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Wiener Morgenzeitung · 1926-08-08 · Heft 2679 (8.8.1926) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2679 (8.8.1926)
Date
1926-08-08
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. SWS uu|n Reichte Auswahl st st ■■«■■«■ S aftetcHots, SnDiHciDct Sabeha«-e«, Büdemönte!, Aadeespes. Badeschuhe U1 sitb Garnspezialhau» „Zum LS»««' k »,, B«kl>ill<>»!,«sle 52. E«, Sias««,als! «MM Bevorstehend« Verhandlungen Uber di« EntschSdigung-- Ansprüche Amerikas sowie Oesterreichs und Ungarns. Robert Bonynge, der Vertreter Amerikas in der amerikanisch-öfterreich isch-ungari.schen Mixed Claims Commission, ist nach Europa nbgereIt, um die Verhandlungen über die amerikanischen Forderungen mit den beteiligten Regierungen aufzuuehmen. Di« Diskontherabsetzung und der TiulagenzlnSfuh. Getern vormittags fand eine Fühlungnahme unter beit Banken in ■ei- Frage der Auswirkung der Diskonteriuäßignng auf den Einagenzinsstlß statt. Eine Entscheidung wird erst anfangs der nächten Woche getroffen werden. Bliener Herbstmesse. Znm ersten .Male wird für Besucher der Wiener Messe kein tschechoslowakisches Durchreisevisum er« orderlich sein, eine Verkehrserleichterung, die für Deutschland, üe nordischen Staaten und Ungarn von größter Bedeutung ist. ferner hat die ungarische Regierung über Intervention der äZiener Messeleltung die Weisrlttg erteilt, daß rumänischen Messe- 'esuchem das ungarische Durchreisevisum in kurzem Wege beim Ärenzübertvitt erteilt wird. Neu ist Heuer schließlich eine Preisermäßigung von 10 Prozent ans der'Lustlmie Konstantinopel — Wien und von 12 bis 33 Prozent auf der Luftlinie Danzig- Warschau—Lemberg—Krakau-Wien. Die Bundesbahnen gewähren für die Zeit der Messe (3. bis einschließlich 12. September) eins 25Hrozentige Fahrprersermäßigung auf der Hin- und Rück« fahrt. Erste österreichische Gerstenschau. Die erste österreichische Gerstenschan auf der Wiener Herbstmesse soll der Oeffentlichreit zeigen, daß die Produkte des heimischen Gerstenbanes jede Konkurrenz mit bett besten ausländischen Gecitengualitäten halten können. Das Interesse für die Gcrstensch.in ist ungemein rege. Die Veranstaltung, die einen ganz bedeutenden Raum auf dem Messegelände cinnehmcn wird, soll mit daz'.r beitragen, daß dir .ungeheuren Summen, die alljährlich für Braugerste ins Aus-, land wandern, der heimischen Landwirtschaft zugute kommen. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über: 'Ji o s n.cr, Import stommtfjton Exvoit. 2. Ber. Praterstraße 76: I. Igelbe r g. 20 Bez., Älosterneuvurgeistraße Air. 68/37», Ludwig S t n l l r r. Buch achverständtger» 9 Bez, ^rankqasie 1; Paul und Berta KraSnickt, Kan leute. 18. Be»., Schulgasie 72. Keine Fusion zwischen der Auglo-Tschechoslowakischen Bank und der Böhmischen ESkomptebonk. Zn . den in der letzten Zeit in Umlauf befindlichen Grachten, daß zwischen der Böhmischen Es« komptebank und Kreditanstalt und der Anglo-Tschcchoslowakischeu Bank Fusionsverhandlilngen schweben, wird dem „Prager Tag- Matt" von gut unterrichteter Seite mitgeteilt, daß diese Gerüchte jeder Grundlage entbehren Unterstützung der Arbeiter der Brunner Maschinenfabrik durch die Metallgüwerkschaften. Wie aus Brünn gemeldet wird, fand kürzlich im Arbeiteryeim eine' gemeinsame Versammlung der Betriebsctusschüsse sämtlicher eisenverarbeitender Betriebe in Groß-Brünn und Umgebung statt. Es wurde eine Entschließung angenommen, wonach die Mitglieder der Betriebsansschüsss sich mit deni Kampf der Arbeiterschaft in der Ersten Brünner Maschinenfabrik einverstanden erklären und bereit sind, die streikende -Arbeiterschaft moralisch u n d materiell z u nnte r» st ütz Tn, sobald' sic bet TtrcikauLschutz dar uw ersuchen wird. Deutsche Bank. Wie verlautet, beabsichtigt die Deutsche Dank, sobald der AufsichtSrüt seine Zustimmung' gegeben hat, ihren.Aktionären die seinerzeit zur Einführung, an ausländischen Börsen einem Konsortium englischer und amerikanischer Bänken überlassenen 40 Millionen Rcichsmarkakticn zum Bezüge anzubieten, da infolge der inzwischen eingelretenen Aenderung der Berhyltnisse die Begebung in Deutschland v o r z u z i e h e n fei. Auf drei alte Aktien soll eine neue, für das Jahr.1026 voll dividendenberechtigte Aktie zum Kuvse von 150 Prozent bezogen werben können. / Budapester Getreidrtermmmrrtt. Der Bndaprster Petreidetermmrnarkt verkehrte auf Niederschläge in den Erzeugungsgebieten in behaupteter Haltung. Oktoberweizeu notierte 3760 bis 3770, Oktoberroggcn 2460 bis 2470. Abbau der rumänische« Exportabgaben. Der Ministerrat hat sich in seiner letzten Sitzung mit den Fragen der Intensivierung der Produktion befaßt und beschlossen» die verschiedenen Taxen, Surtaxw u«d Exportabgaben,, die die rumänische Produktion belasten, allmählich abzubauen, da sie sich als produktiousschädlich erwiesen haben. Berliner Börse. Die Hoffnung auf eine günstige Auswirkung der deulsch-fruu.chsischen Wirt.schaftsverhapdlustgen haben offenbar weiteren Kreisen die Anregung zu Käufen, nameurlich der Eisen- und Kohleuindnstrieutttrrnehmungen, gegeben. Die Erhöhung der Farbindnstriealtien um 5 Prozent gegen dep! gestrigelt Schluß übte einen günstigen Einfluß aüf die Chemischen Werte aus. Auch auf den übrigen Gebieten -war die Tendenz fest. Jru Verlaufe schwanktm die Kurse infolge Realisierungen lebhaft, doch blieb bi« feste Grundstimmung bestehen. Wiener Produktenbörse. In Üelbereinstimmung mit den! matten anlerikaiiischen Meldungen war der Wiener MaM voll einer ruhig« n T e n d « ll z b e h -e. r r s ch t. »louertett! Wetz «Ui Intäu ätsche,. 68 50 ors 40.— , tiuciarisckn Tdriß 70/80 Kilogramm 43.— bis 48.— tlNaartschn 78/79 Kilogrcnum 41.— bis 43.— Jugoslawischer . 76 Kilogramm —bis —. Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bir -. Roagen InlLndffcher Marchfelder 26.50 vir 27— Pester Boden 26.— bis 26 50. G erst er Vrauwa« ml. neu Prima bis Ausstich öb — bis 40.—. döhmsiche mährische — bis—.—. MaiSr Jugoslawischer 26.— bist SS.—-. Eina u a u t i n 81.50 bis 88.— Hakeri Inländischer! bi« 81 «iS: Italischer 80.- bis 85.-, Burma 67.— bis 08.—. Malilprod u t t e - Gnek inländische, bis ."4.—. Weizenmehl 0 inländisches 81.— bis kg.—. Liochmet" " 'nländstcheS 70.— bis 72.— Brotmehl inländisches ‘ 46.— bi» 51.«-, _ ■tfe Nevileiikurl». giiritd. 7 August. (Demieutime oou IS llbr.) Paris 15 bb ctbSO) 25.16^/, (2ö.16), Rew-Rori 517.H0 < j »7. —). >nniUl 14.70 (14.80), Nailaiw 17 40 / 17.0 b ü.avno 78.-r77W tzollaud 207.75 (207.00), «-«uu» 12015 ujj8 06 uh 78115 (7007'/-,', Stockholm. 188.HO : 138^40), C«lo 110.87 i 116.30, stoveutiageu 137.25 137.12). .tzosta 3 7b ti.75,. Prag 15.61V/tt5.91V<Oarlcha,' 57.-NSM. ^udaveii st.007230 - 0.V07SSS-, ü-elarad S.1S (0.1S.. Buka«! 2 0» 2.60). Buck-» Stire» 210.- (MZOfür 10Y Schtllins. %8hmt Morsrnzettttns 3 sm » iiiu^»;)iiuiUiii)uiiii)iJ)unitu!i;uniii)iiiijiiiiiiiieiiiiiiiui4iiiiiiiiiii^^ L'WlMir'!W.M!!LLW'!lr iiimiimmiiuiumm.ininimiiHimml Svokt im Fttien. Von Friß «Urger. Wir entnehmen dem von dem bekannten Leichtathleten Fritz Bürger a»r Freitag im Radio gehaltenen Bortrag folgende Ausführungen: Der wertvollste Besitz eines Staats, zugleich der erstrebenswerteste, ist nebst kulturellen Gütern, die Gesundheit des eigenen Volkes. Je gesünder, wiederstanosfäyiger mut der Menschenschlag in einem Staate ist, um so eher hat man die Gewähr .für die Sicherheit, für die innere Struktur des betreffenden Landes. Beneidenswert geht es in dieser Beziehrrng der Jugend in Amerika. Obzwar Europa mit der bewundernswerten Großzügigkeit, mit der man in Amerika alles anzupacken versteht, was man als vorteilhaft, als lebensnotwendig nndwertvoll empfindet, keineswegs konkurrieren kann, so liefern uns trotzdem genug Staaten der Alten Welt schlagende Beweise, wie man auch ohne allzu große Geldinittel in den brennenden Fragen der Hygiene der Gesundheitsförderung der Jugend großes und vorbildliches z» leisten vermag. Der Name Schwedens liegt mir unwillkürlich wieder auf der Zunge. Wenir man einmal draußen geweilt hat und mit offenen Augen dieses herrliche Land durchwandert hat, dann spürt man erst so recht diese große, ungeheure Bedeutung schwedischer Organisation, die sich in allen Zweigen des Körpersports so trefflich, beispielgebend für alle Welt auswirkt. Wohin man draußen auw kommen mag, nach Stockholm, nach Göteborg oder in die vielen kleinen und größeren Orte, wo alles blitzt von Sauberkeit und Reinheit, wo alles Frieden und Gesundheit atnret, die Menschen einem so freundlich und offen begegnen. Schweden besitzt nickt ein Stadion für große, repräsentative sportliche Wettkämpfe, sondern es besitzt gleich deren zwei, von denen vas Stockholms den Austragungsort der berühmten denkwürdigen Olympischen Spiele aus dem Jahre 1912 bildete.. Das neue ist in Göteborg crstandem Unter solchen Voraussetzungen ist es zu betätigen, nd auf welchen Ernst und Gewissenhaftigkeit da gelaufen/gesprungen, der Speer abgefeuert/ die Kugel gestoßen und der Diskus geschleudert wird. In Deutschland hat man sich schon lange von der Erkenntnis leiten lassen, daß gerade die athletischen Disziplinen, das Laufen, das Springen und das Werfen, die notwendigsten Beweanngsübungen tm Sporte darstellen, deren voll« Beherrschung erst me Baists, die Grundlage für jeden anderen. Sportzweig zu bilden hat. Das Schulbeispiel des Fußballers ist schon oft genug gebracht worden, nur leider findet e8 noch immer viel zu wenig Beachtung bei den Vereinen. Berühmte auswärtige Fußballniannschaften haben den Wienern schon oft genug Lektionen in puncto „Fitneß" erteilt, in der vollendeten Beherrschung des Kopsspieles, in; blitzschnellen Starten nach dem Ball, in der meisterhaften Beherrschung des Körpers und in manch anderem Belang. Diese Vorteile gegenüber ' unseren Mannschaften verdanken die fremdländischen Teams nur ihrer ' gewissenhaften athletischen Vorbereitungen. , , Die Wiener Sportpresse hat es schon pst genug hervorgehoben, wie bedauerlich es ist, daß' die Fußballvereme die athletischen Hebungen so sehr vernachlässigen und sie leider immer nur als Stiefkind bol-andeln. u ' Sehr erfreulich ist daher ' die Kunde von der neuerlichen Berufung des hervorragenden Fachmannes des Herrn Dr. Ignaz Adel es, an die Spitze , des, Allgemeinen österreichischen Fußballverbändes, der immer dasür eingetreten ist, daß die Fußballer Leichtathletik betreiben müssen, wenn sie ihren Sport vollendet beherrschen wollen. ' Es sväre sicker einmal des Versuches wert, genau ' so wie man AthleMmeisterschaften für die zünftigen Achleten alljährlich durchführt, dieselben, wenn auch in ähnlicher Form, für unser großes Reservoir der Fußball spielenden Sportler zu veranstalten. (Wie dies seinerzeit vor dem Kriege war. Die Red.) Darunter befänden sich bestimmt hervorragend veranlagte Leute, die den Meistern der Athletik in so manchen Disziplinen erfolgreich die Spitze bieten könnten. „Man ist so alt, als man sich fühlt." S t e e n r o o s, der berühmt« Marathonsieger, dem die höchsten Ehren zuteil wurden, die bei olympischen Spielen zuvergeben sind, hat in Paris im Jahre 4924 mit 34 Jahren diesen schwersten Lauf aller Läufer über 4L Kilometer, für sein-Land, für Fmland, erobert; und tannes Kohlemat neu, vor Nnrnft, Finnlands erfolgreichster angstreckenlaufer, hat seine Rennschuhe noch immer nicht abgelgt; er zahlt wohl schon 38 Jahre oder gar-noch mehr, hat aber das Laufen noch lange nicht aufgegeben. Erst unlängst brachten Zeitungen die Kunde, daß der unverwüstliche „Hannes" irgendwo in Finnland einen Langstreckenlauf aewonnen hat. Das waren jetzt einige Illustrationen, daß der Sport, vor allem der Laufsport, den Menschen wirklich jung un -elastisch hält; alle Arten Einwendungen von Schädigungen des Herzens oder anderer lebenswichtiger Organe werden entweder von Gegnern dieses Sportes laut oder von völlig falsch informierten Leuten. Sehr erfreulich ist es daher, daß Professor Kaufmann von der Herzstation in Wien und seine Assistenten schon seit Jahren an aktiven Sportlern systematisch Untersuchungen anstellen, um zu beobachten,' ob dnrch inten,siven Sportbetrieb, vor allem durch das Renn-, Schwinnu- und das Wettlaufen, die Tätigkeit des Herzens irgendwie gestört oder beeinträchtigt wird. Man nuiß zu deur Ergebnis gelangt sein, daß bei vernünsttgeni Training, bei Weinatiscker Steigerung desselben, die Atttiungsorgane nur gekräftigt werden, somit irgend ein Defekt dieser lebenswichtigsten Organe vollkonunen ausaeschlossen orschsink. Dafür sprechen ja auch, die gewissenhaften Untersuchungen und Experiniente der deutschen Hochschule für Leibesübungen, deren Arbeiten irr. jeder Hiusicht als geradezu vorbildlich zu bezeichueu sind. \ . ■ , Bemerkenswert ist es, daß in Teutschlauv nahezu 80 Prozent der Leichtatheltik Betreibenden tagein. tagaus in inehr oder weniger schweren' Bernsen arbeiten. Man darf nicht ettva alanven, daß manuelle Arbeiter .durch ihren Beruf zu sehr uberaustrengt wären und abends zu erschöpft sind, um noch Bewegung in frischer Luft zu niachen. Es täte so mauchem besser, kurze Erholung ans deni «Sportplatz zu suchen, statt sich in rauchige, lärinende Kaffeehäuser zu setzen, wo die Nerven nur noch mehr irritiert werden. Müde kehrt zwar auch der Sportler von soinen Nedunaen nach Hause, nur ist es eine gesunde, wohlige Müdigkeit, die sich nach sportlichem Training stets einzustellen pflegt. Eine sachgemäß durchgeführte Massage, ein warrnes Bad mit. abschließender kalter Dusche, ein Nachfrottieren des ganzen Körpers mit einem rauhen Lappen, damit oatz Blut besser zirkulieren kann, wieder einen schnellen Kreislanf nimmt und man ist wieder Mensch, gefeit gegen Verweichlichung und geschützt vor der drohenden Gefahr eines sich bildenden Ävitzbauchss. Di-e ztznuwstischen UeOmtgen, 1 die wenn möglich im Freien ausgeführt werden foffett, fcäbett cts wichtigste Kapitel im Leben eines Sportmannes. Ohne ratiouelle, lyftcmatisch betriebene Gymnastik, kann der Körper nie entsprechend dnrchgeüildet werden; zur Erreichung sporkkicher Erfolge ist sie überhaupt unerläßlich notwendig. Man glaubt gar nicht, wie schnell die menschliche Maschinerie einrostet, der Körper ungelenk, unbeholfen wird, die Gelenke versteifen. Zweck der Gyrnnastik ist es daher, den menschlichen Körper wieder gelenkig, geschmeidig nnd elastisch m machen, wozu die sogenannten Lockernngs-, Entspönnungs- und Dehnungs- Übungen in erster Linie dienen. Je gewissenhafter diese Gymnastik- Übungen ausgeführt werden, umso eher gewährleisten sie den gewünschten Erfolg, doch nur dann, wenn man täglich zunrindest zehn Minuten tüchtig arbeitet; aber beileibe nicht nur durch zwei bis drei Wochen Hinvnrch oder Monate, sondern kontinuierlich während der Dauer des ganzen Jahres, Sonrnrer und Winter. Der Menschenmotor kann nur gut fnnktioniersn, wenn alle Vorbedingungen für seine gute Erhaltung gegeben sind. Den Ehrgeizigen, Mutigen, den Witleilsstarken wiard als Belohnung das zuteil, was sie vor Jahren vielleicht nichts einnmt z>: träumen gewagt: ein schöner, gut durchgebildeter Körper, über den man stets Gewalt behÄt, eine gewisse Ueberle-genheit gegenüber den Schwächlingen, vor allem aber das absolute Bewußtsein der völli'getl Gesundheit, der gesteigerten LebenÄrast nnv der wahren Lebensfreude. alteti in gleichem Maße zugäieglich und werden nur noch von viel zu wenig Ällenschen richtig in Anspruch genommen nno gewürdigt. Legen Sic jede unbegründete Borcingenommen-Heit gegen die Leibesübungen ab, hecnmeit Sie nicht durch eine völlig nnange'brächt? UeberänDlichlsit die Freude Ihrer Kinder an -körperlicher Mivegung. Darum heraus mit der Jt^gend aus den staubigen, uuhygienisPeil Turnsälen, die den Herd aller möglich.'n KraMheitslriine bi.den, heraus mit ihr ans *>cu finsteren, dumpfigen Wohnungen, wo nachnlittags oft kostbare Stunden mit nichts Vor», trödelt werden. Wenn Sie Ihren Kindern wirklich Gutes tun wollerr, dann muffen Sie beszciten darangehen, denn gerade in den Jahren der Enttvicklung haben cs die Kinder am notwendigsten,, körperlich uud seelisch geleitet zu werderr. Die deutbar iheste Schule für Leib und SeÄe nriscrer Jugend ist ,-der Sport im Freien.^ Schicken Sie daher Ihre Ingen) ganz beruhigt a-uf die Sportplätze, wo unter Alifstcht gearbeitet und Sorge getragen wir),, damit das jugendliche Blut in ie richtigen Bahnen gelenkt wird.. Fragen Sie jenen legendären, schon sagenhaft umwobenen f,Mnischen Läufer Nrirmi, was für eine Bewandtnis «s mit dem Wort „Willen", das Ergebnis des Trainings, hat. er «kann eS Ihnen offenbaren, offenbart er es doch schon seit Jahren der staunenden Welt. Die Zeit in der wir heute leben müssen, erfordert >ven ganzen Menschen, die Zeit, in der die tourmende Generation den Beweis ihrer Lckens-fähigkeit, ihrer Lebenskraft erbringen muß, soll die Juyerld für -den Lebenskampf noch gewaffneter Imden. Darum gebet der Jugend., was sie mit Recht von Euch fordern kann ein williges Ohr. «in gütiges Verstehen für die AuJub-ung des Sportes im Freien. Die Hrut^eu Spiele. Heute finden die ersten FrenKiWafis' spiele statt. Eine Reihe erstklassiger Vereine abmimett LramnrgS- Matches. Es treten einander entgegen: Raptd—F. A. C.. Vienna trägt zwei Spiele aus. vormittags gegen Wekße Elf «uv nachmittaos gegen 'Aicholkon ferner Admira gegen Gersthof. GisaaM Ipielt in Baden. Die Cricketer tämpken gegen Bewegungsivieler. Das jüdische AmateurtrMm Oesterreichs in BWÄÄawa^ Heule findet in Vceßourg das Revanchernatch gegen oas Auswmuteom des jüdischen Sportverbandes der Tschechoslowakei statt. Archer den Spielern der Preßbnrger M a k t a.& a a fetzt sich da» tschechoslowakische Team ans Krästyn von M a 11 a b i (P r » tzni tz> und Ha ko ah (M a h r i s.ch> O st r a u) zusammen. Die Mener Mannchaft wurde von un8 'bereits wiederholt bekanntgegÄM. Das erste Spiel die er beiden Gegner endete 3:2 für Wien. Die Abfahrt nach Bratislava erfolgt «n 7 Uhr früh « t de« Dampfer Sek der Reichsbrücke. . _ Gertrud Gdevle schwimmt ats erste drm AermetkanÄl. In der Rekordzeit von 14 Stunden 39 Winnten. Die zahlreichen Versuche der schwimmenden Durchgn«»»- des AermelkanalS auf der 8 Ä Kilometer breiten Ste8e Mlschsn- Dover und Kao GriS Nez. haben Freitag *tr etssu fea^düsarfat Erfolg geführt. Der erst neunzehnjährigen öaaaMaaw» )dien Meisterschwimmerin Mß Gertrud H d e r 1 e s»S Neis-Aork ist es gelungen, als e r st e F r a u ans Ziel z» gefaB$cu. 2llS sich die Schwimmerin der «ngliiche» Küste nahem, herrschte Steges» Wetter und schwvrerSeega n g. An der Küste ttawhot Lencktfeuer angezündet. um der Go«le den Weg pt werfen. Es gelang ihr mrch, bet der Rettnngsbootstation von KinKdawu glatt zu landen. Sie hat 14 S tuudsn snd 8 9 Min«terr zu ihrer Lelstmig gebraucht, was W e l t r^e d Üedvrtet. Der Italiener T i r a b o s i benötigte im Iah« 1033 16 Stunden nvd 28 Dttmsten. Als erster hat betanntttch dev-en^kMe 5datztt-»-W. sd b im Jahre 1875 de» Kanal in 21'/» Munden überquert. Qcherreichifche SchwimmsWe » e ch s österreichische in $«**. e lge» lu. » echs österreichttche Ät e i st e r, ch a f t e n. ie d r e r sür D a m e n und Herren, als dis Men dieses Jahres zur Austragung. Der Schauplatz der Kämpfe ist G r a z. Auch H a k o a h entsendet die Karupinmniffchakt, dis mit guten Aussichten startet. Da« 400-Weter. Freist ilfLr Damen dürfte Fritzy L öw y machen. 2S0-Mvter»BruftKil W ^»e Sache der Rekordhälteri« Hebt) Bisuenfeld. I» der Ä ü ck eum e t st e,r s ch a stt ü b e r 10 0 M s t e r f A r H e r n Mt ÄkSM s sich dem Favorit D v o r Nöddsr. harter Kämof dürfte flJ) im 4 0 0 - M ater- Urei fH l entwickeln, wo der Hakoghner G u t h mit R ö"d 1 y e r zMammeutrifft. . Heute Strandfist der Potijeispartvereiuistuua. D^s Strand- Nstd Sportfest der Pol-izestportveceiniftung Men Mdet honte tm Sicherheitswachestvandbad cwr Gänsehänfal um 2 klchr nachmittags statt. Der Besttch des Stvarrdfestes beschränkt sich uicht aus dt« «ngchövigert der Meuer Potizsi, sondern ist pt stidSW»surk zttgäugUch, __ Mx das jüdische Sportfest i« Leipzig, das m M. d. anläßlich des Turntages des deutschen Kreises des MaKfcchdvettverbandes stattsindet, hat H agi bsr (Prag) einsiAuswahlmannschast von 26 Mann gemekdet. Auch'auS Wie« GWs Für die nrchreren hundert Tsikiwhmsr m Mruhtzgl «ch Tpom-- fch werden seitens zsDstÄcher Mischer AavtM« LWWgS Zw#*. tiere hoitzchmt,

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