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Wiener Morgenzeitung · 1926-06-25 · Heft 2635 (25.6.1926) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
8 (1926)
Issue
Heft 2635 (25.6.1926)
Date
1926-06-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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OM « Men, Freite Mener Morgenzeltun^ 25. Juni 1926 Nr. 2636 Wm mü» Kino. ,9tr flarfer M Sore#.' (PreffevsrfLhrtmg.1 Der Roman von Jules Berne, durch mehr als Lin halbes Jahrhundert eine eifrig gepflegte Jugendlektüre, feiert eine Wiedergeburt in der Form einer künstlerischen Höchstleistung der Kinematographie. In Frankreich, in den Ateliers und Freilichtbanten von Billancourt in der Umgebung von Paris, wurde ein Großteil dieses Films hergestellt. Und doch ist er durch und durch r u ssisch. Nicht jenes Rußland aber ist der Schauplatz dieses Geschehens, das von dem heutigen Europa abgesondert, politisch und künstlerisch ein Separatleben führt, es ist das alte Rußland, jener ungeheuere Koloß unter den anderen Staatengebilden, der m seiner glanzvollen Mächtigkeit das Unerschütterlichste dieser Erde schien. ' Ein Pracht- und prunkvoller Hofball im kaiserlichen Palais zu Moskau ist der Auftakt. In die Tanzweisen, zu denen sich die Paare feierlich drehen, gellen die Fanfaren der aufständischen Tartaren, die die Gewalt oer zaristischen Herrschaft in Sibirien zu zertrümmern drohen. Der Kaiser entsendet den Hauptmann Michael Strogoff mit wichtiger Botschaft an seinen Bruder. Und nun beginnt der kämpf- und abenteuerreiche Weg des Kuriers, wie ihn der Roman in so packender Weise schildert. Ivan M o s j o u k i n e, der große russische Filmtragöde, verkörpert die Titelrolle. Er spielt keinen wild darauf losstürmen, den Helden, formt keine unbezwinglich scheinende Siegfrieds- Gestalt. Er ist nur der Mann, der unter der furchtbaren Schwere seines Auftrages niederzubrechen droht, der sich mit eiserner Energie immer wieder aufrafft und endlich —, so gut es ihm eben gelingen kann, feine Aufgabe löst. Vielleicht spielt er hrer überhaupt keinen Helden nach allgemeinen Begriffen, die einen passiven Heroismus in den seltensten Fällen zu würdigen wissen, formte nur eine Duldergestalt von einprägsamster Bedeutung, die unkritisch macht, weil sie zu eindrucksvoll ist. Eine Pose des Entschlusses kennt er nicht. Oft ist ein halb entschuldigendes Achselzucken die Einleitung der Taten, die ihm die Handlung vorschreibk. Er kennt keinen theatralischen Zorn, die Unbesonnenheiten (im Sinne seiner Aufgabe betrachtet), die er begeht, sind nichts als Reflexerscheinungen eines kraftvollen Menschentumes, das in der furchtbarsten Art beleidigt wurde. Seine darstellerische Aufgabe hier so zu lösen, war eine Meifterleistung» und ist in ihrer Eigenart so typisch russisch. Natalie Ko Wan ko als Nadja, Chahatuni als Ogarefs und die meisterhafte, vollendete Regiekunst Tourjanskys gaben weiters diesem französischen Werke die Eigenheiten und den Charakter eines russischen, abgesehen von der prachtvollen Stilechtheit, die jedes einzelne der stimmungssatten Bilder ausatmet. Dieser in jeder Einzelheit ausgezeichnet gelungene Film Wird am 5. November in den Wiener Kinos erscheinen. Wir werden zu diesem Zeitpunkte noch eingehender auf. dieses in seiner Art unübertreffliche Werk zurückkommen. Filmen Sie mtt im Badestlm! Die von Friedrich P arges herausgegebene illustrierte Film--Und Kinorundschau „Mein Film" veranstaltet, wie bereits berichtet, am Samstag den 26. d., 2 Uhr nachmittags, im Schafbergbad eine interessante Badefilm-Konkurrenz, bei der 30 Damen durch eine aus Filmstars und Filmregisseuren bestehenden Jury ausgewählt, mit wertvollen Preisen bedacht und für den Film engagiert werden. Die gesamte Veranstaltung wird als Badefilm kinemawgraphisch ausgenommen. Die näheren Bestimmungen und Teilnehmercoupons befinden sich in der soeben erschienenen Nummer 26 der Zeitschrift „Mein Film". Außerdem enthält diese besonders reichhaltige Nummer Neuestes vom „Rittmeister Harry Liedtke", einen Beirrag von' Afta. Nielsen, eine Persönliche Widmung von Roda Roda und Bilder von seiner Mitwirkung im „Feldherrnhügel", die Fortsetzung der Artikelserie „Wie ein Film entsteht", ferner die Beiträge „Ich möchte gerne Filmstar sein", Lha de Putti „Der Enthusiast", „Auch Prag filmt", die Beilagen „Mein heiterer Film", „Alles für die Frau" und „Der Film-Photoamateur" (mit 25 Millionen Bargeld-Preisen), weiters die illustrierte Revue der erscheinenden Filme Jowie die ausführlichen. Protz rä mme sämtlicher Wiener Ki^otheater. .„Mein Film" ist zum Preise von 40 Groschen in Men Trafiken und bei allen Kolporteuren erhältlich. Abonnenten erhalten Bücherprämien. Verlag Wien, 6. Bez., Mariahilferstraße 85, Tel.61-37. Ein Hilsner-Film. Eine Berliner Gesellschaft arbeitet gegenwärtig an einer kinematographischen Darstellung der Hilsner-Affäre. In dem Film werden alle 'Stadien dieses nun schon, zwanzig Jahre zurückliegenden Prozesses, angefangen von dem Mord in Polna bis zur Begnadigung des unschuldig Verurteilten sich abrollen. Der Film wird im September'fertiggestellt werden. „Panzerkreuzer Potemkin", der vielbesprochene Film, der überall das beispielloseste Aussehen erregte, erscheint ab heute im Programm der führenden Wiener Kinos. ILMEN SIE Ml in dem großen Badefilm der illustrierten Film* und Kinofundschau Herausgegeben von Friedrich POROES am 26. Juni 2 Uhr nachmittags Im Schafbergload 30 Damen erhalten Preise! 30 Damen werden für einen Film engag ert.l Die gesamte Badefilmkonkurrenz wird kinematographlsch autgenommen Teilnehmerkupons und nähere Bestimmungen In der soeben erschienenen Nummer 28 der Zeitschrift „Mein Film*. Die Nummer enthält au&erdem 30 relchülustrierte Artikel und die Programme sämtl. Wiener Kinotheater Prwia 40 Oroachan Abonnenten erhalten Bäeherprämlen / Verlag Wien, VI. Marlahllferstr. 83, Tel. 61-37 _CENTRAL« KINO_ il., Tabor s trasse 8 Telephon t2-3-4l Ab heute täglich! und das übrige Schlagerprogramm Beginn der Vorstellungen: *ffi, V«8, */«9Ubr Volkswirt. Me Ilpine zahlt feine MoiQeabe. Dh SoUhrSffnmlsstttenz. — Eigenkapital 102 Millionen. Gestern wurde die Bilanz der Alpine Montangssellschaft veröffentlicht. Nach dieser' beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft 102 Millionen. Davon entfallen 60 Millionen auf das Aktienkapital und 42 Millionen auf die Rücklage. Bon letzterem Betrage sind 16 Millionen als Dotation für die Reserve bestimmt. Eine Zusammenlegung findet nicht st a t t. Jede alte Aktie wird ans eine neue Aktie im Nennbeträge von 20 S. aufgestempelt. Der Reingewinn des Vorjahres beträgt 106.493 S. Dieser wird zur Gänze auf neue Rechnung vorgetvagen. Eine Dividende kommt infolgedessen nicht zur Ausschüttung. Ueber den Verkauf des Porembaschachtes an die Tschechoslowakei wurde berichtet, daß der Kaufpreis 6,9 Millionen Schilling betrage. Die Fakturensumme für das Jahr 1925 beträgt 87.445 Millionen. Die Produktion ist gegenüber dem Vorjahre gestiegen. Generaldirektor App old teilte mit, daß das neue Verfahren der Kohlenverarbeitung erfolgreich angewendet werde. Die Braunkohlen ergeben 5000 Kalorien. In Köflach sei eine Anlage errichtet worden, tvelche täglich 2,6 Waggons dieser hochwertigen Braunkohle erzeuge. Die Aussichten für das laufende Jahr werden als gebessert bezeichnet. Der Zusammenschluß der europäischen Eisenwerke stehe bevor. Die Alpine werde im Rahmen der vereinigten Stahlwerke an dem europäischen Eisenkartell beteiligt sein. die Lage der Ssterreichischeu und deutsche» Holzmartter. Der „Internationale Holzmarkt" schreibt: Die österreichischen Holzwirtschaftsvechältnisse haben sich nicht verändert, d. h. sie sind nach wie vor trostlos, und wie schwer alle Interessenten unter der augenblicklichen Lage leiden, betveist der neuerliche, kürzlich unternommene Versuch, Einfuhrzölle für Schnittmaterial zu erlangen. Die wirtschaftliche Notwendigkeit und Raison eines derartigen Verlangens mögen nun beurteilt werden wie sie wollen, die Tatsache allein, daß ein ausgesprochenes Holzexportland wie Oesterreich Importzölle verlangt, charakterisiert zur Genüge die gegenwärtige Lage des Holzmarktes. In Deutschland sind die Klagen der Hotzinteressenten vom Waldbesitz über das Sägewerk, den Händler bis znm Konsumenten noch immer recht groß. Trotz verschiedener allgemeiner wirtschaftlicher Besserungen kann das Holzgewerbe zu keiner rechten Gesundung gelangen. Die Absatzmöglichkeiten in Schnittmaterial haben sich eher verschlechtert, die Preise sind gedrückt und der Rundholzmarkt weist ganz ähnliche Verhältnisse auf. In den Wäldern befinden sich trotz der weit vorgeschrittenen Saison noch immer sehr große Mengen unverkauften Holzes, und trotz des zögernden. Ausgebotes von seiten der Forstverwaltungen sind gelegentlich der tatsächlich abgehaltenen Auktionen nur wenig Interessenten zu finden. Sie Wasser« und kiettrizilätsversorgung Jerusalems. Die angefochtene Konzesiion des Griechen Mavromatis an ein Londoner Bankenkonfortium verkauft. — Jerusalem wehrt sich gegen die Verteuerung des Lichtes. Im Vorjahre hatte, wie noch erinnerlich, der Haager ständige Gerichtshof die vor dem Krieg von der Türkei dem griechischen Unternehmer Mab r.o matis erteilte Konzession auf Clektsifizierung Jerusalems als zurecht bestehend erklärt. Wie nun das Jerusalemer sozialdemokratische Blatt „Dawar" aus sichrer Quelle erfährt, sind dieser Tage in L o n d o n die auf Grund des Haager Urteils eingeleiteten Verhandlungen zwischen den Vertretern von Mavromatis und der Pa lästinaregier ü n g über die Aenderungen ln der Konzession zur Vers o vgnngJerusalems mit Elektrizität und Wasser zu Ende geführt worden. Es wurde ein Zusatzabkommen abgeschlossen. wonach die Konzession von Mavromatis auf ein Konsortinm Londoner Banken übergeht, das'die Arbeiten durch die Firma Jackson, die auch die Arbeiten an der Wasserversorgung Jerusalems aus den Quellen von Ejn Farah vornimmt, ansführen lassen wird. Im Besitz von Mavromatis soll nur eine geringe Anzahl von Anteilscheinen geblieben sein. Die frühere Bestimmung, daß eine gewisse Zahl von Anteilscheinen in Palästina placiert, werden soll, um eine entsprechende Einflußnahme der Palästinenser auf die Gesellschaft zu sichern, wurde aufgehoben. Die Konzession erstreckt sich außer auf Jerusalem auch auf die U ingebung, die Bethlehem, Beth -Dj-ala, Ram alah, Birah usw. umfaßt. Die Dauer der Konzession wurde von 40 ans 60 Jahre verlängert. Die Stadtgemeinde von Jerusalem wird für die Beleuchtung der Stadt statt 2000 ägypt. Pfund pro Jahr 4000 ägypt. Pfund zu zahlen haben, während der Kubikmeter Wasser statt 3 türkische Piaster 7 äghpt. Piaster kosten wird. In Jerusalem weilen jetzt zwei Ingenieure als Vertreter Mavromatis, denen bis spätestens 20. Juni alle Angaben über die von der Stadtgemeinde, dem Wasscrdepartement und der Postdirektion gewünschten Aenderungen einzureichen waren. Man glaubt, daß man binnen kurzem mit den Arbeiten beginnen wird. Alle Verhandlungen über die Unterfertignng des neuen Vertrages wurden ohne Befragung der Stadtgemeinde von Jerusalem dnrchgeführt. Wie der „Hoaretz" berichtet, hat die Stadtverwaltung von Jerusalem deshalb beschlossen, entgegen dem früheren Plan jede Haftung für die Konzession von Mavromatis abzu lehnen. Herabsetzung des Zinsfußes für Stenerrückstände. Abgeordneter Füdermeyer sprach Mittwoch neuerdings in der Frage der Ermäßigung der Gebühren, bezw. der H e r a b s e tz tt n g des Zinsfußes für Steuer- und G e b ü h r c n r ü ckft ä n d e bei Finanzminifter K o l l m a n n vor. Bezüglich der Herabsetzung des Zinsfußes für Steuer- und Gebührenrückstände sagte der Minister die Hinansgabe einer Verordnung mit 1. Juli zu, womit der Zinsfuß von 12 auf 8 Prozent herabgesetzt wird. Weiters werde ein Erlaß an die Gebührenbemessnngsämter ergehen, mit der Aufforderung, die Hinausgabe der Gebührenvorschreibungen möglichst zu beschleunigen. Kredite für die Erfüllung von Ausgleichsverpslichtungeu. Im Wiener Handels- und Jndustrieverein fand kürzlich eine Diskussion über die Reform der Ausgleichs Praxis statt. Zunächst führte Oberlaudesgerichtsrat Cuckovic folgendes aus: Wenn über ein Gesetz viel gesprochen werde, sei das in den meisten Fällen ein Beweis dafür, daß es den Anforderungen der Wirtschaft nicht entspreche. Einer der Hauptfchler der Ausgleichsordnung liege darin, daß sie für alle Fälle projektiert sei, in denen die Erhaltung der wirtschaftlichen Existenz des Schuldners bewirkt werden soll, tatsächlich aber fast ausschließlich Liquidationsausgleiche durchgeführt werden, da in der Mehrzahl der Fälle, insbesondere wenn es sich um Banken handelt, die Fortführung des Betriebes ohne Vertrauen der Kundschaft fast unmöglich sei. Als nächster Redner wies Direktor Heinrich Herches darauf hin, wie vorteilhaft es wäre, wenn in Fällen, in denen die Insolvenz durch vorübergehende Ursachen, hervorgerufen sei, ein Unternehmen in der Lage wäre, den Konkurs oder vielleicht sogar den Ausgleich dadurch zu verhindern, daß finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Diese Aushilfe soll dabei keineswegs charitativen, sondern ausschließlich kommerziellen Charakter tragen, d. h. es soll dabei der Kreditgeber in Form einer zeitweisen Beteiligung oder auf andere Art einen Gewinn erzielen können. Ruhige Devisenmärkte. Die Betrauung C a i l l a u x' mit dem Finanzportefeuille wurde von der internationalen Finanz ruhig beurteilt. Bei verhältnismäßig geringen Umsätzen erhöhte sich die Devise Paris in Zürich von 14.60 ans 14.74. Brüssel von 14.70 auf 14.75 und Mailand von 18.65 auf 18.66. — Sehr fest lag wieder der Leu. Die Devise Bukarest notierte im Wiener Usancenhandel gegen Zürich 2.27 bis 2.28. Die Festigkeit des Leu wird mit der bevorstehenden Verständigung zwischen der neuen Regierung und dem Noteninstitut in Verbindung gebracht. — Der Zloty war nicht stark, umgesetzt. Im Wiener Clearing senkte sich die Devise Warschau von 69.55 auf 69.25, m Prag von 327.— ans 322.—. Jnlandsarbeiterschutzgesetz. Seit 1. Jänner d. I. steht bekanntlich ein Jnlandsarbeiterschutzgesetz in Kraft, das vorschreibt, daß ausländische Angestellte, Arbeiter und Lehrlinge, soferne sie sich nicht schon seit 1. Jänner 1923 ständig in Oesterreich aufhalten, einen neuen Posten nur mit Bewilligung des WandrrungSamtes (Bundeskanzleramt) antreten dürfen. Ueberprüfungen durch die zuständigen Amtsstellen haben ergeben, daß diese Vorschrift, die offenbar in Arbeitgeberkreisen noch nicht genügend bekannt ist, verhältnismäßig häufig übertreten wird. Um den Erfolg des Jn- /arrdsarbeiterschutzgesetzes sicherzustellen, w-ivd von nun an der Einhaltung der bezüglichen Gesetzesbestimmungen größeres Augenmerk zugewendet werden. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie macht alle Arbeitgeber zu deren eigenem Vorteil aus diesen Sachverhalt aufmerksam und empfiehlt in jedem einzelnen Falle einer beabsichtigten Beschäftigung von Ausländern um Bewilligung bei der Industriellen Bezirkskommission anzusuchen. Die österreichischen Erfinder auf der Wiener Herbstmesic 1926. Der Erfolg, den die vom Oesterreichischen Erfinderverband in Wien im Rahmen der Wiener Frühjahrsmesse 1926 veranstaltete , Erfindermesse erzielte, veranlaßt die Berbandsleitung, auch bei der Herbstmesse 1926 (3. bis 12. September) mit einer Modell- und Musterschail von Erfindungen und Neuheiten bervorzutreten. Es dürften sich zirka 200 österreichische Erfinder beteiligen.^ Mit den Erfindervcrbänden des Deutschen Reiches, Frankreichs, Italiens und der Tschechoslowakei wurden Verhandlungen angeknüpft, um auch eine Beteiligung der Erfinder oieser Staaten zu ermöglichen. Da in dem Pavillon der Erfinder ans dem freien Gelände der Rotunde bei der Vorigen Messe nicht alle angemeldeten Neuheiten Aufnahme finden konnten, wird zur Herbstmesse 1926 ein zweiter großer Pavillon herangezogen werden. Insolvenzen. Das Konkursverfahren wurde über die Verlassen chast Maloine Ä m b r u e, 1. Bez. Fran.-Jo-efS-- uiat 19, eröffne*. — Das A u.S g l. e i ch s v c r i a h r e n wurde eröffnet' über Abraham Landes, 4. Bez. Schäffergafse 13 a, und Stephan Hllnetty. 2. Bez.. Praterstraße 61. beide Geselllchafter der Firma Landes & Co., , 1. Bez.. Franz-Jo'efS-Kat 39; über die Firma W e t S z' Söhne, Hugo und Hans WeiSz, IS! ft , Sievermgerstraße 12; über die Jnitallations- Flussomeier- GHell'chait m. b. H.. 3 Bez. Wassergasse 3; über E v o r i ft o A.v. N e ft i, Libensmittelhanvel, 1. Bez. Kohlmarkt 11, und über Wüpelm und Irene I e r e k. 3. Bez., Boerlmvegaste 25. 30 Prozent der Arbeiter werden bei Krupp in Essen entlasten. Aus Berlin wird telegraphiert: Das Direktorium der Firma Krupp A.-G. in Essen teilt mit, daß es sich genötigt sehe, wegen der zunehmenden schlechten wirtschaftlichen Lage bis zum 1. November d. I. weitereL000bis4000Arbeitcr zu entlassen. Das macht'.für die ganze Belegschaft rund 3 0 Prozent aus. Für diesen Abbau werden in der Hauptsache die mechanischen .Betriebe in Frage kommen. Die .Kündigungen werden ab 1. Juli erfolgen. Devisen Am*ter dam Belgrad........ Benin.. Brüssel ........ » Budapest ........ Bukarest. London»»»,»«»». : Mailand.. . Naw•York'. ..»».»» Psrhf» .»•••» »* Prag »,,»«»»»» Otto S. 368.60 13.4835 107.87 30.28 08.72 3.U 34.3450 35.68 70666 30.37 3C.8960 Debilen» und Balntenturfe vom 24. üuni 1826. War* 384 60 13.5 336 168.47 20.40 99.r3 '3.13 34,4460 26.68 708.06 80.37 20 9760 Qeln äoOa .. , t». 5.08 Stockholm. . 180.26 Warschau . 68.2p Zürich . . ...... 136.67 Valuten Amerikanische Noten . 703.6f> Belgische Noten .... — Bul gar. Not. .,•••» Deutsch« Noten . . »» 187.80 , Englische Noten ...» 34.28 War. 6 13 189.86 89 75 187.07 707.60 168.40 3446 hrausOaleciu; Noten . Holländische Noten ., Italienische *oten . , , Jugoslawische Noten . . Polnische Noten .... Kumknlsche Noten . . . Kustiscbe Noten /Roman.) Schwerer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . Türkische Pfnn<t*Notcn . Ungarische Noten . . . Oet*. 383 60 36.01 .13.46 80.10 138.40 40.67 06*80 u »>* 334.5 i Se.'iB 13,61 70.10 187.20 30.09 98^20 e

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