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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-23 · Heft 2694 (23.8.1926) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2694 (23.8.1926)
Date
1926-08-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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-Setzr 4 W. MKrst 1936 Nr. ZM W««, MEW MeAer MokMAzelitttts Sch in jeder Phase äußerst schwungvoll. Im Angriff fiel bewnbers der linke Verbindungsftürmer Schall auf, der Qualitäten zeWe, die aus ihm einen gar^z großen Stürmer machen können. Schon in derdritten Minute schießt Stoiber das erste Goal. Soweit sich die Viennastürmer zu Schüssen aufraffen können, hält Franzl alles, bis Gschweidl in der 32. Minute mit schönem Schuß ausgleichen kann. Bald darauf erzielt Schall nn Gedränge die Führung und Klima echöht den Stand auf 3:1. Nach Wiederbeginn erzielt Schall mit dem Kopfe den vierten Treffer fut die Admira. Durch einen von Siklossy geschossenen Elfer kann Bienna die Differenz verringern, doch Klima ist aus unmittel- . (barer Nähe abermals erfolgreich. Bei ständiger Ueberlegenhett Admiras endet das Spiel. Hetkoah—D. F. C. 2:1 (0:1). 14 Minuten vor regulärem Ende wegen Regens abgebrochen. Hohe Warte. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. Hakoah: Fabian; Schmer, Wegner; Vogelfänger (Stroß), Gold, Pollak; Grünfeld, Fried, Heß, Wortmann, Fischer. D. F. C.: Tauffig; Weigelhoftr, Ottoway; Schillmnger, Mährer, Krompholz; Bobor, Patek, Kannhäuser, Lcß, Sed'acek. Hakoah brachte gestern wieder eine N eberrasch ung. Als die zusammengÄvurfÄlte Mannschaft in ungewohnter Ausstellung antrat, obendrein fehlten noch G u : t m a n n und Häusler, glaubte man cm eine katastrophale Niederlage durch die Prager. Aber es kam anders. Die ftidrfche Mannschaft schlug sich nrit unglaublicher Anfopferung. Konnte sie schon vor der Pause bcnt berühmten Gegner ein gleichwertiges Team abgeben, so überraschte sic in der zweiten HÄste durch Ausdauer und Elan. Sie hatte in der zweiten Hälfte die längste Zeit die Initiative, und selbst als Fried in der 14. Min-uie wegen Revanche an dem derbspielenden Mährer ausgefchlolsfen wurde, konnte Hakoah mit zehn Mann den Pragern gefährlich werden. Der emsetzende Wolkenbruch zwang zu einer vorzeitigen Beendigung des Spieles 14 Minuten vor der regulären Zeit. Der Go ldpok als reger war in stärkster Aufstellung angetreten konnte aber keinen böseren Eindruck machen als am Vortrag. Der Angriff bewegte sich noch halbwegs elegant, aber die Hintevtnännschaft ist weich und kraftlos. Bei Hakoah schlug sich die unmittelbare Verteidigung glänzend. Fabian hielt eine Anzahl schwerer Bälle und nicht zuletzt ist ihm das Resultat zu verdanken. Scheuer wiederholte seine hervorragende Leistung vom Vortage und auch Wegner 1 war in voller Form. Er ging aus zahlreichen Einzelkämpfen mit dem Ball hervor. Stuf dem ungewohnten Posten des Mittelläufers fühlte sich Gold nicht fahr heimlich, als Zerstörer stellte er seinen Mann und sein Treffer war wunderifchön. Poktal glich nach der Pause seine schwache Leistung in der ersten Hälfte aus. Vogelfänger hatte keinen sehr guten Tag. Nach der Pause wurde er durch den jungen Stroß ersetzt, der befähigt zu sein scheint.. Im Angriff debütierte Fischer in Wien. Er wurde zu wenig beschäftigt, erledigte aber seine Aufgabe großartig. Sein Tor war geistesgegenwärtig' erzielt. Ms rechter FlügMürmer trat wiederum einmal Grünfeld auf den Plan. Er rackerte sich ehrlich und nicht erfolglos. Er konnte sich wiederholt in schöner Manier durcharbeiten und flanken. Der erste Treffer entsprang seiner Vorarbeit. Heß und Wort mann, die beide noch nicht ihre volle Form erreicht haben, zeigten nach der Pause immerhin besseres Können. Als Rechtsvevbinder wirkte Fried mit, seine große Technik kam ihm sehr zustatten, und man sah von ihn: manchen hübschen Zug. Das Soul an Mährer ohne Ball hätte er unterlassen sollen. Da unsere chiedsrichter ausländischen Mannschaften gegenüber von übertriebener Curwisie sind, war Herr Braun, der sonst sehr gut amtierte, gleich mit dem Ausschluß bei Ser Hand. Das Spiel wurde fair durchgeftthrt, nur einzelne D. F. C.-Spieler, vor allem Mährer, griffen'wiederholt zu unerlaubten Mitteln. Das erste Tor fällt in der 26. Minute durch Kannhäuser, der den von Leß abgegebenen Ball übernimmt nnd unhaltbar placiert. Einige Vorstöße Fischers werden nicht ausgenützt lind zeitweise kann sich der ganze Hakoahangriff in Goalnähe nicht zn einem Schuß aufraffen. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte arbeitet sich Grün seid energisch durch, seine Flanke verwandelt Fischer zum effektvollen Ausgleich. Fünf Minuten später jagt Gold aus.dreißig Meter Entfernung den Ball ins Netz. Der D. F. C. kann sich nicht durchsetzen, und selbst als Hakoah nur mchr zehn Mann im Felde hat, ist das Spiel ausgeglichen, bis der Regen den Zlbbruch herbeisi'chr-t. - Weitere Resultate. Z i d e n i c e (Brünn')—S P o r t k l u b 3:1 (1:1). Verdienter Sieg der Gäste. R uÄ o l s sh ü gel—- Hertha 1:1 (1:1). Ostriczek hielteinen Elfer. F. A. C.— Viktoria 21 7:2 (5:2). Simmering besiegte gestern in Steinamanger den dortigen Professionalklub Scibaria 4:1. Cricket spielte in Preßburg gegen Bratislava 3:3 (1:1). Der Badener A. C. schlug eine kombinierte Elf des Wiener A. C. 7:4 (2:2). Die Grazer Hakoah wurde von- Sturm 1:6 geschlagen. Die nächsten Meisterschaftsspiele bringen folgende Paarungen: Simmering—Amateure, Slovan—Rapid, Hertha—Admira, Sportklub—Wacker. W. A. C.—Rndol-fshügel, Vienna—F. A. C. Das letztgenannte Spiel findet bereits am Damstag stall. Hakoah .gastiert in Äldapest gegen M. T. K. Dr. Ebertsthaler Präsident — Meist GeneMsekretar und BerbandSkapitäu des Allgemeinen Oesterreichifchen Fußballbundes. Das ist das wichtigste Ergebnis 'der gestern abgehältcnen konstitnierenden Versammlung des neuen Fußballbundes. Es haben sich 210 Vereine angemeldet.. Razso bleibt jn Budapest. Die Angelegenheit des Spielers Razso, der die Sommerreise der Hakoah mitgemacht hat, scheint endgültig erledigt zu sein. Er hatte sür Hakoah einen Vertrag unterschrieben und unterhandelte jetzt in Budapest wegen der Freigabe von seinem Stammverein, den Juwelieren. Nach erfolgter Freigabe hat Razso, wie wir erfahren, einen Kontrakt mit d e m F. T. E. abgeschlossen. Jn Zagreb konnte der Budapester Vasas den Sportklub Gradjanski im Retouvmatch 2:0 besiegen. Jn Krakau siegte Wisla noch überaus hartem Kamps über Jutrzenka 2:1 (0:1). Der Städtekampf Budapest—Temesvar endete 1:1. Der TemeSoarer Wolf erlitt einen Beinbruch Leichtathletik. Den Dreiländerkampf Deutschland—Frankreich—Schweiz gewonnen die Deutschen überlegen. Von 15 Wettbewerben bestritten sie zwölf siegreich. Den LeichtathletMampf Wien Men Provinz, der in Graz ausgetragen wurde, gewann Wien mit 53:40 Punkten. Schwimmen. SarM bestegt Arne Sorg. Der letzte Tag der Europameisterschaften. Gestern wurden die Europameisterschaften beendet. Ueber .100 Meter schlug Barany den Schweden Arne Borg. In der 100 Meter Rücken Entscheidung gab cs einen Protest, dem zufolge Fröhlich zum Sieger erklärt wurde. Die Resultate waren: 100 Meter Freistil Entscheidung: 1. Barany- Ungarn 1:01; 2. Arne Borg-Schweden 1:01,2; 3. Werner-Schweden 1:03,8; 4. Heinrich-Dentschland 1:04,4; 5. Gaborffy-Ungarn 1:0542; 6. Heitmarm-DeutsGand 1:06,4. Bei 50 Meter hat Barany. einen halben Meter Vorsprung, zmn Schluffe seht Borg zu einem fabelhaften Finish ein, kann aber den Ungarn im Ziel nicht mchr einfangen. 100 Meter Rücken Entscheidung: Bartha-Ungarn und Fröhlich-Tentschlaiw im toten Rennen kn 1:15; 3. Lunder- Schweden 1:16,4; 4. Bttskeh-Ungarn 1:18; 6. und 6. im toten Rennen Trenschel-Dentschland und Dvorzak-Oesterreich 1:10,4. 4 mal 200 Meter Sprint st affel: 1. Deutschland 9:57,2 (Borges, Heitmann, Rademacher, Heinrich); 2. Ungarn 10:03,4; 3. Schweden 10:06,8; 4. Tschechoslowakei 10:36,4; 5. Italien 10:49; 6. Spanien 11:59. Die schnellste Zeit hatte Arne Borg mit 2:16,8. Kunstspringen: 1. Mund-Deutschland 186,42; 2. Doktor Lechner-Dentschlaii- 173,72; 3. Balasz-Tschechoflowakei 164,76; 4. Stan dinge r-O esterreich 161,24; 5. Oberg-Schlveden 149,16; 6. 21 r n o l d-O e st e r r e i ch 145,46 Punkte. Im Wasserbau siegte Ungarn gegen Schweden mit 3:2 (3:9) Tore»«. Die Utigarn kamen durch zwei Treffer Keszeris in die Führung, den dritten Treffer erziele Keszeris jun. Nach Wechsel kommen die Schweden stark auf und scoren durch Bergmann und Andersen. Endplaeierung: 1. Ungarn 6, 2. Schweden 3, 3. Deutschland 2; 4. Belgien 1 Punkt. Im Europapokal lautete die endgültige Placierung wie folgt: 1. Deutschland 101,5; 2. Schweden 61, 3. Ungarn 60; 4. Belgien 14; Oesterreich 10,5; 6. Tschechoslowakei 6; 7. England 4 Punkte. Avne Borg kommt nicht noch Wien. Der Wcltmcisterschwimmer Arne B o r g, per jetzt an den Europameisterschaften in Budapest teilgenommen hat, hätte auch bei dem am nächsten Sonntag stattfindenden inwrnationalen Schwimmeeting der Vienna teilnehmen sollen. Der Sektionsleiter der Schwimmsekiro» der Vienna begab sich nach Budapest, um mit dem Manager Arne Borgs zu verhandeln. Derselbe verlangte für den schwedischen „Stmofettt" die nicht zu geringe Summe von 3 5 0 D o l lja r, dies sind also 25 v 0 S ch ill i n g; nebstbei wären auch die Kosten für das erstklassigste Stadthotel zu tragen. Dieses. Verlängert wurde von dem Vienna-Bertreter abgelehnt; der Wiener Schwimmsport kommt also um eine sportliche Sensation. Redigiert von Dr. Sanel Beer, lieber epidemische Kinderlähmung. Aus Ostdeuischländ wird ein/epidemieartiges Auftreten von sogenannter spinaler Kinderlähmung berichtet, dessen Uebergreisen aus Berlin befürchtet wird. Diese Nachricht ist geeignet: Unruhe zu erwecken, denn die spinale Kinderlähmung ist eine tückische Krankheit, die, wie der Slawe besagt, zu Lähmungen aller Bewegungsorgane oder deren einzelner Teile führt . un-d gewöhnlich in Ärüvpeltnnl endet. Wien hat in den Jahren 1898 nnd 1908 zwei größere Epidemien dieser zweifellos infektiösen Krankheit mitgemacht, eine der größten herrschte im Jahve 1907 in der Stadt New-Aork, wo etwa 2000 Fälle verzeichnet wurden. Ueber die Entstehung der spinalen (d. h. vom Rückenmark) ausgehenden Erkrankung besteht noch heute, trotz intensiver Forschungen in den verschiedensten Epidemieländern, keine Klarheit. Wahrend einzelne Autoren als Gelegenheitsmacher Erkältungen und traumatische Einflüsse beschuldigen, spricht doch das epidemieartige Anschwellen der Krankheitsfälle in manchen Jahren und zu bestimmten Jahreszeiten, meist im Hochsommer und Herbst, ferner das Auftreten der Lährmlngen im Anschluffe an andere Infektionskrankheiten, Masern, Scharlach, Keuchhusten, wie insbesondere der bei der spinalen Lähmung sich einstellende, einer Infektionskrankheit ähnelnde Beginn sür einen spezifischen lebenden Erreger der Krankheit, der aber bis heute nicht mit Sicherheit entdeckt werden konnte. Aus vorläufig noch unbekanntem Wege gelangt der Erreger in den kindlichen Organismus — es werden hauptsächlich Kinder in den ersten vier Lebensjahren befallen — und setzt sich in der grauen Substanz der Borderhörner des Rückenmarkes fest. Die hiedurch ausgeloste Entzündung vernichtet die motorische Ganglienzellen und die dazu gehörigen zentralen Nervenbahnen. Jn der Folge entsteht die bleibende unheilbare Lähmung der Muskelgruppen, deren Rückenmarkszentren zugrundegegangen sind. Die gelähmten Muskeln degenerieren, ihre Temperatur sinkt und sie nehmen an Umfang ab. So erklären sich die oft spindeldürren Beine, die die armen Kinder nachschleppen und die infolge des Gegenzuges der nicht gelähmten Muskeln krüppelhafte Stellungen einnehmen (als Spitz- oder Klumpfuß).. So traurige Folgen kann die Krankheit mit sich bringen. Glücklicherweise erweisen sich die anfänglich ausgetretenen Lähmungen nreist nicht als vollständig. Wenn auch beide Arme oder beide Beine anfangs als schlaff , erscheinen, der größte Teil der Schädigungen geht in dennächsten 14 Tagen zurück, nur ein Teil der Muskelgruppen bleibt dauernd -gelähmt. Noch nach Monaten sieht man bisweilen Besserungen aüftreten, ja es sind sogar sichergestellte vollkommene Heilungen bekannt geworden. Nur eine geringe Abmagerung eines Unterschenkels erinnert piellicht an die abgelaufcne Lähniung. Und so manches Mädchen, dessen Beine einst von der spinalen Lähmung befallen waren, ist trotzdem eine flotte Tänzerin geworden. Leider kann man diese günstigen Wendungen nicht bei der Mehrzahl beobachten, denn diese zählt zu den Krüppeln. Schon tückisch ist der Beginn der Kinderlähmung. Oft beginnt das Leiden, lvie irgend eine Infektionskrankheit, mit hohem Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Kräntpfen. Nach Schwinden dieser Symptome bemerken die Angehörigen die allgemeine Lähmung oder eine Lähmung bestimmter Körperteile. Oft gehen aber scheinbar gar keine krankhaften Veränderungen voraus, eines Morgens findet man dos Kind gelähmt. Außer den Lähmungen der Bewegungsorgane erscheint das Befindeni der kranken Kinder meist nicht gestört. Die Hantempfindlichkeit, die Intelligenz, der Appetit, leiden nicht. Was von den Lähmungen in den nächsten Wochen sich, nicht znrückbildet, bleibt gelähmt. Hier hat die Nachbehandlung sofort einzusetzen, um die Kräftigung der geschwächten Muskulatur durch Massage, Bäder, Elektrizität zu unterstützen. Insbesondere die elektrische Behandlung und die Bewegungstherapie hat matt Monate und Jahre fortzusetzen. Stärkere Deformitäteil sucht man durch orthopädische Apparate zu beeinflußen. In jüngster Zeit schast auch die Kunst der Chirurgen durch geistvolle Sehnen- und Nerventransplantationen oft Abhilfe. Es gibt somit eigentlich kein Heilmittel gegen diese gefährliche Kinderlähmung und man kennt auch, da man die Eiutrit/s- Pforte des Kvankheitseregers nicht kennt, kein Schutzmittel zur Vorbeugung dieser Infektionskrankheit. Denn für diese Auffaffuirg sprechen auch die gelungenen Ueberimpfungsversuche, die mit dem aus dem entzündeten Rückenmark entnommenen Material auf Affen gemacht würden. Es gelang sogar den Wiener Forschern Landsteiner,' Deiner und Wiesner, die Uebertragung der Asektion von einem infizierten Affen auf den Affen. Immer wieder erkrankte trotz' der verschiedenen Art der Uebertragung das Rückenmark, das zweifellos für den bisher noch unbekannten Erreger eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Aus diesen interessanten Versuchen dürfte früher oder später doch ein Heil- und Schutzmittel gegen die. infektiöse» Kinderlähmung erstehen. Amtlicher Fragekasien. Ptyalismus. 1. Dieser Speichelfluß dürfte sich schwerlich be»' einflußen lassen, er ist Nierst NMvasthenischer Grundlage. Beraten Sie sich jedenfalls mit Ihrem Hausarzt, vielleicht verschreibt er Ihnen ein die Sekretion hemmendes Medikament (Atropin). 2. Die verschiedenen Enthaaningsmittel reizen bei öfterem Gebrauche die Haut, deshalb ist für den Mann, der sich täglich rasiert, das Rasiermesser vorzuzieben. — Mediziner. Sie haben recht. Der großen Wohltäter in der Medizin gedeM man so selten. Sie sind den Menscherl llnbekannt, während bei allen Geburts- und Todestagerr eines obskuren Poeten jubiliert wird. — Typhus. Der Bauchtyphus ist keine so leicht übertragbare Krankheit. Wenn man für dre richtige Entfernung und Desinfektion der Defekte (Strrhl, Harn) sorgt, und sich die Pflegeperson härtsig die Hände desinfiziert, ist die Gefahr der Uebertragung'nicht groß. Jn manchen Spitälern liegen solche Kranke sogar auf ben großen Kvankensälen nrit anderen Kranken. — G. B. 100. Ohne Nahruilgsbeschränkrrrrg gibt es im allgemeinen kerne Abarragerungskur. Eine solche soll nre ohne ärztliche 2lufficht dlrrchgeftihrt werden. 'Theater Don heute RADIO - PROGRAMM Burflflarten-BÖU*«. Bunter Abend 8 Deutsches Uolkstbcatcrt Heuchler 8 Chcaltr in der Uoitfitadti Monsieur Helene 8 Raimund-Cb<at«r: Liebe und Trompetenblasen 8 Modernes tbtattr r Die Art sich hinzngeben... 8 Renaissanctbiibat: Das Grabmal des unbekamten Soldaten 8 Lustspieltdeater r Di« Glatze «nb der Bubikopf */i8 Chester an der tültn: Die Ztrkusprinzessin Ullcaer Bfiffl«rtheat«r: Das Radiomädel »/,8 2-danN'SttadSS'ryenttr! Adieu Mimil 8 Rpolto-rdeater: Internationales Bariet» 8 Montag den 23. August 1926. 11.00 Uhr: Konzert. 16.16 Uhr: Konzert Kraus: Reii'ebilder ans dem Süden — Suppü r Frau Meisterin — MussoraSky: In der Krim — Smet r „Lous Ies ormeaux" — Fresco r Minnvsold — Lindsey-Thelmer r Pusztalegendeit — Jurek: Die schönste Zeit — Jeffel: Frübling in Japan. 17.50 Märchen. 18.30 Uhrr Treybal. Spiel und Sportplätze. 19.00 Uhrr Dr. Roschkott. 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