Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2647 (7.7.1926)
- Date
- 1926-07-07
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzettttng 7. M 1986 Nr. 8847 man sich langwellt" (30), „Die zerbrochene Leiter" (27), „Nnverbofst" (25), „Onkel Toni" (20\ „Die Fabrt ins Blaue" (20), „Major Barbara" (17\ Die traurige Bilanz des Wiener Theaterjahres im allgemeinen wurde in diesen Blättern bereits behandelt. Der Rechenschaftsbericht des Bnrgtlieaters — was die Bildung des Spielplanes und die Wahl der Novitäten anlangt — spricht gegen sich selbst. Anerkannt aber muß werden, daß einige ganz hervorragende Ausführungen gelangen. Wir heben insbesondere hervor: „Unverhofft", „Der ewige Jüngling", „Candida", „Lady Windcrmercs Fächer", „Gabriel Schillings Flucht", „Marie oder Auf sanfte Art" und „Die Welt, in der man sich langweilt". Ein sehr vcinerkcnswerter Versuch war „Leoncc und Lena", hohes Niveau ltrob mancher. Feblbesetzung) hatte „Don Carlos". Volkswirt. Ans 'den rhewern. B u r g t b e a t e r. Morgen, Ufa abends, „I m lv e i ß e n R ö ß l*. O v e r n r v e a t e r. Morgen. '/-8 Uhr abends, ,C a v alle f i a r u s t i c a n a" — „D e r B a j a z z o*. Theater t tt d etr I o i e f st a d t. Ms Beginn der Sommersvielzeit gelangt Montag den 12. d., l/,8 Uhr abends, der Schwant „D a s E k e l" von Toni Impekoven und Hans Retmann mit Hans M o s e r in der Titelrolle zur Erstaufführung. N o l a n d b ü h n e. Freitag, 8 Uhr abends, findet die Erstaufführung von .C afe Electric, dteTragödie einer Gefallenen" von Fellx Fischer statt. Als nächste Novität gelangt das Lustspiel „SM lla Adelheid" von Emil und Arnold G o l z zur Aufführuus. Burggartenbühne. Der wundervolle, duftende Berggarten, eine herrliche Nacht, Walßer- und Polkatänze der Schwestern W i e s e n t h a l — es w«r eme Veranstaltung vcm Wiener Schönheit und Wiener Kultur. Elsa, Berta und Maria Wiosenial arbeiten unablässig an sich und es gelang ihnen, trotz Shimmyrummel und ekstatischer Kärperverrenkungsmode, sich rm Tänzerischen mit der anmutigen, graziösen ,Mener Lime" zu behaupten. Künstlerlebenwvlzer und Delirienwalzer von Johann Strauß tanzen sic berückend, Gonnods Fauftwalzer ist eine Tanzschöpfung von unvergleichlicher Harmonie der Körperbewegungen >und der flatternden weißen Gewänder, und in Korngolds Mummenschanz („Biel Lärm um nichts") lassen die drei Künstlerinnen ihrem Humor die Zügel schießen. Die Meisterin Elsa, die Aelteste, brillierte im Solo mit einer ganz entzückenden Polka. — Man hat die drei Schwestern Wvcsenihal mrt Blumen bedankt. Keine Prachtgewinde: viele, einzelne Rosen und Sträußchen, mit denen sie das Publikum überschüttete. Verhört Stehmaun, der vortreffliche Baritonist der Wiener Staatsoper, ein Vertreter .des kleinen Rollenfaches, aber ein Künstler von Verantwortung-und-Krrktnr, ist gestern an Leukämie gestorben. „Löschet Feuer und Licht . . . hat er an unzähligen Abenden in den „Meistersingern" gemahnt. Nun ist er selbst , verlöscht. Er war eine Stutze des Qpernensembles, dem er^von Gustav Mahler engagiert, seit dem Jahre 1899 angehörte. Steherreichte ein - Alter'von 60!-Jahren. Gerdhtchmt. Ane auttsemitMe Sudeiei. Die Fl,rgbläl».'r der Deutschen ErnenerungsgemeLnde. Aus Leipzig meldet die I. T. A.: Die Deutsche E r u e u e r u n g s g e m e i n d>e (Walter Kramers Verlag) hat eine Reihe der unglaublichsten .antisemitischen Flugblätter herausgegcben. Ein Flugblatt trägt auf der Vorderseite ein schwer beleidigendes Bild: Ein karikiertercJm d e mit krausem Haar, großer Nase und krunrmen Beinen segnet mit Händen, die ans jedem Finger einen blitzenden Brillanten tragen, zwei Männer, rmd zwar einen Sozialdemok r,a t en, dem aus der Tasche das Plakat „Fort mit der Kirch-e!" herausragt, und einen katholischen Geistlichen, der die mit dem Kreuz ges ch m ü ck t e B i b e l in der Hand hält. Die beiden Männer reichen sich die Hand, während der Jude sie segnet. Dieses „Die Mogelbrüder" betitelte Flugblatt enthält ^Angriffe aus Erzberger, Scheidemann, Südeknm und deu früheren Reichspostminister G i e s b e r t s. Der Reichstagsabgeordnete "Giesberts hat wegen des Inhaltes durch seinen Anwalt Dr. Klee (Berlin) Klage erhoben und das Amtsgericht Leipzig hat den Verlagsbuchhändler Walter Arno Krauler wegen begangener öffentlicher Beleidigung des Reichspostministers a. D. Giesberts zu einer Geldstrafe von 200 Mark verurteilt. Schisfahrtsgesellschaften dürfen keine Auswanderungstätigkeit entfalten. Bor dem Vevwaltungsgerichtshose traten gestern in Oesterreich zugelassene Schiffahrtsunternehmungen, Norddeutscher Lloyd und Genossen, als Beschwerdeführer gegen das Bundeskanzleramt (Wandernngsamt) auf, weil ihnen jede Tätigkeit in Änswanderungsangelegeniheiten, auch die Auskunftserteilnng über die Auswanderung (nach San Paolo) als nicht zum Schissahrtsbetrieb gehörig untersagt worden war. In der Beschwerde wird gesagt, es entspreche den öffentlichen Interessen viel mehr, wenn man die Schiffahrtsgesellschaften authentische Auskünfte erteilen lasse, als wenn man sie taubstumm macht. Auskunstscrteilllng bedeute keine Answanderungspropaganda, oft sogar das Gegenteil. Der Verwaltungsgenchtshof (Vorsitzender Präsidsienl .Dr. S ch u ft« r) wies d i e Beschwerde a b, weil die Schiffahrtsgesellschaften nur zum Transport in Oesterreich zugelassen seien, weshalb ihnen jedwede Betätigung in Auswanderungsgeschäften verboten sei. Wenn ihr es der Kunschak nicht richtet, tritt sie mit ihren drei Töchtern aus der Partei aus. Die Hilfsarbeitern! Marie Strohmayer war gestern vor dem Landesgerichtsrat Doktor A u e r b a ch wegen wörtlicher und tätlicher W a ch e b e l e i d in n g angeklagt, weil sie einem Wachmanne, der sie wegen Las 8k»lage«Hcher«agsgeletz. Die Schaffung eines Sicherungsfonds. Gestern wurde im Nationalrat ein Gesetz zur Sicheruwst von Einlagen bei Geldinstituten vorgelegt. Zur Sicherung der Spar- und Bttcheinlagen soll ein eigener Fonds errichtet werden, der für Spareinlagen bei Sparkassen mtb Bttcheinlagen bei öffentlichen Fonds die Haftung übernehmen und Kredit- Hilfe leisten soll. Der Fonds soll durch ein K n r a t o r i n m verwaltet werdett, von welchem vier Mitglieder vom Firmnzniinister ernannt werden, während je ein Mitglied über Ternovorschlag der Nationalbank, des Postsparkassenamtes, des Verbandes der deutschen Sparkassen und einiger anderer Institute bestellt werden soll. .Der Rechnungsdienst wird vom Oesterreichischen Kreditinstitut für öffentliche Unternehmungen besorgt. Alle Geldinstitute, die Bttcheinlagen entgegennohmen, haben von jedem Zinsenbetrage, den sie von Bucheinlagen auszahlen, binnen 90 Tagen nach Ablauf jedes Ka- 'lenderhalbjahres einen Beitrag bis zu 10 P r o z e n t an den Fonds abzusühren. Dieser Fonds kann auch vom Finanzminister bis zu 20 Prozent in einzelnen Fällen erhöht werden. Für diese Verbindlichkeiten des Fonds haftet der Bund Der Fonds darf Schuldverschreibungen bis zum Betrage von 6 0 MillionenSchilling mit Bewilligung des Finanzrninisteriums ausgeben. Wenn der Fonds für ein Institut eintreten mach, kann er auch die Rechte des Ausgleichsverwaltcrs ausüben. Der Fonds haftet vom Tage seines Jnslebentretens für s ä m tlichebeiderZentralbankderdeutschenSparkaffen L e st e h e n d e n Einlagen. Außerdem hat der Fonds die Ausgabe, die Zentralbank der deutschen Sparkassen in eine Institution überzuführen, die insbesondere den Geldausgleich zwischen Sparkassen und Genossenschaften zu vermitteln hat. Die Entgegennahme von verzinslichen Geldeinlagen wird an eine bundesbchördlichc Bewilligung geknüpft. An Erwcrbs- und Wirtschaftsgenossenschaften mit Ausnahme von Kredit- und Vorschußvereinen darf die bundesbehördliche Bewilligung zur Annahme von Einlagen nicht erteilt werden. Aber auch Kredit- und Vorschußvereine können die Bewilligung nur nach Vorlage eines zur Nevisionsvornahme berechtigten Verbandes erhalten. Wer Bucheinlagen ohne bundesbehördliche Bewilligung vornimmt, kann mit einer Geldstrafe bis 100.000 Schilling belegt werden. Einspruch der Sparkassen. Wie wir erfahret!, werden heute vormittags die Vertreter der Sparkasien Leim Bundeskanzler vorsprechen und Ävesentliche Modifikationen des Gesetzes vergangen. von haben . Vorladung nicht erschienen war, wurde aus'Grund des sw belastenden Beweisverfahrens in contumaziam zu einer Geldstrafe von 15 Schilling, eventuell zu 48 Stunden Arrest verurteilt. Zwei Stunden später erschien Marie Strohmayer im Gerichtssaal und erkundigte sich, wie die Verhandlung ausgefallen sei. Als der Richter'ihr das Urteil bekanntgab, begann sie zu schreien und rief aus: .„Das gibt es nicht, daß ich verurteilt werde; ich werde die Sache dem Kunschak übergeben, und wenn er nicht erwirken wird, daß ich sreigesprochen werde, trete ich mit meinen drei Töchtern aus der Partei aus." Da« Stiitzuvgsgeseh für die Zentralbank. Gestern wurde dem Nationalrat der Gesetzentwurf betreffend die Stützungsaktion für die Zentralbank der deutschen Sparkassen vorgelegt. Der Entwurf bestimmt, daß der Bund für sämtliche am Tage des Wirksamkeitsbeginnes, des Gesetzes bei der Zentralbank der deutschen Sparkasien in Wien bestehenden Einlagen gegen Einlagebuch und im Kontokorrent haste. Der Zentralbank wird das österreichische Kreditinstitut für össentliche Unternehmungen und Arbeiten als Ueb e rwachungsorgan beigegeben, welches im wesentlichen die Rechte und Pflichten haben soll, die im Ausgleichsverfahren einen kem Ausgleichsverwalter zustehen. Das Kreditinstitut ist berechtigt, an Stelle des Vorstandes der Zentralbank die Geschäftsführung ganz oder teilweise zu übernehmen. Unbeschadet der Haftung durch d,en Bund können die vor Beginn der Wirksamkeit dieses Gesetzes gegen die Zentralbank entstandenen Forderungen bis einschließlich 31. Oktober 1926 nicht gerichtlich geltend gemacht werden, doch sind die Einlagen gegen Einlagebuch, die von Sparkassen und Kreditgenossenschaften zur Befriedigung ihrer Einleger benötigt, werden, rechtzeilig zurückznhalten. Vom Tage des Wirksamkeitsbeginnes dieses Gesetzes kann bis 31. Oktober 1926 wegen einer Forderung gegen die Zentralbank über deren Vermögen weder der Konkurs eröffnet werden noch kann ein Pfand- oder Befriedigungsrecht erworben werden. Durch Verordnung kann der Finanzminister diese Frist um weitere vier Atonale verlängern. Die Aufwendungen, die der Bund zugunsten der Zentralbank gemacht hat, sind von einem E i n l a g e n sichern n g s s o n d s zu ersetzen. Wenn die vorhandenen Mittel der Zentralbank nicht hinreichen, um die während der Dauer der Uebevwachnng fälligen Gehalte, Pensionen, Abfertigungen und Regien zu decken, werden die Fehlbeträge vom Bunde zur Verfügung gestellt. Deuttchland ermWgt weiter die Diskontrate. Dir Oeskrvckchifche Na-twrialbaink bleibt beim erhöhten Diskontsatz. Die Deutliche Reichsbank, welche erst vor einigen Wochen dm Wechseldiskont von 7 aus 6,5 Prozent ermäßigt hat, beschloß gestern eme Ermäßigung um ein weiteres halbes Prozent a u f 6 Prozent. Die Golddiskontbank hat dementsprechend ebenfalls ihren Diskontsatz um ein halbes Prozent ans 5 Prozent herabgesetzt. Diese deutsche Maßnahme muß um so mehr ausfallen, als der Ultimo in Deutschland aus Anlaß des Halbjahrsabschlusses eine gewisse Verknappung zeigte. Trotzdent hat sich die deutsche Neichsbarüleitung zu einer weiteren Ermäßigung entschlosien, »veil die nunmehr eingetretene Verflüssigung eine solche gebot. In Oesterreich war bekanntlich ebenfalls daran gedacht worden, gegen Ende Juli den Diskontsatz zu ermäßigen. Davon wurde aber Abstand genommen. Nationalbankpräsident N e -i s d) erklärte,;daß er nüt Rücksicht auf die Vorgänge «bei der Zentralbank der deutschen Sparkassen von einer solchen Ermäßigung abgesehen habe. Derzeit beträgt eie österreichische Diskontrate 7,5 Prozent, also I, 5 Prozent über der deutschen Bankrate, was mit Rücksicht auf das Bestreben der beiden benachbarten Nationai'bank.'n, eine analoge Diskontpolitik zu betreiben, stark aus sollen muß. Gesiern wurde der Notenaukweis der Natioualbank per Ultimo Zu ui veröffentlicht. Danach hat der österreichische Noienmnlans mit Rücksicht aus das .Halbjahrscnde um 101 M i ll i o ne n Schilling zugeummnen. während die Gireauthaben einen Rückgang von 37 Millionen Schilling answeisen. . Die Gesmritzirkulasion ist daher uni rund 04 Millionen Schilling gestiegen. Da die Zunahme der Gcsamtzirknlation znm Ultimo int Durchschnitt der letzten fünf Atonale bloß 32 Millionen Schilling betrug, so war tatsächlich der UltimobeHarf int Juni stärker als sonst. Wie die Bauklcitung mitteilt, ist der Notenumlauf durch deu Barschatz zu 5 9,3 3 P rojcnt, durch Valuta rische Werte zu II, 1.6 Prozent gedeckt, so daß die Gesamtdecklilig des Notenumla-uses 70 Prozent beträgt. lieber die Hilfe bei der Zentralbank der dantschen Sparkaen heißt es im offiziellen Cvmmnnique: „Die bisherige ntäßige Jnanfpruchnahrne der Oesterretchischcit Nationalbank aus dem spazietten- Anlaß der bei der Zentralbank deutscher Sparkassen entstaudenen Schwierigkeiten kommt noch nicht im Ultimoausweis ztntt Ausdruck, sondern wird erst int WochenanÄveis per 7. Juli in Evfchcimrng treten. Fm Hinblick auf dieses Ereignis hat sich die Bawkleitinng noch nicht veranlaßt gesehen, sich nrit der Zinsstrßfrage zu beschäftigen", tvas soviel bedeuten will, daß die Neitionülbant solange nicht an sine Ermäßrgnng der .Diskontrate denkt, als nicht 'die Angelegenhest der Zenttalbank der deutschen Sparkassen erledigt ist. Herabsetzung der bosnischen Hanlrate. L. Warschau, 6. Juli. Die Bank Polski hat heute die beroits angekündigte Herabsctzinng der offiziellen Bankrate von 12 auf 10 Prozent beschlossen. Ter L o m'ba rd.z i n s s u ß wurde von 13 mkf 11 Prozent herabgesetzt. Die BantStiÄeit in Palästina während de» Ls ist ai^unehmen, daß die Beträge, welche gegenwärtig für die Bautätigkeit in Palästina ausgegebcn werden, die in der folgenden Tabelle angegebenen Summen beträchtlich übersteigen, und zwar harlptsächlich deshalb, weil genaue Informationell über die Bautätigkeit in den jüdischen Kolonien und den arabischen Städten nicht zu erhalten sind. Die Kosten der Baugründe sind in den in der Tabelle angegebenen Zahlen nicht inbegriffen. Die Mehrzahl der Arbeitslosen hat in der ersten Hälfte des Jahres aus diesem Gebiete Arbeit gefunden, während gegen Ende des Jahres infolge der finanziellen Verhältnisse die Bautätigkeit abnahm und ein entsprechender Effekt aus dem Arbeitsmarkl sich geltend machte. Die annähernden Kosten für die während des Jahres 1924 errichteten Gebäude beliefen sich auf 874:995 ägypt. Pfund gegenüber Bauinvestitionen von 2,028.237 ägypt. Pfltnd im Jahre 1926. Im Jahre 1925 war nach Feststellungen des osfizvllen „Comnrercial Bulletin" die Balltätigkeit in ganz Palästina dank der großen Menge während dieser Zeit Eingewandcrtell sehr bedeutend. Mußten doch Wohnhäuser für 34.614 Einwanderer hergestellt werden. Während gewisser Monate des Jahres wurden in Tel-Awiw täglich zwei bis drei Häuser hergestellt, welche größtenteils als Wohnungen für die Einwanderer bestimmt waren. Diese Tätigkeit war natürlich von Einfluß auf den Handel in Baumaterial. Der Import an solchem Material in dem betreffenden Zeitabschnitt betrug ungefähr 850.685 ägypt. Pfund. Die untenstehende Tabelle gibt in großen Zügen ein Bild von der Tlllsdohnung der Bailtätigkeit in den wichtigsteit Zentren von Palästina unter gleichzeitiger Angabe der hiesür genrachten Aufwendungen. nuiuL\. Ani.ähern'er Wert willi^ungen ägypt. Ps»»d S ü d d istrik.tr . \ f 226.936 . 1 I 146.50U . J 4558 | 1,486.003 Gemeinde Jerusalem . . . . . Jaffa. Tel-Awffv. Alle anderen zusammen 38.024 1.847.460 N o r d d i st r i k t: ........ I 1184 | reit lzusammen . . ' l 111.100 3:092 20.807 45.778 180.777 Haifa . Nazareth Tiberias Alle anderen izusammen _ Summe. . . 5742 ägypt. Pfund 2.0^8 237 Ungefähr 99:000 ägypt. Pfund wurden drirch die Zivilregierung für öffentliche Arbeiten wie Häuseijneubauten, Straßen, Zisternen und deren Erchaltrutg ausgelegt. Die Fraukendevisen fallen weiter. Das hervorragendste Merkmal der gestrigen Devisenmärkte war das weitere Fattell der lateinischen Devisen. Die Abgaben der Devisen erfolgteit hauptsächlich in London. Aber auch in Paris, Brüssel und Italien fand die Flucht vor den eigeiren Devisen ihre Fortsetzllng. Das Pfund erhöhte sich in Paris ans 184, in Brüssel auf 194 mtb in Mailentd ans 143. Diese Höchstknrse des Pfundes sind bisher noch nie dagewesen. Dementsprechend!var auch der Kurssturz dieser Devisen in Zürich. Paris senkte-sich von 13.92 auf 13.73. Am stärksten wurde die Devise Brüssel hergenommen, die von 13.60 auf 13 fiel. Mailand ennätzigte sich um 37 Centimes aus 17.10 gegen 18.07 vom Vortage. Die P e-se t a hat niit ihrem gestrigen Rückgattg ans 81 den Stand wieder erreicht, den sie vor der letzten Hausse rnnchate. Fest behauptet bl'ieb der Z loüy. Jan Privatverkehr notievte New-Aork gegen Warschau 9tlO. Leicht rückgängig war der Leu. Btckarvst ttmrde gegen Zürich nrit 2.46 bewertet.