Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2640 (30.6.1926)
- Date
- 1926-06-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ne. Mo Wiest, MtL^ch Kieuzelschrtiber" zur Aufführung. Len Steinklopferhans wird -um ersten Male Viktor srutschera darstellen. I o h a n n-S t r a « st-T h e a t e r. Samstag 25. Auf führung der Operette »Adieu Mimi!" in der Premieren» besetzung. Modernes Theater. Heute bleibt das Theater wegen Vorbereitung zu dem am 1. Juli beginnenden Gastspiel der russischen Tänzerin Ilona Leontdoff geschlossen. Das Arbeitsproaramm des Deutschen Volkstheaters. Das Deutsche Volkstheater, das in diesem Jahr zum ersten Male bis 18. Juli spielt, beginnt die treue Saison bereits Freitag den 20. August mit einer Neueinstudierung des Volksstttckes „Der reiche Aehnl". Schon die erste Hälfte September brirrgt Goethes „Faust", in der Bühnenbearbeitung von Dr. Paul Mederow, die den ersten und zweiten Teil an einem Abend darzustellen ermöglicht. Die Inszenierung leitet Dr. Rudolf Beer, das Gretchen spielt Hedwig Keller, beit Mephisto Otto Schmale, den Faust Paul Mederow. Im Laufe des September werden Leopoldine Konstantin und Anton Edthofer die Hauptrollen in der von Karlheinz Martin besorgten Neuinszenierung des Shakespeare-Lustspiels „Viel Lärm um nichts" verkörpern. Mitte Oktober tritt Albert Bassermann wieder in den Verband der Bühne, der als klassische Rolle diesmal Goethes Egmont zur Darstellung bringt. An Novitäten sind für die ersten Wochen Hasenelevers „Morü", Szenes „Der schlafende Gatte" und Mirabeaus „Figuranten" in Aussicht genommen. Theater und Film. Am lebten Tage der Berliner Internationalen Schauspielerkonferenz hielt Bertold Viertel einen Vortrag über „Theater und Film". Nach einer Betrachtung über die gegenwärtige starke Beeinträchtigung des Theaters durch den Film und einer interessanten Darlegung, wie der Riesenerfolg des Films ,,Panzerkreuzer Potemkiu" zu erklären sei, führte Viertel aus: Nicht so überwindet das Theater den Film, indem man statt .-der Dramen Filme für die Bühne dichtet. Ich halte nichts vom sprechenden Film, dagegen viel vom schendeir Filnr und vorn sprechenden Theater! So wie beim Filnr, wenn er wesentlich werden soll, eine große Menschenauslese rrnvermeidlich sein wird —: noch viel mehr, und grausamer, beim Theater! Die Theater selbst sind dieser grausamen Auslese unterworfen, unb nicht alle werden übrig blerben. — Eine neue Solidität, die Ueberwindung der Inflation, der geistigen Inflation, möchte ich sagen, ist die Vorailssetzung für das Bestehen des Theaters im höheren Sinne. — Die Errettung des Theaters erhofft sich Viertel dorr der Umwandlung des Publikums in die Theatergemeinde Vereine, Borlröge und Versammlungen. ZionistischeJngendcrruppeLeovoldstadt. Heute. 7*8 Uhr abends, tot Heime, 2. Bez., ZtrkuSgasse 33, Plenarversammlung mit Referat. — M a i m o n t d e S i n st i t u t. Hetzgasse 40. Heute, 6 Uhr, Rabbiner Dr. A. Kaminka, „Hiob". 7 Ubr. Rechtsanwalt Dr. N. Goldsteiu, „Juristische Erläuterungen zu .Traktat Baba Kama". * Herzl-Feier der zionistischen. Bezirksfektion Brigittenan. Donnerstag den 1. Infi, 7,6 Uhr abends, findet im SetltonSheim, 20. Be»., Jägerstraße 30, eine Herzl-Feier statt. Festredner: Doktor Josef L ö to e n h e r z, Vizevräsident der Kultusgemeinde. Gesang: Oberkantor S. L a n d a u e r. Volkswirt. Die Bestrebungen zur Erleichterung de» zwischenstaatlichen Handel». Der österreichische Vorschlag — die Grundlage der Beratungen der internationalen Handelskammer. Die internationale Handelskammer hat sich in ihrer letzten in Paris abgehaltenen Sitzung mit dem Problem-befaßt, wie der Handel zwischen den einzelnen europäischen Staaten, der jetzt infolge der Absperrungsmaßnahmen dieser _._untei:foutf>eit ist, sich nunmehr wieder ungehindert entfalten . könnte. Die Grundlage für die Beratungen bildete ein österreichisches Elaborat, welches in dieser Hinsicht bestimmte Vorschläge macht. Dieses Elaborat des österreichischen Komitees der internationalen Handelskammer beantragt, daß zwischen den einzelnen Ländern ein Kollekti v v e r t r.a g abgeschlossen werde, in welchem diejenigen Bestimmungen aus der Porkriegszeit enthalten und neu geregelt sind, welche die Freiheit des Handels und des Verkehrs zwischen den einzelnen Staaten gewährleisten, wie z. B. das Paßwesen, Vereinfachung der Zollvorschriften, Eisenbahnverkehrsfragen, Transitfragen usw. Außerdem aber soll.-durch kollektive Vereinbarungen der einzelnen Staaten Europas -den Zollt a r t f rivalitäten der einzelneen Staaten eine gewisse Grenze gesetzt werden. Dies wird derart gedacht, daß durch die t a r i f r i v a l i t ä t e n der einzelnen Staaten eine gewisse oberste Grenze in den Zollsätzen festgesetzt wird, die keine weitere Erhöhung mehr zulassen soll. Hingegen-sollen innerhalb dieses Kollektivvertrages einzelne Staaten auf Grundlage der Meistbegünstigung gegenseitig niedrigere Zollsätze feststen. Dadurch würde den ununterbrochenen Zollerhöhungen eine Grenze gesetzt sein. Die Vereinbarung zwischen diesen Staaten soll territorial und branchenmäßig durchgeführt werden. Bei der branchemnäßigen Regelung wird vorgesehen, daß die verwandten Industriezweige der einzelnen Staaten Kartelle schließen und diese Kartelle weitere internationale kartellmäßige Vereinbarungen abschließen, so daß das Bestreben, sich gegen die Konkurrenz der anderen Staaten zu -wehren, wegfällt. Um Meinungsverschiedenheiten ans diesen Kollektivverträgen zu vermeiden, soll eine ständige Zollu n d H a n d e l s k o n f e r e n z, ähnlich wie die internationale Verkehrskonferenz, eingesetzt werden. Die internationale Handelskammer -hat diesen Vorschlag der österreichischen Sektion als den einzig annehmharen angesehen und zur Ausarbeitung der Vorschläge eigene Subkomitees eingesetzt. Empfang des amerikanischen Volkswirtes Mr. Filenes in der Wiener Handelskammer. Gestern fand in der Wiener Handelskammer ein Empfang statt, dem zahlreiche prominente Persönlichkeiten des österreichischen Wirtschaftslebens beiwohnten. Vorher hatte Mr. Filene einen Bortvag gehalten, in welchem er über den - ^bbau. des protektionistischen Zollsystems, die Verbreitung - freihänderifcher Tendenzen und die Schaffung größerer Wirtschaftsgebiete sprach. wiener Morgenzerrung Sie Levantemeffe in Äl-«wiw. Große Borberebongen M die Herbstmesse. — starke Vetellisaaa Amerika», Seotschlands mb der Tschechoslowakei. - Vorarbettea to Lesteneich. Aus Tel-Akviw wird uns geschrieben: In der Zeit vom 23. September bis 17. Oktober wich, die diesjährige Herbstmesse in Tel-Awiw abgehaltcn werden. Es ist dies die dritte Messe, welche die Palestine Exhibitione Lt Fairs Corporation Ltd. veranstaltet. Diese Messe, welche auch gleichzeitig als Ausstellung fungiert, ist eine ständige Institution im palästinensischen Wirtschaftsleben. Sie hat es verstanden, das Interesse der ganzen östlichen Levänte auf sich zu lenken, tvas die steigende Zahl der Besucher beweist. Während die erste Veranstaltung im Jahre 1924 nur 18.000 Besucher aufzu-weisen hatte, ist die Zahl der Besucher bei der Veranstaltung des Jahres 1925 auf 70.000 und bei der letzten Frühjahrsmesse auf 10 0.0 0 0 gestiegen. Für die Herbstmesse worden 300.000 Besucher erwartet. Palästina, Syrien, Aegypten, ganz Kleinasten, ja sogar Persien und die Türkei stellen den .Hauptteil der Besucher, welche zum größten Teil aus Kaufleuten und L a n d w i r t e n bestehen. Die Bedeutung der Messe beginnt auch im Ausland immer mehr gewürdigt zu werden. Die Zahl der Aussteller steigt ununterbrochen. ausstattung, Inneneinrichtung und Haasgärten umstrffen. Außerdem aber werden alle Gegenstände ausgestellt, welche den landwirtschaftlichen Bedürfnissen der Levante entsprechen, wie landwirtschaftliche Maschine n, M o t o r e n, Pu m pe n, T r a k t o r e n, Maschinenbestandteile, Farben, sanitäre Artikel, Textilwaren, Papier usw. Für den Transport der Güter sind 50prvzentige Eisenbahnfrachtermäßigungen und 30prozentige Schiffsfrachtnachlässe vorgesehen. Nach den getroffenen Vorbereitungen dürste die Herbstmesse eine weitere große Ausdehnung des Geschäftes bringen. Es sind Bestrebungen im Zuge, O e st e r r e i ch s I n d u st r i e, welche schon vor dem Kriege.in der Levante über einen ausgezeichneten Ruf verfügte, und deren Produkte in diesen Gebieten sehr beliebt waren, für diese Messe ebenfalls zu interessieren, um auf dem Wege über Tel-Awiw die Beziehungen der österreichischen Wirffchaft mit dem gesamten Osten der Levante wieder anzuknüpfen. _ Während im Jahre 1924 Mr 120 Finne« ausgestellt haben, haben im Herbst 1925 bereit 250 Md im Frühjahr 1926 schon 350 große Firmen aus neunzen Staaten ausgestellt. Der Nationalität nach stammt der größte Teil der Aussteller aus Palästina. Tie nächstgrößte Zahl der ausstellcnden Firmen hat Deutschland geliefert. Außerdem haken auch England, Frankreich, Italien und Amerika und weitere vierzehn Staaten sich an der Messe beteiligt. Namentlich Deutschland macht ungeheure Anstrengungen, bei der Tel- Awiwcr Levantemesse stark vertreten zu sein. Zu den ausstellenden deutschen Firmen gehören unter anderen die Berliner Akkumulatorenfabr i k, die A l l g e m e i n e Elektrizitätsgesellschaft, die Bergmann-Elektrizitätswerke, die Frankfurter Glas- und Leuchtf i r m a Bohner, die D e n tz - M.ö t o r e n f a b r i k, die Kreier deutschen Werk e, die M e r c e d e s-B u r e a um a s ch.i n e n w e r k e usw. Aus der Tschechoslotvakei beteiligte sich unter anderen die Maschinenfabrik Melichar limrath. Für die nächste .Herbstmesse hat die Zahl der ausstellenden Firmen aus allen. Ländern eine sehr starke Vermehrung erfahren. Von österreichischen Werken haben.unterwanderen Heid und die Garvenswerke bereits ausgestellt. Eine ganze Anzahl anderer österreichischer Firmen will sich an der Herbstmesse in Tel- Awiw beteiligen, da die Erfolge, die bei den bisherigen Messen in Tel-Awi,w erzielt wurden, so günstig sind, daß sie einen Anreiz für weitere Aussteller bilde«. _ Die Herbstmesse soll in erster Reihe dem BaM«scht,gWidWt fein urch wird in sechs Sektionen den planmäßigen Städtebau, den Bau des städtischen und ländlichen Idealh e i m 'B au Mal e r i ach Ka u m a sch i n e n, Häuf er- Ingenieur Heurigue» über palWuenstichr Zrrigalionrbrobleme. Der bekannte Jrrigationssachverständige .beim indischen Public Work Department, Ing. Henriques, der bekanntlich von der zionistischen Palästinaexekutive eingeladen wobren ist, die palästinensischen Jrrigationsprobleme unter spezieller Berücksichtigung der j ü d i s ch e n S i e d l n n g e n zu studieren, legt in einem Artikel im „Mischar Wetaassijah" dar, „daß die Möglichkeiten -der Landwirtschaft in Palästina nur durch das zur Verfügung stehende Areäl begrenzt sind". Ohne Irrigation werde es immer sehr zweifelhaft sein, ob Landwirte mit einem einigermaßen europäischen Lebensstandard ihr Auskommen finden werden. Ing. Henriques zählt die dringendsten Versuchsarbeiten auf, die er für notwendig hält, und schlägt vor, daß das Landwirischcfftsdepartement der palästinensischen Regierung Versuche entsprechend seinem Programm anstellen und die Ergebnisse veröffentlichen sollte. Ohne den Jordan und Audjaslnß, die unter der Ruthenber g-K o ne s s i o n exploitiert werden sollen, zu evlvähnen, lenkt Ing. Henriques die Aufmerksamkeit auf die Jrrigationsmoglichkeiten der kleinen Gewässer ö st l i ch vou Bcis a m im Jordantale. Er glaube ferner, daß es einige Stellen im Hüge'lgelände gebe, wo ein verhältnismäßig-billiger Damm das Wasser über dem Niveau dos übrigen Geländes zurückhalten könnte bis zu-einem Punkt, von wo aus mittels Kanälen große Flächen ausgezeichneten landwirtschaftlichen Bodens auf beiden Seiten der Ufer bewässert werden könnten. Die Böden, die durch Gravitation irrigiert werden können> Wachen nur einen kleinen Teil der laMwirtschaftlichen Flache Palästinas aus. Eine weitaus größere Fläche könne durch Brunnen bedient werden, für..deren Installierung Henriques in seinen Artikel einen Plan entwirft. Vor einem Utoschtvung an der Berliner Börse. Infolge des gesteigerten Ultimogeldbedarfes eröff.nete der gestrige Verkehr etwas-unsicher. Cs schien, als ob die Hausse ihr Ende gHUNden hätte. Im weiteren Verlaufe des Verkehres konnte, jedochem .Teil der Anfangsverkuste wieder wettgemacht werden. Die Börse schloß nach starken-Schwankungen verhaltqtsmäßig freundlich. -Nur bei wenigen Effekten waren die Kursänderungen einschneidend.- Vom Weltgetreidemarkt. Die. Nachrichten aus den Staaten West- und Mitteleuropas lauten wicht Befriedigend, dagegen wird zum Beispiel die Läge in Italien jetzt günstiger beurteilt als noch vor einigen Wochen. In Rumänien beginnt der Schnitt anfangs Juli, so daß also von dort die'ersten Abladungen wohl schon in dem diesmal besonders langen Zwischenraum 'zwischen den Ernten zu erwarten sind. — Aus Nebersee meldet Argentinien noch immer regnerisches Wetter, was für die Verladungen, vielleicht auch für die Beschaffenheit von Mais, - nicht immer erfreulich, dagegen günstig für die Feldbestellung ist. — Da.s gilt auch von Australien, wo die für den Weizenanbau in..Betracht-kommenden Gebiete diesmal-reichlich mit Regen versorgt ind, was vielleicht zu einer Vergrößerung der Anbaufläche fuhrt. — Die Nachrichten aus Nordamerika lauten weiter sehr günstig. Die Winterweizensorten, die in den mittleren Staaten der Union geerntet werden, scheinen diesmal -ebenfalls unge-wöhnlich früh in Bewegung zu kommen, denn es lagen hier -in den letzten Tagen Angebote vor, die Abladungvon New-Uork gegen Ende des ersten Julidrittels vorsahen. Näch. den letzten Berichten äns K a.'nä d ä scheiltt es, als ob dort die Anbaufläche gegenüber dem vorigen Jahr noch zunehmen-'würde, - was angesichts der Bisher- .wenigstens guten Entwicklung der Pflanze beträchtliche Bedeutungbekommen kann. Fiirsorgeabgabepflicht von Reisespesen. Die Frage der Fürorgeabgabepflichtder Reisespesen von Provisionsvertretern und Agenten bildet seit geraumer Zeit einen Streitgegenstand zwischen einer Reihe von Kanflenten und dem Magistrat. Der BerwnltuttgSgerichtshof hat nun unter - Vorsitz seines Präsidenten Dr. Schnste'r-in einem konkreten Falle entschieden, daß zur Bemessung dev Fürsorgeabgabe die Reisespesen zu teilen sind. Der eine Teil, welcher der Deckung der persönlichen Lebenshaltung.des -Reisenden dient, das sind vbr älleck die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, sind fiirsorgeabgabepflichtig. Der andere Teil der Kosten, welche sich als Bestreitung der Betriebskosten ygrtellen, das sind zum Beispiel die Auslagen für Bahn- und Wagenährteu, Geschäftsbriefe, Blltstevkoffev, Trinkgelder usw. sind fürorgeabgabefrei. Lassen sich im konkreten Falle die einzelnen Spesenposten nicht genau detaillieren, so ist der fürsorgeaibgabepflichtig.- Teil der Reisespesen auf Grund der allgemeinen Erfahrungen zu ermitteln,. Sie Alpine Montüngesellfchaft gewinnt einen Prozeß gegen eine italienische Kiscnknbri!-. Aus M a i l a n d Wird uns geschrieben: Der österreichisch-italienische Schiedsgerichtshof hat über eine Klage entschieden, die die Assiine Montangesellschaft gegen ein oberitalienisches Eisenwerk eingebracht hatte. Die Alpine Montangesellschaft hatte vor dem Kriege der italienischen Eisenfäbrik Walzdraht verkauft, konnte aber infolge des Kriegsausbruches nicht mehr die gesäinte abgeschlossene Menge liefern. Nach Kriegsende verweigerte die italienische-Firma die Bezahlung der bereits gelieferten Quantitäten mit der Begründung, daß sie durch Nichtlieferung des vollen Schlusses einen den Kaufpreis weit übersteigenden Schaden erlitten habe. Der Schiedsgerichtshof hat der Klage der Alpinen Möntangesellschaft auf Bezahlung des geschuldeten Betrages vollinhaltlich stattgegvben, da die beklagte Firma ans Gru-nd des Friedensvertrages die Aufrechterhaltung des Schlusses spätestens sechs Monate nach Jnkwfttreten des Friedensvertrages hätte verlangen müssen. Die Ursache Pep ungünstigen Exportergebnis-e nach Argentinien. Das österreichische Hande>lsmu>seum wird wiednhclt von seinen VertrauenSstellen in Argentinien darauf aufmei"f|'an gemacht, daß Noch immer eins große Reihe hsterre-ichüscher Firmen näch Argentinien Osiserte machen, die den gegenwärtig dort üblichen Usancen nicht enltsprechen und daher mit Mcksicht auf die Bedingungen der aUÄändiischett Konkllrrenz von vorncherein als auSsichiSl-oS zn beurteilen find. Es ist im allgemeinen ausgeschlossen' änztÄonvmen, wenn die Preise nicht ci-s erstellt werden und Ziel eingeräumt wird. 90 und 120 Tage Ziel von: Anknnstsicige ist durchaus nichts seltenes. Mreditiv bei Wiener Großbank ist nur in AusncchmSfäÜen zn erreichen. Preise ab Fabrik sind natürlich ganz zwecklos, da sich kein argentinischer Bezieher der Mühe unitepziehen wird, die Frachtzspesen vom Lieiferungsort bis zum Hasen in Europa und sodann bis nach Buenos Aires zu beschaffen. Sie Seuifettlittfe. Zürich» 39. Juni. . (Devisenknrlo von 13 Uhr.) Parts 14.897t (1V.037,). Londoii SS.197^ (3Ü.13 7,), New-Uork 516»/, (>16.50). Brüssel 14.65 (14.90), Mailand 18.70 (18.75), Madrid 84.22'/, (8Y.S0-, Holland 307.537, (307.65), Berttn l33.S5 i 182 967. Men 76.047, (76.^), Stockholm 198.65 (188.60), 0-lo 116.60 ÜtzVvsasß» 1MS0 (166.95), GM 6.737, mu %W 1h.sr (lb.W/Mrtchau ctt sh (-.G). Budapest 0.007280 (Y.YOkSffö), Belhrad' 9.18»/, (9.137.), Bnkarest 2.617, (3.60), BM- AM- 208.50 (208,25) für LVS SchMng. . '