Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2672 (1.8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
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SMe 10 W-». ZvnMst". MMkk .1- M6 "T 5679 ' Abenteuer großen Stilhittsindrängen zu lassen. Aber es ist schon - viel gewonnen, wenn die Produzenten selbst ihre Angelegen- > heilen in die Hand nehmen, die Ideologen beiseite schieben und; wirtschaftliche Frage,: mit wirtschaftlichen Mitteln und nach ' wirtschaftlichen ßlesichtSpnwkten zu bereinigen suchen. An der „eisernen Internationale" ist vor allem das be- ' merkenswert, daß ihr Grundstein in einer Zeit des Verfalles ' der Frankendevise gelegt wurde. Die französischen Eisenprodn- : zenten sind früher als ihre Konkurrenten zur Erkenntnis gekommen, daß die Vorteile, die ihnen die Konjunktur der Valnta-- 1 entlvertnng bietet, nur scheinbar sind, daß die Dnmpingprämie auf Kosten ihrer mitte'..iropäischen Konkurrenten sich, letzten Endes gegen die Nutznießer kehren müsse, daß sie riskieren, einmal mit anfgczehrter Substanz und ohne Betriebskapital , dazustehen. Die Sanierungskrise, die den Industrien znsetzte, die; den Weg der Inflation zur Gänze durchgegangen sind, mögen sie sich ersparen, wenn sie sich mit den ausländischen Konkurrenten ■ über eine Prciserstellung verständigen, die den Faktor der Valutaentwertung ansschaltet. Die Franzosen und Belgier werden zur Dollarfakturiernng auf der ganzen Linie übergehen, und das allein mag ihren Kontrahenten wert gewesen sein, der franzö- ' sisch-bclgischen Eisenindustrie eine Quotenverteilnng auf Basis der Absatzverhältnisse der letzten Monate einznränmen, die noch int Zeichen des Valutadumping gestanden sind. Taß gerade die Währungsschwankungen den nationa'en Industrien den Impuls zur internationalen Verständigung gegeben haben, ist das Nene in der politisch-wirtschaftlichen Konstellation . Europas. Die „eiserne Internationale" hat seltsame Geburtshelfer, aber da sie die Reibunasflächen zwischen den Staaten zu vermindern geeignet ist, darf sie von allen, denen der Frieden Europas »am Herzen liegt, mit Genugtuung begrüßt werden. Tie Gesundung 'des internationalen Eisenmarktes ist eine der Voranssetzünzen für die Gesundung Europas. Tie Interessensphäre des imernauonalen Eiscnkartells reicht dadurch, daß vie Alpine Montangesellschast im Karrellveihältnis mit der tschechoslowakischen Eisenindustrie steht und mit dieser sich über die Absatzverhältnisse auf dem Balkan seinerzeit geeinigt hat, über den Balkan hinaus. Noch ist Polen denk internationalen Kartell nicht angegliedcr:, aber die bezüglichen Verhandlungen zwischen der tschechoslowakischen nn) polnischen Industrie sine bereits e,»geleitet, und es unterlieg: keinem Zweifel, daß auch die Verhandlungen mir Polen, das stark unter dem politischen E'nfluß Frankreichs steht, zu einem positiven Ergebnis führen werden. Abseits vom Kartell steh: England, das vom Streik der Kohlenar'oeirer völlig in Anspruch genommen ist und untätig dem Zustandekommen eines Blocks znsieht, dessen Spitze sich zwar nicht gegen die en-lischen Interessen richtet, Der aber wohl kaum zustande gekommen >väre, ohne daß man sie in weitgehendem Umfange ber.lcksich.ig: Härte. Ter unproduktive Kamps im Innern zwischen den verschiedenen am Produktionsprozeß beteiligten Klassen kann, wie die Erfahrung lehrt, ebensolchen Schaden stiften wie der gleiche Ka.mps der Staaten untereinander. Wegen Differenzen über den An eil an sem Arbeitserträge sin) Hunderte von Millionen Pfund der englischen Volkswirtschaft unwiederbringlich verloren gegangen. Tie streirei.den Parteien in England können oder wollen si.h nutzt -ans die Vermittlung der anglikanischen Kirche einigen und legen wieder einmal Zeugnis dafür ad, daß die geistig-» Mäch:e : Europas, die im Weltkriege so schmählich geschlagen wurden, sich noch nicht so weit erholt haben, um die Herrschaft über die Gemüter .wieder zu gewinnen. Auch diese geistigen Mächte harren ihre Internationale — wer kannte sie nick).- die rote und die schwarze Internationale, die sich berufen fühlten, die Völker znm Heil und zur .Glückseligkeit zu führen? Aber sie haben sich entweder in das wilde Zerstö.ungswerk verstrick: oder sie waren zumindest unfähig, d:e . Krlegslcideitschasren ihrer Anhänger zu zügeln und sie aus den wahren Gedanken der Internationalitä: znrückzuführen. Allerlei Jnter- . na.ivnaleu spuken auch heute noch in den Köpfen der irregeleiteten : Völker — die grüne und die antisemitische Internationale, die die Völker gerne in den Dienst ihrer ^rstörerischen Instinkte stellen möch:»n. Es ist paradox, daß gerade die eiserne Internationale : Werken des Friedens dienen und die Grundlage für die Völkernerständlgtina schassen soll. Erholung der Frankendkvlfe». Tie im Nachmittagsverkehr von Freitag eingetretene Ab- . lchwäjHung der Frankendevisen ist gestern wieder wettgemacht ' worden. Alle lateinischen Devisen haben sich bei ruhigen, Geschäft erholt, Paris gegen Zürich auf zirka 12,60, Mailand auf 16,70, l Brüssel ans 13,20. Auch die Reportsätze sind zurückgegangen, Verzinsung. Paris zirka 9 Franken pro Pfund und Monat offeriert, Mailand 6 Lire, Brüssel 10 Franken pro Pfund und Monat. Neue Maßnahmen zum Schutze der Währung. In Belgien und in Frankreich werden die Finanzmaßnahjju., zugunsten der Währung immer mehr verstärkt. Die Bank von F-r a n k r e i ch hat gestern den Eskomptezinsfuß von 6 auf 7,5 Prozent und den Lombardzinsfuß von 8 auf 9,5 Prozent erhöht. Der Ausweis der Bank von Frankreich nach dem Stande vom 29. Juli zeigt eine Entlastung der Bank hinsichtlich der Vorschüsse an den Staat. Diese sind um 900 Millionen auf 37,4 Milliarden zurückgegangen. Gleichzeitig hat sich aber die Notenzirkulation um eine Milliarde auf 56 Milliarden erhöht. Die Diskonterhöhung ist als eine Schutzmaßnahme verfügt worden, um die Kreditinanspruchncchme einzndämmen. Diese . hat sich, wie die Post „vom Moratorium nicht betroffene Wechsel" zeigt, um zirka 1,5 auf 6,7 Milliarden echöht, woraus sich die Steigerung der Notenzirkulation erklärt. Bemerkenswert ist a>lch; eine heute im Amtsblatt veröffentlichte Verordnung des Finanz- . Ministers, wonach vom 1. d. an die Zinsen der nationalen Ber-; reidigungsbons zeitweilig erhöht werden, womit den Inhabern ein Anreiz gegeben werden soll, diese Bons, die in der letzten Zeit : infolge des Währungsstuvzes in immer größeren Mengen an den : Staatsschatz zurückströmten, zu behalten. Als eine analoge Maßnahme stellt sich wohl auch der Beschluß der belgischen Negierung dar, sämtliche Staatsbons mit sechsmonatiger Umlaufszoit sowie i diejenigen. di« am 1. Dezember 1926 fällig (tut), ln privilegierte Aktien der Staatseisenbahngesellschaft — die belgischen Eisenbahnen wurden vor kurzem kommerzialisiert nmz,Wandeln. Reue Eksenbnftnverblnvung Belsrads mit dem Meere. Plan einer neuen Eisenbahnlinie in Jugoslawien. — Belgrad—Spalato in acht Stnnd (.Von unserem Korrespondenten.) B e l g r a d. 89. Juli Tiefer Tage wird in B e l g r a d ans die Jnitiat ve der Stadtgemeinde Split (Svalato) eine Konferenz stattfinden, cm der sich D e l e g a t i o n e n d e r S t ä d t e, die an den Bau einer neuen dtrektenEisenbahnltnie Panesova-Belgra d—S arajevo-Sp alato interessiert sind, beteiligen werden. Eine große Ftnanzgmvve der jugo- 'lawitchen und ausländischen Finanziers bat nämlich einen Antrag für den Bau dieser neuen Eisenbahn inte gestellt. Der Sch nellzug würde nach dem neuen Projekte von Belgrad bis nach Spalato nurachtStunden brauchen. Die Realisierung dieses Planes wäre nicht nur besonders wichtig für die Hebung des Fremdenverkehres an der schönen dalmatinischen K ü st c. sondern würde auch den Handelsverkehr v o n R u ß l a ,r d. U n g a r n, T s ch e ch o s l o w a k e t nach dem Hafen von Svalato htn'etten, der schon jetzt ganz gut eingerichtet ist, den man aber dann vergrößern müßte. Das Piojett einer solchen neuen Eisenbahnlinie, die den HandelSverkehrJugoslawtenS stark heben würde, ist schon genug alt und vor einigen Jahren sprach man auch von einer amerikanischen Anleihe für den Ban dieser Linie. Dre Veiwirklichung dteieS Planes und die Erweiterung des Hafens von Spalato würde eine st a r k e B e n a ch t e i l t g u n g Triests bedeuten, dessen Handelsverkehr ohnehin in den letzten Jahren stark zurückgintz. _____ ' Fi Ajn. , Wiener Privatverkehr. Im gestrigen Privatverkehr waren Alpineaktien auf die Erhöhung der Eisenpreise sehr fest. Gesllcht waren ferner Rima, Salgo, Ungar. Kohlen und Süobahnwerte. Renten vernachlässigt. Verkauf der Majorität . der Dreherschen Brauereiaktien. Die Vereinigten Brauereien Schwechat, St. Marx, Simmering, Dreher, Mauthncr, Meichl A.-G., deren Majorität sich im Besitz der Familie Dreher befand, sind nach mehrwöchigen Verhandlungen gestern an ein Großbankenkonsortium, bestehend ans der Niederösterreichischen Eskomptebank, Kreditanstalt nnd dem Wiener Bankverein, üb-ergegangen. Diese Banken waren schon früher an dem Unternehmen beteiligt, der Verkauf der Majorität hat sich jedoch als notwendig erwiesen, da die bisherigen Majoritätsbesitzer angesichts des großen Schuldenstandes der Vereinigten Brauereien — es sollen 30 Millionen Schilling sein — nicht mehr imstande waren, das Unternehmen weiter im bisherigen Umfange zu finanzieren. Reisen des österreichischen Handelsmnsenms.. Tie im September stattfindeirde Orientreise des österreichiichen Hande-lsmuseums ist vollständig vergeben nutz es können keinerlei Anmeldungen mehr berücksichtigt werde/,. - Für bisv. vom 3. bis 27. Oktober 'stattsinden-de kaufmännische Gesellschaftsreise nach Malta—Algier—Cadix—Malaga— Madrid. Sevilla, Granada). Valencia—Va-rc-clai'.a—V!«apsl .('Sar.vciit—-Capri))' firib cOCufadS bereits die meisten Plätze vergeben. Tb<Z restlickM Plätze nur mehr zu S. 1150, 1250. 1300. Es wird dahet empfohlen. sich nicht aus den ang-ekündigten Schlußtermin für Anmeldungen' zu verlassen, sondern sich fc°w Plätze bereits jetzt zu sichern. Auskünfte und Prospekte im Sekretariat des Hawd>elsni liseums, Wien, 9. Brz., Bergaasse 16, Tel. 17-5-40, nur in de« Zeit von 9 bis 1 Uhr vormittags. \ Generalausgleich in Wollersdorf, etnetn Jahre prophezeit haben, daß der Wöllersdorf nicht mehr wieder aufgenom schon in der allernächsten Zeit die Tatsa sicht, die Wöllersdorfer Frage durch e Die Vereinbarungen zwischen der Alpin« Montangesellschast «Nd der eisenverarbeitenden Industrie. Die erhöhten Zollwtze werden voraussichtlich am 10. Augnft d. I. in Kraft treten. Mit dem gleichen Tage treten aber auch die Bereiübarnngen, die zwischen den Verbänden der eilen-, draht- und blechverarbeitenden Industrie einerseits und der Alpine M o n t a n g e s e l l s ch a f t, bezieh»,rgStveise den Draht- und Düechwerken andererseits geschlossen wurden, in Wirksamkeit. Die letzteren Verträge sind,als Rahmenverträge geschlossen nnd der Beitritt zu denselben sdht und der Drahtwerke den jeweiligen Weltmarktpreizen einem oder die österreichischen Draht- oder Mechtverke erzeugen und welche sie zu Inlandspreisen gekauft haben, Bonifikationen zu Entziehen, welche Beträge ausmachen. durch deren Rückvergütung sie in der Lage sind, den Bezug dieser Roh- und Halbfabrikate als enjenigen, die vor bald trasprozeß in der Affäre werden wird, dürsten n recht geben. Die Abstrasprozessuale Entzu deren Herstellung von der Alpine Montangesellschaft oder dni österreichischen Draht- oder Blechwerken stammende Rohstoffe oder Halbfabrikate verwendet wenden. — Beitrittserklärungen werden im Bureau des Hauptverbandes der Industrie täglich int Monar Angnst zwischen 3 und 5 Uhr nachmittags, vom l. September an zwischen 9 und 12 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags, in den Bundesländern bei den Bureaus der einzelnen Sektionen entgegengenommen, woselbst in die einzelnen Verträge und die zur Durchführung dieser Verträge erlassenen Bestimmungen Einblick genommen werden kann. Die tschechoslowakisch-ungarischen Handelsvertragsverhandlungen. Prag, 31. Juli. Tie Verhandlungen Wege» Abichlnsz eines Handelsvertrages zwischen -der tschechosioivakischen Republik und Ungarn haben 'heute um halb 11 Uhr vormittags hier S>ogönnen.' «. Mährische Stahl- und Eisenindustrie. Ol müh. 31. Juli. Gestern fand hier die Generalvcri-ani.mlnng der Mährische,! Stah'- ,:nd Eisenindustrie A.-G. (Konzern Mährische Agrarbank) statt, in der die Bilanz für das Jahr UM mit einem Verlust von über 7,5 Millionen vorgelegt wurde. Schuld an diesen, großen Verlust sind, laut Erklärung der Direktion, die Entlvertnng des Lagers nnd die V a l n t e n v e r l ü st e bei >der Ausnchr. Die Firma ist außerdem durch kostspielbze Bauten und Investitionen, die zur Zeit der Konjunktur dnrchgeführt wurden, außerordentlich belastet. Ter Verwaltuttgsrat beantragte, den Abgang solgenderniaßen zu decken: Das Kapital von 1l) Millionen Kronen wird ans ein Viertel seines jetzigen Nominales ab g c st c m p cr. t, was einen Betrag von 7,5 Millionen ergibt. Außerdem wird der N c s e r v.e f o n d s in der Höhe von K. 9-1.000 herangczogen werden. Ter ungedeckte Rest von K 2100 wird ans neue Rechnung vorgctragen. Gleichzeitig wurde bantragt, den Berwaltnngsrat zu ermächtigen, das Aktienkapital in einem günstigen Zeitpunkt von 2,5 Millionen ans 5 Millionen Kronen'zu erhöhen. Die Anträge des Ber-waltungsrates wurden in ihrem ganzen Umfang gebilligt. Budapester Getreideterminbörse. Infolge der durch das Regcnweüer verursachten Erntcschäden sind gestern die Kurse nach unverändertem Beginn geistiegen. Die Schlußnotierungen lauten an ungarischen Kronen: Oktobcrweizen 378.000, Roggen 251.000. Gefährdung der jugoslawischen Pflanmenausfuhr. In den letzten Jahren ist die Unterbringung der jugoslawischen llcbo jcl,nisse an Dörrpflanmen im Ausland infolge der »vachscnde!, Konkurrenz zahlreicher Prodnktionsländcr (selbst des Kaplandes) immer schwieriger geworden. Diesem verschärften Wettbewerb kann Jugoslawien nur standhalten, wenn es wirklich erstklassige,, hochwertige Onalitätsware bietet. Die in den Pflaumenzentren gebildete» Marktkonnn-issionen, die die zur Ausfuhr bestimmten Pflaumenlicsernngen daraufhin zu überprüfen hatten, ob sie nach Qualität und Verpackung den internationalen Usancen entsprechen, sind daher von ungeheurer Wichtigkeit für die Pflanmenansfuchr. Die Aufhebung dieser Kommissionen wäre ein tödlicher Schlag für die inaoilawiickre 2Uln,imvnnii«4filbi' N--- scheidun-g zur Lösung zu 'bringen, hat sicL als undurchführbar heransgestollt, da die Gutachten der Sqbverständigen Hofrat tern und Professor Sedlak kein ausritzhendes Substrat für eine lolche Lösung ergaben. Daher blieb n\\ der Zlusweg eines Vergleiches z w i s ch e it b e nt Bund u n\,b erMetal I u mgruppe übrig. Einem Austrage des Finaüministeriums entsprochend, fanden in den letzten zwei Monatevsolche Vergleichs- Verhandlungen statt, an denen als Unterhändler nanrens des Bundesschatzes Hosrat Stern, Ingenieur NV, ba che r und Dr. Becker von der Wiener Handelskammer tVnahmen. Der Vergleichsoorschlag der Unterhändler liegt bereits )V (Ir bezweckt eine außergerichtliche Bereinigung aller schwebenden Differenzen. Der Vergleich sieht die künftige Zu sa mnWa rbe i t w.ischen Bund und Metallumgruppe nnd^as Aus- .. Heiden des Jidgenieurs Al der aus der Wöllersdorst Werke A.-G. vor. Man hofft nun in -maßgebenden Kreisen, daß brch die eheste Realisierung dieses Vergleiches die WLllersdorsI Frage definitiv entschieden nnd das Wöllersdorfer Jüdnstrieterrorium endlich zu einer Stätte, ivenn auch allmähliches so doch nötiger ausbauender Arbeit werden könne. RadiohändlerkonPceß. In der Zeit vom bis 10. tember 1926 findet ein vom Verbände der Räiiohändler embe, jener leiten mn reichs, Wien, 4. Bez., Sck>warzenbergplatz Händlerkongreß statt. Gleichzeitig erfolgt die Erötznung de-r K l u b r ä n m e des Verbandes im Gebäude denWarcnbö Schottenring. Da-die Tagung in die Zeit, der Wener Runsunk Wesse fällt, genießen die Kongreßteilnehmer g4en Lösnitz des Messeausweises auch me >damit verknüpften Begümigungen. Insolvenzen. Der Konkurs wurde eröffnet Uber das vermögen der regntriertrn Firma Adolf H e i d r t ch p. m. b. Ä m Liquidation in Wien, 1. Bez, Nanhensteingaffe h. 4 Das Sn sg l e i'ck Sverfahren wurde eröffnet über dtlFirma til \u. b a n a ü r t e I - D r o g e r i e G. m. b. H. in Wen. 14. 8L». Neubaugttrtel -7/9 SllotS S k a I! k p, ZeitunMerqtzgeber, UüLr Fudrwerksbesitzer m Wien. 16. Bez.. Lerchenfelder Günl 26; JakH Staub. ZtrkuSbesitzer. Wien. 3. Bez.. Siovaragasse P/>mnd Oskck B t n d e r - F t 1 ch e r. ZirkuSbesitzer, Wien. 3. Bezh zrnez''vfer^ straße 4 (Zirkus Zentral-; Franz I i l e k. Austreichermeis!^ Wien. 16. Bez., Grnndstei, gaffe 29 r Marie Klein. Wttive Klein, Schuhge'chäft in Bruck a. d. Leilha; Karl E d e r, in Wien, 16. Bez., Haberlgasse. 5t Josef Jäger, Privaibeor' in Wien. 8. B«».. Btaristenaalse 15. chlag für die jugosiawstche Pflanmenausfuhr. Die N>" gierung hat aber in Verfolgung ihrer Sparpolitik die Gebühren dieser Kommission im Budget gestrichen. Das hat in den Kreisen der Pflanmenexporteure große Erregung hervorgerufen. Eine^Intervention der Beograder Handelskammer beim Handels- Minister wegen Sicherstellung der für die Strbcit Der Marktkommissionen notwendigen Kredite (im ganzen 350.000 Dinar) hat beinl Handelsminister volles Verständnis gefunden. Vom Weinbau in Palästina. In der letzten Zeit begann man in Palästina, deir Ailban von Wein in bemerkenswertem Umfang zu erweitern. In den Monaten Jänner und Februar dieses Jahres wurden in Judäa nns im Cmek 10.000 neue Weinstvcke gepflanzt; in der Hauptsache handelt cs sich hierbei um T a f e l t r a ub en. Neben dem Anbau von Tafeltranben und Wein für „ledizinische Zwecke interessieren sich seit kurzem die Winzer auch für den Llnbau von Trauben, die sich für die Herstellung von Rosinen eignen. Slchnliche Versuche wurden mit Erfolg bereits vor. 40 Jahren in R -o s ch - Piuah gemacht, l-odoch ohne daß dieser Zlveig des Weinbaues im Lande Verbreitung fand.^ Gegenwärtig beschäftigen sich die Bauern von neuem mit dieser Frage,;uno die Sachverständigen glauben bestimmt, das; palästinensische Rosinen ein großer Exportartikel, insbesondere nach England und Amerika, werden können. Börse für landwirtschaftliche Produkte. Der Markt war gestern im Zusammenhänge mit besseren Tendenzberichten aus Amertta rznd infolge der Verschlechterung der Ernteanssichren durch die anhaltenden Regengüsse sehr fest gestimmt. Das Geschäft war , jedoch eng begrenzt, da die Interessenten die höheren Preise nur sehr ungerne bewilligten. »Mienen 4t> e't * e h . Inländische, 41 oO ms 42.— (inaarilclier Tbetß 79/80 Kilogramm 45.— b>8 46.—. Ungarische, 78/79 Kilogramm 41— bis 42.— . Jugoslawischer 76 Kilogramm —btS —.— Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —.— bis Roggen Inländischer Marchfelder 27.— bis 27 60 Bester Bode» 26 50 bis 2 7.— Gerste: Lranivare inländische 82.60 dis 40.— böhmische mährische — b(s —. Ma > 8: Juqo'lawischer 25.25 bis 26.25. Ei». 5?°^" bl.bO bis 38.— v«fe t: Inländischer 28 50 bi« 29 50 ReiS Italienische, 80.- bis 85.-, Burma n7.— bis 68.—. Mablvrodukte: Grien OilnnDiffhcv k4 — bis «5,— . Weizenmehl 0 inländisches 82 — bis 83 — Kochmetzl 2 inländisches 71.— bis 78.— Bronnehl ulländisches 49.— btS 52—. Sit SeviieiNurst. 3Hvirt). 81 Juli. (Demienlnrit von 13 Nbr.) Varir< ,13.59'/, (12.00; rüMOo» 25.12'/. (25.13), 9<eio-$)ovl Mß.lB (UJLÜ.80* - riuiel 13 25 (18 lOu Mailand 16.70 '16.82 Madrid 79 40 .79 ZV Holland 207.03'/. '20765), ••reiim 12803«/. ,W— )■ ’^e» 78.12V, (78.15', Swckbow, 138 85 ,188.85, W 118.27'/, (113.85, «open»»«,,' 137.07*/, 187.(5). seom! WA (1.76, Prag 15.80 (15.80., Waneba- 50 50 „om. (66 60, Mwel, ".007230 0.007280,. Belgrad 9.11(9.11'/,,, bucare» »2.85). Buenos Air»» 209.25 (209.—i fm uw Schilling. V