Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2683 (12.8.1926)
- Date
- 1926-08-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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s Wen, DsnneMag Morgenzett«««» s. MM rm mtt. WJGB «t »allon'Sotc. Ocfttra nachmittags ist die Kvllektivnote Jugoslawiens, HvscherckmdS u»ch Rumäniens in Sofia überreicht worden. Dße Nste nimmt Be^ug ans die in den letzten Monaten vorgesallenen Grenzüberschreitungen nmzedonischer Banden, wobei es jedesmal zu blutigen Abwehrkampfen kam. Die . bx€t Manche Haber: sich nun dazu entschlossen, von Bulgarien die AuflösuW des mazedonischen Komitees, die Ausjliefemrrg der Schuldigen und die Schadensgutrnachung zu fordern. Die Note ist in verbindlichem Tor: gehalten und vernwLnit die Ansetzung einer Frist. Diese Mäßigung ist nur auf die Intervention Englands zurückzuführen, das keinen akuten Ausbruch der ewigen Balkankrise sehen will. Eine ultimative Note der drei Staaten hätte zu unabseh- ,baren Weiterungen geführt. Daß eine freundschaftliche Diskussion eingeleit'et wird, gibt allen Mächten die Möglichkeit, den Frieden zu wahren, für den der Balkanstreit immer eine schwere Belastung ist. Zudem wird auch der Völkerbund zum Eingreifen veranlaßt werden, der schon im Frühjahr durch seine rasche Intervention den bereits bis zum Geschützkampf gediehenen Petritsch-Konflikt beigelegt hat. Der Kern des Streites ist auch diesmal unverändert derselbe wie bei allen vorhergegangenen Balkanzwischenfällen. Es sind die Zuckungen der mazedonischen Bevölkerung, einer der unglücklichsten Nationen Europas. Dieses Volk ist in Trümmer zerlegt worden. Die verschiedenen . Grenzziehungen, die in diesem Gebiet in wechselnder Gestalt vorgenommen wurden, haben ein lebendes, seiner Eigenart bewußtes Volk zerschnitten und aufgeteilt. lieber die Forderungen dieser Bevölkerung, die sich als bulgarisch bezeichnet, haben die strategischen Bedürfnisse ihrer Nachbarn gesiegt. Die mazedonischen Bulgaren verfügen über fein einziges völkerrechtlich anerkanntes Organ, sie können sich nicht mit politischen Mitteln zur Wehre setze:: und nirgends als gleichberechtigter Faktor ihre Ansprüche ans Selbstbestimmung vertreten. Und da die besondere, durch die lange Türkenzeit und die vielen Kriege genährte Balkanpsychologie dazu erzogen worden ist, die Waffe und die Gewalt als politische Mittel anznwenden, ist eben dieser Zustand geschaffen worden, den n:an mit der odiosen Bezeichnung der Komitatschis als unabänderlich abtun will. Es ist aber die furchtbare Schuld der Mächte, daß sie noch niemals ernsthaft die mazedonische Frage angegangen sind, um diesen von Blut und Tränen starrenden erratischen Block tvegznräumen. Die verfluchte Politische Kunst der Intrigcndiplontatie duldet es nicht, daß Frieden wird und so wie sie allerorten zündelt und das politische Lehen durch ihre Spionage und :hre Ränke vergiftet und korrumpiert, so hat sie 'auch im Süden Europas eine Hölle erzeugt, in der alle natürliche Demokratie, aller Freiheitssinn wichtiger braver Bauernvölker Verloderj. Der Balkan ist ein Schulbeispiel für die entsetzlichen Wirkungen der Vernachlässigung einer Minorität' und ihres Rechtes, Ter internationale Juristenkongreß hat sich in diesen Tagen mit dem blutigen Problem beschäftigt und eine Reihe von Beschlüssen gefaßt, die sicherlich auf den Balkan, als die ewig aktuelle Stätte, angewendet, Gutes stiften und wenigstens für den Augenblick mildernd wirken würden. Aber ehe diese Beschlüsse aus den Protokollen zum; Leben kommen, ehe der Völkerbund sich zur Tat ausraffen . und die Beteiligten vor sich laden kan,:, vergeht viel Zeit, hie den Giftmischern der politischen Agenten Raum zur . Entfaltung aller Künste geben. Wenn irgend einen: Bauern auf dem Balkan, durch dessen Kukuruzseld die - läuft, das Messer locker sitzt, so trifft ihn weniger d:e Schuld als die hochmögenden Herren in der Welt draußen, die in ihren Berechnungen und Plänen vergessen, daß ein Volk die Gesamtheit atmender, lebender und stre- -Fvdividuer: ist, die sich alle miteinander verbunden 'suhlen und die Not der Gemeinschaft als eigenen Schaden empfinden. Sittensprüchlein sind diesem seelischen Kummer : gegenüber lächerlich und wirken nur als Hohn. Wenn sich ^!??^äten dagegen auflehnen, daß sie für ihre geringere Zahl, für die Zufälligkeiten der Politik bestraft werden, und wenn s:e m> :yrer Verzweiflung den Revolver sprechen 1■u.’ k0TVK liegt die Schuld nur zu einem geringen Teil , bei rhnen. Dann ist aber auch das Gefahrenmoment expannj> und d:e europäische Geschichte der letzten Zeit ist der ^afür. Aus der verächtlichen Unterschätzung der Jugoslawen ist der Weltkrieg entstanden. Er ist durch einen Kwden beendigt warben, der eine Karikatur jeder politrschen Voraussicht ist und in der ganzen Welt Brennstoff : ausgeschlchtet hat. Wenn nicht jetzt der Völkerbund die Gelegenheit wqhrninunt, auf den: Balkan erträgliche Verhältniffe herbe:zuführen, dann wird das Komitee der mazedonischen Revolutionäre nicht verschwinden und es wjrd das Blutvergießen nicht aufhören. »er Berlreter der Hnndelskammern im »«manischen Senat. CPMowitz, 11. August. Von dort wird uns berichtet: Jnffolge der Annullierung des Mandats des Senators Mendel sisohn wurde die Neuwahl eines Senators aus den Handelsmrd Jchustriekammern für den 6. September ausgeschrieben. In ^.er statitgesundenen Konferenz, an welcher Mische Parlamentarier und Handelskammerwähler cm§ Tzer- ^witz, Kischinew und Jassy teilnuhmen, wurde die Nomiiiiöm»8 des Czernowitzer GroßindtlstrieUn Josef W i s n i tz e x einstimmig beschlossen. Wisnitzer, her her jüdi schnall analen Partei angehört und sowohl volkswirtschaftlich als auch politisch au ßeschM ist. W bk besten AuSsjchteu, bas Mandat zu ernWgen, vorausgesetzt, daß er sämtliche jüdische Stimmen ans Ah MvP. da die Juden in der JMstriaseHisn der Ammern Ue MaMltät besitzen. , . Die SrweUernng Des jüdische« Kolonisatioar- «ebietes. Zn der jetzt sehr aktuellen Frage der Ertveiteruna der jüdischen Kolonisation auf Syrier: schreibt S. H. in: „Nasz Prfzeglond": ,^Tcr Vorschlag der französischen Regierung, den Juden für Kolonisationszwecke in Syrien Boden zu überlassen, hat eine sehr große Bedeutung. Er eröffnet vor Uns Inden Perspektiven, die die Notwendigkeit der Emigration Mit der Konzentrierung des Mischen Volkes an einem Ort — dank der Nachbarschaft Syriens uno Palästinas — vereinigen lassen. Die Eignung der uns durch Frankreich zur Verfügung gestellten Ländereien bedarf noch einer sachlichen Nntersuchnng. Aber schon die bisherigen Informationen berechtigen;n den kühnsten Hoffnungen. Einen interessanten Artikel über die jüdische Kolonisation in Syrien schrieb im Jahre 1917 der bekannte deutsche Agronom Hubert A n h a g c n. Er konnte als Deutscher mit der Entente nicht sympathisieren, die ja die Uebergabe Palästinas an die Juden mit dem Gedanken der Teilung der Türkei verband. Er bewies aber, das; die Erteilung von Kolonisationsrechten :n Syrien an die Juden sowohl im Interesse der Türkei als auch der dortigen a r a b i j d) c n Bevölkerung liege. Dieses Argument ist sehr nützlich, insbesondere auch angesichts der jetzigen guten Beziehungen Frankreichs zu Angora. Was die Kolonisationsbedingungen betrifft, ist bemerkenswert, daß Auhagen der: Begriff Syrien in seiner breiteren Bedeutung faßt, indem er auch Palästina dazu rechnet, so daß die Kenntnisse, die wir über Palästina haben, auch für den Teil Syriens Geltung besitzen, den uns jetzt Frankreich anbietet. Es muß bemerkt werden, .daß das, was seinerzeit für die Türkei gast, jetzt airch für Frankreich angewendet werden kann. Platz gibt es in Syrien mehr als genug, zumindest für 80 Millionen Menschen, während bisher in diesem, von der Natur besonders begnadeten Land kaum 8,5 Millionen Menschen wohnen. Durch den Eintritt der Juden in das ökonomische Leben der Einheimischen werden diese nicht nur nicht leiden,, sondern im Gegenteil einen großen Nutzen davon habest» was ja auch die bisherigen Erfahrungen der jüdischer: Kolonisation bezeugen." Der Verfasser des Aussatzes im „Nasz Prszeglond" führt ferner aus, daß eine jüdische Kolonisation französischer Gebiete auch ans dom Grunde für Frankreich wünschenswert wäre, weil die Inden für das menschenarme Frankreich das günstigste und beste Bevölferuugselement bilden würden. Die Italiener z. B„ die die Grenzortc Frankreichs bevölkern, verbreiten dort italienische Staatsideen und erzeugen so eine italienische Jrredenta. Aber auch die Amerikaner und Engländer behandeln die französische Bevölkerung, die durch die Inflation fast ganz verarmt ist, mit Verachtung. Die Juden, die in Frankreich keine staatlichen Ziele verfolgen würden, könnten im Fall« des Gelingens des syrischen Experimentes in Frankreich und dessen Kolonien ein neues Jmmi'grationsgebiet finden — zu -beiderseitigem Frommen. Es wäre zu wünschen — schließt der Verfasser, — daß die Juden für das französische An-bot rqschestens ein aktives Interesse an den Tag legen mögen. Sie Kümpfe in Syrien. London, 11. August. Der „Times"-Korresponhent in Haifa berichtet, daß -infolge-Her Beschießung der Oase Ghudda die meisten dortigen Dörfer zerstört sind. Pie wirr? den von Armeniern und französischen Kolonial truppen geplündert -und gedmndschatzt. In D a rn a s k u s sei die Beute ganz össentlich verkauft Wochen, woraus man schließen dürfe, daß die Franzosen ihre Zustimmung zu der Plünderung gegeben hätten. Mehrere tausend wertvolle Baume seien vernichtet.die Zuflüsse des Masters unterbunden wurden, so daß die Vegetation verdorre, was einen verheerenden Einfluß auf dje .Hausernte ansübe, deren Wert aus 80.000 Pfund geschätzt wird. Durch die Zerstörung der Oase Ghudda wurde zweifellos die Stellung der Drusen erheblich geschwächt. Frankreich dürfe aber nicht vergessen, daß solche Ausschreitungen noch immer den Kampfeswillen von Aufständischen erhöht und die Verbitterung der Bevölkerung verstärkt haben. koolidges Antwort aui Elemenkeaus Briet. Washington, 11. August. Es wich mitgeteilt, daß Präsident Cvolidge in seiner abschlägigen Antwort auf den Brief Clemenceaus durch zahlreiche Zu-, schristen bestärkt worden ist, die er in der letzten Zeit aus allen Teilen des Landes erhalten hat und n: denen gegen die Annulierung der Kriegsschulden an Amerika Stellung genommen wurde. In politischen Kreisen hat der Brief Clemenceaus großes Aufsehen erregt, Es wird darauf hingewiesen, daß die vertrautesten Freunde Clemeneeaus in den Bereinigten Staaten aste der demokratischen Partei ange-- hören, Immerhin glaubt n:an nicht, daß die demokratischen Führer Cle-meneeau ermuntert hätten, seinen Pries zu schreiben, sondern man ist der Ansicht, daß Clemenceau ihn ans eigenem Antrieb verfaßt hat, und zwar ohna mit den französischen Regierungskrefsen Fühlung genon:men KU hüben. Ferner weist man in Negierungskreisen darauf hin, daß der Brief Clemenceaus nichts an der amerikanischen Schuldenpolitik ändern könnte und wundert sich, daß eine Privatperson es unternommen haüe, sich in diplonmtische Verhandlungen einzumischen,-die nach nicht abg?- schlossen sind, da die Ratifizierung des Abkommens durch das französische Parlament noch immer aussteht. Der Brief Clemeneeaus. dessen Inhalt mir mstgeteilt haben, ist der erste öffentliche Mt des „Tigers" seit sechs Jahren. Das Schvsibon hat er aus der Vendee an de» Prasidenttzn Eaolidge gerichtet. Es lautßtr „Wir sind Schuldner und Sie sind Gläubiger." Es scheint, daß dies eine reine Kassasrage istl MLnkroich HW1 auf Amerika. Wenn die NationM ßlshe Geschäftshäuser wären, würden sie das HchM-k -er Weit dtztch Bankrechnungen normieren. Sie fordern von int» die Bezahlung der Schulden, keineswegs der Handel»-, sondern der Kriegsschnlden, und Sie wissen ebenso wie wir, daß unsere Kasse lee'r ist. In einem solchen Falle unterschre,ibt der Schuldner einen Schuldschein auf Ratenzahlungen. Das fordern Sie auch von uns. Das Geheimnis dieser ganzen Komödie ist aber, daß es sich hier um eine bloß fiktive Fälligkeit handelt, welche mit einer Hypothekaranleihe auf unser Territorialeigentnm, wie diein der Türkei der Fall war, abgeschlossen werden soll, und dies, Herr Präsident, müssen wir Ihnen offen sagen, werden wir niemals annehmen. Frankreich i st nicht verkäuflich, auch nicht für seine Freunde. Wir haben cs unabhängig erhalten und werden es auch unabhängig bewahren. Auch wenn Frankreich unter den Schlägen der Feinde und seiner vereidigten „Freunde" verschwinden sollte, würde nachher nichtsdestoweniger ein stolzer Name bleiben! Wir haben alles geopfert, Blut und Geld, und das a uch für England und für die Vereinigten Staaten. Außerdem wurde französisches Gebiet verwüstet. Durch drei Jahre tödlicher Beklemmung warteten wir auf die Worte Amerikas: „Frankreich ist die Grenze der Freiheit." Drei Jahre hindilrch, während welcher durch glle Poren Blut und Gold geflossen sind. Kommen Sie in unsere Dörfer und lesen Sir dort die überaus langen Verzeichnisse unserer Toten -7 und vergleichen wir dann, ob Sie wollen! Ist nicht diese starke Kraft unserer verlorenen Jugend eine .pö a n kr e ch n u n g?" Me Beksnssunssseier in AntschkM. Berlin, 11. Alugust. Im Reichstag veranstalitel heute die Regierung eine offizielle Feier des Perfassustgstages, Än der Feier nahm auch der Reichspräsident H i n d e n b u r g teil. Die Festreden hielten der Justizminifter Külz und der Reichskanzler Dr. Marx. Minister Külz kam unter anderem auch auf die auswärtige Stellung Deutschlands zu sprechen und sagte unter anderem: „Nun soll der Versuch gemacht werden, die Böller nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt zusammenzufassen und sie nicht mehr nach Gruppm zu scheiden, sondern zwischen den Völkern die Grundsätze eines billigen u nd g e r e ch-- ten Ausgleiches herbeizuführen und gleichsam die ganze Organisation amf dem Gedanken eines großen VöVeribundes aufzubauen. Leid?x >hat alles Menschliche Unvollkommenheit. Wir sehen zwar das Bestreben, den Pakt von Locarno dadurch zu ergänzen und lebendig zu gestalten,' indem Deutschland als Mitglied dos großen Völkerbundes aiufgtznommen.wich. Dieses Bestreben ist aber'zunächst gescheitert, und heute noch l ä ß t s i ch -n i ch t erkennen,^ dieses Bestreben imLansedeshe urigen Jahres von Erfolg 'begleitet fein wird. Deutschland hat mit Bewußtsein diese Politik gemacht. Der G e i st v 0 n Versailles i st d u r ch den neuen Geist des PaktesvonLorvrnoundd,urch eine neue Politik überwunden. Das ist wichtigste Ereignis des letzten Jahres. Wenn wir uns fragen, ob in diesem Jahre ein Aufstieg zu verzeichnen ist, so können wir ditzse Frage bejahen. Der Ausstieg wäre noch größer, wenn er sich auch in der E i n i g k e i t des deutschen Volles ausdrücken würdet Per Reichskanzler 'brachte ein Hoch aus die Republil aus, worauf hie Anwesenden das Deutschlandlied 'sangen. Ter Reichspräsident nahm sodann die Parade der Ehrkukompagnte ah. Rllkofi kommt wieder vor Gericht. Budapest, 11. August. Die Buda^pester Staatsanwaltschaft hat gegen den ehemaligen BoMommiffär Rqikosi mch Abschluß der Haupwerhandlung des Kommunistenprotzesses unverzüglich das Vorfahren wegen seiner von d e r Sowjetherrschaft herr-ührenden Delikte eingeleitet. Es wird gegen ihn, so wie seinerzeit auch gegen die übrigen PystsLommMDe, die Anklage wegen des Verbrechens der Anst'iftung zum Morde in 149 Fällen solwie -wegen dos Pechrechens des Raubes, der Gewalttätigkeit ussw. durchgeßrhvt werden. Diese An'klage dürste nicht mehr von dem Ausnahms- - gericht, sondern von dem ordentlichen Staats-! f e n a t verhandelt werden. Schind der „Lrt".Aonserenz. X. Berlin, 11. August. Die „Ort"-Konserenz wtirde heute 1 nachmittags geschtossen. Cs -wurde ei-ne Reihe von Resolutionen angenommen, darunter eine übe r den Hechalu z. Die- Resolution lautet: ,Me Konserenz anerkennt die Bedeutung des Hechaluz als lchondigen Ausdruck der Bewegung zu produktiver Arbeit und beauftragt den Zentmlrat und dis Zentralverwaltnng, der Tätigjkeit des Hechawz die entspreche nd-e Aufmerksamkeit und Unterstützung zu widmen." In der ReflLuston über Rußland wird hie besondere Zufriedenheit darüber ausgesprochen, daß der „Ort" rechtzeitig die Idee der jüdischen Kolonisation i:: Rh l a n d a k t i v z u u n t e r st ü tz e n verstand den hat und es wich den Funitionüren des „Ort" die volle An-r erkennung ausgesprochen. In die Zentralverwaltnng wucheu unter anderen gewählt der Präsident der Ziomstischen AepeiniMng für Deutschland Kurt P l u m e n s e l h, G«ngtor Körner (MxsOm), Doktor B.r a m s 0 n, Dr. S i l h e? f 4 r'h und der ZentraltzereinKf Mm JuftiMt Brvdnick. In den Zentralrat, der aus bretßlg Mitgliedern bestcht, wurden unter anderen gewcjlW Dr. Klumsl (Warschau), Uladimir Hempkin uch Aon Pl-um $SösiD,