Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2666 (26.7.1926)
- Date
- 1926-07-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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OWI - -- ' Dien, Montag .. ~ . Wiener MsrAenzeitnng ." ..“ 2v. ism M. Mv Sitttet Mannschaften im Ausland sä« pfeiiMuiiiMiuijuim i»»'»niiHiii4u»iiniimmi'miumiii»iiiimmmmimmmi)miuiimimmumimmimiiumimiumiJ üMiiiiiiiiimiiujiiiliiiiiiiiinii: , Durchwegs Erfolg:. Die Amateure spielten gestern in T e m e s v o t vor 16.000 Zuschauern gegen die rumänische Meistermannschaft Kinizsi. Die Temesvarer sind bekanntlich eine sehr spielstarke Elf und haben erstklassige Wiener und Budapestcr Mannschaften wiederholt geschlagen. Die Ober-St.-Veiter befanden sich jedoch, obwohl dieses Spiel das fünfte ihrer Tournee war, in glänzender Verfassung. Sie konnten durch die hervorragende Form ihres. Angriffs nach dem 3:0-Stande in der ersten Hälfte nach der Pause schon 4:0 führen, als Lohrmann bei einem Zusammenstoß verletzt wurde und den Platz verlassen nrnßtc. Der zufällig in Teinesvar weilende Tormann des W. A. C., Fei gl, trat an seine Stelle. Bei den .Wienern begannen sich Ermüdungserscheinungen. - zu zeigen »ich Kinizsi,. vom Publikum stark anfgepulvert, kam mächtig auf und erzielte durch Semmler und Wester drei Treffer. Je zwei Tore der Amateure haben Sindelar und Wieser geschossen. In Arad.konnte Adnrira zwei eindrucksvolle Sign feiern. Samstag besiegten die Floridsdorscr ein Städtetcam 7:2, gestern spielten sie gegen den Arbeiterverein 3:0. Den s e ch st e n Sieg auf ihrer S ch w c d e n t o u r n e e Vermochten die Simmering er gestern gegen .den Sportklub Landskrona zu erreichen. Das Resultat war 3:2 (2:0) Schwere Ausschreitungen in Trat. Die gestrigen Spiele in der steirischen Hauptstadt vertiefen. im Zeichen schwerer Exzesse, bei denen auch der Präsident ocs steirischen Fußballverbandes, Pens old, in aufreizender Weise ei «griff. Es gab Prügeleien aus dem Spielfeld. Ein'Match mußte frühzeitig abgebrochen werden. Die Ergebnisse waren: S ü d b a h n gegen Eggenberg 7:2 (3:2) und Sturm gegen S t r a ß c rill a h n 3:3 (2:1). Gradjanski — jugoslawischer Meister. Unter großer Beteiligung des Publikums fand gestern in Zagreb das Entscheidungsspiel um die Staatsmeisterschaft von Jugoslawien statt/ das von Gradjanski und dem Belgrader Klub Jugoslawin bestritten wurde. Gradjanski errang einen knappe« aber sicheren Sieg mit 2:1 (1:1) Treffern. RndolsshÜMl trat gestern in Wiener-Neustadt gegeu den dortigen Sportklub an und gewann 5:1 (1:0). De.r jubilierende Sportklub Helfort spielte gegen eine kombinierte Mannschaft der Simmeringer 4:5 (3:3). Weitere Ergebnisse.- . R e d - S i a r gegen Feuerwehr 3:2. Dona lt gegen Bewegung 10 9.0.' Nicholson gegen Neutral 5:1. Hakcah-Jungmnmrschast unterlag gestern gegen Vikltona 2g 3:5 (1:3). Obwohl die jungen Hakoahner technisch und taktisch überlegenwaren, konnten sie sich gegen den körperlich viel zu starken Gegner nicht durchsetzen. Der neue Futzballverband. Ter in Gründung begriffene Allgemeine österreichijche Fußballverband dürfte in vierzehn Tagen seine offizielle Tätigkeit beginnen. Für die Präsidentenstelle ist Dr. Ebersthaler vorgesehen. Als Vorsitzender im Wiener Verbund wird Dr. Abele s genannt. ' ' Die Amateurmeisterschaft der ersten Klasse wurde gestern entschieden. Daumgarten spielte gegen Wieden 4:3. wodurch Don-aufeld durch das bessere Torverhältnis vor Baumgarten die Meisterschaft gewann. Dar 8röffnungrmeetl»g Im Badener Thermal- Strandbad. In Anwesenheit von 15.000 Zuschauern fand gestern das erste Meeting im neueröffneten Badener Strandbad statt. Der Vercnrstalter, der 1. W. A. S. K., gab sich große Mühe, doch litt das Fest zum Teil durch schwache Felder. Es gab teilweise auch Alleingänge. In sportlicher Beziehung wurden mäßige Leistungen geboten. Die-Hakoahgarde, die jetzt pausiert, fehlte krn allen Ecken und Enden. Die wichtigsten Resultate waren: He rren-Brustschw immcn. 200 Meter : Friedbcrger (I.W. A. K. K., 3:06) Wondrowitz (Vienna, 3 :09) Hrubitz (W. A. S^ 3 :09,4). Da men.-Freistil. 100 Meter: Fleischer (Danrchicx, 1:27.8).' Ein Alleingang. H e r r e n - R ü ck e n s ch w i m m e n. 100 Meter: Dvorak (W. A. S., 1 :19) Seitz (1. W. A. 2. K., 1:21.6) Czany (Vieilna, 1:24.8). D a m e n r ü ck e n s ch w i m m e ,n. 100 ) Meter: Breitegger (W.A.C., 1:33,5) 1. Konetzny (Da nubia, 1:37,9)2. Lambrechter (Danübia,'1:38,2) 3. Hexrenlägenstaffel 3 mal 100 Meter: W. A. S. (Hrupetz, Dworak, König 4:01); 1. W. A. S. K. (4:03); 1. W. A. 2. K. B (4:05,8). D a m e n - B r u st s ch w i m m e n 200 Meter: Seltenhammer (Danubia, 3 :45,4), .Händler (W. A. S., 3:53,2), Gras (Vienna, 3 :55,6). Das Werbeschwimmen „Luer durch Berlin". Samstag wurde in der Spree auf der 4700 Meter langen Strecke von der Mmrbijonbrücke bis zur Hansabrücke die Konkurrenz „Quer durch Berlin" bei guter Beteiligung ansgetragen. Sieger wurde der Favorit V i e r k ö t t e r aus Köln, der dir bisherige Rekordzeit von Kunisch (Breslau) unterbot und mit großem Borsprung in 53:28 ans Ziel gelangte. Die Damenkonkurrenz gewann gleichfalls in der Rekordzeit (57:17) die 17jährige Else Zimmermann von Germania (Berlin), welche die Strecke im Bruststil zurücklegte. Baranh und Pahok waren die Helden des gestern in Budapest von Nemzeti S. C. veranstalteten Schwimmeetings. Die bemerkenswertesten. Ergebnisse waren: 60 Meter Freistil: Barany 27,4 Sek.; 100 Meter Freistil: Barany 1:03,6; 400 Meter Freistil: Pahok 5:39,8; 1000 Meter Freistil: Pahok 15:13,2; 100 Meter Brust: Steiner 1:25,4; 100 Meter Rücken: Bartha 1:18,4; Dreimal 50 Meter Lagenstaffel: Nemzeti S. C. 1:43,4; Sprinter- Staffel, 3. Bezirk 2:02; Wasserballmeisterschast: N. S. C.—V. A. C. 13:1; N. S. C.—U. T. E. 4:3. ■ Wieder ein mißglückter Versuch der Ueberquerunq des Nrrmelkanals. Miß Mercedes Gleidze, die am Samstag von Fokkeftone aus den Versuch unternommen hatte, den Aermelkanal zu durchschwimmen, mußte, nachdem sie in fünf Stunden 9 Meilen zurückge-legt hatte, aufgsben. _ „Quer durch die Brigittenau". Ans der 2,5 Kilometer langen Strecke vom Gaußplatz über Hellwaagstraße und Dresdenerstraße zum B. A. C.-Platz wurde gestern von vier Mannschaften des B. A. C. gelaufen. Mit 25 Meter Vorsprung gewann die erste Handballmannschaft des Vereins in 6,14. 100 Meter in 10,5 Sekunden lief gestern Schüller in Krefeld vor Körnig und Hauben. Im 200-Meter-Laufen wurde gleichfalls Schüller vor Körnig in 22,1 Erster. Das 110-Meter- Hürdenlaufen ergab ein totes Rennen zwischen Troßbach (Berlin) und den: Dänen Petersen in 14,9 Sekunden. T-ie siebente österreichische Meisterschaftsregatta, die Samstag und Sonntag auf der alten Donau ausgetragen wurde, sah vor allem die auswärtigen Teilnehmer in Front. WratiSl aw i a a n s Breslau, die sich auch den Ostmarkenachter holte, erzielte vier Siege. Die Mannschafts-Meisterschaften im Stemmen. Ein neuer Weltrekord Rostneks. Gestern wurde die zweite Runde der M a n ns ch a f t S - M e t st e r s ch a f t e n (2. 'Klasse) auf dem VerbandSvlatze znr Durchführung gebracht. R o'sinek (Kraftsvortvetein Wien) gelang eS.- mir 92,70 Kilogramm im rechrSarmig Stoßen einen neuen Weltrekord auszustellen. Die bisherige Bestleistung hielt er selbst mit 89.70 Ki ogramm. Die Ergebnisse sind r A. C. S i e g f r i e d (Gesamtleistung 1081.25 Kg.) 1.. Eid» berger Straßenbahner (1675.25 Kg) 2., K.S.V. Wien (1638,80Kg.) 3., A. C. Simmering (1501.25 Kg.) 4., R u d o l f s h e t m e r A. C. (1479,15 Kg) 5. Ferner A. C. Horekan, A. C. K a d i m a h, NudolfShügel A. C. Kamischke. Der Hausarzt. Borficht beim Baven! Zur Badezeit fordert das Wasser in jedem-Jahre eine Reihe, von Menschenleben. In diesem Jahre ist die Zahl jedoch eine ungewöhnlich große. Meist sind es gute Schwimmer, die unerwartet plötzlich unter,gehen, es wird dann gewöhnlich von einem Herzschlag gesprochen. Dies entspricht aber fast niemals den Tatsachen, nur in ganz seltenen Fällen wird bei herzkranken Menschen die Ueberanstrmgung beim Schwimmen im Wasser zu. einer Ueberlastung 'des .Herzens und damit unter Umständen zu einem sogenannten Herzschlag führen. Auch ein Schlaganfall ist. selten die Ursache des Todes, auch dann nur bei älteren Leuten. Aus dem Lande pflegen sehr häufig vorübergehende Anfälle von Schwäche, Schwindel, l e i ch t e r O h n m a ch t. oder Krämpfe anszutreten., die nach kurzer Zeit von selbst wieder vorübergehen, werm der Betreffende sich aus ruht, hiwsetzt oder hinlegt. Ereignet sich ein solcher Unfall mt Wasser, so sinkt. der Betreffende unter und ertrinkt, tvenrr nicht schr schnell Hilfe zur Stelle ist. Meist ist es unsachgemäßes Verhalten, was bei an sich ganz gefunden, kräftigen Menschen solche Schwächeanfälle auslüst. Entweder gehen die Betreffenden erhitzt ins- Wasser, oder sie baden kurz nach eingenommener Mahlzeit mit vollem Mageu. Auch das übermäßig weite Hin ausschwimmen ist: manchmal die Ursache für eine Katastrophe. Mitten im Wässer kommt es plötzlich zu einem Angstgefühl, -damit zu einer Un-: ruhe, zu Herzklopfen und unruhigem Schwimmen mit schnellem Krästeverbrauch. Verliert der Schwmmrer jetzt die: Geistesgegenwart, so ist er verloren, Ebenso auch wenn Seegang; vorhanden ist. Wir haben auch an den Donaubädern besonders gefährliche ■ Stellen mit Strömungen und Wirbel; es sind dies die rechten Ufevstrecken bei Kritzendarf und Klosterneuburg. Hat - tagelang Wind nach dem Lande zu geweht, so staut sich das Wasser' und fließt später in reißender Strömung in die Nebenbette. Da-• durch bilden sich Wirbel und Strömungen, welche die Badenden; iortreißen. Die Wirbel führen aber auch zu Untiefen, manchmal; in nächster Nähe des Strandes, so daß auch Badende dicht amI Ufer in diese Löcher hineingeraten und, werm sie des Schwimmens' unkundig sind, ertrinken. Hier stehen oft «uch alte Pfahlveste im - Wasser und vor und hjnter diesen sind Löcher -von fünf bis sechs' Meter Diese. ' . Folgende Regeln seien daher K.r Beachtung empfohlen: - i l.sBade -nur an Stellen, die erfahrungsgemäß einen unge-- fähr-lichen guten Badestrand bilden. 2. Schwimme n i cht zu weit hinaus, vor allen Dingen - nicht allein oder bei Seegang. 3/ G e h e n i e e r h i tz t i n s W a f f e r. 4.B-ade mindestens zwei Stunden nach einer: grö ßeren Mahlze i t. - - s Theater von heute r t r tt t ti t ritit ««itumrmninan r ... . önrfl0arfen*Böh»es Tanzabend Elsa, Maria und Beria Wiesenthal 8 rßesm in aer lloserstsai: Der Igel >/,8 llnlmvnti-rßester.' Die Abenteuer des Herrn Meiermax 8 kUockeknes CiKAttf Haben Sie nichts zu verzollen?. i/t9 Cumpielfbcattr. Mit Sophie muß etwas geschehen 8 cßenlrr an üef wir»: Die Zirkusprinzessin 7,8 Mener vürgrMratek r Das Nadiomävel 7,8 3sbann-§ir,u»r.rde-ier! Adieu Mimt! 8 leveiiMNirüeniW-kieKüKliklkt „PHONIX” Wien, I. Riemergasse 2 , Telephon Nr. 79-5-65 KONKURS Bei der firaeHttschen Ktdiuigemclnde in Sieyr vOberösterreich) gelangt die Stelle eines Rabbiner- Stellvertreters Bei löjähriger Versicherungsdauer: Im EfjßilßnSfdllß nach Ablauf der Dauer . .$ 1850 Im TOtfeSfOlle jedene't mindestens .S 1000 Be. Tod durch Unfall .s 2000 BeiMlditüt durch Unfall g“isE"u“Md!'.siooo zur Besetzung ✓ In Betracht kommt Religfonslehrer (eventuell pensionierter) mit entsprechender Befähigung, der mit allen dazugehörigen Funktionen vertraut ist. Große schöne Wohnung steht zur Verfügung ✓ Offerte unter Bekanntgabe des Gehaltsanspruches und der bisherige^ Tätigkeit an I£ultusvorsieher N. Pollak. 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Vortrag von Philipp Winter. 19.30 Uhr: Gehörlesekurs (Morsekurs). Jngerüenr Heinrich Halberstadt. 20 Uhrr Rachmaninow-Abend (SergetRachmaninow, geb. am 2. April 1873). Mi'wjrkendr Staatsopern- . länger Hermann Gallos, Overnsänger Dr. Paul Lorenzi, Anitta Ast (Violine). Am Bösendor.'erslügelr Prof. Erich Meller.. ' . Erich M.ellerr Prerudes — Hermann Gallos: O dir wogendes Feld; Gott nahm mir alles; Wie alles gebt; Trübe-Nacht tst's - Anitta Astr Voealtse; Nomance; Dance hongroise — Paul Lorenztr Das Jnselchen; Traum; Frühlingsfluten — Erich Meller; Serenade — Hugo Gottes- 'wann (Violine), Richard Krotschak (Cello) und Otto Schulhof (Klavier): Klavtertrio, Op. 9. Herausgeber u. Eigentümer; Jüd. Zeitungs-u. Verlagsges. m. b. H.. Wien. 2. Bez.. Taborstraße 1—3. Äerantwortl. Redakteur: Jakob Krausz, Wien. 19. Bez.. Brechergasse 9. Druckerei« und Verlags-A.-G. Jg. Steinnrann.. 9. Bi>4. UniversULtsttrake Nr. 8