Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 8 (1926)
- Issue
- Heft 2623 (13.6.1926)
- Date
- 1926-06-13
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.L623 Wien, Sonntag Wiener Morgenzeuuna Ht. ^>IUU ivt^ß .r ia €$9tfttn gegen Herttza 2:0 (0:0). Slovcmhat Hertha geschlagen, ist aber den Beweis schuldig gebttDen, die bessere Mannschaft zn sein. Hertha lag mehr aK oie halbe Spstlzett im Angriff, nur die oft geradezu heiter amnutende Schutzunfäbigkeit ihrer Stürmer verhinderte es, daß Viele Ueberlegenheit in Tore umgefetzt wurde. Der beste Mann Herthas und auf dem Spielfeld überhaupt war P r uh a, der unermüdlich arbeitete und feine Stürmer immer wv«>er nach vorne warf. Roben ihm wäre Dittrich als Back zu erwähnen, der freilich vor keine allzuschwere Aufgabe gestellt w»4de. Die Slovan-Mannschaft stand der Herthas in fast allen Belangen nach, nur in den: einen nicht, in der Kunst, Tore zu schießen. Nach der Pause, bis zu der das Spiel unentschieden stand, gelang es Janaufchek in der 21. Minute, nach einem Korner einznsenden und in der 40. Minute stellte Zdarsky mit einem prachtvollen Weitschuß das Ergebnis her. Der beste Mann Slovans war Beijbl. Wecker—U. T. E. 3:3 (3:i). Die Budapest« gleichen in der letzten Sekunde ans. Wacker-Platz. 2500 Zuschauer. Schiedsrichter Kaufmann. Wacker: Feigl; Kollendorfer, Capek; Brinek, Resch, Jestrab; Machhörndl, Rappan, Kuthan, Aigner. Schrötter. U. T. E.: Czulie; Vogl 3, Czafska; Borsanyi, Kolesenay, Marko; Lettner, Großmann, Szabo, Csontos, Großmann 1. Der 11. T. E., der in Budapest in der Meisterschaft der ersten Klasse den vierten Platz einnimmt, konnte ganz gut gefallen. Bereits in der 14. Minute erringt Rappan die Führung für Wacker. In der 34. Minute sendet Schrötter den zweiten Treffer ein. Vier Minuten später verringert Szabo den Vorsprung. Bald darauf erzielt aber Machhörndl das dritte Tor. Nach Seitenwechsel spielt ParovAv statt des verletzten Machhörndl. Die Ungarn wechselten Czulie durch Benda und wmmmmmm Reichste Auswahl an mmmmmm SaDettifoO, SßDctleiOßt Badehauben, Dädimäntel, Badecapes, Badeschuhe ut Strickwaren- und GarnspezialhauS „Zum Löwen" IX., Porzellangasse 62, Ecke Glasergasse Großmann 1 durch Mrrschva aus. In der vierten Minute ist Lettner erfolgreich und in der letzten Sekunde gelingt es Czabv, beft verdiente n Ausgleich herzustellk- Hnkonh (Graz)—Gvsting 6:1 (5:0). Diesem vorletzten Meisterschaftsspiel der Grazer Hakoah sah die Leitung mit einiger Besorgnis entgegen, da die Mannschaft in den letzten Spielen einen deutlichen Formrückgang erkennen ließ. Außeroem stellte >dec Gegner seine stärkste Mannschaft. Auch der Sportplatz auf der Göttinger Heide bildet für lebe Gastmannschaft ein schweres Handikap. Um so überraschter war man, als die Hakoah ein Hriel vorführte, wie man es von ihr schon lange nicht gesehen hatte. Die Mannschaft trat in folgender Aufstellung an: Oppenheim, Schächter, Quastler 1, Friedlänoer, Grünhut, Fürst, Quastler 3, KrauS;, Gansl» Bettelheim, Freiberger 1. Oppenheim im Tor hatte wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen, doch wäre das eine Tor bet weniger Pose zu verhüten gewesen. Die Verteidigung arbeitete fehlerlos. Die Halves Friedländer, Grünhut und Fürst waren nicht nur für tue Verteidigung, sondern auch für den Angriff wertvolle Kräfte. Die Arbeit Grünhuts und Fürsts toatv Um Klassen besser als jene, welche die ihnen vorgezogenen Spieler' Die krben. Von Schalom Alejchem. (3t Fortsetzung) (Alls dom Jüdischen von P. H.) Währenddessen brachte Asriel der Schammes seine Knochen in Ordnung, ging hin zu den Meirs und Schneirs, -und als er sah, wie sic so daliegen, einer den anderen an dem Barte 'haltend, suchte er sie zuerst gutmütig auf folgende Weise zu versöhnen: ,Mi, pfui! Schämt euch doch! Zwei Brüder, zwei Blutsbrüder, Brüder eines Vaters und einer Mutter, halten sich an den Bärten! Noch dazu an einem heiligen Ort! Ei, pfui!" Asriel der Schammes sah aber ein, daß in diesem Moment seine Moral 'für die Katz war, für den Wind; im Gegenteil, er hat mit feiner Rede, man kann es sagen, das Feuer der beiden Brüder von einem Vater und einer Mutter noch mehr geschürt. Ihre Wut wuchs, und in der .Hand des einen zeigte sich ein Büschel schwarzer Haare (vom Barte Meirs) und in der Hand des anderen ein Büschel roter Haare' (vom Bart Schneirs). Auch blaue Flecke zeigten sich auf ihren Gesichtern, ja den: einen von den beiden trat das Blut aus der Nase. Solange es nur um Bärte, Ohrfeigen, Stöße, Püffe urrd dergleichen ging, konnte Asriel der Schammes noch ruhig Reden haltep, Moral predigen. Als er aber Blut sah, konnte er sich nicht mehr znrückhalten, denn Bütt — mag es auch nur von der Nase sein — ist eine sehr unschöne Sache, die für Raufbolde paßt, aber nicht fiir Juden. Pfui, so etwas, Blut! Und AL-riel der Schammes dachte nicht lange nach, ging in den Vorraum, holte einen Eimer Wasser und heida! mit dem Wasser auf die Briider. Kaltes Wasser war seit jeher, seit die Welt ihren Bestand hat, das beste Mittel, unt einen Menschen munter $u machen; ein Mensch wird aufgefrischt, abgekühlt und die kühlen Gedanken kommen wieder zurück, wenn er ein kaltes Bad bekommt, -nrag er auch in der größten Wut ttitö im ärgsten Zorn stecken. Dieses unerwartete kalte Bad, das ihnen Asriel gespendet hatte, hat die Meirs und die Schneirs aus dem Schlaf erwachen lassen. Sie blickten einander in die Augen und. wurden verschämt, wie Adam und Eva, als sie vom Baume der Erkenntnis versuchten und sahen, daß sie nackt waren. Und am selben Sabbat nachts gingen die Meirs und die Schneirs mit noch anderen Leute zu Reb Josefl, dem Raw, um zu hören, ivas die anderen Menschen zu sagen haben. Wenn dieses Kaßrilewke nicht ein solches Nest wäre und nicht so abseits von der großen Welt läge und wenn dort zum Beispiel Gazetten, Zeitungen und Journale erschieneri, würde sich die Welt gewiß ausgiebig mit Reb Josefl dem Raw beschäftigen. Alle Zeitungen würden von ihm und seiner Weisheit reden. Große Gelehrte, berühmte Leute aus aller Welt würden zu ihm fahren, ihn zu sehen und von ihm kluge Worte zu hören. Photographen und Zeichner würden sein Bild fest- Halten und es in allen Teilen der Welt verbreiten. Jntervieiner würden ihm den Kopf mit ihren Fragereien füllen und ihn nicht leben lassen. Sie würden alles wissen' wollen, was hei. ihm vorgeht; was er . gern ißt, wieviel Stunden er täglich schläft, ob er an die Deelenwanderung glaube, welche Meinung er über das Zigarettenranchen habe und ob er vom Radfahren etwas hakte ufw. Aber da Kaßrilewke ein Nest ist, abseits von 8er großen Welt liegt, keine. Gazetten, Zeitungen und Journale hat, so hat auch die Welt keine Kunde von Reb Josefl dem Raw. Die Zeitungen erwähnen nicht einmal seinen Namen. Weise, große Gelehrte und berühmte Leute pilgern nicht zu ihm. Photographen und Zeichner halten, sein Bild nicht fest. Interviewer lasten ihn zu Ruh und Reb Josefl lebt sein Leben still/ bescheiden, ohne Aufsehen und. ohne Lärm. Keiner weiß 'von. ihm zu künden, außer die Stadt Kaßrilewke,, die ihn bewundert in großer Ehrfurcht und ihm viel Ehrungen zuteil werden läßt. (Geld gibt es in Kaßrilewke nicht, aber Ehrungen — wieviel ihr mit wollt!) Die Kaßrilewker Leute sagen von ihm, er sei ein verborgener Heiliger und Weiser, der seine Weisheit nicht zeigt. Erst wenn man zn ihm in einer Rechtssache kommt, sieht man seine abgrundtiefe, salamonische Weisheit. * . Nachdem die Hawdalah gemacht rvar, waren die Meirs und die Schneirs zu Reb Josefl in ihrer Rechtssache gekommen und hatten seine Stube voller Menschen angetroffen. Die ganze Stadt war neugierig, zu hören, welches Urteil Reb Josefl fällen werde. Wie wird er einen einzigen Sitz auf zwei Brüder im Ländercup gegen Oberösterreich boten. Im Angriff gab es insbesondere zwft Ueberroschungen. Gansl führte 'Lin Spiel vor, wie man es in Graz von ihm schon lange nicht mehr g e s e h e n hätte. Tie Frucht seiner ausgezeichneten Leistung wären drei voü ihm in effektvoller Art erzielte Tore. Die zweite Ueberraschung bot der Junior Quastler 3, der die in ihn gesetzten Erwartungen weitaus ubertraf. Auch die anderen Stürmer trttgeu durch ihr aufopferungsvolles Spiel viel zum schönen Erfolg bei. Gegner gesucht von Bar-Kochba für Sonntag in Wien oder Provinz gegen Fahrtvergütung bis au zwei Mannschaften. Zuschriften an Gustav Fried, 13. Bez., Brettensecrstraße 49. (Slffc intern atloirale Distanzweltfahrt im Faltboot von Ttenettt nach Bad Pistyan am 27. d. Die Farben des tschechoslowakischen Kanuverbandes verteidigen: Drozen (Prag), E. Rath-Wechsberger (Prag), Dr. Brüll, März (Mährisch-Lstrau). Die Teilnahme der mährischen Vereine wird besonders stark sein, da sie 1t» Boote starten lassen. Atts der 68 Kilometer langen Waagstrecke wird fleißig trainiert. Hakoah (Graz). Das Sekretariat befindet sich in der Dtubenberggaste 4, im.Hofe rechts, wohin alle Zuschriften zit richten sind.- _ Der Cup des jüdischen Sportverbandes. Das rückständige Spiel der ersten Runde I. A. C.—Zion gelärmte Mittwoch zur Austragung und endete 11:1 für I. A. C. Vor Seitenwechsel führten die Sieger 4:1. Bei diesem Match wurden einige neue Spieler durch A. C. ausprobiert. Handball. Amatenrtrainer gesucht von Bar-Kochba für die Damenhandballsektion. Trainirm jeden Montag und Mittwoch. Näheres tm Sekretariat, Hotel Palast. austeilen? Zu allererst ließ Reb Josefl die einzelnen Parteien reden. Reb Josefl ist der Ansicht, daß man vor dem Urteil die Parteien redet: lasten muß, den nach dem Urteil wird ihnen das Reden ja nichts mehr helfen. Nachher ließ er, Asriel den Schammes 'reden^ wieviel er tmr. wollte. Asriel war ja der Hauptzeuge, gesprochen haben aber auch sonstige Bürgersleute. Wer nur Gott im Herzen Chatte — der warf ein Wort in die Verhandlung, und nicht nur e i n Wort, sondern viele Worte. Reb Josefl ist, gelobt sei Gott, ein Mensch, der alle reden laßt. Ich habe es schon seit langem bemerkt, .daß Reb Josefl ein Stück von einem Philosophen ist: für ihn steht es fest, daß ein Mensch, wieviel er auch reden mag, einmal zu reden aufhören muß. So war es auch. Die ganze Stadt sprach und sprach und hörte endlich zu sprechen auf. Und als die Leute zu reden aufgehört hatten, wandte sich Reb Josefl zu den Meirs und den Schneirs, langsam, leise, mit großer Bämchtigkeit, wie es seine Art war, mit folgenden Worten: ,-Hör-t zu, Juden, die Geschichte ... ,.< Ich hake eurer beiden Entwürfe gehört und auch die rer anderen Bürgersleute, und ihr seid beide im Recht. Ihr'habt beide einen Vater gehabt, einen sehr achtbaren Vater, möge es ihm im Pa»r<ü>ies wehlergehen. Der Fehler ist nur, daß er euch leider beiden im ganzen nur einen Sitz überlasten hat. Sicherlich ist euch beiden des Vaters Vermächtnis teuer, idstftr Platz, ein eigener Platz, nicht wahr? Ein Platz an der Ostwand im alten, alten Kaßrilewker Beth-Hamidrasch/.Mit^der'Hand'ist das gewiß nicht von sich zu iveisen, Aber was tun? Genau so wie es unmöglich ist, daß e i n Mensch z West Plätze emnchme, genau so ist es unmöglich, daß zwei Menschen sich auf einen Platz fetzen.- Im Gegenteil, ich glaube, es ist viel leichter für/ einen Menschen zwei Plätze m Anspruch zu nehmen als für zwei Men-- schen auf einem zu sitzen, denn wenn ein Mensch zum Beispiel zwei Plätze besitzt, so setzt er sich das eine Mal auf den einen, das andere Mal auf den anderen. Aber, daß zwei Menschen gleichzeitig auf demselben Platz sitzen, das ist nicht denkbar. Zum Beispiel halte ich jetzt die rechte Hand auf dem Buch. Wollte ich aber gleichzeitig auch die Me Hand auf denselben Platz legen, so ginge das nicht. Warum das^ nicht geht? (Fortsetzung folgt.) ' MMIMWMV MI M Ul: S-aül Redaktion u. Administration: Wien, L, Käminer*ira*«e 38 Nr. 1« Wien, I. Jahrgang Jugendfeier des Keren Kajemeth. Die bereits angekündigte Feier findet heute Sonntag um 2 Uhr nachmittags im Hotel Post, 1. Bez., FleischmaÄt, statt. Programm: 1. Zilzlej awiw (Ktnderchor), 2. Ansprache, 3. Rifta und Elieser, eit: biblisches Bild (einstudieri durch Frau Schiffmann, Kindergärtnerin an» Palästina). 4. Hebräische Lieder mit Lautenbeglettmtg, b. Hebräische Deklamation „Nachamu, Nachamu amt*, 6. Ktnderchor „Schlr hamaaloth b'ichuw adonai.. 7. Die melkende Kuh. Dreiakter nach Schalom Alejchem, 8. Volkslieder (Solo). 9. Jüdische Kinder, Singspiel: a) DaS Cheder im GoluS. b) Die hebräische Schule in Erez Israel. Rrgteheitrag 60 Groschett. Feier anläßlich der Aufstellung der 10:000. Büchst. Ans Anlaß der bereits au-fgestettten 10.000. Büchse veranstaltet der Keret: Kajemech für alle seine Mitarbeiter eine Feier, die am 17. d. um halb 8 Uhr abends in der: Olympi'asalen, 1. Bez., Rotaasse, stattfindet. Aus dem Programnt: Sprechchor, Büchsenspuk (dramatische AuMhruna), Verlesung, der Erntragiungen in den Pinkas. Alle unsere Mitarbeiter und., Freurtde-werden auch ans diesem Wege zur Teilnahme emgeladen. Neue Bodenkäufe des Keren Kajeutech. Auße schwie raewöhuliche Austreugung des Dlrektorinms trotz der engen finanzielle« Lime. — Ankauf von weiteren drei Boderrflächen. - lleStr- ~ ‘ rflächen. 6000 Dnuam neues Sand. auf künfte in diesem den Schtllden verwe war schr schwierig, well der Emptza. stWiell m Most« imd esteheul'Jsrael ftliche Niodevgang in MKsWNG.M Eingänge zu verdoppeln, zunichte gemacht hatte, und außer den Zahlungen, für.Bodenkäuse auch sehr umfastende Amelio- Lterungsarbeiten ctuf den gekauften Bödett, vorgenommen werden müssen, die ebenfalls sehr erhebliche Summen erfordern. Unter diesen Umständen war der Nationalsonds außerstande, den Landbesitz des jüdischen Volkes in Palästina zu vergrößern. All dies hat eine höchst schwierige Situation herbeigefüHrt. Die '?(bvuttdung gewisser Böden war von wesentlicher Bedeuluk^! für die Befrioviaung des Landbedarfes neuer Siedle'r Und insbesondere der städtischen Arbeiter. Das Direktorium her die größten Anst Machte daher die arößten Lage abztihelfen, ohne den Keren ringen, unt dieser kritischen ajenieth weiter zu belasten. Das Direktorium kann mitteileu, daß seine Bemühmtgen von Erfolg gekrönt waren und daß es dem Ertverb von drei weite- - «fCftcei, auschließcn'd Dmrant, die als der Tel Schamam-Tel Turah-Varakani-Knefes- Block bekannt sind. Der neue Kauf wird die Ansiedluna einer Gruppe von Bergjuden aus der Gegend von Maramorosz (Rumänreu) auf einen Teil dieses Komplexes ermöglichen. Diese Leute ssivd seit Generationen Bauern und ein sehr geeignetes -Element für die jüdische Kolonisation in Palästina. Der zweite Kmtf ist der Ertverb von 1000 Dunam in Asafiah bei Jadjur in der Nähe Votr-Haisa. Hier sollen zwei Gritppen ängesiedelt chevdetl, der „Blap-Weiß" und die „Achwah"-Grnppe. Drittens hat man 128.000 Qnadratpik vorstädtischen Bodens bei Jerusastnt für die Ansiedlnug von städtiicheu Arbeitern -ans dei " ,kr r'! l ' viertel wurde ... _ ..u Stück Boden in einer aesunden Gegend zur Verfügung W S. Das neue Land schließt sich an oie Jerusalemer Gartendt Talpioch an, wo der Keren Kastmeth schon früher Dttnam Gelände erworben hatte. Der 5st»fchan für dst Un-iversitätSböben auf Mm Namen des Keren Kajemech »'Israel. Gemäß einem früheren Beschluß der zwniftischen Behörden sind die jetzt vom Katasteramt erteilten Knfchane für die.Universilätsboden auf den Namen des Keren Kajemech auS^ellt worden. TS handelt sich bisher um Kuschane für Pik, nicht fiir den gesamten Grundbesitz. Wie ermner oerg sur den Kauf der Umverinatsbo)en erneu Betrag von 7500 Pfund spendete nud dabe: den Wunsch ausfprach, daß das durch diese Gabe erworbene Land Eigentum des Keren Kajemech sein solle. Mit der Uebertragung der Nniversitätsböden au den Keren Kajemech ist es zum Prinzip erhoben Morde n, d a ß öffentliche Institutionen inder national e n i ü o : s .ch e n H e i m st ä t t e a m f d e-m öffentlichen Eigen tu m d e s jüdischen Volkes errichtet werden sollen. Die Ausbildung der Bäuerin in Palästina. Mt vollem Recht sieht inan in der Heranbildung deS Typus der palästinenUch-Mischen Bäuerin eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen der landwirtschaftlichen Kolonisation Palästinas. Denn sowohl in der Einzelwirtschaft wie in der genoffenschaftlichen Grttppe gibt es Aufgaben, die nur die Frqu, trnd zwar die landwirtschaftlich vorgebildete, lösen kann. Deshalb bedeutet die Einweihung der Gebäude der landwirtschaftltchen Schule fiir Mädchen nt Nahalal einen wichtigen neuen Schritt aus dem Wege zur Erreichung des Zieles, der Heraidbildung jüdischer Bäuerinnen. Es ist ein großes Verdienst des Keren Kajemech, daß er für diese so bedeutungsvolle Anstalt den Boden zur Verfügung gestellt und sie dadurch erst ermöglicht hat. Doch ist dies nicht der einzige Versuch, der in Paläs",.^ OÄt„«„ ...j. -- den . At.stch "um die Wirtschaften in Nach! ä t h' "I e h u d a lbe: Rifchon le Z:on), in der Schchunath Borochow (bei Tel-Awrw) urch ijt P e t ach T i k w a h, wo MädchenüvuMth, jede etwa 26 Mitglieder unrfaffend, eineeigene Wirtschaft führen^ die vor, allem Milchwirtschaft, Geflügelzucht, Gemüsebau und Baumschtllbetrieb tunfassen. Diese KwÄotk sind in erster Linst als AuSbfldungsstätten .gedacht, haben «S 'aber stist wette erreicht, schon letzt Iloberschüffe zu erzielen. So wird das Problem der HeranbiWung landwirffchaftlich erfahrener jüdisther Mädchen und Frauen auf verschiedene Weise zu lösen Vertzcht. und immer :st es der Keren Kajemech, der auf seinem alternMchchm BE. Wtfe «ich«»- @r. ««i^S-itz^iiad-r! mSSanem «mßrmeth. i» i