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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-27 · Heft 2637 (27.6.1926) · p. Seite 14

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2637 (27.6.1926)
Date
1926-06-27
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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SM 14 Men, SvNcktz jttotöctt Es sind dir Einfuhrzölle für die wichtigsten Rohprodukte, 'darunter anch für Seidengarue, Baumwolle, Baum-!Wollgarne und Kunstseide aufgehoben worden. Dadurch ' ist der weitere ungestörte Betrieb der Seidenfabriken in Tel« Awiw gewährleistet. Delfiner zog daraus die richtigen Konsequenzen und hat sofort nach Kundmachung dieser Aufhebung der -Einfuhrzölle seine Fabriken in Tel-Awiw wieder in Betrieb setzen laffen. Es ist nunmehr mit Bestimmtheit zu erwarten, daß sich die weitere Produttion der Scidenfabrik reibungslos gestalten wird. Bei den jetzigen Fabriksanlagen ist die Möglichkeit geschaffen, -daß 246 Arbeiter dauernde und erträgnisreiche Beschäftigung : finden. Damit begnügt sich aber der Besitzer der Fabriken nicht. Der Betrieb soll weiter ausgedehnt Werden. Eine eigene Maschine wird hergestellt, an der seit längerer Zeit bereits gearbeitet wird und die in allen Staaten patentiert worden ist. Diese Maschine wird speziell Atharas, das sind gobelinahnliche Aufsätze auf Len Thalefim, erzeugen. Die Thalefimfabrikation soll besonders ausgeftaltet werden. Es ist das Bestreben der Fabrik, nicht nur Palästina, sondern auch Europa und besonders Amerika mit den feinen Seidenthalesim und den wertvollen Artharas palästinensischer Fabrikation zu versorgen. Derzeit arbeiten zwei Schweizer Fabriken mit zirka 300 Leuten nur an der Fabrikation von Thalefim, die sowohl nach Palästina als auch nach allen anderen Weltteilen versendet werden. Die Versorgung der Welt mit diesem Artikel soll nunmehr von Pal ästina übernommen werden. Außerdem soll auch eine eigene Chappesspinnerei im Anschluß an die Seidenfabrik errichtet werden, die die Seidenabfälle verwertet und die Seide des täglichen Gebrauches, die Waschseide usw. erzeugt. Infolge der günstigen Voraussetzungen für diesen Produktionszweig wird von der Seidenfabrik auch hiefür ein größerer Betrag zur Verfügung gestellt werden. So sind die Voraussetzungen dafür gegeben, daß sich in Kürze ein Produktionszweig in Palästina entwickelt, der ununterbrochen eine große Anzahl von Arbeitern beschäftigt und auch fiir das Unternehmen selbst rentabel ist. Es muß begrüßt werden, daß sich Unternehmer gefunden haben, die nicht nur aus Idealismus, sondern auch aus dem rein kaufmännischen Streben nach Rentabilität die Produttion in Palästina ausbaueu wollen. Die Aufhebung der Einfuhrzölle hat die günstigen Voraussetzungen sür die erfolgreiche Entwicklung geschaffen. Nur auf dem Wege der Errichtung rentabler Industrien kann das Jndustrieproblem uyd damit auch ein wichtiger Teil des Wirtschaftsproblems Palästinas erfolgreich gelöst werden. D. Di. Rg. Die Frage des Baumwollandaucs in Palästina. In „Mrschar WeiaajWcch" wnd von fachmännischer Sekte die Möglichkeit des rentablen Baumwollbaues durch Juden erörtert -und in bejahendem Sinne beantwortet. Es wird die Gründung einer Gesellschaft mit einer Million Pfund empfohlen. Diejenigen, die selbst arbeiten und pflanzen wollen, sollen Aktien zu 200 Pfund nehmen, die anderen eine ebensolche Anzahl zu 300 Pfund. Es sollen zunächst 6000 Tunam bepflanzt lverden, und zwar würden 200 Familien je 30 Dunam, von denen immer ein Drittel brach liegen muß, bearbeiten. Dies'crgibt zweihundert Mtien zu 200 und zweihundert Aktien zu 300 Pfund, zusammen für den Anfang 100.000 Pfund, damit werden die Kosten für Boden, Häuser, Bewässerung, landwirtschafttiche Maschinen sowie die Karenzzeit bis zum zweiten Jdhr, der Fruchtrragung, gedeckt. Es ist starke Düngung nottvendig; als Zwischenkultur soll Klee gepflanzt iverden, der ein gutes Viehfutter ist. Dadurch wird cs den Siedlern möglich sein, Kühe in ausreichender Zahl zu halten. Die Ertragsrechnung stellt sich außerordentlich günstig. Per Jahr kann mit Ausgaben von zirka 22-000 Pfund, mit Einnahmen von 44.000 Pfund gerechnet werden, Ertrag netto 22.000 Pfund. Es ergibt sich eine Verzinsung für Betricbskrediit von zahn Prozent und eine Verzinsung der Anteile von zwanzig Prozent (2000 Pfund auf 100.000). Die geringen Kosten der Ansiedlung, 5OO Pfund pro Familie, und der hohe Ertrag ab zweitem Jahr lassen Len Baumwollbau als eine vorzügliche Basis für eine raschere ErwHemng der Kolonisation erscheinen. Die Frankendevisen Men wieder. Demission des Gouverneurs der Banque de France. Infolge der Schwierigkeiten, die zwischen der französischen Regierung und der Banque de France bei der Uobernähme des Finanzportefeuilles durch C a i l l a u x entstanderl, war die gestrige Tendenz ziemlich unsicher. Die Abgaben übertrafen an Zahl beiweitem die Umsätze zu Beginn der Woche. Vorübergehend senkte sich Paris gegen Zürich von 15.07 auf 14.80. Später konnte sich der Franken erholen und schloß mit 14.90. Ebenso flau verhielt sich auch die Devise Brüssel, die sich von 14.90 auf 14.70 senkte. Eine Kurseinbuße von 1 Prozent erfuhr die spanische Peseta, die von 84.30 auf 83.10 fiel. Unverändert fest liegt Warschau. New- Aork notierte gegen Warschau im Wiener Usancenhqndel 10.10 bis 10.30. Der Leu konnte seine letzte Höhe nicht, behalten. Trotz der Ankündigung des rumänischen 'Finanzamtes, den Kurs des Leu auf 2.5O gegen Zürich zu stabilisieren, reagierte die Spekulation in keiner Weise mit neuen Leianschaffungen. Im Wiener Usancenhandel bröckelte Bukarest gegen Zürich leicht ab und senkte sich von 2.33 bis 2.34 auf 2.28 bis 2.3O. Nach der Uebernahme des Finanzportefeuilles durch Ca illau x sind die Unstimmigkeiten zwischen dem Gouverneur der Banque de France, R 0 bineau, und Caillaux wieder zutage getreten. Schon anläßlich der ersten Uebernahme des Finanzministeriums durch Caillaux entstanden Schwierigkeiten aus dem Grunde, weil Robvneau der Regierung die R e s e r v e u der Banque de France f ü r I n t e rventionszwecke nicht zur Verfügung stellen wollt«. Auch Per et ist infolgedessen von seinem Amt zurückgetreten. Mau fährt die langen Verhandlungen mit ta äRmiftesäutt Brrand qa WwfWPI WWU IpM^S fSlettt* Mormerrzettuns nur unter der Bedingung bereit erklärt habe, das Portefeuille zu übernehmen, wenn Robincau seine Demission überreiche. Der Rücktritt RobineauS ist somit der erste Eingriff Caillaux' als Finanzminister. , Mllllooenanlelhe der deutsche« Stahltmst«. Perfektionierung der Verhandlungen. Aus Berlin, 26. d., wird telegraphiert: Eine aus deutschen Großbanken und Bankfirmen unter Führung der D a r m st ä d t e r N a t i 0 nalb a n k stehende Bankengruppe wird eine Reichsmarkanleihe im Gegenwert von 126 Millionen Reichsmark mit 7prozentiger Verzinsung und Auslosung zu 102 Prozent zwischen dem 6. und 25. Jahr übernehmen. Für diese Anleihe ist ein Dezugsrecht auf lOOO-Reichsmark-Aktien der Vereinigten Stahlwerke für je 3000 Reichsmark Anleihe znm Kurse von 125 Prozent, ausübbar bis zum 31. Dezember 1929, vorgesehen. Die größte deutsche Jndustvieunleihe. Dazu wird aus N e w - A 0 r k gemeldet: Die zur Zeichnung aufgelegten 30 Millionen Dollar 6»/,Prozentiger Goldbons der Vereinigten deutschen Stahlwerke stellen die größte ausländische I n d u st r i e a n l e i hc dar, die in den Vereinigten Staaten bisher abgeschlossen worden ist. Der amerikanische Sachverständige veranschlagt den Wert des Eigentums des deutschen Stahltrusts auf 537,671.800 Dollar. Nach seiner Schätzung dürfte die Iahresnettoeinnahme sür die Zeit von 1927 bis 1931 nach Abzug von Abschreibungen durchschnittlich 28V» Millionen Dollar betragen. Nattonalbankprästdent Dr. Reisch lobt sein Werk. In rittet Bankeilage der Londoner „Times" bespricht der Präsident der Nationalbank, Dr. Reis ch, die Wirischastsverhallnisse Oesterreichs in d-n letzten Jahren. Dabei betont er schon hn ersten Satze, daß der Wiederaufbau Oesterreichs m ii Hilf c Englands und des Völkerbundes bewerkstelligt worden sei. Dr. Reisch verkennt nicht die Schwere der wirtschasllichen Krise, heibt aber hervor, daß die Vorwürfe, ivonach die Mittel der Rekonstruktion nur für die Staats- Wirtschaft und die Währung, nich: aber für die Privatwirtschaft verlvendet worden seien, unstichhältig seien. Ohne eine Gesundung der Staatssinauzen und der Währung sei auch eine Erholung der Privatwirtschaft unmöglich.. Besonders weist er auf die Stabilität des Schillings und auf die Wirtschaftspolitik der Nationalbank hin. Das Ende seiner Ausführungen besagt, daß die Hauptursache der Wirtschaftskrise Oesterreichs in der allgemeinen Krise liege. Eine allgemeine Erholung, beruhend aus der Zusammenarbeit bor wirtschaftlichen Interessen ujte dem gemeinsamen Einvernehmen, könne Oesterreich aus der Krise heraushrisen. Oesterreich erlvarte diesen Tag der imerncMonalen Wirtschaftshilfe und sei bereit, jeden gesunden Vorschlag. der dies beschleunigen könnte, aupnrchm.cn. Die Bemühungen zur . Behebung der internationalen Handels- Hindernisse.'Aus Paris,'26. Juni, wird telegraphier!:: In der Zeit von: 22. bis zum 25. d. fanden hier Sitzungen des BerwaAungsrates der Internationalen Handelskammer zur B e h e b u n g d e r H i n d e r ni fs e des Handels statt. Diesem Komitee lag unter anderem ein ausführlicher Bericht des österreichischen Subkonl iiteeS vor. Generalberichterftatter HartIey Wi thers hatte diesem Berich:, der eine Enkvicklung in der Richtung , einet europäischen WirtschastSgemeins chaft -ins Auge saßt, der besonderen Aufmerksamkeit des Komitees empfohlen und eine Resolution zu Gunsten des Abschlusses van allgemeinen Konventionen auf Grund der im österreichischen Bericht vorge-zeichnetiA! Grundlinien vovgeschilagen. In seiner Schlußsitzung faßte das Komitee zur Behebung der Hindernisse des Handels eine Entschließung. Die in der darauffolgenden Sitzung d.s Rates genchmigte Resolution betont, daß der gegenwärtige Zustand, der durch die Kriegssolgen verursacht worden sei, sich für alle Länder, besonders die europäischen Staaten, ans wirtschaftlichem Gebiete unerträglich gestalte uns rasche Maßnahmen zu Vermeidung eines wirtschaftlichen Niederganges notwendig seien'. Privatverkehr und Geldmarkt. Im gestrigen privaten Esfektenhandtt waren die Umsätze nicht bcdeutenb. Gesucht waren ebenso wie zum Schlüsse der Woche Ungarische Arbitragvessekten, von denen vor allen! Talgo, Rima, Ung. allg. Kreditbank unld Ung. Hosherr wesentlich höher schlossen. Von den österreichischen Efsekicn profitierten Kredit unv Alpine. Die R c n t e n k u r s e bröckoiten weiter ab. Auf dem Geldmärkte wurvc Gold zu (P/a Prozent reichlich ausgeboten, ohne aber Abnehmer zn finden. Die Kreditnehmer wavten den Zeitpunk! ab, um sofort uach der Herabsetzung des offiziellen Diskontsatzes ihren Bedarf noch leichter decken zu können. Der niedrige Zinsfuß, der den offiziellen Diskontsatz stark unterbietet, ist ein Borlänser der offiziellen Diskontherabsetzung. Wer haftet für den verspekulierten Pensionssonds der Petroleumtverke RüttgerS? Gestern kam eine Klage zur Verhandlung, weilche' die Beamten der zusanmrengebrochenen Pctr0leunigasellschaft RüttgerS A. G, .gegen die früheren Vevwa.tungsräre aivgcstrengt hatten uvd in welcher sie von diesen den Ersatz des Pensionssonds verlangten, der von ihnen in Kriegsanleihe angelegt und auch später in Spekulationen verwendet wurde. Bekanntlich ist die RüttgerS A. G. vor einem Jahre zusammengebrochcn. Damals lvurden einzelne Berwallnngsräte strasgerichllich verurwilt. Das Gericht soll nun entscheiden, ob diese Berwaltungsräte für die Pension hasten. Ein Urteil wurde noch nicht gefällt. Geuerawersammlung der Unionbank. Gestern fand die 26. Genem.vevsaMmlung der Unionbank statt, in welcher Bizepräsideni Dr. Frankfurter den Vorsitz führte. Die Teilnahme der Mionäre war gering. Nach einer inhaltslosen Debatte wurden sämtliche Anträge der Verwaltung angenommen. Insolvenzen. Dos Konkursvevfahren wurde über Eduard L a v 0 d a. Kaufmann, 1. Bez., BaUgasse 2, eröffnet. Das NnS g l et ch S v e r f a h r e n wurde eröffnet über Jo'ef Wt lln e r. Kleiderhänd er. 10. Bez, Quellengaffe 1V7; über Dr. Fritz und Ellen Kuhn, Autotax'unternehmung, 19 Bez.. Et» tivahaPengasse S; über Ing. Alfons K r a l i e e k. 3. Bez., Stezn« gaffe 30. n»d über Leopold Bel, und Martin Stdi»-«»vr. SUötbNUULt & Untere ifl, * 27. Jmi 19W Nr. 2637 Sportulatz Hohe Warte Stad’bahnstatienefii Untar.RSbllng und Helllg«ns<adt Heute Sonntag den 27. Juni, 4 Uhr 30 Minuten Meisterschaftsspiel Slovan-Vienna S Uhr: Internationales Spiel M.T.KrHakoah i(Budapest)| Beteüijpmg Württembergs arn Ausbau der Vorarlberger Wafferttaste. Die Württunbcrgischc Scaatsregiemn.g hat den! Landtag einen Gesetzentwurf vorgolcgt, in dem die Ermächtigung angefordert wird, sich an dem Ausbau der Borarlberger Wasserkräfte, z» beteiligen. Vorerst ist an eine Beteiligung der württMOergischmt Staatsregicrung mit 3 MiAionen Schilling bei der Jll- Werke'A.-G. gedacht. Hauste au der Berliner B'i'»c. Der Schluß der S.ahllrusianleihe Deutschlands in Aluerika bot dmi gestrigen Verkehr eine so statte Anregung, daß die meisten Effekten um 3 bis 6, teilweise sogar um 7 Prozent höher eröffn-eten. Bor allem waren es die Montanwerte, die 6 Prozent prositiertcn. Bedeutend waren auch-die Gewinne der Schiffahrtswertc und einzelner Berliner Großbanken. Trotz des nahen Ultimos war.der Geldmarkt unverächert gleich, Der- Schluß war sehr fest. Zollherabsetzungen in Jugoslawien. Mit Wirksanckeit vom 19. d. hat d!e jugoffamilche Reg ernug e>ne anionome Ermäßigung einiger Zölle verfüyt. So wurde der 100°/oigo Zollzuschlag für gemeine Seife in Dctailautmachnng au gehoben und der Mer-eristerungszu'chlaa iür Baumwollgarne in DKailau mackung von bv°/g aus 2öV0. der gleiche Zu chlag bei Geweben aller Art von 60°/o aus 50% ermäßigt. Wetters wurden die Zölle auf glatte Baumwolltülle und ähnliche creweve von 400 auf 250 Dinar, der Zoll auf Weißblech von 15.— cim 7.50 Dinar, der auf Lokonwbtle, Traktoren und Dampfivalzen von 45 auf 15 Dinar für je 100 Kilogramm her« abgeietzt uns d e Zölle für Textilmaschinen 120 Dinar) aufgehoben. Nähere Ausküntte erteilt die Zollabtellung der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien, 1 Lez., Stubenring 8/10. Petrolem» in Palästina. Aus Jerusalem, 28. d., meldet I. T. A.: In dem arabischen Doofe Sakia in der Nähe von Jaffa stieß man beim Graben eines Brunnens bei 150 Meier Tiefe ans Spuren von Petrolc-uin. Vom Besitzer Michel Peimti herbeigHölte Sachverständige bestätigten -den Fund- In dem. vanHder PalZsttüaregierung heransgegebenen „Hanöbuch für Palästina" iverden dem Vorkommen fo» Petroleum in Iüvpa-lästina Erwähnung getan und Bohiversuche angekündigt. Die Standart Oil Eonipany forscht nach Oelquellen i-m Gelbiet um Khavmvb hemm, wo sie. noch aus der Vorkriegszeit Konzessioucn besitzt. Wiener Produktenbörse. Ruhige Tendenz. An der gestrigen Börse war die Tendenz durch die Be* richte auf den Weltmärkten -ziemlich stark beeinflußt. Die amerikanischen Börsen verliefen infolge der besseren . Ernteaussichten und des großen Vorrates an alter Ware ziemlich ruhig. In Wien ivar Weizen reichlich ansgeboten, was leichte Kursabschwächnnaen zur Folge hatte. Trotz "des Hauptbörsentages ivaren die Umsätze äußerst gering. Verkauft wurde Theißweizeu 79 Kilogramm zu 16.50 S. und Plattenseer 79 Kilogramm zn 46 S. ab HegyeShalonr. Neuweizen pro Juli 77 Kilogramm Theißprovenienz wurde zu 40 0. offeriert. N o ggen war etwas freundlicher. Ungarische Provenienzen wurden zu 25.50 S. ad Hegyeshalon! gehandelt. Neuroggen notierte 26 S. pro August ab ungarische Grenze. M a i s ist andauernd fest. Es wurden kleinere Posten zu 1.12 tschech. K., Schleppladungen zu 1.10 bis 1.11 ex Schlepp Wien gehandelt. Rumänische Ware notiert für August 1.10 tschech. K. ex Schlepp Wien. Trotz der eingetroffenen Schlepperladnngen ist Hase r nicht genügend vorhanden. Die Preise blieben behauptet, das Mehlgeschäft blieb unverändert. Es notierten. W e i z e n: Inländischer 47.50 bis 48.-— ttnaarischer Theiß .79/80 Kilogramm 49.50 bis 51.—. Ungarischer 78/79 Kilogramm 46.— bis 49.— . Jugoslawischer 76 Kilogramm bis 46.— 46 50 Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —.— bis -. Roggen Znländischer Marchfelder 27.50 bis 27.75, Pester Boden 27.25 bis 27.60 Gerste: Brauware mländtsche 80.— bis 88.60. böhmische mährische —.— bis Mais: Iugottawischer 24.25 bis 25.35. C inq u a n t i ii neu 83.— bis 34.— Hafer: Inländischer 8160 bis 32.50 Reis Italienischer 79.— bis 84.-. Burma 66.— bis 68.—. M a h l p r o d u k t e: Grieß inländischer 85.— bis 86.—, Weizenmehl 0 inländisches 84.50 bis 85.50, Kochmrht 2 inländisches 72.50 bis 74 60 Brotmehl inländisches 48.— bis 52.— Ungarische Saatenschätzungeu. Budapest, 26. Juni. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Der amtliche Saatenstandsbericht veröffentlicht zum ersten Male zifformuäßige Schätzungen des zu erlvartenden Ernteertrages an Weizen und Roggen. Danach sind an Weizen 18,6 (im Vorjahr 19,5), an Roggen 7,7 (im Vorjahr 8,3) Millionen Meterzentner, zu erwarten. Die bisherige übermäßig feuchte Witterung habe, wenn sie auch keinen Nutzen brachte, anch keinen Schaden verursacht, doch sei für die nächste Zeit trockeneres Wetter erwünscht, 4/tlr VvUV|vlltN((%l Juni. (Devisenkurse von wttdo" 25.13Vz i&.WU), 12 Uhr.) New-Boxt Paris bis.« Ztirtev, 26. 14.90 (15.07^); ■>16.62). Brüssel 14.70 114.99). Mailand 18.77»/, lliadrtl, 83.10 84.30,. Holland 207.50 (207.50), «eru» 132 97« 123.-). -nste» 7303»/, (73.02»/,', Stockholm 13860 (138.70 Oslo 113.35 '113.40, istoveniinaeu 13605 (136,90), Sofi 3.71«/, (3.72'/,). Brag 15.30 (15.31»/.), War'ckav- Budapest ".007235 '0.007235-, Belgrad 9.13»/. (9.13»/.). m tarest 2.90 (3LS^, Ai«S 308.75) Dr i i IL i >

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