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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-21 · Heft 2692 (21.8.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2692 (21.8.1926)
Date
1926-08-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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3SW, M«k«r MoruMzetkr«« 9t. MOP 1926 9h. 2698 ebtet Sbnewe etmr Uhrmfirw« tnmen Her»u«ockung einet Uhr im Werte von 33 Schilling die AnKage wogen Uebertretung des Bstrrches schoben worden. Gestern vovmibtags erschien B. tat Bureau des Verhandlungsrichters Landesgerichtsrates Dr. Arie urib bat ihn flehentlich," so bald als möglich die Verhandlung -nrchzufl'chren, da er bereits in den nächsten Tagen nach Amerika reifen wolle. Da der angeblich betrogene Anzeiger bei Gericht in Begleitung des B. erschienen war, nahmt der Richter sofort die Verhandlung vor. B. stellte in Mrede, die Uhr der genannten Firma heramsgelockt zn haben, erklärte, daß er die Uhr zu eigenem Gebrauche gekauft und mittlevwevle, allerdings erst nach der Anzeige, bezahSlt habe. Da der als Zeuge vernommene Anzeiger die Veran-tiwovtnng des Angeklagten bestätigte, ging der Richter mit oi-nem Freispruch vor und stellte dom B. auch eine Bestäti- -gimg Wer den rechtskräftigen Freispruch aus. Dieser sank vor dem dichter in die Knie und wollte ihm die Hände küssen. Als der Richter jede Dankesbezeugung abwehrte, bemerkte B.: „Ich bin, Herr Rat, jetzt 40 Jahre alt, habe im Leben immer Pech gehabt, Und hetrte nt es das evste Mal, daß mir ein Mensch etwas Gutes tzetan hat. Ich danke, Herr Rat, für die rasche Durchführung der Bechandlung und für den Freispruch." Ein Monat Arrest wegen einer Ehrenbeleidiguna. Der Kaufmann Felix K. saß am 29. Jänner d. I. in Gesellschaft feiner Frau in seinem Stammcafe ttt der Sechshauserstraße, als der Kaufmann Hans A. das Lokal betrat, auf den Tisch des K. zuschritt und ihn wegen einer geringfügigen Geldschuld energisch zur Zahlung aufforderte. Um kein Aufsehen hervorznrufen. verließ das Ehepaar K. das Lokal. Der energische Mahner folgte aber aus die Straße nach und gebrauchte wiederholt den Ausruf: „Wenn Sie nicht zahlen, sind Sie ein Betrüger!" Das Wort Betrüger wiederholte er ohne vor oder Nachsatz einige Male. K. erstatte nun die Anzeige wegen Ehrenbeleidigung und sein Anwalt wies ans die besondere Schwere dieser Ehrenkränkung hin, die geeignet war, den kaufmännischen Rus des Beleidigten zu untergrWen. Der Beleidiger habe zu der schroffen Art der Mahirnng keinerlei Grund gehabt. Bezirksrichter Dr. Schedy führte das Beweisverfahren in Abwesenheit des unentschuldigten Angeklagten durch und verurteilte ihn mangels mildernder Umstände zu einem Monat Arrest. Der Boxkampf bei der Paßkontrolle. Aus Prag wird berichtet: Ein amerikanischer Staatsbürger, der Now-Aorker Kaufmann Kami! E r w i n g, der sich bei der Paßkontrolle auf den: Bahnhof in E g e r gewaltsam der Amtshandlung widersetzte, wobei sich ein regelrechter Boxkampf entwickelte, wurde wegen Berbrechens der. öffentlichen Gewalttätigkeit zn drei Monaten schweren Kerkers, verschärft durch drei Fasttage und drei harte Lager, verurteilt. Es ist erwiesen, daß der Amerikaner bei seiner Festnahme einen ihn eskortierenden Polizeiagenten durch einen Fausthieb in den Bauch verletzt und den Beamten Beleidigungen wie „Blöde Kerle! Ochse u! Hund e!" zugevufen und, als er schließlich überwältigt und abgeführt wurde, sein Schimpfkonzert mit den Worten geschlossen hat: „Aber die amerikani- I ch e n Dollar möchtet ihr gerne fressen!" Ter Verurteilte hat bei der amerikanischen Gesandtschaft in Prag Beschwerde erhoben. _ Volkswirt. BbschwZchung der Fraukendevisen. Keine Diskonterhöhung der Bank von Frankreich. Der französische Franken hat die starke Avance vom Donne«stag nicht behaupten können. Alle lateinischen Devisen ließen gestern die schwache Tendenz nicht verkennen. Paris gegen Zürich ermäßigte sich auf 14,00, M a i la n d auf 10,96, Brüssel auf 14,10. Bom französischen Finanzministerium wurden gestern die Gerüchte über eine Erhöhung des Diskontsatzes der Bank von Frankreich dementiert. Dort wurde auch über die von den Zeitungen angekündigte Zusammenkunft des Mini st erpräs identen Poincare mit dem amerikanischen Schatzsekretär Mellon erklärt, daß über die Absichten Mellons bisher nichts bekannt sei. Der Verzicht auf die Diskonterhöhung dürfte durch den günstigen Wochenansweis der Notenbank, die neuen Rückzahlungen des Staates an die Bank und die weitere Verminderung des Notenumlaufes nahegelegt worden sein. Die Erklärung, daß über die Absichten Mellons nichts bekannt sei, stellt sich als eine der in solchen Fällen üblichen nichtssagenden Communiqnes, die weder etwas zugeben noch bestreiten wollen. , Sie tschechische Transttkohle nach Italien. Die Tschechoslowakei verlangt eine Verlängerung der Tarisbegünstigungen. Prag, 20. August. (Tel.-Komp.) Die Tschechoslowakei hat, wie das „Prager Tagblatt" erfährt, mit dem österreichischen Handels- und Verkehrsministerium Verhandlungen eingeleitet, die daraus abzielen, die für einen Monat gewährten Tarifbegünstigungen für den Kohlentransitverkehr nach Italien zu verlängern. Ile Balorisation kn Deutschland. Umtausch der Anleihen der deutschen Lander, Gemeinde« und Gemeindeverbände. Die auf Mark lautenden Anleihen der deutschen Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände und anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften werden in eine Ablösungsanleihe um- ^tauscht, und zwar werden für je 1000 Mark alte Anleihen, die vor dem 1. Jänner 1919 ausgegeben sind, 25 Rentenmark Nennbetrag Ablösungsanleihe gewährt. Für Anleihen, die nach dem 31. Dezember 1918 ausgege<ben sind, tverden für je 1000 Mark Goldwert 25 Rentenmark Nennbetrag Ablösungsanleihe gegeben. Der Goldmarkwert dieser Anleihen wird errechnet nach dem Werte, der dem Schuldner aus der Begebung der Anleihe zugeflossen ist. Es tverden zunächst mir Altbesitzanleihen umgetauscht, d. h. die Markanleihen, die der Gläubiger nachweislich vor dem 1. Juli I960 erworben hat und die ihm vom Erwerb bis zur Anmeldung ununterbrochen gehört habest. Der Anleihealfbesitzer erhält außer der Ablösungsanleihe Auslosungsrechte, welche durch« Barzahlung des Fünffachen ihres Nennbetrages abgelöst werden. Bei einzelnen Gemeinden und Gemeindeverbällden kann wegen ihrer dauernden günstigen Finanzlage der Einlösungsbetrag über das Fünffache Devisen Amsterdam ...... Betsrad ..«•««.». Berlin ......... ßrüaaei ........ Budapest........ Bukarest ........ London......... Mailand ........ New«York» ....... Paris ....... > .. Ptäg. .... Devisen- Mim Dalntenkurse mm 21. August 1926. öeM S. 283.60 War* 284 60 StockMm ....... Oeio S. 6.106 Ware 6 146 Prant&slsche Noten « . & Holländische Noten * (leid Ware 12 466 12.606 189.20 188.80 282.-1- 284.— 168 17 ,88.67 Warschau ....... 78.43 78 83 italienische Noten » , 23.48 23 82 19.34 19,46 Zürich.. 136 65 ) 37.06 Jugoslawische Noten « » Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman,) 12.62 12.68 ‘j8 92 32.676 34.3626 99.22 8.3076 84.4526 Valüten Amerikanische Noten « »04 26 708.26 78.— 79 — 23.22 23.32 Belgische Noten .... Schweizer. Noten . . . 706.76 706.25 Buigar. Not. . ..... Tschechows) ow. Noten . 20.99 21.02 19.9 L 20.01 Deutsche Noten .... 187.95 188.66 Türkische Pfund-Noten . 20.9326 21 0126 Englische Noten .... —.— —.— Ungarische Noten . . . 98.81 99.3a des Nennbetrages hinaus bis zum Zehnfachen er h ö h t werden. Dieser Einlösungsbetrag wird bei Länderanleihen mit 4,5 Prozent, bei Anleihen der Gemeinden und Gemeindevcrbände mit 5 Prozent jährlich verzinst. Die Zinsen tverden be: der Einlösung des gezogenen Anslosungsrechtes gezahlt. Die Tilgung der Ablüsungsanleihen wird grundsätzlich in 30 Jahren durchgeführt und beginnt im Jahre 1926. Bei Gemeinden und Genieindeverbänden kann die Trlgungsdauer unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Lage bis auf 20 Jahre verkürzt oder über 30 Jahre hinaus erstreckt werden. Die F r i st zur Anmeldung der Altbesitzanleihen läuft bis zum 1. November 1926. Tic Anmeldung der in Oesterreich bcsindlichen Anleihestücke kann 'bei einer beliebigen Bank oder Sparkasse in Deutschland erfolgen. lieber den Umtausch der N c« b c s i tz a n l e i h e n wird später nähere Mitteilung erfolgen. 81« WeizenweMrust in Sicht. Winnipeg, 20. August. (Reuter.) Vertreter des kanadischen Weizentrusts und der Organisation des Weizenbaues in den Vereinigten Staaten haben beschlossen, eine internationale Konferenz nach Kansas City für den März 1927 einzuberusen, sobald die endgültigen Pläne zur Gründung eines W e l t t r u st e s vorliegen. Vertreter Australiens, Argentiniens, Rußlands und Indiens wenden dazu eingeladen werden. Unter den Beratungsgegenständen wird sich die Frage der Organisierung eines Nachrichtendienstes befinden, der glaubwürdige Informationen über die Bedingungen der Welternte liefern soll. Anmeldung der Forderungen an den Ersten Wiener Konsumverein. Die Forderungen an den Ersten Wiener Konsumverein sind beim Handelsgerichte, 1. Bez., Riemcrgasse 7, Abteilung 10, unter Zahl 461-20 längstens bis 2. September anzumelden. Die Anmeldung geschieht in je zwei Exemplaren (Formularien in den Papierhandlungen nächst dem Handelsgerichte erhältlich), die wie folgt zu stempeln sind: Bei Forderungen bis zu 100 S. mit je 20 G., bis zu 500 S. mit je 30 bis zu 1000 S. mit je 50 G., bis zu 10.000 S. mit je 1 S. und über 10.000 S. mit je 2 S. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet über die Firma Fischer und G r a u b e r g, Wien, 1. Bez., Marc- Aurel-Straße 6: über Ernestine Atlas, - Spielwarenhändlerin, Wien, 7. Bez., Kaiscrstraße 90; über Margit Meisel und Co., Baden, Karlsplatz 3. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über die Firma Ingenieur Karl Seshun, Wien, 6. Bez., Mariahilferstras;: 47; über Richard Knbanek, Wien, Im Wert» 9; üb.:r Karl Dahlen und Co., Wiener-Neustadt; über Maria Dahlen, Fabrikantensgattin, Wiener-Neustadt, Böckgasse 14. Gläubigerversammlung der Pharmazeutika A.-G. Im Konkurse der Pharmazeutika A.-G. in Wien, 6. Bez., Webgasse 29, wird ans Antrag des Glänbigerausschnsses auf den 28. d., vormittags halb 11 Uhr, Zimmer Nr. 100, beim Handelsgerichte' Wien eine Gläubigerversammlung einberufen. Die Einfiihrnng der Aktien der Vereinigten Stahlwerke an der Berliner Börse. Ans Berlin wird telegraphiert: Der Prospekt über 800 Millionen Mark Stammaktien der Bereinigten Stahlwerke A.-G. gelangte gestern in seiner endgültigen Fassung zum Aushange in den Räumen der Berliner Börse. Die Einführung der Aktien soll Montag erfolgen, und zwar zum Kurse von etwa 135 Prozent. Gegenwärtig werden die Aktien des Stahltrnstes per Erscheinen mit e-tlpa 145 bis 146 Prozent gehandelt. Kanforoers ans Stammaktien werden bereits vom 20. August an angenonnnen. Die landwirtschaftliche und gewerbliche Ausstellung in Gmünd, die vom 18. bis 21. September d. I. ftattsindet, weist Line ausgezeichnete Beschickung auf. Für die landwirtschaftliche Abteilung sind bereits 350 Aussteller, für die Gewerbeansstellung 80 Aussteller gemeldet. Emen besonderen Reiz der Ausstellung bilden die forstwirtschaftlichen Abteilungen. Mit der Ausstellung verbunden ist eine allgemeine und Jnteressentenwemkost, die am 20. September stattfindet. Reisevisa anläßlich der Prager Herbstmesse. Ohne Zahlung der Bisagebi'chven ist die Grenzüberschreitting der tschechoslowakischen Republik nur auf Grund der Messelegltimation, welche mit einem runden Stempel einer tschechoslowakischen Bertretungsbchörde versehen sein nmß, nicht nur in der Zeit vom 29. d. bis 5. September, sondern schon vom 19. d. bis 15. September 1926 gestattet. Die Ausreise aus der Republik ist gleichfalls ans Grund der Messelegitimation gestattet, die durch das Messeamt in Prag eine diesbezügliche Bestätigung tragen nmß. Anderfalls müßten bei der Abfahrt in der tschechoslowakischen Grenzstation doppelte Biistrgobülhren entrichtet werden. Rußland und Indien auf der Mener Messe. Wie die Äterreichische Gesandtschaft in Moskau mitteilt, hat die russische Presse ein Communique des obersten Vottswirtschaftsrates veröfsentllicht, in dent das Präsidium des obersten Bolkslvirtschaiftsrates der U. d. S. S. R. allen interessierten Trusts und Syndikaten empfiehlt, an den Leipziger und Wiener Ausstellungen teilzunehmen und Muster ihrer Exportproduktion mit dem entsprechenden kommerziellen Jnformationsmaterial rechtzeitig dorthin zu senden. — Bor wenigen Tagen sprach der Haudelskonmiissär der indischen Regierung, Herr Lindsay, bei der Wiener Messeleitung vor und teilte offiziell mit, daß die indische Regierung ans der kommenden Frühjahrsmesse in einem eigenen Pavillon Rohprodukte, Tee, Kaffee und Gegenstände der Hausindustrie ausstellen wird. Fahrpreisermäßigungen für die Ostmesse Lemberg. Wie alljährlich hat auch heuer das polnische Eisenbahnministerium Fahrpreisermäßigungen füfr die Besucher der Lemiberger Ostmesse (vom 6. bis 16. Septeniber) zuerkannl. Sie betragen 33 Prozent des Fahrpreises und werden in dieser Form gewährt, dah wohl die Hinreise voll zu bezahlen ist, dagegen aber bei der Rückreise eine Ermäßigung von 66 Prozent des normalen Fahipreifes erteilt wivd. Außerdem haben auch die österreichischen Bundesbahnen eine Fahrpreisermäßigung von 25 Prozent und die tschechoslowakischen Staats'bahnen eine solche von 33 Prozent bei der Hin- und Rückfahrt den Messvbosuchern gewährt. Die AmneldefWt wurde bis 1. September verlängert. Ausländische Börsen. Berlin. Obwohl die Spekulation verschiedentlich Gewinnsichernngen vornahm, die zum Teil Abschwachungen herbeiführten, inachte sich beim Publikum stärkere Kauflust geltend und die Kurse setzten auf allen Gebieten mil Kurssteigerungen ein. Infolge Glattstelliungen der Spekulation senkte sich der'Kursstand um ein bis vereinzelt zwei Prozent und das Interesse wandte sich mehr den Banken zu. Im späteren Verlaufe wurde die Haltung wieder fest und die eingetretenen Abschwächunaen konnten zum Dell wieder zur Gänze heremgebrachi werden. — Prag. Die Börse eröffnete bei lebhaftem Geschäfte sowohl in der Kulisse als auch im Schranken in fester Haltung und namentlich Eisen-, Zucker- und Arbitragepapiere waren rege gehandelt. Die feste Wiener Haltung bewirkte auch im weiteren Verlaufe, daß sich die Aufwärtsbewegunng fortsetzte unnd fast sämtliche Effekten konnten mit beträchtlichen Kursgewinnen den Verkehr verlassen. Nur Bankaktien hatten keine größeren Kurs- Verschiebungen zu verzeichnen. Auf dem Anlagemarkt war die Stimmung abgeschwächt. Wiener Viehmärkle. Pferdemarkt. Gebrauchs- Pferde 115. Schlächterpferde 110, aus dem Schlachthaus 7 uns aus der Kontumazabteilung 76. Es notierten: Kutschpferde 500 bis 1200 S., leichte Zugpferde 400 bis 1200 S.. schwere Zugpferde 600 bis 1600 S. vro Stück Schlächterpferde, Prima. 0.80 bis 0 95 S.. Sekunda 0.60 bis 0.75 S., Wurstvieh 0.35 b>8 0.55 S. pro ütlogramm Lebendgewicht. Wiener Warenbörse. Infolge des schwachen Besuches blieb der gestrige Markt geschäftslos. Kaffee abgeschwächt, Zucker ruhig die Preise der Wiener Lagerlvore wurden um den Zollzuschlag erhöht. O e l e und Fette waren schwach. N o h h ä n t e f e st. Es notierten i Kolonialwaren: Kalter: New-Uorker Dollar 625.—. SantosPrime 580.—. Tee: Pecco Java. Orange 1150.— Gewürze: Paprika, edelsüß 780.—. Pfeffer Singapore 'chwarz 600.—. Kümmel, holl.200.—. RetS: Burma sw 16/6, Italienischer 290.—. Zucker: Raffinade-Kristall 225.— tschech. K., Würfel' (in Kisten) 280.— tschech. Leguar in Großfaß 680.—. Pflaumen. boSn., in Kisten. 70/75 128.—. Kranzfeigen, Calamatcr —.—, Barimandeln.' superior 610.—. Chemikalie n r Aetzkali. 88/92 S. F. 80.50 Lletznatron. 128/130 Solvav 62.—. Alaun, in Stücken 33.—. Ameisensäure, 85°/0 150.— Borax, lrist. 108.—, Chlorkalk, 110/115 30.—, Chromnatron 115.—, Cisenvltriol 15.—. Essigsäure 80°/„ Mr Genußzwecke 240.— Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die Bndapester Fruchtbörse blieb gestern wegen des Feiertages geschlossen. In Wien blieb Weizen unverärndert, ebenso Futterstoffe, nur Roggen (Adarchfelder und Wiener Boden) stieg im Preise um eiwen halben Schilling und ungarischer um einen Schilling. >££ notierten. Weizen: ^nländtlcher neu 37.— bis 38.5u, Ungarischer Thell neu 79/80 Kilogramm 42.— bis 43.—. Ungarischer 78/79 Kilogramm neu 40 50 bis 4150 Jugoslawischer 76 Kilogramm neu 38 50 bis 89 50 jugoslawischer 7V/78 Kilogramm —bis -. :){ o (i f, c,u Inländischer Marchfelder 25.60 bis 255 Bester Boden 25.50 bis 27 —. Gerste: Brauware ml. neu Prma b^s Ausstich34.— bis 39.— böhmische mährische—.— in» —.—. Ma » s: Jugoslawischer 25.— bis 26.—. Einan a n t i n 31.50 bis 33.— Hafer: Inländischer —.— bis —.— Re « 8 Italienischer ' 78.— bis 83.—, Burma 67.— bis 69.—. M a h l p r o d u k t e: Grieg inländischer £0.— bis öl.—, Weizenmehl 0 inländisches 79.— bis fcO.—, g vchmehl 2 ui ländisches 69.— bis 71.— Brotmehl inländisches 18.— bis iO—. Ulener Börse. Hausse. Die anhaltend feste Tendenz der letzten Tage hat srch gestern zu einer regelrechten Hausse entlvickelt. Die Kulisse eroffnete mit durchwegs höheren Kursen, die in der Folge urfolge zahlreicher aus Berlin, Prag und Budapest eingelangten Kaufaufträgen und der lebhafter einsetzenden Beteiligung der lokalen Spekulation noch weiter überschritten wurden. Das Hauptgeschäft konzentrierte sich in Siemen s- und A. E. G. U n i o n a k t i e n, von denen . erste re vorübergehend den' Stand von 200.000 erreichten, letztere nahe an 100.000 hemnrückten. Alpine Montan a k t i e n schlossen zum höchsten Tageskurse von 376.000, Brunner Maschinen gewannen von Prager Deckungen 30.000.K., aber auch Bankwerte gerieten in die Anfwärtsbewegung und wurden lebhaft umgesetzt. Im Schranken blieb kein einziges Gebiet von der Aufwärtsbewegung unberührt. Die Führung hatten ilach wie vor die ungarischen Werte, aber auch die polnischen Industrie- und Petroleumwene hatten namhafte Kurssteigerungen zu verzeichnen. Der tschechische Markt war gleichfalls fest, auf dem österreichrschen rückten sogar die lange vernachlässigten Baupapiere vor. Renten waren stark abgeschwächt, die im Schranken notierten Anlagewerte bchanptet. Elisabeth-Goldschuld erreichte zunt ersten Male den Stand von 600.000. Exoten: Mraznica 32.000 bis 40.000, Universale Bau 11.000. ■ Sie Senifenturfe. Zürich» 20 August. lDevisenkurle von 13 Uhr.) Pari^ 14.60 115.-) uonbon 25.15'/« (25.16'/«), New-Uorl 517.62 (d17.50a Brüssel 14.10 (1435), Mailand 16.97'/, (17.07'/,). Madrid 79.76 (80.—j. vollanb 207.68*/« (207.6b), löerltn 123.20 (123.21'/*,, Wien 7310 (73.10,. Stockholm 138.55 <188.57'/,). Oslo 118.55 (113.55;, Nopenyaaen 137.62 (187.58'/«), Sofia 3 73 (3.78'/«», Prag 15.82'/, (15.32'/,). Warschau -.— (-.-). Bnvaveli u.007240 (0.007235), Belgrad 9.12 (9.12'/,). Bukarest 2.42 (2 40;. Buenos Aires —.— (209.60; für 100 Schilling. Pro«, 20. August. (Devtjenknrie., Berlin 8U8.62 808.62), Zürich 652.26 ( 652.50), London 168.90 (163.9b; Rew-Aork 33.70 (88.70). Pari» 94.80 <97.651 Belgrad 49.47 (59.485', Budapest 4.692 (4.692* Bukarest lb.70 f 15.676), Wien 476.76 ji* 479.75 (476.701. Warschau 370 50 (372.50 >, für 100 Schilling, Jugoslawische 59.225 (59.225., Ungarische 4.68 (4.68> Polniiwe 370 50 (870 50,. O österreichische gestempelte Strone 474.50 (474.75 Ln-npest, 12. August. Feiertag. Brlgra», 20. August. (Devisenkurse.) London 275.45, >ariS 161.— Rew-Uort 56.53. Genf 1095.76 Mailand 186.50. frag 167.75, Berlin 1849.50. Wien 800.50. Bukarest 26.-. Sofia Budapest 0.0795 Brüssel —W., Amsterdam W. Warschau -barsch««, 20 August. (Devisen.) Belgien 24.76 bis 34.89, Berlin —bis —. Holland 969.74 bis 865 56, London 44.06 bis 44.39. Aew-Aork 905.- bis 909.- Paris 25.54 ns 25.—, Schwei, 175.21 bis 176.09, Budapest —bis , Prag 26.86 bis 27.-. Alien 128.18 bis 138.76 für »0 Schilling, Italien 39.88 bis 29 97 Stockholm 343.80 bis 244'-. /

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