Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2696 (25.8.1926)
- Date
- 1926-08-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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/mn ';; ~~r~ Mi».MNIMP wmt mnämrmtiT ». ". - M. SM Mhne Md Kunst. Menachem ia Warschau. An M«ch M Sh«« der jüdisch-amerikanische« Dichters. Bor kurzem veranstaltete der Verband der jüdischen Schriftsteller mid Journalisten im Thea:ersaale Kaminskis einen Abend zu Ehren des jetzt in Polen weilenden jüdisch-amerikanischen Dichters Menachem. Der Präsident des Verbandes, der Schriftsteller H. D. Romberg, knüpfte in seiner Eröffnungsrede an die große Tradition der einst fich um Pcrez schareichen Schriftstellergruppe an. Schon damals erfreute sich Menachem, obwohl er der Jüngste im Kreise war, allgemeiner und insbesondere der Sympathie von Perez. Menachem, der zwölf Jahre in Amerika gelebt hat, habe-die in ihn gesetzten Hofinungen erMt. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der jüdischen Literatur m Amerika. Der Vertreter der Gesellschaft der Freunde der jüdischen Kunst, Herr I. M. Nojmann, würdigte Menachem nich: nur als Schriftsteller, sondern auch als Menschen von hohem Kulturniveau und breitem Jntcressenkreis. Menachem selbst sprach über das amerikanische Judenr it nt und über die Entwicklung der jüdischen Literatur in den Bereinigten Staaten: Mit taujeitb Fäden ist das amerikanische Judentum mit dem osteuropäischen verbunden. Bis heute führt es zum größten Teil das Loben, das es „fun der alten Hajm" mitgebracht hat. Die jüdischen Schriftsteller in Amerika haben sich am allerwenigsten amerikanisier:. Von fich selbst sagt Menachem, daß er sowohl als Mensch als auch in seinen Werken gar nicht amerikanisch fühle. Es kann nicht geleugnet werden, daß in Amerika ein n»uer jüdischer Typus en:steht, der eine Synthese des alten und amerikanischen jüdischen Menschen darstellt. Dieser neue Typus weist schon Züge des modernen nervösen amerikanischen Lebens und des spezifischen Tempos der New-Uorker Straßen auf. Diesen Judentypus hat die jüdische Literatur noch nicht zu gestalten vermocht. Es besteht aber kein Zweisei, daß auch dieser Typus bald den Wog in die jüdische Litera:«: finden wird. Menachem teilt nicht den Pessimismus in bezug auf die Zukunft der jüdischen Sprache und Literatur in Amerika. Die eindrucksvolle Feier wurde mit einer musikalischdeklamatorischen Akademie, an der auch Menachem teilnohm, geschloffen _ Das neue Svieljahr des Burgtheaterr. Das Burgtheater wird am Mittwoch den l. September mit Grillparzers „D e r T r a u in, ein Leben" wieder eröffnet. Am gleichen Tage beginnt auch das Akademietheater mt Gustav Davis' Lustspiel .Madelvon heute" seine Spielzeit. Am 2. September werden zur Ehrung Bernard Shaws, dessen 70. Geburtstag in die Theaterferien fiel, im Burgtheater „Cäsar und Kleopatra", im Akademietheater ^Candida" gegeben. Im Laufe der Saison wird aus dem gleichen Anlässe Shaws .Kapitän Braßbounds Bekehrung" in beit Spielvlan des Burgtheaters ausgenommen werden. Am 1. September beginnen im Burgtheater die Proben zu .Vasa nt a s e n a" von Sudraka, in Bearbeitung von Lion Feuchtwanger. Die erste Novität des Alademiethealers wird Ludwig Fuldas neues Lull viel .D i e D u r ch g a n g e r i n" sein. Aus den Theatern. Deutsches Volkstheater. Ferdinand O n n o hielt Freitag den Ore st in.Iphigenie auf Tauris". Mir ihm treten Erika Wagner, Werner Schott und K u t s ch e r a m dieser Vorstellung, die als Goethe-Feier in Szene geht, auf. Theater inderJojefstadt. Freitag gelangt das Lustspiel .Gefallene Engel" von Coward zum ersten Male zur Aufführung. Renaissaneebühne. Han» S ch w e i k a r t hat >e''n Gastspiel am fünf Tage verlängert. Er wird btS inklusive So«»- tag den 89. d. die Rolle de» Solcaten 1« dem Drama .D a S Grabmal des unbekannten Soldaten" spielen. „Die Gefallene" von E. Bvnidet, die hier am JoseMbter Theater mit großem Erfolge gespielt würbe, gelangte in Leipzig am Alten Theater Kur Erstarifführung. Die Hauptrolle, die in Wien Helene T h -i nt i g gab, Welte in Leipzig Frau M. Lehmann-Haupt, deren Dezenz und Jnnernchkeit bei der Darstellung der schwierigen Rolle besonder sgerühmt wirb. „Liebe und Trompetenblasen", ein Schwank von Suff, Weib und Schulden aus dem fricderizianischen Preußen von H. Sturm ttttö H. Bachw ih feierte im Raimund-Theater das Jubiläum der 26. Aufführung. Vortrefflich der Major Theo SHalls, der das ziemlich eirffallsarme Stück sowohl als Regisseur als auch als Darsteller mit groteskem Loben erfüllte. Um Theo Shall herum schufen die weinscl'rqe und offiziersbiedere Stimmung der Turmkasematte Rudolf Z c i s e l, ein etwas zu behäbiger Herzeneroberer, derdrollige Leutnant Richard Saltabas, der schlampig-blöde O-nark'Oskar Bera uns und die zierlich-katzenhafte Julianne llllagda Garden 8. Zu klosterhaft und farblos die Maria Charlotte LuHe Lautners. Gm grttes, wenn auch etwas sommerlich-müdes Jubiläum. Aenderung in der Leitung des Innsbrucker Siadtiheaters. Aus Innsbruck ivird uns berichtet: Der bisherige Stadttheüterdirektor Mar Köhler wird ab 1. September im Verein mit dont friiheren Direktor des Sönrmer-Stadtthcaters in Reichenhall, Paul Hu bl, die Direktion führen. Hubl erklärte sich der Stadtgemeiude gegenüber bereit, die finanziellen Verpflichtungen der Direktion Köhler zu übernehmen. Spaltmtg &tt Meierhold. Das Moskauer Meierhold- Theater macht jetzt eine ernste Spaltungskrise durch. Aus dem Verbände des Theaters find bereits ausgeschicden: der Regisseur Federow. der vor kurzem das Stück „Brülle Eh na!" inszeniert hat, der Bühnenmaler Slepjanow,' der Geschäftsführer Autorin und sechs Schauspieler. Grrichtssaal. Der ausgetretene Gesellschafter haftet sllr die ganze Forderung der Gläubiger. Georg Neumayer, Stadtbaumeister in Tulln, hat für die Firma Josef H. S t r u t h m a n n u. Wilhelm Klose, Lackfarbenfabrik in Tulln, in der Zeit von: Fobrnar bis Mai 1924 eine Reihe von Maurer- und Zimmermannsarbeiten ausgeführt. Die anfangs 1925 der Auftraggeber in zugeschickte Faktura lautete auf 9 00 0 S. und wurde anstandslos angenommen. Die Bezahlung erfolgte aber nicht. Im September 1924 ist der Gesellschafter Josef H. Dtrnthmann in Halle, aus der Firma — cs war eine offene Handelsgesellschaft — ausgetreten und wurde auch ovdnungsgomäß im Handelsregister gelöscht. Der verbliebene Gesellschafter Wilhelm Klose meldete zwei Monate spater das Ausgleichsverfahren an und bot eine 25prozentige Quote. Herr Neumayer meldete seine -Forderung zum Ausgleichsverfahren an, forderte aber gleichzeitig von dem vor Eröffnung des Ausgleichsverfahrens ausgetretenen Gesellschafter Struthmann die Bezahlung der Differenz zwischen der Ausgleichsquote und seiner vollen Forderung, welches Ansinnen Herr Struthmann ablehnte. Der Ausgleich der Firma und deren verbliebenen Gesellschafters wurde in der Zwischenzeit a ng en o m m e n u n d g e r i ch t l i ch b e st ä t i g t. Neumayer klagte nun Struthmann auf Bezahlung der Differenz seiner Forderung von 6750 S., worüber in erster Instanzbeim Kreisgericht St. Pölten verhandelt wurde. Das Gericht gab der Klage mit der Begründung statt, daß die Wirkungen des Ausgleiches nur denjenigen Gesellschaftern einer offenen Handelsgesellschaft zugute kommen, die zur Zeit der Eröffnung des Ausgleichsverfahrens noch der Gesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter angehören. Das Oberlandesgericht hat dieses Urteil abgeänder't nnd die Klage abgewiesen, wül die BeMtMungeu der AnSgleichSvridmWg Per nicht herangezogen werden können vieLmchr bloß die Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gelten, nach denen der ausgetretene Gesellschafter nicht schlechter VchandM werden könne als der verbliebene. Gegen dieses UrteA hatte der Kläger durch Dr. Fritz Flandvak die Revision beim Obersten Gerichtshof eingebracht, ön welcher ausyeführt wurde, daß die Wirkungen des gerichtlich bestätigten Ausgleiches mtr die Gesellschafter erfassen, die im Zeitpunkte der Eröffnung des Ausgleichsverfahrens noch Handelsgesellschafter feien. Nach dem Austritte seien sie nicht mehr Handelsgesellschafter, sondern bloß Mitschuldner der Handelsgesellschaft. Da die Rechte der Gläubiger gegen die Bürgen oder Mitschuldner des Schuldners durch dos Ansglekchsverfahren nicht berührt werden, könne auch das Recht des Gläubigers gegen ixu ausgetretenen Gesellschafter auf voll« Bezahlung nicht geschmälert werden- Ueberdies beruhe eine offene Handelsgesellschaft <utf dem Prinzip des Vertrauens, das durch den Austritt eines Gesellschafters arg mißbraucht werden könnte. Der Oberste Gerichtshof hat sich dieser Arrfsassung angeschlossen und entschieden, daß der vor Eröffnung des Ausgleichsverfahrens aus einer offenen Handelsgesellschaft anSgetwlene Gesellschafter nicht nur für die Ausgleichsquote, sondern für die ganze Forderung den Gläubigern hafte. Kan« durch Blutprobe dir Vaterschaft bewiese» «erden? In einem beim Wiener Zivillandesgericht als Rekursgericht cnchängigeu Batevschaftsprozeß wurde die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes zur Kenntnis gebracht, welcher eine Aeußerung der Wiener Universitäts-Frauenklinik über den Wert der Blutprobe vorangegongen war. In diesem Prozesse hat nämlich das Bezirksgericht auf Antrag des auf Anerkennung der Vaterschaft Geklagten eine Anfrage an die Universitäts-Frauenklinik gerichtet, ob sich durch eine an dem angeblichen Vater und dem Kinde vorgenommene Blutprobe die Abstammung verläßlich Nachweisen lasse. Diese Anfrage wurde dahin beantwortet, daß eiine sichere Feststellung der Vaterschaft durch Blutprobeuntersuchung nicht möglich ist. Sowohl das Bezirksgericht als auch das Berufungsgerichtlehnten daraufhin die Blutprobe ab. Der Oberste Gerichtshof gab jedoch der Revision des sachfälligen Geklagten Folge unt> verwies die Sache zur nochmaligen Verhandlung an die erste Instanz mit der Begründung, es liege ein Mangel des Verfahrens vor, und zwar darin, daß die an die Klinik gestellte Frage, so wie sie gefaßt wurde, auf jeden' Fall verneinend beantwortet werden muhte. Nach dem, was bisher über die Blutprobe bekannt geworden ist, dürfte sie ksinestvegs überhaupt geeignet sein, die Abstammung festzustellen, sondern höchstens dartun können, daß ein bestimmter Mann nicht der Vater eines bestimmten Kindes sein kann. Dazu ist überdies noch eine Untersuchung des Blutes der Mutter notwendig. Das Verfahren rst daher -zunächst dadurch zu ergänzen, daß das Gericht den Sachverständigenbeweis führt, ob nach den Erfahrungen der Wissenschaft heute wenigstens unter gewissen Voranssetznngen ein zuverlässiger Beweis dafür erbracht werden kann, daß aus der Beschaffenheit des Mutes der Mutter, des Kindes und des als Vater in Anspruch genommenen Mannes ' ein 'bestimmter Mann nicht der natürliche Erzeuger eines bestimmten Kindes sei.' Sollte der burchgeführte Sachverständigenbeweis ein bejahendes Ergebnis haben, dann wird das Gericht Beschluß zu fassen haben, ob der Beweis durch Blutprobe zulässig ist. Der Sachverständigenbeweis wird sich auch darmrs zu erstrecken haben, ob die Durchführung des Beweises fiir die Beteiligten mit einer Gefahr, für Leben und Gesundheit oder mit erheblichen Unannehmlichkeiten verbunden ist, damit zugleich für den Fall, als einet der Beteiligten die notwendige Mitwirkung bei dieser Blutprobe ver- (6. Fortsetzung ) Das gelobte Laad. Von Israel Zaugwill. (Autorisierte Uebersetzung.) Bei dieser Stimme wurde Srul stutzig. Beile konnte sich vor Freude nicht länger halten. „Srul, mein teurer Srul!" brach sie los und versuchte ihn über den Ladentisch hinüber zu umarmen. Er blieb dahinter, wurde fahl und rang nach Atem. „Ach, mein Teurer," rief Mirjam hereirffallend. „Aber — aber — wie seid Ihr hergekommen?" stieß er endlich hervor. „Nicht zu sagen, wie wir gekommen sind," antwortete Mirjanr und jede Pockennavbe glanzte vor Lachen und Tränen. „Und wo ist Zirele, meine teure, kleine Zirele?" „Sie ist mit der Mutter ausgegangen, um Einkäufe zu machen." „Und die Muttert „Ist Wohl und glücklich." „Gott sei Dank!" sagte Mirjam und winkte den Träger mit den Bündeln heran. „Aber," sagte Srul errötend, „ich habe den Nebenraum aufgegeben. Ich konnte nicht wissen, daß — ich konnte es nicht erschwingen —" „Hat nichts zu sagen. Wir werden schon ein Zimmer finden. Die Tage sind jetzt lang." Sie erledigte den Träger. Inzwischen begann Srul nervös mit der Schere zu spielen. Er schnitt ein mächtiges Stück Stoff in Fragmente. „Was machst du da?" fragte Beile. „O, ich —" und er brach in ein nervöses Lachen aus. „Und Ihr habt also die Blockade durchbrochen? — aber ich erwarte jeden Augenblick Kunden. Wir können uns jetzt nicht unterhalten. Geh' hinein, Beile, und bleib drinnen. Du wirst da drinnen ein Sofa finden. Und du, Mirjam, ich mutz — ich muß mit dir sprechen." Mirjam warf einen raschen Blick auf ihn, als die abgekühlte Beile durch die Hintertüre in das wieder cmftauchende Sprechzimmer verschwand. „Es ist etwas nicht in Ordnung, Srul," rief Mirjam mit heiserer Stimme. „Zirele ist nicht hier, du verheimlichst uns etwas." Er senkte seinen Kopf. „Ich tat mein Bestes." „Sie ist krank — oder gar tot! Mein herrlicher.Engel!" Er öffnete die Augen. „Tot? Nein — verheiratet." „Was? Verheiratet? Mit wem?" „Mit mir." Während der langen Zeit des Bestrebens nach dem Trauhimmel, war Mirjam niemals einer Ohnmacht so nahe gekommen, wie jetzt. Der Schreck von Ellis Island war nichts gegen den jetzigen. Die Szene tauchte wieder vor ihr auf und Zireles frische, von der Reise nicht angegriffene Schönheit kam ihr ins Gedächtnis: aus dem Kinde hatten die dahinfließenden Jahre eine blühende Jungfrau von 15 Jahren gemacht, während Beile in denselben alterte und verblühte. . „Aber das wird Beiles Herz brechen," flüsterte selbst gebrochenen Herzens Mirjam. „Wie konnte ich wissen, daß Beile je hereinkommen würde?" antwortete Srul und versuchte sich ärgerlich zu stellen. „Sollte ich mein ganzes Leben lang Bocher bleiben und dem Gebote des Allmächtigen zuwiderhandeln? Habe ich nicht alle diose Jahre hindurch vertrauensvoll auf Beile gewartet?" „Du hättest irgend wohin auswandern können," sagte sie schwach. „Und meine Bekanntschaften zerstören und verhungern sollen." Sein Aerger war nun ein wirklicher. „Uebrigens bin ich ja in der Familie geblieben. Und die alte Mutter ist auch erfreut." ,O! Sie." Und alle im Laufe der vielen Jahre aufgestapelte Bitterrüs lag in diesem Aufrufe. „Atteß, was ihr fehlt, sind nur Enkel." „Nein, nicht das, erwiderte Srul, „Enkel mit gesunden Augen."' - „Gott verzeche dir!" Das war alles, was ihre .Kehle Mirjam zu antworten befähigte. Sie hielt sich mit der Hand an dem Ladentische fest, bestrebt, fich für Beiles Wohl zu erhalten. Eine Kunde kam herein und die Welt, in der sich so-, eben eine Tragödie abgespielt hatte, wurde zu einem prosaischen Orte, in welchem es Bänder und Borten von nicht zufriodenstellenden Nuancen gab.' „Folglich müssen wir dich im Augenblick verlassen," sagte Mirjam, als Srul die Münzen in die Schublade sinken ließ. „Beile kann natürlich nicht hier mit dir leben." ,^Ja, es ist besser so," pflichtete er mürrisch bei. „Uebrigens sollst im alles auf einmal wissen. Ich halte mein Gsschäft am Sabbat offen, und das hätte Beile niemals gefallen. Das fft ein anderer Grund, warum es am besten für mich war, Beile nicht zu heiraten. Zirele scheint daran nicht zu denken." Mivjams ganze Welt schien jetzt vor ihr zusammenzustürzen. Diese neue Erinnerung an Zireles und seine eigene Gottlofigkekt schien nur aus dernselben Gusse wie die erste. „Also, du brichst den Sabbat?" / Er guckte die Achseln. ,Mir sind nicht mehr in Polen. Jedermann tut es hier. Das Geschäft zwei Tage in der Woche schließen, und ich gehe zugrunde." „Urrd du bringst die grauen Haare deiner Mutter mit Sorgen ins Grab.". „Meiner Mutter grauen Haare werden nicht länger durch ein stupides „Scheitel" verborgen. Ich habe ihr erklärt, daß Amerika das Land der Erleuchtung und Freiheit ist. Ihre Augen sind nun offen." „Ich traue zu Gott, daß deines Vaters — Friede walle über ihm! — ruhig geschlossen sind," sagte Mirjam, als sie mit langsamen, sicheren Schritten in das Sprechzimmer ging, um ihr verwundetes Lamm wegzuführen. (Schluß-)