitten, die allerdings nur unwesentlich waren. Auch im Schranken waren die Kurse niedriger; dagegen stiegen Brosche-Spiritusaktien nach 1 monatelanger Geschäftslostgkeit ansehnlich. Renten lagen gebessert. Prioritäten waren gefragt. Exoten: Mrazniea 27.000 bis 28.000 K., Universale Ban 11.000 bis 12.000 K. Quoten: Franz-Josefs-Babn-Schuld 21.750 K., Nordbahn-Prioritaten 20.000 K., 1888er Nordbahn-Vrioritaten 4500 K., Franz -Josefs - Bahn - Prioritäten 30 500 K.. Norowestbahn-Prioritäten A 20.000 K.. 1885er Nordwestbahn-Prioritäten 10.250 K. Notierungen im Stellagenverkehr. Es notierten ver Ultimo September: Oesterreichische Kredit 24.000 bis 80.000 K.. Staatsbahn 60.000 bis 60.000 K.. Alpine 60.000 bis 70.000 K.. Rima 32.000 bis 40.000 K.. Salgo 60,000 bis 70.000 K. Per ultimo Oktober: Oesterreichiscke Kredit 34.000 bis 42.000. Kronen. Staatsbahn 75.000 bis 95.000 K., Alpine 75.000 W' 96.000 St., Rima 48.000 bis 60.000 St., Salgo 85.000 bis 105.000 K. Sic Scoifentutfe. Zürich, 8 September. (Devisenkurse von 13 Uhr.) Parts 15.26V* (16.23*/*), London 35.10'/, (25.12), Netv-Wrl 517- (517.25), Brüssel 14.81'/* (14.81*/*). Mailand 18.82*/, (1Ö.10), Madrid 78.46 (78 05, Holland 207.30 '207.40), «eriu, 123.16 (139.15-, "(teil 79.02'/, (73.05), Stockholm 138.25 438.45), Oslo 113.40 113.40 Lioveuvageu 137.30 (137.45). Sofia 3.80(3.80;, Vraa 15.32'/, (15.39). Warlcl,a>> 57.— uom. (—.—). Budapeh 0.007240 (0.007250), Belgrad 9,12% (9.13%), Bukarest 2.58 (2.56), BneuoS Aires 209.- (209.60). Prag. 8. September. (Deviseukurie., Berlin 80^75 (808.75), Zürich 652.76 ( 652.87/. London 168.7250 (168.80- Stew-Aork 88.70 (88,70). Parts 99.1750 99.4250Belgrad 59.57 (59.5360), Budapest 4.693 ,4.694,. Bukarest 16.70 (16.6750,. Wien 476.40 -is 479.40 (476.4 -0. nn 100 Schilling, Warichau 875.60 (873.-). Fugoilawvchr 59.26 (59.25,, Ungarische 4.6825 (4.6825). Polnische 874.50 (874 50 Oesterreichische gestempelte Krone 474.25 (47435;. Budapest, 8. September. (Devisenkurse.) Feiertag, rvaescha«, 8. September. (Devisen./ Belgien 24.94 btt 25.06, Berlin —bis Holland 861.— bis 362 80, London. 48:69 bis 43.91 New-Aork 898.— bis 902.- Parts 26.59 o:s 26.71 Schwerz 174.02 bis 174.90, Budapest —bis Praa 26.66 bis 26.70. Wien MG btt W D *00 Schwing, Italien 83.92 bis 88.06. MockhMn AWV MG. u.'.# '

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